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Re: Leipziger Amokfahrer

From Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Newsgroups ger.ct
Subject Re: Leipziger Amokfahrer
Date 2026-05-11 08:19 +0200
Organization A noiseless patient Spider
Message-ID <10trse2$team$1@dont-email.me> (permalink)
References (7 earlier) <10tppsf$b0ak$1@dont-email.me> <47a253dd-bd53-478e-b1a4-984e9abc087c@news.einzel.de> <n6bka1F3rchU1@mid.individual.net> <eec379f0-ee78-4b83-9acd-a71c241074f4@news.einzel.de> <n6c4dgF6d87U3@mid.individual.net>

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Salve allerseits,

Michael Zink schrieb:
> On Sun, 10 May 2026 20:44:17 +0200, Thomas Einzel wrote:
> 
>> Da gehören auch die Remote Einwahlen von Außendienstlern, Dienstreisenden
>> und Heimarbeitern dazu.
> 
> Möglicherweise ja manchmal auch von Abgeordneten ...
> 
+--- <hier abknabbern> ---
| Der Wirtschaftsjournalist und Buchautor Norbert Häring beschreibt in
| seinem neuen Werk „Der Wahrheitskomplex“ ein dichtes Netz aus Behörden,
| NGOs, Faktencheckern und transatlantischen Thinktanks, das seit 2014
| aufgebaut worden sei.
|
| Im Gespräch erläutert er, warum er darin eine Gefahr für
| Meinungsfreiheit und Demokratie sieht und welche Rolle der Krieg mit
| Russland, die Corona-Zeit und das Militär dabei spielen.
|
| /Herr Häring, Ihr Buch trägt den Titel „Der Wahrheitskomplex“. Was/
| /steckt hinter diesem Begriff/?
|
| Der Begriff hat eine Doppelbedeutung. Einerseits beschreibt er die
| Komplexität eines weitverzweigten Geflechts aus staatlichen Stellen,
| Stiftungen, Faktencheckern und Nichtregierungsorganisationen (NGOs).
| Andererseits klingt darin auch eine Art Wahnvorstellung an – die Idee,
| es gebe die eine „Wahrheit“, und alles, was davon abweiche, sei
| „Desinformation“. Man könnte das auch eine Psychose nennen. In meinem
| Buch psychologisiere ich allerdings nicht, sondern schaue auf die
| Interessen, die dahinterstehen.
|
| /Wann haben Sie erstmals den Eindruck gehabt, dass hier mehr passiert/
| /als die Summe einzelner Ereignisse/?
|
| Gegen Ende 2016 ist mir aufgefallen, dass etwas Konzertiertes im Gange
| war. Damals erschienen in der Washington Post Listen mit unliebsamen
| US-Medien, die als „fünfte Kolonne Putins“ diskreditiert wurden. Es gab
| die Werbeboykott-Kampagne gegen Tichys Einblick und den Blog Achgut bei
| uns. Und es gab die Feindesliste des Atlantic Council mit europäischen
| Politikern wie Sigmar Gabriel.
|
| All das passierte zeitlich eng beieinander, im Gleichlauf mit den
| Vorgängen rund um die US-Präsidentschaftswahl, bei der intensiv der
| Vorwurf einer russischen Einmischung erhoben wurde. Den Startpunkt des
| Aufbaus des Wahrheitskomplexes habe ich bei meiner Recherche allerdings
| auf 2014 datiert – auf den Umsturz in der Ukraine und die Annexion der
| Krim, als der Propagandakrieg mit Russland heißlief.
|
| /Sie sprechen von einem systematisch aufgebauten Komplex. Was meinen Sie/
| /damit konkret/?
|
| Mir war beim Schreiben zunächst nicht klar, wie systematisch das alles
| ist. Beim Ziehen an den vielen Fäden habe ich gemerkt, dass dieses
| Gebilde planvoll konstruiert wurde. Im Zentrum steht die These, dass der
| Staat über private oder staatsnahe Organisationen Aufgaben erledigen
| lässt, die er selbst nach der Verfassung gar nicht erledigen dürfte. Auf
| EU-Ebene zeigt sich das besonders deutlich.
