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Re: ARD nutzt NS-Sprache, um politische Gegner zu diffamieren

From Dorothee Hermann <DorotheeHermann@gmx.net>
Newsgroups de.soc.politik.misc, de.talk.tagesgeschehen, ger.ct
Subject Re: ARD nutzt NS-Sprache, um politische Gegner zu diffamieren
Followup-To de.soc.politik.misc
Date 2022-11-06 15:29 +0100
Message-ID <jspumaFg20oU4@mid.individual.net> (permalink)
References <tk63mi$1qqq$1@gioia.aioe.org>

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Am 05.11.22 um 17:40 schrieb Manfred Harakiri:

"Politische Gegner"?

> Sieben Tage der Zerstörung“, so ist ein Kommentar überschrie- ben,
> den die Tagesschau an diesem Samstag im Netz verbreitet. Es geht um
> Elon Musk, an dem sich grün-woke Medien in Deut- schland abarbeiten,
> seit er den Kurznachrichtendienst Twitter übernommen hat. Für das ZDF
> besteht die Gefahr, dass er „die Grenzen des Sagbaren“ verschieben
> wolle.
> Was als Warnung ein wenig überzeugender klingt als: Vorsicht, der
> Mann will die Meinungsfreiheit ausweiten. 
                ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^ ?
>  Das Volk müsste zu Millionen die Zwangsgebühren verweigern. 

Hoffentlich 'spendest' du Twitter und Herrn Musk Geld?!
(Was schreiben denn Twitter-Leser über die gekündigten Mitarbeiter? Es
sollen ja sehr viele' sein?!)

Zitat dazu
"Zum ersten Mal kam die Bestätigung *direkt aus dem Twitter-Team*:
*Etwa die Hälfte aller Angestellten wurde entlassen*

Die Übernahme durch Musk hat für den Konzern bereits finanzielle
Konsequenzen. Große Werbekunden wenden sich ab.

Rund eine Woche nach der Übernahme des Kurzbotschaftendienstes Twitter
durch Elon Musk hat etwa die *Hälfte der gesamten Belegschaft* ihren
*Job verloren*. Die Art und Weise der Kündigungen sorgt nicht nur bei
den Betroffenen für Unmut - und für den Internetkonzern deuten sich
bereits erste mögliche juristische Konsequenzen an.

Ein Tweet aus den Reihen der verbleibenden "Tweeps", wie sich die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst bezeichnen, bestätigte erstmals
den Umfang der massiven Entlassungen: Yoel Roth, Leiter der Abteilung
für Sicherheit und Integrität bei Twitter, schrieb, dass in seiner
Abteilung 15 Prozent der Beschäftigten gekündigt worden sei. Im ganzen
Betrieb seien es ungefähr 50 Prozent aller Kolleginnen und Kollegen.

Bereits zuvor hatten Medien übereinstimmend über diese Zahl spekuliert -
etwa 3700 gestrichene Stellen von insgesamt etwa 7500.
"Heute ist Dein letzter Tag in der Firma"

Ob sie ihren Arbeitsplatz verlieren oder behalten, haben die
Twitter-Angestellten per E-Mail erfahren, wie ARD-Korrespondent Nils
Dampz berichtet.
Am Freitag seien an die gesamte Belegschaft Mails verschickt worden:
Wer diese an den Twitter-Arbeitsaccount bekam, darf bleiben.
Wenn Twitter die Mail an die Privatadresse geschickt hatte, bedeutete
das die Kündigung. "Heute ist Dein letzter Tag in der Firma", soll es in
letzteren Mails geheißen haben.

Die Entlassungen soll es quer durch alle Abteilungen gegeben haben, sagt
Kurt Wagner von der Agentur Bloomberg: Von der Technik über die
Produktentwicklung, auch das Presseteam sei radikal verkleinert worden.
Die PR für Twitter sollen demnach jetzt zwei Leute übernehmen, von zuvor
80 bis 100 Beschäftigten, die dafür verantwortlich gewesen seien.

Dieses Element enthält Daten von Twitter. Sie können die Einbettung
solcher Inhalte auf unserer Datenschutzseite blockieren.
Tausende äußern Enttäuschung und Schock

Unter dem Hashtag #twitterlayoffs, übersetzt "Twitter-Entlassungen",
posten Tausende ihren Unmut - darunter auch die gekündigte
Twitter-Managerin Michele Austin. "Ich bin mit der Nachricht aufgewacht,
dass meine Zeit bei Twitter zu einem Ende gekommen ist. Es bricht mir
das Herz. Ich will es nicht wahrhaben", schrieb sie.

