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Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich.

From "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Newsgroups ger.ct
Subject Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich.
Date 2023-01-31 08:14 +0100
Message-ID <traf3r$9nsg$3@solani.org> (permalink)
References <tracn5$9mr7$1@solani.org> <k3rsntF91uiU1@mid.individual.net>

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Am 31.01.23 um 08:02 schrieb Michael Bode:
> "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> writes:
> 
>> Aber wir müssen dringend weg vom Fax, ha ha, wie althergebracht, heute
>> muß die Behörde in Kleinkleckersheim 24/7 online sein!
>>
>> Oh, Ludwigshafen ist nun seit 3 Monaten offline? FUBAR...
>>
>> https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/it-sicherheit-hacker-loesegeld-virus-ludwigshafen-e398956/?ieditorial=0
> 
> Dann sind sie jetzt seit 3 Monaten auf Behördenstandard. So what? Das
> ist doch der gewünschte Zustand.

So ist der Zustand: 500 Laptops und PCs liegen im Giftschrank im Keller, 
keiner traut sich noch was anzurühren:


Vor drei Monaten haben Kriminelle die Verwaltung des Rhein-Pfalz-Kreises 
gehackt, seitdem versuchen sie hier, alles wieder in den Griff zu 
bekommen. Das Problem: Die Hacker sind eiskalte Profis, die deutschen 
Behörden eher nicht.
Von Christoph Koopmann
30. Januar 2023 - 12 Min. Lesezeit
Den größten Schaden sieht man gar nicht, wie auch. Hier hat ja keiner 
die Glastür aufgebrochen, ist mit dem Hammer in den Serverraum spaziert 
und hat alles kurz und klein geschlagen, auch wenn ein paar Leute in der 
Stadt das offensichtlich dachten. Nein, was ihnen hier in der 
Kreisverwaltung in Ludwigshafen am allermeisten wehtut, ist das, was in 
den Köpfen passiert.

Erstens die Angst, diese Wahnsinnsangst, vielleicht bin ich’s gewesen, 
der uns das eingebrockt hat, irgendeinen Mailanhang runtergeladen, 
irgendeine zwielichtige Website angeklickt, und zack, alles hin. 
Zweitens das Misstrauen, das die anderen plötzlich haben: Euch schick 
ich doch keine Mail, euch schließe ich nicht wieder an mein System an, 
ihr seid verseucht. Es heißt ja nicht umsonst Virus. „Gerade am Anfang 
waren wir geächtet wie im Mittelalter mit Pest und Cholera. Wir, die 
Aussätzigen vor der Stadtmauer, und die anderen haben die Brücken 
hochgezogen“, sagt Landrat Clemens Körner, ein Mann von 63 Jahren, mit 
festem Händedruck, noch fester sitzendem Lächeln und breitem Pfälzisch 
in der Stimme. Es fällt schwer, sich vorzustellen, dass irgendjemand 
nichts mit ihm zu tun haben wollte. Drittens diese Unsicherheit: Die 
haben es einmal geschafft, unsere Systeme zu knacken. Was, wenn sie es 
noch mal versuchen?

Vor drei Monaten haben Kriminelle die Verwaltung des Rhein-Pfalz-Kreises 
gehackt, sie zu erpressen versucht. Das kriegt man nicht so leicht aus 
den Köpfen, vor allem nicht, weil sie die Folgen noch jeden Tag spüren. 
Hackerangriffe sind eine sehr reale Gefahr für jede noch so kleine 
Verwaltung, und sie haben Folgen für die Bürgerinnen und Bürger.

Sie waren auf Angriffe vorbereitet, aber es reichte nicht

Die Sache mit dem Kopf ist aber nur das eine. Das andere ist natürlich 
schon auch der Schaden, den man messen kann, zum Beispiel finanziell. 
Hunderttausende Euro wird der ganze Mist sie wohl kosten. Man kann ihn 
auch in Tagen messen, die sie gebraucht haben und noch brauchen werden, 
um alles wieder hinzukriegen. Man kann aber auch einfach mit dem etwas 
rumpeligen Aufzug in den Keller fahren, ins zweite Untergeschoss, und 
hinter die schwere weiße Metalltür schauen.

