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Russland-TV über die Kosten der Energiewende und den „tödlichen Winter“

From Manfred <hara-kiri.sanktionen@mail1a.de>
Newsgroups de.soc.umwelt, ger.ct
Subject Russland-TV über die Kosten der Energiewende und den „tödlichen Winter“
Date 2022-08-22 19:12 +0200
Organization Aioe.org NNTP Server
Message-ID <te0dej$34o$2@gioia.aioe.org> (permalink)

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Das russische Fernsehen über die Kosten der Energiewende und
den „tödlichen Winter“

Die Energiepolitik der deutschen Regierung ist bemerkenswert,
denn in die Energiewende wurden über 100 Milliarden gesteckt,
nur damit Deutschland nun vor dem Energiekollaps steht.

Foto:
https://www.anti-spiegel.ru/wp-content/uploads/2022/05/eu-usa.jpg

Die Korrespondentenberichte des russischen Fernsehens aus Deut-
schland werden immer deutlicher, vor allem an die Adresse der
Grünen. und ihrer Energiepolitik.

Man merkt dem russischen Korrespondenten an, dass er immer mehr
das Gefühl hat, aus einem Irrenhaus zu berichten, wie sein Be-
richt aus dem wöchentlichen Nachrichtenrückblick des russi-
schen Fernsehens vom Sonntag einmal mehr gezeigt hat. (...)

Beginn der Übersetzung:

Das Ergebnis des europäischen Energieexperiments ist ein
tödlicher Winter

Eine erfrischende Nachricht für Europa kam am Donnerstag vom
Pressedienst der russischen Gazprom. Ab dem 31. August wird
der letzte Gaskompressor für drei Tage zur planmäßigen War-
tung abgeschaltet: „Gemäß der technischen Dokumentation von
Siemens muss das Aggregat alle 1.000 Stunden gewartet werden,
was Folgendes umfasst:

Inspektion des Gehäuses auf Risse, Löcher, Verformungen, Brand-
flecken und Reinigung des Gehäuses; Inspektion der Ölversorgungs-,
Luft- und Verbrennungsprodukt-Entlüftungssysteme auf Lecks, Prü-
fung der Verbindungen und Beseitigung von Leckageursachen;
Überprüfung der Funktion von Sicherheitsventilen und der
Einstellung des Luftstromkontrollsystems“, heißt es in der
Erklärung von Gazprom.

Damit wird die Durchleitung von russischem Gas durch die Nord
Stream-Pipeline vorerst vollständig eingestellt. Und das ist
nicht Russlands Schuld, schließlich wurde die andere Turbine
nach der Reparatur in Kanada nicht offiziell unter Erfüllung
aller vertraglichen Formalitäten an Gazprom zurückgegeben.

Auch sind die Deutschen nicht bereit, die brandneue Nord
Stream 2 mit neuen Turbinen in Betrieb zu nehmen. (...)

Der Kanzler schafft es einfach nicht, der Bevölkerung eine Freu-
de zu machen, und das hat Folgen – bei Treffen mit Bürgern kann
sich Scholz nur schwer verständlich machen. (Anm. d. Übers.:

Dazu werden im Beitrag Bilder von dem „Bürgerdialog“ gezeigt,
bei dem Scholz vor einigen Tagen so sehr ausgebuht wurde, dass
er nicht zu verstehen war) Mit Scholz sind 37 Prozent der
Bürger unzufrieden, weitere 44 Prozent könnten sich denen
im Herbst anschließen.

Die Gründe für den Rückgang der Popularität sind vielfältig,
aber der Hauptgrund ist, dass es zu wenig Anzeichen dafür
gibt, dass der Bundeskanzler irgendwas unter Kontrolle
hat und irgendwas beeinflussen kann. (..)

Angesichts des offensichtlichen Unverständnisses der Wähler be-
schloss die Regierung zu lavieren, indem sie die Mehrwertsteuer
für Energie von 19 auf 7 Prozent senkte, was die Deutschen the-
oretisch für die Gasumlage entschädigen sollte.

Mit anderen Worten, es ist der Regierung fast gelungen, die
schlechten Nachrichten mit guten Nachrichten zu überdecken.

„Die Wahrheit ist, dass die Koalition, die ständig von Hilfe
spricht, die ohnehin schon teure Energie weiter künstlich ver-
teuert. Die Sanktionspolitik des Westens hat eine verstärkende
Wirkung auf die Inflation. Durch die Ablehnung des russischen
Öls und die allgemeine Unsicherheit auf den globalen Energie-
märkten infolge des Wirtschaftskriegs gegen Russland schießen
die Energiepreise in die Höhe“, so das Magazin Focus.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg die Inflati-
onsrate in der deutschen Industrie im Juli um 5,3 Prozent auf
eine Jahresrate von mehr als 37 Prozent – ein Wert, den das
Amt seit seiner Gründung im Jahr 1949 nicht verzeichnet hat.

