Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]
Groups > ger.ct > #545250 > unrolled thread
| Started by | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| First post | 2022-02-26 17:16 +0100 |
| Last post | 2022-02-28 02:08 +0100 |
| Articles | 20 on this page of 123 — 27 participants |
Back to article view | Back to ger.ct
Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2022-02-26 17:16 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2022-02-26 16:41 +0000
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2022-02-26 17:55 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-02-26 20:18 -0500
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2022-02-27 13:03 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-02-27 04:14 -0800
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Thomas Hochstein <thh@thh.name> - 2022-02-26 17:45 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2022-02-26 19:27 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-02-27 02:09 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2022-02-26 22:51 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Christian Schumacher <cs.spam@nurfuerspam.de> - 2022-02-26 19:55 +0000
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-02-26 20:29 -0500
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulrich Weise <ulrich.weise@t-online.de> - 2022-02-28 09:47 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-02-28 10:34 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Peter Veith <veith@snafu.de> - 2022-02-28 11:04 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-02-28 11:39 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-02-28 02:05 -0800
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Christian Schumacher <cs.spam@nurfuerspam.de> - 2022-02-28 11:02 +0000
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-02-28 13:03 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-02-28 04:22 -0800
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Christian Schumacher <cs.spam@nurfuerspam.de> - 2022-02-28 13:58 +0000
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-03-01 09:23 +0000
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-03-01 01:45 -0800
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-03-01 11:34 +0000
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-03-01 09:33 -0500
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-03-01 11:51 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-03-01 11:32 +0000
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-03-01 09:44 -0500
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-03-01 07:11 -0800
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2022-03-01 18:32 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-03-01 09:27 -0500
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-03-03 05:17 -0800
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Thomas Hochstein <thh@thh.name> - 2022-02-26 17:45 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Mike Grantz <invalid@invalid.invalid> - 2022-02-26 20:01 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Wolf gang P u f f e <remail@gmx.com> - 2022-02-26 20:19 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2022-02-26 20:26 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Mike Grantz <invalid@invalid.invalid> - 2022-02-26 21:16 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2022-02-26 21:44 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Mike Grantz <invalid@invalid.invalid> - 2022-02-26 22:05 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-02-26 20:51 -0500
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2022-02-26 19:30 +0000
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Mike Grantz <invalid@invalid.invalid> - 2022-02-26 21:20 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2022-02-26 20:42 +0000
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2022-02-26 22:04 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-02-26 21:22 -0500
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2022-02-27 06:42 +0000
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-02-26 22:56 -0800
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2022-02-27 08:04 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Mike Grantz <invalid@invalid.invalid> - 2022-02-27 09:01 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Mike Grantz <invalid@invalid.invalid> - 2022-02-27 08:36 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-02-27 10:14 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2022-02-27 11:34 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Mike Grantz <invalid@invalid.invalid> - 2022-02-27 11:56 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-02-27 12:15 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-02-27 12:02 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Gerald Gruner <gerald314@yahoo.de> - 2022-02-27 17:49 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2022-02-27 12:04 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-02-27 12:59 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-02-27 03:22 -0800
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2022-02-27 12:54 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2022-02-27 13:05 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-02-27 12:09 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2022-02-27 14:14 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Christian Schumacher <cs.spam@nurfuerspam.de> - 2022-02-27 17:49 +0000
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-02-27 10:27 -0800
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-02-28 10:27 -0500
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-02-28 10:20 -0500
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-02-27 05:51 -0800
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-02-28 10:10 -0500
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Matthias Eißing <meissing@gmx.de> - 2022-02-28 17:18 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2022-02-28 17:58 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2022-02-28 18:20 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-02-28 12:44 -0500
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-02-28 09:55 -0800
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Matthias Eißing <meissing@gmx.de> - 2022-02-28 17:55 +0000
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-02-28 10:15 -0800
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2022-02-28 19:20 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-02-28 14:15 -0500
