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Eine Hymne an den Frieden

Started byJohannes Leckebusch <jlnospam@johannes-leckebusch.de>
First post2022-04-27 04:38 +0200
Last post2022-04-28 00:59 -0700
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  Eine Hymne an den Frieden Johannes Leckebusch <jlnospam@johannes-leckebusch.de> - 2022-04-27 04:38 +0200
    Re: Eine Hymne an den Frieden Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-04-27 14:51 -0400
      Re: Eine Hymne an den Frieden Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2022-04-27 19:40 +0000
        Re: Eine Hymne an den Frieden Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-04-27 16:17 -0400
          Re: Eine Hymne an den Frieden Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2022-04-27 20:25 +0000
            Re: Eine Hymne an den Frieden Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-04-27 17:01 -0400
            Re: Eine Hymne an den Frieden Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2022-04-28 06:20 +0200
              Re: Eine Hymne an den Frieden Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-04-28 00:59 -0700

#552916 — Eine Hymne an den Frieden

FromJohannes Leckebusch <jlnospam@johannes-leckebusch.de>
Date2022-04-27 04:38 +0200
SubjectEine Hymne an den Frieden
Message-ID<jcroklFqtj1U14@mid.individual.net>
Eine Hymne an den Frieden

Frieden, wo bist Du geblieben?
Warum hast Du uns verlassen,
wer hat Dich nur von uns vertrieben?
Wie kann es sein, dass Du Frieden, um uns zu hassen
gegangen bist hinweg und fort aus uns'rer Kraft?
Haben wir so sehr in Trauer Dich gebracht,
dass Du es nicht mehr mit uns ausgehalten?
Wie sollen wir die Welt denn so erhalten?

Kannst Du denn nicht bei uns bleiben,
Dich breiten aus über uns und die ganze Welt,
ist denn nicht der Frieden unser allergrößter Held?
Wer wollte Dich denn wieder mal vertreiben?
Wenn wir in die Welt hinaus und auf uns schauen,
ist doch wirklich all so viel dort, dem zu trauen
von uns so viel Kraft verlangt und alles kostet,
dass dies zu schaffen es nötig ist, dass du uns tröstet.

Frieden ohne Waffen - ich fürchte,
wird man niemals dauernd schaffen,
dabei sollte man doch dessen Früchte
für immer lieben, sonst wird in der Welt mal wieder klaffen
eine Völkerlücke, wodurch man rastlos würde angetrieben
einen neuen Krieg in die Welt zu schieben.
Ach: Frieden schaffen ohne Waffen -
dass das nicht endlich einmal wird geschehen:
muss im Krieg die Kraft denn so erschlaffen?
Warum können wir zum Frieden nicht einfach gehen?

Frieden, Deines Fehlens wegen sind so sehr die Länder in der Trauer,
in denen Du nicht mehr über uns willst kraftvoll herrschen,
wobei ich frage mich: Frieden, Du lauerst hinter welcher Mauer?
Denn müssten wir nicht viel mehr den Krieg beherrschen,
könnten wir ihn dann nicht in die Hölle sperren,
und den Frieden in den Himmel treiben,
oder schaut er dann auf uns herab, wie wir plärren
und uns selber immer weiter voll entleiben.

Wahrscheinlich ist es falsch zu denken,
der Frieden solle herrschen und wäre so zu lenken,
herrschen will ja nur der Krieg, dem ist das lieb,
er folgt damit seinem allerhöchsten Trieb!
Der Frieden möchte werden liebevoll gepflegt
und von allen in voller Lust herbeigesehnt,
er will, dass wir ihn schmücken und auch feiern,
nicht dass wir ihn und seine Kraft verschleiern,
er will, dass wir glücklich sind mit ihm im Team,
er soll im Leben bleiben als unser Stream.

Frieden, wie können wir zurückgewinnen Dich,
kann es denn sein, dass wir dafür schießen müssen,
kämpfen und immer wieder sagen: "Verlasset mich!"
Statt: "Wir wollen uns in unser aller Freiheit küssen,
besuchet uns als Freunde und nicht als Feinde,
dass jeder wieder gehen kann und kommen auch zurück,
weil wir miteinander sind so Vereinte,
dass unser Wiedersehen ist unser großes Glück.

