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Evidenzgrade in der Wissenschaft und Medizin (was: Einstieg in die KI - E-Mail statt Bot)

From "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Newsgroups ger.ct
Subject Evidenzgrade in der Wissenschaft und Medizin (was: Einstieg in die KI - E-Mail statt Bot)
Date 2025-12-06 08:38 +0100
Message-ID <10h0mhn$17883$1@solani.org> (permalink)
References (17 earlier) <mpg5nvFj0hsU1@mid.individual.net> <mpgd78Fk3eiU1@mid.individual.net> <10gvbpu$1m29s$1@dont-email.me> <mpgu2vFmtifU1@mid.individual.net> <10gvkfh$1qq02$1@dont-email.me>

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Am 05.12.25 um 22:57 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:
> Salve allerseits,
> 
> Michael Bode schrieb:
>> Lars Gebauer <lgebauer@live.de> writes:
>>> Am 05.12.2025 um 16:48 schrieb Michael Bode:
>>>> Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> writes:
>>>>> Am 05.12.25 um 08:54 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:
>>>>>
>>>>>> Glauben ist nicht Wissen!
>>>>>
>>>>> Glaubt man nicht das, was man dem eigenen Wissen zuordnet?
>>>>
>>>> Warum sollte man? Was man weiß, braucht man nicht zu glauben.
>>>
>>> Der Glaube an das eigene Wissen ist eine der stärksten Formen des Glaubens.
>>
>> Entweder postuliert man, dass es überhaupt kein Wissen gibt, dann kann
>> man das Wort auch gleich streichen. Oder man akzeptiert, dass man etwas
>> wissen kann und dass sich dieser Zustand von Glauben unterscheidet. Aber
>> beides zusammen geht nicht. Bei dir ist mir klar, dass du nur Glauben
>> akzeptierst, weil ja alles nur unterschiedlich nützliche Geschichten
>> sind.
>>
> Ich bezweifle, dass Lars G. sich dessen bewusst ist, aber damit postuliert
> er, dass Vertrauen in die eigene Erkenntnis fast so mächtig sein kann wie
> der religiöse Glaube, da beides starke innere Gewissheit erzeugt! Eine
> geradezu tiefgründige philosophische Beobachtung! Beide schaffen
> nämlich definitiv eine kohärente innere Überzeugung und
> in sich geschlossene Gewissheit – nur eben auf
> unterschiedlichen Fundamenten, nämlich objektiver
> Beweisbarkeit versus subjektiv-dogmatischer Zureichendheit,
> aber mit vergleichbarer psychologischer Wirkung für das jeweilige
> Individuum...										(∩`-´)⊃━☆゚.*・。゚
> 
> 	M.f.G.
> 

Evidenz ist ein interessantes Gebiet, und Evidenzgefühle.

Grade der Evidenz:

https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/pdf/10.1055/a-0824-2040.pdf

