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| From | Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> |
|---|---|
| Newsgroups | ger.ct |
| Subject | Re: Datentarife in der EU |
| Date | 2017-02-03 21:42 +0100 |
| Organization | TOTA |
| Message-ID | <o72put$rii$8@tota-refugium.de> (permalink) |
| References | (1 earlier) <o6vohl$o6v$1@news.albasani.net> <o6vper$m4l$1@tota-refugium.de> <tqc79c1sbpg3f0p19687bdglpecs0dd3k1@4ax.com> <o70den$m4l$3@tota-refugium.de> <tbh99ct50rin9h0gv4i6hescvtr0sgvp7t@4ax.com> |
Am 03.02.2017 um 19:03 schrieb Martin Gerdes: > Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> schrieb: > >>> Und wozu braucht man 60 GB auf dem Handy? Festnetzersatz? > >> Für einen Festnetzersatz wären 60 GB viel zu wenig, > > Oh! Ein xTrE3Mer Youtuber! Das b32fl3 ich. >> aber kein Mensch bräuchte mehr WLAN-Hotspots, wenn man 60 GB hätte. > > Die Luftschnittstelle hat eine ziemlich begrenzte Kapazität, das > Festnetz nicht. Begrenzt sind beide. Die Limits liegen halt weit auseinander. Die Luftschnittstelle kann aber erstaunlich viel Traffic verkraften. Wenn sich 2 vollbesetzte ICEs begegnen, dann hängen plötzlich etwa 1500 Geräte in der selben Funkzelle. Das klappt erstaunlich geschmeidig. >> JFTR: In 6 Ländern der EU gibt es (gemäß der Quelle) unlimitiert Daten >> für 30 €. Das würde als Festnetzersatz dann in der Tat taugen. > > Vorausgesetzt, die Infrastruktur kann die Netzlast tragen (siehe oben). Wird sie wohl, sonst könnte man das ja nicht so anbieten. >>> Bei mir ist der Rechner selten kalt, und Internetbeschränkungen lege ich >>> mir nicht auf. Und doch würden 60 GB hier die ganze Familie mehr als >>> ausreichend mit Datenvolumen versorgen. > >> Im heimischen WLAN? 60 GB würden hier mit viel Glück 5 Tage reichen. (3 >> Personen, eine davon 17 Jahre alt und noch nicht mal übermäßige >> Youtubenutzerin). > > Doch. Nein. Ich lege da großen Wert auf das Wort "übermäßige". Youtubenutzerin ist sie natürlich, aber das gönne ich ihr von ganzem Herzen. Ich nutze es ja auch, sogar gerne. > Richtig Netzlast erzeugen kann man eigentlich nur mit Videos > (Spinnereien wie stündliches Backup in die Cloud mal außen vor > gelassen). Auch Musikstreaming kostet Volumen, wenngleich weniger als > Video. Klar kostet das Volumen. Aber man hat eine Internetleitung ja nicht, um damit möglichst kein Volumen zu erzeugen. > Ich stelle mir da schon die Frage, ob man das braucht. Brauchen tut man Wasser, Brot und eine Toilette, alles darüber hinaus ist Luxus. Wenn ich mir allerdings vor Jahren schon den Luxus einer 50 MBit-Leitung gegönnt habe - die man als solche natürlich nicht braucht - dann stellt sich mir die Frage, was soll ich denn damit, wenn nicht ordentlich Traffic verursachen? Bzw. ist das historisch anders gewachsen, aber dazu unten mehr. > Aber gut: > Solange es mein Wenig, das ich allerdings nicht anders erreichen kann, > nicht streitig macht, sollen die leute streamen, bis die Antenne glüht. Eben. Und niemand kann so viel verbrauchen, dass Du es an Deiner Leitung merken würdest. >>> Vermutlich bin ich schon zu alt für eine intensive Internetnutzung :-( > >> Lasse 3 Windowsnotebooks einfach so einen Tag ohne Nutzung vor sich hin >> laufen, dann hast Du locker 1 GB auf der Uhr. > > Muß das über mobile Internetanbindung gehen? Nein, das reicht im (W)LAN, sofern man denn noch eines hat, Stichwort Festnetz*ersatz*. > Nein, mein Windows-Notebook erzeugt aus sich heraus keine 330 MB > Datenverkehr pro Tag. > >> Mal ein wenig Youtube, mal einen Film gestreamt, der Google Play-Store >> ist bei 3 Smartphones auch nicht ganz bescheiden im Datenvolumen. >> Unter 300 GB geht hier gar nichts pro Monat. > > Doch. Unter 300 GB im Monat ginge bei Euch eine ganze Menge. Man hat es, > deswegen nutzt man es. Vieles würde man vermutlich nicht mehr nutzen, > wenn es Geld kosten würde. Ja, da habe ich eine sehr lange Internethistorie. Ich kann mich noch dunkel an Diskussionen mit Dir erinnern, die wir 1997 geführt haben. Da werden wir wahrscheinlich beide ISDN gehabt haben. Wie man das Internet 1997 nutzte weiß jeder hier. Irgendwann kam DSL 768 und das war rrrrrichtig schnelles Internet, sogar mit echter Flatrate. Alleine es gab keine legalen Angebote, um diese Geschwindigkeit auch sinnvoll ausnutzen