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2022-02-28 20:26 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2022-03-01 06:34 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-03-15 10:35 -0400
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-03-15 08:17 -0700
EU - Luftbruecke (was: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg) Peter Veith <veith@snafu.de> - 2022-03-15 16:21 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2022-03-01 13:50 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-03-01 09:57 -0500
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-03-01 11:39 +0000
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2022-03-01 12:56 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-03-01 04:04 -0800
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-03-01 15:21 +0000
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-03-01 07:33 -0800
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-03-01 10:45 -0500
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-03-01 10:16 -0500
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-03-01 03:58 -0800
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-03-02 16:08 +0000
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2022-03-01 13:20 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-03-02 16:10 +0000
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-03-01 10:06 -0500
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-03-01 07:22 -0800
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg "Der Habakuk." <habakuk@linuxmail.org> - 2022-03-01 16:24 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-02-28 19:20 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-03-01 11:36 +0000
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2022-03-01 12:38 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Gerald Gruner <gerald314@yahoo.de> - 2022-03-01 22:37 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2022-03-01 13:25 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Mike Grantz <invalid@invalid.invalid> - 2022-03-01 14:17 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2022-03-01 16:21 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-03-01 07:36 -0800
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-02-26 21:07 -0500
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2022-02-27 10:30 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-02-28 10:40 -0500
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2022-02-26 21:47 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Mike Grantz <invalid@invalid.invalid> - 2022-02-26 21:52 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> - 2022-02-27 00:27 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg "Siegfrid Breuer" <point@tipota.de> - 2022-02-27 01:23 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2022-02-27 13:01 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Mike Grantz <invalid@invalid.invalid> - 2022-02-27 13:16 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ned Kelly <ned.kelly@nefkom.net> - 2022-02-27 16:06 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg hc.ahlmann@gmx.de (HC Ahlmann) - 2022-02-27 20:26 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-02-27 13:35 -0800
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-03-01 11:22 -0800
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-02-26 20:00 -0500
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2022-02-27 10:23 +0100
Re: Jetzt sind wir doch Schuld am Krieg Mike Grantz <invalid@invalid.invalid> - 2022-02-28 02:08 +0100
Page 2 of 7 — ← Prev page 1 [2] 3 4 5 6 7 Next page →
| From | Christian Schumacher <cs.spam@nurfuerspam.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-28 13:58 +0000 |
| Message-ID | <svikeh$p9ip$1@solani.org> |
| In reply to | #545566 |
Lars Gebauer schrieb am Mo, 28 Feb 2022 13:03: > *Jeder* Unternehmer ist bestrebt, seinen Verbrauch zu reduzieren, > Alternativen zu finden, etc.pp. "Schon immer." Hat simpel was mit > Kostenreduktion zu tun. Wenn es also diese Möglichkeiten /gäbe/, würden > sie schon lange genutzt. So lange die Kasse stimmt, ist der Anreiz erstmal moderat. Da wird dann ggf. in etwas investiert, was sich als kurzfristig lohnender darstellt, aber nicht zwingend in Energieeffizienz. Das Wehklagen ist dann groß, wenn sich ganz überraschend am Status Quo etwas ändert und man die Potenziale bis dato eben nicht ausgeschöpft hatte. Hätte man es, wäre man dem Wettbewerb nämlich nach wie vor zumindest so weit gewachsen, dass man seine Existenz nicht in Frage stellen müsste. -- Gruß Christian »Der Weg des geringsten Widerstandes ist nur am Anfang asphaltiert.«
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2022-03-01 09:23 +0000 |
| Message-ID | <1t621de585i19d25an3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #545579 |
On Mon, 28 Feb 2022 14:58:41 Christian Schumacher wrote: > Lars Gebauer schrieb am Mo, 28 Feb 2022 13:03: >> *Jeder* Unternehmer ist bestrebt, seinen Verbrauch zu reduzieren, >> Alternativen zu finden, etc.pp. "Schon immer." Hat simpel was mit >> Kostenreduktion zu tun. Wenn es also diese Möglichkeiten /gäbe/, >> würden sie schon lange genutzt. > So lange die Kasse stimmt, ist der Anreiz erstmal moderat. > Da wird dann ggf. in etwas investiert, was sich als kurzfristig > lohnender darstellt, aber nicht zwingend in Energieeffizienz. > Das Wehklagen ist dann groß, wenn sich ganz überraschend am Status > Quo etwas ändert und man die Potenziale bis dato eben nicht > ausgeschöpft hatte. Hätte man es, wäre man dem Wettbewerb nämlich > nach wie vor zumindest so weit gewachsen, dass man seine Existenz > nicht in Frage stellen müsste. Hätte man zu früh etwas am status quo geändert, wäre man dafür im Wettkampf gegen diejenigen gescheitert, die alle - jetzt als unmoralisch etikettierten - Möglichkeiten bis zum Erbrechen ausgeschöpft haben. Die Herausforderung für Unternehmen liegt darin, sich immer genau rechtzeitig mit dem Wind zu drehen; wir brauchen ja als Fallbeispiel nur die Geschichte diverser führenden Unternehmen anzusehen. Dass dabei - ausser natürlich für die Unternehmen - nicht viel gutes herauskommt, liegt auf der Hand. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Stefan - Für harte Zeiten: Pupsen damit es plumpst! (Sloganizer)
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-03-01 01:45 -0800 |
| Message-ID | <72792688-e6cb-4680-a5bc-8fef4c7f87c3n@googlegroups.com> |
| In reply to | #545668 |
