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Groups > ger.ct > #512027 > unrolled thread

Re: Die Glaubensfrage: Tempo 130

Started byGeorg Gruber <g.gruber_hauwech@gmx.net>
First post2021-07-29 09:30 +0200
Last post2021-07-31 15:28 +0200
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Contents

  Re: Die Glaubensfrage: Tempo 130 Georg Gruber <g.gruber_hauwech@gmx.net> - 2021-07-29 09:30 +0200
    Re: Die Glaubensfrage: Tempo 130 Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2021-07-30 09:09 +0200
      Re: Die Glaubensfrage: Tempo 130 "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-07-30 09:15 +0200
        Re: Die Glaubensfrage: Tempo 130 Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2021-07-30 09:20 +0200
      Re: Die Glaubensfrage: Tempo 130 Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2021-07-30 14:38 +0000
        Re: Die Glaubensfrage: Tempo 130 Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2021-07-30 14:58 +0000
        Re: Die Glaubensfrage: Tempo 130 Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2021-07-30 18:10 +0200
          Re: Die Glaubensfrage: Tempo 130 Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2021-07-30 16:23 +0000
          Re: Die Glaubensfrage: Tempo 130 Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2021-07-31 07:29 +0200
    Re: Die Glaubensfrage: Tempo 130 Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-07-30 06:51 -0700
    Re: Die Glaubensfrage: Tempo 130 Georg Gruber <g.gruber_hauwech@gmx.net> - 2021-07-30 16:50 +0200
      Re: Die Glaubensfrage: Tempo 130 Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2021-07-30 19:17 +0200
      Re: Die Glaubensfrage: Tempo 130 Georg Gruber <g.gruber_hauwech@gmx.net> - 2021-07-31 15:28 +0200

#512027 — Re: Die Glaubensfrage: Tempo 130

FromGeorg Gruber <g.gruber_hauwech@gmx.net>
Date2021-07-29 09:30 +0200
SubjectRe: Die Glaubensfrage: Tempo 130
Message-ID<sdtm74$6g0$2@solani.org>
Am 28.07.2021 um 13:11 schrieb Martin Gerdes:

> Die "Bierdeckelsteuererklärung" haben wir cum grano salis bereits. Die
> Steuererklärung eines durchschnittlichen Angestellten oder Rentners ist
> eine Doppelseite DinA4, von der die meisten Rubriken noch überflüssig
> sind. Die Fußangeln des deutschen Steuerrechts finden sich hauptsächlich
> im gewerblichen Bereich.
> 

Die Errechnung der abzuführenden Steuer, wenn mann denn mal die 
Steuerbemessungsgrundlage errechnet hat, ist keine Raketenwissenschaft, 
das bekommt auch ein Hauptschüler zusammen.

Die Raketenwissenschaft ist die Ermittlung der 
Steuerbemessungsgrundlage, auch im Privatbereich:

Was ist eine Sonderausgabe, was eine außerordentliche Belastung, wieviel 
davon ist Selbstbehalt, auf wieviele Jahre ist die Absetzung 
gegebenenfalls zu verteilen, uswusf. ad nauseam...


-- 
LG Georg

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#512161

FromAndreas Bockelmann <xotzil@gmx.de>
Date2021-07-30 09:09 +0200
Message-ID<se0fjf.8k4.1@wxp-nb-pm.local>
In reply to#512027
Martin Gerdes schrieb:

> Das gilt hauptsächlich für Werbungskosten, spielt für Privatleute aber
> auch keine große Rolle. Eine so große Ausgabe, daß man sie über mehrere
> Jahre abschreiben muß, hat man mittlerweile selten. Computer sind billig
> geworden (außerdem gibts dafür neuerdings höhere Abschreibungsgrenzen).
It depends...

Das letzte Notebook, das ich für berufliche Zwecke (20% Privatnutzung) 
angeschafft habe, kam auf insgesamt ca. €4800,-. Und das war auch nur 
deshalb so "billig", weil ich bei einem HP-Partner nur die Grundversion 
gekauft und die Aufrüstung mit Fremdkomponenten selbst durchgeführt habe, 
sonst hätte man noch einen guten Kiloeuro drauflegen müssen.

