Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]
Groups > ger.ct > #561224 > unrolled thread
| Started by | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| First post | 2022-07-14 11:46 +0000 |
| Last post | 2022-07-15 15:53 +0200 |
| Articles | 15 — 9 participants |
Back to article view | Back to ger.ct
Finnische Steuerzahler wollen Uniper nicht retten (SZ Artikel) Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2022-07-14 11:46 +0000
Re: Finnische Steuerzahler wollen Uniper nicht retten (SZ Artikel) Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2022-07-14 13:47 +0200
Re: Finnische Steuerzahler wollen Uniper nicht retten (SZ Artikel) Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-07-14 14:01 +0200
Re: Finnische Steuerzahler wollen Uniper nicht retten (SZ Artikel) Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-07-14 05:03 -0700
Re: Finnische Steuerzahler wollen Uniper nicht retten (SZ Artikel) Georg Gruber <g.gruber_hauwech@gmx.net> - 2022-07-14 14:19 +0200
Re: Finnische Steuerzahler wollen Uniper nicht retten (SZ Artikel) Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-07-14 05:01 -0700
Re: Finnische Steuerzahler wollen Uniper nicht retten (SZ Artikel) Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2022-07-14 14:50 +0200
Re: Finnische Steuerzahler wollen Uniper nicht retten (SZ Artikel) "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2022-07-14 16:27 +0200
Re: Finnische Steuerzahler wollen Uniper nicht retten (SZ Artikel) "Martin K." <MartinKobil@epost.de> - 2022-07-14 06:25 -0700
Re: Finnische Steuerzahler wollen Uniper nicht retten (SZ Artikel) Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-07-14 07:03 -0700
Re: Finnische Steuerzahler wollen Uniper nicht retten (SZ Artikel) Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-07-14 20:21 +0200
Re: Finnische Steuerzahler wollen Uniper nicht retten (SZ Artikel) "Martin K." <MartinKobil@epost.de> - 2022-07-14 14:48 -0700
Re: Finnische Steuerzahler wollen Uniper nicht retten (SZ Artikel) Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-07-14 23:19 -0700
Re: Finnische Steuerzahler wollen Uniper nicht retten (SZ Artikel) "Martin K." <MartinKobil@epost.de> - 2022-07-15 02:21 -0700
Re: Finnische Steuerzahler wollen Uniper nicht retten (SZ Artikel) spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2022-07-15 15:53 +0200
| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2022-07-14 11:46 +0000 |
| Subject | Finnische Steuerzahler wollen Uniper nicht retten (SZ Artikel) |
| Message-ID | <taovn3$6m3d$1@solani.org> |
https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/finnland-uniper-gas-1.5620474?reduced=true. (Leider Paywall, ich habe den Leit-Artikel im Print gelesen) Uniper muss gerettet werden, heißt es. Der größte Gaslieferant in Deutschland. Uniper gehört aber zu 78% dem finnischen Konzern Fortum. Die finnischen Steuerzahler zeigen nun keine Lust, ihn zu retten. Sie selber haben nur 5 % ihrer Energie aus russischen Gas bezogen. Aber die Finnen betreiben funktionierende Kernkraftwerke. Kein Wunder dass die Steuerzahler in Finnland keine Lust haben jetzt Geld für die verfehlte deutsche Energiepolitik nachzuschießen. (Andererseits habe ich als deutscher Steuerzahler auch keine große Lust, einen finnischen Konzern zu retten) 2017 bis 2020 haben die Finnen mit großer Freude Uniper aufgekauft. Das wird sicher noch interessant. Wer am Schluß wohl zahlt? Die Bundesminister Habeck und Buschmann haben sich gerade krank gemeldet. Irgendein Virus. Kann nach Marco Buschmann ja eigentlich gar nicht sein. -- please forgive my iPhone typos
[toc] | [next] | [standalone]
| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2022-07-14 13:47 +0200 |
| Message-ID | <taovpf$6fu$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #561224 |
On 7/14/22 13:46, Dr. Joachim Neudert wrote: > https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/finnland-uniper-gas-1.5620474?reduced=true. > (Leider Paywall, ich habe den Leit-Artikel im Print gelesen) > > Uniper muss gerettet werden, heißt es. Der größte Gaslieferant in > Deutschland. > > Uniper gehört aber zu 78% dem finnischen Konzern Fortum. Die finnischen > Steuerzahler zeigen nun keine Lust, ihn zu retten. Sie selber haben nur 5 > % ihrer Energie aus russischen Gas bezogen. Aber die Finnen betreiben > funktionierende Kernkraftwerke. > > Kein Wunder dass die Steuerzahler in Finnland keine Lust haben jetzt Geld > für die verfehlte deutsche Energiepolitik nachzuschießen. Aber die Gewinne haben sie gerne genommen, oder? Gerrit
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2022-07-14 14:01 +0200 |
| Message-ID | <tap0bh$2n0q6$1@dont-email.me> |
| In reply to | #561225 |
Am 14.07.2022 um 13:47 schrieb Gerrit Heitsch:
> On 7/14/22 13:46, Dr. Joachim Neudert wrote:
>> https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/finnland-uniper-gas-1.5620474?reduced=true.
