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Groups > ger.ct > #509945 > unrolled thread
| Started by | Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> |
|---|---|
| First post | 2021-07-15 21:15 +0200 |
| Last post | 2021-07-20 05:01 -0700 |
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Re: Asyl für Beerbock ... Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2021-07-15 21:15 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2021-07-16 08:40 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2021-07-16 09:39 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2021-07-16 11:21 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2021-07-16 12:12 -0400
Re: Asyl für Beerbock ... Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2021-07-16 13:06 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2021-07-16 14:10 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> - 2021-07-17 15:38 +0000
Re: Asyl für Beerbock ... Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2021-07-17 20:23 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2021-07-18 16:07 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-07-16 15:04 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2021-07-20 04:56 -0700
Re: Asyl für Beerbock ... Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> - 2021-07-17 19:19 +0000
Re: Asyl für Beerbock ... Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-07-18 10:58 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Goetz Schultz <ng.expire1221@goetz.co.uk> - 2021-07-16 09:39 +0100
Re: Asyl für Beerbock ... Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2021-07-16 12:27 -0400
Re: Asyl für Beerbock ... Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2021-07-16 16:32 +0000
Re: Asyl für Beerbock ... Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-07-16 20:39 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2021-07-16 19:55 +0000
Re: Asyl für Beerbock ... Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-07-16 14:07 -0700
Re: Asyl für Beerbock ... Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> - 2021-07-18 12:44 +0000
Re: Asyl für Beerbock ... Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-07-16 14:48 -0700
Re: Asyl für Beerbock ... Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2021-07-17 11:54 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-07-17 04:14 -0700
Re: Asyl für Beerbock ... Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> - 2021-07-18 01:33 +0000
Re: Asyl für Beerbock ... Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2021-07-19 09:36 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> - 2021-07-19 10:16 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-07-19 10:27 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2021-07-16 22:22 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2021-07-16 16:43 -0400
Re: Asyl für Beerbock ... Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> - 2021-07-18 01:00 +0000
Re: Asyl für Beerbock ... Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2021-07-18 16:57 -0400
Re: Asyl für Beerbock ... Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-07-18 14:12 -0700
Re: Asyl für Beerbock ... Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2021-07-19 09:41 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-07-19 00:57 -0700
Re: Asyl für Beerbock ... Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2021-07-19 10:20 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-07-19 01:31 -0700
Re: Asyl für Beerbock ... Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2021-07-19 10:50 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-07-19 02:20 -0700
Re: Asyl für Beerbock ... Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-07-19 02:27 -0700
Re: Asyl für Beerbock ... Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2021-07-19 11:36 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2021-07-20 13:07 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2021-07-20 11:40 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-07-20 11:52 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-07-20 02:56 -0700
Re: Asyl für Beerbock ... Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2021-07-19 11:51 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2021-07-19 08:57 -0400
Re: Asyl für Beerbock ... "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-07-19 15:21 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2021-07-19 09:49 -0400
Re: Asyl für Beerbock ... Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2021-07-20 05:06 -0700
Re: Asyl für Beerbock ... Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2021-07-16 16:33 -0400
Re: Asyl für Beerbock ... Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2021-07-17 11:11 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> - 2021-07-18 01:27 +0000
Re: Asyl für Beerbock ... Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-07-18 10:50 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-07-18 11:01 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-07-18 11:07 +0200
Re: Asyl für Beerbock ... Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2021-07-20 05:01 -0700
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| From | Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-18 12:44 +0000 |
| Message-ID | <pan$31cc9$858fa62a$cf0bfa2e$97660e96@news.marquee-moon.de> |
| In reply to | #510124 |
Am Fri, 16 Jul 2021 14:07:34 -0700 schrieb Ulf Kutzner: > Ruediger Lahl schrieb am Freitag, 16. Juli 2021 um 22:24:35 UTC+2: >> *Dr. Joachim Neudert* schrieb: >> > Stefan Froehlich <Stefan...@Froehlich.Priv.at> wrote: >> > >> >> Ein so schönes Muster, auch sonst gerne anzutreffen: Vor 40 Jahren >> >> sagten die Leute "ist noch so weit weg, da brauchen wir uns noch >> >> nicht drum zu kümmern". Derzeit kippt es nahezu ansatzlos in "das >> >> Kind ist eh schon in den Brunnen gefallen, da nützt es nichts mehr, >> >> wenn wir uns drum kümmern". >> > >> > Bei unangenehmen politischen Entscheidungen ein exzellenter und häufiger >> > Weg. Soundso oft erlebt. Erst ist es noch zu früh was zu sagen. Und >> > übergangslos ist dann das Paket fest geschnürt und bleibt jetzt so, basta. >> > Ich sehe, Du fällst auch nicht mehr darauf rein. >> > >> > Aber ein Gegenmittel kennst Du auch nicht, fürchte ich? >> Solange über Entscheider alle 4-5 Jahre entschieden wird, funktioniert >> das nicht. Das geht nur mit lupenreinen Diktaturen. Einer beschließt und >> alle machen aus Überzeugung oder Angst mit. Schau dich in Bayern um. Da >> ist draus geworden, was es heute ist, weil das gesamte Land 60 Jahre von >> einer CSU-Mehrheits-Diktatur regiert wurde. Und China ist nicht China, >> weil es Entscheidungen nach Diskussionen und Kompromissen getroffen hat. >> >> China hat in den IRC letzten 10 Jahren Bäume auf der Fläche Deutschlands >> gepflanzt. Nicht da, wo ihnen das ein Richter nach zähen >> Gerichtsverhandlungen zugesprochen hat, sondern da, wo sie es für nötig >> hielten. Sofort. > > Und doch fragt man sich, ob einsame Entscheidung des Staatslenkers > oder als Ergebnis einer Diskussion in Expertengremien. > Die Chinesen haben sich z.B. bei der Pandemiebekämpfung von Wissenschaftlern beraten lassen und das dann so umgesetzt. Hier haben sich Politiker von Wirtschafslobbyisten beraten lassen und eigene Beschlüsse mißachtet. In UK hat eine kleine Geldelite den Wahlkampf eines Steigbügelhalters und Propaganda bezahlt und dann der Bevölkerung einen Brexit vor die Nase gesetzt, den das Volk gar nicht gewollt hatte. Bei uns schreiben Lobbyisten sich ihre Gestze. Demokratie, die man für Geld kaufen kann. > LIB hatte als Generalsekretär der KPdSU einmal für alle überraschend > verkündet: "Und wir bauen jetzt die schon einmal angefangene und > wieder aufgegebene BAM fertig!" > > Das wurde ein Gewürge mit Arbeitskräften, Unterbringung derselben, > Versand von Plattenbauten, die für das Klima nicht ausgelegt waren, > Verköstigung von Arbeitskräften, alles planlos in der Planwirtschaft. Alte weiße Männer. ;-) Es hört sich nach einem sehr westlichen Konzept an.