Denn gehen kann man, frei und willig,
und wiederkommen ist auch billig,
alle sollten leben können, wie und wo sie wollen,
alle sollten essen können, und so tollen
wie es nötig ist, um dazusein auf dieser Erde,
damit voller bestem Glück ihr Leben werde.
Doch wenn der Frieden wieder gehen muss
bleiben uns allen nur die Trauer und der Verdruss.

Ach, lieber Frieden, warum bist du wieder mal gegangen,
die Kriege folgen Dir in deinen einsam hinterlass'nen Ländern
so wie den Kröten folgen lauter böse Schlangen.
Daher kann sein Schicksal man nicht zum Besseren ändern
ohne selber sich voller böser Tücken
von Mücken, die sich auf jeden in der Freiheit stürzen,
voller Hass ihre gift'gen Stacheln zücken
von ihren Stichen mit dem Elend lassen würzen.

Frieden, wo bist Du geblieben?
Warum hast Du uns verlassen,
wer hat Dich denn von uns vertrieben,
könnten wir dem Krieg nicht was verpassen ...
ach, nun rede ich schon wieder wie vom Hassen,
wie kann den Krieg man wohl verlassen,
gibt es irgendetwas, wie man ihn besänftigt,
dass er friedlich von uns geht und sagt:
ich gehe jetzt, und wenn ihr wieder auf mich blickt
dann will ich bleiben der Erinnerung versagt,
die wieder herzuholen niemand niemals kriegt.

Ach Frieden, lass Dir etwas in den Sinne kommen,
das jeden Krieg als Idee macht so verschwommen,
dass alle nur noch sagen, das einzige was wir wollen wagen:
"Wir nehmen uns den Frieden und werden ewig tragen
ihn mit allen um uns herum, egal wie schwer ihr Leben
ist, egal was alles noch geschieht an Erdenbeben."
Lasst uns endlich lernen: "Wo Du bist, ist unser Heim,
denn nichts anderes sollte auf dieser Erde sein."

-- 
Johannes Leckebusch - AR3

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#553043

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2022-04-27 14:51 -0400
Message-ID<t4c3au$b8k$1@dont-email.me>
In reply to#552916
Salve allerseits,