>>
>> (Leider Paywall, ich habe den Leit-Artikel im Print gelesen)
>>
>> Uniper muss gerettet werden, heißt es. Der größte Gaslieferant in
>> Deutschland.
>>
>> Uniper gehört aber zu 78% dem finnischen Konzern Fortum. Die finnischen
>> Steuerzahler zeigen nun keine Lust, ihn zu retten. Sie selber haben
>> nur 5
>> % ihrer Energie aus russischen Gas bezogen. Aber die Finnen betreiben
>> funktionierende Kernkraftwerke.
>>
>> Kein Wunder dass die Steuerzahler in Finnland keine Lust haben jetzt Geld
>> für die verfehlte deutsche Energiepolitik nachzuschießen.
>
> Aber die Gewinne haben sie gerne genommen, oder?
Selbstverständlich. Du lernst gerade, daß es um Interessen geht. Nicht
um "Freundschaften" (oder was so mancher dafür hält).
--
"Auf der PK einen Tag nach dem Deepfake-Schock zeigt sich Giffey immer
noch zerknirscht, aber bedankt sich auch für die vielen
Solidaritätsbekundungen, die sie von überall her erhalten hat, sogar ein
Prinz aus Ghana habe sich gemeldet, der ihr mehrere Millionen Dollar
spenden will."
—Martin Eimermacher @marteimer
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-07-14 05:03 -0700 |
| Message-ID | <3fb2face-1f2b-45b1-a46b-efc7d8e2772fn@googlegroups.com> |
| In reply to | #561225 |
Gerrit Heitsch schrieb am Donnerstag, 14. Juli 2022 um 13:48:00 UTC+2: > On 7/14/22 13:46, Dr. Joachim Neudert wrote: > > https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/finnland-uniper-gas-1.5620474?reduced=true. > > (Leider Paywall, ich habe den Leit-Artikel im Print gelesen) > > > > Uniper muss gerettet werden, heißt es. Der größte Gaslieferant in > > Deutschland. > > > > Uniper gehört aber zu 78% dem finnischen Konzern Fortum. Die finnischen > > Steuerzahler zeigen nun keine Lust, ihn zu retten. Sie selber haben nur 5 > > % ihrer Energie aus russischen Gas bezogen. Aber die Finnen betreiben > > funktionierende Kernkraftwerke. > > > > Kein Wunder dass die Steuerzahler in Finnland keine Lust haben jetzt Geld > > für die verfehlte deutsche Energiepolitik nachzuschießen. > Aber die Gewinne haben sie gerne genommen, oder? Sie wollen, wenn ich mich recht an meinen vor Tagen geposteten Link erinnere, das nun defizitäre Gasgeschäft aus Uniper ausgliedern und am liebsten nur das an den deutschen Rettungstropf übertragen. Warum hat eine finnische Firma eigentlich mitteleuropäisches Gasgeschäft gekauft? Um Koh^^^Reibach zu machen, vielleicht? Gruß, ULF
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Georg Gruber <g.gruber_hauwech@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2022-07-14 14:19 +0200 |
| Message-ID | <3C5F97C7A8C99472@ggruber793.news.solani.org> |
| In reply to | #561225 |
Am 14.07.2022 um 13:47 schrieb Gerrit Heitsch: > On 7/14/22 13:46, Dr. Joachim Neudert wrote: >> https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/finnland-uniper-gas-1.5620474?reduced=true. >> >> (Leider Paywall, ich habe den Leit-Artikel im Print gelesen) >> >> Uniper muss gerettet werden, heißt es. Der größte Gaslieferant in >> Deutschland. >> >> Uniper gehört aber zu 78% dem finnischen Konzern Fortum. Die finnischen >> Steuerzahler zeigen nun keine Lust, ihn zu retten. Sie selber haben >> nur 5 >> % ihrer Energie aus russischen Gas bezogen. Aber die Finnen betreiben >> funktionierende Kernkraftwerke. >> >> Kein Wunder dass die Steuerzahler in Finnland keine Lust haben jetzt Geld >> für die verfehlte deutsche Energiepolitik nachzuschießen. > > Aber die Gewinne haben sie gerne genommen, oder? Gnadenbrot gibt's bei Pferden. -- LG Georg
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-07-14 05:01 -0700 |
| Message-ID | <ea74a91c-d198-4c79-9739-f5d32a404af3n@googlegroups.com> |
| In reply to | #561224 |
Ländischwätzi schrieb am Donnerstag, 14. Juli 2022 um 13:46:44 UTC+2: > https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/finnland-uniper-gas-1.5620474?reduced=true. > (Leider Paywall, ich habe den Leit-Artikel im Print gelesen) > > Uniper muss gerettet Auch schon aus dem Tiefschlaf aufgewacht? Guten Mooorgen!
