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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Newsgroups | ger.ct |
| Subject | Re: Russischer Überfall auf Ukraine nach Mitternacht? |
| Date | 2022-01-26 07:41 -0500 |
| Organization | A noiseless patient Spider |
| Message-ID | <ssrfhv$mmt$1@dont-email.me> (permalink) |
| References | (11 earlier) <ss6kr4$53v$1@solani.org> <ss6tfq$r16$1@dont-email.me> <ss6tt7$19i8j$1@solani.org> <Gesprache-20220118222718@ram.dialup.fu-berlin.de> <ss7e7o$quh$1@dont-email.me> |
Salve allerseits, Ingrid schrieb: > Stefan Ram schrieb: >> "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> writes: >>>Alles in allem nicht schlecht gelungen. Bella figura und so. >> >> Mir ist es bisher zwar gelungen, Plagiate in meinem Buch und das >> N-Wort bei meinen Fernsehauftritt zu vermeiden, aber die Gespräche >> mit Lawrow hätte ich vielleicht nicht so gut hingekriegt! Ein >> Presseorgan bemerkt dazu: >> |Manche mögen ihre Antwort als Ausdruck diplomatischer >> |Schlagfertigkeit werten, andere bezeichnen sie schlicht als >> |exzellent vorbereitet. >> > Fakt ist: Sie gibt selbst zu, dass es schwer sei, die militärisch- > technische Maßnahmen nicht als Drohung zu verstehen seien! Und RU wird > zweifellos militärisch-technische Maßnahmen ergreifen, wenn es von der > NATO oder Washington keine entsprechende schriftliche Zusicherung > erhält! Und wir Zentraleuropäer können echt froh sein, wenn RU > damit militärisch-technische Maßnahmen auf CU oder YV meint... ( ◕ヮ◕) > +--- <hier abknabbern> --- | Am Montag haben die Präsidenten Russlands und Kubas ein Telefongespräch | geführt. Das lässt aufhorchen. Der russische Vizeaußenminister Sergei | Ryabkov hatte nach dem Gespräch mit seiner amerikanischen Kollegin Wendy | Sherman, die russische Forderungen als "non starter" zurückwies, damit | gedroht, Russland könne Militär nach Venezuela oder Kuba verlegen, also | in den Vorhof der USA. Das hänge aber von den USA ab, fügte Ryabkov | hinzu. Wladimir Putin hatte zuvor gewarnt, dass Russland, sollte es zu | keiner Verständigung kommen, "militärtechnische Maßnahmen" ergreife. | | Eine mögliche Verlegung von Truppen und Raketen ist als Parallele zur | Osterweiterung der Nato und der Stationierung von Raketen im Vorhof | Russlands gedacht. Bekannt ist, wie scharf die USA 2019 reagierten, als | russische Militärflugzeuge in Venezuela landeten und russische | Kriegsschiffe nach Kuba fuhren. Washington forderte den sofortigen Abzug | und verwies auf die Monroe-Doktrin, nach der die USA keine ausländische | Macht in ihrem Hinterhof dulde. | | Donald Trump versuchte damals, die venezolanische Regierung zu stürzen | und hatte mit Juan Guaidó bereits den Wunschkandidaten der geplanten | Marionettenregierung auserkoren. Russland spielt seit Längerem mit dem | Gedanken, einen Stützpunkt in Venezuela einzurichten. | | Nach kubanischer Darstellung war das Gespräch von Miguel Díaz-Canel | Bermúdez mit Wladimir Putin "herzlich und fruchtbar". Man habe den | "exzellenten Status der Beziehungen" und deren Weiterentwicklung | erörtert und sei auch auf internationale und regionale Themen eingegangen. | | Vermutlich wurde über den möglichen Schachzug Russlands gesprochen, aber | es ist klar, dass man damit nicht an die Öffentlichkeit gehen wollte. | Bermúdez bedankte sich für die russische Hilfe zur Bewältigung der | letzten Corona-Welle. | | Nach russischer Darstellung wurde bekräftigt, die bilateralen | Beziehungen weiter zu stärken. Man wird ein klein wenig deutlicher: Es | sei die "künftige Koordination der russischen und kubanischen Aktionen | auf der internationalen Arena in Übereinstimmung mit den Prinzipien der | strategischen Partnerschaft und den Traditionen der Freundschaft und | gegenseitigen Verständnisses" diskutiert worden. | | Bereits am 20. Januar hatte Putin mit Nicolas Maduro telefoniert. Nach | der Darstellung des Kreml ging um die Kooperation und die russische | Hilfe bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Auch hier dürfte es um die | möglichen russischen Pläne und die Bereitschaft Venezuelas zum riskanten | Mitspielen gegangen sein: | | Die Staats- und Regierungschefs bekräftigten ihr Engagement für eine | enge Koordinierung in internationalen Angelegenheiten im Einklang mit | den Grundsätzen der strategischen Partnerschaft, die den bilateralen | Beziehungen zugrunde liegen. Wladimir Putin brachte seine | uneingeschränkte Unterstützung für die Bemühungen der venezolanischen | Behörden um die Stärkung der Souveränität des Landes und die | Gewährleistung seiner sozioökonomischen Entwicklung zum Ausdruck. | | Kreml | | Venezuela hob hingegen die Kooperation und die humanitäre Hilfe hervor - | und dass Putin Maduro zum Erfolg der Regionalwahlen im November | beglückwünscht hat. Maduro habe die Solidarität mit Russland und die | Zurückweisung der provokativen und manipulierenden Kampagnen zum | Ausdruck gebracht. Auf Twitter wurde man ein bisschen deutlicher: | | Ich hatte ein wichtiges Telefongespräch mit dem brüderlichen | Präsidenten Wladimir Putin. Wir tauschten uns über Fragen der | bestehenden Zusammenarbeit in verschiedenen strategischen Bereichen | auf höchster Ebene aus, eine Beziehung, die durch die unverbrüchliche | Verbindung unserer Völker gestärkt wird. | | Nicolás Maduro | | Verteidigungsminister Vladimir Padrino hatte am 14. Januar erklärt: "Es | ist nicht verwunderlich, dass das niederträchtige Sprachrohr des | Anti-Patriotismus von nationaler Souveränität spricht, nachdem es um | eine militärische Intervention und Sanktionen gegen Venezuela gebettelt | hat, während Russland die Möglichkeit einer Vertiefung der militärischen | Kooperationsbeziehungen zwischen unseren Nationen prüft, die bereits | bestehen." | | Padrini spricht von Juan Guaidó, der auch unter der Biden-Regierung noch | als "Übergangspräsident" einer "legitimen Regierung" gilt. Er hatte, was | auch die US-Botschaft in Caracas verbreitete, die Bemerkung von Ryabkov, | Russland könne eventuell Militär nach Venezuela verlegen, als "absolute | Überschreitung der nationalen Souveränität" bezeichnet. Für diesen | "Angriff auf die Selbstbestimmung unseres Volkes" sei Maduro und seine | "usurpatorische Elite" verantwortlich. | | Wieder einmal rief Guaido das Militär auf, diese Bedrohung | zurückzuweisen. Warum die USA und die EU an ihm festhalten, ist | schleierhaft. +--- </hier abknabbern> --- ©<https://heise.de/-6338449> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-) -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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Re: Russischer Überfall auf Ukraine nach Mitternacht? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-01-26 07:41 -0500 Re: Russischer Überfall auf Ukraine nach Mitternacht? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-01-26 05:01 -0800
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