Schon immer fragten Menschen, die mit Behauptungen konfron-
tiert wurden, woher man etwas weiß, wie man es weiß und wie si-
cher diese Behauptungen tatsächlich sind. „Herr Meier sagt das
auch“ galt dabei weniger als „die Wissenschaft hat festgestellt, dass
…“. Vielen Menschen wiederum gilt das weniger als die schlichte
Aussage „so ist es eben“. Und manche vertrauen dem Herrn Meier
sehr, wenn er „Prof. Dr. Meier“ heißt. Ordnung in diesem Chaos
haben Menschen geschaffen, die in einem Bereich arbeiten, in dem
Meinungen nicht – wie oft am Stammtisch – egal sind, sondern
Leben oder Tod bedeuten können, nämlich in der Medizin.
Es war daher für die Medizin sehr wichtig und hilfreich, dass
sich Experten des Problems der Ordnung von Wissen annahmen.
Dies geschah im Rahmen der noch gar nicht so lange existierenden
„Evidence based Medicine“1. Auf Deutsch übersetzte man das mit
„evidenzbasierte Medizin“ (EbM) – leider. Denn das englische Wort
„evidence“ bedeutet „Beweis“, wohingegen das deutsche Fremd-
wort „Evidenz“ eher so etwas wie „Offensichtlichkeit“ bedeutet, die
gerade keines Beweises bedarf: Wenn wir sagen, dass etwas „evi-
dent“ sei, dann wollen wir damit ausdrücken, dass wir es nicht zu
beweisen brauchen, weil es „aus sich heraus offensichtlich“ ist (la-
teinisch: “e-videre“
=
„heraus-sehen“). Man müsste im Deutschen
daher eher von „an Beweisen orientierter Medizin“ sprechen, was
den Leuten jedoch offenbar zu umständlich war.2
Je nach Beweislage lässt sich medizinisches Wissen in solches
einteilen, das durch Experimente (randomisierte kontrollierte Stu-
dien; engl. randomized controlled trials, abgekürzt RCTs) gut be-
wiesen ist, bis hin zu solchem, das im Grunde nicht existiert. Da-
zwischen gibt es Abstufungen wie ▶Tab. 1 zeigt.
Man sieht, dass die früher übliche Rechtfertigung medizini-
schen Handelns durch Expertenmeinung („wir sehen Erfolge“) [8]
den schlechtesten Evidenzgrad darstellt. Man sieht ferner, dass es
oberhalb von „1a“ keinen weiteren Evidenzgrad gibt, obwohl wir
täglich mit solcherlei Evidenz (vom „Grad 0“, um den man die Ta-
belle erweitern müsste) zu tun haben und sie verwenden: „Jung-
gesellen sind unverheiratet“,
„zwei mal zwei gleich vier“,
„s=g/2 mal t2“
ind Beispiele von Behauptungen, zu denen man nicht nur
keine RCTs finden kann, sondern zu denen RCTs nicht einmal sinn-
voll sind!
Ein Beispiel: Die Infusionsflasche muss im Vergleich zum Bett des
Patienten höher hängen. Dies ergibt sich nicht aus einer Metaana-
lyse verschiedener Studien, bei denen man randomisiert und kon-
trolliert die Flasche mal über und mal unter das Bett gehängt hat.
Vielmehr folgt dies aus den Gesetzen der Naturwissenschaft. Auch
um die positiven Auswirkungen eines Fallschirms auf die Überle-
bensrate nach Sprüngen aus großer Höhe nachzuweisen, bedarf
es keiner kontrollierten randomisierten Studie.3 Vieles, was in der
Medizin gewusst und getan wird, folgt aus unserem Wissen über
die Welt. Oft erscheinen diese Zusammenhänge so trivial, dass wir
sie gar nicht als solche erkennen bzw. denken.
Was geschieht, wenn man diese Tatsache übersieht, zeigt ein
Blick in die Geschichte der (evidence based) Medicine recht klar.
Die Engländer sprachen ursprünglich nicht von „evidence-based“,