Und ja, im Idealfall werde ich den Vor-Ort-Service im Störungsfall nie 
brauchen, aber ich habe ihn für 4 Jahre mit abgeschlossen. Nicht jeder 
braucht 96GB RAM und 4,5TB SSD und eine CPU, die nicht in die Knie geht wenn 
ein SAP HANA Server unter SLES15 auf einer VM und die der SBO-Client in 
einer Windows-Umgebung in einer weiteren VM gleichzeitig laufen.

Die verbaute Geforce Grafikkarte werde ich benötigen, habe daher auch die 
billigste genommen, die ich bekam, aber ganz ohne (nur mit onChip-Grafik des 
core I7) gibt es das ZBook17 G5 nicht.

-- 
  Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Bockelmann

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#512162

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2021-07-30 09:15 +0200
Message-ID<se08v6$dam$1@solani.org>
In reply to#512161
Am 30.07.21 um 09:09 schrieb Andreas Bockelmann:
> Martin Gerdes schrieb:
> 
>> Das gilt hauptsächlich für Werbungskosten, spielt für Privatleute aber
>> auch keine große Rolle. Eine so große Ausgabe, daß man sie über mehrere
>> Jahre abschreiben muß, hat man mittlerweile selten. Computer sind billig
>> geworden (außerdem gibts dafür neuerdings höhere Abschreibungsgrenzen).
> It depends...
> 
> Das letzte Notebook, das ich für berufliche Zwecke (20% Privatnutzung) 
> angeschafft habe, kam auf insgesamt ca. €4800,-. Und das war auch nur 
> deshalb so "billig", weil ich bei einem HP-Partner nur die Grundversion 
> gekauft und die Aufrüstung mit Fremdkomponenten selbst durchgeführt 
> habe, sonst hätte man noch einen guten Kiloeuro drauflegen müssen.
> 
> Und ja, im Idealfall werde ich den Vor-Ort-Service im Störungsfall nie 
> brauchen, aber ich habe ihn für 4 Jahre mit abgeschlossen. Nicht jeder 
> braucht 96GB RAM und 4,5TB SSD und eine CPU, die nicht in die Knie geht 
> wenn ein SAP HANA Server unter SLES15 auf einer VM und die der 
> SBO-Client in einer Windows-Umgebung in einer weiteren VM gleichzeitig 
> laufen.
> 
> Die verbaute Geforce Grafikkarte werde ich benötigen, habe daher auch 
> die billigste genommen, die ich bekam, aber ganz ohne (nur mit 
> onChip-Grafik des core I7) gibt es das ZBook17 G5 nicht.
> 

Und Wordstar geht tierisch ab da drauf?  ;-)

SCNR

-- 
Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...

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#512163

FromAndreas Bockelmann <xotzil@gmx.de>
Date2021-07-30 09:20 +0200
Message-ID<se0g8b.8k4.1@wxp-nb-pm.local>
In reply to#512162
Dr. Joachim Neudert schrieb:

> Und Wordstar geht tierisch ab da drauf?  ;-)
> 
> SCNR
> 

Für profane Office-Anwendungen reicht bei mir ein NUC mit Pentium Silver, 
als Multimedia-Playe ein NUC mit mit einem Core i3 (oder i5?). Aber meien 
SAP Testsysteme brauchen Leistung und RAM in virtuellen Maschinen. Das ganze 
tragbar.

