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Groups > ger.ct > #546786 > unrolled thread

Fürchterliche Dürre

Started byMartin Ebert <mx300@gmx.net>
First post2022-03-09 11:34 +0100
Last post2022-03-12 10:47 +0100
Articles 9 — 9 participants

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Contents

  Fürchterliche Dürre Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2022-03-09 11:34 +0100
    Re: Fürchterliche Dürre Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2022-03-09 11:57 +0100
      Re: Fürchterliche Dürre Frank Nitzschner <nospam@nitzschner.de> - 2022-03-09 16:15 +0100
    Re: Fürchterliche Dürre Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-03-09 03:01 -0800
    Re: Fürchterliche Dürre Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2022-03-09 17:17 +0100
    Re: Fürchterliche Dürre Michael Blöde <duemmlich@nomail.nomail> - 2022-03-09 17:12 +0000
      Re: Fürchterliche Dürre Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2022-03-09 21:25 +0100
    Re: Fürchterliche Dürre Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2022-03-12 00:51 +0100
      Re: Fürchterliche Dürre Christian Schumacher <cs.spam@nurfuerspam.de> - 2022-03-12 10:47 +0100

#546786 — Fürchterliche Dürre

FromMartin Ebert <mx300@gmx.net>
Date2022-03-09 11:34 +0100
SubjectFürchterliche Dürre
Message-ID<t09vr0$i8k$1@dont-email.me>
Meiner Lokalzeitung entnahm ich, dass eine fürchterliche Dürre drohe.

Es sei so, dass im März noch kein Millimeter Regen gefallen sei.

Hmmm, das Jahr war doch pitschenass, 180%?

Ja, es stimmt tatsächlich, dass in ein letzten neun Tagen meine
Wetterstation keinen Millimeter Regen aufzeichnete.

Ok, wir müssen uns auf das Schlimmste einstellen, es hat seit
acht Tagen nicht geregnet.

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#546794

FromRuediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de>
Date2022-03-09 11:57 +0100
Message-ID<t0a4np.ark.1@privat.lahls.de>
In reply to#546786
*Martin Ebert* schrieb:

> Meiner Lokalzeitung entnahm ich, dass eine fürchterliche Dürre drohe.
>
> Es sei so, dass im März noch kein Millimeter Regen gefallen sei.
>
> Hmmm, das Jahr war doch pitschenass, 180%?

Ablaufendes Oberflächenwasser zieht nicht ein, bringt dem
Grundwasserspiegel NIX.

> Ja, es stimmt tatsächlich, dass in ein letzten neun Tagen meine
> Wetterstation keinen Millimeter Regen aufzeichnete.
>
> Ok, wir müssen uns auf das Schlimmste einstellen, es hat seit
> acht Tagen nicht geregnet.

Wie viel hätte es denn so im Viel-Jahres-Durchschnitt in der Zeit regnen
müssen?

Wir hatten einige Dürre-Jahre hintereinander, die die Böden bis in große
Tiefen ausgezehrt haben. Das wurde im letzten Jahr nur vereinzelt
ausgeglichen. In weiten Teilen hat es dafür lange nicht gereicht.
-- 
bis denne

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#546852

FromFrank Nitzschner <nospam@nitzschner.de>
Date2022-03-09 16:15 +0100
Message-ID<j8rujnFmbpfU1@mid.individual.net>
In reply to#546794
Ruediger Lahl schrieb :
>
> Ablaufendes Oberflächenwasser zieht nicht ein, bringt dem
> Grundwasserspiegel NIX.
>

Eigentlich schon, zumindest in die oberen Schichten:

https://www.dwd.de/DE/leistungen/bodenfeuchte_dl/bodenfeuchtedl.html?nn=16102
https://www.dwd.de/DE/leistungen/bofeu_guidance/bf_guidance_pdf-dummy.pdf?view=nasPublication&nn=732680

>
> Wie viel hätte es denn so im Viel-Jahres-Durchschnitt in der Zeit regnen
> müssen?
>
> Wir hatten einige Dürre-Jahre hintereinander, die die Böden bis in große
> Tiefen ausgezehrt haben. Das wurde im letzten Jahr nur vereinzelt
> ausgeglichen. In weiten Teilen hat es dafür lange nicht gereicht.

