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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Newsgroups | ger.ct |
| Subject | Re: Kabelsirenen |
| Date | 2026-07-28 09:11 +0200 |
| Organization | A noiseless patient Spider |
| Message-ID | <1149kml$3rs41$1@dont-email.me> (permalink) |
| References | (11 earlier) <1140brb$s7q5$3@dont-email.me> <4394c836-e99a-498c-b61f-f4434946d678@news.goetz.co.uk> <1141dsb$cicj$2@solani.org> <1141ja7$c647$2@solani.org> <1141m07$coc5$1@solani.org> |
Salve allerseits, Dr. Joachim Neudert schrieb: > Am 25.07.26 um 07:58 schrieb Marco Moock: >> Am 25.07.26 um 06:25 schrieb Dr. Joachim Neudert: >>> >>> Große regionale Unterschiede. Es gibt Bundesländer mit der kooperativen >>> "Can do" Mentalität, wo ein Vertrauen in Strukturen und Behörden >>> vorhanden ist. Bayerm BaWü z.B. >> >> Wer sich darauf verlässt hat eigentlich schon verloren. Die Behörden sind >> in einem solchen Fall auch nicht mehr wirklich fähig, was zu tun. > > Damit meine ich nicht die Behörden. Sondern die psychologische Grundstimmung > in der Bevölkerung, ihre Resilienz, wie man das neuerdings häufig nennt. > Kampfmoral nannte man das bei der Truppe früher. > +--- <hier abknabbern> --- | Die Welt ist in Kriege und Konflikte verstrickt, zugleich werden die | Auswirkungen der Klimakrise heftiger. Bei der Abmilderung der Folgen der | globalen Erwärmung scheinen wiederum die reichen Staaten im Vorteil. | Doch das stimmt so nicht, warnt John Rapley. Der Politökonom sieht die | reichen westlichen Staaten in einer doppelten Klemme: Ohne den Glauben | an eine positive Zukunft halten sie oft an Denkweisen von gestern fest. | | Welchen Denkfehler begeht Donald Trump in Sachen Klimakrise? Wie ließe | sich Deutschlands Potenzial angesichts der Weltlage besser nutzen? Und | warum ist der Glaube an ewiges Wachstum eine Illusion? Diese Fragen | beantwortet John Rapley, Autor des Buches "Icarus Economics. Why Rich | Economies Are Struggling" im Gespräch. | | *t-online: Herr Rapley, der Westen befindet sich im politischen und* | *wirtschaftlichen Abstieg, die Klimakrise zieht an. Wie ernst ist die* | *Lage*? | | *John Rapley*: Die Situation ist für den Westen bedrohlich. Was in der | amerikanischen, britischen und teils deutschen Politik geschieht, | demonstriert große Trübsal. Denn in den westlichen Gesellschaften hat | sich zunehmend das Gefühl breitgemacht, dass die beste Zeit hinter ihnen | liegen würde. Da klingt Verzweiflung durch. Im Globalen Süden – wo ich | den größten Teil des Jahres lebe – ist die Lage eine ganz andere. | | *Inwiefern*? | | Eigentlich findet sich dort diese Form von Aufbruchstimmung, die vor | Jahrzehnten auch in den westlichen Gesellschaften geherrscht hat. Klar, | den Menschen im Globalen Süden ist die Dimension der Probleme durchaus | bewusst. Sie hegen aber eine positive Grundstimmung, sie halten die | Probleme für lösbar. Darunter auch die Folgen der Klimakrise. Was | hingegen in manchen westlichen Ländern geschieht, lässt die Menschen im | Globalen Süden eher ungläubig zurück. | | *Das Politiktheater, das Donald Trump täglich aufführt, dürfte* | *dazugehören*? | | Ich halte mich oft in Südafrika auf. Dort betrachten zahlreiche Menschen | die Vorgänge in den Vereinigten Staaten fast als eine Art Komödie. | | *Ist es nicht eher eine Tragödie*? | | Das sehen viele Südafrikaner anders. Sie sind nahezu erleichtert, dass | die Amerikaner nun vermehrt ihrem eigenen Land schaden statt anderen | Staaten. Die Macht und der Einfluss der USA schwinden ohne Zweifel, | Trump beschleunigt diese Dinge ungeheuer. Nicht zuletzt belegt sein | Krieg gegen den Iran, wie die Dinge stehen: Die USA verfügen über dieses | ungeheuer mächtige Militär, aber der Iran hält dem stand. Derzeit | verändern sich die Machtverhältnisse in der Welt, wir tun gut daran, | nicht an liebgewonnenen Illusionen festzuhalten. | | *Eine Illusion kritisieren Sie in Ihrem Buch "Icarus Economics" – und* | *zwar den Glauben, dass die