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Re: Wie geht es weiter in der Ukraine?

Started byFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
First post2023-12-12 15:52 +0100
Last post2023-12-14 12:41 +0100
Articles 3 on this page of 43 — 15 participants

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Contents

  Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-12-12 15:52 +0100
    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2023-12-12 16:01 +0100
      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter McD <peter.posts@gmx.net> - 2023-12-12 17:26 +0100
        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-12-12 20:13 +0100
      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-12-12 18:11 +0100
      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-12-12 20:11 +0100
        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? klaus reile <klaus.reile@no-mail-to.zr> - 2023-12-12 20:42 +0100
        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2023-12-13 05:48 +0000
          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-12-13 08:04 +0100
            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? "DER GELAeUTERTE" <dergelaeuterte@web.de> - 2023-12-13 19:15 +0100
              Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2023-12-14 06:21 +0100
                Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-12-14 12:30 +0100
          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-12-12 23:26 -0800
          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-12-13 12:30 +0100
          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-12-15 21:32 +0100
            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-12-15 22:40 +0100
              Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hartmut Ott <hartmut@arcor.de> - 2023-12-16 15:39 +0100
                Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-12-16 19:51 +0100
                Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-12-17 21:06 +0100
                  Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-12-17 23:34 +0100
                    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-12-18 16:37 +0100
                      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-12-18 18:25 +0100
                      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2024-02-25 12:18 +0100
                        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2024-02-25 12:52 +0100
                        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-02-25 18:34 +0100
                          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2024-02-25 18:45 +0100
                          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2024-02-25 19:50 +0100
                  Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Wolfgang  Εnzinger <we_usenet@nurfuerspam.de> - 2023-12-17 23:45 +0100
                    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2023-12-18 00:12 +0100
                      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-12-18 16:52 +0100
                      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-12-19 14:31 +0100
                    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-12-19 14:22 +0100
                    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2024-01-04 15:02 +0100
                  Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-12-17 23:33 -0800
                    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-12-18 16:57 +0100
                Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2024-01-04 15:11 +0100
            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2024-01-04 14:33 +0100
              Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2024-01-30 10:20 +0100
          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2024-01-04 14:35 +0100
        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-12-13 07:51 +0100
          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2023-12-14 06:35 +0100
            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2023-12-14 12:32 +0100
            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-12-14 12:41 +0100

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#612330

FromAndreas Bockelmann <xotzil@gmx.de>
Date2023-12-14 06:35 +0100
Message-ID<ule7no.9b0.1@wxp-nb-pm.local>
In reply to#612208
Hermann Riemann schrieb:
> Am 12.12.23 um 20:11 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:
> 
>> Darf ich dich daran erinnern, dass ich von Anfang an der Meinung war, dass
>> der Sieger von Anfang feststand? Eine Atommacht kann man militärisch nicht
>> besiegen!
> 
> Nordkorea? Israel?
> 
>> Man soll auch erst gar nicht versuchen, sie konventionell zu
>> besiegen – kein Mensch kann nämlich ernsthaft wollen, dass eine
>> Atommacht allen Ernstes eskaliert.
> 
> Israel?

Wenn ich mich nicht irre hat Israel bis heute nicht offiziell bestätigt über 
Atomwaffen zu verfügen. Aber Kinnings: Wir sprechen über ein Land, aus dem 
die Hochtelechnologie stammt. Nahezu Alles von Intel seit dem Core2 wurde in 
Israel entwickelt, die komplette WiFi-Technik kommt aus Israel, von Software 
ganz zu schweigen.
Auf der anderen Seite ist es von kriegerischen mittelalterlichen Barbaren 
umzingelt, die Alles und Jeden ins Frühmittelalter zurückbomben wollen und 
ihre Frauen in Müllsäcke stecken.
Warum sollte ausgerechnet ein solches Land keine Atomwaffen besitzen?

(Irgendwie muss ich gerade Thomas Hermanns denken, der kurz nach dem Ableben 
Freddy Mercurys sinngemäß meinte: "Wie kann ein einigermaßen klar denkender 
Mensch auch nur im Entferntesten auf die Idee kommen dieser Mann sei 
heterosexuell gewesen?"

