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Groups > ger.ct > #616327 > unrolled thread
| Started by | Ulrich Weise <ulrich.weise@t-online.de> |
|---|---|
| First post | 2024-02-22 10:50 +0100 |
| Last post | 2024-02-23 10:49 +0100 |
| Articles | 20 on this page of 30 — 16 participants |
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Begrüßungsgeld für (russische) Soldaten Ulrich Weise <ulrich.weise@t-online.de> - 2024-02-22 10:50 +0100
Re: Begrüßungsgeld für (russische) Soldaten Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2024-02-22 11:00 +0100
Re: Begrüßungsgeld für (russische) Soldaten Frank Nitzschner <nospam@nitzschner.de> - 2024-02-23 15:19 +0100
Re: Begrüßungsgeld für (russische) Soldaten Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2024-02-23 16:18 +0100
Re: Begrüßungsgeld für (russische) Soldaten Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) - 2024-02-23 15:32 +0000
Re: Begrüßungsgeld für (russische) Soldaten Frank Nitzschner <nospam@nitzschner.de> - 2024-02-25 10:14 +0100
Re: Begrüßungsgeld für (russische) Soldaten "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2024-02-25 12:05 +0100
Re: Begrüßungsgeld für (russische) Soldaten "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2024-02-25 15:44 +0100
Re: Begrüßungsgeld für (russische) Soldaten Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2024-02-23 19:16 +0100
Re: Begrüßungsgeld für (russische) Soldaten Frank Nitzschner <nospam@nitzschner.de> - 2024-02-25 10:12 +0100
Re: Begrüßungsgeld für (russische) Soldaten Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2024-02-25 10:48 +0100
Re: Begrüßungsgeld für (russische) Soldaten Frank Nitzschner <nospam@nitzschner.de> - 2024-02-26 07:29 +0100
Re: Begrüßungsgeld für (russische) Soldaten Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2024-02-26 12:44 +0100
Re: Begrüßungsgeld für (russische) Soldaten Frank Nitzschner <nospam@nitzschner.de> - 2024-02-26 16:25 +0100
Re: Begrüßungsgeld für (russische) Soldaten Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2024-02-27 06:34 +0100
Re: Begrüßungsgeld für (russische) Soldaten Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2024-02-27 08:25 +0100
Re: Begrüßungsgeld für (russische) Soldaten Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2024-02-27 14:09 +0100
Re: Begrüßungsgeld für (russische) Soldaten Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2024-02-27 14:51 +0100
Re: Begrüßungsgeld für (russische) Soldaten Shinji Ikari <shinji@gmx.net> - 2024-02-22 11:19 +0100
Re: Begrüßungsgeld für (russische) Soldaten Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-02-22 11:26 +0100
Re: Begrüßungsgeld für (russische) Soldaten Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-02-22 12:49 +0100
Re: Begrüßungsgeld für (russische) Soldaten Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-02-22 12:19 +0000
Re: Begrüßungsgeld für (russische) Soldaten Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2024-02-22 17:07 +0100
Re: Begrüßungsgeld für (russische) Soldaten Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-02-22 18:54 +0100
Re: Begrüßungsgeld für (russische) Soldaten Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> - 2024-02-25 14:24 +0100
Re: Begrüßungsgeld für (russische) Soldaten Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-02-25 15:29 +0100
Re: Begrüßungsgeld für (russische) Soldaten Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2024-02-22 15:20 +0100
Re: Begrüßungsgeld für (russische) Soldaten Andreas Quast <bu3ro.kratz@fr33n3t.de> - 2024-02-23 08:16 +0000
Re: Begrüßungsgeld für (russische) Soldaten Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-02-23 09:45 +0100
Re: Begrüßungsgeld für (russische) Soldaten Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2024-02-23 10:49 +0100
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| From | Ulrich Weise <ulrich.weise@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2024-02-22 10:50 +0100 |
| Subject | Begrüßungsgeld für (russische) Soldaten |
| Message-ID | <ur75d5$et1j$1@solani.org> |
Hi,
mal ein bisschen weiter gedacht...
Was veranlasst junge Männer auf Anweisung eines einzelnen Despoten
oder einer Regierung "für sein Land zu kämpfen" und in den Tod zu
gehen?
Zwang? Wie?
Der Eid auf das Vaterland kann es ja nicht sein.
Früher in D konnte man ja verweigern. Deserteure gibt es in allen
Armeen. Was aber wnn den Desporten/Regierungen die "Soldaten" in
Massen weglaufen? Für jeden einen Gerichtsprozeß oder standrechtliche
Erschießung? Auf was für einer Rechtsgrundlage?
Da würde sich aber in den Armeen der Welt was tun.