reichen Staaten besser mit den Folgen der* | *Klimakrise zurechtkommen können als die ärmeren*. | | Genau das ist der gefährliche Irrtum. Eine weit verbreitete Ansicht | lautet: Die Hauptlast der Klimakrise, neuer Pandemien und anderer | Schocks werden die ärmeren Staaten dieser Welt tragen. Aber warum sollte | das so sein? Die reichen Staaten haben weit mehr zu verlieren, zugleich | ist die gesellschaftliche Widerstandsfähigkeit in den reichen Ländern | geringer als in den ärmeren. Wenn es so weitergeht, werden die reichen | Staaten die Leidtragenden sein. | | *Wie kommen Sie zu dieser Schlussfolgerung*? | | Schauen wir auf die Fakten: Im gesamten Westen stagniert das Wachstum | seit mehr als einem Jahrzehnt. Die Folgen sind politische Instabilität, | wachsende soziale Spannungen und eine Krise der Lebenshaltungskosten. In | Großbritannien sind die realen Einkommen seit 2008 nicht mehr gestiegen, | die Premierminister haben sich in den letzten Jahren binnen kurzer Zeit | abgelöst. So sollte es nicht weitergehen. | | *Was tun*? | | Die Lage ist bitterernst. Aber sie ist nicht ausweglos. Wohlhabende | Länder sind imstande, ihre Wirtschaft anzukurbeln, indem sie die ärmeren | Länder bei der Dekarbonisierung unterstützen. Davon hätten alle etwas. | Denn neben dem Ankurbeln der eigenen Wirtschaft würden reiche und ärmere | Staaten zugleich die Folgen der Klimakrise abmildern. | | *Zurzeit werden neue und alte Konflikte ausgetragen. Ist dieses Szenario* | *überhaupt realistisch angesichts der globalen Spannungen*? | | Tatsächlich bin ich Optimist. Ja, das Ringen der tatsächlichen | Großmächte und derjenigen, die solche werden wollen, hat zu einer neuen | Instabilität geführt. Aber zugleich wird bei zahlreichen Staaten dieser | Welt gerade dadurch der Wunsch nach einer neuen Stabilität geweckt. Es | sind insbesondere die Entwicklungsländer, die einen gemeinsamen | Mittelweg bevorzugen. Dabei hilft ihnen, dass die Großmächte nicht mehr | so mächtig sind. | | *China hat den Weg zur Supermacht beschritten und bedroht Taiwan* | *unablässig*. | | China ist unbestritten stark – und rüstet auf. Aber zunächst die Ukraine | und nun der Iran haben Peking demonstriert, wie riskant ein | militärischer Angriff auch auf einen kleineren und vermeintlich | schwächeren Staat sein kann. Wladimir Putin und Donald Trump haben | mächtig Lehrgeld gezahlt. Taiwan könnte China im Ernstfall militärisch | und wirtschaftlich enormen Schaden zufügen. Da stellt sich die Frage, ob | Peking dieses Risiko eingehen würde. Das wäre ziemlich töricht. | | *Zugleich erstarken in Staaten wie Deutschland, Frankreich und auch* | *Großbritannien ultrarechte Parteien, die eher auf nationale Alleingänge* | *setzen denn auf internationale Kooperation. Wie lässt sich das mit* | *Ihren Vorschlägen vereinbaren*? | | Die politischen und wirtschaftlichen Lösungen, wie sie die AfD in | Deutschland, der Rassemblement National in Frankreich oder Reform UK in | Großbritannien anstreben, werden nicht funktionieren. Wenn der | Rassemblement National nächstes Jahr mit Marine Le Pen in Frankreich an | die Macht kommen sollte, wird er dasselbe Schicksal wie die | zentristischen Parteien erleiden, wenn er sich nicht mäßigt. In Italien | konnte Giorgia Meloni politisch nur überleben, weil sie zur | Pragmatikerin wurde. Doch selbst sie stößt auf Schwierigkeiten, denn die | italienische Wirtschaft wächst nicht. | | *Zugleich scheint Donald Trumps Zuneigung zu Meloni geschwunden zu sein*. | | Das reiht sich in Trumps Dauerdrama ein. Dazu gehört auch sein Versuch, | die Klimapolitik umzukehren, um die traditionellen Industrien in den USA | zu schützen. Doch da irrt sich Trump gewaltig, ebenso wie die anderen | Gegner effektiven Klimaschutzes. Denn solche Maßnahmen beschleunigen den | wirtschaftlichen Niedergang lediglich. Zusätzlich begeht Trump einen | schweren Denkfehler. | | *Welchen*? | | Trump hintertreibt den Klimaschutz, indirekt befördert er ihn aber. Denn | Trump will so viel Öl