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-16 14:48 -0700 |
| Message-ID | <a8092730-de61-42f6-bd24-6caffec363een@googlegroups.com> |
| In reply to | #510105 |
Stefan Froehlich schrieb am Freitag, 16. Juli 2021 um 23:25:26 UTC+2: > On Fri, 16 Jul 2021 22:24:24 Ruediger Lahl wrote: > > *Dr. Joachim Neudert* schrieb: > > > Stefan Froehlich <Stefan...@Froehlich.Priv.at> wrote: > > >> Ein so schönes Muster, auch sonst gerne anzutreffen: Vor 40 > > >> Jahren sagten die Leute "ist noch so weit weg, da brauchen wir > > >> uns noch nicht drum zu kümmern". Derzeit kippt es nahezu > > >> ansatzlos in "das Kind ist eh schon in den Brunnen gefallen, da > > >> nützt es nichts mehr, wenn wir uns drum kümmern". > > > > Bei unangenehmen politischen Entscheidungen ein exzellenter und > > > häufiger Weg. Soundso oft erlebt. Erst ist es noch zu früh was > > > zu sagen. Und übergangslos ist dann das Paket fest geschnürt und > > > bleibt jetzt so, basta. Ich sehe, Du fällst auch nicht mehr > > > darauf rein. > > > > > > Aber ein Gegenmittel kennst Du auch nicht, fürchte ich? > Ein Gegenmittel gegen diese Argumentation, eines gegen die > menschliche Trägheit, oder eines gegen die Klimakatastrophe? > > Alles nicht einfach, aber bei der Auswahl wäre der letzte Punkt wohl > noch der einfachste, nur befindet er sich blöderweise am falschen > Ende der Argumentationskette. > > Solange über Entscheider alle 4-5 Jahre entschieden wird, > > funktioniert das nicht. > Das Argument ist leider zu billig. Anlässlich der Bilder aus > Deutschland hat die auflagenstärkste österreichische Tageszeitung > (die, die unseren Kanzler immer so peinlich lobt) eine Umfrage > gemacht, ob die Maßnahmen gegen den Klimawandel "nachgeschärft" > werden sollten (was unter den einzelnen Begriffen genau zu verstehe > ist, blieb wahrscheinlich dem Befragten überlassen). Trotz der > äußerst flexiblen Fragestellung waren 51% dagegen - betrifft ja > nicht uns, sondern bloß Deutschland. > > Wobei man das verallgemeinern kann: Die letzte große Flut in > Bangladesh ist gerade einmal ein Jahr her, die war noch um einiges > verheerender, und dort ist das auch nicht zum ersten Mal passiert. > Reaktion in unseren Breiten (abgesehen von bedauerndem Mitleid)? > Null. > > Das geht nur mit lupenreinen Diktaturen. Einer beschließt und > > alle machen aus Überzeugung oder Angst mit. > Das *ginge* nur mit lupenreinen Diktaturen. Ein lupenreiner Diktator > bräuchte aber nichts gegen die Klimakatastrophe zu tun, weil er > ohnehin oben in der Nahrungskette steht. Dafür braucht man kein lupenreiner Diktator zu sein. Außerdem könnten die Staaten, die ihm bzw. seinem Staat irgendwelche Nichtrohstoffe abkaufen, auf die Idee kommen, diesen Handel einzustellen oder mit Klimaschutzstrafzöllen und -abgaben zu belegen. Und auch die lupenreinste Diktatur macht warscheinlich dann weniger Spaß, wenn die eigenen Leute und Unterstützer unter Lebensmittel- und Wasserknappheit sowie außergewöhnlichr Hitze leiden. Gruß, ULF
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-17 11:54 +0200 |
| Message-ID | <scugdu.a74.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #510105 |
*Stefan Froehlich* schrieb: > On Fri, 16 Jul 2021 22:24:24 Ruediger Lahl wrote: >> *Dr. Joachim Neudert* schrieb: >> > Bei unangenehmen politischen Entscheidungen ein exzellenter und >> > häufiger Weg. Soundso oft erlebt. Erst ist es noch zu früh was >> > zu sagen. Und übergangslos ist dann das Paket fest geschnürt und >> > bleibt jetzt so, basta. Ich sehe, Du fällst auch nicht mehr >> > darauf rein. >> > >> > Aber ein Gegenmittel kennst Du auch nicht, fürchte ich? [...] >> Solange über Entscheider alle 4-5 Jahre entschieden wird, >> funktioniert das nicht. > > Das Argument ist leider zu billig. Anlässlich der Bilder aus > Deutschland hat die auflagenstärkste österreichische Tageszeitung > (die, die unseren Kanzler