|
| /Inwiefern/?
|
| Die EU-Kommission hat ein Faktenchecker-Netzwerk geschaffen, das
| ursprünglich SOMA hieß – übrigens auch der Name der
| Volksberuhigungsdroge in Aldous Huxleys Roman „Schöne neue Welt“.
| Inzwischen heißt es EDMO, European Digital Media Observatory. Es wird
| als unabhängig dargestellt, ist aber in Wahrheit ein von der EU
| ausgeschriebenes und finanziertes Projekt, geleitet von Paolo Cesarini,
| einem langjährigen hohen EU-Kommissionsbeamten. Träger ist das ebenfalls
| EU-finanzierte European University Institute in Florenz. Hinzu kommt die
| Finanzierung aus einem Google-Fonds, den die EU dem Konzern faktisch
| abgepresst hat. Der Leiter von EDMO darf dieses Geld zum Teil an EDMO
| selbst, zum Teil an andere Faktenchecker verteilen. Auf einer weiteren
| Ebene hat die Kommission noch ein Lizenzierungsnetzwerk gegründet, das
| festlegt, wer sich als Faktenchecker im Sinne des Digital Services Act
| (DSA) bezeichnen darf. So wird sichergestellt, dass nur konforme Akteure
| mitspielen.
|
| /Aber ist es nicht zu begrüßen, wenn die EU sich um Faktentreue im/
| /öffentlichen Diskurs bemüht/?
|
| Das Problematische ist, dass die Kommission sich auf diese Weise eine
| Art von ihr abhängiges Wahrheitsministerium aufgebaut hat. Die von ihr
| finanzierten Faktenchecker entscheiden, was wahr ist und was nicht.
| Gerade bei gesellschaftlich umstrittenen Themen gibt es aber nicht die
| eine Wahrheit, sondern unterschiedliche Sichtweisen und Narrative, die
| man auf Fakten aufbauen kann. Wenn es darum geht, ein gefälschtes Bild
| zu entlarven, ist das legitim. Aber Faktenchecker beurteilen sehr oft
| auch ganze Narrative – etwa zur Frage, wer Nord Stream gesprengt hat. Da
| wird alles zusammengetragen, was gegen eine US-Verantwortung und für die
| offizielle Lesart spricht. Sie sind immer sehr nah an der Regierungslinie.
|
| /Sie schreiben, dass der Ukrainekrieg durch die Nato-Osterweiterung/
| /mitprovoziert worden sei. Das werde mit russischer Propaganda/
| /gleichgesetzt/.
|
| Genau. Wir sind dahin zurückgekehrt, wo es 2014 begonnen hat: Alles, was
| Russland in den Kram passt, wird mit russischer Propaganda gleichgesetzt
| – unabhängig davon, ob es eine tatsächliche Verbindung gibt. Das ist
| deswegen so problematisch, weil Propaganda für eine Gegenseite ja nur
| dann funktioniert, wenn sie an tatsächlich kritikwürdige Punkte
| anknüpft. Wenn man jegliche Kritik als ausländische Desinformation
| diskreditiert, untergräbt das die Demokratie. Bei den EU-Sanktionen
| gegen Journalisten wie Hüseyin Dogru sieht man die Argumentation
| deutlich: Es geht nicht um Gesetzesverstöße, sondern darum, dass seine
| Berichte angeblich russische Narrative befördern und damit die
| europäische Außenpolitik stören. Das hat mit Rechtsstaat und Demokratie
| wenig zu tun.
|
| /Sehen Sie also autoritäre Züge im EU-Sanktionsregime/?