20/21 hat nicht ganz ausgereicht um 18/19 auszugleichen. Zumindest
im Harzschatten und in den sonstigen mitteldeutschen Streusandbüchsen..

Grüsse
Frank

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#546796

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2022-03-09 03:01 -0800
Message-ID<21605a75-afe2-45a4-8828-577c9ebe4910n@googlegroups.com>
In reply to#546786
 schrieb am Mittwoch, 9. März 2022 um 11:34:09 UTC+1:

> Meiner Lokalzeitung entnahm ich, dass eine fürchterliche Dürre drohe. 
> 
> Es sei so, dass im März noch kein Millimeter Regen gefallen sei. 

Immerhin funktioniert durch den Sonnenschein die Verdunstung recht
brauchbar. Oder habt Ihr allüberall und beständig Nebel, Klimadatenfälscher?

Der Winter war zwar recht feucht, aber überaus mild. Was könnte das
mit der Verdunstung machen?

Osten, das ist doch bei Euch?

Februarmäßig:

„Mitgeführte Tiefausläufer brachten vor allem dem Norden und den zentralen Mittelgebirgen außergewöhnlich viel Niederschlag, welcher sich nach Osten hin merklich abschwächte.“ 

„Die Durchschnittstemperatur lag mit 4,4 Grad Celsius (°C) um 4,0 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Im Vergleich zur aktuellen und wärmeren Periode 1991 bis 2020 betrug die Abweichung +2,9 Grad.“

Bis 2020 wurden 1,1 Grad Erwärmung schon geschafft, und man darf raten, in
welche Richtung es gerade weitergeht...

„Die trockensten Gebiete lagen im Gäuboden in Niederbayern und im Lee des Harzes, wo die Gesamtmengen teils unter 20 l/m² blieben.“

„Für Sachsen-Anhalt ermittelten die Meteorologen 4,8 °C (0,4 °C) und rund 85 Sonnenstunden (68 Stunden). Mit annähernd 60 l/m² (33 l/m²) gehörte die Region zu den trockenen Gebieten. Im Lee des Harzes konnten örtlich weniger als 20 l/m² gemessen werden.“


https://www.dwd.de/DE/presse/pressemitteilungen/DE/2022/20220228_deutschlandwetter_februar2022_news.html;jsessionid=C10E779A0D47CF70C4E9EA3266AB2A5A.live11042

Zum met. Winter als solchem:

„Winter 2021/22 in Deutschland elfter zu warmer Winter in Folge
Die Durchschnittstemperatur lag im Winter 2021/22 mit 3,3 Grad Celsius (°C) um 3,1 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Im Vergleich zur aktuellen und wärmeren Periode 1991 bis 2020 betrug die Abweichung +1,9 Grad. Damit gehört der Winter 2021/22 zu den sieben wärmsten seit Beginn kontinuierlicher Wetteraufzeichnung im Jahr 1881 und ist zugleich der elfte zu warme Winter in Folge.“

„Im Lee des Südharzes sowie im Thüringer Becken kamen dagegen vereinzelt weniger als 50 l/m² zustande.“

https://www.dwd.de/DE/presse/pressemitteilungen/DE/2022/20220228_deutschlandwetter_winter2022_news.html;jsessionid=C10E779A0D47CF70C4E9EA3266AB2A5A.live11042

> Hmmm, das Jahr war doch pitschenass, 180%? 
> 
> Ja, es stimmt tatsächlich, dass in ein letzten neun Tagen meine 
> Wetterstation keinen Millimeter Regen aufzeichnete. 
> 
> Ok, wir müssen uns auf das Schlimmste einstellen, es hat seit 
> acht Tagen nicht geregnet.

Wirst ja sehen. Einfach bis Weihnachten das Wässern des Gartens
einstellen, dann weißt auch Du mehr.

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#546860

FromDietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de>
Date2022-03-09 17:17 +0100
Message-ID<20220309171729.5c40f89d.dietz-usenet@rotfl.franken.de>
In reply to#546786
Martin Ebert <mx300@gmx.net> wrote:

> Meiner Lokalzeitung entnahm ich, dass eine fürchterliche Dürre drohe.