Daher mein Vorschlag:
Begrüßungsgeld für (russische) Soldaten in Höhe von XX.000€ und
Aufnahme in ein EU-Land. Flugblattverteilung per Drohne vor der Front
und Aufnahmelager hinter der Frontlinie.
Sicher wird es Soldaten geben die familiäre Verbindungen oder die
"Vaterlandtreue§ davon abhalten könnte, aber es gibt bestimmt viele
junge Leute, die sich nicht töten lassen wollen.
Vorteil: Dies wäre eine preiswertere Lösung als die ganzen Waffen, der
Fachkräftemangel könnte in Westen reduziert werden und vor allem,
weniger (junge) Tode.
--
Gued gohn,
Ulrich
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2024-02-22 11:00 +0100 |
| Message-ID | <ur79h9.5rg.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #616327 |
*Ulrich Weise* schrieb: > Früher in D konnte man ja verweigern. Deserteure gibt es in allen > Armeen. Was aber wnn den Desporten/Regierungen die "Soldaten" in > Massen weglaufen? Für jeden einen Gerichtsprozeß oder standrechtliche > Erschießung? Auf was für einer Rechtsgrundlage? > Da würde sich aber in den Armeen der Welt was tun. > > Daher mein Vorschlag: > Begrüßungsgeld für (russische) Soldaten in Höhe von XX.000€ und > Aufnahme in ein EU-Land. So wie den jungen russischen Hubschrauberpilot im EU-Land Spanien? > Sicher wird es Soldaten geben die familiäre Verbindungen oder die > "Vaterlandtreue§ davon abhalten könnte, aber es gibt bestimmt viele > junge Leute, die sich nicht töten lassen wollen. Vor allem die Unversehrtheit in Gesundheit und Ansehen ihrer zurückgelassenen Familien. -- bis denne
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| From | Frank Nitzschner <nospam@nitzschner.de> |
|---|---|
| Date | 2024-02-23 15:19 +0100 |
| Message-ID | <l3rnr9Fsj6gU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #616329 |
Ruediger Lahl schrieb : > > So wie den jungen russischen Hubschrauberpilot im EU-Land Spanien? > https://www.spiegel.de/ausland/russland-nennt-in-spanien-getoeteten-hubschrauberpiloten-eine-moralische-leiche-a-ada85804-9bf3-4465-894d-ce254c6ff5fa Hier ist besonders der Passus interessant: Nach der Landung auf einem ukrainischen Militärflugplatz wurden die beiden anderen Besatzungsmitglieder nach ukrainischen Angaben auf der Flucht erschossen. Diese Terminologie klingt bekannt. Grüsse Frank
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2024-02-23 16:18 +0100 |
| Message-ID | <uraggd.b58.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #616416 |
*Frank Nitzschner* schrieb: > Ruediger Lahl schrieb : >> So wie den jungen russischen Hubschrauberpilot im EU-Land Spanien? > > https://www.spiegel.de/ausland/russland-nennt-in-spanien-getoeteten-hubschrauberpiloten-eine-moralische-leiche-a-ada85804-9bf3-4465-894d-ce254c6ff5fa > > Hier ist besonders der Passus interessant: > Nach der Landung auf einem ukrainischen > Militärflugplatz wurden die beiden anderen Besatzungsmitglieder nach > ukrainischen Angaben auf der Flucht erschossen. Was hätte man sonst machen sollen? Du bist in Feindesland und willst dich nicht stellen... > Diese Terminologie klingt bekannt. Hier hatte das nix anrüchiges. -- bis denne
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| From | Ulf.Kutzner@web.de (Ulf_Kutzner) |
|---|---|
| Date | 2024-02-23 15:32 +0000 |
| Message-ID | <cf8bfe4a27b0cc6ed873bb9c5d05cd35@pi-dach.dorfdsl.de> |
| In reply to | #616429 |
Lahl wrote: > *Frank Nitzschner* schrieb: >> Ruediger Lahl schrieb : >>> So wie den jungen russischen Hubschrauberpilot im EU-Land Spanien? >> >> https://www.spiegel.de/ausland/russland-nennt-in-spanien-getoeteten-hubschrauberpiloten-eine-moralische-leiche-a-ada85804-9bf3-4465-894d-ce254c6ff5fa >> >> Hier ist besonders der Passus interessant: >> Nach der Landung auf einem ukrainischen >> Militärflugplatz wurden die beiden anderen Besatzungsmitglieder nach >> ukrainischen Angaben auf der Flucht erschossen. > Was hätte man sonst machen sollen? Du bist in Feindesland und willst > dich nicht stellen... Die Moskowiter hätten sich beim Gefangenenaustausch nach alter stalinistischer Manier schon etwas einfallen lassen. Ausschaltung politischer Widersacher ist übrigens nicht speziell östlich, nur hat man sich im Westen Europas Sachen wie https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_III._(Neapel) doch recht weitgehend abgewöhnt.