|
| Das ist der Kulminationspunkt einer Entwicklung, die schon länger
| angelegt war. Im strategischen Plan der EU für 2024 bis 2029 wird kaum
| verhohlen jeder Regierungskritiker als potenzieller Staatsfeind
| bezeichnet. Das lässt sich auf einen Nato-Gipfelbeschluss aus dem
| Vorjahr zurückführen, in dem Ähnliches angedeutet und eine enge
| Zusammenarbeit mit der EU angekündigt wurde. Die Verbindung zum
| Militärischen, die ich von Anfang an diagnostiziere, wird immer offener.
|
| /Welche Rolle spielt der Atlantic Council in diesem Geflecht/?
|
| Man kann den Atlantic Council als politischen Arm der Nato bezeichnen.
| Er ist hochkarätig besetzt – mit ehemaligen US-Verteidigungsministern,
| NSA- und CIA-Chefs sowie früheren Leitern des Nationalen
| Sicherheitsrats. Häufig sind es auch Personen, die zunächst dort tätig
| waren und später solche Ämter übernahmen. Was der Atlantic Council in
| seinen Papieren empfiehlt, deckt sich auffallend mit dem, was die
| EU-Kommission anschließend tatsächlich umsetzt. In einer Broschüre, die
| eine Konferenz des US-Militärs mit Militärattachés befreundeter Länder
| zusammenfasst, steht ganz offen, dass Wahrheit und Fakten verschiedene
| Dinge seien und dass es für die Mächtigen schon immer darauf angekommen
| sei, die Wahrheit zu kontrollieren. Ich nehme die Veröffentlichungen des
| Atlantic Council als Willensbekundung des präsidentschaftsübergreifenden
| Machtapparats in den USA wahr.
|
| /Wie transparent sind die Geldflüsse an Medien auf EU-Ebene/?
|
| Das herauszufinden, ist regelrecht ein Forschungsprojekt – sogar der
| Europäische Rechnungshof hat die Intransparenz kritisiert. Die
| Informationen sind in unterschiedlichen Datenbanken verstreut, die
| Überschriften so gewählt, dass man kaum gezielt suchen kann. Das nährt
| schon den Verdacht, dass Verschleierung beabsichtigt ist. Die Beträge
| sind jedenfalls erheblich.
|
| /In Ihrem Buch beschreiben Sie, dass zahlreiche Projekte in Deutschland/
| /über das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ gefördert werden. Worum/
| /genau handelt es sich bei diesem Programm/?
|
| „Demokratie leben!“ fördert sogenannte zivilgesellschaftliche
| Organisationen mit Schwerpunkten auf dem Kampf gegen rechts und auf
| Meinungskontrolle, die sich stark überschneiden. Das System richtet sich
| vor allem gegen das, was als rechts gilt, aber auch gegen links außen –
| im Kern gegen grundsätzliche Regierungskritik.
|
| /Und Deutschland spielt Ihrer Auffassung nach eine Vorreiterrolle in/
| /diesem sogenannten Wahrheitskomplex/.
|
| Deutschland war insofern Vorreiter, als das Netzwerkdurchsetzungsgesetz
| von Heiko Maas im Jahr 2017 Vorlage für den Digital Services Act war.
| Damals gab es bereits in Kooperation mit der Amadeu-Antonio-Stiftung und
| Correctiv massiven Druck auf die Plattformen. Die
| Amadeu-Antonio-Stiftung wird besonders großzügig aus „Demokratie leben!“
| und anderen Regierungsquellen finanziert und scheint so etwas wie der
| Schoß zu sein, aus dem die Faktenchecker hervorgegangen sind. Sowohl der
| ARD-Faktenfinder als auch der Correctiv-Faktencheck, beide 2017
| gestartet, hatten personell enge Verknüpfungen dorthin.
|
| /Ist es nicht ein Interessenkonflikt, wenn Medien Förderungen von jenen/
| /erhalten, die sie kritisch beobachten sollten/?