Johannes Leckebusch schrieb:
> 
> Frieden, wo bist Du geblieben?
> 
+--- <hier abknabbern> ---
| Spricht man heute vom dritten Weltkrieg, so ist das keine
| Science-Fiction mehr, auch keine unwahrscheinliche Dystopie – der dritte
| Weltkrieg ist inzwischen zu einer realen Gefahr geworden.
|
| Am Montagabend warnte der russische Außenminister Sergej Lawrow. "Die
| Gefahr ist ernst, sie ist real, sie darf nicht unterschätzt werden",
| sagte er in einem Interview im russischen Fernsehen, das am Montagabend
| über den Telegram-Kanal seines Ministeriums verbreitet wurde.
|
| Diese Einschätzung wird auch vom deutschen Bundeskanzler geteilt. In
| einem am Freitag im Spiegel veröffentlichten Interview sagte Olaf Scholz
| (SPD): Er tue alles, um eine Eskalation zu verhindern, die zu einem
| dritten Weltkrieg führe. "Es darf keinen Atomkrieg geben", betonte er –
| und brachte damit auch zum Ausdruck, was die Konsequenz sein könnte,
| wenn die NATO-Länder die Ukraine mit schweren Waffen beliefern.
|
| Gleichwohl berieten am Dienstag die Vertreter von rund 40 Staaten
| darüber, wie die Ukraine weiter aufgerüstet werden kann. Bei dem Treffen
| auf dem US-Luftwaffenstützpunkt im rheinland- pfälzischen Ramstein
| kündigte dann auch die deutsche Verteidigungsministerin, Christina
| Lambrecht (SPD), an, Panzer an die Ukraine liefern zu wollen.
|
| Die Bundesregierung erlaubt nun dem Rüstungskonzern Krauss-Maffei
| Wegmann (KMW), technisch überarbeitete Gepard-Panzer aus früheren
| Bundeswehr-Beständen an die Regierung in Kiew zu übergeben. Das
| Unternehmen verfügt über eine mittlere zweistellige Zahl des
| Luftabwehrpanzers, der auch im Kampf gegen Bodenziele eingesetzt werden
| kann.
|
| Das sind aber nicht die einzigen schweren Waffen, die deutsche Konzerne
| liefern wollen. Laut Welt will KMW noch 100 Panzerhaubitzen 2000
| liefern. Darüber hinaus hat der Rüstungskonzern Rheinmetall der Ukraine
| die Lieferung von 88 gebrauchten Leopard-Kampfpanzern angeboten, wie die
| Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtete. Das Angebot solle auch die
| Ausbildung der Besatzung in Deutschland, Werkzeug, Ersatzteile, einen
| Servicestützpunkt und Munition beinhalten. Auch 100 Schützenpanzer
| Marder will das Unternehmen liefern.
|
| Diese Ankündigung lässt Olaf Scholz‘ Absicht, einen dritten Weltkrieg
| verhindern zu wollen, unglaubwürdig aussehen. Und ob er sich damit
| überhaupt innerhalb der NATO durchsetzen könnte, ist auch fraglich. Denn
| der US-Verteidigungsminister Lloyd Austin erklärte die Ziele seines
| Landes in Ramstein so: "Wir sind hier, um der Ukraine zu helfen, den
| Kampf gegen Russlands ungerechte Invasion zu gewinnen und die
| Verteidigung der Ukraine für die Herausforderungen von morgen aufzubauen".
|
| *Putin soll astronomischen "Preis" zahlen*
|
| Dass den Führungszirkeln in Washington Erwägungen wie die von Scholz
| fremd zu sein scheinen, wurde schon zuvor immer wieder deutlich.
| Beredtes Beispiel ist die Außenstaatssekretärin Victoria Nuland,
| anti-russische Hardlinerin und bekannt für ihre abschätzige Position
| gegenüber der Europäischen Union. Ihr Ausspruch: "Fuck the EU!" aus dem
| Jahre 2014 hatte es zu einer gewissen Berühmtheit geschafft.
|
| Victoria Nuland hat der Internetseite "Europäische Wahrheit" kürzlich
| ein Interview gegeben, in dem sie ausführlich darüber sprach, welche
| Waffen die USA der Ukraine liefern. Es habe eine Zeit gegeben, in der
| die Ukraine vor allem Stinger- und Javelin-Raketen für eine effektive
| Verteidigung brauchte. Das habe man geschickt.
|
| Nun habe die Ukraine andere Bedürfnisse, so Nuland. Langstreckenwaffen
| wie Haubitzen, gepanzerte Fahrzeuge und mehr Panzerabwehrwaffen. "Und
| jetzt stellen wir sie Ihnen zur Verfügung", betonte sie. Es würden auch
| Mehrfachraketenwerfer, sogenannte MLRS-Systeme, geliefert, und mit der
| Lieferung habe man nicht erst angefangen.
|
| Andere NATO-Länder hätten die Ukraine auch mit Luftabwehrsystemen
| versorgt. Außerdem sei die ukrainische Luftwaffe mit Ersatzteilen
| versorgt worden, so dass jetzt mehr Flugzeuge im Einsatz seien als noch
| vor einer Woche. Einige Länder arbeiteten auch daran, Flugzeuge zu
liefern.
|
| In dem Interview wurde Nuland auch gefragt, ob man sich in Washington
| mit der Frage beschäftige, dass Russland taktische Atomwaffen einsetzen
| könnte. Nuland antwortete, wie schon andere Vertreter der US-Regierung
| vor ihr: Bei Putin sei mit allem zu rechnen.
|
| "Alles ist also möglich, und wir müssen auf Russlands Einsatz
| verschiedener Arten von Waffen mit katastrophalen Folgen vorbereitet
| sein", sagte sie. Putin müsste deshalb klar gemacht werden, dass ein
| solcher Schritt auf für ihn selbst und für Russland eine Katastrophe
| sein würde. Man werde die Ukraine in einem solchen Katastrophenszenario
| nicht allein lassen.
|
| Der Einsatz von taktischen Atomwaffen würde die Situation auf eine
| grundlegend neue Ebene heben, so Nuland, und das werde Folgen haben.
| Welche das konkret sein würden, sagte sie nicht. "Ich denke, dass es
| unter diesen Bedingungen besser ist, auf diese Details zu verzichten".
| Sie versicherte aber: Zahle Russland jetzt schon einen hohen Preis, so
| werde dann "der Preis für Putins Handeln einfach astronomisch sein".
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.heise.de/tp/features/Aufruesten-bis-zum-Atomkrieg-7065881.html?seite=all>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#553048

