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Groups > ger.ct > #580630 > unrolled thread

Astronomie: Computer-Teleskop per Handyscreen

Started by"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
First post2023-01-09 08:50 +0100
Last post2023-01-09 15:45 +0100
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  Astronomie: Computer-Teleskop per Handyscreen "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2023-01-09 08:50 +0100
    Re: Astronomie: Computer-Teleskop per Handyscreen Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2023-01-09 09:13 +0100
      Re: Astronomie: Computer-Teleskop per Handyscreen Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2023-01-09 12:45 +0000
        Re: Astronomie: Computer-Teleskop per Handyscreen Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2023-01-09 13:37 +0000
          Re: Astronomie: Computer-Teleskop per Handyscreen Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2023-01-09 13:54 +0000
          Re: Astronomie: Computer-Teleskop per Handyscreen Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2023-01-09 16:58 +0100
        Re: Astronomie: Computer-Teleskop per Handyscreen Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2023-01-09 16:57 +0100
      Re: Astronomie: Computer-Teleskop per Handyscreen Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-01-09 05:02 -0800
        Re: Astronomie: Computer-Teleskop per Handyscreen Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2023-01-09 17:03 +0100
    Re: Astronomie: Computer-Teleskop per Handyscreen Ned Kelly <ned.kelly@nefkom.net> - 2023-01-09 11:56 +0100
      Re: Astronomie: Computer-Teleskop per Handyscreen Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2023-01-09 17:04 +0100
    Re: Astronomie: Computer-Teleskop per Handyscreen "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2023-01-09 15:45 +0100

#580630 — Astronomie: Computer-Teleskop per Handyscreen

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2023-01-09 08:50 +0100
SubjectAstronomie: Computer-Teleskop per Handyscreen
Message-ID<tpgh0b$sq2q$2@solani.org>
Heise zeigt ein neues Computer-Teleskop:

https://www.heise.de/news/CES-Unistellar-eQuinox-2-Smartes-Teleskop-mit-Schutz-gegen-Lichtverschmutzung-7451959.html

Bild-Darstellung am Smartphone oder Tablet. Streulicht wird automatisch 
rausgerechnet.

"Das Unistellar eQuinox 2 kostet zum Start 2500 Euro und damit 2000 Euro 
weniger als das eVscope 2. Die technischen Einbußen, die man mit dem 
günstigeren Gerät machen muss, sind zu verkraften: Die Auflösung beträgt 
6,2 statt 7,7 Megapixel und das Nikon-Okular zum direkten Blick ins 
Teleskop fällt weg. Damit ist man zwar für den Blick in die Sterne 
grundsätzlich auf das Smartphone angewiesen, doch das ist für die 
Unistellar-Teleskope ohnehin essenziell."


Hmmm...


Der Reiz an astronomischen Teleskopen ist für mich gerade das direkte 
Beobachten. Wenn durch das Okular das Licht aus M31 auf meine Netzhaut 
fällt, ich weiß, es war über 2 Millionen Jahre dahin unterwegs.
Natürlich sieht man einen Nebel besser auf einer Astrofotographie mit 
langer Belichtungszeit. Klar. Oder eben auf einer Darstellung von der 
CCD über Kabel/Funk auf dem Smartphone oder Tablet.
Aber dann kann ich gleich in einen astronomischen Atlas schauen , oder 
ins Internet, oder eine Simulations-App verwenden. Da ist die Qualität 
durch Profis sicher höher als das, was ich als Amateur mit Amateur-Tools 
zusammenbekomme.

Joachim,

mit einem 150 mm Newton Spiegelteskop 750 mm Brennweite mit tauglicher 
elektrischer Nachführung, das ich mir vor 22 Jahren zum Geburtstag 
geschenkt habe, und zwei guten Ferngläsern, 10*42 Leitz und 15*70 mm 
China. Die Ferngläser machen mir eher noch mehr Spaß, Orion-Nebel, Plejaden.

Ein dickes Dobson wär mal was... das Material wurde heute alles wirklich 
sehr preiswert.

Beste Grüße

Joachim Neudert


-- 
Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...