immer so peinlich lobt) eine Umfrage > gemacht, ob die Maßnahmen gegen den Klimawandel "nachgeschärft" > werden sollten (was unter den einzelnen Begriffen genau zu verstehe > ist, blieb wahrscheinlich dem Befragten überlassen). Trotz der > äußerst flexiblen Fragestellung waren 51% dagegen - betrifft ja > nicht uns, sondern bloß Deutschland. > > Wobei man das verallgemeinern kann: Die letzte große Flut in > Bangladesh ist gerade einmal ein Jahr her, die war noch um einiges > verheerender, und dort ist das auch nicht zum ersten Mal passiert. > Reaktion in unseren Breiten (abgesehen von bedauerndem Mitleid)? > Null. > >> Das geht nur mit lupenreinen Diktaturen. Einer beschließt und >> alle machen aus Überzeugung oder Angst mit. > > Das *ginge* nur mit lupenreinen Diktaturen. Ein lupenreiner Diktator > bräuchte aber nichts gegen die Klimakatastrophe zu tun, weil er > ohnehin oben in der Nahrungskette steht. Nu kann er es aber trotzdem wollen, bzw. sieht sich beispielsweise aus Image- oder Tourismusgründen dazu genötigt. >> China hat in den IRC letzten 10 Jahren Bäume auf der Fläche >> Deutschlands gepflanzt. Nicht da, wo ihnen das ein Richter nach >> zähen Gerichtsverhandlungen zugesprochen hat, sondern da, wo sie >> es für nötig hielten. Sofort. > > Ab und an habe ich den Eindruck, China denkt langfristiger. Aber > angesichts der sehr kontrollierten Informationslage kann das auch > grob täuschen - und das Vergnügen mit der Unterdrückung von > Minderheiten kennen sie dort auch, obwohl es keine *lupenreine* > Diktatur ist. Ich stehe mittlerweile auf dem Standpunkt, dass sich die Leute um sich selbst kümmern müssen. Obs Minderheiten in China, oder arme Schlucker in Afrika sind. Sie sollen ihr Land in Ordnung bringen, statt zu flüchten. -- bis denne
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-17 04:14 -0700 |
| Message-ID | <cc9e7132-dd89-4ec4-b32f-326c91e26aedn@googlegroups.com> |
| In reply to | #510176 |
Ruediger Lahl schrieb am Samstag, 17. Juli 2021 um 12:51:33 UTC+2: > *Stefan Froehlich* schrieb: > > Das *ginge* nur mit lupenreinen Diktaturen. Ein lupenreiner Diktator > > bräuchte aber nichts gegen die Klimakatastrophe zu tun, weil er > > ohnehin oben in der Nahrungskette steht. > Nu kann er es aber trotzdem wollen, bzw. sieht sich beispielsweise aus > Image- oder Tourismusgründen dazu genötigt. Näherungsweise lupenreine Diktatoren waren Franco und Salazar. Auch die haben aber zugesehen, daß man devisenbringende Besucher umhegt. Klimawandel war zu deren Regierungszeiten auch schon bekannt, kam aber noch nicht auf die politische Agenda.
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| From | Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-18 01:33 +0000 |
| Message-ID | <pan$595cf$ebe4c3f2$ef1ab32c$87a26230@news.marquee-moon.de> |
| In reply to | #510105 |
Am Fri, 16 Jul 2021 19:55:35 +0000 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Stefan Froehlich <Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at> wrote: > >> >> Ein so schönes Muster, auch sonst gerne anzutreffen: Vor 40 Jahren >> sagten die Leute "ist noch so weit weg, da brauchen wir uns noch >> nicht drum zu kümmern". Derzeit kippt es nahezu ansatzlos in "das >> Kind ist eh schon in den Brunnen gefallen, da nützt es nichts mehr, >> wenn wir uns drum kümmern". >> > > Bei unangenehmen politischen Entscheidungen ein exzellenter und häufiger > Weg. Soundso oft erlebt. Erst ist es noch zu früh was zu sagen. Und > übergangslos ist dann das Paket fest geschnürt und bleibt jetzt so, basta. > Ich sehe, Du fällst auch nicht mehr darauf rein. > > Aber ein Gegenmittel kennst Du auch nicht, fürchte ich? > Du mußt Dich einfach nur in Geduld üben, denn es werden junge Leute kommen, die nix mehr zu verlieren haben und uns von diesen Dummsdödeln befreien. Wir werden das aber vermutlich nicht mehr selbst erleben, aber dann haben wir ja Zeit...