wie möglich kontrollieren. Aber niemand will von | ihm abhängig sein. Trump ist also ein abschreckendes Beispiel, ein Beleg | dafür, dass man sich möglichst von Öl unabhängig machen sollte. | Erneuerbare Energien stellen das sicher. | | *An China führen allerdings in dieser Hinsicht nur wenige Wege vorbei*. | | China hat die Chancen und Vorteile der erneuerbaren Energien früh | erkannt und verfolgt. Dabei spielten Peking auch die Fehler und die | mangelnde Voraussicht in westlichen Staaten in die Hände. Aber auch | westliche Staaten können wieder aufholen. Es gibt einen Mittelweg der | Partnerschaft, den reiche und ärmere Staaten miteinander gehen können. | | *In den westlichen Gesellschaften herrscht Trübsal, wie Sie betonten*. | *Wie lässt sich das eindämmen*? | | Der relative Niedergang des Westens wird vor allem durch die Brille der | aktuellen geopolitischen Veränderungen betrachtet. Wir dürfen aber die | wirtschaftlichen Aspekte nicht vergessen. Die westlichen Gesellschaften | definieren sich stark über wirtschaftliches Wachstum, das aber | mittlerweile ausbleibt. Selbst wenn sich das ändern sollte, ist eine | Tatsache unumstößlich: Die Bedeutung des Westens schwindet. Einst war er | für 80 Prozent der Weltwirtschaftsleistung verantwortlich, mittlerweile | sind es nach der Weltfinanzkrise 2008 und ihren Folgen noch 60 Prozent. | | *Wir sind also wie einst die Sagengestalt Ikarus der Sonne zu nahe* | *gekommen, um den Titel Ihres Buches aufzugreifen? Und stehen nun vor* | *dem Absturz*? | | So dramatisch muss es nicht werden. Es braucht jetzt Realismus und die | Bereitschaft zur Veränderung. Nicht zu vergessen: Wir müssen unsere | Einstellung überdenken. Eine stagnierende Wirtschaft – mit allen damit | verbundenen Problemen – löst bei den Menschen in den westlichen Staaten | das Gefühl aus, dass die Zukunft nur negativ sein kann. Aber stimmt das? | | *Was denken Sie*? | | Versetzen wir uns doch in die Zeit unserer Urgroßeltern zurück. Sie | hätten ungläubig den Kopf geschüttelt, wenn ihnen jemand prophezeit | hätte, in welcher Welt wir heute leben. Wir haben eine exzellente | medizinische Versorgung, das Einkommen zahlreicher Menschen in den | vermögenden Staaten ist relativ hoch, wir können um die Welt reisen und | unsere Kinder erhalten an Schulen und Universitäten eine gute Bildung. | Das wäre unseren Vorfahren als Utopie erschienen. | | *Braucht es jetzt Degrowth, also eine Verlangsamung oder gar Reduzierung* | *des Wachstums*? | | So geht es nicht weiter. Wir stoßen in den reichen Staaten allerorts an | Grenzen. Das Wirtschaftswachstum ist das eine, die Belastung für Klima | und Umwelt das andere. Die Menschen wissen doch auch, dass etwas | schiefgeht. Die Geschwindigkeit, in der neue Regierungen an Zustimmung | in ihren Ländern verlieren, ist bemerkenswert. Kurz nach Amtsübernahme | befinden sich Staats- und Regierungschefs auf dem Höhepunkt ihrer | Popularität, dann beginnt der Niedergang. Dieses Schicksal droht auch | Trump. Wir können ihm ja live dabei zusehen. | | *Was ist Ihre Prognose, wie es weitergeht*? | | Nichts wird sich verändern, bis jemand den Mut findet, auszusprechen, | dass es so nicht weitergeht. Viele Politiker versprechen den Menschen | immer noch magische Lösungen. Das trifft für Politiker aus allen Lagern | zu. Die extreme Rechte hat die Migration zum Problem erklärt, sie | behauptet, dass ein Stopp der Zuwanderung alle Probleme lösen würde. Das | ist selbstverständlich Unsinn. Ebenso behaupten diese Leute, dass ein | Ende der Transformation hin zu erneuerbaren Energien eine Lösung sei. | Auch das ist ausgemachter Unfug. Die Welt verändert sich, es wäre weise, | sich ebenfalls zu verändern. Schauen wir doch auf Äthiopien. | | *Der afrikanische Staat hat 2024 den Import von Automobilen mit* | *Verbrennermotoren quasi gestoppt. Spielen Sie darauf an*? | | Richtig. Äthiopien verfügt über reichlich erneuerbare Energien, etwa | dank Wasserkraft. Warum sollte dieser Staat jedes Jahr mehr