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Re: Apple will 20.000 Jobs in den USA schaffen

From Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
Newsgroups ger.ct
Subject Re: Apple will 20.000 Jobs in den USA schaffen
Date 2018-01-19 13:33 +0100
Organization A noiseless patient Spider
Message-ID <p3sojf$lea$1@dont-email.me> (permalink)
References <544cadc3-9aff-409c-8226-8f5092d49a97@googlegroups.com> <tt3me29ajd3g$.1nhxs20c2wx6i.dlg@40tude.net>

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Salve allerseits,

Frank Hucklenbroich schrieb:
> Am Fri, 19 Jan 2018 01:38:26 -0800 (PST) schrieb Lothar Frings:
> 
>> <https://www.teleboerse.de/aktien/Apple-will-20-000-Jobs-in-den-USA-schaffen-article20236895.html>
>> 
>> Was machen wir denn jetzt?
>> 
>> Es ist nicht sein Verdienst?
>> Es ist nicht nur sein Verdienst?
>> Es wäre auch ohne ihn passiert?
>> Oder der Joker - er will von seinem BMI ablenken?
> 
> Das ist eh so eine Nummer. Vorgestern in CNN die dicke Schlagzeile:
> "President overweight - borderline obese".
> 
> Man stelle sich das in Deutschland in der Kohl-Ära vor...
> 
--- <hier abknabbern> ---
Schon bevor Barack Obama 2008 zum ersten Mal zum US-Präsidenten gewählt
wurde, gab es Verschwörungstheorien über seine Religion und sein
Heimatland. Er sei eigentlich ein Muslim und in Kenia zur Welt gekommen,
warfen ihm manche vor. Hintergrund dieser abwegigen Behauptungen war es,
Obama zu delegitimieren. Nur als Amerikaner geborene US-Bürger dürfen
Präsident der Vereinigten Staaten werden, so schreibt es die Verfassung vor.

Es war offensichtlich Obamas Hautfarbe, die diese Verschwörungstheorie
motivierte. Wer nicht öffentlich "Ein Schwarzer darf nicht Präsident
werden" sagen wollte, der sagte eben "Obama ist Muslim" oder "Obama ist
Kenianer".

Obamas Nachfolger Donald Trump outete sich relativ spät als "Birther",
wie diese Leute sich nennen. Er sei "ein bisschen skeptisch", was die
Staatsangehörigkeit des Präsidenten angehe, sagte er 2011 im
US-Frühstücksfernsehen. Damit wurde er zum Paten der Bewegung. Erst in
seinem eigenen Präsidentschaftswahlkampf rückte er von dieser albernen
Verschwörungstheorie ab. (Berichten zufolge bereute er das später.)

Jetzt ist es Trump, der von Verschwörungstheoretikern verfolgt wird:
nicht von "Birthern", sondern von der "Girther-Bewegung". Das Wort
leitet sich vom englischen girth ab, ein Begriff, der mit dem deutschen
Gürtel verwandt ist und den Körperumfang in genau dieser Region
beschreibt. Erfinder scheint MSNBC-Moderator Chris Hayes zu sein, der
als Reaktion auf den sensationellen Befund des Leibarztes auf Twitter
fragte, ob schon jemand den Begrifft "girther" für jene geprägt habe,
die glauben, dass Trump mehr wiegt als sein Doktor behauptet.

Tatsächlich war der Auftritt von Präsidentenarzt Ronny Jackson, ein
Konteradmiral der US-Navy, am Dienstag im Weißen Haus ein bisschen
skurril. "Er hat unglaubliche Gene", sagte Jackson, ein Satz, den Trump
auch gelegentlich über sich selbst sagt und der ihn sehr gefreut haben
dürfte.

Die Gene erwähnte Jackson, der schon Obama gedient hatte, auf die Frage,
warum Trump so gesund sei, wenn er sich doch hauptsächlich von
Hamburgern und Cola light ernähre. Den Angaben des Arztes zufolge ist
Trump 6 Fuß 3 groß, was in Metern etwa 1,90 entspricht. Der Präsident
wiegt 239 Pfund, also 108 Kilo. Aber stimmen die Zahlen? Sein vor sechs
Jahren ausgestellter Führerschein gibt als Größe 6 Fuß 2 an, also ein
Inch kleiner als Dr. Jackson sagt.

Es ist dieses eine Inch, etwas mehr als zweieinhalb Zentimeter, das den
Unterschied zur "Fettleibigkeit" ausmacht, jedenfalls dann, wenn man an
den Body-Mass-Index glaubt. Es könnte also sein, dass hier geschwindelt
wurde, um dem Präsidenten die Schmach zu ersparen. Sofort kursierten auf
den sozialen Netzwerken Fotos, die Trump neben Obama oder einem
Profisportler zeigen, um zu beweisen, wie groß Trump wirklich ist, sowie
unvorteilhafte Bilder des Präsidenten, die einen Bauch erkennen lassen.
Der Regisseur James Gunn versprach 100.000 Dollar für eine
Wohltätigkeitsorganisation nach Trumps Wahl, wenn der Präsident sich auf
eine "fehlerfreie Waage" stelle.

Aber natürlich ist es völlig egal, ob Trump 190 oder 192 Zentimeter groß
ist. Vermutlich bekommt er jetzt die Quittung dafür, dass er seinen Arzt
Harold Bornstein 2016 in typischer Trump-Manier verkünden ließ, der
Kandidat sei "der gesündeste Mensch, der jemals ins Präsidentenamt
gewählt wurde". Später erklärte Bornstein, er habe dieses Gutachten
vielleicht doch nicht ganz so gemeint.
--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.n-tv.de/politik/Die-Girther-Bewegung-verspottet-Trump-article20239357.html>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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Apple will 20.000 Jobs in den USA schaffen Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2018-01-19 01:38 -0800
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    Re: Apple will 20.000 Jobs in den USA schaffen Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2018-01-19 13:33 +0100
    Re: Apple will 20.000 Jobs in den USA schaffen Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2018-01-19 05:09 -0800
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