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| From | Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2021-07-19 09:36 +0200 |
| Message-ID | <nl69krt4gm2l.1wt081mgc9qyd$.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #510105 |
Am 16 Jul 2021 21:25:25 GMT schrieb Stefan Froehlich: > Wobei man das verallgemeinern kann: Die letzte große Flut in > Bangladesh ist gerade einmal ein Jahr her, die war noch um einiges > verheerender, und dort ist das auch nicht zum ersten Mal passiert. > Reaktion in unseren Breiten (abgesehen von bedauerndem Mitleid)? > Null. Bangladesh lieg in der Monsunzone, da sind Starkregenfälle und damit einhergehende Überflutungn völlig normal. So wie es früher in Oberägypten normale war, daß der Nil immer mal wieder das Land unter wasser setzte. Fruchtbare Felder waren die Folge, aber da sind bestimmt auch regelmäßig Leute ertrunken. Bangladesh wurde übrigens heute in einer Nachrichtensendung als Vorbild genannt, was die Hochwasserwarnsysteme angeht. Jeder, der vom Hochwasser bedroht ist, bekommt eine an ihn persönlich adressierte Warn-Mail mit Handlungsanweisungen aufs Handy, was dem Vernehmen nach sehr gut funktionieren soll. Wir dagegen haben die NINA-App, die so regelmäßig vor Starkregen, Hagel, Hitze oder Gewitter warnt, daß das kein Mensch mehr ernst nimmt. Grüße, Frank
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| From | Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-19 10:16 +0200 |
| Message-ID | <sd3cdd$9lq$1@solani.org> |
| In reply to | #510422 |
Am 19.07.21 um 09:36 schrieb Frank Hucklenbroich: > Am 16 Jul 2021 21:25:25 GMT schrieb Stefan Froehlich: > >> Wobei man das verallgemeinern kann: Die letzte große Flut in >> Bangladesh ist gerade einmal ein Jahr her, die war noch um einiges >> verheerender, und dort ist das auch nicht zum ersten Mal passiert. >> Reaktion in unseren Breiten (abgesehen von bedauerndem Mitleid)? >> Null. > > Bangladesh lieg in der Monsunzone, da sind Starkregenfälle und damit > einhergehende Überflutungn völlig normal. So wie es früher in Oberägypten > normale war, daß der Nil immer mal wieder das Land unter wasser setzte. > Fruchtbare Felder waren die Folge, aber da sind bestimmt auch regelmäßig > Leute ertrunken. > > Bangladesh wurde übrigens heute in einer Nachrichtensendung als Vorbild > genannt, was die Hochwasserwarnsysteme angeht. Jeder, der vom Hochwasser > bedroht ist, bekommt eine an ihn persönlich adressierte Warn-Mail mit > Handlungsanweisungen aufs Handy, was dem Vernehmen nach sehr gut > funktionieren soll. > > Wir dagegen haben die NINA-App, die so regelmäßig vor Starkregen, Hagel, > Hitze oder Gewitter warnt, daß das kein Mensch mehr ernst nimmt. Bangladesh braucht dafür keinen Monsun. Praktisch das ganze Land ist von Flüssen dorthin geschwemmt worden, kaum eine Stelle ist mehr als 5m über NN. Und wenn's dicke kommt, dann machen die Inder flussaufwärts noch die Stauseen auf. Ich hatte dort mal eine Zwischenlandung mit Übernachtung. Ende November, also nicht in der Monsunzeit. Gefühlt 1/3 der Fläche war unter Wasser. Das beliebteste Thema in der Plakatwerbung waren Pumpen von Bosch oder Zanussi. "They really work!" Und es gab VIEL Plakatwerbung, aber nicht für Autos. Gerhard
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2021-07-19 10:27 +0200 |
| Message-ID | <sd3d23$9q9$1@solani.org> |
| In reply to | #510433 |
Am 19.07.21 um 10:16 schrieb Gerhard Hoffmann: > > Wir dagegen haben die NINA-App, die so regelmäßig vor Starkregen, Hagel, > Hitze oder Gewitter warnt, daß das kein Mensch mehr ernst nimmt. Jupp. Die schlägt hier bei uns so oft an, daß es nur noch Rauschen bedeutet. -- Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...
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| From | Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-16 22:22 +0200 |
| Message-ID | <sct0q9.6us.1@wxp-nb-pm.local> |
| In reply to | #510082 |
Dr. Joachim Neudert schrieb:
> Ich schätze mal in 100 Jahren werden eine Menge Menschen sich sehr gut mit
> den neuen Bedingungen zurecht gefunden haben. Und Öl-Scheich wird nicht
> unbedingt mehr ein Synonym für grenzenlosen Reichtum sein.