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2022-04-27 19:40 +0000
Message-ID<t4c66v$1hbe7$1@solani.org>
In reply to#553043
Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
wrote:
> Salve allerseits,
> 
> Johannes Leckebusch schrieb:
>> 
>> Frieden, wo bist Du geblieben?
>> 
> +--- <hier abknabbern> ---
> | Spricht man heute vom dritten Weltkrieg, so ist das keine
> | Science-Fiction mehr, auch keine unwahrscheinliche Dystopie – der dritte
> | Weltkrieg ist inzwischen zu einer realen Gefahr geworden.
> |
> | Am Montagabend warnte der russische Außenminister Sergej Lawrow. "Die
> | Gefahr ist ernst, sie ist real, sie darf nicht unterschätzt werden",
> | sagte er in einem Interview im russischen Fernsehen, das am Montagabend
> | über den Telegram-Kanal seines Ministeriums verbreitet wurde.
> |
> | Diese Einschätzung wird auch vom deutschen Bundeskanzler geteilt. In
> | einem am Freitag im Spiegel veröffentlichten Interview sagte Olaf Scholz
> | (SPD): Er tue alles, um eine Eskalation zu verhindern, die zu einem
> | dritten Weltkrieg führe. "Es darf keinen Atomkrieg geben", betonte er –
> | und brachte damit auch zum Ausdruck, was die Konsequenz sein könnte,
> | wenn die NATO-Länder die Ukraine mit schweren Waffen beliefern.
> |
> | Gleichwohl berieten am Dienstag die Vertreter von rund 40 Staaten
> | darüber, wie die Ukraine weiter aufgerüstet werden kann. Bei dem Treffen
> | auf dem US-Luftwaffenstützpunkt im rheinland- pfälzischen Ramstein
> | kündigte dann auch die deutsche Verteidigungsministerin, Christina
> | Lambrecht (SPD), an, Panzer an die Ukraine liefern zu wollen.
> |
> | Die Bundesregierung erlaubt nun dem Rüstungskonzern Krauss-Maffei
> | Wegmann (KMW), technisch überarbeitete Gepard-Panzer aus früheren
> | Bundeswehr-Beständen an die Regierung in Kiew zu übergeben. Das
> | Unternehmen verfügt über eine mittlere zweistellige Zahl des
> | Luftabwehrpanzers, der auch im Kampf gegen Bodenziele eingesetzt werden
> | kann.
> |
> | Das sind aber nicht die einzigen schweren Waffen, die deutsche Konzerne
> | liefern wollen. Laut Welt will KMW noch 100 Panzerhaubitzen 2000
> | liefern. Darüber hinaus hat der Rüstungskonzern Rheinmetall der Ukraine
> | die Lieferung von 88 gebrauchten Leopard-Kampfpanzern angeboten, wie die
> | Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtete. Das Angebot solle auch die
> | Ausbildung der Besatzung in Deutschland, Werkzeug, Ersatzteile, einen
> | Servicestützpunkt und Munition beinhalten. Auch 100 Schützenpanzer
> | Marder will das Unternehmen liefern.
> |
> | Diese Ankündigung lässt Olaf Scholz‘ Absicht, einen dritten Weltkrieg
> | verhindern zu wollen, unglaubwürdig aussehen. Und ob er sich damit
> | überhaupt innerhalb der NATO durchsetzen könnte, ist auch fraglich. Denn
> | der US-Verteidigungsminister Lloyd Austin erklärte die Ziele seines
> | Landes in Ramstein so: "Wir sind hier, um der Ukraine zu helfen, den