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| From | Frank Nitzschner <nospam@nitzschner.de> |
|---|---|
| Date | 2024-02-25 10:14 +0100 |
| Message-ID | <l40enuFl1hbU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #616431 |
Ulf_Kutzner schrieb : > Ausschaltung politischer Widersacher ist übrigens nicht speziell > östlich, nur hat man sich im Westen Europas Sachen wie > https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_III._(Neapel) > doch recht weitgehend abgewöhnt. Aber der alte Grundsatz: "Alle lieben den Verrat, aber niemand den Verräter" gilt selbstverständlich immer noch. Grüsse Frank
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2024-02-25 12:05 +0100 |
| Message-ID | <urf6ta$j26b$2@solani.org> |
| In reply to | #616544 |
Am 25.02.24 um 10:14 schrieb Frank Nitzschner: > Ulf_Kutzner schrieb : > >> Ausschaltung politischer Widersacher ist übrigens nicht speziell >> östlich, nur hat man sich im Westen Europas Sachen wie >> https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_III._(Neapel) >> doch recht weitgehend abgewöhnt. > > Aber der alte Grundsatz: "Alle lieben den Verrat, aber niemand > den Verräter" gilt selbstverständlich immer noch. > > Grüsse > Frank "Mit Hilfe rebellierender ungarischer Adliger gewann Karl im Streit gegen Königin Maria, die Tochter König Ludwigs I., am 31. Dezember 1385 darüber hinaus den ungarischen Thron, wurde aber bereits acht Wochen später, am 24. Februar 1386 im ungarischen Visegrád (dt. Plintenburg) von denen ermordet, die ihn auf den Schild gehoben hatten, darunter der slowakische Adlige Blažej Forgáč." Diese Burg in Visegrád ist hybsch. Letztes Jahr war ich dort, 150 hm über einer Donau-Schleife. Man kam sich vor wie in "Witcher 3", mitten im slawisch geprägten Mittelalter... Hier, die 5 letzten Fotos auf Flickr, eben hochgeladen: https://www.flickr.com/photos/jneudert/?
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2024-02-25 15:44 +0100 |
| Message-ID | <urfjo0$ja8c$1@solani.org> |
| In reply to | #616564 |
Am 25.02.24 um 12:05 schrieb Dr. Joachim Neudert: > > Diese Burg in Visegrád ist hybsch. Letztes Jahr war ich dort, 150 hm > über einer Donau-Schleife. Man kam sich vor wie in "Witcher 3", mitten > im slawisch geprägten Mittelalter... > > Hier, die 5 letzten Fotos auf Flickr, eben hochgeladen: > > https://www.flickr.com/photos/jneudert/? korrigierter Link: https://www.flickr.com/photos/jneudert/
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| From | Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> |
|---|---|
| Date | 2024-02-23 19:16 +0100 |
| Message-ID | <uranfb$lsrq$6@dont-email.me> |
| In reply to | #616429 |
Am 23.02.24 um 16:18 schrieb Ruediger Lahl: > *Frank Nitzschner* schrieb: > >> Ruediger Lahl schrieb : >>> So wie den jungen russischen Hubschrauberpilot im EU-Land Spanien? >> >> https://www.spiegel.de/ausland/russland-nennt-in-spanien-getoeteten-hubschrauberpiloten-eine-moralische-leiche-a-ada85804-9bf3-4465-894d-ce254c6ff5fa >> >> Hier ist besonders der Passus interessant: >> Nach der Landung auf einem ukrainischen >> Militärflugplatz wurden die beiden anderen Besatzungsmitglieder nach >> ukrainischen Angaben auf der Flucht erschossen. > > Was hätte man sonst machen sollen? Du bist in Feindesland und willst > dich nicht stellen... Festnehmen und austauschen. Aber wahrscheinlicher ist, er hat sie schon im Hubschrauber eliminiert. So sagen es auch andere Berichte. >> Diese Terminologie klingt bekannt. > > Hier hatte das nix anrüchiges. Nur für echte Nazis. :( -- Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
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| From | Frank Nitzschner <nospam@nitzschner.de> |
|---|---|
| Date | 2024-02-25 10:12 +0100 |
| Message-ID | <l40ejeFl11nU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #616429 |
Ruediger Lahl schrieb : > Hier hatte das nix anrüchiges. Hätte man die Belohnung teilen müssen? Im übrigen: https://liberation.buchenwald.de/otd1945/auf-der-flucht-erschossen Grüsse Frank
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2024-02-25 10:48 +0100 |