Für die Ölscheichs brauchst Du keine Jahre mehr. Es wurden Kriege um Wasser
geführt (der Überfall der U$A auf Libyen, z.B.) In 50 Jahren wird es um
Trinkwasser gehen, nicht nicht mehr um Öl.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-16 16:43 -0400 |
| Message-ID | <scsr0k$p7g$1@dont-email.me> |
| In reply to | #510112 |
Salve allerseits, Andreas Bockelmann schrieb: > Dr. Joachim Neudert schrieb: > >> Ich schätze mal in 100 Jahren werden eine Menge Menschen sich sehr gut mit >> den neuen Bedingungen zurecht gefunden haben. Und Öl-Scheich wird nicht >> unbedingt mehr ein Synonym für grenzenlosen Reichtum sein. > > Für die Ölscheichs brauchst Du keine Jahre mehr. Es wurden Kriege um Wasser > geführt (der Überfall der U$A auf Libyen, z.B.) In 50 Jahren wird es um > Trinkwasser gehen, nicht nicht mehr um Öl. > Abgesehen davon: Die arabische Halbinsel ist dafür bekannt, dass dort im Sommer regelmäßig Spitzentemperaturen von 52°C erreicht werden! Das kann man mit genügend Wasser als Mensch gerade so noch ertragen! Aber wenn die Temperaturen jenseits der 58°C sich bewegen, dann nützt dir das Wasser ohne Schatten exakt gar nicht weiter... ʚ(╹.╹)ɞ M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-18 01:00 +0000 |
| Message-ID | <pan$53e10$d404722d$8638594a$682611c3@news.marquee-moon.de> |
| In reply to | #510120 |
Am Fri, 16 Jul 2021 16:43:00 -0400 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara: > Salve allerseits, > > Andreas Bockelmann schrieb: >> Dr. Joachim Neudert schrieb: >> >>> Ich schätze mal in 100 Jahren werden eine Menge Menschen sich sehr gut mit >>> den neuen Bedingungen zurecht gefunden haben. Und Öl-Scheich wird nicht >>> unbedingt mehr ein Synonym für grenzenlosen Reichtum sein. >> >> Für die Ölscheichs brauchst Du keine Jahre mehr. Es wurden Kriege um Wasser >> geführt (der Überfall der U$A auf Libyen, z.B.) In 50 Jahren wird es um >> Trinkwasser gehen, nicht nicht mehr um Öl. >> > Abgesehen davon: Die arabische Halbinsel ist dafür bekannt, dass dort im > Sommer regelmäßig Spitzentemperaturen von 52°C erreicht werden! Das kann > man mit genügend Wasser als Mensch gerade so noch ertragen! Aber wenn > die Temperaturen jenseits der 58°C sich bewegen, dann nützt dir das > Wasser ohne Schatten exakt gar nicht weiter... ʚ(╹.╹)ɞ > Da ja anscheinend gute Nachrichten gefragt sind: Du kannst aus Öl Wasser *und* Schatten machen. Man muß es ja nur Verbrennen, aber nicht zu gut, damit auch genug Ruß für den Schatten entsteht. Das mit dem Schatten ist so schon experimentell erwiesen worden.
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-18 16:57 -0400 |
| Message-ID | <sd24jc$cma$1@dont-email.me> |
| In reply to | #510226 |
Salve allerseits, Markus Luft schrieb: > Am Fri, 16 Jul 2021 16:43:00 -0400 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara: >> Andreas Bockelmann schrieb: >>> Dr. Joachim Neudert schrieb: >>> >>>> Ich schätze mal in 100 Jahren werden eine Menge Menschen sich sehr gut mit >>>> den neuen Bedingungen zurecht gefunden haben. Und Öl-Scheich wird nicht >>>> unbedingt mehr ein Synonym für grenzenlosen Reichtum sein. >>> >>> Für die Ölscheichs brauchst Du keine Jahre mehr. Es wurden Kriege um Wasser >>> geführt (der Überfall der U$A auf Libyen, z.B.) In 50 Jahren wird es um >>> Trinkwasser gehen, nicht nicht mehr um Öl. >>> >> Abgesehen davon: Die arabische Halbinsel ist dafür bekannt, dass dort im >> Sommer regelmäßig Spitzentemperaturen von 52°C erreicht werden! Das kann >> man mit genügend Wasser als Mensch gerade so noch ertragen! Aber wenn >> die Temperaturen jenseits der 58°C sich bewegen, dann nützt dir das >> Wasser ohne Schatten exakt gar nicht weiter... ʚ(╹.╹)ɞ >> > Da ja anscheinend gute Nachrichten gefragt sind: Du kannst aus Öl > Wasser *und* Schatten machen. > Nope! Aus Erdöl kann man Wasserstoff erzeugen! Aber aus Erdöl kann man nicht direkt Wasser machen! Bringt man Wasserstoff und Sauerstoff zusammen, bildet sich nicht spontan Wasser heraus! Dazu muss Energie aufgewendet werden, um die kovalenten Bindungen von H₂ und O₂ aufzubrechen und besagte Reaktion ist auch noch stark exotherm... (◕ ⌓ ◕ ) M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-18 14:12 -0700 |
| Message-ID | <ff2a7b73-7d7c-4a9b-8351-29f85cc17d56n@googlegroups.com> |
| In reply to | #510386 |
Fidel Sebastián Hunwichse-Lara schrieb am Sonntag, 18. Juli 2021 um 22:57:17 UTC+2: > Nope! Aus Erdöl kann man Wasserstoff erzeugen! Aber aus Erdöl kann man nicht > direkt Wasser machen! Bringt man Wasserstoff und Sauerstoff zusammen, bildet > sich nicht spontan Wasser heraus! Dazu muss Energie aufgewendet werden, um > die kovalenten Bindungen von H₂ und O₂ aufzubrechen und besagte Reaktion > ist auch noch stark exotherm... Gemeinhin entsteht bei der Oxidation von Erdöl neben Ruß und CO2 auch Wasserdampf. Auf H2 und O2 wirkt UV.