|
| Das ist hochproblematisch, vor allem bei den großen Nachrichtenagenturen
| wie dpa, AFP oder der österreichischen APA. Sie sind alle in EDMO
| eingebunden, also dem von der EU-Kommission finanzierten
| Faktencheck-Netzwerk, und erhalten zusätzlich Regierungsaufträge. Da
| fast die gesamte Zeitungslandschaft die Berichte dieser Agenturen als
| Grundlage nutzt – nur wenige überregionale Häuser recherchieren selbst
| –, entsteht eine enorme Konzentration in der Meinungsbildung. In
| Verbindung mit der engen Abstimmung von Regierung und Militär, die ich
| im Buch nachweise, ist man nicht weit davon entfernt, dass Regierungen
| die Berichterstattung über die kooperierenden Agenturen gleichrichten.
|
| /Der Digital Services Act spielt in Ihrer Analyse eine zentrale Rolle/.
| /Welche Auswirkungen hat er aus Ihrer Sicht auf die Meinungsfreiheit im/
| /EU-Raum/?
|
| Es wird der Eindruck erweckt, es gehe um illegale Inhalte. Dass das
| nicht stimmt, sieht man an Empfehlungen wie dem Shadow Banning – einer
| Praxis, die rechtsstaatlichen Prinzipien widerspricht. Wenn ein Inhalt
| illegal ist, kann er gelöscht oder blockiert werden. Wenn nicht, ist er
| von der Meinungsfreiheit gedeckt. Etwas auf staatlichen Druck heimlich
| nur wenigen Nutzern anzuzeigen, ist offenkundig zensorisch. Auch
| Werbeboykotte gegen unerwünschte Inhalteersteller werden empfohlen.
| Hinter all dem stehen vage Begriffe wie „schädlich“. Es geht eben nicht
| nur um illegale, sondern auch um angeblich schädliche Inhalte.
|
| /Haben Sie ein Beispiel/?
|
| Vieles, was die offizielle Linie stört. Die These, dass das Coronavirus
| aus einem Labor stammen könnte, wurde zum Beispiel lange als „falsch“
| unterdrückt. Auch die Einschätzung, dass die erste Sommeroffensive der
| Ukraine gescheitert sei, galt als Propaganda – bis die US-Medien sie
| selbst formulierten. Letztlich gilt alles als schädlich, was den
| offiziellen Narrativen zuwiderläuft, die dem Staat wichtig sind.
|
| /Welche Rolle spielen die USA in diesem Komplex/?
|
| Eine zentrale. Die Ursprünge führen in die USA zurück, in den
| Propagandakrieg der Nato mit Russland. Der nächste Eskalationsschritt
| war der Wahlkampf 2016, in dem Donald Trump als russlandfreundlich
| attackiert wurde. Dann schwappte die Kampagne nach Europa, etwa in Form
| der Atlantic-Council-Feindesliste, auf der unter anderem Sigmar Gabriel
| und Sahra Wagenknecht als trojanische Pferde des Kremls dargestellt
| wurden. Darüber haben die deutschen Medien meines Wissens kaum
| berichtet, sich aber inhaltlich auf dieselben Politiker eingeschossen.
| Besonders deutlich werden die USA-Bezüge beim Rahmenwerk DISARM – ein
| militärisch klingendes Akronym. Es dient der Koordination der NGOs des
| Wahrheitskomplexes untereinander, mit den Behörden und transatlantisch.
| Das Rahmenwerk wurde vom US-Militär entwickelt und ist auf
| Propagandakrieg ausgerichtet.
|
| /Findet sich ein vergleichbarer Komplex auch in autoritären Staaten wie/
| /China oder Russland/?
|
| In dieser Form nicht. Dort hat man es nicht nötig, ein
| Wahrheitsministerium zu privatisieren, um den Anschein von
| Verfassungsmäßigkeit zu wahren. Trump bekämpft den Wahrheitskomplex
| zwar, weil er sich gegen ihn richtet, ist aber selbst kein Verfechter
| der Meinungsfreiheit. Er kümmert sich ebenfalls nicht um den Anschein
| von Verfassungsmäßigkeit und geht direkt gegen unliebsame Meinungen vor.