> | Kampf gegen Russlands ungerechte Invasion zu gewinnen und die
> | Verteidigung der Ukraine für die Herausforderungen von morgen aufzubauen".
> |
> | *Putin soll astronomischen "Preis" zahlen*
> |
> | Dass den Führungszirkeln in Washington Erwägungen wie die von Scholz
> | fremd zu sein scheinen, wurde schon zuvor immer wieder deutlich.
> | Beredtes Beispiel ist die Außenstaatssekretärin Victoria Nuland,
> | anti-russische Hardlinerin und bekannt für ihre abschätzige Position
> | gegenüber der Europäischen Union. Ihr Ausspruch: "Fuck the EU!" aus dem
> | Jahre 2014 hatte es zu einer gewissen Berühmtheit geschafft.
> |
> | Victoria Nuland hat der Internetseite "Europäische Wahrheit" kürzlich
> | ein Interview gegeben, in dem sie ausführlich darüber sprach, welche
> | Waffen die USA der Ukraine liefern. Es habe eine Zeit gegeben, in der
> | die Ukraine vor allem Stinger- und Javelin-Raketen für eine effektive
> | Verteidigung brauchte. Das habe man geschickt.
> |
> | Nun habe die Ukraine andere Bedürfnisse, so Nuland. Langstreckenwaffen
> | wie Haubitzen, gepanzerte Fahrzeuge und mehr Panzerabwehrwaffen. "Und
> | jetzt stellen wir sie Ihnen zur Verfügung", betonte sie. Es würden auch
> | Mehrfachraketenwerfer, sogenannte MLRS-Systeme, geliefert, und mit der
> | Lieferung habe man nicht erst angefangen.
> |
> | Andere NATO-Länder hätten die Ukraine auch mit Luftabwehrsystemen
> | versorgt. Außerdem sei die ukrainische Luftwaffe mit Ersatzteilen
> | versorgt worden, so dass jetzt mehr Flugzeuge im Einsatz seien als noch
> | vor einer Woche. Einige Länder arbeiteten auch daran, Flugzeuge zu
> liefern.
> |
> | In dem Interview wurde Nuland auch gefragt, ob man sich in Washington
> | mit der Frage beschäftige, dass Russland taktische Atomwaffen einsetzen
> | könnte. Nuland antwortete, wie schon andere Vertreter der US-Regierung
> | vor ihr: Bei Putin sei mit allem zu rechnen.
> |
> | "Alles ist also möglich, und wir müssen auf Russlands Einsatz
> | verschiedener Arten von Waffen mit katastrophalen Folgen vorbereitet
> | sein", sagte sie. Putin müsste deshalb klar gemacht werden, dass ein
> | solcher Schritt auf für ihn selbst und für Russland eine Katastrophe
> | sein würde. Man werde die Ukraine in einem solchen Katastrophenszenario
> | nicht allein lassen.
> |
> | Der Einsatz von taktischen Atomwaffen würde die Situation auf eine
> | grundlegend neue Ebene heben, so Nuland, und das werde Folgen haben.
> | Welche das konkret sein würden, sagte sie nicht. "Ich denke, dass es
> | unter diesen Bedingungen besser ist, auf diese Details zu verzichten".
> | Sie versicherte aber: Zahle Russland jetzt schon einen hohen Preis, so
> | werde dann "der Preis für Putins Handeln einfach astronomisch sein".
> +--- </hier abknabbern> ---
> 
> ©<https://www.heise.de/tp/features/Aufruesten-bis-zum-Atomkrieg-7065881.html?seite=all>
> 
> 	M.f.G.
> 