Auch der hochschwangeren Mitarbeiterin Rachel Bonn wurde gekündigt. Sie
schrieb auf Twitter, dass nur wenige Stunden nach Musks Ankündigung,
Personal einzusparen, der Zugang zu ihrem Arbeitslaptop deaktiviert
worden sei. Der Tweet konnte nicht geladen werden.
*Gekündigte Beschäftigte reichen Sammelklage ein*

Eine Gruppe von fünf bereits gefeuerten Angestellten reichte umgehend
eine Sammelklage gegen Twitter ein. Sie werfen dem Unternehmen vor, sie
nicht wie rechtlich vorgeschrieben 60 Tage im Voraus über die Entlassung
informiert zu haben. Das verstoße sowohl gegen das Recht des
US-Bundesstaates Kalifornien als auch gegen das Bundesrecht der USA.

Der neue Twitter-Inhaber Musk äußerte sich bislang kaum zu den massiven
Entlassungen nach der Konzernübernahme. Ebenfalls auf Twitter teilte er
lediglich mit, dass sämtlichen betroffenen Angestellten eine
dreimonatige Abfindung angeboten worden sei.

Kommentar 05.11.2022
Twitter-Übernahme durch Musk Sieben Tage der Zerstörung
Schlimmer hätte die erste Woche nach der Übernahme für Twitter kaum
laufen können, meint Nils Dampz.
Große Werbekunden brechen weg
Musk treiben vielmehr Sorgen um einen zunehmenden Einbruch der
Twitter-Einnahmen um. Die bezieht der Kurzbotschaftendienst vor allem
aus Werbeanzeigen. Zuletzt sollen der Nachrichtenagentur dpa zufolge
mehr als 90 Prozent aller Einnahmen des Konzerns über Werbung
erwirtschaftet worden sein.

Doch mehrere große Werbekunden haben nach der Übernahme durch Musk
angekündigt, künftig auf Werbung bei Twitter zu verzichten. Hintergrund
für den Werbestopp sind Befürchtungen, Musk könnte die Bemühungen der
Plattform im Kampf gegen die Verbreitung von Hassbotschaften und
Falschinformationen drastisch zurückfahren.

In der vergangenen Woche hatte bereits der US-Autobauer General Motors
seine Werbung auf Twitter eingestellt. Zuletzt folgten weitere Konzerne
wie der Lebensmittelriese General Mills und der Autobauer Volkswagen.
Volkswagen erklärte, die Unternehmensgruppe habe ihren Marken wie Audi
und Skoda empfohlen, ihre Aktivitäten auf Twitter vorerst einzustellen.

Nun gab auch die Fluggesellschaft United Airlines bekannt, auf
Twitter-Werbung zu verzichten. Und auch der Pharmahersteller Pfizer
sowie der Lebensmittelkonzern Mondelez wollen ihre Kooperation mit
Twitter beenden, berichteten das "Wall Street Journal" und die
Nachrichtenagentur dpa übereinstimmend.
Stellenabbau bei Twitter gestartet
Gudrun Engel, ARD Washington, tagesschau 20:00 Uhr, 4.11.2022
Twitter macht laut Musk pro Tag Millionenverlust
Musk braucht die Werbekunden. 44 Milliarden US-Dollar, umgerechnet etwa
44 Milliarden Euro, hat der Chef des Elektroautobauers Tesla und des
Raumfahrtunternehmens SpaceX für Twitter gezahlt, soll dafür Medien
zufolge Kredite aufgenommen haben, die nun bedient werden müssten.

Doch Twitter kämpft schon seit langer Zeit mit wirtschaftlichen
Problemen. Der Kurzbotschaftendienst hatte unter anderem in den ersten
zwei Quartalen des Jahres Verluste eingefahren. Mittlerweile soll der
Konzern pro Tag vier Millionen Dollar verlieren, wie Musk selbst auf
Twitter schrieb. Was ihm auch mit Blick auf die umfassenden Kündigungen
keine Wahl gelassen habe.
Musk kritisiert Angriff auf Redefreiheit
Verantwortlich für die Abkehr der Werbekunden sind aus Sicht von Musk
auch von ihm nicht näher umschriebene "Aktivisten".