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#580633

FromDietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de>
Date2023-01-09 09:13 +0100
Message-ID<20230109091333.4e74ebfd.dietz-usenet@rotfl.franken.de>
In reply to#580630
"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> wrote:

> Heise zeigt ein neues Computer-Teleskop:
> 
> https://www.heise.de/news/CES-Unistellar-eQuinox-2-Smartes-Teleskop-mit-Schutz-gegen-Lichtverschmutzung-7451959.html
> 
> Bild-Darstellung am Smartphone oder Tablet. Streulicht wird
> automatisch rausgerechnet.

AKA "Schummeln".

> Der Reiz an astronomischen Teleskopen ist für mich gerade das direkte 
> Beobachten. Wenn durch das Okular das Licht aus M31 auf meine
> Netzhaut fällt, ich weiß, es war über 2 Millionen Jahre dahin
> unterwegs. Natürlich sieht man einen Nebel besser auf einer
> Astrofotographie mit langer Belichtungszeit.

Natürlich. Es ist aber noch ein Riesenunterschied, ob man sich eine
"Appliance" kauft oder selber probiert. Pro-Tip - letzteres macht mehr
Spaß. Und Saturn aus 5000 1/10s-Bildern zu "rekonstruieren" ...

> Ein dickes Dobson wär mal was... das Material wurde heute alles
> wirklich sehr preiswert.

Dobsons waren schon immer relativ günstig. Aber halt pflegeaufwändig
und wenn Dir mal wer auf den Spiegel niest.

-- 
 SIC SEMPER
+--|=======>
  TYRANNIS

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#580655

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2023-01-09 12:45 +0000
Message-ID<tph29l$t3te$1@solani.org>
In reply to#580633
Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> wrote:
> "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> wrote:
> 
>> Heise zeigt ein neues Computer-Teleskop:
>> 
>> https://www.heise.de/news/CES-Unistellar-eQuinox-2-Smartes-Teleskop-mit-Schutz-gegen-Lichtverschmutzung-7451959.html
>> 
>> Bild-Darstellung am Smartphone oder Tablet. Streulicht wird
>> automatisch rausgerechnet.
> 
> AKA "Schummeln".
> 
>> Der Reiz an astronomischen Teleskopen ist für mich gerade das direkte 
>> Beobachten. Wenn durch das Okular das Licht aus M31 auf meine
>> Netzhaut fällt, ich weiß, es war über 2 Millionen Jahre dahin
>> unterwegs. Natürlich sieht man einen Nebel besser auf einer
>> Astrofotographie mit langer Belichtungszeit.
> 
> Natürlich. Es ist aber noch ein Riesenunterschied, ob man sich eine
> "Appliance" kauft oder selber probiert. Pro-Tip - letzteres macht mehr
> Spaß. Und Saturn aus 5000 1/10s-Bildern zu "rekonstruieren" ...
> 
>> Ein dickes Dobson wär mal was... das Material wurde heute alles
>> wirklich sehr preiswert.
> 
> Dobsons waren schon immer relativ günstig. Aber halt pflegeaufwändig
> und wenn Dir mal wer auf den Spiegel niest.
> 

Bei uns ist die Lichtverschmutzung wirklich lästig geworden. Als ich mein
Newton Teleskop im Jahr 2000 bekommen habe, konnte ich es noch im Garten
aufstellen, justieren (mit einem Zusatzfernrohr durch die Achse der
parallaktische  Montierung auf den Polarstern zielen, Breitengrad 48°
vorgeben, oder war es 90°-48°? Muss nachsehen) und es hat gepasst. Jupiter,
Saturn, Orion-Nebel, Plejaden, alles gut zu beobachten.
Heute ist daheim alles eingewachsen durch große Eichen, kein Sehfeld nach
oben mehr, und an der Strasse haben sie grelle Gasdrucklampen 500 W schätze
ich aufgestellt. Die blenden schon das unbewaffnete Auge. Keine Chance mehr
von daheim aus zu beobachten.

So wird man dafür zu bequem. Erst mal mit dem Auto wegfahren, es ist
kalt... sich aufzuraffen kostet Energie...

