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Groups > de.soc.politik.misc > #1245303
| From | Manfred <harakiri.sanctions@mail1a.de> |
|---|---|
| Newsgroups | de.soc.politik.misc, de.talk.tagesgeschehen, ger.ct |
| Subject | BLOOMBERG: Kürzung russischer Gaslieferungen kostet EUropa eine Billion Euro |
| Date | 2022-12-19 22:58 +0100 |
| Organization | Aioe.org NNTP Server |
| Message-ID | <tnqmq6$ddo$1@gioia.aioe.org> (permalink) |
Cross-posted to 3 groups.
18. Dezember 2022
Europe’s $1 Trillion Energy Bill Only Marks Start of
the Crisis
* High prices could last years and aid is becoming
unaffordable
* Relief on global gas markets isn’t expected
until 2026
more:
https://www.bloomberg.com/news/articles/2022-12-18/europe-s-1-trillion-energy-bill-only-marks-start-of-the-crisis?leadSource=uverify%20wall
19 Dez. 2022
Bloomberg: Kürzung russischer Gaslieferungen kostet EU rund eine
Billion Euro
Die Ablehnung russischer Energieträger kostet die EU be-
reits unvorstellbare Summen, die schwerste Krise steht
jedoch erst am Anfang, schreibt die Agentur Bloomberg.
Eine Entspannung auf den globalen Gasmärkten sei vor dem
Jahr 2026 nicht zu erwarten. (...)
Mindestens eine Billion Euro hat es die EU bereits gekostet,
Gas aus Russland zu ersetzen, rechnet die AgenturBloomberg
vor. Nach Einschätzung der Agentur ist dieser Betrag vor
allem durch die steigenden Gaspreise für Unternehmen und
Verbraucher entstanden. Gleichzeitig weisen sie darauf
hin, dass die Auswirkungen der großen Energiekrise
gerade erst zu greifen beginnen, so die Agentur:
"Nach diesem Winter wird die Region ihre Gasreserven
wieder auffüllen müssen, da es kaum oder gar keine Lie-
ferungen aus Russland gibt, was den Wettbewerb um Tanker
mit diesem Brennstoff verschärft. Selbst wenn mehr Anlagen
für den Import von Flüssiggas in Betrieb genommen werden,
wird der Markt voraussichtlich bis zum Jahr 2026 ange-
spannt bleiben, wenn zusätzliche Produktionskapazitäten
von den USA bis Katar verfügbar werden. Das bedeutet,
dass die hohen Preise weiterhin anhalten werden."
Hierbei bezieht sich die Agentur auf Daten der Brüsseler
Denkfabrik Bruegel, die feststellt: Die Regierungen konn-
ten im Laufe dieser Krise den Unternehmen und Verbrauchern
zwar mit mehr als 700 Milliarden Euro helfen, einen Groß-
teil der Folgen abzufedern, doch der Ausnahmezustand
könnte noch Jahre andauern. Die Experten der
Denkfabrik warnen:
"Da die Zinssätze steigen und die Volkswirtschaften sich
wahrscheinlich bereits in einer Rezession befinden, wird
die Unterstützung, die den Schlag für Millionen von Haus-
halten und Unternehmen abgefedert hat, immer unerschwing-
licher." (...)
Der Wettlauf um die Auffüllung der EU-Erdgasvorräte habe
bereits begonnen, meint Bloomberg und nennt dabei China
als Europas Hauptproblem:
"Die LNG-Importe nach Europa haben ein Rekordniveau er-
reicht und in Deutschland werden neue schwimmende Ter-
minals zur Aufnahme des Brennstoffs eröffnet. Staatlich
geförderte Käufe haben Europa geholfen, für China be-
stimmte Ladungen anzuziehen, aber das kältere Wetter
in Asien und eine potenziell starke wirtschaftliche
Erholung, nachdem Peking die COVID-Beschränkungen ge-
lockert hat, könnten dies erschweren. Nach Angaben des
Energy Economics Institute der China National Offshore
Oil Corporation werden die chinesischen Gasimporte im
Jahr 2023 voraussichtlich um sieben Prozent höher sein
als in diesem Jahr. Das staatliche Unternehmen hat damit
begonnen, LNG-Lieferungen für das nächste Jahr zu sichern
und steht damit mit Europa in direktem Wettbewerb um Er-
satzlieferungen."
Andere asiatische Länder bemühen sich ebenfalls, mehr Gas
zu beschaffen. Japan erwägt zum Beispiel die Einrichtung
einer strategischen Reserve, während die Regierung die
Gaskäufe subventionieren will, berichtet Bloomberg.
In der Folge werden die Energiepreise in Europa wahr-
scheinlich hartnäckig hoch bleiben und die Krise, die die
europäischen Regierungen zu bewältigen haben, hat gerade
erst begonnen, so die Agentur.
Wie Jamie Rush, der Chefökonom für Europa bei Bloomberg
Economics, feststellt, könnten die Importkosten der Ener-
gieträger in Europa künftig eventuell fünf Prozent des
BIP erreichen. Dies würde die prognostizierte "leichte
Rezession" in einen tiefen Abschwung verwandeln. (..)
mehr:
https://de.rt.com/europa/157563-bloomberg-kuerzung-russischer-gaslieferungen-kostet
_Meine Meinung_:
EU-Minister beschließen Gaspreis-Decke...
Die Dümmsten haben wieder zugeschlagen. Preisobergrenze
– ja, dann wird’s halt für die EU weniger Gas geben.
Grüne man und frau haben die Prinzipien des Marktes noch
nicht begriffen. Nun, Russland betrifft das eh nicht, denn
die liefern lieber an zahlende Kunden wie Indien und China.
Nach dem Minsk2 Lügengeständnis von Merkel und der Sprengung
der Nord-Stream Pipelines, sind die EU-ropäer für Russland
(und der restlichen Weltbevölkerung) ja ohnehin nur noch
feige, charakterlose, vertrauens-unwürdige USA-Vasallen.
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BLOOMBERG: Kürzung russischer Gaslieferungen kostet EUropa eine Billion Euro Manfred <harakiri.sanctions@mail1a.de> - 2022-12-19 22:58 +0100
Re: BLOOMBERG: Kürzung russischer Gaslieferungen kostet EUropa eine Billion Euro "Siegfrid Breuer" <point@tipota.de> - 2022-12-19 23:18 +0100
Re: BLOOMBERG: Kürzung russischer Gaslieferungen kostet EUropa eine Billion Euro Jens Graam <graam500@aol.com> - 2022-12-20 10:42 +0200
Re: BLOOMBERG: Kürzung russischer Gaslieferungen kostet EUropa eine Billion Euro Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-12-22 18:48 +0100
Re: BLOOMBERG: K?¼rzung russischer Gaslieferungen kostet EUropa eine Billion Euro "Siegfrid Breuer" <point@tipota.de> - 2022-12-22 19:36 +0100
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