sondern von „science-based“ medicine. Damit jedoch handel-
ten sie sich Kritik gerade von denjenigen Medizinern ein, die sich
schon immer einer wissenschaftlichen Medizin verpflichtet fühlten.
Denn seit Ernst Wilhelm Brücke (1819–1892), Emil DuBois-Ray-
mond (1818–1896), Hermann Helmholtz (1821–1894), Carl Fried-
rich Wilhelm Ludwig (1816–1895) und Rudolf Ludwig Karl Virchow
(1821–1902) und andere um die Mitte des vorletzten Jahrhunderts
die damals sehr radikale4 Idee hatten, Medizin als angewandte Na-
turwissenschaft zu betrachten, verfolgten weltweit Millionen von
Ärzten und Wissenschaftlern diese Idee mit beispiellosem Erfolg.
Ihnen allen in den 1990er-Jahren durch eine kleine Gruppe von Epi-
demiologen und eher statistisch als naturwissenschaftlich inter-
essierten Ärzten zu sagen, „jetzt machen wir endlich mal wissen-
schaftliche Medizin“, muss den Kollegen wie ein Schlag ins Gesicht
vorgekommen sein! – Wie konnte das geschehen?
„Logisch“ – im Sinne von „systematisch“ – begründet ist dies
nicht. Man muss schon Psychologie bemühen, um zu verstehen,
wie der Eindruck entstehen konnte, dass es „zwei Sorten“ von na-
turwissenschaftlicher Medizin geben könne, die sich noch dazu be-
kämpfen.
Die Medizingeschichte ist voller Irrtümer, begangen von intel-
ligenten und wohlmeinenden Ärzten und Wissenschaftlern. Ob-
wohl man aus Fehlern sehr viel lernen kann, kommen diese unzäh-
lig vielen aus der Geschichte bekannten Fehler in der Ausbildung
zum Arzt nicht vor. Denn „praktisch“ sollten und dürfen sie nicht
vorkommen! Angesichts des mittlerweile übervollen Füllhorns an
vom Studenten zu bewältigenden medizinischen Wahrheiten ist es
auch kaum einzusehen, ihn auch noch mit den – im Grunde noch
viel zahlreicheren – Fehlern zu belasten.
Das ist übrigens in anderen Wissenschaftszweigen nicht anders.
Nur am Rande erfährt man in der Chemie, wenn überhaupt, vom
Phlogiston, dem Feuerstoff, oder in der Physik vom Äther, dem
Stoff, den es überall im Weltraum geben musste, weil ebenso wie
Wasserwellen die Wasseroberfläche und Schallwellen die Luft als
Medium ihrer Ausbreitung brauchen, das Licht eines Mediums be-
dürfe, um sich ausbreiten zu können. Das klingt logisch. Und so
musste es eben auch den Äther geben.
Lernt man in der Chemie über die Oxidation, wird klar, dass man
Phlogiston zur Erklärung des Feuers nicht braucht. Und nicht anders
ist es in der Physik, wenn man im Rahmen von Einsteins Relativitäts-
theorie erfährt, dass die Lichtgeschwindigkeit gerade nicht relativ
ist – zu irgendeinem Medium, das man „Äther“ oder „Hitzliputzli“
nennen könnte (das ist egal, weil es das ja nicht gibt).
Ähnlich dem Phlogiston oder dem Äther gab es in der Medizin
die 4 Körpersäfte und das Miasma, mindestens 4 Theorien zur Wir-
kungsweise von Extrakten aus der Pflanze „Fingerhut“ bei Herz-
krankheiten und viel zu viele Operationen, z. B. bei Patientinnen
mit Brustkrebs (die zwar überlebten, aber vielerlei leidvolle Folge-
erscheinungen zu ertragen hatten) oder bei Fußballern mit Bän-
derrissen (die zwar eine Woche nach der Kunstband-OP wieder
auf dem Spielfeld standen, später aber allesamt nachoperiert wer-
den mussten und ebenfalls zeitlebens an den Spätfolgen herum-