Die Wände sind gute drei Meter hoch, in den Regalen stapeln sich 
Register und Leitz-Ordner, dazwischen klebt ein Plakat für eine 
Schiller-Ausstellung vor 18 Jahren in Mannheim. Im Gang in der Mitte hat 
die Verwaltung jetzt ein weiteres Lager einrichten müssen – für gut 500 
Desktop-Computer und Laptops, einige erst ein oder zwei Jahre alt, 
sauber auf Europaletten gestapelt, mit Packfolie umwickelt. Berge von 
PCs. Elektroschrott. Der Lagerraum ist jetzt ein Computerfriedhof, die 
PCs der Kreisverwaltung sind zu nichts mehr zu gebrauchen. Könnten ja 
irgendwo noch ein paar Zeilen Schadcode versteckt sein, und wenn man 
einen dieser Rechner wieder ans Hausnetz nähme, würde er womöglich 
wieder alles infizieren. Und es ginge noch mal von vorne los.

Zum Serverraum nebenan ist der Zutritt immer noch strengstens verboten. 
Er ist ein Tatort. 100 Gigabyte Daten wurden von diesen Servern 
gestohlen, mit Informationen von insgesamt 4000 Bürgern. Sämtliche 
Termindaten aus dem Impfzentrum im Kreis, Wohnorte und Namen der hier 
untergebrachten Geflüchteten aus der Ukraine, sogar die Bankverbindungen 
der Betriebssportgruppe der Kreisverwaltung.

Ender Yildirim, Referatsleiter Organisation und Datenverarbeitung, und 
Martin Frank, technischer Leiter EDV, sagen beide, dass sie natürlich 
mit Angriffen gerechnet hätten. Sie hatten sich ja gerüstet, technisch: 
Virenscanner auf allen Servern und Endgeräten, alle Dateizugriffe wurden 
überwacht, alle Mails automatisch gescannt, alle potenziell gefährlichen 
Anhänge blockiert, es gab Infomaterial und Schulungen für die 
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, für den Notfall hatten sie alle Daten 
mehrfach gespeichert, auch auf Magnetbändern. Am Ende hat alles nicht 
gereicht. „Nein, mit so etwas habe ich nicht gerechnet. Nicht in dem 
Ausmaß“, sagt Yildirim.

Er bemerkte den Datenabfluss und wusste sofort: Es ist eine Katastrophe

Am 21. Oktober 2022, es war ein Freitagabend, ließ Martin Frank an 
seinem Rechner die Überwachungsprogramme laufen, die immer und ständig 
prüfen, ob alles im Ordnung ist im Netz der Kreisverwaltung. Absolute 
Routinekontrolle, sagt Frank. Plötzlich meldete ein Programm: 
ungewöhnlich hoher Datenabfluss. Man muss kein IT-Nerd sein, um zu 
verstehen, dass das nichts Gutes heißt für ein Netzwerk, aus dem nur 
Daten abfließen sollten, wenn sie absichtlich jemandem geschickt werden.

Martin Frank war sofort klar: Was immer das ist, es ist eine 
Katastrophe. Und sie ist auch jetzt, mehr als drei Monate später, noch 
lange nicht vorbei.

Jeden Tag meldet das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik 
(BSI) im Schnitt 40 000 Schadprogramm-Infektionen an die deutschen 
Netzbetreiber, pro Jahr sind es insgesamt 15 Millionen. Neun von zehn 
Unternehmen werden laut einer Umfrage des Digitalwirtschaftsverbands 
Bitkom pro Jahr Opfer von Datendiebstahl, Spionage oder Sabotage übers 
Netz. Erst am Donnerstag haben Ermittler aus dreizehn Staaten, darunter 
das FBI und die Polizei Reutlingen, das Hackernetzwerk „Hive“ 
lahmgelegt, es soll für mehr als 1500 Angriffe auf Unternehmen weltweit 
verantwortlich sein und damit mindestens 100 Millionen Euro Lösegeld 
erbeutet haben. Auch in deutschen Regierungsnetzen werden dem BSI 
zufolge jeden Monat 34 000 verseuchte Mails abgefangen.