| Message-ID | <urf5um.68c.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #616542 |
*Frank Nitzschner* schrieb: > Ruediger Lahl schrieb : >> Hier hatte das nix anrüchiges. > > Hätte man die Belohnung teilen müssen? Man hätte überhaupt keine Belohnung zahlen müssen, wenn man einen mehr auf der Flucht erschossen hätte. -- bis denne
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| From | Frank Nitzschner <nospam@nitzschner.de> |
|---|---|
| Date | 2024-02-26 07:29 +0100 |
| Message-ID | <l42pepF1gb4U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #616549 |
Ruediger Lahl schrieb : > Man hätte überhaupt keine Belohnung zahlen müssen, wenn man einen mehr > auf der Flucht erschossen hätte. Diese Möglichkeit bestand für die ukrainische Seite nicht. Grüsse Frank
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2024-02-26 12:44 +0100 |
| Message-ID | <uri139.d8s.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #616621 |
*Frank Nitzschner* schrieb: > Ruediger Lahl schrieb : >> Man hätte überhaupt keine Belohnung zahlen müssen, wenn man einen mehr >> auf der Flucht erschossen hätte. > > Diese Möglichkeit bestand für die ukrainische Seite nicht. Hach, zu schade aber auch... -- bis denne
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| From | Frank Nitzschner <nospam@nitzschner.de> |
|---|---|
| Date | 2024-02-26 16:25 +0100 |
| Message-ID | <l43or0F65m9U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #616683 |
Ruediger Lahl schrieb : > Hach, zu schade aber auch... Ja, man will das diesem Beispiel halt noch mehr folgen. Und zu solchen und ähnlichen Kriegsverbrechen: https://www.youtube.com/watch?v=2ndZ7sHTIYg kann man eigentlich nur Sebastian Haffner zitieren: | Noch wichtiger aber ist, daß Verstöße gegen die verschiedenen | Kriegsgesetze und -gebräuche, die natürlich in allen Kriegen und auf | allen Seiten vorkommen, hergebrachterweise keiner internationalen | Sanktion unterliegen, und das mit gutem Grund. Sie werden, mit | wechselnder Strenge, im Kriege selbst von den Vorgesetzten und | Kriegsgerichten der eigenen Seite bestraft -oft durchaus mit Strenge, | denn Plünderungen, Morde, Notzuchtverbrechen usw. untergraben ja, | wenn sie geduldet werden, die Disziplin und damit den Kampfwert der | eigenen Truppe. Nach dem Krieg aber pflegen diese Kriegsverbre- | chen, soweit ungesühnt, auf allen Seiten stillschweigend amnestiert | zu werden, was nur Justizfanatiker bedauern können. Es liegt Weisheit | darin, die sozusagen normalen Kriegsgreuel als Begleiterscheinungen | einer unvermeidlichen Ausnahmesituation zu behandeln, in der gute | Bürger und Familienväter sich ans Töten gewöhnen, und sie nach dem | Kriege möglichst schnell in Vergessenheit geraten zu lassen. Grüsse Frank
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2024-02-27 06:34 +0100 |
| Message-ID | <urjvou.bss.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #616698 |
*Frank Nitzschner* schrieb: > Ruediger Lahl schrieb : > >> Hach, zu schade aber auch... > > Ja, man will das diesem Beispiel halt noch mehr folgen. Bis genau dahin hab ichs gelesen. ;-) -- bis denne
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2024-02-27 08:25 +0100 |
| Message-ID | <urk2pr$330i1$1@dont-email.me> |
| In reply to | #616698 |
Salve allerseits, Frank Nitzschner schrieb: > > | Es liegt Weisheit > | darin, die sozusagen normalen Kriegsgreuel als Begleiterscheinungen > | einer unvermeidlichen Ausnahmesituation zu behandeln, in der gute > | Bürger und Familienväter sich ans Töten gewöhnen, und sie nach dem > | Kriege möglichst schnell in Vergessenheit geraten zu lassen. > +--- <hier abknabbern> --- | Fast zwei Jahre nach der russischen Invasion in die Ukraine glauben nur | noch zehn Prozent der Europäer, dass die Ukraine Russland besiegen kann. | | Das ist das Ergebnis einer EU-weiten Umfrage (in zwölf EU-Staaten fanden | die Befragungen statt), während ukrainische Truppen aufgrund der | vorrückenden russischen Armee die Stadt Awdijiwka verlassen mussten und | sie nun in der südlichen Gegend Saporischschja unter heftiges Feuer | geraten. | | *Europäer wollen Kompromisslösung* | | Dabei sehen 37 Prozent eine "Kompromisseinigung" als wahrscheinliches | Ergebnis des Russland-Ukraine-Kriegs. 