Gruß 

Joachim 



-- 
please forgive my iPhone typos

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#580664

FromStefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich)
Date2023-01-09 13:37 +0000
Message-ID<5t63bc17a5i3a6418n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at>
In reply to#580655
On Mon, 09 Jan 2023 13:45:41 Dr. Joachim Neudert wrote:
> Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> wrote:
>> "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> wrote:
>>> Bild-Darstellung am Smartphone oder Tablet. Streulicht wird
>>> automatisch rausgerechnet.

>> AKA "Schummeln".

[...]

> Bei uns ist die Lichtverschmutzung wirklich lästig geworden. Als
> ich mein Newton Teleskop im Jahr 2000 bekommen habe, konnte ich es
> noch im Garten aufstellen, [...] Heute ist daheim alles
> eingewachsen durch große Eichen, kein Sehfeld nach oben mehr,
> [...]

Ich war noch nicht einmal in der Schule, als mir meine Eltern
erklärt hatten, dass Käufer von Eigenheimen mit Garten nahezu immer
zu viele Bäume pflanzten. Heute, mehr als 4 Jahrzehnte später sehen
die genau so aus, wie Du das beschreibst :-)

> an der Strasse haben sie grelle Gasdrucklampen 500 W schätze ich
> aufgestellt. Die blenden schon das unbewaffnete Auge. Keine Chance
> mehr von daheim aus zu beobachten.

"Von daheim" habe ich zwar freien Blick auf den Himmel, andererseits
auch auf unfassbare 8 Neonröhren, die der Bauträger für die
Beleuchtung von maximal 25 Meter Gartenweg eingeplant hat. Immerhin:
Einbrecher werden sich von uns weiträumig fernhalten.

Die qualitativ beste Lösung für solche "Schummel-Darstellungen" wäre
doch eigentlich eine am Server des Herstellers hinterlegte Datenbank
mit gut aufgelösten Sternkarten, aus denen dann - je nach Stellung
des "Teleskops" der passende Ausschnitt übertragen wird; Planeten
lassen sich ggf. rechnerisch ergänzen.

Servus,
   Stefan

-- 
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Stefan. Für fiese Braten in miesen Fluten!
(Sloganizer)

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#580666

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2023-01-09 13:54 +0000
Message-ID<tph6be$shij$1@solani.org>
In reply to#580664
Stefan Froehlich <Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at> wrote:
> On Mon, 09 Jan 2023 13:45:41 Dr. Joachim Neudert wrote:
>> Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> wrote:
>>> "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> wrote:
>>>> Bild-Darstellung am Smartphone oder Tablet. Streulicht wird
>>>> automatisch rausgerechnet.
> 
>>> AKA "Schummeln".
> 
> [...]
> 
>> Bei uns ist die Lichtverschmutzung wirklich lästig geworden. Als
>> ich mein Newton Teleskop im Jahr 2000 bekommen habe, konnte ich es
>> noch im Garten aufstellen, [...] Heute ist daheim alles
>> eingewachsen durch große Eichen, kein Sehfeld nach oben mehr,
>> [...]
> 
> Ich war noch nicht einmal in der Schule, als mir meine Eltern
> erklärt hatten, dass Käufer von Eigenheimen mit Garten nahezu immer
> zu viele Bäume pflanzten. Heute, mehr als 4 Jahrzehnte später sehen
> die genau so aus, wie Du das beschreibst :-)

Jupp.

Wobei ich das Problem schon von meinen Eltern kannte und deswegen keinen
einzigen Baum (okay, ein kümmerlicher Apfelbaum der auf 2,5 m gehalten
wird) auf meine bescheidenen 273 m² Bayern gepflanzt habe. Es sind Bäume
die außen rum stehen,  auf Gemeindegrund  und alles eingewachsen haben.
Keine Möglichkeit zum Rückschnitt. Ich habe zahlreiche Briefe geschrieben,
es gibt eine eigene Baumschutzverordnung und Baum-Schützerin in der
Gemeinde. No way.