|
| /Welche Bedeutung hatte die Corona-Zeit für die Etablierung dieses/
| /Systems/?
|
| Auffällig in der Corona-Zeit war, dass Militärs nicht nur im Hintergrund
| agierten, sondern in mehreren Ländern direkt in zentrale Positionen
| rückten – in Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden und den USA.
| In Deutschland hatte ein General die Oberaufsicht über das
| Robert-Koch-Institut (RKI), das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und die
| Corona-Politik insgesamt. Ich interpretiere das als eine Art Probelauf
| in Richtung Kriegstüchtigkeit – sowohl psychologisch als auch in der
| praktischen Umsetzung. Die Bevölkerung wurde gegen jegliche Abweichler
| in Stellung gebracht; man konnte Wirtschaft und Sozialleben in den
| Lockdown schicken. Das ist eine Stufe vor dem, was man tun müsste, um
| die Bevölkerung auf einen Krieg einzuschwören.
|
| /Beobachten Sie schon, dass Mechanismen aus der Corona-Zeit auf andere/
| /Themen übertragen werden/?
|
| Ja, das geschieht bereits. Instrumente, die etwa bei den Vereinten
| Nationen für Corona entwickelt wurden, werden nun auf das Klima
| übertragen. Eine neue Studie des Centre for European Reform, das von
| EU-Kommission, Nato und verschiedenen Konzernen finanziert wird,
| beschäftigt sich damit, wie die Propaganda für die sogenannte
| Kriegstüchtigkeit ausgestaltet werden soll – also wie die hohen
| Militärausgaben gerechtfertigt und welche Erzählungen der Bevölkerung
| präsentiert werden sollen. Ganz oben steht dabei wieder: Angst machen.
| Angst vor der russischen, in zweiter Linie vor der chinesischen
| Bedrohung. Das verläuft parallel zum Muster aus der Corona-Zeit.
|
| /Aktuelle Vorhaben in Brüssel wie Altersverifizierung im Netz, die/
| /Chatkontrolle oder mögliche Einschränkungen von VPN-Diensten – passen/
| /sie in dieses Bild/?
|
| Sie gehen in dieselbe Richtung. Es geht jetzt schon recht repressiv zu:
| Hausdurchsuchungen, scharfe Sanktionen bei unbotmäßigen Äußerungen. Wer
| das fürchtet, weicht ins Anonyme aus – wie früher mit anonymen
| Flugblättern. Genau das soll nun ausgeschlossen werden. Der Kinderschutz
| ist erkennbar ein Vorwand. Jahrzehntelang hat sich kaum jemand wirklich
| um Kinderschutz gekümmert, jetzt entdecken plötzlich viele Länder das
| Thema. Altersverifizierung läuft auf eine Identifikationspflicht für die
| gesamte Bevölkerung in sozialen Medien hinaus. Die Ausweichbewegung über
| VPN ist absehbar – und damit der Vorwand für die nächste Stufe. In den
| USA bewegt man sich bereits in Richtung Identifizierung auf Geräteebene.
|
| /Im letzten Kapitel schlagen Sie Gegenmaßnahmen vor. Was wäre konkret zu/
| /tun/?
|
| Die Gegenmaßnahmen haben drei Ebenen. Erstens muss man rückwärts
| abbauen, was aufgebaut wurde: den Digital Services Act auf rechtswidrige
| Inhalte beschränken, keine staatlich finanzierten „Hinweisgeber“ mehr,
| keine Pflicht zur Zusammenarbeit mit bestimmten Faktencheckern.
| Zweitens, gesellschaftlich: nicht beim Spiel „Teile und herrsche“
| mitmachen. Während Corona wurde ein Teil der Bevölkerung nicht als
| Kritiker, sondern als Desinformanten diskreditiert. Diejenigen, die auf
| diese spaltende Propaganda unter dem Stichwort „Solidarität“
| hereingefallen sind, sollte man nicht als Gegner, sondern auch als Opfer
| betrachten.