20 Prozent sind davon überzeugt, | dass Russland gewinnen wird, doppelt so viele, wie die, die an einen | Ukraine-Sieg glauben. | | Überall außer in Polen und Portugal rechnen mehr Menschen mit einem | russischen als mit einem ukrainischen Sieg, in Ungarn sogar 31 Prozent | und in Griechenland 30 Prozent. Deutschland liegt ungefähr im | EU-Durchschnitt. | | Diese und andere Umfrageergebnisse sollten Regierungen in Europa zu | einer stärker realistischen Einschätzung der Ukraine-Unterstützung und | dessen, was man als akzeptablen Frieden ansieht, bewegen. | | *Politiker müssen anders über Krieg sprechen* | | Gegenüber dem britischen Guardian sagte Mitautor Mark Leonard vom | European Council on Foreign Relations (ECFR), das die Umfrage in Auftrag | gegeben hat: | | | Um für eine fortgesetzte europäische Unterstützung der Ukraine zu | | werben, müssen die Staats- und Regierungschefs der EU die Art und | | Weise, wie sie über den Krieg sprechen, ändern. | | Dabei zeigt sich, dass die Meinung der Bevölkerungen in Europa im Wandel | begriffen ist. Eine ECFR-Umfrage vom Juni 2022 hatte ergeben, dass viele | Europäer eine schnelle Lösung des Konflikts befürworteten, selbst wenn | die Ukraine dafür Gebiete verlieren würde. | | *Wandel bei Einstellungen der Europäer* | | Das wandelte sich im Zuge der ukrainischen Erfolge, der massiven | Unterstützung der Ukraine durch die USA und EU-Staaten und der breiten | öffentlichen Erklärung, dass Russland militärisch geschlagen werden | müsse und werde. In Europa glaubte Mitte letzten Jahres bei einer | Erhebung eine Mehrheit, dass die Ukraine bis zum Sieg unterstützt werden | müsse. | | Die aktuelle Umfrage zeigt jetzt, dass die Stimmung sich erneut gedreht | hat. Grund dafür ist die gescheiterte Gegenoffensive, das Eingeständnis | eines Zermürbungskriegs und einer Pattsituation und die schwindende | Bereitschaft in westlichen Hauptstädten, Kiew weiter zu unterstützten. | | Es gibt noch ein weiteres bemerkenswertes Ergebnis der Studie. Gefragt | wurden die Menschen in den EU-Staaten nämlich auch, ob sie der Meinung | sind, dass Europa die Ukraine dabei unterstützen sollte, die von | Russland okkupierten Gebiete zurückzuerobern, oder ob Europa | demgegenüber die Ukraine vielmehr drängen sollte, über ein | Friedensabkommen mit Russland zu verhandeln. | | *Bitte Verhandeln*! | | Eine Mehrheit, 41 Prozent, war in Bezug auf die europäische | Unterstützung der Ukraine für Friedensverhandlungen, nur 31 Prozent für | die Rückeroberung der Territorien. | | In Schweden (59 Prozent), Portugal (48 Prozent), Polen (47 Prozent) und | Frankreich (35 Prozent) ist eine Mehrheit jedoch für Rückeroberung. | Anders im Rest der EU-Länder. In den Niederlanden (34 Prozent für | Rückeroberung, 37 für Verhandlungen) und Deutschland (32 Prozent für | Rückeroberung, 41 Prozent für Verhandlungen) ist eine Minderheit für | eine militärische Lösung. | | Mit großen Mehrheiten wird der Verhandlungsweg vor allem in Österreich | (49 Prozent), Rumänien (50 Prozent), Italien (52 Prozent), Griechenland | (59 Prozent) und Ungarn (64 Prozent) favorisiert. | | *EU-Bürger:innen würden US-Lücke nicht füllen wollen* | | Ein weiterer Grund für Skepsis gegenüber dem Ukraine-Krieg könnte, neben | dem Pessimismus bezüglich eines ukrainischen Siegs, auch die Integration | von Flüchtlingen darstellen. Im Durchschnitt sieht fast jeder vierte | Befragte (23 Prozent) in den EU-Staaten in den ukrainischen Zuwanderern | eine Gefahr, gegenüber 28 Prozent, die in ihnen eine Möglichkeit sehen. | | Vor allem in Polen (40 Prozent), Ungarn (37 Prozent) und Rumänien (35 | Prozent) ist eine latente Anti-Ukraine-Stimmung zu beobachten, die | leicht ausgenutzt werden könnte, auch vor dem Hintergrund einer | Integration des Lands in die Europäische Union. | | Sollten die USA ihre Hilfen für die Ukraine einschränken, sind die | Europäer zudem nicht mehrheitlich der Ansicht, dass Europa einspringen | sollte. 