> 
>> an der Strasse haben sie grelle Gasdrucklampen 500 W schätze ich
>> aufgestellt. Die blenden schon das unbewaffnete Auge. Keine Chance
>> mehr von daheim aus zu beobachten.
> 
> "Von daheim" habe ich zwar freien Blick auf den Himmel, andererseits
> auch auf unfassbare 8 Neonröhren, die der Bauträger für die
> Beleuchtung von maximal 25 Meter Gartenweg eingeplant hat. Immerhin:
> Einbrecher werden sich von uns weiträumig fernhalten.
> 
> Die qualitativ beste Lösung für solche "Schummel-Darstellungen" wäre
> doch eigentlich eine am Server des Herstellers hinterlegte Datenbank
> mit gut aufgelösten Sternkarten, aus denen dann - je nach Stellung
> des "Teleskops" der passende Ausschnitt übertragen wird; Planeten
> lassen sich ggf. rechnerisch ergänzen.

Genau das meinte ich ja auch und einige Leute im Heise Forum haben diesen
Gedanken ebenso gehabt. Wenn ich schon nur auf das iPhone oder iPad schaue,
dann nehme ich auch die bestmögliche Bildqualität und nicht nur das, was
dieses kleinkalibrige 114 mm Teleskopspielzeug  liefert.

Damit entfällt für mich jeder Reiz, und ich schaue gleich am 5k Mac-
Monitor die Bilder von Hubble und dem James Webb Teleskop an…. Im Warmen…

https://www.astroshop.de/geraete/omegon-fernglas-2x54-fuer-sternfeldbeobachtung/p,73882

Das könnte was sein, wenn es genug Licht sammelt. M31?


-- 
please forgive my iPhone typos

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#580701

FromDietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de>
Date2023-01-09 16:58 +0100
Message-ID<20230109165827.7bf192d3.dietz-usenet@rotfl.franken.de>
In reply to#580664
Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote:
> Die qualitativ beste Lösung für solche "Schummel-Darstellungen" wäre
> doch eigentlich eine am Server des Herstellers hinterlegte Datenbank
> mit gut aufgelösten Sternkarten, aus denen dann - je nach Stellung
> des "Teleskops" der passende Ausschnitt übertragen wird; Planeten
> lassen sich ggf. rechnerisch ergänzen.

BSSST! Verrat von Geschäftsgeheimnissen!

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#580700

FromDietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de>
Date2023-01-09 16:57 +0100
Message-ID<20230109165728.160c81f2.dietz-usenet@rotfl.franken.de>
In reply to#580655
Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote:

> Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> wrote:
> > "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> wrote:
> >> Ein dickes Dobson wär mal was... das Material wurde heute alles
> >> wirklich sehr preiswert.  
> > 
> > Dobsons waren schon immer relativ günstig. Aber halt pflegeaufwändig
> > und wenn Dir mal wer auf den Spiegel niest.
> 
> Bei uns ist die Lichtverschmutzung wirklich lästig geworden.

Naja, $hier musste man schon immer ein wenig rausfahren. Aber *richtig*
gutes seeing kannst heutzutage vergessen.

Es gibt natürlich Stellen wie die Hohe Geba In der Träbenser
Bauernstube kann man passabel nächtigen.

> Als ich
> mein Newton Teleskop im Jahr 2000 bekommen habe, konnte ich es noch
> im Garten aufstellen, justieren (mit einem Zusatzfernrohr durch die
> Achse der parallaktische  Montierung auf den Polarstern zielen,
> Breitengrad 48° vorgeben, oder war es 90°-48°?

Ersteres. Am Äquator 0°, am Nordpol 90° und am Südpol -90° ;-).

> Muss nachsehen) und es
> hat gepasst. Jupiter, Saturn, Orion-Nebel, Plejaden, alles gut zu
> beobachten. Heute ist daheim alles eingewachsen durch große Eichen,
> kein Sehfeld nach oben mehr, und an der Strasse haben sie grelle
> Gasdrucklampen 500 W schätze ich aufgestellt. Die blenden schon das
> unbewaffnete Auge. Keine Chance mehr von daheim aus zu beobachten.