|
| Wichtig ist, bei Meinungsfreiheit nicht nur das eigene Lager im Blick zu
| haben. Linke und rechte Publikationen müssten gemeinsam für
| Meinungsfreiheit eintreten – dezidiert auch für die jeweils andere
| Seite. Trumps Vorgehen in den Vereinigten Staaten ist hier kein Vorbild.
| Er bekämpft jene, die die Meinungsfreiheit seines Lagers einschränken,
| und schränkt zugleich die Gegenseite radikal ein. Drittens muss man die
| Digitalisierung kritischer hinterfragen. Sie ermöglicht zentrale
| Überwachung und Kontrolle und wird deshalb von den Mächtigen
| entsprechend genutzt.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.berliner-zeitung.de/article/der-wahrheitskomplex-wie-eu-und-militaer-heimlich-die-meinungskontrolle-organisieren-10034562>

	M.f.G.


-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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Leipziger Amokfahrer Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> - 2026-05-08 16:41 +0200
  Re: Leipziger Amokfahrer Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2026-05-09 01:21 +0200
    Re: Leipziger Amokfahrer Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> - 2026-05-09 10:12 +0200
      Re: Leipziger Amokfahrer Friedrich Karl Siebert <f.k.siebert@online.de> - 2026-05-09 10:38 +0200
        Re: Leipziger Amokfahrer Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> - 2026-05-09 10:58 +0200
          Re: Leipziger Amokfahrer andreas quast <bu3ro.kratz@fr33n3t.de> - 2026-05-09 11:44 +0000
            Re: Leipziger Amokfahrer ram@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram) - 2026-05-09 12:03 +0000
            Re: Leipziger Amokfahrer Peter Veith <veith@snafu.de> - 2026-05-09 14:04 +0200
            Re: Leipziger Amokfahrer Friedrich Karl Siebert <f.k.siebert@online.de> - 2026-05-09 14:42 +0200
              Re: Leipziger Amokfahrer Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-05-09 14:25 +0000
                Re: Leipziger Amokfahrer gunter-kuehne <gunter-kuehne@mail.de> - 2026-05-09 17:07 +0200
                Re: Leipziger Amokfahrer Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2026-05-10 02:42 +0200
                Re: Leipziger Amokfahrer Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> - 2026-05-10 07:51 +0200
                Re: Leipziger Amokfahrer Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2026-05-10 12:28 +0100
                Re: Leipziger Amokfahrer Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> - 2026-05-10 15:08 +0200
                Re: Leipziger Amokfahrer Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-05-10 13:17 +0000
                Re: Leipziger Amokfahrer ram@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram) - 2026-05-10 13:37 +0000
                Re: Leipziger Amokfahrer Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2026-05-10 14:43 +0100
            Re: Leipziger Amokfahrer Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2026-05-09 16:30 +0200
            Re: Leipziger Amokfahrer Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2026-05-10 02:39 +0200
              Re: Leipziger Amokfahrer Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> - 2026-05-10 07:52 +0200
              Re: Leipziger Amokfahrer Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2026-05-10 07:38 +0000
                Re: Leipziger Amokfahrer Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> - 2026-05-10 10:05 +0200
                Re: Leipziger Amokfahrer Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2026-05-10 11:54 +0200
            Re: Leipziger Amokfahrer ram@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram) - 2026-05-13 11:58 +0000
          Re: Leipziger Amokfahrer Bernd Ohm <invalid@invalid.invalid> - 2026-05-09 19:46 +0200
          Re: Leipziger Amokfahrer Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2026-05-10 02:53 +0200
            Re: Leipziger Amokfahrer Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> - 2026-05-10 07:53 +0200
              Re: Leipziger Amokfahrer andreas quast <bu3ro.kratz@fr33n3t.de> - 2026-05-10 07:58 +0000
                Re: Leipziger Amokfahrer Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> - 2026-05-10 10:04 +0200
                Re: Leipziger Amokfahrer andreas quast <bu3ro.kratz@fr33n3t.de> - 2026-05-10 08:16 +0000
                Re: Leipziger Amokfahrer "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2026-05-10 10:06 +0200
                Re: Leipziger Amokfahrer Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> - 2026-05-10 10:32 +0200