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| From | Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2021-07-19 09:41 +0200 |
| Message-ID | <f57kg3jxt944.tugs1v881j80$.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #510120 |
Am Fri, 16 Jul 2021 16:43:00 -0400 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara: > Salve allerseits, > > Andreas Bockelmann schrieb: >> Dr. Joachim Neudert schrieb: >> >>> Ich schätze mal in 100 Jahren werden eine Menge Menschen sich sehr gut mit >>> den neuen Bedingungen zurecht gefunden haben. Und Öl-Scheich wird nicht >>> unbedingt mehr ein Synonym für grenzenlosen Reichtum sein. >> >> Für die Ölscheichs brauchst Du keine Jahre mehr. Es wurden Kriege um Wasser >> geführt (der Überfall der U$A auf Libyen, z.B.) In 50 Jahren wird es um >> Trinkwasser gehen, nicht nicht mehr um Öl. >> > Abgesehen davon: Die arabische Halbinsel ist dafür bekannt, dass dort im > Sommer regelmäßig Spitzentemperaturen von 52°C erreicht werden! Das kann > man mit genügend Wasser als Mensch gerade so noch ertragen! Aber wenn > die Temperaturen jenseits der 58°C sich bewegen, dann nützt dir das > Wasser ohne Schatten exakt gar nicht weiter... ʚ(╹.╹)ɞ > > M.f.G. Dann baut man eben entsprechend. Kennst Du das Palmanhaus von Calatrava in Valencia? Das hat ein filigranes, rundes Dach mit einer Art von Kühlrippen. Es spendet Schatten und gleichzeitig wird es schön durchlüftet. Ich war da an einem sonnigen Tag mal drin, draußen waren es um die 30 Grad, drinnen sicherlich mindestens 5 Grad weniger. Ganz ohne Klimaanlagen und Energieverbrauch. Und bei Temperaturen um 58 Grad sollte man gut mit Solarenergie Strom erzeugen können, der die Klimaanlagen antreibt. In den arabischen WÜsten ist Platz genug für die Sonnenkollektoren. Grüße, Frank
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-19 00:57 -0700 |
| Message-ID | <b82a032d-a701-4030-bfa0-f95d1fcaf089n@googlegroups.com> |
| In reply to | #510423 |
Frank Hucklenbroich schrieb am Montag, 19. Juli 2021 um 09:41:35 UTC+2: > Dann baut man eben entsprechend. Kennst Du das Palmanhaus von Calatrava in > Valencia? Das hat ein filigranes, rundes Dach mit einer Art von Kühlrippen. > Es spendet Schatten und gleichzeitig wird es schön durchlüftet. Ich war da > an einem sonnigen Tag mal drin, draußen waren es um die 30 Grad, drinnen > sicherlich mindestens 5 Grad weniger. Ganz ohne Klimaanlagen und > Energieverbrauch. > > Und bei Temperaturen um 58 Grad sollte man gut mit Solarenergie Strom > erzeugen können, der die Klimaanlagen antreibt. In den arabischen WÜsten > ist Platz genug für die Sonnenkollektoren. Dann pflastert jeder sein passend berechnetes Grundstück mit Solaranlagen zu. Gut, ich rate zu Überdimensionierung, denn wir haben ja Temperaturanstieg. Wenn man da aber nicht gerade ine militärische oder zumindest polizeiliche Einrichtung betreibt, einen großen Solarpark betreibt oder Erz schürft, dürfte es wenig Grundgeben, genau dort zu siedeln oder zu bleiben. Spaziergang zum Nachbarn ist nicht, Fruchtschorle auf der Terrasse ist nicht, Außenpool müßte gekühlt werden, und Joggen um den Block ist schonmal gar nicht.
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| From | Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-19 10:20 +0200 |
| Message-ID | <sd3cl5$3ge$7@tota-refugium.de> |
| In reply to | #510427 |
Am 19.07.2021 um 09:57 schrieb Ulf Kutzner: > Frank Hucklenbroich schrieb am Montag, 19. Juli 2021 um 09:41:35 UTC+2: > >> Dann baut man eben entsprechend. Kennst Du das Palmanhaus von Calatrava in >> Valencia? Das hat ein filigranes, rundes Dach mit einer Art von Kühlrippen. >> Es spendet Schatten und gleichzeitig wird es schön durchlüftet. Ich war da >> an einem sonnigen Tag mal drin, draußen waren es um die 30 Grad, drinnen >> sicherlich mindestens 5 Grad weniger. Ganz ohne Klimaanlagen und >> Energieverbrauch. >> >> Und bei Temperaturen um 58 Grad sollte man gut mit Solarenergie Strom >> erzeugen können, der die Klimaanlagen antreibt. In den arabischen WÜsten >> ist Platz genug für die Sonnenkollektoren. > > Dann pflastert jeder sein passend berechnetes Grundstück mit Solaranlagen > zu. Gut, ich rate zu Überdimensionierung, denn wir haben ja Temperaturanstieg. > > Wenn man da aber nicht gerade ine militärische oder zumindest polizeiliche > Einrichtung betreibt, einen großen Solarpark betreibt oder Erz schürft, dürfte > es wenig Grundgeben, genau dort zu siedeln oder zu bleiben. > > Spaziergang zum Nachbarn ist nicht, Fruchtschorle auf der Terrasse ist nicht, Doch. Man darf sich nur nicht in die pralle Sonne setzen. Ich finde ja + 40 °C viel angenehmer als - 40 °C. > Außenpool müßte gekühlt werden, NEIN!!!!!!!!!!!!1111111111 Das wären endlich mal Wassertemperaturen, die mir gefallen würden. Es wäre gefühlt anfangs immer noch kühl, da die Temperaturdifferenz zwischen Luft- und Wassertemperatur trotzdem über 20 °C liegt. Ich fand das in Thailand sehr schön. Da hatten wir in der Mitte vom Pool eine Bar, man konnte im Wasser bleiben und seine Drinks schlürfen. Stundenlang, mir wurde da nie kalt im Wasser. Sowas könnte ich gut gebrauchen. Solange das Wasser unter 36 °C bleibt ist es immer angenehm. > und Joggen um den Block ist schonmal gar nicht. Gut, das könnte ich so gerade eben noch verschmerzen. -- Stephan Niemand schreibt ein Buch alleine.