Mond und Planeten müssten noch gehen, die sind hell genug und man
braucht eher ruhige Luft. Für deep sky - vergiss es.

> So wird man dafür zu bequem. Erst mal mit dem Auto wegfahren, es ist
> kalt... sich aufzuraffen kostet Energie...

Ich weiß(tm). Aber für Februar auf jeden Fall nochmal einen Trip zu
Geba planen ...

-- 
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#580657

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2023-01-09 05:02 -0800
Message-ID<82f4a125-7349-447a-b609-11147556eed9n@googlegroups.com>
In reply to#580633
Dietz Proepper schrieb am Montag, 9. Januar 2023 um 09:13:35 UTC+1:
> "Dr. Joachim Neudert" <neu...@5sl.org> wrote: 
> 
> > Heise zeigt ein neues Computer-Teleskop: 
> > 
> > https://www.heise.de/news/CES-Unistellar-eQuinox-2-Smartes-Teleskop-mit-Schutz-gegen-Lichtverschmutzung-7451959.html 
> > 
> > Bild-Darstellung am Smartphone oder Tablet. Streulicht wird 
> > automatisch rausgerechnet.

> AKA "Schummeln".

> > Der Reiz an astronomischen Teleskopen ist für mich gerade das direkte 
> > Beobachten. Wenn durch das Okular das Licht aus M31 auf meine 
> > Netzhaut fällt, ich weiß, es war über 2 Millionen Jahre dahin 
> > unterwegs. Natürlich sieht man einen Nebel besser auf einer 
> > Astrofotographie mit langer Belichtungszeit.

> Natürlich. Es ist aber noch ein Riesenunterschied, ob man sich eine 
> "Appliance" kauft oder selber probiert. Pro-Tip - letzteres macht mehr 
> Spaß. Und Saturn aus 5000 1/10s-Bildern zu "rekonstruieren" ...

Und doch fehlt adaptive Optik.

https://de.wikipedia.org/wiki/Paranal-Observatorium#Instrumente

Und da wäre es Verschwendung, das Bild mit genau einer
*Netzhaut* aufzufangen.

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#580702

FromDietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de>
Date2023-01-09 17:03 +0100
Message-ID<20230109170342.06cb3458.dietz-usenet@rotfl.franken.de>
In reply to#580657
Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> wrote:

> Dietz Proepper schrieb am Montag, 9. Januar 2023 um 09:13:35 UTC+1:
> > Natürlich. Es ist aber noch ein Riesenunterschied, ob man sich eine 
> > "Appliance" kauft oder selber probiert. Pro-Tip - letzteres macht
> > mehr Spaß. Und Saturn aus 5000 1/10s-Bildern zu "rekonstruieren"
> > ...  
> 
> Und doch fehlt adaptive Optik.

Herr Kutzner! Wir sind Amateure! Würde ich im Lotto gewinnen dann wäre
eine 3.5m-Kuppel und ein SC mit 40"-Spiegel gar keine Sache.

Zudem verwendet man die adaptiven Optiken iirc erst bei deutlich
größeren Spiegeln.

Und - last not least - mit 1/10 oder 1/20s bekommst Du einiges von der
Szintillation weg, musst dann aber die Photonen aus vielen 1000
Aufnahmen zusammen suchen.

> https://de.wikipedia.org/wiki/Paranal-Observatorium#Instrumente
> 
> Und da wäre es Verschwendung, das Bild mit genau einer
> *Netzhaut* aufzufangen.

Och, ich hätte *keinerlei* Probleme damit, wenn man mir das Gerät mal
einen Abend lang überlassen würde. Die Astronomen vermutlich eher schon
und die Herrschaften mögen zwar im Durchschnitt eher dick und langsam
sein, was aber wenig bringt wenn sie zu 50st hinter einem stehen ...