laborierten).
Es gehört zu den herausragenden Charakteristika der heuti-
gen Medizin, dass Grundlagenforschung und praktische Anwen-
dung eng verzahnt sind und nicht jeder für sich vor sich hin wur-
stelt – weder der Praktiker mit seinen notwendigerweise unsyste-
matischen Erfahrungen, noch der Grundlagenforscher mit seinen
grauen Theorien, womit übrigens nicht deren Farbe, sondern deren
mehr oder weniger große Praxisferne, beschrieben wird.
Manche Vertreter der evidenzbasierten Medizin möchten „Den-
ken“ durch „Herumprobieren“ ersetzen, wie das folgende Zitat
zeigt: „In der deutschen Wissenschaftstradition besteht ein star-
kes Bedürfnis, natürliche Phänomene, wie etwa Krankheiten, von
Grund auf zu begreifen. Diesem Ringen um Durchdringung, das
man durchaus auch und ohne Abwertung romantisch nennen
kann – romantisch im Sinne einer Sehnsucht, den tiefen Grund der
Welt zu erfassen, sie ganzheitlich zu verstehen –, verdankt die Wis-
senschaft viel“, schreibt Christopher Baethge [1], Medizinprofes-
sor und Leiter der medizinisch-wissenschaftlichen Redaktion des
Deutschen Ärzteblatts. Er übersieht, dass es nichts Praktischeres
gibt als eine gute Theorie. Denn wo kämen wir hin, wenn wir unse-
re Studien – ohne jedes theoretische Vorverständnis – so planen
würden, dass wir in einer Tabelle mit allen Krankheiten in den Zei-
len und allen bekannten medizinischen Wirkstoffen in den Spalten
einfach jedes Kästchen der Tabelle mit mindestens einer rando-
misierten kontrollierten Studie zu füllen trachteten? Das Gedan-
kenspiel macht deutlich, dass das von Baethge propagierte Motto
„Don’t think, try“ in der medizinischen Forschungspraxis völlig un-
genügend ist.5
Der Versuch, Einzelnes als Spezialfall von Allgemeinem zu be-
greifen ist weder „romantisch“, noch geht es hier um „Ganzheitli-
ches“, sondern vielmehr um genaue Beobachtungen, zielgerichte-
te Analysen und brauchbare Modelle, die vom Weglassen all dessen
leben, was unwichtig ist. Deren Überprüfung sollte so rigoros wie
möglich sein, und hier kommt die systematische Erfahrung, wie sie
die evidenzbasierte Medizin fordert, zu Recht ins Spiel.
Kritiker sprechen dann oft von „Schulmedizin“ und stellen die-
ser eine „Erfahrungsmedizin“ gegenüber, deren Kern bei genau-
er Betrachtung nichts weiter ist als „unsystematische Erfahrung“.
Denn die beste Art von Erfahrung ist nun einmal das Experiment,
denn es erlaubt Schlüsse zu Ursache und Wirkung. Wer die Grund-
lagenforschung – Beobachtung, Modell, Experiment – aufgibt oder
Modellbildung gar gegen systematische Überprüfung durch RCTs
sogar gegeneinander ausspielt, hat nicht verstanden, wie Medi-
zin funktioniert.
Sowohl im Rahmen der Beobachtung als auch bei der nachfol-
genden Theoriebildung ist der Rückgriff auf semantische Wahr-
heiten und mathematische Gegebenheiten vom „Evidenzgrad 0“
unverzichtbar. Man könnte auch sagen: Ohne Nachdenken funkti-
oniert Wissenschaft nicht. „Don’t think“ ist mithin keine gute rati-
onale Rekonstruktion dessen, was medizinische Forschung leistet.
Es ist zwar psychologisch verständlich, aber im Grunde sehr
schade, dass eine gewisse blinde Euphorie bei den Urvätern der
EbM dazu geführt hat, dass man die Wissenschaft als „romanti-
