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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Newsgroups | ger.ct |
| Subject | Re: Taurus-Skandal: Berlins Informationskrieg gegen das eigene Volk – Weltwoche |
| Date | 2024-03-05 17:20 +0100 |
| Organization | A noiseless patient Spider |
| Message-ID | <us7gon$3rip5$1@dont-email.me> (permalink) |
| References | (1 earlier) <us6q8t$3n10a$1@dont-email.me> <l4opg9Feb5cU1@mid.individual.net> <us7cp1$3qo26$1@dont-email.me> <l4orlkFem3aU1@mid.individual.net> <us7ffi$vsnj$1@solani.org> |
Salve allerseits, gunter-kuehne schrieb: > Am 05.03.24 um 16:22 schrieb Hermann Riemann: >> Am 05.03.24 um 16:11 schrieb Gunter Kühne: >>> Am 05.03.24 um 15:45 schrieb Hermann Riemann: >>>> Am 05.03.24 um 10:56 schrieb Gunter Kühne: >>>> >>>>>> Wir sind nicht mit Russland im Krieg! >>>>> >>>>> Noch nicht aber bald, wetten. >>>> >>>> Wir sind bereits im kalten Krieg. Putin hat z.B. ca 50% von >>>> Thüringen erobert ( AfD + BSW ) Höcke Putin Pakt als Nachfolge >>>> von Hitler Stalin Pakt könnte schon Realität sein. >>> >>> Ist doch gut so. Besser als grüne Nazis, die alles und jeden der nicht >>> ihrer Meinung ist, Wegbomben zu wollen. >> >> Grüne kleben eher, rechte zünden eher. Der meiste Terror kommt von >> rechts. Und Gewalt pflanzt sich sehr leicht fort. der die faschistischen >> Stimmen einer Pegida? Demonstration in Chemnitz nicht vergessen hat. >> > Du hast die Lügen darüber nicht vergessen, wäre objektiver. > +--- <hier abknabbern> --- | Wolodymyr Selenskyj wurde vom Entertainer zum ukrainischen | Kriegspräsidenten. Auch Politik, sagt sein Biograf Simon Shuster, denke | er in Showlogik. Das war auch am 25. Februar 2024 zu beobachten – auf | der Pressekonferenz kurz nach dem zweiten Jahrestag des russischen | Überfalls auf sein Land. | | Vielen Beobachtern schien es, als sei die Frage des staatlichen | Fernsehsenders »RADA« mit Selenskyj abgesprochen gewesen: »Herr | Präsident, es gibt verschiedene Informationen über die Verluste im | Krieg«, sagte der RADA-Journalist. »Aber können Sie den Preis nennen, | den die Ukraine für diesen Krieg zahlt?« | | Selenskyj antwortete, er wisse nicht, ob er das Recht habe, dazu etwas | zu sagen. Doch dann legte er los: Russische oder US-amerikanische | Angaben Hunderttausender ukrainischer Tode seien Lügen, Schwachsinn. | »Jeder einzelne Mensch ist für uns ein tragischer Verlust«, sagte | Selenskyj. »31.000 ukrainische Soldaten sind in diesem Krieg gestorben.« | | Es war das erste Mal, dass Selenskyj die Anzahl der Toten der | ukrainischen Armee offiziell beziffert hat. | | Zur Zahl getöteter und verwundeter Soldaten betreiben sowohl Russland | als auch die Ukraine eine Politik des Schweigens. Über die Verluste | kursieren viele Angaben, die einander teilweise drastisch widersprechen. | Doch wie valide sind die Zahlen über die Toten und Kriegsversehrten | überhaupt? Worin unterscheiden sie sich? Und was bedeutet die Zahl der | Gefallenen für den weiteren Verlauf des russischen Angriffskriegs? | | *Die Ukraine setzt auf »aktive Verteidigung«, Russland auf den* | »*Fleischwolf*« | | Zuletzt hatte die Ukraine die Zahl ihrer gefallenen Soldaten im Dezember | 2022 genannt. Ein Berater Selenskyjs sagte, bis dahin seien 13.000 | Soldaten getötet worden. Lange ging man davon aus, dass die Zahlen 2023 | erheblich steigen würden. Die Gegenoffensive scheiterte und führte zu | einer Pattsituation mit teils heftigen Gefechten. | | Heute, im dritten Kriegsjahr, befindet sich die ukrainische Armee in der | Defensive. Wegen Streitigkeiten ersetzte Selenskyj Anfang Oktober den | Oberbefehlshaber der Streitkräfte, Walerij Saluschny, durch den | Kommandeur Oleksandr Syrsky. An der Front klagen erschöpfte Soldaten | über Munitionsmangel. Vor einer Woche eroberten russische Truppen die | Frontstadt Awdijiwka. Nun setzen sie ihre Angriffe im Osten und