Längst sind es nicht mehr nur Firmen, die von Hackern angegriffen 
werden. 2020 erwischte es das Universitätsklinikum Düsseldorf, 
Operationen fielen aus, die Notaufnahme musste schließen. Ein Jahr 
später wurde der Landkreis Anhalt-Bitterfeld gehackt, wo daraufhin der 
erste „Cyber-Katastrophenfall“ der Bundesrepublik ausgerufen wurde. 
Gerade erst traf es die Stadtverwaltung in Potsdam, auch die Uni 
Duisburg-Essen kämpft mit den Folgen eines Angriffs. „Es ist nicht die 
Frage, ob man gehackt wird“, sagt Landrat Körner, „sondern wann.“
  Foto: Christoph Koopmann
Öffentliche Einrichtungen sind attraktiv für Kriminelle. Je sensibler 
die Daten, je dringender ein System gebraucht wird, desto mehr Geld 
lässt sich erpressen. Und genau das ist das Geschäftsmodell: Server 
kapern, die Daten oder gleich den Zugang insgesamt verschlüsseln – und 
für die Freigabe Lösegeld (englisch: „ransom“) fordern. Daher auch der 
Name, mit dem Fachleute solche Schadsoftware bezeichnen: Ransomware.

Am 21. Oktober traf es also die Kreisverwaltung des Rhein-Pfalz-Kreises 
in Ludwigshafen. Als gegen 20 Uhr die Warnmeldung bei ITler Martin Frank 
aufploppte, rief er Ender Yildirim an. Martin Frank sagte: Pass auf, 
hier passiert was. Was Großes. Die beiden fuhren in die Kreisverwaltung, 
so schnell sie konnten.

Im Katastrophenfall muss es die ganz rabiate Nummer sein, hieß konkret: 
Alle Stecker ziehen, alles vom Netz nehmen, damit die Angreifer nicht 
noch mehr Daten absaugen. Auch wenn das System damit natürlich erstmal 
komplett down war – und damit alles, was dranhängt an so einer 
Kreisverwaltung.

Sie sitzen seitdem in einer Art Dauerkrisenstab zusammen

Der Rhein-Pfalz-Kreis im Südosten von Rheinland-Pfalz hat 160 000 
Einwohner. Ludwigshafen als kreisfreie Stadt gehört selbst nicht dazu, 
trotzdem sitzt die Verwaltung hier, weil es nun mal die größte Stadt in 
der Gegend ist. Der Kreis erstreckt sich von Kleinniedesheim ganz im 
Norden bis Mechtersheim ganz im Süden. Eine hübsche Weinbauregion am 
Rhein, der offizielle Slogan: „Da sprießt die Vorderpfalz“. Kann man 
unterschreiben. Nur, was man an etwas hat, merkt man eben erst so 
richtig, wenn es nicht mehr läuft.

Ein paar Beispiele: Im Rhein-Pfalz-Kreis blieb erst mal der Sperrmüll 
stehen, die 1100 Sozialhilfeempfänger hätten um ein Haar kein Geld 
bekommen, und Landrat Körner musste am Telefon ein paar Mal wütende 
Landwirte beruhigen, die den Bankrott ihres Betriebs befürchteten, weil 
Tochter oder Sohn den bestandenen Traktorführerschein nicht bekommen 
hatten. Die Liste ließe sich fast beliebig lang fortsetzen.
Im Foyer des Kreishauses hängt ein Lageplan, auf dem verzeichnet ist, in 
welches Stockwerk man für welche Dienstleistung gehen muss, von A wie 
Adoptionsvermittlung über K wie Kfz-Zulassungsstelle bis W wie Wohngeld. 
Um sich ein Bild davon zu machen, was so ein Hackerangriff für eine ganz 
normale mittelgroße deutsche Verwaltung bedeutet und, noch viel 
wichtiger, für die Bürgerinnen und Bürger, lohnt sich also ein Ausflug 
zum Ludwigshafener Europaplatz. Man tut dem fünfgeschossigen Kreishaus 
sicher nicht unrecht, wenn man seinen Charme als „zweckmäßig“ 
beschreibt. Roter Backstein, blaue Fensterrahmen, ausgelatschter 
Filzteppich.