-- 
  Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Bockelmann

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#612383

FromGunter Kühne <kuehne-g@freenet.de>
Date2023-12-14 12:32 +0100
Message-ID<ulep65$1c4k6$2@dont-email.me>
In reply to#612330
Am 14.12.23 um 06:35 schrieb Andreas Bockelmann:
> Hermann Riemann schrieb:
>> Am 12.12.23 um 20:11 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:
>>
>>> Darf ich dich daran erinnern, dass ich von Anfang an der Meinung war, 
>>> dass
>>> der Sieger von Anfang feststand? Eine Atommacht kann man militärisch 
>>> nicht
>>> besiegen!
>>
>> Nordkorea? Israel?
>>
>>> Man soll auch erst gar nicht versuchen, sie konventionell zu
>>> besiegen – kein Mensch kann nämlich ernsthaft wollen, dass eine
>>> Atommacht allen Ernstes eskaliert.
>>
>> Israel?
> 
> Wenn ich mich nicht irre hat Israel bis heute nicht offiziell bestätigt 
> über Atomwaffen zu verfügen. Aber Kinnings: Wir sprechen über ein Land, 
> aus dem die Hochtelechnologie stammt. Nahezu Alles von Intel seit dem 
> Core2 wurde in Israel entwickelt, die komplette WiFi-Technik kommt aus 
> Israel, von Software ganz zu schweigen.
> Auf der anderen Seite ist es von kriegerischen mittelalterlichen 
> Barbaren umzingelt, die Alles und Jeden ins Frühmittelalter zurückbomben 
> wollen und ihre Frauen in Müllsäcke stecken.
> Warum sollte ausgerechnet ein solches Land keine Atomwaffen besitzen?
> 
> (Irgendwie muss ich gerade Thomas Hermanns denken, der kurz nach dem 
> Ableben Freddy Mercurys sinngemäß meinte: "Wie kann ein einigermaßen 
> klar denkender Mensch auch nur im Entferntesten auf die Idee kommen 
> dieser Mann sei heterosexuell gewesen?"
> 
Multi wäre ja auch gegangen.
-- 
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.

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#612385

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2023-12-14 12:41 +0100
Message-ID<ulepkp$1c8ed$1@dont-email.me>
In reply to#612330
Salve allerseits,