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2022-07-14 14:50 +0200 |
| Message-ID | <tapaeo.4s0.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #561224 |
*Dr. Joachim Neudert* schrieb: > https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/finnland-uniper-gas-1.5620474?reduced=true. > (Leider Paywall, ich habe den Leit-Artikel im Print gelesen) > > Uniper muss gerettet werden, heißt es. Der größte Gaslieferant in > Deutschland. > > Uniper gehört aber zu 78% dem finnischen Konzern Fortum. Die finnischen > Steuerzahler zeigen nun keine Lust, ihn zu retten. Warum sollten sie auch. Fortum kann die Aktien ja wieder günstig verkaufen. Wenn niemand das Geschäft will, weil es momentan vielleicht keinen Gewinn abwirft, muss DE das eben übernehmen. Natürlich für den symbolischen 1 €. :-) -- bis denne
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | "Wendelin Uez" <wuez@online.de> |
|---|---|
| Date | 2022-07-14 16:27 +0200 |
| Message-ID | <tap953$2o1be$1@dont-email.me> |
| In reply to | #561233 |
> Warum sollten sie auch. Fortum kann die Aktien ja wieder günstig > verkaufen. Wenn niemand das Geschäft will, weil es momentan vielleicht > keinen Gewinn abwirft, muss DE das eben übernehmen. Natürlich für den > symbolischen 1 €. :-) Uniper war ja bis auf den Ukraine-Krieg beileibe kein defizitäres Geschäft, und es wird nach Stabilisierung auch vermutlich künftig keine defizitäres sein, denn Gas wird immer gebraucht werden, die Einstiegshürden für Konkurrenten sind riesig, und stabiler Handel bedeutet stabile Margen und stabile Erträge. Der Handel lebt von der Differenz zwischen Ein- und Verkauf, der absolute Preis ist zweitrangig. Der 1-Euro-König wurde auch mit besagten 1-Euro-Artikeln zum Millionär. Wichtig ist, wieviel hängen bleibt, nicht was es kostet. Uniper ist "nur" deshalb in finanzieller Bedrängnis, weil sie für ihre ordentliche Gewinne dummerweise das Preisentwicklungsrisiko übernommen haben - sie müssen jetzt teuer einkaufen und zu vertraglich vereinbarten Billigpreisen (bezogen auf heutiges Niveau) verkaufen. Nach Ablauf der Übergangsphase, wenn sie die Einkaufspreise wieder weiterreichen können, werden sie wieder auf die Füße kommen. So wie es aussieht hat Uniper nicht wie jede ordentliche Airline ihren Einkauf gehedged, sondern deren anteilige Versicherungsprämie selbst verfrühstückt. Klassische angewandte Dummheit des Managements halt. Daß die Bundesrepublik jetzt Uniper finanziell stützten wird ist nicht zu beanstanden. Selbst wenn Uniper klassisch pleite gehen würde sind die Kunden und ihr Bedarf nach wie vor vorhanden. Wenn keiner mehr Gas einkauft, wird es im Winter garantiert auch keines geben. Die Folgen wären noch schlimmer als man es hier ausmalen darf ohne als Schwarzseher diffamiert zu werden. Die Art und Weise, wie die Bundesrepublik Uniper stützen wird, wird ganz sicher nicht so sein, daß sie nur zahlt und riskiert und Gewinne nach erfolgter Rettung anschließend in private Taschen abwandern. Lufthansa ist ein Beispiel dafür, und Urlaubsreisen sind weit mehr verzichtbarer als Gaslieferungen. Im übrigen muß man ein Unternehmen nicht besitzen (sprich übernehmen), um es steuern zu können. Das ist nur eine von mehreren Möglichkeiten.. Entscheident ist nicht, wer besitzt, sondern wer bestimmt. Muß nicht derselbe sein.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | "Martin K." <MartinKobil@epost.de> |