als zwei | Milliarden Dollar für den Kauf von fossilen Treibstoffen ausgeben und | sich damit zugleich in einer Abhängigkeit halten? Dieses Geld lässt sich | besser und klüger ausgeben. Elektromobilität ist global auf dem | Vormarsch, der Trend in den Entwicklungsländern geht ohne jeden Zweifel | in diese Richtung. Die Automobilindustrien in den westlichen Staaten | haben diese Neuausrichtung verschlafen, nun zahlen sie den Preis dafür. | Und nicht nur sie. | | *Auch die Steuerzahler werden zur Kasse gebeten*? | | Der britische Staat rettete 1975 mit reichlich öffentlichem Geld den | Automobilhersteller British Leyland, um ihn am Leben zu erhalten. | Sonderlich erfolgreich war das nicht, am Ende wurde reichlich Geld | verschwendet. Worauf will ich hinaus? Die Probleme von British Leyland | hatten Ursachen, Ursachen, die zu lange ignoriert und dann nicht | ausreichend ernst genommen wurden. Damals wurde viel investiert, um | British Leyland zu retten, heute passiert es wieder. In meiner Heimat | Kanada geht die Automobilindustrie einer düsteren Zukunft entgegen, in | Deutschland ist das nicht anders. | | *Was ist Ihr Vorschlag*? | | Für die reichen Staaten ist es sehr teuer geworden, reich zu bleiben. | Das geht niemals lange gut. Industrien mit viel Geld am Leben zu | erhalten, an denen die Realität vorbeigezogen ist, ist wenig | zukunftsgewandt. Deutschland hat aber eine andere Stärke – und zwar die | hohe Anzahl an bestens ausgebildeten Leuten. Gerade Ingenieure werden | doch in dieser Welt der Veränderung gebraucht. Warum investiert | Deutschland nicht viel mehr in Kooperationen in aller Welt? Die | Investitionsmöglichkeiten in Entwicklungsländern rund um den Globus sind | gewaltig. Diese Länder würden profitieren, Deutschland aber nicht weniger. | | *Die deutsche Ingenieurskunst wird also an der falschen Stelle* | *eingesetzt*? | | Es ist wenig weise, ja, geradezu strategisch unklug, so viele | hochqualifizierte Kräfte in Bereichen einzusetzen, die geringe | Zukunftsaussichten haben. Diese Leute werden in den dynamischen Feldern | gebraucht. Deutschland hat wichtige Beiträge zur Entwicklung der | Solartechnologie geliefert, aber Solarmodule kommen heute aus China. | | *So wie Deutschland und Europa von der Solartechnik abgehängt wurden*, | *droht dies auch bei der Künstlichen Intelligenz Realität zu werden*. | *Zugleich wird KI als "Jobkiller" gefürchtet. Wie sehen Sie die Lage*? | | Es gibt eine interessante Beobachtung bei amerikanischen Unternehmen, | die am stärksten in KI investieren: Sie stellen mittlerweile Mitarbeiter | ein, anstatt sie abzubauen. Unternehmen hingegen, die offensiv betonen, | wegen KI Mitarbeiter zu entlassen, sind diejenigen, die ohnehin bereits | Schwierigkeiten damit haben, ihre Kosten zu senken. Sie hoffen, dass die | KI dieses Problem für sie lösen wird. Die Auswirkungen der KI auf den | Arbeitsmarkt sind nuanciert. Es ist nicht absehbar, ob es massive | Arbeitsplatzverluste geben wird. Und auch sonst ist unklar, ob die | Versprechungen der Tech-Unternehmen hinsichtlich KI eingelöst werden. | | *Inwiefern*? | | Es gibt Berichte darüber, dass Unternehmen ihre Ausgaben für KI kürzen, | weil diese zu teuer ist und nicht den erwarteten Nutzen erbringt. Seit | dreißig Jahren gibt es Leute, die mit der Aussage hausieren gehen, dass | die neuen Technologien die Wirtschaft revolutionieren werden. Jetzt wird | das über KI behauptet. Aber wir haben nun eben keinen revolutionären | Anstieg der Produktivität gesehen. Man sollte allen Verheißungen der | Tech-Branche mit einer gesunden Portion Skepsis begegnen. | | *Das vermied Donald Trump eine gewisse Zeit tunlichst – eine Regulierung* | *hatten die KI-Unternehmen unter ihm lange nicht zu befürchten*. | | Die USA werden einen Preis dafür zahlen müssen. Überhaupt: So viele | Ressourcen fließen in die KI, andere Wirtschaftsbereiche werden dafür | degradiert. Ja, im Tech-Sektor herrscht gerade eine Phase | außergewöhnlicher Dynamik, aber das wird