Im dritten Stock empfängt Clemens Körner mit erwähntem Händedruck und 
bittet ins Besprechungszimmer. Hier sitzt gewissermaßen der 
Dauerkrisenstab zusammen: Körner, ihm gegenüber IT-Referatsleiter Ender 
Yildirim, sein Technikspezialist Martin Frank, dazu Hans Schwitzgebel, 
als Büroleiter quasi Personalchef der Kreisverwaltung mit ihren 
insgesamt 750 Angestellten.

Es hieß erst mal: Keiner fasst den Arbeitsrechner an

Dauerkrisenstab deshalb, weil es ja nicht so ist, dass Daten gestohlen 
werden und fertig. Jedenfalls nicht in einem so großen Laden wie der 
Kreisverwaltung. Die Folgen beschäftigen einen monatelang, 
schlimmstenfalls jahrelang. Im Landkreis Anhalt-Bitterfeld galt der 
Katastrophenfall für 207 Tage, und sie haben immer noch zu kämpfen, 
eineinhalb Jahre nach dem Angriff. In Ludwigshafen ist es gerade mal 
drei Monate her.

Wobei das Schlimmste, sagen die vier Herren vom 
Krisenbewältigungskommando, immerhin überstanden sei. Nachdem Yildirim 
und Frank am Freitagabend die Stecker gezogen hatten, war ja alles erst 
mal tot. Einfach am Montag wieder hochfahren ging natürlich nicht, weil 
erstens überall Verdacht auf Viren war und die Server zweitens 
verschlüsselt waren, als die beiden ITler am nächsten Morgen wieder ins 
Kreishaus kamen.

Es hieß erst mal: Keiner fasst was an, jedenfalls nicht den 
Arbeitsrechner. Die IT legte alle Mailpostfächer still und schaltete 
auch die Telefonanlage ab, weil die ebenfalls über einen Server lief, 
der womöglich infiziert war. Körner ließ eine kurze Mitteilung 
veröffentlichen: „Aufgrund eines Cyber-Angriffs auf die Kreisverwaltung 
ist derzeit keinerlei Erreichbarkeit gegeben. Weder telefonisch noch per 
E-Mail.“ Die Folgen und der Schaden seien nicht abzusehen. Seitdem steht 
ein gelbes Warnsymbol auf der Website des Kreises, die Liste der 
Mitteilungen über den Stand der Krise wurde von Woche zu Woche länger.

Den Journalisten sagte Landrat Körner, dass seine Verwaltung auf 
Arbeitsmittel aus Prä-Windows-98-Zeiten zurückgeworfen sei, auf Stift 
und Papier. „War aber auch ein bisschen psychologische Kriegsführung“, 
sagt Körner. Die Angreifer sollten ruhig glauben, dass alle Systeme tot 
wären. Aber Ender Yildirim und sein Team hatten schon vor dem Angriff 
ein Notfallnetzwerk aufgebaut, einen zweiten Internetanschluss. Mussten 
die Angreifer ja nicht wissen.

Im Keller liegen jetzt die Seuchencomputer

Im großen Sitzungssaal schoben die Mitarbeiter also ein paar Tische 
zusammen und wechselten sich teils zu siebt oder acht an ein paar 
Ersatz-PCs ab. Der Traum aller vom Spardruck getriebenen Geschäftsführer 
wurde für sie zwischenzeitlich real: desk sharing. Ersatzhandys gab es 
auch. Aber Home-Office war bis auf Weiteres abgesagt und ist es immer 
noch, weil es aus der Ferne erst recht keine Möglichkeit gibt, mit den 
Systemen zu arbeiten, schon gar nicht sicher. Und ohne die Gemeinden im 
Kreis und die angrenzenden Kommunen wäre nichts gegangen – die 
Führerscheinstelle zog spontan in eine andere Verwaltung, der Zensus in 
die nächste, die Bußgeldstelle wieder in eine andere. Sie nutzten die 
PCs dort, die Telefone, sogar die fremden Mailadressen, sagt 
Personalchef Hans Schwitzgebel am Konferenztisch.