Stefan Froehlich schrieb am Dienstag, 1. März 2022 um 10:23:14 UTC+1: > On Mon, 28 Feb 2022 14:58:41 Christian Schumacher wrote: > > Lars Gebauer schrieb am Mo, 28 Feb 2022 13:03: > >> *Jeder* Unternehmer ist bestrebt, seinen Verbrauch zu reduzieren, > >> Alternativen zu finden, etc.pp. "Schon immer." Hat simpel was mit > >> Kostenreduktion zu tun. Wenn es also diese Möglichkeiten /gäbe/, > >> würden sie schon lange genutzt. > > > So lange die Kasse stimmt, ist der Anreiz erstmal moderat. > > Da wird dann ggf. in etwas investiert, was sich als kurzfristig > > lohnender darstellt, aber nicht zwingend in Energieeffizienz. > > > Das Wehklagen ist dann groß, wenn sich ganz überraschend am Status > > Quo etwas ändert und man die Potenziale bis dato eben nicht > > ausgeschöpft hatte. Hätte man es, wäre man dem Wettbewerb nämlich > > nach wie vor zumindest so weit gewachsen, dass man seine Existenz > > nicht in Frage stellen müsste. > Hätte man zu früh etwas am status quo geändert, wäre man dafür im > Wettkampf gegen diejenigen gescheitert, die alle - jetzt als > unmoralisch etikettierten - Möglichkeiten bis zum Erbrechen > ausgeschöpft haben. Unternehmensführungen segeln nicht selten hart im Graubereich... > Die Herausforderung für Unternehmen liegt darin, > sich immer genau rechtzeitig mit dem Wind zu drehen; Nehmen wir mal Energieeffizienzinvestitionen; die kosten nämlich Kapitaldienst... Lars irrt, wenn er nur die Kostenreduktion beim Energieverbrauch herausstellt. > wir brauchen ja > als Fallbeispiel nur die Geschichte diverser führenden Unternehmen > anzusehen. > > Dass dabei - ausser natürlich für die Unternehmen - nicht viel gutes > herauskommt, liegt auf der Hand. Auch Unternehmen scheitern gelegentlich an Fehleinschätzungen. Passiert. Auch großen Unternehmen. Gruß, ULF
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2022-03-01 11:34 +0000 |
| Message-ID | <3t621e0457i1a0c4cn3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #545670 |
On Tue, 01 Mar 2022 10:45:44 Ulf Kutzner wrote: > Stefan Froehlich schrieb am Dienstag, 1. März 2022 um 10:23:14 UTC+1: >> wir brauchen ja als Fallbeispiel nur die Geschichte diverser >> führenden Unternehmen anzusehen. >> Dass dabei - ausser natürlich für die Unternehmen - nicht viel >> gutes herauskommt, liegt auf der Hand. > Auch Unternehmen scheitern gelegentlich an Fehleinschätzungen. > Passiert. Auch großen Unternehmen. Am Ende sieht man halt nur die, die überlebt haben. Unethische Entscheidungen alleine garantieren keinen Erfolg, aber umgekehrt ist die Rate der erfolgreichen, die es auf diese Art geschafft haben, halt einfach zu groß. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Stefan, so kalt wie die Politik. Begehren für die Ewigkeit. (Sloganizer)
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2022-03-01 09:33 -0500 |
| Message-ID | <svlarh$r8j$1@dont-email.me> |
| In reply to | #545682 |
Salve allerseits, Stefan Froehlich schrieb: > On Tue, 01 Mar 2022 10:45:44 Ulf Kutzner wrote: >> Stefan Froehlich schrieb am Dienstag, 1. März 2022 um 10:23:14 UTC+1: >> >>> wir brauchen ja als Fallbeispiel nur die Geschichte diverser >>> führenden Unternehmen anzusehen. Dass dabei - ausser natürlich >>> für die Unternehmen - nicht viel gutes herauskommt, liegt auf der >>> Hand. >> >> Auch Unternehmen scheitern gelegentlich an Fehleinschätzungen. >> Passiert. Auch großen Unternehmen. > > Am Ende sieht man halt nur die, die überlebt haben. Unethische > Entscheidungen alleine garantieren keinen Erfolg, aber umgekehrt ist > die Rate der erfolgreichen, die es auf diese Art geschafft haben, > halt einfach zu groß. > +--- <hier abknabbern> --- | Die Angst vor einer weiteren Eskalation des Ukrainekonflikts durch | Russland und die wirtschaftlichen Folgen der Sanktionen haben die | europäischen Börsen am Montag auf Talfahrt geschickt. Hinzu kam ein | weiterer Anstieg der Rohstoffpreise, zum Beispiel für Erdöl, der die | ohnehin schon vorhandenen Inflationssorgen verstärkte. Der Deutsche | Aktienindex Dax gab im Handelsverlauf um 2,2 Prozent auf 14.257 Punkte | nach. Die Erwartung russischer Gegensanktionen löste an den | Rohstoffmärkten Furcht vor Lieferausfällen aus. Der europäische | Terminkontrakt für Erdgas stieg um bis zu 35 Prozent auf 125 Euro je | Megawattstunde. Gleichwohl lag der Preis noch rund 50 Prozent unter | seinem Rekordhoch vom Dezember. | | Die Rohölsorte Brent aus der Nordsee verteuerte sich zeitweise um mehr | als 7 Prozent auf 105,07 Dollar je Barrel (159 Liter). Im weiteren | Tagesverlauf ging der Preis wieder auf 100,55 Dollar zurück, was aber | immer noch einem Plus gegenüber Freitag von 2,7 Prozent entsprach. Unter | den Einzelwerten zählten Bankaktien zu den größten Verlierern. Die Aktie | der Deutschen Bank sackte um knapp 7 Prozent ab und setzte damit ihren | Abwärtstrend der vergangenen Tage fort. Für die Commerzbank ging es um | fast 9 Prozent nach unten. Ähnlich sah es bei anderen europäischen | Banken aus: Die Aktien von BNP Paribas verloren in Paris 7,6 Prozent an | Wert und die von Société Générale gar 11,4 Prozent. In Italien traf es | die Unicredit, deren Kurs gab um 11,8 Prozent nach. Noch schlimmer | erwischte es die österreichische Raiffeisen Bank International mit | einem Kursverlust von 18 Prozent. Raiffeisen, Société Générale und | Unicredit sind die europäischen Banken, die in Russland am stärksten | engagiert sind. | | Der Absturz der anderen Bankaktien dürfte verschiedene Gründe haben. | „Der Ausschluss russischer Banken aus dem Zahlungssystem SWIFT bleibt | nicht ohne wirtschaftliche Folgen für den europäischen Bankensektor“, | schrieb Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der Liechtensteiner VP Bank. Ihr | Ausschluss aus dem internationalen Zahlungsverkehr bedeute, dass diese | Finanzinstitute ihre Verbindlichkeiten gegenüber ihren europäischen | Gläubigern nicht mehr begleichen können. Zudem könnte eine allgemeine | Schwächung der europäischen Wirtschaft Folgen im Kreditgeschäft der | Banken haben. Auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Zentralbanken ihre | gerade eingeleitete Zinswende verlangsamen könnten, wächst, was | ebenfalls schlecht für die Banken wäre. Seit ihrem zwischenzeitlichen | Höchststand Anfang Februar hat die Deutsche-Bank-Aktie schon wieder ein | Fünftel an Wert verloren. | | Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, | hatte am Freitag erklärt, dass die wirtschaftlichen Aussichten einer | umfassenden Bewertung unterzogen würden und dabei den jüngsten | Entwicklungen Rechnung getragen werde. Die EZB sei bereit, alle | notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um