Das hab ich Dir doch gestern die ganze Zeit zu vermitteln versucht. Die
Cowboys haben auf Putins wöchentliche Atomdrohung hin die Hand am Colt, den
Hahn gespannt und sagen ihm "Mach doch".

Etwas anderes versteht er nicht.

Und ja: es ist keine leere Drohung der USA. Die verstehen was es bedeuten
würde, ihn ungestraft mit "taktischen" Atomwaffen um sich werfen zu lassen.


Das ignorieren sie nicht.



-- 
please forgive my iPhone typos

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#553056

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2022-04-27 16:17 -0400
Message-ID<t4c8c5$k6i$1@dont-email.me>
In reply to#553048
Salve allerseits,

Dr. Joachim Neudert schrieb:
> Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> wrote:
>> Johannes Leckebusch schrieb:
>>> 
>>> Frieden, wo bist Du geblieben?
>>> 
>> | In dem Interview wurde Nuland auch gefragt, ob man sich in Washington
>> | mit der Frage beschäftige, dass Russland taktische Atomwaffen einsetzen
>> | könnte. Nuland antwortete, wie schon andere Vertreter der US-Regierung
>> | vor ihr: Bei Putin sei mit allem zu rechnen.
>> |
>> | "Alles ist also möglich, und wir müssen auf Russlands Einsatz
>> | verschiedener Arten von Waffen mit katastrophalen Folgen vorbereitet
>> | sein", sagte sie. Putin müsste deshalb klar gemacht werden, dass ein
>> | solcher Schritt auf für ihn selbst und für Russland eine Katastrophe
>> | sein würde. Man werde die Ukraine in einem solchen Katastrophenszenario
>> | nicht allein lassen.
>> |
>> | Der Einsatz von taktischen Atomwaffen würde die Situation auf eine
>> | grundlegend neue Ebene heben, so Nuland, und das werde Folgen haben.
>> | Welche das konkret sein würden, sagte sie nicht. "Ich denke, dass es
>> | unter diesen Bedingungen besser ist, auf diese Details zu verzichten".
>> | Sie versicherte aber: Zahle Russland jetzt schon einen hohen Preis, so
>> | werde dann "der Preis für Putins Handeln einfach astronomisch sein".
> 
> Das hab ich Dir doch gestern die ganze Zeit zu vermitteln versucht. Die
> Cowboys haben auf Putins wöchentliche Atomdrohung hin die Hand am Colt, den
> Hahn gespannt und sagen ihm "Mach doch".
> 
Ich weiß, dass die Yankees bereit sind UA bis auf den letzten Ukrainer
zu verteidigen! Aber sie sind nicht bereit, auch nur einen GI dafür zu
opfern! Die Vereinigten Staaten sind Kriegsmüde! Sollten allerdings
die Europäer so dämlich sein, sich für UA zu opfern, würden sie
dazu frenetisch applaudieren... (•_•) ( •_•)>⌐■-■ (⌐■_■)