Die Herstellung von Endprodukten, auf die die Deutschen so
stolz sind, ist anspruchsvoll und komplex.

Ein einfaches Beispiel:

Die Aluminiumproduktion in der Slowakei wurde letzte Woche einge-
stellt, weil die Rechnungen unbezahlbar wurden. Jetzt müssen
die Deutschen dieses Metall, das für die Autoindustrie von
zentraler Bedeutung ist, irgendwo in Drittländern – Russland
oder China – kaufen. Das ist teurer, dauert länger, und die Al-
ternative ist die Schließung der Produktion oder ihre Verlagerung
ins Ausland, dichter an billige Rohstoffe, wodurch Millionen von
Menschen arbeitslos werden.

„Europas industrielles Kernland steht vor einer möglichen Flucht,
da die Hersteller von deutschen Autoteilen, Chemikalien und
Stahl mit Energiepreisen zu kämpfen haben, die fast jeden
Tag neue Höchststände erreichen“, schrieb Bloomberg. (...)

Viktor Orban argumentierte diese Woche, dass die derzeitige Kri-
se in Europa möglicherweise niemanden mehr stark macht: „Wenn
der Krieg in der Ukraine vorbei ist, wird die EU schwächer
sein als vor dem Krieg, während andere Länder und Regionen
gewinnen werden. Erstens kann der Westen den Krieg in der
Ukraine militärisch nicht gewinnen; zweitens haben die Sank-
tionen Russland in keiner Weise destabilisiert; drittens ist
ihr Schaden für Europa enorm; viertens steht die Welt nicht ge-
schlossen hinter den USA und der Ukraine.

Der größte Teil der Welt unterstützt sie demonstrativ nicht:
die Chinesen, Inder, Brasilianer, Südafrikaner, die arabische
Welt, Afrika. Es ist durchaus möglich, dass dieser Krieg die
Vorherrschaft des Westens beenden wird“, sagte Orban.

Ihn plagen sicher keine Ressentiments und Phantomschmerzen über
verlorene Größe, die die Polen plagen. Orban hat Ungarn, das
reicht ihm. Und wenn er, wie jetzt, nicht genug Gas hat, lie-
fert Gazprom mehr als vertraglich vereinbart. Und alles ist gut.

Nicht ihm, sondern Bundeskanzler Scholz schreibt der Handwerker-
verband herzzerreißende Briefe: „Als Handwerker wissen wir aus
vielen Gesprächen mit unseren Kunden, dass die große Mehrheit
nicht bereit ist, ihren hart erarbeiteten Lebensstandard für
die Ukraine zu opfern. Das ist nicht unser Krieg! Wollen Sie
der Kanzler sein, der Deutschland ruiniert? Sind Sie wirklich
bereit, Ihr Land zu opfern?“

   „Wir haben das Zertifizierungsverfahren für Nord Stream 2 aus
verständlichen Gründen gestoppt. Die Wiederaufnahme des Projekts
steht nicht auf der Tagesordnung“, sagte Wolfgang Buchner, der
Sprecher der deutschen Regierung.

Es ist nicht auszuschließen, dass Nord Stream 2 früher oder
später auf der Tagesordnung auftauchen wird. Jeden Tag wird
über die Notwendigkeit gesprochen, das Projekt zu starten.
Nur unterschiedlich ernsthaft.

Am Freitag schlug Wolfgang Kubicki, stellvertretender Bundestags-
präsident, vor, die Pipeline als kurzfristige Lösung zu nutzen –
einschalten, den Winter überstehen und dann wieder abschalten.

Früher gab es praktikablere Vorschläge – einschalten und laufen
lassen. Scholz ist jedoch nicht bereit, sich für eine dieser
beiden Optionen zu entscheiden. Es wurde zu viel getan und
gesagt und jetzt ist er an die Situation gebunden.

In Finnland ist ein Videos mit Sanna Marin sehr beliebt. Sie
ist Ehefrau, Mutter und Premierministerin. Die Videos zeigen
Alkohol, offenherziges, um nicht zu sagen leichtfertiges,
Tanzen und Flirten mit berühmten Entertainern.