ihrer Verpflichtung nachzukommen, | Preis- und Finanzstabilität im Euroraum zu gewährleisten. Angesichts der | Eskalation der geopolitischen Spannungen sieht die Bank für | Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) die Zentralbanken vor neuen | Herausforderungen. Diese müssten die Auswirkungen des Konflikts auf | Inflations- und Wachstumsaussichten sorgfältig abwägen, sagte | BIZ-Chefvolkswirt Claudio Borio auf einer Telefonkonferenz am Montag. | Die in Basel ansässige Institution gilt als Bank der Zentralbanken, da | sie für diese Devisenreserven verwaltet und darüber hinaus als | geldpolitische Denkfabrik dient. | | *Rüstungswerte steigen* | | Auch die russische Zentralbank gehört zur BIZ, die sich zu den | Geschäftsbeziehungen nicht äußern wollte. Eine BIZ-Sprecherin fügte | aber hinzu, dass Sanktionen, soweit anwendbar, befolgt würden. Darüber | hinaus sei die BIZ kein Ort, um Sanktionen zu umgehen. Wie viele der | Devisenreserven Russlands bei der BIZ liegen, wollte diese nicht | mitteilen. Die Nachrichtenagentur Bloomberg verwies auf Schätzungen, | wonach die russischen Devisenreserven bei der BIZ 20 Milliarden Dollar | betragen könnten. | | Zu den Gewinnern zählten die Aktien von Rüstungsunternehmen. Der | Aktienkurs der Panzerschmiede Rheinmetall machte einen Satz um 40 | Prozent nach oben, nachdem Bundeskanzler Olaf Scholz am Wochenende unter | anderem eine deutliche Ausweitung der Rüstungsausgaben angekündigt | hatte. Auch die Papiere von Hensoldt, einem Ausrüster von | Kampfflugzeugen und -hubschraubern, verteuerten sich kräftig. Zur | Markteröffnung verdoppelte sich der Kurs sogar kurzzeitig gegenüber dem | Schlusskurs von Freitag. Im weiteren Verlauf lag die Rheinmetall-Aktie | mit 26 Prozent vorn, während der Hensoldt-Kurs um 45 Prozent zulegte. | | Zu den Gewinnern zählten auch Ökostromaktien, die von der Hoffnung auf | eine beschleunigte Energiewende profitierten. Der Anstieg der | Erdgaspreise sowie das politische Interesse, die Abhängigkeit von | Russland zu verringern, nahmen einige Anleger zum Anlass, auf eine | beschleunigte Energiewende zu setzen. Die Aktie des | Windkraftanlagenherstellers Vestas gewann in Kopenhagen bis zu 14,5 | Prozent an Wert. Die Titel des Rivalen Nordex verteuerten sich um 17,5 | Prozent. Im Nebenwerteindex S-Dax legte der Aktienkurs von SMA Solar um | 19 Prozent und der von Encavis um 8,6 Prozent zu. Beide Werte können von | einem weiteren Ausbau erneuerbarer Energien profitieren. Die Diskussion | über Energiesicherheit bescherte dem Kraftwerkbauer Siemens Energy ein | Kursplus von 10 Prozent. | | Neben Erdöl und -gas stiegen auch die Preise anderer Rohstoffe zum Teil | sehr deutlich. Der Weizenpreis sprang um mehr als 9 Prozent nach oben, | der höchste Tagesanstieg seit mehr als 13 Jahren. In Chicago kostete der | Terminkontrakt mit 9,2025 Dollar je Scheffel so viel wie seit | neuneinhalb Jahren nicht mehr. Die Ukraine und Russland sind wichtige | Weizenexporteure. In London stieg der Aluminiumpreis mit 3525 Dollar auf | einen neuen Rekord. Der Preis für Palladium erhöhte sich um fast 8 | Prozent. Sowohl für Palladium als auch für Aluminium ist Russland ein | wichtiger Lieferant. | | Der amerikanische Dollar profitierte von seinem Status als | Krisenwährung. Der Euro gab um 0,7 Prozent auf 1,12 Dollar nach. Als | sicherer Hafen war zudem Gold gefragt. +--- </hier abknabbern> --- ©<https://www.faz.net/aktuell/finanzen/ukraine-konflikt-anleger-an-boersen-befuerchten-weitere-eskalation-17840826.html?printPagedArticle=true> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2022-03-01 11:51 +0100 |
| Message-ID | <svktr8$ri9$1@dont-email.me> |
| In reply to | #545668 |
Am 01.03.2022 um 10:23 schrieb Stefan Froehlich: > On Mon, 28 Feb 2022 14:58:41 Christian Schumacher wrote: >> Lars Gebauer schrieb am Mo, 28 Feb 2022 13:03: >>> *Jeder* Unternehmer ist bestrebt, seinen Verbrauch zu reduzieren, >>> Alternativen zu finden, etc.pp. "Schon immer." Hat simpel was mit >>> Kostenreduktion zu tun. Wenn es also diese Möglichkeiten /gäbe/, >>> würden sie schon lange genutzt. >> >> So lange die Kasse stimmt, ist der Anreiz erstmal moderat. Anreize zur Profitmaximierung gibt es eigentlich immer. Und wenn es nur darum geht, die Kassen zu füllen damit das Unternehmen bei etwaigen zukünftigen Problemen etwas solider dasteht. Wer sein Unternehmen einigermaßen weitsichtig führt, weiß das eigentlich. >> Da wird dann ggf. in etwas investiert, was sich als kurzfristig >> lohnender darstellt, aber nicht zwingend in Energieeffizienz. Richtig. Weil Energieeffizienz eine eher mittel- bis langfristige Angelegenheit ist währenddessen ein kurzfristiger Gewinn ein schöner Gewinn ist. Eines der Hauptprobleme der heutigen Zeit ist die Ungeduld. Alles muß immer "gleich" und "sofort" passieren - verrückt. Dabei: Eine größere Investition in Energieeffizienz kann nicht heute beschlossen, morgen umgesetzt und übermorgen als Ergebnis abgerechnet werden. Alleine der planerische Vorlauf benötigt Monate bis Jahre. Da gibt es also fast alle Zeit der Welt und keinerlei Grund, für unangemessene Hast. Zumal Hast genau die Fehler provoziert, die man eigentlich vermeiden möchte. Und während dieser Zeit gibt es überhaupt keinen Grund, einen kurzfristigen Gewinn nicht mit zu nehmen. Zumal dieser kurzfristige Gewinn dabei helfen wird, die größere Aufgabe zu meistern. >> Das Wehklagen ist dann groß, wenn sich ganz überraschend am Status >> Quo etwas ändert und man die Potenziale bis dato eben nicht >> ausgeschöpft hatte. Sooo "überraschend" passiert allermeist nix. Und wenn mal doch, dann ist der Wettbewerb ebenso betroffen. Dann gewinnt die höhere Resilienz, das bessere Krisenmanagement. >> Hätte man es, wäre man dem Wettbewerb nämlich >> nach wie vor zumindest so weit gewachsen, dass man seine Existenz >> nicht in Frage stellen müsste. > > Hätte man zu früh etwas am status quo geändert, wäre man dafür im > Wettkampf gegen diejenigen gescheitert, die alle - jetzt als > unmoralisch etikettierten - Möglichkeiten bis zum Erbrechen > ausgeschöpft haben. Wir reden von mittel- bis langfristigen Prozessen, nicht vom Kauf einer Tüte Kirschen. Mit einem "möglichst früh" *könnte* man einen erheblichen Vorteil gegenüber dem Wettbewerb gewinnen. Man könnte damit aber auch genausogut dermaßen auf die Schnauze fliegen, daß das Unternehmen danach nicht mehr existiert. Unternehmen müssen Risiken eingehen. Keine Frage. Aber sollten Unternehmen va banque Spieler sein? > Die Herausforderung für Unternehmen liegt darin, > sich immer genau rechtzeitig mit dem Wind zu drehen; Richtig. Bis sich die Informationslage soweit konsolidiert hat, daß das Risiko einer Fehlentscheidung beherrschbar zu sein scheint. > wir brauchen ja > als Fallbeispiel nur die Geschichte diverser führenden Unternehmen > anzusehen. Richtig. Viele Unternehmen sind am "zu früh" gescheitert, andere am "zu spät". > Dass dabei - ausser natürlich für die Unternehmen - nicht viel gutes > herauskommt, liegt auf der Hand. Nein, liegt es nicht. Natürlich nicht, man sieht es nämlich erst hinterher. -- Der junge Alexander eroberte Indien. - Er allein? Cäsar schlug die Gallier. - Hatte er nicht wenigstens einen Koch bei sich? (Fragen eines lesenden Arbeiters)