Andreas Bockelmann schrieb:
> Hermann Riemann schrieb:
>> Am 12.12.23 um 20:11 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:
>> 
>>> Darf ich dich daran erinnern, dass ich von Anfang an der Meinung war, dass
>>> der Sieger von Anfang feststand? Eine Atommacht kann man militärisch nicht
>>> besiegen!
>> 
>> Nordkorea? Israel?
>> 
>>> Man soll auch erst gar nicht versuchen, sie konventionell zu
>>> besiegen – kein Mensch kann nämlich ernsthaft wollen, dass eine
>>> Atommacht allen Ernstes eskaliert.
>> 
>> Israel?
> 
> Wenn ich mich nicht irre hat Israel bis heute nicht offiziell
> bestätigt über Atomwaffen zu verfügen. Aber Kinnings: Wir sprechen
> über ein Land, aus dem die Hochtelechnologie stammt. Nahezu Alles von
> Intel seit dem Core2 wurde in Israel entwickelt, die komplette
> WiFi-Technik kommt aus Israel, von Software ganz zu schweigen. Auf
> der anderen Seite ist es von kriegerischen mittelalterlichen Barbaren
> umzingelt, die Alles und Jeden ins Frühmittelalter zurückbomben
> wollen und ihre Frauen in Müllsäcke stecken. Warum sollte
> ausgerechnet ein solches Land keine Atomwaffen besitzen?
> 
+--- <hier abknabbern> ---
| Die letzte Frage im Indian Treaty Room des Weißen Hauses ging an den
| US-Präsidenten. Und sie hatte nichts mit dem eigentlichen Anlass der
| Pressekonferenz, dem Washington-Besuch des ukrainischen Präsidenten
| Wolodymyr Selenskyj am Dienstag, zu tun.
|
| Joe Biden wurde nach den israelischen Militäreinsätzen im Süden des
| Gazastreifens gefragt. Der Präsident betonte die Verpflichtung der USA,
| Israel zu unterstützen. Aber er fügte hinzu, dass „die Sicherheit
| unschuldiger Palästinenser immer noch ein großer Grund zur Sorge“ sei.
|
| Die beiden Großkrisen rückten auch in dieser knappen halben Stunde der
| Pressekonferenz zusammen. Selenskyj, der bereits zum dritten Mal in
| einem Jahr in die amerikanische Hauptstadt gereist war, um für sein
| existenzbedrohtes Land zusätzliche Unterstützung zu erbitten, stand
| schweigend daneben.
|
| Das ist keine neue Erfahrung für ihn: Seit den Terroranschlägen der
| Hamas auf Israel am 7. Oktober droht der seit knapp zwei Jahren tobende
| russische Angriffskrieg in den Hintergrund zu geraten. Erschwerend kommt
| hinzu, dass die amerikanische Unterstützung für die Ukraine zunehmend
| zum Wahlkampfthema wird.
|
| *Bidens größte Herausforderungen*
|
| Für Biden, der in knapp einem Jahr zur Wiederwahl antreten will, stellen
| die beiden Kriege die wohl größte Herausforderung seiner bisherigen
| Präsidentschaft dar. Im gleichen Maße, wie sich die Lage an beiden
| Kriegsschauplätzen und die Haltung der amerikanischen Öffentlichkeit
| dazu entwickelt, verändern sich seine Chancen auf eine zweite Amtszeit.
|
| In beiden Krisen verengt sich der Spielraum, den der US-Präsident noch
| hat, gerade dramatisch schnell. Am Tag, an dem er Selenskyj in
| Washington empfing, demonstrierte der russische Präsident Wladimir Putin
| in der Ukraine militärische Stärke: In der Nacht zu Mittwoch ließ er
| einen Bombenhagel auf Kiew niedergehen, einmal mehr wurden gezielt
| wichtige Infrastrukturanlagen unter Beschuss genommen. Die ukrainische
| Hauptstadt erlebte die schlimmsten Angriffe seit mehr als einem Jahr.
|
| Zu Hause müht sich Biden bisher vergeblich, die Republikaner im Kongress
| davon zu überzeugen, sein Finanzpaket in Höhe von rund 106 Milliarden
| Dollar, in dem 61,4 Milliarden für die Ukraine und 14,3 Milliarden für
| Israel vorgesehen sind, abzunicken. Diese bestehen darauf, dass Biden
| ihnen erst schmerzhafte Zugeständnisse in der Einwanderungspolitik macht.
|
| Der US-Präsident hat zwar bereits Kompromissbereitschaft signalisiert.
| Aber wie die konkret aussehen könnte, ist unklar. Gleichzeitig schwindet
| der Rückhalt für eine zeitlich unbegrenzte Unterstützung der Ukraine in
| der amerikanischen Bevölkerung. So wächst einer aktuellen Umfrage des
| Pew Research Institutes zufolge der Anteil der Amerikaner, die meinen,
| die USA täten zu viel für die Ukraine.
|
| Doch Biden besteht darauf: Die Freigabe von Finanzmitteln zur
| Unterstützung der Ukraine könne „nicht länger warten“. Ein Scheitern
| wäre das „größte Geschenk“ an Putin, sagte er vor einer Woche. Mit Blick
| auf Israel lässt sich derweil beobachten, wie Biden seine Haltung
| angesichts der hohen Opferzahlen im Gazastreifen und der anhaltenden
| Proteste gegen die Unterstützung der Regierung von Benjamin Netanjahu
| verändert.
|
| *Anhaltende Proteste gegen die Israelpolitik*
|
| Kein Tag vergeht, an dem nicht irgendwo in den USA für eine Waffenruhe
| demonstriert oder der Biden-Regierung vorgeworfen wird, bei einem
| angeblichen „Völkermord“ an den Palästinensern mitzutun. Viele in der
| Demokratischen Partei kritisieren Biden für seine Loyalität zu Israel.
| Der Druck scheint sich nun auszuwirken.
|
| Bei einem Spenden-Event am Dienstagvormittag sagte er, Israel müsse
| seine Strategie in Gaza ändern, oder es verliere den Rückhalt im Krieg
| gegen die Hamas. US-Medien sprechen bereits von einem Kurswechsel in
| Bidens Israelpolitik.
|
| Zwar hat der US-Präsident Israel bereits bei seinem Besuch wenige Tage
| nach den Anschlägen davor gewarnt, die Fehler der USA nach dem 11.
| September 2001 zu wiederholen und sich von der Wut verzehren zu lassen.
| Aber mehrere Kriegswochen später und unter dem Druck andauernder
| Proteste in den USA klingt Biden inzwischen deutlich kritischer.
|
| Nach dem Hamas-Angriff habe „der Großteil der Welt“ hinter Israel
| gestanden. „Aber sie sind dabei, diese Unterstützung durch die
| willkürlichen Bombardements zu verlieren, die stattfinden.“
|
| Biden sprach der Netanjahu-Regierung die Bereitschaft zu einer
| Zweistaatenlösung ab. „Dies ist die konservativste Regierung in der
| Geschichte Israels“, sagte er und betonte, die israelische Regierung
| müsse dafür sorgen, dass Friedensgespräche in der Bevölkerung auf
| Zustimmung träfen. „Sie können nicht Nein zu einem palästinensischen
| Staat sagen“, sagte er.
|
| Vor seinem Auftritt am Dienstag hatte der US-Präsident mit Netanjahu
| telefoniert. Der israelische Regierungschef erklärte danach, es gebe
| zwischen den Verbündeten „Meinungsverschiedenheiten“ darüber, wie es
| nach dem Ende des Gaza-Krieges weitergehen solle. Die USA wollen, dass
| die Palästinensische Autonomiebehörde dann die Macht in Gaza übernimmt.
| Das lehnt der israelische Premierminister ab.
|
| Weniger als ein Jahr vor der Präsidentschaftswahl sieht sich Biden an
| gleich mehreren außenpolitischen Fronten großem Druck ausgesetzt. In der
| Regel heißt es, Außenpolitik spiele in amerikanischen Wahlkämpfen nur
| eine untergeordnete Rolle.
|
| Aber Joe Bidens wahrscheinlicher Herausforderer 2024 heißt Donald Trump.
| Und der hat es geschafft, einen erheblichen Teil der Republikanischen
| Partei hinter seiner isolationistischen „America First“-Politik zu
| versammeln.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.tagesspiegel.de/internationales/aussenpolitische-krisen-in-nahost-und-der-ukraine-wie-viel-spielraum-hat-us-prasident-joe-biden-noch-10923091.html>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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