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Groups > ger.ct > #621613

Re: 4k-TV - verfuegbare Sender

From ram@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram)
Newsgroups ger.ct
Subject Re: 4k-TV - verfuegbare Sender
Date 2024-06-14 19:32 +0000
Organization Stefan Ram
Message-ID <Rauschen-20240614203151@ram.dialup.fu-berlin.de> (permalink)
References (8 earlier) <v4cb1k$1hsdk$1@solani.org> <gfij6jh34emo95vgamrehquindpk7esuf8@joergwalther.my-fqdn.de> <Gras-20240614095537@ram.dialup.fu-berlin.de> <v4h3gb$2q1ok$3@dont-email.me> <v4h3r9$1ks19$7@solani.org>

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"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> wrote or quoted:
>Rauschen läßt sich, entgegen der intuitiven Erwartung, nur schlecht 
>komprimieren.

  Ein algorithmischer Kompressor sieht ja erst einmal nur Pixel mit
  Farben. Er weiß nicht, was Menschen unter "Rauschen" verstehen. Also
  ist das Rauschen für ihn erst einmal Signal, das sorgfältig bewahrt
  werden muß. Und das Rauschen enthält oft sehr viele Details mit hoher
  Frequenz (Frequenz bei Fourier-Zerlegung des Bildes) und Intensität,
  kann also vom Algorithmus nicht einfach ignoriert werden.

  Relevant wird dies etwa, wenn man Analogmaterial digitalisiert hat,
  das Filmkörnung, Fernseh- oder VHS-Rauschen enthält und es nun 
  komprimieren will.

  Da kann es helfen, die Bandbreite etwas zu begrenzen, indem
  man das Bild etwas glättet/"entrauscht". Bei ffmpeg geht das
  beispielsweise mit "-vf nlmeans" oder "-vf hqdn3d" (schneller).

  Dadurch geht dann aber auch wieder echte höherfrequente
  Bildinformation (Details) verloren.

  Kein traditioneller Algorithmus kann Rauschen wirklich wieder
  zuverlässig vom Inhalt trennen. Neuer KI-Algorithmen sind da
  vielleicht besser, die kenne ich aber noch nicht.

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