nicht ewig so weitergehen. | Irgendwann wird die Blase platzen, dann könnte den USA eine lange Phase | der Stagnation bevorstehen. | | *Womit wir wieder beim Glauben an ein unendliches Wachstum angelangt* | *sind*. | | Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kam es zu einem in der | Menschheitsgeschichte beispiellosen Wachstum. Wir befinden uns | mittlerweile auf dem Weg zu einem Mittelwert. Aber diese Rückkehr wird | von zahlreichen Menschen als Scheitern verstanden. Daran sind die | Ökonomen, die mit ihren Modellen ewiges Wachstum versprachen, nicht | unschuldig. Aber auch die Politiker versprachen seit der Finanzkrise von | 2008 die Rückkehr zum Wachstum. Dieses Versprechen kann aber niemand | einhalten. | | *Werden Sie Ihrem Optimismus gleichwohl treu bleiben*? | | Wir sollten den Flug des Ikarus nicht nachahmen – und rechtzeitig vor | dem Desaster abdrehen. Tatsächlich haben wir die Mittel dazu. Da bin ich | zuversichtlich. Donald Trump und Wladimir Putin haben uns doch | vorgeführt, wohin derartige Aggressivität führt. Putins Krieg könnte ihn | selbst zerstören. +--- </hier abknabbern> --- ©<https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_101318200/usa-unter-trump-der-westen-und-die-klimakrise-klingt-verzweiflung-durch-.html> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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Re: Kabelsirenen Marco Moock <mm@dorfdsl.de> - 2026-07-24 17:39 +0200
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Re: Kabelsirenen Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2026-07-30 03:39 +0200
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Re: Kabelsirenen Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2026-07-30 12:29 +0100
Re: Kabelsirenen Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2026-07-30 13:49 +0200
Re: Kabelsirenen Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2026-07-30 16:25 +0200
Re: Kabelsirenen Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2026-07-30 17:16 +0200
Re: Kabelsirenen Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2026-07-30 20:15 +0200
Re: Kabelsirenen Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2026-07-30 20:41 +0200
Re: Kabelsirenen Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2026-07-30 20:45 +0200
Re: Kabelsirenen Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2026-07-31 06:55 +0200
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Re: Kabelsirenen Bernd Ohm <invalid@invalid.invalid> - 2026-07-30 19:34 +0200
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Re: Kabelsirenen Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2026-07-31 04:09 +0200
Re: Kabelsirenen Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2026-07-31 08:48 +0200
Re: Kabelsirenen Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2026-07-29 03:30 +0200
Re: Kabelsirenen Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-07-29 08:12 +0200
Re: Kabelsirenen Marco Moock <mm@dorfdsl.de> - 2026-07-29 10:39 +0200
Re: Kabelsirenen Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2026-07-25 08:13 +0200
Re: Kabelsirenen Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2026-07-29 03:49 +0200
Re: Kabelsirenen Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2026-07-29 06:56 +0200
Re: Kabelsirenen Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2026-07-29 07:06 +0200
Re: Kabelsirenen Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2026-07-29 15:16 +0200
Re: Kabelsirenen Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2026-07-29 14:19 +0100
Re: Kabelsirenen Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2026-07-29 15:39 +0200
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Re: Kabelsirenen Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2026-07-30 07:41 +0000
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Re: Kabelsirenen Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2026-07-29 11:36 +0200
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