33 Prozent sagen, dann sollte man es den Vereinigten Staaten | gleichtun und die Hilfe reduzieren, 21 Prozent finden, dass man | weitermachen sollte wie bisher. Nur 20 Prozent gehen davon aus, dass | Europa die Lücke füllen sollte, sodass die Ukraine weiterkämpfen könne. | | *Was könnte ein "dauerhafter Frieden" sein*? | | Interessant ist auch, dass die EU-Bürger auf die Frage nach den | Auswirkungen auf die Zukunft der Welt den Ukraine-Krieg und den | Gaza-Krieg gleich einschätzen, beide Kriege erhalten zehn Prozent. | Allerdings, auf das eigene Land bezogen, werden die Folgen des | Ukraine-Kriegs (33 Prozent) höher bewertet als die des Gaza-Kriegs (12 | Prozent). | | Die Studienautoren ziehen aus den Befragungen den Schluss: | | | Während in Europa und den USA Wahlen anstehen, wird die Suche nach der | | Definition von Frieden ein entscheidendes Schlachtfeld in diesem Krieg | | sein. Um die öffentliche Unterstützung für die Ukraine | | aufrechtzuerhalten, müssen die Staats- und Regierungschefs eine neue | | Sprache finden, die auf die aktuelle Stimmung abgestimmt ist. +--- </hier abknabbern> --- ©<https://www.telepolis.de/features/Studie-Nur-10-Prozent-der-Europaeer-glauben-noch-an-Ukraine-Sieg-ueber-Russland-9634526.html?seite=all> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2024-02-27 14:09 +0100 |
| Message-ID | <l4657qFh26mU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #616737 |
Hallo, Am 27.02.24 um 08:25 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara: > Salve allerseits, > > Frank Nitzschner schrieb: .. > | Die Studienautoren ziehen aus den Befragungen den Schluss: > | > | | Während in Europa und den USA Wahlen anstehen, wird die Suche nach der > | | Definition von Frieden ein entscheidendes Schlachtfeld in diesem Krieg > | | sein. Um die öffentliche Unterstützung für die Ukraine > | | aufrechtzuerhalten, müssen die Staats- und Regierungschefs eine neue > | | Sprache finden, die auf die aktuelle Stimmung abgestimmt ist. > +--- </hier abknabbern> --- > > ©<https://www.telepolis.de/features/Studie-Nur-10-Prozent-der-Europaeer-glauben-noch-an-Ukraine-Sieg-ueber-Russland-9634526.html?seite=all> Ich weiss nicht was die genaue Fragestellung der Studie war, aber es geht ganz bestimmt nicht um einen *Kriegsgewinn gegen Russland*. Es geht darum, dass die russische Arme aus der Ukraine wieder verschwindet. Hier (Studie) lese ich einen etwas anderen Tenor raus: "Europeans seem pessimistic about Ukraine’s *chances of winning the war,* while a plurality think it will end in some kind of settlement. But most Europeans are not in the mood for appeasement either. They would be disappointed if Donald Trump were to be re-elected, and many believe his victory could also be a win for Putin. In most member states, a plurality would want Europe to maintain its current support or increase it in the event of the US scaling down its aid. <https://ecfr.eu/publication/wars-and-elections-how-european-leaders-can-maintain-public-support-for-ukraine/> Ciao Walter
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2024-02-27 14:51 +0100 |
| Message-ID | <urkpcp$37s7b$1@dont-email.me> |
| In reply to | #616764 |
Salve allerseits, Walter Brill schrieb: > Am 27.02.24 um 08:25 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara: >> >> | Die Studienautoren ziehen aus den Befragungen den Schluss: >> | >> | | Während in Europa und den USA Wahlen anstehen, wird die Suche nach der >> | | Definition von Frieden ein entscheidendes Schlachtfeld in diesem Krieg >> | | sein. Um die öffentliche Unterstützung für die Ukraine >> | | aufrechtzuerhalten, müssen die Staats- und Regierungschefs eine neue >> | | Sprache finden, die auf die aktuelle Stimmung abgestimmt ist. >> +--- </hier abknabbern> --- > > Ich weiss nicht was die genaue Fragestellung der Studie war, aber es > geht ganz bestimmt nicht um einen *Kriegsgewinn gegen Russland*. > Es geht darum, dass die russische Arme aus der Ukraine wieder verschwindet. > +--- <hier abknabbern> --- | Zwei Soldaten in ukrainischer Uniform taumeln unbewaffnet aus ihrem | Schützengraben. Ein Dritter liegt auf dem Bauch und streckt die Arme | nach vorn. Ein feindlicher Trupp hat die drei