|---|---|
| Date | 2022-07-14 06:25 -0700 |
| Message-ID | <6509477f-3f4d-4edb-ad55-f8cb5360eb30n@googlegroups.com> |
| In reply to | #561224 |
Dr. Joachim Neudert schrieb am Donnerstag, 14. Juli 2022 um 13:46:44 UTC+2: > > Aber die Finnen betreiben funktionierende Kernkraftwerke. Der Witz war gut :-) Kürzlich ging durch die Medien, dass Olkiluoto Block 3 wieder steht. Baubeginn war 2005, geplante Bauzeit 5 Jahre und 3 Mrd. € Kosten. Bis heute noch nicht im Wirkbetrieb und Kosten wohl über 10 Mrd.€. https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Olkiluoto#Block_3_%E2%80%93_Europ%C3%A4ischer_Druckwasserreaktor_(EPR) Der Errichter ist Areva/Framatome, der seit 2018 zur EdF gehört. Schau dir mal den EdF Aktienkurs an: https://www.finanzen.net/aktien/edf-aktie Der Sprung auf 10€ in den letzten Tagen war aufgrund der Meldung, dass der französische Staat die konkursreife EdF ganz übernehmen und mit Steuergeldern sanieren will. Bei den 2 weiteren AKWs die EdF gerade baut (Hinkley Point, Flamanville) läuft es bei den Kosten und Bauzeit ähnlich. Genauso Milliardengräber.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-07-14 07:03 -0700 |
| Message-ID | <aa173723-4258-4ec3-a1d5-8bd35497e081n@googlegroups.com> |
| In reply to | #561237 |
Martin K. schrieb am Donnerstag, 14. Juli 2022 um 15:25:45 UTC+2: > Dr. Joachim Neudert schrieb am Donnerstag, 14. Juli 2022 um 13:46:44 UTC+2: > > > > Aber die Finnen betreiben funktionierende Kernkraftwerke. > Der Witz war gut Jedenfalls verstromten sie zuletzt mehr Holz als Fissionsmaterial. Bei den Holbrennchips venäjischer Provenienz gibt es jetzt allerdings politisch zu sehende Nachschubstockungen. > Kürzlich ging durch die Medien, dass Olkiluoto Block 3 > wieder steht. > > Baubeginn war 2005, geplante Bauzeit 5 Jahre und 3 Mrd. € Kosten. Bis > heute noch nicht im Wirkbetrieb und Kosten wohl über 10 Mrd.€. > > https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Olkiluoto#Block_3_%E2%80%93_Europ%C3%A4ischer_Druckwasserreaktor_(EPR) Es gibt schon noch vier Reaktoren in der Stromerzeugung, wobei Olkiluoto Block 2, nun ja, etwas eigenwilliges Verhalten zeigt. https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Olkiluoto#Allgemeines
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2022-07-14 20:21 +0200 |
| Message-ID | <tapmkv$2pghk$1@dont-email.me> |
| In reply to | #561237 |
Am 14.07.2022 um 15:25 schrieb Martin K.:
> Dr. Joachim Neudert schrieb am Donnerstag, 14. Juli 2022 um 13:46:44 UTC+2:
>> Aber die Finnen betreiben funktionierende Kernkraftwerke.
>
> Der Witz war gut :-)
Zweifellos. Jedenfalls steht Finnland deutlich besser als DE da.
https://app.electricitymaps.com/zone/FI
--
"Auf der PK einen Tag nach dem Deepfake-Schock zeigt sich Giffey immer
noch zerknirscht, aber bedankt sich auch für die vielen
Solidaritätsbekundungen, die sie von überall her erhalten hat, sogar ein
Prinz aus Ghana habe sich gemeldet, der ihr mehrere Millionen Dollar
spenden will."