Süden | der Ukraine fort, um weiter vorzudringen. | | Die Ukraine setzt auf »aktive Verteidigung«. Ziel dieser Strategie ist | es, die russischen Truppen auszubluten und die eigenen Verluste zu | minimieren. Russland hingegen fährt einen »Fleischwolf«-Ansatz. Große | Mengen an Soldaten werden an die Front geschickt. Für Gebietsgewinne | scheint ihr Leben entbehrlicher zu sein, denn für die Toten rücken neue | Soldaten nach. | | Auf der Pressekonferenz lehnte Selenskyj es ab, die Zahl der verwundeten | oder vermissten ukrainischen Soldaten zu nennen. Er sagte, Russland | könnte diese Informationen nutzen, um abzuschätzen, wie viele aktive | Streitkräfte die Ukraine hat. | | Doch auch Selenskyjs Aussage, mittlerweile gebe es 31.000 getötete | Soldaten auf ukrainischer Seite, lässt sich nicht unabhängig überprüfen. | Die Zahl liegt deutlich unter den Angaben amerikanischer Offizieller vom | August 2023. Laut »New York Times« gingen sie von knapp 70.000 toten | und bis zu 120.000 verwundeten Soldaten aus. Die militärischen Verluste | Russlands seien etwa doppelt so hoch. | | *Bis zu 88.000 russische Soldaten im Krieg getötet* | | Auch seriöse Angaben zu russischen Verlusten unterscheiden sich. Im | Dezember 2023 schätzte ein US-Geheimdienstbericht: Seit Beginn des | Angriffskriegs habe es insgesamt 315.000 Tote und Verletzte im | russischen Militär gegeben. Das seien fast 90 Prozent des Personals, das | zu Beginn des Angriffskriegs in der Armee gedient habe. | | Bis zu 88.000 russische Soldaten seien bisher im Krieg getötet worden – | zu diesem Ergebnis kamen wiederum Ende Februar die unabhängigen | Medienportale »Meduza« und »Mediazona« . Zudem gingen sie von 130.000 | verletzten russischen Soldaten aus. Insgesamt also maximal etwa 218.000 | Tote und Verletzte – weniger als die Angaben der US-Geheimdienste. Und | auch weniger als Selenskyjs Behauptung, die Gesamtzahl der russischen | Opfer belaufe sich auf etwa 500.000. | | Erfährt die Öffentlichkeit von hohen Opferzahlen in der eigenen Armee, | kann das die Kampfmoral dämpfen und zur Kriegsmüdigkeit führen. Daher | sind Kriegsparteien daran interessiert, ihre eigenen Kriegsverluste | herunterzuspielen – und die des Gegners zu überhöhen. | | Werden die Verluste zu hoch, ist nicht nur die Moral ein Problem: Eine | Armee mit zu wenigen Soldaten kann keinen Krieg mehr führen, sondern | muss Soldaten mobilisieren. Die hohen russischen Verluste könnten ein | Grund sein, warum Russland Ende 2022 mit einer Teilmobilisierung 300.000 | Soldaten rekrutierte. Dabei wurden auch Gefangene und ältere Zivilisten | in die Armee eingezogen. | | *Russland schweigt den Krieg tot, die Ukraine kämpft mit einem* | *Mobilisierungsgesetz* | | Weitere Verluste könnten Russland zu einer zweiten Mobilisierungswelle | veranlassen. Das könnte allerdings bei den meist kriegsapathischen | Russen kurz vor den Scheinwahlen in Russland für Unmut sorgen. Deshalb | sei der Angriffskrieg an seinem zweiten Jahrestag auch kein großes Thema | in den russischen Medien gewesen, vermutet das »Institute for the Study | of War«. Russland wolle damit sein Scheitern im Krieg vertuschen und die | hohen Verluste unter den Teppich kehren. Nach seiner Wiederwahl im März | 2024 könnte Putin dann wieder neue Soldaten rekrutieren, um seine | Anstrengungen an der Front aufrechtzuerhalten. | | Auch die Ukraine steht unter Druck, neues Militärpersonal zu | rekrutieren, um die erschöpften Soldaten an der Front abzulösen. | Selenskyj sprach im Dezember davon, dass die Armee eine halbe Million | Soldaten bräuchte. Ein im selben Monat eingebrachter Entwurf eines neuen | Mobilisierungsgesetzes zog die Regierung nach Kritik von Abgeordneten | wieder zurück. Ein zweiter Entwurf befindet sich aktuell mit Tausenden | Änderungsvorschlägen im Parlament. Es ist nicht absehbar, wann und ob | das Gesetz verabschiedet werden wird. | | Bis