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2022-03-01 11:32 +0000 |
| Message-ID | <1t621e025ai1a0c4cn3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #545674 |
On Tue, 01 Mar 2022 11:51:41 Lars Gebauer wrote: > Am 01.03.2022 um 10:23 schrieb Stefan Froehlich: >> On Mon, 28 Feb 2022 14:58:41 Christian Schumacher wrote: >>> Da wird dann ggf. in etwas investiert, was sich als kurzfristig >>> lohnender darstellt, aber nicht zwingend in Energieeffizienz. > Richtig. Weil Energieeffizienz eine eher mittel- bis langfristige > Angelegenheit ist währenddessen ein kurzfristiger Gewinn ein > schöner Gewinn ist. > Eines der Hauptprobleme der heutigen Zeit ist die Ungeduld. Alles > muß immer "gleich" und "sofort" passieren - verrückt. Das ist zwar jetzt nicht falsch, aber nicht ganz der Punkt, um den es hier geht. Wer jetzt ein Unternehmen hochzieht, das sich in größerem Maßstab an der Klimakatastrophe beteiligt, macht damit möglicherweise eine Menge Profit und steht später (unter geänderten Randbedingungen) besser da - für die Gesellschaft ist sein Beitrag halt negativ. > Und während dieser Zeit gibt es überhaupt keinen Grund, einen > kurzfristigen Gewinn nicht mit zu nehmen. Ach, Gründe gäbe es schon, doch. >> Die Herausforderung für Unternehmen liegt darin, sich immer genau >> rechtzeitig mit dem Wind zu drehen; > Richtig. Bis sich die Informationslage soweit konsolidiert hat, > daß das Risiko einer Fehlentscheidung beherrschbar zu sein > scheint. Das hast Du richtig nett formuliert, so neutral, dass man kaum etwas dagegen sagen kann. "Die Informationslage war unzureichend, weshalb man das Risiko einer Fehleinschätzung nicht eingehen durfte". Ja, eh. >> [...] wir brauchen ja als Fallbeispiel nur die Geschichte >> diverser führenden Unternehmen anzusehen. > Richtig. Viele Unternehmen sind am "zu früh" gescheitert, andere > am "zu spät". Der Vergleich mit den hiesigen Unternehmen war gezielt gewählt, weil ein erheblicher Anteil dadurch groß geworden ist, dass er sich in vergangenen Jahrzehnten, nennen wir es einmal: marktverzerrend günstiger Arbeitskräfte bedient hat. Dass nebenbei oft auch noch kriegswichtiges Gerät entstanden ist, hat das Problem allenfalls noch vergrößert. *Null* Beitrag für das Gemeinwohl, reichlich Verstöße jede noch so naive Form von Menschenrechten - aber die Vermögen, die dabei angehäuft wurden, leisteten in weiterer Folge gute Dienste; der Vorsprung war entscheidend, die Erben freuen sich (und entfernen dezent ein paar Jahre aus den Lebensläufen ihrer Vorfahren). >> Dass dabei - ausser natürlich für die Unternehmen - nicht viel >> gutes herauskommt, liegt auf der Hand. > Nein, liegt es nicht. Natürlich nicht, man sieht es nämlich erst > hinterher. Wenn man es erst hinterher sehen will, sieht man es freilich erst hinterher, klar. Im Grund genommen ist das ja genau die gleiche Art von Entscheidungsproblem wie mit Putin - man kann dabei nur verlieren, enteder ganz real oder seine Standards. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Stefan: die letzte Steigerungsform von "super"! (Sloganizer)
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2022-03-01 09:44 -0500 |
| Message-ID | <svlbft$jr$1@dont-email.me> |
| In reply to | #545680 |
Salve allerseits, Stefan Froehlich schrieb: > On Tue, 01 Mar 2022 11:51:41 Lars Gebauer wrote: >> Am 01.03.2022 um 10:23 schrieb Stefan Froehlich: >>> On Mon, 28 Feb 2022 14:58:41 Christian Schumacher wrote: >>> >>>> Da wird dann ggf. in etwas investiert, was sich als kurzfristig >>>> lohnender darstellt, aber nicht zwingend in Energieeffizienz. >> >> Richtig. Weil Energieeffizienz eine eher mittel- bis langfristige >> Angelegenheit ist währenddessen ein kurzfristiger Gewinn ein >> schöner Gewinn ist. Eines der Hauptprobleme der heutigen Zeit ist >> die Ungeduld. Alles muß immer "gleich" und "sofort" passieren - >> verrückt. > > Das ist zwar jetzt nicht falsch, aber nicht ganz der Punkt, um den > es hier geht. Wer jetzt ein Unternehmen hochzieht, das sich in > größerem Maßstab an der Klimakatastrophe beteiligt, macht damit > möglicherweise eine Menge Profit und steht später (unter geänderten > Randbedingungen) besser da - für die Gesellschaft ist sein Beitrag > halt negativ. > +--- <hier abknabbern> --- | Nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine diskutiert die Politik | darüber, ob Deutschland später aus der Atom- und Kohleverstromung | aussteigen sollte. So könnte man unabhängiger von Gas-Importen aus | Russland werden. Deswegen haben sich die Wirtschaftsminister der | Bundesländer am Montag in einer Sonderkonferenz über die | Energieversorgung beraten. Alle Vertreter hätten deutlich gemacht, "dass | wir kurzfristig ohne Denkverbote und Tabus prüfen müssen", sagt der | nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart. Der | FDP-Politiker ist derzeit Vorsitzender der | Wirtschaftsminister-Konferenz. "Nach meiner festen Überzeugung müssen | alle Alternativen auf den Tisch." | | Deutschland hatte nach der Reaktor-Katastrophe in Fukushima im Jahr 2011 | beschlossen, nach und nach aus der Kernenergie auszusteigen; die letzten | drei Meiler sollen Ende dieses Jahres vom Netz gehen. "Hier stellt sich | die Frage: Kann man das Abschalten dieser Kernkraftwerke zum Ende dieses | Jahres wieder aufheben?", sagt Pinkwart. Dies könne nur eine Ultima | Ratio sein, aber man müsse sie bedenken. | | Das Bundeswirtschaftsministerium unter Robert Habeck (Grüne) prüft nach | eigenem Bekunden, inwiefern Kohle- und Atomkraftwerke etwaige | Versorgungsengpässe ausgleichen könnten. "Es gibt keine Denktabus", | sagte Habeck am Sonntagabend. Er werde eine weitere Nutzung der | Kernenergie nicht "ideologisch abwehren". | | Allerdings habe eine Vorprüfung NRW-Minister Pinkwart zufolge ergeben, | dass es von einer möglichen Entscheidung an anderthalb Jahre dauern | könnte, bis Atomkraftwerke in Deutschland wirklich wieder Strom erzeugen | könnten. Konkret würde