-- 
  Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Bockelmann

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#512230

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2021-07-30 14:38 +0000
Message-ID<se12sc$6f3$1@solani.org>
In reply to#512161
Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> wrote:
> Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> schrieb:
> 
>>> Das gilt hauptsächlich für Werbungskosten, spielt für Privatleute aber
>>> auch keine große Rolle. Eine so große Ausgabe, daß man sie über mehrere
>>> Jahre abschreiben muß, hat man mittlerweile selten. Computer sind billig
>>> geworden (außerdem gibts dafür neuerdings höhere Abschreibungsgrenzen).
> 
>> It depends...
> 
>> Das letzte Notebook, das ich für berufliche Zwecke (20% Privatnutzung) 
>> angeschafft habe, kam auf insgesamt ca. €4800,-. 
> 
>> Nicht jeder braucht 96GB RAM und 4,5TB SSD 
> 
> Klares Arbeitsmittel. Wenn mein Arbeitgeber meinte, daß ich für meine
> berufliche Tätigkeit einen solchen Boliden brauchte, soll er das Gerät
> bezahlen. 
> 
> Und nein, einen "geldwerten Vorteil" sähe ich da für mich nicht. Wozu
> sollte ich als Privatmann 96 GB RAM und 4,5 TB SSD brauchen? 
> 
> 

Fotodatenbank. Bildbearbeitung.

BTDT.

-- 
please forgive my iPhone typos

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#512234

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2021-07-30 14:58 +0000
Message-ID<se142q$7hc$1@solani.org>
In reply to#512230
Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> wrote:
> Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote:
> 
>> Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> wrote:
>>> Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> schrieb:
>>> 
>>>>> Das gilt hauptsächlich für Werbungskosten, spielt für Privatleute
>>>>> aber auch keine große Rolle. Eine so große Ausgabe, daß man sie
>>>>> über mehrere Jahre abschreiben muß, hat man mittlerweile selten.
>>>>> Computer sind billig geworden (außerdem gibts dafür neuerdings
>>>>> höhere Abschreibungsgrenzen).  
>>> 
>>>> It depends...  
>>> 
>>>> Das letzte Notebook, das ich für berufliche Zwecke (20%
>>>> Privatnutzung) angeschafft habe, kam auf insgesamt ca. €4800,-.   
>>> 
>>>> Nicht jeder braucht 96GB RAM und 4,5TB SSD   
>>> 
>>> Klares Arbeitsmittel. Wenn mein Arbeitgeber meinte, daß ich für
>>> meine berufliche Tätigkeit einen solchen Boliden brauchte, soll er
>>> das Gerät bezahlen. 
>>> 
>>> Und nein, einen "geldwerten Vorteil" sähe ich da für mich nicht.
>>> Wozu sollte ich als Privatmann 96 GB RAM und 4,5 TB SSD brauchen? 
>> 
>> Fotodatenbank. Bildbearbeitung.
>> 
>> BTDT.
> 
> Lustig. Was für Bilder bearbeitest Du? Ein etwas älterer Laptop mit
> 32GB RAM und 1TB SSD langt *mir* sehr gut. (Klar, die archivierten
> Bilder liegen auf dem Filer im Keller.)
> 
> 

Ich hab eben das Archiv auf SSD. 4TB kosten nicht die Welt.
RAM: 32 GB am iMac, 64 GB am PC. 

-- 
please forgive my iPhone typos

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#512237

FromAndreas Bockelmann <xotzil@gmx.de>
Date2021-07-30 18:10 +0200
Message-ID<se1faa.704.1@wxp-nb-pm.local>
In reply to#512230
Dr. Joachim Neudert schrieb:
> Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> wrote:
>> Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> schrieb:
>>
>>>> Das gilt hauptsächlich für Werbungskosten, spielt für Privatleute aber
>>>> auch keine große Rolle. Eine so große Ausgabe, daß man sie über mehrere
>>>> Jahre abschreiben muß, hat man mittlerweile selten. Computer sind billig
>>>> geworden (außerdem gibts dafür neuerdings höhere Abschreibungsgrenzen).
>>
>>> It depends...
>>
>>> Das letzte Notebook, das ich für berufliche Zwecke (20% Privatnutzung)
>>> angeschafft habe, kam auf insgesamt ca. €4800,-.
>>
>>> Nicht jeder braucht 96GB RAM und 4,5TB SSD
>>
>> Klares Arbeitsmittel. Wenn mein Arbeitgeber meinte, daß ich für meine
>> berufliche Tätigkeit einen solchen Boliden brauchte, soll er das Gerät
>> bezahlen.
>>
>> Und nein, einen "geldwerten Vorteil" sähe ich da für mich nicht. Wozu
>> sollte ich als Privatmann 96 GB RAM und 4,5 TB SSD brauchen?
>>
>>
> 
> Fotodatenbank. Bildbearbeitung.
> 
> BTDT.
> 

Und dafür eine Ausrüstung, mit der man Videos in 4k nicht nur im RAM 
schneiden sondern auch noch mischen/rendern könnte?

