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| From | Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> |
|---|---|
| Newsgroups | ger.ct |
| Subject | Re: Drohnenabwehr durch Juristen |
| References | <10bqc28$ga3u$1@solani.org> <mkc2vkF3vd7U1@mid.individual.net> <20251004105021.74f38cbc.dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
| Date | 2025-12-17 07:29 +0000 |
| Message-ID | <1765956597-2991@newsgrouper.org> (permalink) |
Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> posted: > Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> wrote: > > > Am 04.10.25 um 07:41 schrieb Dr. Joachim Neudert: > > > Flugplatz München geschlossen. Drohnenüberflüge über > > > Militärflugplatz Erding. Verunsicherte Menschen. > > > Aber Hilfe naht. Die Hochleistungsjuristen des Landes sind bereits > > > alarmiert und suchen nach Möglichkeiten der Abwehr. > > > > Wenn die Ahnung von Technik hätten, würden die mit Peilung > > ( An 3 Orte gefilterte Sende Intensität messen ) > > den Ort der Steuerung suchen, und dann ( u.a. mit Drohnen ) > > Verdächtige jagen. > > Ja, sicher. Die senden mit mehreren 100W kontinuierlich oder was?! > > Schon einfache, moderne RC-Fernsteuerungen verwenden spread-spectrum- > Übertragungen, z.B. FHSS oder DSSS. Das ist deutlich schwieriger > einzupeilen als ein einfacher Sender, der auf einer festen Frequenz > laut piept, einfach da für eine ähnliche Übertragungsqualität deutlich > weniger Leistung aufgewendet werden muss und in den entsprechenden > Frequenzbändern deutlich mehr Störquellen mit ähnlichen Charakteristika > existieren. (Ja, das war die ganz einfache, im Detail ungenaue, > Beschreibung.) > > Und das sind die "zivilen" Varianten. Im MIL-Bereich geht das noch > deutlich weiter, d.h. spread spectrum über weitere Frequenzbereiche, > starke Komprimierung der Daten etc. D.h. alle paar Sekunden mal eine > sehr, sehr, sehr kurzer, breitbandiger burst. > > Auch gibt es Sachen wie "Mobilfunk". Für meine Lieblingsdrohne könnte > ich mir ein LTE-Modul anschaffen, dann könnte ich die aus meinem > Wohnzimmer quasi weltweit steuern. > > > > Denn es ist nicht > > > auszudenken, was passiert wenn Einsatzkräfte der Landespolizei, der > > > Bundespolizei oder gar der Bundeswehr so eine fremde Drohne zur > > > Landung zwingen oder gar beschädigen bei dem Versuch. Was, wenn > > > sich der Besitzer meldet und auf Herausgabe und Schadenersatz > > > klagt? Die Folgen könnten erheblich sein. > > > > Wenn der Besitzer, bzw. der der die Drohne steuert ermittelt wird, > > steht eine Schadenersatzklage + Zinsen bis Zahlung offen. > > Wenn der Besitzer auf der Wache erscheint um den Abschuss seiner Drohne > über Sperrzonen zu beklagen, dann wird man ihn einfach da behalten. > > > Ist die Herkunft der Drohne unbekannt > > wäre ein Hausdurchsuchung + Beschlagnahme diverser Elektronik > > angesagt. Eine Erwähnung in der Presse könnte manchen Spaßvogel > > abschrecken. .. > > Is' klar. Wo genau willst Du hausdurchsuchen? 100m Umkreis? 500? oder > besser gleich 30km? > > > > Aber unsere Fachleute haben das Problem bereits erkannt und > > > arbeiten in Sonderschichten an der notwendigen Gesetzgebung, um > > > sichere Grundlagen für Zwangsmaßnahmen gegen unbekannte Drohnen zu > > > schaffen. Solange bleiben die Flugplätze bei Drohnensichtung > > > geschlossen. Sicher ist sicher. Deutschland führend bei der > > > Drohnenabwehr, dieses Land wird Maßstäbe setzen. > > > > Abschießen ist problematisch da Trümmer und Geschosse > > zu Probleme führen könnten. > > Wobei auch größere Drohnen im Vergleich zu auch kleinen Sprengkörpern > eine eher überschaubare Schadwirkung aufweisen. > > Und spätestens wenn die Drohnen nicht über Wohngebieten agieren hätte > ich *eigentlich* angenommen, dass die Drittgefährdung beherrschbar sein > müsste. > > > Kampfdrohnen zum rammen .. > > Rammen ist auch unpraktisch, da kommen dann zwei Körper vom Himmel. > > Jagddrohnen sind ggf. eine Idee. Zum Bekämpfen langen im Prinzip lange > Schnüre, die sich in die Rotoren des Ziels wickeln. Du musst nur > nahe genug über das Ziel fliegen, den Rest erledigt die Physik. Werfbare > Netze sind auch eine Idee. > $bekannter fliegt Drohnenrennen und seine Einschätzung ist, dass er > keinerlei Probleme hätte, im Verein eine Handvoll Leute zu benennen, > die ausreichende Fertigkeiten besäßen, ein mobiles Ziel so zu > "erwischen". Das sind die Leute, die mit 70+km/h durch engen Parcours > navigieren udgl.. Kann natürlich sein, dass er übertreibt, aber die > spielen angeblich auch gelegentlich "Fangen" (Luftballons an Schnur in > ein paar Meter Höhe, scharfer Haken unten an Drohne, Ziel, Ballons zum > Platzen bringen, Bonuspunkte für "bin in keinen rein geflogen und habe > keinen Rotor verloren".) Dabei kann es auch einfacher gehen: https://web.de/magazine/panorama/videos/falschen-zeit-falschen-ort-nachwuchsfussballer-schiesst-drohne-himmel-41698888
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