dies bedeuten, dass die drei letzten Atommeiler | Deutschlands Ende dieses Jahres vom Netz gehen würden - um dann | frühestens im Winter 2023/2024 wieder zur Verfügung zu stehen. | | *Für die Energieversorger kommt die Debatte über den Atomausstieg zu* | *spät* | | Bereits zuvor hatten die Betreiberfirmen Eon, RWE und EnBW betont, dass | die Debatte über einen Atomausstieg zu spät komme. Rein technisch wäre | es auf die Schnelle schwierig, passende Brennstäbe zu beschaffen, um | Kernkraftwerke doch noch länger betreiben zu können. Auch das nötige | Fachpersonal drohe auszugehen. | | Pinkwart mahnt zudem, dass der Bund überprüfen sollte, ob er an allen | Details des im Sommer 2020 vereinbarten Kohleausstiegs in Deutschland | festhalten sollte. Beispielsweise verweist der NRW-Minister auf mehrere | Braunkohle-Kraftwerksblöcke des Betreibers RWE im Rheinland, die im | Laufe dieses Jahres stillgelegt werden sollen. Deutschland hatte | beschlossen, die klimaschädliche Kohleverstromung schrittweise bis | spätestens 2038 zu beenden. Die neue Bundesregierung will diesen | Ausstieg "idealerweise" auf 2030 vorziehen, so hieß es zumindest vor | Ausbruch des Krieges in der Ukraine. | | Deutschlands größter Braunkohleverstromer RWE prüft nach eigenem | Bekunden bereits, ob er Kraftwerksblöcke reaktivieren oder geplante | Stilllegungen verschieben könnte. Man wolle handlungsfähig sein, "wenn | die Bundesregierung derartige Maßnahmen für notwendig erachtet", teilt | ein Sprecher mit. | | Pinkwart wie auch RWE betonen gleichwohl, dass der Ausbau der | erneuerbaren Energien im Vordergrund stehe. Denn Wind- und Sonnenstrom | verringert die Abhängigkeit von fossilen Importen. Auch der | stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Thomas Kutschaty entgegnet am | Montag: Entscheidend sei, dass Deutschland insgesamt unabhängiger von | Energie-Importen werde. Das werde nur mit erneuerbaren Energien | gelingen. "Wir dürfen uns nicht zurücklehnen und sagen, dann machen wir | länger Kohleverstromung", so der Chef der SPD in Nordrhein-Westfalen. | "Das kann nicht die Lösung sein." Stattdessen habe auch die | schwarz-gelbe Landesregierung in NRW den Ausbau der Windenergie zu lange | behindert, etwa mit Abstandsregeln von Windrädern zu Wohnsiedlungen. | | Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) mahnt ebenfalls, | dass Deutschland in der Energieversorgung unabhängiger werden und seinen | "Ressourcenhunger" senken sollte. "Fossile Energien oder gar Atomkraft | sind hier nicht die richtigen Antworten", sagt BUND-Chefin Antje von | Broock. | | Deutschland hat im vergangenen Jahr knapp 41 Prozent seines Stroms aus | erneuerbaren Quellen erzeugt, Gaskraftwerke machten gut 15 Prozent aus. | Allerdings gingen bislang alle Beteiligten davon aus, dass Gaskraftwerke | zunächst an Bedeutung gewinnen dürften, wenn der Kohle- und Atomausstieg | wie geplant voranschreitet. Doch die Republik benötigt Gas nicht nur für | die Stromerzeugung, sondern auch für viele Heizungen und | Industrieprozesse. | | Bislang stammen die Gas-Einfuhren Deutschlands zu gut der Hälfte aus | Russland. +--- </hier abknabbern> --- ©<https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/energiepolitik-aussteigen-um-wieder-einzusteigen-1.5538594> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-03-01 07:11 -0800 |
| Message-ID | <277f406e-0747-45ca-97ed-8e26f3c0f490n@googlegroups.com> |
| In reply to | #545699 |
Fidel Sebastián Hunrichse-Lara schrieb am Dienstag, 1. März 2022 um 15:44:14 UTC+1: > Stefan Froehlich schrieb: > > On Tue, 01 Mar 2022 11:51:41 Lars Gebauer wrote: > >> Am 01.03.2022 um 10:23 schrieb Stefan Froehlich: > >>> On Mon, 28 Feb 2022 14:58:41 Christian Schumacher wrote: > >>> > >>>> Da wird dann ggf. in etwas investiert, was sich als kurzfristig > >>>> lohnender darstellt, aber nicht zwingend in Energieeffizienz. > >> > >> Richtig. Weil Energieeffizienz eine eher mittel- bis langfristige > >> Angelegenheit ist währenddessen ein kurzfristiger Gewinn ein > >> schöner Gewinn ist. Eines der Hauptprobleme der heutigen Zeit ist > >> die Ungeduld. Alles muß immer "gleich" und "sofort" passieren - > >> verrückt. > > > > Das ist zwar jetzt nicht falsch, aber nicht ganz der Punkt, um den > > es hier geht. Wer jetzt ein Unternehmen hochzieht, das sich in > > größerem Maßstab an der Klimakatastrophe beteiligt, macht damit > > möglicherweise eine Menge Profit und steht später (unter geänderten > > Randbedingungen) besser da - für die Gesellschaft ist sein Beitrag > > halt negativ. > > > +--- <hier abknabbern> --- > | Nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine Das eben hatte mit den Kampfhandlungen nicht soo furchtbar viel zu tun... > | diskutiert die Politik > | darüber, ob Deutschland später aus der Atom- und Kohleverstromung > | aussteigen sollte. > +--- </hier abknabbern> --- > > ©<https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/energiepolitik-aussteigen-um-wieder-einzusteigen-1.5538594> Mich dünkt ohnehin, die Steinkohleverstromung sei hier seit etwa einem Jahr wieder deutlich im Steigen begriffen. Kein Geheimnis.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2022-03-01 18:32 +0100 |
| Message-ID | <j873ljFmiuvU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #545702 |
Am 01.03.22 um 16:11 schrieb Ulf Kutzner:
> Mich dünkt ohnehin, die Steinkohleverstromung sei hier seit
> etwa einem Jahr wieder deutlich im Steigen begriffen. Kein
> Geheimnis.
Als Brückentechnologie,
australische Steinkohle, die nicht nach China geliefert wird,
um daraus Kohle und Gas zu gewinnen
https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlevergasung
Hermann
vermutend, dass der kleine vaterländische Krieg
( bzw. die Gegenmaßnahmen )
gegen die neuen Nazis nicht so schnell zu Ende geht.
--
http://www.hermann-riemann.de
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2022-03-01 09:27 -0500 |
| Message-ID | <svlag3$o9q$1@dont-email.me> |
| In reply to | #545668 |
