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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Newsgroups | ger.ct |
| Subject | Re: Bewusstseinsforschung |
| Date | 2015-09-09 15:17 +0200 |
| Message-ID | <d5apvbF4a88U1@mid.individual.net> (permalink) |
| References | <Bewusstsein-20150907181445@ram.dialup.fu-berlin.de> |
Stefan Ram schrieb: > Da die LIDAR-Sensoren von Autos getäuscht werden können, > empfiehlt ein Sicherheitsforscher heute (WIMRE laut c't- > Nachrichten), ihre Daten mit denen anderer Sensoren abzugleichen. Eigentlich kein Unterschied, ob die prameter unterschiedliche 3 Farbwerte oder ein Farbwert und Druck und Temperatur haben. Muster wiederfinden ist da eine Frage von Abgleich. > Ich könnte mir vorstellen, daß die Entwicklung von Autos in > den nächsten Jahrzehnten mehr für die Bewußtseinsforschung > tun wird als die Philosophen und Neuropsychologen, weil man > dabei unweigerlich auf Aufgaben stößt, wie sie auch die > Natur bei der Evolution von intelligenten Tieren irgendwann > einmal gelöst haben muß Ich würde da eher auf Robotik als auf Autos tippen. Weil Autos keine Hände haben um zu modellieren. > und wodurch die Natur dann gezwungen > wurde, das Bewußtsein zu schaffe Da fehlt es schon an Bewußtseinsdefinitionen. Ist der Mensch im Schlaf bei Bewußtsein? > Es könnte einmal der Punkt kommen, wo man im Autobau sagt: > Um die erhaltenen Sinnesinformationen zu integrieren und > dann daraus eine Verhaltensentscheidung abzuleiten und um zu > entscheiden, Wenn Rauch dicht wird und Temperatur steigt (z.B. Schwellwertlogik mit 2 Eingängen) kann Seueralarm gegeneb werden. 100 Byte Programm? > wofür jetzt der größte Rechenaufwand eingesetzt > werden sollte und was weniger wichtig ist, brauchen wir > jetzt eine zentrale Verarbeitungseinheit mit diesen und > jenen Eigenschaften. Das das Bewußtsein aktuell am gleichen Ort im Gehirn aktiv ist, halte ich für eine falsceh Annahme. Der Ort hängt teilweise vom aktuellen Dateninhalt ab. Selbst das gleichzeitig ist nur Vorstellung, Die Daten sind lediglich synchronisiert. > Vielleicht sagt man: Um die Daten der Sensoren integrieren > zu können, brauchen wir ein internes Weltmodell, das von den > Sensoren ständig aktualisiert wird und es bei Widersprüchen > in bestimmten Fällen erkennen kann, wo der Fehler steckt. Weltmodell ist übertrieben, Vorstellungen (Modelle) mit ein paar Regelsysteme zum angleichen und verwerten schon. Das was wir als bewußtsein erleben, sind Vorstellungen, die auch eine emotionale Inhalt haben. Selbst dann, wenn wir fast alles abschalten; Eine Willenssteuerung und eine Basiserwartung bleibt erhalten. > Und es könnte sein, daß dann irgendwann einmal jemand kommt > und sagt: Das sind ja eigentlich genau die Eigenschaften, > wie sie auch das Bewußtsein hat! Erkennen und Bewußtsein sind verschieden. Hinter Erkennen steckt Vergleich von Zahlenwerten ( meist mehr als 2 Zahlen, ( z.B. Vektorsubtraktion und dann Wurzel aus Summe der Quadrate als Maß des Unetrschiedes)) Bewußtseinsinhalt ist generiertes Modell, welches auch zum Vergleich verwendet werden kann aber nicht muß. > Es könnte sein, daß man merkt, daß das Auto, um > Umweltinformationen richtig interpretieren zu können, > Informationen aus Gebieten benötigt, > an die man erst einmal nicht gedacht hat. Ein (virtueller) Roboter der ein unbekanntes Bild zusammenpuzzelt tut ähnliches. Durch probieren Lösungswege finden und vielleicht auch noch Suchstrategien merken, um sie eher wiedez zu verwenden. Altes Evolutionsverfahren. > - allgemeines Weltwissen, Bie Sporteereignissen mehr Stau? > das über den Straßenverkehr hinausgeht. > (Was auch bei Gesprächen mit den Insassen hilfreich wäre.) Wenn da Werbung läuft .. > Warum aber spreche ich hier von Autos und nicht von > irgendwelchen anderen Robotern oder Computerprogrammen? > Zum einen ist es wichtig, daß das System mit nicht-trivialen > Sensoren und Aktoren mit der Umwelt interagiert und es dabei > einen großen Bereich von Handlungsalternativen gibt. Da spielt das Auto keine Sonderrolle. Es ist eher Teilmenge. > Das könnte aber auch noch auf den Roboterfußball zutreffen. > Dann ist es aber so, daß es bei einem Auto sehr wichtig ist, > daß alles immer korrekt funktioniert Geht nicht. Es gibt da physikalische (z.b. Reifenplatte) und logische (Annahmen müssen nicht immer zutreffen) Grenzen. > und daß relativ viel Geld in die Entwicklung gesteckt wird. Atomkraftwerke? > Die Aufgaben der Sensoren und > Aktoren sind beim Roboterfußball vermutlich auch noch > einfacher als beim Auto, oder jedenfalls sind die > existierenden Lösungen zwar große Leistungen, aber die > Roboter spielen noch lange nicht so gut wie Menschen. Ist teilweise mechanisch bedingt. Mit der Auswertung des Sehens ist das auch nicht so einfach, weil das menschliche Gehirn überwiegend darauf genetisch programmiert wurde. > Autos müssen aber mindestens so gut fahren lernen, daß die > Unfallwahrscheinlichkeit kleiner ist als die bei Steuerung > durch einen Menschen. Vielleicht ein Modetrend, wie Elektroautos mit großer Reichweite. > Daher könnte es sein, daß die Entwickung von Autos > das ambitionierteste Projekt im Bereich der Robotik ist. Ich würde da eher auf Kampfroboter tippen. > Dann könnte natürlich einmal der Punkt kommen, wo man > sagt: Wenn diese Auto ein Bewußtsein hat, ist es dann > moralisch erlaubt, es einfach so zu verschrotten? Die menschliche Moral ist erheblich von genetisch bestimmte Instinkte beeinflusst. Bei logisch programmierte Wesen braucht das nicht der Fall zu sein. Hermann der heutzutage eher computer entscheiden läßt welche Additionsergebnisse korrekt sind und vermutet, das andere Menschen nach und nach immer mehr Entscheidungen computer überlassen werden. -- http://www.Hermann-Riemann.de
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Re: Bewusstseinsforschung Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2015-09-09 15:17 +0200
Re: Bewusstseinsforschung Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2015-09-09 06:53 -0700
Re: Bewusstseinsforschung Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2015-09-11 12:21 +0200
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