Nur wann genau ...

> Es sei so, dass im März noch kein Millimeter Regen gefallen sei.

Hier eher seit zwei Wochen.

> Hmmm, das Jahr war doch pitschenass, 180%?

Hier liegen wir für Januar und Februar bei etwa 80% des Durchschnitts.

> Ok, wir müssen uns auf das Schlimmste einstellen, es hat seit
> acht Tagen nicht geregnet.

Ja, ein Drama ;-).

Andererseits, die Pegelstände hier in der Gegend sind zum Großteil
nachwievor eher niedrig. Noch 2x ein 2021 und wir können uns wieder 1-2
trockene Jahre "leisten". Jetzt nochmal drei Jahre wie 2018-20 wäre
vermutlich sehr, sehr unschön.

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#546867

FromMichael Blöde <duemmlich@nomail.nomail>
Date2022-03-09 17:12 +0000
Message-ID<t0an6e$erj$1@gioia.aioe.org>
In reply to#546786
On 2022-03-09, Martin Ebert <mx300@gmx.net> wrote:
> Meiner Lokalzeitung entnahm ich, dass eine fürchterliche Dürre drohe.

So schlank ist die Baerbock doch gar nicht.

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#546892

FromFrank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net>
Date2022-03-09 21:25 +0100
Message-ID<mnliyto8cxv9$.1vzc22vlhlpkv$.dlg@40tude.net>
In reply to#546867
Am Wed, 9 Mar 2022 17:12:46 -0000 (UTC) schrieb Michael Blöde:

> On 2022-03-09, Martin Ebert <mx300@gmx.net> wrote:
>> Meiner Lokalzeitung entnahm ich, dass eine fürchterliche Dürre drohe.
> 
> So schlank ist die Baerbock doch gar nicht.

Lieber eine kleine Dicke als eine lange Dürre...

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#547203

FromMartin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de>
Date2022-03-12 00:51 +0100
Message-ID<0mln2htluhdrmc7qbnoqr4hm95kt5j27jb@4ax.com>
In reply to#546786
Martin Ebert <mx300@gmx.net> schrieb:

> Meiner Lokalzeitung entnahm ich, dass eine fürchterliche Dürre drohe.
> Es sei so, dass im März noch kein Millimeter Regen gefallen sei.

Hier ist das auch so. 

> Hmmm, das Jahr war doch pitschenass, 180%?

Regen ist _sehr_ lokal. Es kann sein, daß es hier 10 mm runterhaut (das
ist schon eine ganze Menge, und 2 km weiter nichts. Ich weiß nicht, wie
die Wetterfrösche die Regenmenge bestimmen. An sich müßten die über
mehrere Stationen mitteln. 

In meinem Garten sind 2021 803 mm Regen gefallen, langjähriger
Durchschnitt wären 626 mm. 

> Ja, es stimmt tatsächlich, dass in ein letzten neun Tagen meine
> Wetterstation keinen Millimeter Regen aufzeichnete.

ACK. 

> Ok, wir müssen uns auf das Schlimmste einstellen, es hat seit
> acht Tagen nicht geregnet.

Unbedingt!

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#547226

FromChristian Schumacher <cs.spam@nurfuerspam.de>
Date2022-03-12 10:47 +0100
Message-ID<AABiLGxHGaUAAFUv.A2.flnews@csf.my-fqdn.de>
In reply to#547203
Martin Gerdes schrieb in ger.ct:

> Regen ist _sehr_ lokal. Es kann sein, daß es hier 10 mm runterhaut (das
> ist schon eine ganze Menge, und 2 km weiter nichts. Ich weiß nicht, wie
> die Wetterfrösche die Regenmenge bestimmen. An sich müßten die über
> mehrere Stationen mitteln. 

Niederschlagsradar. Angleichung über Niederschlagsmessstationen.
Damit lässt sich relativ kleinräumig aufgelöst der tatsächliche
Niederschlag ermitteln, ohne dass dazu alle 2km eine Messstation 
stehen muss.

-- 
Gruß
Christian

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