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| From | Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Newsgroups | ger.ct |
| Subject | Re: Wie gut könnten Impfstoffe schützen? |
| Date | 2020-10-02 08:30 -0400 |
| Organization | A noiseless patient Spider |
| Message-ID | <rl76hq$urn$1@dont-email.me> (permalink) |
| References | <htlr00Fe4rbU1@mid.individual.net> <e2ebcdf0-868f-4f77-b7d3-56a4e2c49d16o@googlegroups.com> <z5x20n3xx9ck.dlg@weu.my-fqdn.de> |
Salve allerseits, Wolfgang Εnzinger schrieb: > Am Thu, 1 Oct 2020 10:29:48 -0700 (PDT) schrieb Herwig Huener: >> >>> "Je älter der Mensch wird, desto schlechter wird die >>> Immunantwort", sagt auch Kremsner. "Ab 60 kann man das schon >>> sehen, ab 80 wird es dann deutlich."" Schlechte Karten für die >>> Useneter. >> >> In der Folge 58 vom Corona-Virus-Update werden einige Daten über >> die Wirkung von Impfung und Krankheit in verschiedenen >> AltersGruppen präsentiert. Christian Drosten bezeichnet sich in >> diesem Podcast explizit als "kein Immunologe". Komisch, wie dicht >> in der Medizin die verschiedenen FachGebiete aneinanderliegen. >> Kennt jemand einen Elektriker, der explizit sich nicht in >> linksdrehenden DrehStrom auskennt? > > Ich mag ja etwas wunderlich sein, zugegeben; aber ich für meinen Teil > bilde mir ein, Fachleute nicht nur daran erkennen zu können, dass sie > sich ihrer Stärken bewusst sind, sondern eben auch an deren > idealerweise vorhandenen Fähigkeit, die eigenen Grenzen zu kennen. > Das freilich ist Universalcheckern nicht so richtig zugänglich. > (Dass ich jetzt gerade an Mr. Trump denken muss, ist sicher nur ein dummer > Zufall.) > +--- <hier abknabbern> --- | Am Dienstag hatte Donald Trump beim TV-Duell noch über seinen | Kontrahenten Joe Biden gespottet, weil der immer so große Masken trage, | während Trump die Sache seit Monaten auf die leichte Schulter nimmt und | kaum je mit Maske in der Öffentlichkeit auftritt – genauso wie seine | Mitarbeiter und sein Umfeld im Weißen Haus. | | Am späten Donnerstagabend Washingtoner Zeit tweetete Trump dann | zunächst, dass seine enge Beraterin Hope Hicks positiv getestet worden | sei. Nach Mitternacht verbreitete Trump dann eine weitere | Schreckensnachricht über Twitter: Auch er und seine Frau Melania seien | positiv. | | Das ist eine Ironie des Schicksals. Schließlich hatte Trump die Pandemie | am Anfang systematisch heruntergespielt, was er gegenüber dem | Journalisten Bob Woodward sogar selbst zugab. Und viele Kritiker werfen | ihm vor, die Seuche aus Wahlkampfgründen zu lange nicht ernst genug | genommen und damit höhere Infektionszahlen und mehr Tote bewirkt zu | haben – inzwischen schon über 200.000 in den USA. | | Trump hat sich auch früh für eine Lockerung des Anti-Corona-Lockdowns | ausgesprochen und Proteste dagegen ermuntert und trotz Warnung von | Experten Wahlkampfveranstaltungen mit Zehntausenden Fans abgehalten, bei | denen Corona-Regeln missachtet wurden. | | Und nun hat es ihn selbst erwischt. Und das ist nicht ungefährlich, | schließlich gehört der Präsident wegen seines Alters (74 Jahre), seines | Übergewichts und hohen Blutdrucks zu einer Risikogruppe. | | Die Folgen für den Wahlkampf sind hingegen unkalkulierbar und nicht so | offensichtlich, wie man im ersten Moment glauben könnte. Auf der einen | Seite schadet es dem Präsidenten zwar, wenn er mindestens die Hälfte der | verbleibenden Zeit bis zum Wahltermin nicht öffentlich auftreten kann, | weil er in Quarantäne bleiben muss. | | Noch gravierender wäre es, wenn Trump ernsthafte Krankheitssymptome | entwickeln würde und noch länger ausfiele – ganz zu schweigen davon, | sollte er in Lebensgefahr geraten. | | Auf der anderen Seite ist zu erwarten, dass dem Präsidenten nun wegen | der Erkrankung auch die Sympathien vieler Bürger zufliegen. | | Und für die Demokraten tun sich viele Fallen auf, die die kommenden | Wochen zu einem schwierigen Balanceakt machen. Denn in der jüngeren | Geschichte Amerikas gab es keinen Präsidenten, dem das andere Lager so | viel Hass entgegenbrachte wie diesem. | | Das birgt die Gefahr, dass der eine oder andere demokratische Politiker | sich nun im Ton vergreifen könnte. So fing etwa der süffisante Hashtag | „#Karma“ schon kurz nach Trumps Ankündigung an, auf Twitter zum Trend zu | werden. | | Das ist genau der Tonfall, den die Demokraten nun tunlichst vermeiden | müssen. Viele Trump-Kritiker werden wegen dessen Corona-Verharmlosung | ein gewisses Maß an Schadenfreude empfinden. Sie öffentlich zu zeigen, | wäre jedoch politisch fatal für die Demokraten. | | Das würde den Republikanern einen Anlass liefern, die moralische | Lufthoheit über die Demokraten zu erzielen. Und damit würde die linke | Reaktion auf Trumps Erkrankung in den Mittelpunkt des Wahlkampfs rücken. | Was den Republikanern die Möglichkeit eröffnen würde, inhaltlichen | Fragen und Zweifeln an der charakterlichen Eignung des Präsidenten | auszuweichen und von der schlechten Bilanz der Trump-Regierung | abzulenken. +--- </hier abknabbern> --- ©<https://www.welt.de/debatte/kommentare/article217024490/Coronavirus-Trumps-Infektion-ist-gefaehrlich-Auch-fuer-die-Demokraten.html> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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Re: Wie gut könnten Impfstoffe schützen? Herwig Huener <herwig.huener@t-online.de> - 2020-10-01 10:29 -0700 Re: Wie gut könnten Impfstoffe schützen? Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2020-10-01 22:40 +0200 Re: Wie gut könnten Impfstoffe schützen? Ulf.Kutzner@web.de - 2020-10-02 00:28 -0700 Re: Wie gut könnten Impfstoffe schützen? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2020-10-02 10:53 +0200 Re: Wie gut könnten Impfstoffe schützen? Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2020-10-02 08:30 -0400
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