Die Führerscheinstelle ist immer noch ausgelagert nach Speyer, alle 
IT-Systeme jedenfalls. Es gibt immer noch keinen sicheren Weg, Daten von 
den eigenen Servern mit denen des Kraftfahrt-Bundesamtes auszutauschen. 
Das heißt, dass für jeden Führerschein alles Erforderliche in Speyer 
bearbeitet, ausgedruckt und von Mitarbeitern rüber nach Ludwigshafen 
gebracht werden muss.

Die gut 500 PCs im Kreishaus haben Ender Yildirim und seine Leute ja 
alle eingesammelt und im Keller eingemottet. „Mal ’ne Frage in den Raum 
gestellt“, sagt Landrat Körner, „mit den PCs an sich kann man doch noch 
was anfangen, oder? Für Kinder oder so?“ Yildirim lächelt, aber er sieht 
eher verzweifelt aus. „Nee“, sagt er, „so platt kriegst du die nicht, 
dass du jedes Risiko ausschließen kannst.“ Sie bleiben auf dem 
Computerfriedhof im Keller, bis eine Spezialfirma sie abholt, 
auseinandernimmt und verschrottet.

Techniker Martin Frank schaut auf die Uhr, er muss jetzt wirklich los, 
die Arbeit für ihn und seine acht Kollegen in der IT wird immer noch 
nicht weniger. Sie sind gerade dabei, die neuen Laptops so einzurichten, 
dass sie erstens sicher sind und zweitens alle gewohnten Systeme darauf 
laufen. Ein paar Dutzend Rechner haben sie schon geschafft und in 
Betrieb genommen. Im Keller, im Gang neben den Seuchencomputern, liegen 
auf anderen Europaletten stapelweise neue Notebooks. Bis Ostern sollen 
alle laufen. Bis dahin gilt hier weiter der Ausnahmezustand, mindestens.
  Foto: Christoph Koopmann
Alles zieht sich. Allein die Server zu prüfen, sie forensisch zu 
untersuchen, die Daten zu sichern, hat mehr als einen Monat gedauert. 
Ein wirklich geregeltes Krisenmanagement für Cyberangriffe auf 
öffentliche Einrichtungen gibt es in Deutschland nicht. Landrat Körner 
sagt, dass er bei den anderen Kommunen in Rheinland-Pfalz dafür werben 
will, sich zusammenschließen für eine systematische Überwachung ihrer 
IT-Netze, vierundzwanzig Stunden am Tag, sieben Tage die Woche.

Er hat am Anfang gegen seine IT-Abteilung um sechs Flaschen pfälzischen 
Riesling gewettet, dass sie es nicht schaffen, die Telefone bis Nikolaus 
wieder zum Laufen zu kriegen. Er hat verloren, die Telefone gingen ein 
paar Tage vorher wieder. Nach fünf Wochen.

Bei allem gilt höchste Sorgfalt, denn so eine Vollkatastrophe soll ihnen 
nie wieder passieren. Darum haben sie sich auch IT-Sicherheitsfirmen 
dazugeholt, die mituntersuchen, beraten, Verbesserungen entwerfen. Die 
neun ITler im Haus hätten allein gar keine Chance, so viel gibt es zu 
tun. Sie wollen mit ihrer neuen Sicherheitsstruktur die vom BSI 
zertifizierten Normen erreichen. Bis heute ist das nicht verpflichtend 
für Kommunen. Das Bundesamt wirbt auf seiner Website mit einem Spruch, 
der fast traurig klingt für den Stand der IT-Sicherheit in Deutschland: 
„Vertrauen ist gut, ein Zertifikat ist besser.“

Das für die Bundesrepublik zuständige BSI spricht mittlerweile immerhin 
mit dem Rhein-Pfalz-Kreis. Anfangs habe es geheißen, sagt Körner, das 
Grundgesetz sehe mit seinem Föderalismusgedanken keine unmittelbare 
Kooperation von Bund und Kommunen vor.

