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Re: Ein Editorial für Apple

From Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
Newsgroups ger.ct
Subject Re: Ein Editorial für Apple
Date 2018-02-27 18:43 +0100
Organization A noiseless patient Spider
Message-ID <p745cg$4ns$1@dont-email.me> (permalink)
References <56eab612-b621-61a6-40b7-e5c8343b3dde@jtewes.my-fqdn.de> <p58qo1$rhj$1@news.albasani.net> <p59g34$cs3$1@dont-email.me> <p59ibo$ivn$1@solani.org>

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Salve allerseits,

Dr. Joachim Neudert schrieb:
> Am 05.02.18 um 12:44 schrieb Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:
>> Dr. Joachim Neudert schrieb:
>>> Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> wrote:
>>>> Hallo
>>>>
>>>> In der aktuellen c't ist ja mal ein Editorial für Apple. Und niemand
>>>> hat's hier gepostet. Kommt das wohl Apple nicht gelobt wird, oder
>>>> weil's euch nicht interessiert? Ist sicher alles Fake News.
>>>
>>> Nö, ist alles echt, leider.
>>>
>> <https://www.n-tv.de/technik/iPhone-X-versagt-als-Telefon-article20269216.html>
> 
> Das wiederum ist nicht echt, jedenfalls bei keinem der hier ein iPhone X
> hat.
> 
--- <hier abknabbern> ---
Als Apple sein neuestes Smartphone auf den Markt brachte, gab es Lob für
die Sicherheitsfunktionen des iPhone X. Das Unternehmen hatte allerlei
Schutzwälle eingebaut, die nicht nur die Daten der Kunden besser
schützen, sondern auch den Zugriff von Ermittlungsbehörden und
Geheimdiensten erschweren sollte. Nun ist dieser Schutz dahin:
Cellebrite, ein Unternehmen für Datenforensik aus Israel, wirbt damit,
dass es die Sperren des iPhone X überwinden kann.

Das amerikanische Magazin Forbes berichtete zuerst über diese Neuerung.
Es bezieht sich unter anderem auf die Webseite von Cellebrite. Dort
heißt es, spezielle Entsperrdienste biete das Unternehmen für die
aktuellsten Apple-Smartphones und -Tablets, die mit den Betriebssystemen
iOS 5 bis 11 laufen - das iPhone X arbeitet mit iOS 11.

Auch die Galaxy- und Galaxy-Note-Modelle von Samsung sowie andere
Android-Geräte etwa von Huawei, LG oder Motorola könne das Unternehmen
knacken. Das bedeutet, Cellebrite kann überwinden oder außer Funktion
setzen, womit Nutzer ihre Geräte schützen: Pin, Muster oder Passcode.
Welche Version von iOS 11 konkret gemeint ist, gibt die Firma allerdings
nicht an, die neueste ist iOS 11.2.6.

*Von Cellebrite lässt sich auch die deutsche Polizei helfen*

Für Apple ist Cellebrites mutmaßlicher Erfolg ein Problem. Denn wie auch
immer das Unternehmen die iPhones entsperrt, es kann dafür nur
Sicherheitslücken nutzen, die es im Apple-Betriebssystem findet. Und was
Cellebrite findet, entdecken vermutlich auch Hacker.

[...]

Dass ein privatwirtschaftliches Unternehmen Behörden unterstützt - gegen
Bezahlung, die sich im Freiburger Fall auf 3000 Euro belief -, ist nicht
unproblematisch. Nach einem Amoklauf mit vielen Toten oder Mordfällen
mag es verhältnismäßig sein, ein Smartphone auch gegen den Willen seines
Eigentümers zu knacken. Cellebrite etwa versichert, den "Advanced
Unlocking Service" nur Ermittlungsbehörden anzubieten. Diese können die
entsperrten smarten Geräte danach selbst auslesen oder von Cellebrite
extrahieren lassen. Wie streng solche Eingriffe gesetzlich geregelt
sind, hängt jedoch vom jeweiligen Rechtsstaat ab - Cellebrite ist
weltweit aktiv.

Das Unternehmen, gegründet 2007, hat seinen Sitz in Petach Tikwa, einem
Vorort von Tel Aviv. Rund 15 000 der Kunden seien Strafverfolger oder
gehörten zum Militär. In welchen Ermittlungsverfahren das Unternehmen
den Behörden geholfen hat, bestätigt es offiziell nie.

Doch trotz der Geheimnistuerei ist Bescheidenheit nicht Cellebrites
Sache. "Seiner Mission verpflichtet, die Welt sicherer zu machen", werde
das Unternehmen "eine führende Rolle" übernehmen, um einen globalen
Standard für das Teilen von digitalen forensischen Informationen zu
etablieren. Schließlich müssten zahlreiche Länder und Behörden etwa bei
Terrorismus und illegalem Handel technisch nahtlos zusammenarbeiten
können. Cellebrite hat Standorte in São Paulo, London, Washington, D.
C., und München. Mehr als 60 000 Lizenzen habe das Unternehmen an
Forensiker aus 150 Ländern verkauft, das sei ein Marktanteil von 40 Prozent.
--- </hier abknabbern> ---

©<http://www.sueddeutsche.de/digital/sicherheit-bei-apple-jedes-iphone-kann-geknackt-werden-1.3884867>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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Re: Ein Editorial für Apple Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2018-02-27 18:43 +0100

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