-- 
  Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Bockelmann

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#512238

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2021-07-30 16:23 +0000
Message-ID<se192f$c7m$1@solani.org>
In reply to#512237
Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> wrote:
> Dr. Joachim Neudert schrieb:
>> Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> wrote:
>>> Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> schrieb:
>>> 
>>>>> Das gilt hauptsächlich für Werbungskosten, spielt für Privatleute aber
>>>>> auch keine große Rolle. Eine so große Ausgabe, daß man sie über mehrere
>>>>> Jahre abschreiben muß, hat man mittlerweile selten. Computer sind billig
>>>>> geworden (außerdem gibts dafür neuerdings höhere Abschreibungsgrenzen).
>>> 
>>>> It depends...
>>> 
>>>> Das letzte Notebook, das ich für berufliche Zwecke (20% Privatnutzung)
>>>> angeschafft habe, kam auf insgesamt ca. €4800,-.
>>> 
>>>> Nicht jeder braucht 96GB RAM und 4,5TB SSD
>>> 
>>> Klares Arbeitsmittel. Wenn mein Arbeitgeber meinte, daß ich für meine
>>> berufliche Tätigkeit einen solchen Boliden brauchte, soll er das Gerät
>>> bezahlen.
>>> 
>>> Und nein, einen "geldwerten Vorteil" sähe ich da für mich nicht. Wozu
>>> sollte ich als Privatmann 96 GB RAM und 4,5 TB SSD brauchen?
>>> 
>>> 
>> 
>> Fotodatenbank. Bildbearbeitung.
>> 
>> BTDT.
>> 
> 
> Und dafür eine Ausrüstung, mit der man Videos in 4k nicht nur im RAM 
> schneiden sondern auch noch mischen/rendern könnte?
> 

Videoschnitt auch. Ist aber Arbeit, nicht Hobby für mich.

-- 
please forgive my iPhone typos

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#512270

FromAndreas Bockelmann <xotzil@gmx.de>
Date2021-07-31 07:29 +0200
Message-ID<se2u5j.9c0.1@wxp-nb-pm.local>
In reply to#512237
Martin Gerdes schrieb:

> Du brauchst für Deine Arbeit ein exorbitant teures Notebook. Das mag ja
> durchaus gerechtfertigt sein, umsonst wird Dein Arbeitgeber das nicht
> bezahlen.
> 
> Wenn ich Dich richtig verstanden habe, rechnet irgendjemand von diesem
> Preis 20% Privatnutzung. Nachdem Du Dich vermutlich nicht mit 960
> Flocken am Kauf des Gerätes beteiligt hast, könnte das allenfalls ein
> geldwerter Vorteil sein, den das Finanzamt darin sieht.

Neh, mein Gutester. Von meinem Arbeitgeber habe ich ein recht einfaches 
Notebook mit 16GB/1TB. Das reicht für die Büroarbeit und ein SAP Testsystem 
mit MS-SQL. Das HP-Notebook mit den VMs habe ich mir selbst gekauft, 
Vergleichbares bekommen bei uns nur die Ewntwickler.


-- 
  Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Bockelmann

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#512228

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2021-07-30 06:51 -0700
Message-ID<1351b542-1d2a-403d-9b71-dcfb2a2227c6n@googlegroups.com>
In reply to#512027
Hartmut Ott schrieb am Freitag, 30. Juli 2021 um 15:29:53 UTC+2:

> So als altmodischer per Hand auf Papier Ausfüller der Steuererklärung, 
> die Zeilen wo die Daten elektronisch übermittelt werden, sind markiert 
> und brauchen nicht ausgefüllt werden. Es bleibt aber trotzdem noch 
> einiges auszufüllen. 

Ein kurzer Schwenk zur 10-Minuten-Garantie unseres Verkehrsverbundes,
per Webformular zu beantragen.

