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Groups > de.sci.electronics > #187066
| From | Reinhardt Behm <rbehm@hushmail.com> |
|---|---|
| Newsgroups | de.sci.electronics |
| Subject | Re: Elektronik bei Tieftemperatur |
| Date | 2015-06-15 12:22 +0800 |
| Organization | A noiseless patient Spider |
| Message-ID | <mlljs9$dvc$1@dont-email.me> (permalink) |
| References | <mlkocc$qud$1@news.albasani.net> <mlkvqg$uq5$1@dont-email.me> <mll14i$qud$5@news.albasani.net> <mll7pn$kbs$1@dont-email.me> <cu71lhF8ud2U1@mid.individual.net> |
On 15.06.2015 12:12, horst-d.winzler wrote: > Am 15.06.2015 um 02:56 schrieb Reinhardt Behm: >> On 15.06.2015 07:01, Siegfried Schmidt wrote: >>> Reinhardt Behm schrieb: >>> >>>> Unterschiedliche thermische Ausdehnung von Silizium und Material auf >>>> dem es sitzt. Das gilt auch für andere Bauteile. >>>> Das sind zwar keine großen Strecken, aber die auftreteden Kräfte sind >>>> ziemlich groß. >>> >>> Danke. Zu dem Thema ist bemerkenswert wenig im Web zu finden, obwohl ich >>> sonst keine Probleme mit dem Finden habe. >>> >>> Bei den kleinen Marsrovern springt bei -37° zwangsläufig die Heizung an, >>> Philae meldet -35°C. Ist dies schon die Temperatur bei denen damit zu >>> rechnen ist oder ist obiges erst ein Problem 'richtig' tiefer >>> Temperaturen? >> >> Das hängt von der Struktur und den verwendeten Materialien ab. Ich teste >> Aviokik regelmäßig bis -55°C non operating, -40°C operating - ohne >> Heizung. Ich habe aber auch schon Sachen bei -30°C sterben sehen. > >> Ich lasse neue Konstrukteure immer gerne mal rechnen, welche Differenzen >> z.B. bei einer Glasfront vor einem Display in einem Alu-Rahmen >> auftreten. Nur von -20..+80°C kommen da locker > 1mm zustande. Viele von >> denen sind hoch erstaunt, weil tehrmische Ausdehung für sie immer so was >> "theoretisches" war. >> Es kann wegen solcher Sachen zu internen Verbiegungen kommen, die Dir >> evtl Lötstellen (BGA) abreißen. Auch wird Lötzinn da unten nch spröder. > > Das FuG 10 K (Lorenz) entwicklungsjahr 1937 mußte in einem > temperaturbereich von -50°C bis 50°C zuverlässig arbeiten. Die > frequenzabweichung bei einer bordnetzschwankung von 22...29V war kleiner > als 0,03%. Es handelte sich um einen freischwingenden oszillator. > Diese eigenschaften galten so ziemlich für sämtliches funkgerät der > Wehrmacht/Luftwaffe... Die mussten sich auch keine Gedanken über BGA Gehäuse machen. ;-) Aber für die damalige Zeit schon eine Leistung. -50°C bis +50°C: Man hat also eher an Russland als an die Sahara gedacht. -- Reinhardt
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Elektronik bei Tieftemperatur Siegfried Schmidt <usenet-59@shivasoft.de> - 2015-06-14 20:32 +0000
Re: Elektronik bei Tieftemperatur Reinhardt Behm <rbehm@hushmail.com> - 2015-06-15 06:40 +0800
Re: Elektronik bei Tieftemperatur Siegfried Schmidt <usenet-59@shivasoft.de> - 2015-06-14 23:01 +0000
Re: Elektronik bei Tieftemperatur "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2015-06-15 06:12 +0200
Re: Elektronik bei Tieftemperatur Reinhardt Behm <rbehm@hushmail.com> - 2015-06-15 12:22 +0800
Re: Elektronik bei Tieftemperatur "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2015-06-15 12:29 +0200
Re: Elektronik bei Tieftemperatur Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2015-06-15 10:27 +0200
Re: Elektronik bei Tieftemperatur Uwe Bonnes <bon@hertz.ikp.physik.tu-darmstadt.de> - 2015-06-15 10:32 +0000
Re: Elektronik bei Tieftemperatur Eric Brücklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2015-06-15 12:39 +0200
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