Die Angreifer hinterließen einen Erpresserbrief auf dem Server

Aber die Hackerbanden, das sind eiskalte Profis. Als sie im Herbst die 
Kreisverwaltung hackten, hinterließen sie auf einem der Server einen 
Erpresserbrief: „ALL IHRE DATEN WURDEN VON DER ‚VICE SOCIETY‘ 
VERSCHLÜSSELT.“ Wenn man die Angreifer nicht innerhalb von sieben Tagen 
kontaktiere, werde alles im Darknet hochgeladen. Darunter standen drei 
Mailadressen, mit Namen, die höchstwahrscheinlich pure Fantasie sind: 
Nick Morales und Sandra Munez. Dazu die Adresse ihrer Website, übers 
Darknet zu erreichen.

Wobei der Begriff „Darknet“ mysteriöser klingt, als es in Wahrheit ist: 
Man muss sich nur einen Browser für anonymes Surfen runterladen, die 
Adresse eingeben, und schon ist man auf der Startseite der Vice Society, 
was übersetzt etwa bedeutet: Gesellschaft des Lasters. Da leuchtet in 
Pink ihr Name, daneben steht: „Ransomware with love!“ Ihre Opfer nennen 
sie ihre „Partner“.

Sogar das FBI und die US-Cybersichersicherheitsbehörde warnen vor der 
Vice Society. Seit 2021 ist die Gruppe aktiv, sie greift vor allem 
Schulen, Schulbehörden und Hochschulen an. Man kann sich all das 
anschauen, die Hackergruppe führt auf ihrer Website eine Liste. Sie hat 
sich auch zum Angriff auf die Uni Duisburg-Essen bekannt.

Weiter unten taucht dann das Wappen des Rhein-Pfalz-Kreises auf. Es ist 
da, weil sich Landrat Körner entschieden hat, das Lösegeld nicht zu 
zahlen. Wie viel die Erpresser gefordert haben, soll hier aus 
Sicherheitsgründen nicht stehen – die Ermittler und der Kreis wollen 
vermeiden, dass potenzielle Nachahmungstäter eine Art Marktpreis 
erfahren. Eine nicht unerhebliche Summe, auf die die Hacker irrerweise 
sogar zehn Prozent Rabatt versprochen hatten bei Zahlung innerhalb der 
ersten drei Tage.

Die gestohlenen Daten? Sind und bleiben im Netz

IT-Leiter Yildirim erklärt es am Besprechungstisch so: „Das zu bezahlen, 
hätte uns nichts gebracht. Wir hätten nicht mal sicher sein können, dass 
die unsere Daten dann auch wirklich entschlüsseln und nicht online 
stellen. Und selbst wenn, die hätten einfach am nächsten Tag direkt 
wieder ins System eindringen können. Das sind eben Kriminelle, keine 
ordentlichen Kaufleute.“ Also kein Lösegeld.

Stattdessen Anruf beim Landeskriminalamt, das jetzt seit mehr als drei 
Monaten ermittelt. Mittlerweile ist immerhin klar, dass es wohl kein 
verseuchter Mailanhang war, der die Schadsoftware brachte, sondern ein 
infiziertes Netzwerk im Home-Office irgendeines Mitarbeiters. 
Tatverdächtige hat das LKA bisher nicht gefunden. Wo auch immer die 
Hacker von der Vice Society sitzen, sie sind extrem gut versteckt. Das 
FBI vermutet sie in Russland, beweisen kann das bisher niemand. Auf 
ihrer Website schreiben sie unter einem Reiter „Für Journalisten“, 
Fragen nach ihrem Aufenthaltsort oder ihrer Herkunft beantworteten sie 
grundsätzlich nicht. Auch eine Anfrage der SZ lassen sie unbeantwortet.

In ihren FAQs schreiben die Hacker noch einen anderen Satz: „We don’t 
care about laws.“ Gesetze interessieren uns nicht.

