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| From | Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> |
|---|---|
| Newsgroups | ger.ct |
| Subject | Re: Überlastung der Krankenhäuser |
| Date | 2020-04-28 18:13 +0200 |
| Message-ID | <hgr31vFl57lU1@mid.individual.net> (permalink) |
| References | <r88sg6$qqk$1@dont-email.me> |
On Tue, 28 Apr 2020 11:20:05 +0200, "Lars Gebauer" posted: >Die Überlastung der Krankenhäuser wird kommen. Aber erst *nach* Corona. >Nämlich dann, wenn die wegen Corona aufgeschobenen Behandlungen >nachgeholt werden (müssen) und die Krankenhäuser (bzw. das >Gesundheitssysten allgemein) an die Grenzen ihrer finanziellen >Belastbarkeit stoßen. > >| "Thüringens Krankenhäuser arbeiten nicht am Anschlag." Mit diesem Satz >| möchte die Vorstandsvorsitzende der Landeskrankenhausgesellschaft >| Thüringen, Gundula Werner, einen Eindruck aus den letzten Wochen >| geraderücken: Dass auch in Thüringen Pfleger und Ärzte wegen der >| Corona-Pandemie am Rande ihrer Kräfte arbeiten. > >| Werner reagiert so auf eine Frage, die sich viele in den letzten zwei >| Wochen gestellt haben: Warum fangen Thüringer Krankenhäuser jetzt an, >| Kurzarbeit zu beantragen, wo es doch alle Hände voll zu tun gibt? Die >| Managerin - selbst Geschäftsführerin im Klinikum Altenburger Land - >| verweist auf OPs und Behandlungen, die seit dem 16. März verschoben >| werden mussten. Leere Betten vorhalten bedeute weniger Arbeit. > >| Und: "Die Pandemie trifft die Krankenhäuser in einer Zeit, in der die >| Finanzierung ohnehin umgestellt wurde. Seit Beginn des Jahres werden >| die Kosten für das Pflegepersonal nicht mehr über die üblichen >| Fallpauschalen, sondern über ein extra Pflegebudget abgerechnet. Das >| macht es besonders schwierig, die finanziellen Auswirkungen der >| Pandemie-Situation abzuschätzen." sagt Werner. Kurzarbeit eigne sich >| aber vor allem für Nebenbereiche wie etwa Service-Abteilungen, für die >| kein Ausgleich gezahlt werde. > >| Die Bezirksgeschäftsführerin von Ver.di Thüringen, Corinna Hersel, >| macht vor allem die Überlegung wütend, Pflegepersonal in Kurzarbeit zu >| schicken: "Aus meiner Sicht geht das gar nicht. Das ist das völlig >| falsche Signal an die Pflegekräfte!" sagte sie und sieht in den >| Anträgen auf Kurzarbeit das Eingeständnis gravierender >| wirtschaftlicher Schwierigkeiten. Man nutze die Gelegenheit, neben >| einem Teil des Gehaltes auch die Sozialabgaben zu sparen. "Das >| bedeutet: Die schaffen es nicht nur jetzt nicht, sondern auch nach der >| Pandemie nicht." sagt Hersel. Zumindest im Fall von Greiz ist diese >| Vermutung nicht ganz aus der Luft gegriffen. Die Geschäftsführung >| bestätigte für das Jahr 2019 einen vorläufigen Jahresfehlbetrag von >| 2,2 Millionen Euro für das Kreiskrankenhaus. > >https://www.mdr.de/thueringen/corona-kliniken-kurzarbeit-rettungsschirm-100~amp.html Dabei fehlen noch die, die aus lauter Corona-Panik trotz Herzinfarkt, Schlaganfall ... lieber Zuhause bleiben. -- Schöne Grüße, Wolfgang
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Überlastung der Krankenhäuser Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2020-04-28 11:20 +0200 Re: Überlastung der Krankenhäuser Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2020-04-28 18:13 +0200
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