sches Ganzheitlichkeitsgetue“ falsch verstanden abgetan hat. Wer
Kinder mit dem Bade ausgeschüttet, ruft empörte Eltern auf den
Plan, und so kam es dann auch. Hinzu kommt ein weiteres Miss-
verständnis im Hinblick auf das, was EbM leistet und was nicht, das
sich sehr einfach illustrieren lässt.
Jeder Architekt weiß, dass die Regeln der Physik nicht ausrei-
chen, um ein schönes und praktisches Gebäude zu erstellen. Der
individuelle Ort mit seiner unverwechselbaren Eigenart, die geplan-
te Nutzung, die Nutzer und die vielen anderen, die am Ort oder an
der Funktion irgendwie beteiligt oder davon betroffen sind, bestim-
men letztlich (wenn es gut geht) darüber, was und wie im Einzel-
nen gebaut wird. Architektur ist eben nicht nur Naturwissenschaft,
sondern auch Kunst.
Nicht anders ist es mit der Medizin. Medizinisches Handeln be-
steht immer in der Anwendung allgemeiner Prinzipien auf einen
bestimmten einzelnen Menschen. Diese Handlungen im Einzelfall
sind durch das allgemeine Wissen nicht vollständig determiniert
und können es gar nicht sein. Daher spricht man ja auch im Bereich
der Medizin von der ärztlichen Kunst, d. h. von der Anwendung wis-
senschaftlicher Erkenntnisse auf einen Einzelfall. Hierbei handelt es
sich nicht um Wissenschaft, sondern um praktisches Handeln. Und
ebenso wenig wie sich ein Haus gegen die Physik bauen lässt, kann
man gegen die Naturwissenschaft Medizin treiben. Zugleich gehört
zum Hausbau mehr als Physik. Nicht anders ist das in der Medizin,
wo handeln mehr ist als Wissenschaft. Das Anwenden allgemei-
ner Erkenntnisse auf den Einzelfall ist mehr als Wissenschaft bzw.
genau genommen gar keine, sondern etwas anderes: eben prakti-
sches Handeln. Dass man auch hierbei seinen Verstand gebrauchen
sollte, versteht sich von selbst. Es geht hier nicht um Bauchgefüh
le, Emotionen, Empathie oder irgendeine feinstoffliche Ganzheit-
lichkeit, sondern um Entscheidungen, die man vielleicht in der oft
gebotenen Eile nicht vollständig überdenkt, die sich jedoch – hof-
fentlich – im Nachhinein unschwer rational rekonstruieren lassen.
Als letztes sei noch betont, dass es in der medizinischen Praxis
ganz oft darauf ankommt, rasch einen guten Gedanken zu haben
(„auf etwas zu kommen“, wie man sagt: diagnostische Einordnun-
gen, eine therapeutische Entscheidungen). Wie man auf solche
guten Gedanken kommt, ist eine schwierige und von der Kreativi-
tätsforschung noch nicht gänzlich geklärte Frage. Aber eines weiß
man: Je mehr Vorkenntnisse jemand hat, desto eher kann er eine
kreative Idee haben. Allein aus dieser Sicht ist das gelegentlich zu
beobachtende „Ausspielen“ von „Schulmedizin“ gegenüber der
„Intuition“ eines „empathischen Arztes“ wenig zielführend, um
nicht zu sagen: Unsinn.
Fassen wir zusammen: Medizin als Wissenschaft braucht Vor-
wissen und Experimente. Medizin als Handeln braucht Kreativität.
Die Reduktion von Wissenschaft auf unterschiedlich starke Bewei-
se oder die von Handeln auf die korrekte Anwendung dieser Be-
weisstärken ist keine rationale Rekonstruktion dessen, was Ärzte
als Wissenschaftler oder als Anwender tun. Mit diesem Hintergrund
lässt es sich mit der evidenzbasierten Medizin gut leben.