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#553058

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2022-04-27 20:25 +0000
Message-ID<t4c8r1$1gjee$1@solani.org>
In reply to#553056
Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
wrote:
> Salve allerseits,
> 
> Dr. Joachim Neudert schrieb:
>> Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> wrote:
>>> Johannes Leckebusch schrieb:
>>>> 
>>>> Frieden, wo bist Du geblieben?
>>>> 
>>> | In dem Interview wurde Nuland auch gefragt, ob man sich in Washington
>>> | mit der Frage beschäftige, dass Russland taktische Atomwaffen einsetzen
>>> | könnte. Nuland antwortete, wie schon andere Vertreter der US-Regierung
>>> | vor ihr: Bei Putin sei mit allem zu rechnen.
>>> |
>>> | "Alles ist also möglich, und wir müssen auf Russlands Einsatz
>>> | verschiedener Arten von Waffen mit katastrophalen Folgen vorbereitet
>>> | sein", sagte sie. Putin müsste deshalb klar gemacht werden, dass ein
>>> | solcher Schritt auf für ihn selbst und für Russland eine Katastrophe
>>> | sein würde. Man werde die Ukraine in einem solchen Katastrophenszenario
>>> | nicht allein lassen.
>>> |
>>> | Der Einsatz von taktischen Atomwaffen würde die Situation auf eine
>>> | grundlegend neue Ebene heben, so Nuland, und das werde Folgen haben.
>>> | Welche das konkret sein würden, sagte sie nicht. "Ich denke, dass es
>>> | unter diesen Bedingungen besser ist, auf diese Details zu verzichten".
>>> | Sie versicherte aber: Zahle Russland jetzt schon einen hohen Preis, so
>>> | werde dann "der Preis für Putins Handeln einfach astronomisch sein".
>> 
>> Das hab ich Dir doch gestern die ganze Zeit zu vermitteln versucht. Die
>> Cowboys haben auf Putins wöchentliche Atomdrohung hin die Hand am Colt, den
>> Hahn gespannt und sagen ihm "Mach doch".
>> 
> Ich weiß, dass die Yankees bereit sind UA bis auf den letzten Ukrainer
> zu verteidigen! Aber sie sind nicht bereit, auch nur einen GI dafür zu
> opfern! Die Vereinigten Staaten sind Kriegsmüde! Sollten allerdings
> die Europäer so dämlich sein, sich für UA zu opfern, würden sie
> dazu frenetisch applaudieren... (•_•) ( •_•)>⌐■-■ (⌐■_■)
> 
> 	M.f.G.
> 

Die Ukraine  ist dann nebensächlich. Die USA billigen niemandem auf dem
Globus das Recht zu, Atomwaffen einzusetzen. In dem Augenblick hätten sie
nämlich alles verloren. 

Das ist der Punkt, warum die Yankees die Hand am Colt haben. Und die
drücken ab. Immer schon. 

P.s. Brüssel ist nun  ein etwas unsicherer Ort für eine Familien-Immobilie,
denke ich...

-- 
please forgive my iPhone typos

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#553064

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2022-04-27 17:01 -0400
Message-ID<t4cavs$9t9$1@dont-email.me>
In reply to#553058
Salve allerseits,

Dr. Joachim Neudert schrieb:
> Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> wrote:
>> Dr. Joachim Neudert schrieb:
>>> Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> wrote:
>>>> Johannes Leckebusch schrieb:
>>>>> 
>>>>> Frieden, wo bist Du geblieben?
>>>>> 
>>>> | In dem Interview wurde Nuland auch gefragt, ob man sich in Washington
>>>> | mit der Frage beschäftige, dass Russland taktische Atomwaffen einsetzen
>>>> | könnte. Nuland antwortete, wie schon andere Vertreter der US-Regierung
>>>> | vor ihr: Bei Putin sei mit allem zu rechnen.
>>>> |
>>>> | "Alles ist also möglich, und wir müssen auf Russlands Einsatz
>>>> | verschiedener Arten von Waffen mit katastrophalen Folgen vorbereitet
>>>> | sein", sagte sie. Putin müsste deshalb klar gemacht werden, dass ein
>>>> | solcher Schritt auf für ihn selbst und für Russland eine Katastrophe
>>>> | sein würde. Man werde die Ukraine in einem solchen Katastrophenszenario
>>>> | nicht allein lassen.
>>>> |
>>>> | Der Einsatz von taktischen Atomwaffen würde die Situation auf eine
>>>> | grundlegend neue Ebene heben, so Nuland, und das werde Folgen haben.
>>>> | Welche das konkret sein würden, sagte sie nicht. "Ich denke, dass es
>>>> | unter diesen Bedingungen besser ist, auf diese Details zu verzichten".
>>>> | Sie versicherte aber: Zahle Russland jetzt schon einen hohen Preis, so
>>>> | werde dann "der Preis für Putins Handeln einfach astronomisch sein".
>>> 
>>> Das hab ich Dir doch gestern die ganze Zeit zu vermitteln versucht. Die
>>> Cowboys haben auf Putins wöchentliche Atomdrohung hin die Hand am Colt, den
>>> Hahn gespannt und sagen ihm "Mach doch".
>>> 
>> Ich weiß, dass die Yankees bereit sind UA bis auf den letzten Ukrainer
>> zu verteidigen! Aber sie sind nicht bereit, auch nur einen GI dafür zu
>> opfern! Die Vereinigten Staaten sind Kriegsmüde! Sollten allerdings
>> die Europäer so dämlich sein, sich für UA zu opfern, würden sie
>> dazu frenetisch applaudieren... (•_•) ( •_•)>⌐■-■ (⌐■_■)
> 
> Die Ukraine  ist dann nebensächlich. Die USA billigen niemandem auf
> dem Globus das Recht zu, Atomwaffen einzusetzen. In dem Augenblick
> hätten sie nämlich alles verloren. Das ist der Punkt, warum die
> Yankees die Hand am Colt haben. Und die drücken ab. Immer schon.
> 
Tjaha, die Yankees mögen die Hand am Colt haben, aber mehr auch nicht!
Die Zeiten, als sie angeblich die Ungerechtigkeit und die Gewalt, die
sich unmittelbar vor deren Augen abspielten, nicht einfach ertragen
konnten, haben nämlich nie existiert... ( ^ー^ )v