-- 
 SIC SEMPER
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#580648

FromNed Kelly <ned.kelly@nefkom.net>
Date2023-01-09 11:56 +0100
Message-ID<tpgrjf$sc1v$1@solani.org>
In reply to#580630
Am 09.01.2023 um 08:50 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Heise zeigt ein neues Computer-Teleskop:
> 
> https://www.heise.de/news/CES-Unistellar-eQuinox-2-Smartes-Teleskop-mit-Schutz-gegen-Lichtverschmutzung-7451959.html
> 
> Bild-Darstellung am Smartphone oder Tablet. Streulicht wird automatisch 
> rausgerechnet.

Das wirst du am Ammersee auch brauchen.
Aber macht das wirklich Spaß, durch den
Dunst bzw. kann die Fehldarstellung zuverlässig
rausgerechnet werden?

Bis dann.

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#580703

FromDietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de>
Date2023-01-09 17:04 +0100
Message-ID<20230109170437.11c0b88c.dietz-usenet@rotfl.franken.de>
In reply to#580648
Ned Kelly <ned.kelly@nefkom.net> wrote:

> Am 09.01.2023 um 08:50 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> > Heise zeigt ein neues Computer-Teleskop:
> > 
> > https://www.heise.de/news/CES-Unistellar-eQuinox-2-Smartes-Teleskop-mit-Schutz-gegen-Lichtverschmutzung-7451959.html
> > 
> > Bild-Darstellung am Smartphone oder Tablet. Streulicht wird
> > automatisch rausgerechnet.  
> 
> Das wirst du am Ammersee auch brauchen.
> Aber macht das wirklich Spaß, durch den
> Dunst bzw. kann die Fehldarstellung zuverlässig
> rausgerechnet werden?

Natürlich nicht ;-). Aber sie haben eine KI mit ganz vielen
hochauflösenden Bildern trainiert. Die kann da Wunder wirken!!111


-- 
 SIC SEMPER
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  TYRANNIS

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#580683

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2023-01-09 15:45 +0100
Message-ID<tph9ae$t765$1@solani.org>
In reply to#580630
Am 09.01.23 um 15:24 schrieb Stefan Ram:
> "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> writes:
>> elektrischer Nachführung, das ich mir vor 22 Jahren zum Geburtstag
>> geschenkt habe, und zwei guten Ferngläsern, 10*42 Leitz und 15*70 mm
>> China. Die Ferngläser machen mir eher noch mehr Spaß, Orion-Nebel, Plejaden.
> 
>    Uns wurde damals (als ich, noch im Grundschulalter, an einem
>    astronomischen Grundpraktikum teilnahm) 7×50 als Nachtglas
>    nahegelegt. Mit einer Austrittspupille knapp unter 5 liegen
>    Deine Gläser etwas unterhalb eines Nachtglases.
> 
> Vergrößerung × Öffnung; Austrittspupille (= Öffnung / Vergrößerung)
> 7 × 50; 7,14
> 15 × 70; 4,66
> 10 × 42; 4,2
> 
>    Das Web erklärt heute:
> 
> |Wenn die AP kleiner ist als die des Auges, ist das Bild
> |dunkler als bei Betrachtung mit bloßem Auge.
> |Ist sie größer, erscheint das Bild höchstens gleich hell.
> |Ein Nachtglas hat deshalb eine Austrittspupille von mehr als
> |5 mm.
> 
>    . Allerdings stimmen diese Erklärungen nicht ganz mit meiner
>    Erinnerung überein, nach der das Bild in einem Glas durchaus
>    heller sein kann als bei der Betrachtung mit bloßem Auge.
> 
>    Jedenfalls kann man aber wohl sagen, daß das Bild nachts bei
>    angepaßter Augenpupille heller ist, wenn die Austrittspupille
>    des Glases auch die gesamte Fläche der Augenpupille ausnutzt.
> 
> 

Jetzt kommt noch die Physiologie hinzu: Die Pupille des älteren Menschen 
ist nicht mehr so elastisch und weitet sich nicht mehr so gut. 7 mm 
erreicht kein 60-Jähriger mehr.

Insofern sind 7*50 (typisches Segler-Glas)  für Leute über 60 Jahren 
nicht mehr vorteilhaft. 5 mm erreichen die gerade noch.



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Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...

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