zu können. (Klar, mit Raubkopien war das kein Thema, aber lassen wir das mal weg). Später kam dann DSL 2000/3000 und irgendwann mal auch 6000, es gab aber immer noch keine legalen Angebote zur sinnvollen Nutzung dieser Geschwindigkeit. Die kamen erst später nach und nach dazu und dann waren irgendwann die 6000 sogar zu langsam. Dann erst habe ich auf erst 20.000, später dann 50.000 aufgestockt. Haben könnte ich hier 200.000, aber ich sehe dafür derzeit keine sinnvolle Anwendungsmöglichkeit. Im Laufe dieser Zeit ist natürlich auch immer das monatliche Datenvolumen mitgewachsen. Der klägliche Versuch der Telekom, ab 300 GB eine Bremse einzubauen ist ja gescheitert, die Idee ist tief im Giftschrank vergraben. Das sehe ich daher nicht, dass sowas kommen würde. > Wir hatten hier im Haus ein halbes Jahr lang eine Austauschschülerin, > die eigentlich Deutsch lernen sollte. Hat sie aber nicht, denn sobald > sie im Haus war, war sie eingebettet in ein muttersprachliches > Medienumfeld. Kann man so machen, muss man aber nicht. Meine Tochter sieht nahezu ausschließlich englische Videos. Die hat es dank Youtube auf ungefähr Level Muttersprachlerin geschafft. (Gymnasium, Jahrgang 11, 15 Punkte in der mündlichen Prüfung in englisch vor einer Woche. Beisitzender Lehrer fragte, ob sie zweisprachig aufgewachsen wäre. Ist sie wohl irgendwie sogar, aber ohne mein Zutun, sowohl Mutter wie auch ich sprechen nur deutsch mit ihr) > Ihr Aufenthalt hat unseren Datenverkehr verdreifacht; nach > ihrer Abreise war der Datenverkehr wieder auf dem vorigen Wert. Wie gesagt, ich habe das Internet nicht, um möglichst wenig Daten zu verbrauchen. Zwar auch nicht, um möglichst viele zu verbrauchen, ich möchte mir darüber einfach keinerlei Gedanken machen. > Es kommt sehr darauf an, was man mit dem Internet macht. Usenet und > E-Mail beispielsweise erfordern einen minimalen Datenverkehr -- und man > kann trotz allem Geunke eine ganze Menge damit machen. Ich hatte hier mal ein Wochenende mit einer technischen Störung zu tun und die Leitung ist auf 128 kBit zurückgefallen. Das geht auch irgendwie, aber die Mehrzahl der Internetangebote war plötzlich völlig unbrauchbar. Eine gewisse Mindestgeschwindigkeit braucht man einfach, die liegt heutzutage deutlich über 128 kBit. Dass man mit wenig Volumen auskommen kann will ich nicht bezweifeln, aber das ist nichts für den Sohn meiner Mutter, dessen Frau und deren Tochter. -- Stephan
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Datentarife in der EU Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2017-02-02 17:41 +0100
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Re: Datentarife in der EU Matthias Eißing <meissing@gmx.de> - 2017-02-03 09:04 +0100
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Re: Datentarife in der EU Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2017-02-02 23:56 +0100
Re: Datentarife in der EU Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2017-02-03 19:03 +0100
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Re: Datentarife in der EU Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2017-02-05 20:53 +0100
Re: Datentarife in der EU Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2017-02-05 20:59 +0100
Re: Datentarife in der EU Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2017-02-03 08:14 +0100
Re: Datentarife in der EU Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2017-02-03 12:02 +0100
Re: Datentarife in der EU Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2017-02-03 12:26 +0100
Re: Datentarife in der EU Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2017-02-03 20:43 +0100
Re: Datentarife in der EU Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2017-02-03 20:55 +0100
Re: Datentarife in der EU Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2017-02-03 12:39 +0100
Re: Datentarife in der EU "Gerald E:scher" <Spamer@fahr-zur-Hoelle.org> - 2017-02-03 11:02 +0100
Re: Datentarife in der EU Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2017-02-03 12:55 +0100
Re: Datentarife in der EU Puerstinger Josef <nospam@puerstinger.cc> - 2017-02-02 17:55 +0000
Re: Datentarife in der EU Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2017-02-03 13:06 +0100
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