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-19 01:31 -0700 |
| Message-ID | <b8136834-7a13-48a6-b828-8f844d5aebcbn@googlegroups.com> |
| In reply to | #510434 |
Stephan Bumberger schrieb am Montag, 19. Juli 2021 um 10:20:54 UTC+2: > Am 19.07.2021 um 09:57 schrieb Ulf Kutzner: > > Frank Hucklenbroich schrieb am Montag, 19. Juli 2021 um 09:41:35 UTC+2: > >> Und bei Temperaturen um 58 Grad sollte man gut mit Solarenergie Strom > >> erzeugen können, der die Klimaanlagen antreibt. In den arabischen WÜsten > >> ist Platz genug für die Sonnenkollektoren. > > > > Dann pflastert jeder sein passend berechnetes Grundstück mit Solaranlagen > > zu. Gut, ich rate zu Überdimensionierung, denn wir haben ja Temperaturanstieg. > > > > Wenn man da aber nicht gerade ine militärische oder zumindest polizeiliche > > Einrichtung betreibt, einen großen Solarpark betreibt oder Erz schürft, dürfte > > es wenig Grundgeben, genau dort zu siedeln oder zu bleiben. > > > > Spaziergang zum Nachbarn ist nicht, Fruchtschorle auf der Terrasse ist nicht, > Doch. Man darf sich nur nicht in die pralle Sonne setzen. Ich finde ja + > 40 °C viel angenehmer als - 40 °C. > > > Außenpool müßte gekühlt werden, > > NEIN!!!!!!!!!!!!1111111111 > Das wären endlich mal Wassertemperaturen, die mir gefallen würden. Es > wäre gefühlt anfangs immer noch kühl, da die Temperaturdifferenz > zwischen Luft- und Wassertemperatur trotzdem über 20 °C liegt. > > Ich fand das in Thailand sehr schön. Da hatten wir in der Mitte vom Pool > eine Bar, man konnte im Wasser bleiben und seine Drinks schlürfen. > Stundenlang, mir wurde da nie kalt im Wasser. Sowas könnte ich gut > gebrauchen. Solange das Wasser unter 36 °C bleibt ist es immer angenehm. Schon mehr als 20 Grad Differenz, und ich wüßte auch nicht unbedingt, wo sie herkommen sollte. Gut, das Wasser wird ungefähr Tagesdurchschnittstempertaur haben und etwas Verdunstungskühlung an der Oberfläche. Wo wir gerade bei Temperatur sind, das Aufbauen von Solartechnik in der eher unverschatteten Steinwüste wäre auch dann eine Herausforderung, wenn die Araber sich Arbeiter vom indischen Subkontinent kommen ließen.
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| From | Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-19 10:50 +0200 |
| Message-ID | <sd3ec1$3ge$8@tota-refugium.de> |
| In reply to | #510436 |
Am 19.07.2021 um 10:31 schrieb Ulf Kutzner: > Stephan Bumberger schrieb am Montag, 19. Juli 2021 um 10:20:54 UTC+2: >> Am 19.07.2021 um 09:57 schrieb Ulf Kutzner: >>> Frank Hucklenbroich schrieb am Montag, 19. Juli 2021 um 09:41:35 UTC+2: > >>>> Und bei Temperaturen um 58 Grad sollte man gut mit Solarenergie Strom >>>> erzeugen können, der die Klimaanlagen antreibt. In den arabischen WÜsten >>>> ist Platz genug für die Sonnenkollektoren. >>> >>> Dann pflastert jeder sein passend berechnetes Grundstück mit Solaranlagen >>> zu. Gut, ich rate zu Überdimensionierung, denn wir haben ja Temperaturanstieg. >>> >>> Wenn man da aber nicht gerade ine militärische oder zumindest polizeiliche >>> Einrichtung betreibt, einen großen Solarpark betreibt oder Erz schürft, dürfte >>> es wenig Grundgeben, genau dort zu siedeln oder zu bleiben. >>> >>> Spaziergang zum Nachbarn ist nicht, Fruchtschorle auf der Terrasse ist nicht, >> Doch. Man darf sich nur nicht in die pralle Sonne setzen. Ich finde ja + >> 40 °C viel angenehmer als - 40 °C. >> >>> Außenpool müßte gekühlt werden, >> >> NEIN!!!!!!!!!!!!1111111111 >> Das wären endlich mal Wassertemperaturen, die mir gefallen würden. Es >> wäre gefühlt anfangs immer noch kühl, da die Temperaturdifferenz >> zwischen Luft- und Wassertemperatur trotzdem über 20 °C liegt. >> >> Ich fand das in Thailand sehr schön. Da hatten wir in der Mitte vom Pool >> eine Bar, man konnte im Wasser bleiben und seine Drinks schlürfen. >> Stundenlang, mir wurde da nie kalt im Wasser. Sowas könnte ich gut >> gebrauchen. Solange das Wasser unter 36 °C bleibt ist es immer angenehm. > > Schon mehr als 20 Grad Differenz, und ich wüßte auch > nicht unbedingt, wo sie herkommen sollte. Gut, das > Wasser wird ungefähr Tagesdurchschnittstempertaur > haben und etwas Verdunstungskühlung an der Oberfläche. Nachts wird es in der Wüste sehr kalt. Bis auf knapp unter 0° C kann es gehen. Das kühlt so einen Pool dann doch arg. > Wo wir gerade bei Temperatur sind, das Aufbauen von > Solartechnik in der eher unverschatteten Steinwüste > wäre auch dann eine Herausforderung, wenn die Araber > sich Arbeiter vom indischen Subkontinent kommen ließen. "Ich habe keine Sklaven in Katar gesehen" oder so ähnlich. Der Aufbau selber ist etwas mühsam, aber steuern und betreiben kann man das ja dann aus der Ferne. Aus dem Pool heraus zum Beispiel. Mein Wunschklima wäre ja tagsüber so um die 30 °C, nachts etwa 18 °C und jede Nacht von 2-4 Uhr ergiebiger Regen. Und das bitte an 365 Tagen im Jahr. Ich habe nur noch keinen Ort auf dieser Welt gefunden, auf den das zutreffen würde. -- Stephan Niemand schreibt ein Buch alleine.