Salve allerseits, Stefan Froehlich schrieb: > > Dass dabei - ausser natürlich für die Unternehmen - nicht viel gutes > herauskommt, liegt auf der Hand. > +--- <hier abknabbern> --- | Auch wenn die Ukraine an sich keine ökonomische Macht ist, so hat der | Einmarsch Russlands doch das Potenzial, die Wirtschaft extrem zu | beeinträchtigen. Die offensichtlichste und folgenreichste Auswirkung | betrifft die Energie. Die ohnehin schon hohen Ölpreise sind über Nacht | in die Höhe geschnellt. Hohe Energiepreise wiederum könnten sich auf die | Nahrungsmittelproduktion und die Versorgungskette auswirken. Und mit | Sicherheit wird es durch den Krieg schwieriger werden, die weltweite | Inflation in den Griff zu bekommen, die wie die Ölpreise schon vorher | hoch war. | | Eher übersehen und zugegebenermaßen eher kontraintuitiv ist die Störung, | die in der Halbleiterindustrie verursacht werden wird. Letztes Jahr | konnte die Halbleiterproduktion nicht mit der Nachfrage Schritt halten, | was zum Teil auf die Folgen der Corona-Pandemie zurückzuführen war. | Diesmal werden die Produktionspreise steigen, weil der Preis für Neon, | ein wichtiges Material für die Herstellung von Chips und damit für | Telefone, Computer, Industriemaschinen, Autos und Küchengeräte, | wahrscheinlich steigen wird. | | *Engpässe bei Neongas* | | Die Ukraine liefert bis zu 90 Prozent des weltweiten Neongases, und die | wichtigsten Anlagen zur Verarbeitung dieses Gases befinden sich in | Mariupol am Asowschen Meer. Russlands Vorstöße drohen in Form eines | direkten Angriffs auf den südlichen Korridor, wodurch Russland die | Kontrolle über die nördlichen Schwarzmeerküsten und damit über die | Neonproduktionsstätten erlangen könnte. Selbst wenn Russland sie nicht | vollständig kontrolliert, wird ein längerer Krieg das Produktionsvolumen | zweifelsfrei verringern. | | In der Zwischenzeit haben die Vereinigten Staaten neue Sanktionen gegen | Energieerzeuger, wichtige Bergbau- und Stahlunternehmen sowie | Finanzinstitute angekündigt. Russland verfügt über etwa 10 Prozent der | weltweiten Kupferreserven und ist ein wichtiger Produzent von Aluminium, | Nickel, Platin und anderen Edelmetallen, einschließlich Palladium, das | auch in der Chipherstellung verwendet wird. (Im Rahmen der Sanktionen | wären auch amerikanische und europäische Unternehmen, insbesondere | Industrie- und Technologieunternehmen, betroffen.) | | Es wurde gemunkelt, dass der Westen Russlands Mitgliedschaft im | Swift-System (Society for Worldwide Interbank Financial | Telecommunications) einschränken würde, was es russischen Banken nahezu | unmöglich machen würde, Kredite im Ausland aufzunehmen oder Geld | zwischen Ländern zu transferieren. (Zum Zeitpunkt des Schreibens dieses | Beitrags ist Europa uneins darüber, ob es Russland aus Swift | ausschließen wird. Ein umfassenderer Artikel über Sanktionen und | europäische Spaltungen folgt in Kürze.) | | Noch besorgniserregender wird jedoch die Reaktion Russlands sein. Moskau | wird mit ziemlicher Sicherheit Gegensanktionen verhängen, die die | Einfuhr von Lebensmitteln und anderen Gütern aus dem Westen verbieten | und damit die Weltmarktpreise beeinflussen, doch die eigentliche Gefahr | sind asymmetrische Cyberangriffe. Russland verfügt in dieser Hinsicht | über sehr fortschrittliche Fähigkeiten, so dass wahllose Angriffe auf | westliche Wirtschaftssysteme privaten Unternehmen und öffentlichen | Einrichtungen gleichermaßen schaden könnten. +--- </hier abknabbern> --- ©<https://www.cicero.de/wirtschaft/sanktionen-gegen-russland-im-wirtschaftskrieg> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2022-03-03 05:17 -0800 |
| Message-ID | <05f0f30d-b1d8-48e9-9550-e5f26f0627e2n@googlegroups.com> |
| In reply to | #545697 |
Fidel Sebastián Hunrichse-Lara schrieb am Dienstag, 1. März 2022 um 15:27:16 UTC+1: > Stefan Froehlich schrieb: > > > > Dass dabei - ausser natürlich für die Unternehmen - nicht viel gutes > > herauskommt, liegt auf der Hand. > > > +--- <hier abknabbern> --- > | *Engpässe bei Neongas* > | > | Die Ukraine liefert bis zu 90 Prozent des weltweiten Neongases, und die > | wichtigsten Anlagen zur Verarbeitung dieses Gases befinden sich in > | Mariupol am Asowschen Meer. Klingt nach vollprognostischer Industrieresilienz à la Thomas. > | Es wurde gemunkelt, dass der Westen Russlands Mitgliedschaft im > | Swift-System (Society for Worldwide Interbank Financial > | Telecommunications) einschränken würde, was es russischen Banken nahezu > | unmöglich machen würde, Kredite im Ausland aufzunehmen oder Geld > | zwischen Ländern zu transferieren. (Zum Zeitpunkt des Schreibens dieses > | Beitrags ist Europa uneins darüber, ob es Russland aus Swift > | ausschließen wird. Ein umfassenderer Artikel über Sanktionen und > | europäische Spaltungen folgt in Kürze.) > | > | Noch besorgniserregender wird jedoch die Reaktion Russlands sein. Moskau > | wird mit ziemlicher Sicherheit Gegensanktionen verhängen, die die > | Einfuhr von Lebensmitteln und anderen Gütern aus dem Westen verbieten Wäre das neu? > +--- </hier abknabbern> --- > > ©<https://www.cicero.de/wirtschaft/sanktionen-gegen-russland-im-wirtschaftskrieg> Du willst uns weismachen, Du seist für Thinktanks tätig? Oder ist es schnöder Waffelhandel?
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Thomas Hochstein <thh@thh.name> |
|---|---|
| Date | 2022-02-26 17:45 +0100 |
| Message-ID | <gc.20220226174500.494@scatha.ancalagon.de> |
| In reply to | #545250 |
Michael Bode schrieb: > Die Helme sind angekommen. Und sogar noch rechtzeitig!
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Mike Grantz <invalid@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2022-02-26 20:01 +0100 |
| Message-ID | <svdtdd$gmi$2@dont-email.me> |
| In reply to | #545250 |
On 26.02.2022 17:16, Michael Bode wrote: > Die Bundesregierung stellt sich auf einen Himalaya-hohen moralischen > Sockel "wir liefern keine Waffen in Krisengebiete". Dabei haben sie > schlicht nichts, was sie liefern könnten. Vielleicht ein paar > Besenstiele, aber die trauen sie sich dann wohl doch nicht > anzubieten. Aber evtl. die Niederländer mit ihrer Lieferung. https://www.rtlnieuws.nl/nieuws/nederland/artikel/5291078/200-nederlandse-luchtdoelrakketten-naar-oekraine-oorlog-rusland Indirekt schickt Deutschland nun auch Panzerfäuste und die abgehalfterten Haubitzen in die Ukraine. Da kann man nur hoffen, dass putin das nicht als Kriegserklärung auffasst.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Wolf gang P u f f e <remail@gmx.com> |
|---|---|
| Date | 2022-02-26 20:19 +0100 |
| Message-ID | <svducq$os3$1@dont-email.me> |
| In reply to | #545264 |
Am 26.02.2022 um 20:01 schrieb Mike Grantz: > > Indirekt schickt Deutschland nun auch Panzerfäuste und die > abgehalfterten Haubitzen in die Ukraine. > > Da kann man nur hoffen, dass putin das nicht als Kriegserklärung auffasst. ...und die Nato ihre Convoys in die Ukraine nicht als Nato-Hoheitsgebiet deklariert.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-26 20:26 +0100 |
| Message-ID | <sve2ek.2do.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #545264 |