—Martin Eimermacher @marteimer
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | "Martin K." <MartinKobil@epost.de> |
|---|---|
| Date | 2022-07-14 14:48 -0700 |
| Message-ID | <c87b3ca5-20ec-487b-84bd-00f50936a279n@googlegroups.com> |
| In reply to | #561259 |
Lars Gebauer schrieb am Donnerstag, 14. Juli 2022 um 20:18:10 UTC+2: > Am 14.07.2022 um 15:25 schrieb Martin K.: > > Dr. Joachim Neudert schrieb am Donnerstag, 14. Juli 2022 um 13:46:44 UTC+2: > >> Aber die Finnen betreiben funktionierende Kernkraftwerke. > > > > Der Witz war gut :-) > Zweifellos. Jedenfalls steht Finnland deutlich besser als DE da. Ganz bestimmt nicht. Finnland hat aktuell ca. 8,5 GW Strombedarf und muss davon rund 25% importieren. Finnischer AKW Strom kommt gerade lediglich rund 1,8 GW aus Block 1 und 2. https://energy-charts.info/charts/price_spot_market/chart.htm?l=de&c=FI&stacking=stacked_absolute_area&week=28&legendItems=111101 Wenn Deutschland 25% Strom importieren müsste, wären das rund 14 GW oder anders ausgedrückt 14 AKWs mit je 1 GW Leistung.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-07-14 23:19 -0700 |
| Message-ID | <062c5a49-d4e6-444f-8ac1-6313907123f6n@googlegroups.com> |
| In reply to | #561264 |
Martin K. schrieb am Donnerstag, 14. Juli 2022 um 23:48:39 UTC+2: > Lars Gebauer schrieb am Donnerstag, 14. Juli 2022 um 20:18:10 UTC+2: > > Am 14.07.2022 um 15:25 schrieb Martin K.: > > > Dr. Joachim Neudert schrieb am Donnerstag, 14. Juli 2022 um 13:46:44 UTC+2: > > >> Aber die Finnen betreiben funktionierende Kernkraftwerke. > > > > > > Der Witz war gut > > Zweifellos. Jedenfalls steht Finnland deutlich besser als DE da. > Ganz bestimmt nicht. Finnland hat aktuell ca. 8,5 GW Strombedarf und Es sei noch angefügt, daß Uniper-Eigner Fortum zu mehr als der Hälfte in finnischem Staatsbesitz steht.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | "Martin K." <MartinKobil@epost.de> |
|---|---|
| Date | 2022-07-15 02:21 -0700 |
| Message-ID | <2cd3cf72-d307-4cc3-8f6f-1726917939d5n@googlegroups.com> |
| In reply to | #561271 |
Ulf Kutzner schrieb am Freitag, 15. Juli 2022 um 08:19:17 UTC+2: > Martin K. schrieb am Donnerstag, 14. Juli 2022 um 23:48:39 UTC+2: > > Lars Gebauer schrieb am Donnerstag, 14. Juli 2022 um 20:18:10 UTC+2: > > > Am 14.07.2022 um 15:25 schrieb Martin K.: > > > > Dr. Joachim Neudert schrieb am Donnerstag, 14. Juli 2022 um 13:46:44 UTC+2: > > > > >> Aber die Finnen betreiben funktionierende Kernkraftwerke. > > > > > > > > Der Witz war gut > > > Zweifellos. Jedenfalls steht Finnland deutlich besser als DE da. > > > Ganz bestimmt nicht. Finnland hat aktuell ca. 8,5 GW Strombedarf und > Es sei noch angefügt, daß Uniper-Eigner Fortum zu mehr > als der Hälfte in finnischem Staatsbesitz steht. Ja. Finnland wird in Deutschland immer als Musterbeispiel für gelungene Atomstromnutzung genannt, aber warum fehlen denen rund 25% Strom? Weil Olkiluoto Block 3 in 2010 hätte in Betrieb gehen sollen, Block 4 nach den Erfahrungen mit Block 3 keiner mehr angehen will und beim geplanten Hanhikivi 1 würden die Russen mit im Boot sitzen. Und in 2027/2030 ist das Ende von Loviisa Block 1 und 2. Die Finnen kämpfen mit ähnlichen Problemen wie Frankreich mit ihre Atomkraft. Dabei hätten beide Länder beste Standorte für Wind und Wasser. Frankreich auch für PV.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) |
|---|---|
| Date | 2022-07-15 15:53 +0200 |
| Message-ID | <1pv55d9.xyptfmofdd0yN@marc.my-fqdn.de> |
| In reply to | #561294 |
Martin K. <MartinKobil@epost.de> wrote: > Die Finnen kämpfen mit ähnlichen Problemen wie Frankreich mit ihre > Atomkraft. Dabei hätten beide Länder beste Standorte für Wind und > Wasser. Frankreich auch für PV. Die Franzosen brauchen Nukleartechnik für ihre -Bomben. Und wenn man sich eh schon mit spaltbarem Material befasst, dann halt gleich richtig so dass man Skalierungsgewinne mitnehmen kann. Nur dazu muss die Technik auch funktionieren und nicht dauernd Reparaturen benötigen. -- In a world without walls and fences, who needs windows and gates?
[toc] | [prev] | [standalone]
Back to top | Article view | ger.ct
csiph-web