Die Daten des Rhein-Pfalz-Kreises sind und bleiben im Netz, seit die 
Zahlfrist abgelaufen ist, zum Download verfügbar für jeden, der die 
Adresse kennt. IT-Chef Ender Yildirim sagt, die bleiben auch da, wenn 
die Vice Society nicht irgendwann geschnappt wird oder wenigstens ihre 
Server stillgelegt werden, auch in tausend Jahren noch. „Es ist 
unmöglich, das zu löschen. Daten im Netz kann man nicht löschen – das 
Internet vergisst nichts. Wir konnten in Absprache mit dem 
Landesdatenschutzbeauftragten die 4000 betroffenen Bürger nur 
informieren. Mehr können wir nicht machen.“

Außer eben: sich rüsten für einen möglichen neuen Angriff. Im Sommer 
wollen sie durch sein mit dem ganz großen Sicherheitsupdate. Also, wenn 
es gut läuft. Der Landrat hat den anderen im Konferenzraum eben noch 
gesagt, sie könnten ja wieder wetten, um ein paar Flaschen Wein.
Team
Text und Fotos
Christoph Koopmann
Illustration
Stefan Dimitrov
Digitales Storytelling
Stefan Dimitrov, Josef Wirnshofer
Schlussredaktion
Florian Kaindl
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Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2023-01-31 07:33 +0100
  Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Marco Moock <mo01@posteo.de> - 2023-01-31 07:41 +0100
    Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-01-31 07:54 +0100
      Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Marco Moock <mo01@posteo.de> - 2023-01-31 08:13 +0100
      Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-01-31 09:21 +0100
        Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Marco Moock <mo01@posteo.de> - 2023-01-31 10:05 +0100
          Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Goetz Schultz <ng.expire1222@goetz.co.uk> - 2023-01-31 10:06 +0000
            Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-01-31 12:55 +0100
              Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Goetz Schultz <ng.expire1222@goetz.co.uk> - 2023-01-31 12:05 +0000
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-01-31 13:27 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-01-31 13:59 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-01-31 06:40 -0800
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Wolf gang P u f f e <remail@gmx.com> - 2023-01-31 18:52 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-01-31 23:11 -0800
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-02-01 10:32 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Goetz Schultz <ng.expire1222@goetz.co.uk> - 2023-02-01 10:54 +0000
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2023-01-31 15:41 +0000
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-01-31 16:50 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-01-31 17:18 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Marco Moock <mo01@posteo.de> - 2023-01-31 17:37 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-01-31 17:42 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-01-31 19:08 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. R S <rickszabo@web.de> - 2023-01-31 17:13 +0000
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Christian Schumacher <cs.spam@nurfuerspam.de> - 2023-01-31 17:38 +0000
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2023-01-31 18:06 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-01-31 18:15 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2023-01-31 18:18 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-02-01 10:35 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2023-02-01 11:41 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Goetz Schultz <ng.expire1222@goetz.co.uk> - 2023-02-01 10:57 +0000
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-01-31 19:05 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-01-31 20:47 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-01-31 21:10 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-02-05 18:06 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-01-31 23:24 -0800
    Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2023-01-31 08:58 +0100
      Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Marco Moock <mo01@posteo.de> - 2023-01-31 09:11 +0100
        Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2023-01-31 09:41 +0100
          Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Marco Moock <mo01@posteo.de> - 2023-01-31 10:02 +0100
            Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-01-31 10:13 +0100
          Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2023-01-31 12:40 +0100
          Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2023-01-31 14:38 +0100
        Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2023-01-31 09:32 +0100
          Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Marco Moock <mo01@posteo.de> - 2023-01-31 10:00 +0100
            Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2023-01-31 10:14 +0100
              Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Marco Moock <mo01@posteo.de> - 2023-01-31 11:22 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2023-01-31 11:39 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Marco Moock <mo01@posteo.de> - 2023-01-31 11:48 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2023-01-31 12:06 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Marco Moock <mo01@posteo.de> - 2023-01-31 12:27 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2023-01-31 14:08 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Goetz Schultz <ng.expire1222@goetz.co.uk> - 2023-02-01 11:00 +0000
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2023-02-01 12:28 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Goetz Schultz <ng.expire1222@goetz.co.uk> - 2023-02-01 11:41 +0000
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-02-01 18:51 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2023-02-02 06:09 +0100
              Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2023-01-31 12:03 +0100
      Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Goetz Schultz <ng.expire1222@goetz.co.uk> - 2023-01-31 10:07 +0000
    Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-01-31 09:20 +0100
    Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2023-01-31 10:57 +0100
    Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. nobody@nowhere.invalid (Marc Olschok) - 2023-01-31 15:56 +0000
  Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-01-31 08:02 +0100
    Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2023-01-31 08:14 +0100
      Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2023-01-31 09:02 +0100
        Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2023-01-31 09:08 +0100
          Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-01-31 09:39 +0100
          Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Ned Kelly <ned.kelly@nefkom.net> - 2023-01-31 10:28 +0100
            Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2023-01-31 10:41 +0100
              Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Marco Moock <mo01@posteo.de> - 2023-01-31 11:18 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-01-31 11:21 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2023-01-31 11:43 +0100
            Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Marco Moock <mo01@posteo.de> - 2023-01-31 11:19 +0100
              Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-01-31 11:22 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Ned Kelly <ned.kelly@nefkom.net> - 2023-01-31 11:31 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-01-31 11:52 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Ned Kelly <ned.kelly@nefkom.net> - 2023-01-31 12:08 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-01-31 12:06 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Ned Kelly <ned.kelly@nefkom.net> - 2023-01-31 12:19 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Marco Moock <mo01@posteo.de> - 2023-01-31 11:25 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-01-31 11:50 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-01-31 13:03 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-01-31 13:48 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2023-01-31 12:54 +0000
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2023-01-31 15:46 +0000
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-01-31 14:14 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-01-31 14:35 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-01-31 14:52 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Marco Moock <mo01@posteo.de> - 2023-01-31 15:33 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-01-31 06:42 -0800
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2023-01-31 14:07 +0000
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-01-31 15:47 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2023-01-31 15:39 +0000
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. nobody@nowhere.invalid (Marc Olschok) - 2023-01-31 16:13 +0000
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-01-31 17:34 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-01-31 19:17 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-01-31 20:41 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-01-31 21:10 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-01-31 21:25 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. nobody@nowhere.invalid (Marc Olschok) - 2023-01-31 23:39 +0000
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2023-02-01 07:00 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-01-31 16:40 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. nobody@nowhere.invalid (Marc Olschok) - 2023-01-31 16:03 +0000
            Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2023-01-31 10:31 +0000
              Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Marco Moock <mo01@posteo.de> - 2023-01-31 11:50 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2023-01-31 12:10 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2023-01-31 15:39 +0000
              Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Ned Kelly <ned.kelly@nefkom.net> - 2023-01-31 11:59 +0100
      Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Marco Moock <mo01@posteo.de> - 2023-01-31 09:13 +0100
        Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-01-31 09:41 +0100
          Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Christian Schumacher <cs.spam@nurfuerspam.de> - 2023-01-31 16:21 +0000
            Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-01-31 17:49 +0100
              Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-01-31 18:02 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-01-31 21:06 +0100
              Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Christian Schumacher <cs.spam@nurfuerspam.de> - 2023-01-31 18:48 +0000
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-01-31 21:35 +0100
        Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2023-01-31 09:56 +0100
          Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Marco Moock <mo01@posteo.de> - 2023-01-31 10:03 +0100
            Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-01-31 10:19 +0100
              Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Marco Moock <mo01@posteo.de> - 2023-01-31 10:29 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-01-31 11:08 +0100
            Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2023-01-31 10:31 +0100
          Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-01-31 10:18 +0100
      Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-01-31 09:29 +0100
        Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2023-01-31 09:45 +0100
          Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-01-31 09:50 +0100
            Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-01-31 12:03 +0100
              Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2023-01-31 12:09 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-01-31 12:17 +0100
              Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2023-01-31 12:13 +0100
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-01-31 03:19 -0800
                Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-01-31 12:45 +0100
          Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2023-01-31 10:12 +0100
      Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2023-01-31 09:06 +0000
      Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-01-31 12:59 +0100
        Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-01-31 04:10 -0800
  Re: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich. Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-01-31 09:19 +0100
  Profis von Adesso gehackt (was: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich.) "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2023-02-02 08:51 +0100
    Re: Profis von Adesso gehackt (was: Das BSI meldet 40 000 Schadprogramm-Infektionen. Täglich.) Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-02-02 09:04 +0100
    Re: Profis von Adesso gehackt Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-02-02 19:00 +0100
      Re: Profis von Adesso gehackt Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2023-02-02 20:24 +0100
    Re: Profis von Adesso gehackt Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-02-11 01:26 -0800

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