dahin gilt das alte Gesetz, das viele wehrpflichtige Ukrainer in | Angst versetzt. Nicht wenige versuchten dem Kriegsdienst zu entfliehen, | verstecken sich oder reisen illegal ins Ausland. Sie fürchten eine | willkürliche Einteilung im Militär und auch, nie wieder aus der | Wehrpflicht entlassen zu werden. | | »Jetzt ist der schwierigste Moment für unsere Einheit«, sagte Selenskyj | auf der Pressekonferenz. Er bezog sich damit auch auf die ausbleibenden | Waffen- und Munitionslieferungen aus dem Westen. +--- </hier abknabbern> --- ©<https://www.spiegel.de/ausland/ukraine-was-bedeuten-selenskyjs-todeszahlen-zu-ukrainern-und-russen-a-7e38c725-af54-4d5f-91c9-776be45792e2> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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Taurus-Skandal: Berlins Informationskrieg gegen das eigene Volk – Weltwoche Alfred <march@anon.invalid> - 2024-03-04 08:19 +0100
Re: Taurus-Skandal: Berlins Informationskrieg gegen das eigene Volk - Weltwoche "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2024-03-04 18:02 +0100
Re: Taurus-Skandal: Berlins Informationskrieg gegen das eigene Volk - Weltwoche andreas quast <bu3ro.kratz@fr33n3t.de> - 2024-03-05 09:48 +0000
Re: Taurus-Skandal: Berlins Informationskrieg gegen das eigene Volk - Weltwoche Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-03-05 11:17 +0100
Re: Taurus-Skandal: Berlins Informationskrieg gegen das eigene Volk - Weltwoche Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2024-03-05 14:44 +0100
Re: Taurus-Skandal: Berlins Informationskrieg gegen das eigene Volk - Weltwoche Friedrich Karl Siebert <f.k.siebert@online.de> - 2024-03-05 15:08 +0100
Re: Taurus-Skandal: Berlins Informationskrieg gegen das eigene Volk - Weltwoche Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2024-03-05 16:13 +0100
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Re: Taurus-Skandal: Berlins Informationskrieg gegen das eigene Volk - Weltwoche Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2024-03-05 19:13 +0100
Re: Taurus-Skandal: Berlins Informationskrieg gegen das eigene Volk - Weltwoche Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2024-03-10 20:46 +0100
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Re: Taurus-Skandal: Berlins Informationskrieg gegen das eigene Volk - Weltwoche Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2024-03-06 15:17 +0100
Re: Taurus-Skandal: Berlins Informationskrieg gegen das eigene Volk - Weltwoche Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2024-03-06 16:44 +0100
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Re: Taurus-Skandal: Berlins Informationskrieg gegen das eigene Volk - Weltwoche Tobias Schuster <7e0f2510@gmx.de> - 2024-03-05 12:13 +0100
Re: Taurus-Skandal: Berlins Informationskrieg gegen das eigene Volk - Weltwoche Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2024-03-05 16:29 +0100
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Re: Taurus-Skandal: Berlins Informationskrieg gegen das eigene Volk – Weltwoche Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2024-03-05 16:22 +0100
Re: Taurus-Skandal: Berlins Informationskrieg gegen das eigene Volk – Weltwoche gunter-kuehne <gunter-kuehne@mail.de> - 2024-03-05 16:58 +0100
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Re: Taurus-Skandal: Berlins Informationskrieg gegen das eigene Volk – Weltwoche Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2024-03-05 19:14 +0100
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Re: Taurus-Skandal: Berlins Informationskrieg gegen das eigene Volk – Weltwoche "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2024-03-06 10:52 +0100
Re: Taurus-Skandal: Berlins Informationskrieg gegen das eigene Volk – Weltwoche Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2024-03-06 12:19 +0100
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