umstellt, sie ergeben | sich. Retten können sie sich aber nicht: Einer der russischen Kämpfer | schießt offenkundig erst auf die beiden stehenden Ukrainer, dann auf den | liegenden. | | Ein Video, das die mutmaßliche Erschießung zeigt, zirkuliert seit Mitte | der Woche in den sozialen Medien. Es hat die ukrainische | Staatsanwaltschaft und den Inlandsgeheimdienst SBU zu Ermittlungen | veranlasst, wegen Verdachts auf Mord und Verstoß gegen das | Kriegsvölkerrecht. Entstanden sind die Aufnahmen am vergangenen Sonntag | bei Robotyne, einem Dorf in der Region Saporischschja. | | Die Gegend im Süden der Ukraine ist seit einigen Tagen Schauplatz | zahlreicher Angriffe der russischen Armee. Videos zeigen Panzer und | Truppentransporter, die auf die ukrainischen Linien zurollen. | Unabhängige Beobachter sprechen von 30.000 bis 40.000 Soldaten, die die | russischen Befehlshaber hier zusammengezogen hätten. Laut dem | Südkommando der ukrainischen Streitkräfte sind es noch mehr Truppen als | beim Großangriff der Russen auf Awdijiwka. | | Nach monatelangem, blutigem Kampf zwangen die russischen Angreifer die | Ukrainer jüngst zum Rückzug aus der Kleinstadt im Donbass. Die Einnahme | Awdijiwkas könnte mittelfristig nicht nur den Weg für Attacken auf | logistische Knotenpunkte im ostukrainischen Kohlerevier freimachen. Der | Verlust des Ortes ist für die Ukrainer auch eine symbolische Niederlage: | Die Stadt galt über Jahre als ukrainische Festung. | | *Russische Verteidigungsstellungen saugten die Wucht des Angriffs im* | *Süden auf* | | Der Verlust von Robotyne wäre für die Verteidiger der nächste | psychologische Schlag. Denn in diesem Frontabschnitt verlief die | Hauptachse der ukrainischen Gegenoffensive im vergangenen Jahr. Anfang | Juni 2023 rollten mechanisierte Kampfverbände der ukrainischen Armee auf | die russischen Linien zu. Sie sollten zum Asowschen Meer vorrücken, so | einen Keil zwischen die russischen Truppen im Süden und im Osten des | Landes treiben und die Versorgung der 2014 von Russland annektierten | Krim gefährden. Dies, so hoffte die Führung in Kiew, würde die Russen | zwingen, weite Teile des ukrainischen Staatsgebiets zu räumen. | | Doch die russischen Verteidigungsstellungen saugten die Wucht des | Angriffs auf. Deutsche Leopard-Panzer im Dienst der Ukrainer blieben in | Minenfeldern stecken. Die neuen, eigens für den Feldzug gebildeten | ukrainischen Brigaden rieben sich auf. Nach Monaten verlustreicher | Kämpfe war das Dorf Robotyne , in dem vor dem Krieg nur einige Hundert | Menschen lebten, eines der wenigen Gebietsgewinne der Ukrainer. | | Nun ist auch dieser in Gefahr. Eine Art Gegen-Gegenangriff der Russen | zeichnet sich ab. Die Ukraine berichtet von heftigem Beschuss und | kleineren russischen Sturmeinheiten, die ihre Linien attackieren. Diese | sollen erste Landstriche unter ihre Kontrolle gebracht und am Westrand | von Robotyne Fuß gefasst haben. Das Dorf liegt in einer Ausbuchtung der | Front; im Westen, Süden und Osten ist es von russisch kontrolliertem | Gebiet umgeben. Auf Dauer dürfte es für die ukrainische Armee schwierig | werden, den Ort zu halten. | | Das gilt umso mehr, weil es ihr an Munition ebenso mangelt wie an | Soldaten . Die russischen Truppen verfeuerten zuletzt fünf- bis sechsmal | so viele Artilleriegranaten wie die ukrainischen Verteidiger, in | Awdijiwka waren es zuletzt mehr als zehnmal so viele. Die ukrainischen | Soldaten an der Front sind nach zwei Jahren Krieg erschöpft, etliche | kämpfen seit vielen Monaten ohne richtige Pausen. Ein | Mobilisierungsgesetz soll die Armee mit neuen Truppen versorgen, doch | seine Verabschiedung zieht sich seit Monaten in die Länge. | | Die Russen scheinen die aktuelle Schwäche der Ukrainer ausnutzen zu | wollen und üben entlang der gesamten Front Druck aus. Angriffe gab es | zuletzt nicht nur bei Robotyne, sondern auch westlich von Marinka und | bei Bachmut im Osten, bei Kreminna und Kupjansk im Nordostteil der | Kampfzone sowie auf den Brückenkopf der Ukrainer östlich des Dnjepr. | | Wie schon beim Angriff auf Awdijiwka nehmen die russischen Kommandeure | dabei wohl wieder wenig Rücksicht auf Soldaten und Gerät. Bei einem | Frontalangriff westlich der jüngst eroberten Kleinstadt verloren wohl | Dutzende russische Soldaten ihr Leben. Sie fuhren in Schützenpanzern | durch ein Minenfeld, Videos zeigen ein halbes Dutzend explodierender | Fahrzeuge. Russische Kriegsblogger berichten zudem von einem | ukrainischen Himars-Angriff auf einen russischen Truppenübungsplatz | hinter der Front. Demnach wurden 65 Soldaten getötet, die auf einen | hohen Offizier warteten. | | Trotz hoher Verluste in den eigenen Reihen werde die russische Armee | ihre Angriffe fortsetzen, schreibt die US-Militärexpertin Dara Massicot | auf X. Sie habe im Donbass Truppen konzentriert und werde entlang der | ganzen Front nach Schwachstellen in den ukrainischen Reihen suchen. Weil | die Ukrainer weiter auf Munitionslieferungen aus dem Westen warten, | können sie der russischen Feuerkraft derzeit nur wenig entgegensetzen. +--- </hier abknabbern> --- ©<https://www.spiegel.de/ausland/krieg-in-der-ukraine-so-nutzt-die-russische-armee-jetzt-die-schwaeche-der-ukraine-a-e9f2984d-9e9c-4a03-b0b2-d5cdfc70c8bb> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Shinji Ikari <shinji@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2024-02-22 11:19 +0100 |
| Message-ID | <ke7etih5q1nir3psrlscg1fvg1ag2mgsdo@4ax.com> |
| In reply to | #616327 |
Guten Tag Ulrich Weise <ulrich.weise@t-online.de> schrieb >Was veranlasst junge Männer auf Anweisung eines einzelnen Despoten >oder einer Regierung "für sein Land zu kämpfen" und in den Tod zu >gehen? >Zwang? Wie? "Du gehst oder wir machen Dir und Deiner Familie und Liebsten das Leben zur Hoelle." Dazu kommt dann noch der Druck der alten Veteranen, dass man doch gefaelligst die Welt von diesem 'Kapitalismus und der Nazibedrohung der Ukraine zu befreien habe'. >Früher in D konnte man ja verweigern. Und frueher davor (so ein paar Monate vor 1944) hatte man dann auch ein 'paar' Probleme. >Deserteure gibt es in allen >Armeen. Es soll Leute geben, die sich auch um ihre Verwandten und Liebsten mehr Sorgen und hoffen aus der Sache moeglichst unbeschadet rauszukommen. Hoffnung ist ein kraeftiger Antrieb. >Was aber wnn den Desporten/Regierungen die "Soldaten" in >Massen weglaufen? Es gibt leider auch genug Leute, die den Kurs gut finden und die haben ggf. Waffen und weniger Skrupel. "Deserteur auf der Flucht erschossen" ist dann kaum einen Absatz in einer Zeitung wert. >Für jeden einen Gerichtsprozeß oder standrechtliche >Erschießung? bei vereinzelten wird ggf. ein Exempel oeffentlich gemacht. Bei groesseren Mengen wird im Einsatz vielleicht einfach der Abzug gedrueckt. Und eine automatische Waffe macht einem das sogar viel zu leicht auch mit groesseren Menschenmengen umzugehen. >Auf was für einer Rechtsgrundlage? Im Schuetzengraben passiert(e) viel, was nicht direkt durch einen Anwalt beurteilt wird. >Sicher wird es Soldaten geben die familiäre Verbindungen oder die >"Vaterlandtreue§ davon abhalten könnte, aber es gibt bestimmt viele >junge Leute, die sich nicht töten lassen wollen. .... und im Dunkeln versuchen rueber zu machen? Ups, da stand dann jemand mit Nachtsichtgeraet, der die dann 'offiziell' mit dem Feind verwechselt hat. Das tut ihm dann aber leid.
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2024-02-22 11:26 +0100 |
| Message-ID | <ur77gk$3pqgr$2@dont-email.me> |
| In reply to | #616327 |
Am 22.02.2024 um 10:50 schrieb Ulrich Weise:
> mal ein bisschen weiter gedacht...
>
> Was veranlasst junge Männer auf Anweisung eines einzelnen Despoten
> oder einer Regierung "für sein Land zu kämpfen" und in den Tod zu
> gehen?
Schonmal darüber nachgedacht (Du wolltest "mal ein bisschen weiter
denken") daß der, den Du einen Despoten nennst, in den Augen jener Leute
vielleicht gar kein Despot ist?
Die Frage kannst Du übrigens immer wieder stellen: Warum sind deutsche
Soldaten in den II. Weltkrieg gezogen? Warum in den I.?
--
„Wenn Sie für Ihr Experiment Statistiken brauchen, dann sollten Sie
lieber ein besseres Experiment machen.“
--Ernest Rutherford
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