->  Tatsächlich hatten unter dem Hastag #StopToxicTwitterCoalition mehr
als 60 zivilgesellschaftliche Organisationen zum Werbeboykott Twitters
aufgerufen.
Eine kritische Moderation der Twitter-Inhalte sei aufgrund der
Kündigungswelle nicht mehr möglich, hieß es in einer Mitteilung des
Bündnisses. Besonders mit Blick auf die anstehenden Kongresswahlen in
den USA sei Hassrede ein ernstzunehmendes Problem.

Bereits in der vergangenen Woche hatte Musk versucht, Werbekunden per
offenem Brief zu beruhigen und er versicherte, Twitter werde auch
künftig kein Ort sein, an dem sich die Nutzer alles ohne Konsequenzen
erlauben könnten. Den Aktivisten wirft Musk vor, mit dem von ihnen
ausgeübten Druck "den ersten Verfassungszusatz" anzugreifen - was einen
Angriff auf das Recht auf freie Meinungsäußerung bedeuten würde.
Entlassungswelle bei Twitter: "Heute ist Dein letzter Tag"
Nils Dampz, ARD Los Angeles, 5.11.2022 · 00:39 Uhr
aus
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/twitter-entlassungen-107.html


Ob es 'knapp' für Herrn Musk wird?
"Twitter verkauft blauen Haken ohne Prüfung für 8 US-Dollar
https://www.golem.de/news/elon-musk-twitter-verkauft-blauen-haken-ohne-pruefung-fuer-8-us-dollar-2211-169506.html

Zitat:
"Elon Musks drastische Entscheidung, die Hälfte der Twitter-Mitarbeiter
zu entlassen, ist offenbar durch die desolate Finanzlage des
Unternehmens ausgelöst worden. Das nun private Unternehmen werde im Jahr
2023 einen Verlust von 700 Millionen US-Dollar machen, wenn er die
Kosten nicht gesenkt hätte, berichtet *The Washington Post*. Während das
angeschlagene soziale Netzwerk im letzten Jahr einen bescheidenen
Verlust verzeichnete, würden die Zinszahlungen für den massiven
Schuldenberg im kommenden Jahr ein großes Loch in die Kasse reißen.
Wirtschaft 05.11.22 01:46 min
Musk feuert Mitarbeiter "Alles gelöscht, Zugriff gesperrt" -
Exodus bei Twitter
Insbesondere wird Twitter gezwungen sein, Zinskosten für seine fast 13
Milliarden Dollar an neuen Krediten zu zahlen, die sich auf 1,3
Milliarden Dollar pro Jahr belaufen werden, so ein Banker, der mit der
Situation vertraut ist. Das ist mehr als Twitters typischer Jahresertrag
von 1,2 Milliarden Dollar vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und
Amortisationen (EBITDA) - ein wichtiger Maßstab für die Rentabilität an
der Wall Street"
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Musk-steht-bei-Twitter-vor-massivem-Schuldenberg-article23698687.html

Und die von dir gern zitierte NZZ schreibt nicht arg begeistert:
https://www.nzz.ch/technologie/elon-musk-und-twitter-3700-jobs-stehen-laut-medienberichten-auf-der-kippe-ld.1680533?reduced=true

https://www.nzz.ch/technologie/musks-erste-woche-bei-twitter-entwicklungen-ueberschlagen-sich-ld.1710069

The Washington Post:
"Elon Musk begins mass layoffs at Twitter"
https://www.washingtonpost.com/technology/2022/11/03/elon-musk-twitter-layoffs/

fup dspm


Dorothee

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ARD nutzt NS-Sprache, um politische Gegner zu diffamieren Manfred <harakiri.sanktionen@a.mail1a.de> - 2022-11-05 17:40 +0100
  Re: ARD nutzt NS-Sprache, um politische Gegner zu diffamieren noebbes <invalid@invalid.invalid> - 2022-11-05 17:56 +0100
  Re: ARD nutzt NS-Sprache, um politische Gegner zu diffamieren "Siegfrid Breuer" <point@tipota.de> - 2022-11-05 19:06 +0100
  Re: ARD nutzt NS-Sprache, um politische Gegner zu diffamieren Dorothee Hermann <DorotheeHermann@gmx.net> - 2022-11-06 15:29 +0100
    Re: ARD nutzt NS-Sprache, um politische Gegner zu diffamieren Heinz Schmitz <HeinzSchmitz@kra.org> - 2022-11-07 10:26 +0100
  Re: ARD nutzt NS-Sprache, um politische Gegner zu diffamieren "F. W." <me@home.com> - 2022-11-07 11:35 +0100

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