Das System hat den Tageskartenverwendern immer  wieder ihre Eingaben
um die Ohren gehauen, bis sie beim verwendeten Untertyp über sinngemäß
"Präzisieren" im Untermenü den einzig möglichen Wert "Tageskarte" bestätigten.

Dagegen habe ich gerantet, und der Fehler ist nun auch weg.

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#512233

FromGeorg Gruber <g.gruber_hauwech@gmx.net>
Date2021-07-30 16:50 +0200
Message-ID<se141s$7g1$1@solani.org>
In reply to#512027
Am 29.07.2021 um 21:57 schrieb Martin Gerdes:
> Georg Gruber <g.gruber_hauwech@gmx.net> schrieb:
> 
>>> Die "Bierdeckelsteuererklärung" haben wir cum grano salis bereits. Die
>>> Steuererklärung eines durchschnittlichen Angestellten oder Rentners ist
>>> eine Doppelseite DinA4, von der die meisten Rubriken noch überflüssig
>>> sind. Die Fußangeln des deutschen Steuerrechts finden sich hauptsächlich
>>> im gewerblichen Bereich.
> 
>> Die Errechnung der abzuführenden Steuer, wenn mann denn mal die
>> Steuerbemessungsgrundlage errechnet hat, ist keine Raketenwissenschaft,
>> das bekommt auch ein Hauptschüler zusammen.
> 
> Ich fürchte, damit überschätzst Du den durchschnittlichen Hauptschüler
> :-)

Mit Beherrschung der Grundrechnungsarten, einem Zettel (oder Bierdeckel) 
einem Schreibgerät und einem Taschenrechner (falls arithmetisch 
gefordert) kriegt der das hin.

> 
>> Die Raketenwissenschaft ist die Ermittlung der
>> Steuerbemessungsgrundlage, auch im Privatbereich:
> 
> Das sehe ich nicht so.
> 
>> Was ist eine Sonderausgabe,
> 
> Gängige Sonderausgaben eines Arbeitnehmers:
> Kirchensteuer (in voller Höhe absetzbar).
> Krankenversicherungsbeiträge (meist in voller Höhe absetzbar).
> Rentenversicherungsbeiträge (nach einem bestimmten Schlüssel absetzbar).
> 
> In der Unaussprechlichen findet sich eine gute Aufstellung.
> 
>> was eine außerordentliche Belastung, wieviel
>> davon ist Selbstbehalt,
> 
>> auf wieviele Jahre ist die Absetzung gegebenenfalls zu verteilen, uswusf.
> 
> Das gilt hauptsächlich für Werbungskosten, spielt für Privatleute aber
> auch keine große Rolle. Eine so große Ausgabe, daß man sie über mehrere
> Jahre abschreiben muß, hat man mittlerweile selten. Computer sind billig
> geworden (außerdem gibts dafür neuerdings höhere Abschreibungsgrenzen).
> 
>> Ad nauseam...
> 
> Nö. Bei Privatleuten ist die Steuererklärung kein Hexenwerk. Im
> gewerblichen Bereich sieht es anders aus.

Sobald auch im Privatbereich Aufwendungen auftreten, ist bei jeder 
Handwerker- oder Arztrechnung die Frage, ob oder ab welcher Höhe das 
steuerlich relevant ist oder nicht.
Ohne tiefergehende Recherche geht da garnix, da reicht auch nicht 
Gymnasialwissen, ein BWLer weiß das eventuell ungestützt.

-- 
LG Georg

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#512245

FromStephan Bumberger <bumberger@gmx.de>
Date2021-07-30 19:17 +0200
Message-ID<se1c7u$g35$10@tota-refugium.de>
In reply to#512233
Am 30.07.2021 um 16:50 schrieb Georg Gruber:

> Sobald auch im Privatbereich Aufwendungen auftreten, ist bei jeder 
> Handwerker- oder Arztrechnung die Frage, ob oder ab welcher Höhe das 
> steuerlich relevant ist oder nicht.
> Ohne tiefergehende Recherche geht da garnix, da reicht auch nicht 
> Gymnasialwissen, ein BWLer weiß das eventuell ungestütz

Aus dem Vorwort eines Lehrbuchs über Steuerbilanzen:

Prof. und sein Assistent gehen die Fragen zur kommenden Prüfung durch.