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#553072

FromRuediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de>
Date2022-04-28 06:20 +0200
Message-ID<t4dbo8.bug.1@privat.lahls.de>
In reply to#553058
*Dr. Joachim Neudert* schrieb:

> Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
>> Ich weiß, dass die Yankees bereit sind UA bis auf den letzten Ukrainer
>> zu verteidigen! Aber sie sind nicht bereit, auch nur einen GI dafür zu
>> opfern!

Wann ist ein GI das letzte mal beim Auslösen einer nuklearen Bombe
gestorben? HINT: man steht dabei etwas abseits der Bombe. Ein Ozean
Abstand reicht in der Regel aus.

> Die Ukraine  ist dann nebensächlich. Die USA billigen niemandem auf dem
> Globus das Recht zu, Atomwaffen einzusetzen. In dem Augenblick hätten sie
> nämlich alles verloren.
>
> Das ist der Punkt, warum die Yankees die Hand am Colt haben. Und die
> drücken ab. Immer schon.
>
> P.s. Brüssel ist nun  ein etwas unsicherer Ort für eine Familien-Immobilie,
> denke ich...

Ist doch ein Niedrig-Energie-Haus. Das Inhaliert die Strahlung einfach
und heizt damit jahrelang. :-)
-- 
bis denne

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#553111

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2022-04-28 00:59 -0700
Message-ID<ea71fc01-7a68-4a70-8758-8eea963b94b7n@googlegroups.com>
In reply to#553072
Ruediger Lahl schrieb am Donnerstag, 28. April 2022 um 06:21:42 UTC+2:
> *Dr. Joachim Neudert* schrieb: 
> 
> > Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian...@b.maus.de>
> >> Ich weiß, dass die Yankees bereit sind UA bis auf den letzten Ukrainer 
> >> zu verteidigen! Aber sie sind nicht bereit, auch nur einen GI dafür zu 
> >> opfern!

> Wann ist ein GI das letzte mal beim Auslösen einer nuklearen Bombe 
> gestorben? HINT: man steht dabei etwas abseits der Bombe.

Den Vorteil kann man schnell einbüßen, wenn man danach Richtung Explosionsort marschiert.
https://en.wikipedia.org/wiki/Desert_Rock_exercises

Gut, das bei Lucky Dragon Nr. 5, wo man tödliche Verläufe infolge Inkorporation für wahrscheinlich
halten muß, waren eher Marinesoldaten.
https://en.wikipedia.org/wiki/Castle_Bravo#Bomb_test_personnel_take_shelter

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