                Re: Leipziger Amokfahrer andreas quast <bu3ro.kratz@fr33n3t.de> - 2026-05-10 09:21 +0000
                Re: Leipziger Amokfahrer Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> - 2026-05-10 11:24 +0200
                Re: Leipziger Amokfahrer Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-05-10 13:23 +0200
                Re: Leipziger Amokfahrer Thomas Einzel <usenet-2026@einzel.de> - 2026-05-10 16:22 +0200
                Re: Leipziger Amokfahrer Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2026-05-10 16:50 +0200
                Re: Leipziger Amokfahrer Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-05-10 18:56 +0200
                Re: Leipziger Amokfahrer Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2026-05-11 10:42 +0100
                Re: Leipziger Amokfahrer Thomas Einzel <usenet-2026@einzel.de> - 2026-05-10 20:44 +0200
                Re: Leipziger Amokfahrer Michael Zink <michael@swamp.franken.de> - 2026-05-10 21:25 +0200
                Re: Leipziger Amokfahrer Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2026-05-10 22:53 +0200
                Re: Leipziger Amokfahrer Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-05-11 08:20 +0200
                Re: Leipziger Amokfahrer Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2026-05-11 18:55 +0200
                Re: Leipziger Amokfahrer Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-05-11 19:55 +0200
                Re: Leipziger Amokfahrer Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-05-11 20:06 +0200
                Re: Leipziger Amokfahrer Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2026-05-11 20:16 +0200
                Re: Leipziger Amokfahrer Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-05-11 21:24 +0200
                Re: Leipziger Amokfahrer Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2026-05-11 19:33 +0100
                Re: Leipziger Amokfahrer Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-05-11 21:09 +0200
                Re: Leipziger Amokfahrer Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2026-05-11 22:23 +0100
                Re: Leipziger Amokfahrer Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2026-05-12 03:31 +0200
                Re: Leipziger Amokfahrer Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2026-05-12 08:05 +0200
                Re: Leipziger Amokfahrer Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2026-05-12 23:41 +0200
                Re: Leipziger Amokfahrer Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2026-05-13 07:50 +0200
                Re: Leipziger Amokfahrer Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-05-13 08:20 +0200
                Re: Leipziger Amokfahrer "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2026-05-13 08:25 +0200
                Re: Leipziger Amokfahrer Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-05-13 09:36 +0200
                Re: Leipziger Amokfahrer Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2026-05-13 10:51 +0000
                Re: Leipziger Amokfahrer Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2026-05-13 17:39 +0200
                Re: Leipziger Amokfahrer Frank Nitzschner <nospam@nitzschner.de> - 2026-05-13 13:36 +0200
                Re: Leipziger Amokfahrer Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-05-11 08:19 +0200
                Re: Leipziger Amokfahrer Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2026-05-11 14:22 +0200
                Re: Leipziger Amokfahrer Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-05-11 17:53 +0200
                Re: Leipziger Amokfahrer Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2026-05-10 12:31 +0100
          Re: Leipziger Amokfahrer "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2026-05-10 11:39 +0200
            Re: Leipziger Amokfahrer Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> - 2026-05-10 15:06 +0200
    Re: Leipziger Amokfahrer Peter Veith <veith@snafu.de> - 2026-05-09 11:13 +0200
      Re: Leipziger Amokfahrer Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2026-05-10 02:50 +0200
        Re: Leipziger Amokfahrer Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2026-05-10 07:43 +0000
        Re: Leipziger Amokfahrer Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2026-05-10 09:59 +0200
        Re: Leipziger Amokfahrer Peter Veith <veith@snafu.de> - 2026-05-10 21:44 +0200

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