*Mike Grantz* schrieb: > On 26.02.2022 17:16, Michael Bode wrote: >> Die Bundesregierung stellt sich auf einen Himalaya-hohen moralischen >> Sockel "wir liefern keine Waffen in Krisengebiete". Dabei haben sie >> schlicht nichts, was sie liefern könnten. Vielleicht ein paar >> Besenstiele, aber die trauen sie sich dann wohl doch nicht >> anzubieten. > > Aber evtl. die Niederländer mit ihrer Lieferung. > https://www.rtlnieuws.nl/nieuws/nederland/artikel/5291078/200-nederlandse-luchtdoelrakketten-naar-oekraine-oorlog-rusland > > Indirekt schickt Deutschland nun auch Panzerfäuste und die > abgehalfterten Haubitzen in die Ukraine. Wir sind ganz direkt dabei! Ein umfassendes Paket aus Abwehrwaffen, 10.000 Tonnen Treibstoff und die anderen Länder die noch Waffen aus deutscher Produktion haben, dürfen liefern. Einem SWIFT-Ausschluss stehen wir auch nicht mehr im Wege. Die EU plant Russlands Devisen-Milliarden zu entwerten, indem sie keiner mehr als Zahlungsmittel annehmen darf, ähnlich soll mit der Kohle der Oligarchen umgegangen werden. Und das stärkste heute war Victor Orban, der sich an die Grenze stellte und in die Mikrofone sprach, dass er ALLES vorbehaltlos unterstützen wird, was die EU gegen Russland beschließt. Mit dieser Einigkeit hat als letzter Bloodimir putin gerechnet. -- bis denne
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Mike Grantz <invalid@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2022-02-26 21:16 +0100 |
| Message-ID | <sve1qe$g54$1@dont-email.me> |
| In reply to | #545269 |
On 26.02.2022 20:26, Ruediger Lahl wrote: > deutscher Produktion haben, dürfen liefern. Einem SWIFT-Ausschluss > stehen wir auch nicht mehr im Wege. Die EU plant Russlands > Devisen-Milliarden zu entwerten, indem sie keiner mehr als > Zahlungsmittel annehmen darf, ähnlich soll mit der Kohle der Oligarchen > umgegangen werden. Ein viel zu komplexes Thema, als dass es in ein paar Zeilen passt und diese Gruppe ist auch alles andere, als die passende, aber damit schiessen _wir_ uns gehörig ins Knie. Selbst wenn russland weiterhin Gas liefern wollte, wir haben nun keine Möglichkeit mehr, es zu bezahlen. Ausser mit Warengütern. Was spricht eigentlich dagegen, dass russland Bitcoin, etc. verwendet? Klar, man kann damit keine Mrd. zahlen, aber das ein oder andere sicherlich. > Und das stärkste heute war Victor Orban, der sich an die Grenze stellte > und in die Mikrofone sprach, dass er ALLES vorbehaltlos unterstützen > wird, was die EU gegen Russland beschließt. > > Mit dieser Einigkeit hat als letzter Bloodimir putin gerechnet. putler hat vieles erreicht mit seiner Aktion. Fast die ganze Welt rückt zusammen, die EU ist sich einiger denn je, die NATO entschlossen wie nie (wir erinnern uns "Hirntot"), und leider auch die weltweite Aufrüstung. Nur eins nicht. Sich als strahlender Held in die Geschichtsbücher zu verewigen. Ganz im Gegenteil.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-26 21:44 +0100 |
| Message-ID | <sve6v5.118.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #545282 |
*Mike Grantz* schrieb: > On 26.02.2022 20:26, Ruediger Lahl wrote: >> Und das stärkste heute war Victor Orban, der sich an die Grenze stellte >> und in die Mikrofone sprach, dass er ALLES vorbehaltlos unterstützen >> wird, was die EU gegen Russland beschließt. >> >> Mit dieser Einigkeit hat als letzter Bloodimir putin gerechnet. > > putler hat vieles erreicht mit seiner Aktion. Fast die ganze Welt rückt > zusammen, die EU ist sich einiger denn je, die NATO entschlossen wie nie > (wir erinnern uns "Hirntot"), und leider auch die weltweite Aufrüstung. > > Nur eins nicht. Sich als strahlender Held in die Geschichtsbücher zu > verewigen. Ganz im Gegenteil. Im Grunde hat er Fertig. Auch wenn er sich heute Nacht zurückzieht und die Krim gleich mit verlässt, kann er sich nirgends mehr sehen lassen und nie wird ihm jemals wieder jemand vertrauen. Selbst seine Leute werden ihm einen Tritt geben. Finde ich das gut? Einerseits hat er es verdient, andererseits, was stellt er an, um da doch noch als der Starke heraus zu kommen... -- bis denne
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Mike Grantz <invalid@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2022-02-26 22:05 +0100 |
| Message-ID | <sve4n2$3ff$1@dont-email.me> |
| In reply to | #545293 |
On 26.02.2022 21:44, Ruediger Lahl wrote: > Im Grunde hat er Fertig. Auch wenn er sich heute Nacht zurückzieht und > die Krim gleich mit verlässt, kann er sich nirgends mehr sehen lassen > und nie wird ihm jemals wieder jemand vertrauen. Selbst seine Leute > werden ihm einen Tritt geben. > > Finde ich das gut? Einerseits hat er es verdient, andererseits, was > stellt er an, um da doch noch als der Starke heraus zu kommen... Das ist das Problem. Wie kann man ihm entgegenkommen, damit sein Ego nicht zu stark leidet? Ein erfolgreicher Staufenberkovski wäre noch eine Möglichkeit, aber putin scheint neuerdings sehr sehr zurückgezogen zu leben. Hoffentlich ist er wirklich im Endstadium.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-26 20:51 -0500 |
| Message-ID | <sveleo$fm$1@dont-email.me> |
| In reply to | #545293 |
Salve allerseits, Ruediger Lahl schrieb: > *Mike Grantz* schrieb: >> On 26.02.2022 20:26, Ruediger Lahl wrote: >> >>> Und das stärkste heute war Victor Orban, der sich an die Grenze stellte >>> und in die Mikrofone sprach, dass er ALLES vorbehaltlos unterstützen >>> wird, was die EU gegen Russland beschließt. Mit dieser Einigkeit >>> hat als letzter Bloodimir putin gerechnet. >> >> putler hat vieles erreicht mit seiner Aktion. Fast die ganze Welt rückt >> zusammen, die EU ist sich einiger denn je, die NATO entschlossen wie nie >> (wir erinnern uns "Hirntot"), und leider auch die weltweite Aufrüstung. >> Nur eins nicht. Sich als strahlender Held in die Geschichtsbücher zu >> verewigen. Ganz im Gegenteil. > > Im Grunde hat er Fertig. Auch wenn er sich heute Nacht zurückzieht und > die Krim gleich mit verlässt, kann er sich nirgends mehr sehen lassen > und nie wird ihm jemals wieder jemand vertrauen. Selbst seine Leute > werden ihm einen Tritt geben. > Ich habe zwar Kai Neahnung, was Vladimir Vladimirovič Putin vorhat, aber eines ist so sicher wie das Amen in der Kirche: Er wird sich nicht eher aus UA zurückziehen, bis er Wladimir Alexandrowitsch Selenski gezwungen hat anzuerkennen, dass die Krim russisch und die Volksrepubliken Lugansk und Donezk selbstständig sind! Und, wenn er dafür Kiew in Schutt und Asche legen muss, dann muss das eben so sein... 【=◈︿◈=】 M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
Page 2 of 7 — ← Prev page 1 [2] 3 4 5 6 7 Next page →
Back to top | Article view | ger.ct
csiph-web