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-19 02:20 -0700 |
| Message-ID | <f9bcb4c7-d791-4896-9548-6c1c4eda69c8n@googlegroups.com> |
| In reply to | #510438 |
Stephan Bumberger schrieb am Montag, 19. Juli 2021 um 10:50:11 UTC+2: > Am 19.07.2021 um 10:31 schrieb Ulf Kutzner: > > Stephan Bumberger schrieb am Montag, 19. Juli 2021 um 10:20:54 UTC+2: > >> Am 19.07.2021 um 09:57 schrieb Ulf Kutzner: > >>> Frank Hucklenbroich schrieb am Montag, 19. Juli 2021 um 09:41:35 UTC+2: > > > >>>> Und bei Temperaturen um 58 Grad sollte man gut mit Solarenergie Strom > >>>> erzeugen können, der die Klimaanlagen antreibt. In den arabischen WÜsten > >>>> ist Platz genug für die Sonnenkollektoren. > >>> > >>> Dann pflastert jeder sein passend berechnetes Grundstück mit Solaranlagen > >>> zu. Gut, ich rate zu Überdimensionierung, denn wir haben ja Temperaturanstieg. > >>> > >>> Wenn man da aber nicht gerade ine militärische oder zumindest polizeiliche > >>> Einrichtung betreibt, einen großen Solarpark betreibt oder Erz schürft, dürfte > >>> es wenig Grundgeben, genau dort zu siedeln oder zu bleiben. > >>> > >>> Spaziergang zum Nachbarn ist nicht, Fruchtschorle auf der Terrasse ist nicht, > >> Doch. Man darf sich nur nicht in die pralle Sonne setzen. Ich finde ja + > >> 40 °C viel angenehmer als - 40 °C. > >> > >>> Außenpool müßte gekühlt werden, > >> > >> NEIN!!!!!!!!!!!!1111111111 > >> Das wären endlich mal Wassertemperaturen, die mir gefallen würden. Es > >> wäre gefühlt anfangs immer noch kühl, da die Temperaturdifferenz > >> zwischen Luft- und Wassertemperatur trotzdem über 20 °C liegt. > >> > >> Ich fand das in Thailand sehr schön. Da hatten wir in der Mitte vom Pool > >> eine Bar, man konnte im Wasser bleiben und seine Drinks schlürfen. > >> Stundenlang, mir wurde da nie kalt im Wasser. Sowas könnte ich gut > >> gebrauchen. Solange das Wasser unter 36 °C bleibt ist es immer angenehm. > > > > Schon mehr als 20 Grad Differenz, und ich wüßte auch > > nicht unbedingt, wo sie herkommen sollte. Gut, das > > Wasser wird ungefähr Tagesdurchschnittstempertaur > > haben und etwas Verdunstungskühlung an der Oberfläche. > Nachts wird es in der Wüste sehr kalt. Bis auf knapp unter 0° C kann es > gehen. Das kühlt so einen Pool dann doch arg. Du verbringst mal bitte ein Jahr in Oman, wahlweise in Khasab oder in Qurayyat. Oder fang mit dem Komplettdoppelmonat Juni/Juli an. https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_weather_records#Other_high-temperature_records
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-07-19 02:27 -0700 |
| Message-ID | <6f543c1b-3c7a-4079-adfa-b9ad1017a9c5n@googlegroups.com> |
| In reply to | #510438 |
Stefan Froehlich schrieb am Montag, 19. Juli 2021 um 11:12:28 UTC+2: > On Mon, 19 Jul 2021 10:50:10 Stephan Bumberger wrote: > > Am 19.07.2021 um 10:31 schrieb Ulf Kutzner: > > > Stephan Bumberger schrieb am Montag, 19. Juli 2021 um 10:20:54 UTC+2: > > >> Am 19.07.2021 um 09:57 schrieb Ulf Kutzner: > > >>> Frank Hucklenbroich schrieb am Montag, 19. Juli 2021 um 09:41:35 UTC+2: > > >>>> Und bei Temperaturen um 58 Grad sollte man gut mit > > >>>> Solarenergie Strom erzeugen können, der die Klimaanlagen > > >>>> antreibt. > > >>> [...] dürfte es wenig Grundgeben, genau dort zu siedeln oder > > >>> zu bleiben. > > >> Doch. Man darf sich nur nicht in die pralle Sonne setzen. Ich > > >> finde ja + 40 °C viel angenehmer als - 40 °C. > Zwischen +40 und +58 Grad ist ein massiver (und lebensbedrohender) > Unterschied. Mit 40 Grad plus kann man halbwegs umgehen, solange man > nicht körperlich oder geistig arbeiten möchte, bei 58 Grad ist man > tot. > > >> Das wären endlich mal Wassertemperaturen, die mir gefallen > > >> würden. Es wäre gefühlt anfangs immer noch kühl, da die > > >> Temperaturdifferenz zwischen Luft- und Wassertemperatur > > >> trotzdem über 20 °C liegt. > Das Pool, das in so einer Umgebung ohne Kühlung bei 20° bleibt, > möchte ich gerne sehen. Monatsmittel in DV, Kalifornien, Juli 2018, immerhin 42,3 Grad. https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_weather_records#Other_high-temperature_records Gruß, ULF
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