"



Anmerkung: das alles betrifft  halt vernunftbegabte Wesen. Leute wie 
Peter Veith und Donald Trump und Impfgegner brauchen gar nicht erst zu 
lesen beginnen.


Und hier die Tabelle der eingeführten Evidenzgrade:

▶Tab. 1 Grade der Evidenz2
Grad
(Stufe)
Art des Beweises einer Behauptung
1 a Metaanalyse von guten randomisierten, kontrollierten
Studien, d. h. Experimente
1 b Mindestens eine gute randomisierte, ­ kontrollierte Studie,
d. h. ein Experiment
2 Quasi-Experiment (keine Randomisierung). Mindestens
eine gute Studie
3 Korrelation, Wiederholungsmessung, Beobachtung. Mehr
als eine Studie der Typen Vergleichsstudie, Korrelations-
studie, Fall-Kontrollstudie
4 Meinung von Expertengruppen
5 Expertenmeinung



Lars' Erkenntnisse sind schlecht auf den Menschen übertragbar und fallen 
in die Stufe 5 "Expertenmeinung". Also Singular. Ein Experte. Lars.

Wo Chuck und Stefan F. aus W. sich wohl einordnen?


-- 
Ammersee
Meer braucht's ned

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                Re: Einstieg in die KI - E-Mail statt Bot Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-12-05 22:57 +0100
                Evidenzgrade in der Wissenschaft und Medizin (was: Einstieg in die KI - E-Mail statt Bot) "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2025-12-06 08:38 +0100
                Re: Evidenzgrade in der Wissenschaft und Medizin (was: Einstieg in die KI - E-Mail statt Bot) Rick Szabo <rickszabo@web.de> - 2025-12-06 08:14 +0000
                Re: Evidenzgrade in der Wissenschaft und Medizin Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-12-06 08:25 +0000
                Re: Evidenzgrade in der Wissenschaft und Medizin Heinz Tauer <heinztauer@arcor.de> - 2025-12-06 09:29 +0100
                Re: Evidenzgrade in der Wissenschaft und Medizin Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-12-06 08:31 +0000
                Re: Evidenzgrade in der Wissenschaft und Medizin Heinz Tauer <heinztauer@arcor.de> - 2025-12-06 10:20 +0100
                Re: Evidenzgrade in der Wissenschaft und Medizin Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-12-06 09:29 +0000
                Re: Evidenzgrade in der Wissenschaft und Medizin Peter Veith <veith@snafu.de> - 2025-12-06 11:04 +0100
                Re: Evidenzgrade in der Wissenschaft und Medizin Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2025-12-06 09:50 +0000
                Re: Evidenzgrade in der Wissenschaft und Medizin Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-12-06 10:34 +0100
                Re: Evidenzgrade in der Wissenschaft und Medizin Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2025-12-06 10:46 +0100
                Re: Evidenzgrade in der Wissenschaft und Medizin Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-12-06 11:18 +0100
                Re: Evidenzgrade in der Wissenschaft und Medizin Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-12-06 10:19 +0000
                Re: Evidenzgrade in der Wissenschaft und Medizin Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-12-06 10:20 +0100
                Re: Evidenzgrade in der Wissenschaft und Medizin Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-12-06 10:30 +0000
                Re: Evidenzgrade in der Wissenschaft und Medizin Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-12-06 22:49 +0100
                Re: Evidenzgrade in der Wissenschaft und Medizin Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-12-06 23:05 +0100
                Re: Evidenzgrade in der Wissenschaft und Medizin Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-12-07 11:30 +0000
                Re: Evidenzgrade in der Wissenschaft und Medizin Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-12-07 13:49 +0100
                Re: Evidenzgrade in der Wissenschaft und Medizin Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-12-07 17:59 +0100
                Re: Evidenzgrade in der Wissenschaft und Medizin Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-12-07 17:31 +0000
                Re: Evidenzgrade in der Wissenschaft und Medizin Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2025-12-07 17:49 +0000
                Re: Evidenzgrade in der Wissenschaft und Medizin Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-12-07 19:29 +0100
                Re: Evidenzgrade in der Wissenschaft und Medizin Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-12-07 22:13 +0100
                Re: Evidenzgrade in der Wissenschaft und Medizin Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2025-12-07 06:19 +0000
                Re: Evidenzgrade in der Wissenschaft und Medizin Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-12-07 09:06 +0100
                Re: Evidenzgrade in der Wissenschaft und Medizin Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-12-07 11:10 +0100
                Re: Evidenzgrade in der Wissenschaft und Medizin (was: Einstieg in die KI - E-Mail statt Bot) Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-12-06 23:08 +0100
                Re: Einstieg in die KI - E-Mail statt Bot Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2025-12-06 10:28 +0100
                Re: Einstieg in die KI - E-Mail statt Bot Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2025-12-06 10:49 +0100
                Re: Einstieg in die KI - E-Mail statt Bot Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-12-06 11:36 +0100
                Re: Einstieg in die KI - E-Mail statt Bot Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-12-06 10:49 +0000
                Re: Einstieg in die KI - E-Mail statt Bot Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2025-12-06 13:14 +0100
                Re: Einstieg in die KI - E-Mail statt Bot Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2025-12-06 14:46 +0100
                Re: Einstieg in die KI - E-Mail statt Bot Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2025-12-06 13:58 +0000
                Re: Einstieg in die KI - E-Mail statt Bot Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2025-12-06 15:56 +0100
                Re: Einstieg in die KI - E-Mail statt Bot Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-12-06 12:07 +0100
                Re: Einstieg in die KI - E-Mail statt Bot Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-12-06 11:57 +0000
                Re: Einstieg in die KI - E-Mail statt Bot Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-12-06 14:05 +0100
                Re: Einstieg in die KI - E-Mail statt Bot Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-12-06 07:48 +0000
                Re: Einstieg in die KI - E-Mail statt Bot Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2025-12-06 12:21 +0100
                Re: Einstieg in die KI - E-Mail statt Bot Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-12-06 11:25 +0000
                Re: Einstieg in die KI - E-Mail statt Bot Peter Veith <veith@snafu.de> - 2025-12-04 17:19 +0100
            Re: Einstieg in die KI - E-Mail statt Bot Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-12-03 14:00 +0100
              Re: Einstieg in die KI - E-Mail statt Bot Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-12-03 14:29 +0100
                Re: Einstieg in die KI - E-Mail statt Bot Peter Veith <veith@snafu.de> - 2025-12-03 14:37 +0100
                Re: Einstieg in die KI - E-Mail statt Bot Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-12-04 07:47 +0000
        Re: Einstieg in die KI - E-Mail statt Bot "F. W." <me@home.invalid> - 2025-12-02 11:05 +0100
          Re: Einstieg in die KI - E-Mail statt Bot Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2025-12-02 12:04 +0100
            Re: Einstieg in die KI - E-Mail statt Bot Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-12-03 08:04 +0000

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