Aus dem Off wird über „Mehl“ gesprochen, der finnische Ausdruck
für Kokain. Es gab also eine Menge Fragen. Es ist ein Skandal
im Stil von Boris Johnson. Frau Premierministerin hat sich
freiwillig einem Drogentest unterzogen und öffentlich ihr
Bedauern ausgedrückt.

Wenn sie eine Privatperson wäre, wäre es kein Problem, aber sie
ist immerhin eine öffentliche Person. Die Ergebnisse des Tests
werden nächste Woche vorliegen, aber bis dahin ist die Situation
noch ungewiss, und es bleibt festzuhalten, dass die Wahrschein-
lichkeit, dass Sanna Marin ihr Amt niederlegt, bevor sie Zeit
hat, Finnland in die NATO zu bringen, nicht gleich Null ist.

Auch die Frage, ob Olaf Scholz noch viel Zeit hat oder ob das
von ihm versprochene sozialdemokratische Jahrzehnt schon vor-
bei ist, bevor es überhaupt begonnen hat, ist nicht unbegründet.

   „Vor dem Hintergrund der Inflation und der Gaskrise wird
der Zusammenhalt der Regierungskoalition immer schwächer.

Die Parteien sind verwirrt über Ideen und Aussagen, der Kanzler
wirkt phlegmatisch. Selbst das eigene Lager beginnt langsam die
Geduld zu verlieren. Von der freundlichen Studenten-WG-Atmosphäre,
wie sie die Koalition zu Beginn hatte, ist nichts mehr übrig“,
betont der Spiegel.

Das wurde besonders auffällig, seit Scholz im Mittelpunkt von Er-
mittlungen wegen Betrugs in Höhe von mehreren Milliarden Euro
steht. Er steht im Verdacht, als Hamburger Bürgermeister einer
Bank geholfen zu haben, dem Finanzamt zu entgehen. Der Kanzler
streitet alles ab oder sagt, er könne sich nicht erinnern.

Am Donnerstag wurde er zum zweiten Mal befragt und verblüffte
den Parlamentsausschuss so sehr, dass ein Vertreter der Opposi-
tion am Ende des Tages fragte, ob Scholz hypnotisiert werden
möchte, um sein Gedächtnis aufzufrischen. Das wollte er nicht.

Und das verstärkt den Verdacht. Kurzum, bis zum Winter, viel-
leicht sogar mitten im Winter, wird die Menge der Vorwürfe
gegen den Bundeskanzler vielleicht den kritischen Wert
überschreiten, der die Deutschen ihre Abneigung gegen
vorgezogene Neuwahlen vergessen lässt.

Ende der Übersetzung
mehr: 
https://www.anti-spiegel.ru/2022/das-russische-fernsehen-ueber-die-kosten-der-energiewende-und-den-toedlichen-winter/

Was die Deutschen begreifen müssen, dass sie nicht das/den
best aussehenden Anzugträger wählen müssen, sondern eine
Politik- und wenn sie da daneben greifen, erfolgt der
senkechte wirtschaftliche Absturz !

Es treten auch Parteien an, die nichts zu bieten haben als
Spitzenkandidaten, die sich als Models in jedem Mode-
katalog gut machen würden und Womanizern.

Die (doofen) Deutschen müssen Demokratie lernen,
wenn nicht, folgt die nackte Not !



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Russland-TV über die Kosten der Energiewende und den „tödlichen Winter“ Manfred <hara-kiri.sanktionen@mail1a.de> - 2022-08-22 19:12 +0200
  Re: Russland-TV über die Kosten der Energiewende und den „tödlichen Winter“ Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2022-08-22 20:31 +0200
    Re: Russland-TV über die Kosten der Energiewende und  den â??tödlichen Winterâ?? Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-08-23 11:40 +0200
      Re: Russland-TV über die Kosten der Energiewende und den â??tödlichen Winterâ?? Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2022-08-23 12:24 +0200
        Re: Russland-TV Iber die Kosten der Energiewende und den "tedlichen  Winter" Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-08-25 08:01 +0200
          Re: Russland-TV Iber die Kosten der Energiewende und den "tedlichen Winter" Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2022-08-30 17:48 +0200
            Re: Russland-TV Iber die Kosten der Energiewende und den  "tedlichenWinter" Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-09-01 09:03 +0200
              Re: Russland-TV Iber die Kosten der Energiewende und den "tedlichenWinter" Bernd Ullrich <ullrich_bernd@hotmail.com> - 2022-09-01 11:59 +0200
              Re: Russland-TV Iber die Kosten der Energiewende und den "tedlichenWinter" Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2022-09-01 21:01 +0200
      Re: Russland-TV über die Kosten der Energiewende und den â??tödlichen Winterâ?? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2022-08-23 12:27 +0200

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