Assi: "Das sind ja die selben Fragen wie bei mir vor 2 Jahren"
Prof: "Stimmt, aber die Antworten sind dieses Jahr völlig andere."

-- 
Stephan

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#512317

FromGeorg Gruber <g.gruber_hauwech@gmx.net>
Date2021-07-31 15:28 +0200
Message-ID<se3j64$8jo$1@solani.org>
In reply to#512233
Am 31.07.2021 um 01:19 schrieb Martin Gerdes:
> Georg Gruber <g.gruber_hauwech@gmx.net> schrieb:
> 
>>>>> Die "Bierdeckelsteuererklärung" haben wir cum grano salis bereits. Die
>>>>> Steuererklärung eines durchschnittlichen Angestellten oder Rentners ist
>>>>> eine Doppelseite DinA4, von der die meisten Rubriken noch überflüssig
>>>>> sind. Die Fußangeln des deutschen Steuerrechts finden sich hauptsächlich
>>>>> im gewerblichen Bereich.
>   
>>>> Die Errechnung der abzuführenden Steuer, wenn mann denn mal die
>>>> Steuerbemessungsgrundlage errechnet hat, ist keine Raketenwissenschaft,
>>>> das bekommt auch ein Hauptschüler zusammen.
>   
>>> Ich fürchte, damit überschätzst Du den durchschnittlichen Hauptschüler
>>> :-)
> 
>> Mit Beherrschung der Grundrechnungsarten, einem Zettel (oder Bierdeckel)
>> einem Schreibgerät und einem Taschenrechner (falls arithmetisch
>> gefordert) kriegt der das hin.
> 
> "Beherrschung der Grundrechenarten" ist schon ein ziemlich hoher
> Anspruch für einen Hauptschüler.

Enden die den bei euch nicht mit Mittlerer Reife?

[...]

> Arztrechnungen sind grundsätzlich außergewöhnliche Belastungen. Hier
> gibt es aber einen ganz erheblichen Selbstbehalt ("zumutbare Belastung")
> so daß der Durchschnittssteuerbürger schon erheblich Arztkosten haben
> muß (die die Krankenkasse nicht bezahlt!), damit es sich lohnt,
> dieselben bei der Steuer anzugeben. Ein Durchschnittskranker
> überschreitet die Schwelle nicht.

So ist es - haufenweise Klecker-Belege gestapelt für (so gut wie) nix.

> 
> Für die Steuererklärung mußt Du das nicht ausrechnen können, Du gibst
> das einfach an und der Finanzbeamte berücksichtigt das.

Wie esagt, um das *einfach* angeben zu können, muss man sich zuerst 
einmal die Zettelwirtschaft angetan haben, das ist, ex post betrachtet, 
schlecht- oder unbezahlte Arbeit.

> Wenn Dich selbst aber die steuerliche Auswirkung Deiner Angabe vorab
> checken willst, gehtst Du einfach ins Internet und läßt es Dir
> ausrechnen:
> 
> https://www.smart-rechner.de/aussergew_belastung/rechner.php

Gerade für AT nachgegoogelt und nebenbei gefunden, dass Hörgeräte ohne 
Selbstbehalt anerkannt werden; Inkonsistenz wo man hinschaut, doch wäre 
ich jetzt verleitet, das doch noch nachzureichen, wären einige Tausender 
retour, nur fraglich, ob die Luxusdinger denn in den Augen der Finanz 
auch zweckmäßig sind.



> Generell ist die Steuererklärung natürlich ein Real-Life-Adventure, und
> das kann man intensiver spielen, wenn man das partout will, oder
> oberflächlicher.
> 
> Man muß es aber nicht.

Entspannter ist das.

> Ich bleibe bei meiner Einschätzung, daß die Steuererklärung für einen
> Durchschnittsangestellten kein Hexenwerk ist.

Let's agree to disagree.


-- 
LG Georg

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