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Groups > ger.ct > #498645 > unrolled thread
| Started by | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| First post | 2021-04-26 09:25 +0200 |
| Last post | 2021-04-26 05:15 -0700 |
| Articles | 12 — 8 participants |
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Amtszeit von Kanzlern begrenzen "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-04-26 09:25 +0200
Re: Amtszeit von Kanzlern begrenzen Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> - 2021-04-26 09:39 +0200
Re: Amtszeit von Kanzlern begrenzen "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-04-26 09:48 +0200
Re: Amtszeit von Kanzlern begrenzen Christian Schumacher <cs.spam@nurfuerspam.de> - 2021-04-26 09:47 +0200
Re: Amtszeit von Kanzlern begrenzen Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-04-26 02:43 -0700
Re: Amtszeit von Kanzlern begrenzen Christian Schumacher <cs.spam@nurfuerspam.de> - 2021-04-26 11:53 +0200
Re: Amtszeit von Kanzlern begrenzen Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-04-26 14:27 +0200
Re: Amtszeit von Kanzlern begrenzen Christian Schumacher <cs.spam@nurfuerspam.de> - 2021-04-26 16:12 +0200
Re: Amtszeit von Kanzlern begrenzen Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2021-04-26 18:08 +0000
Re: Amtszeit von Kanzlern begrenzen Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2021-04-26 19:29 +0000
Re: Amtszeit von Kanzlern begrenzen Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2021-04-27 02:02 +0200
Re: Amtszeit von Kanzlern begrenzen Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2021-04-26 05:15 -0700
| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2021-04-26 09:25 +0200 |
| Subject | Amtszeit von Kanzlern begrenzen |
| Message-ID | <s65psl$528$1@solani.org> |
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/cdu-bernd-althusmann-will-amtszeit-von-cdu-kanzlern-begrenzen-a-bf4fde6c-6292-4d7b-9f38-37d194a6b004 Das könnte unser Land enorm dynamisieren, wenn man so ein 2-Termer Modell wie bei den US Präsidenten einführt. Gerade in der 2. Amtszeit ermöglicht das auch gute Sachentscheidungen. Und es sollte nicht auf CDU-Kanzler beschränkt sein. -- Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...
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| From | Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2021-04-26 09:39 +0200 |
| Message-ID | <slrns8cri3.qdd.t-usenet@ID-685.user.individual.de> |
| In reply to | #498645 |
On Mon, 26 Apr 2021 09:25:09 +0200, Dr. Joachim Neudert wrote: > https://www.spiegel.de/politik/deutschland/cdu-bernd-althusmann-will-amtszeit-von-cdu-kanzlern-begrenzen-a-bf4fde6c-6292-4d7b-9f38-37d194a6b004 > > Das könnte unser Land enorm dynamisieren, wenn man so ein 2-Termer > Modell wie bei den US Präsidenten einführt. > > Gerade in der 2. Amtszeit ermöglicht das auch gute Sachentscheidungen. > > Und es sollte nicht auf CDU-Kanzler beschränkt sein. Bedenke, dass die USA faktisch nur ein Zweiparteiensystem hat, das relativ nah bei je 50 % arbeitet. Vergleiche das mit unserem Mehrparteiensystem. Was ist von den beiden sog. Volksparteien geblieben? Wo wäre denkbar, dass eine grüne Partei nicht nur Großstädte und Bundesländer, sondern sogar die Staatenregierung erlangt? Bei uns ist genug Dynamik drin, dass ein Wechsel möglich ist. Wenn sich Mutti so lange halten kann, dann sicher auch, weil ein Großteil der Bevölkerung mit ihr zufrieden ist. Das mag zum Aussitzen mancher Probleme verleiten. Aber es funktioniert durchaus, ohne gleich in Monarchie und Diktatur abzugleiten. Und wenn ich mir ehrlichgesagt ansehe, wer als Alternative zur Nachfolge steht, den bin ich mit dem Status Quo bei der besten aller schlechten Alternativen. Aber Modell Neuseeland im Kanzleramt, darauf würde ich mich freuen.
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2021-04-26 09:48 +0200 |
| Message-ID | <s65r96$5vc$1@solani.org> |
| In reply to | #498648 |
Am 26.04.21 um 09:39 schrieb Martin Τrautmann: > Aber Modell Neuseeland im Kanzleramt, darauf würde ich > mich freuen. Gestern bei Anne Will hat sie allerdings recht gedankenleicht schnippisch geplappert, und rein technisch dabei viel zu schnell gesprochen. So kann man im Seminar Gegner niederreden, und auch parteiinterne Gegenkandidaten, aber als Kanzlerin- na ja. Reifen im Amt? Also begeistert hat sie mich gestern nicht. -- Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...
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| From | Christian Schumacher <cs.spam@nurfuerspam.de> |
|---|---|
| Date | 2021-04-26 09:47 +0200 |
| Message-ID | <AABghnATUwAAAA9t.A1.flnews@juanda.csf.my-fqdn.de> |
| In reply to | #498645 |
Dr. Joachim Neudert schrieb in ger.ct: > https://www.spiegel.de/politik/deutschland/cdu-bernd-althusmann-will-amtszeit-von-cdu-kanzlern-begrenzen-a-bf4fde6c-6292-4d7b-9f38-37d194a6b004 > > Das könnte unser Land enorm dynamisieren, wenn man so ein 2-Termer > Modell wie bei den US Präsidenten einführt. > > Gerade in der 2. Amtszeit ermöglicht das auch gute Sachentscheidungen. Man hat bei uns ja beispielsweise die Amtszeit des Bundespräsidenten auf zwei Wahlperioden begrenzt. Und dynamisiert das irgendwas? Natürlich nicht, weil so gut wie keine Kompetenzen bei ihm liegen. Der/die Kanzler*in ist zwar Regierungschef, aber längst nicht mit der zentralen Machtbefugnis eines US-Präsidenten ausgestattet. Merkt man auch an Fr. Merkel. Der wird zum Ende hin nur auf der Nase herumgetanzt und bewegen kann sie alleine garnichts. Das einzige, was so eine Begrenzung bewirken würde, ist, dass die regierende Partei sich rechtzeitig um neue Alpha-Tierchen bemühen muss. Bedeutsamer finde ich daher fast den mit enthaltenen Vorschlag der Verlängerung der Bundestagswahlperiode auf fünf Jahre. Da bin ich mir noch nicht so ganz im Klaren, welche Motivationen hinter dem Vorschlag stecken. -- Gruß Christian
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
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| Date | 2021-04-26 02:43 -0700 |
| Message-ID | <bf9ab9d5-31ce-44e7-94ae-5a3b2c018cf6n@googlegroups.com> |
| In reply to | #498650 |
Christian Schumacher schrieb am Montag, 26. April 2021 um 09:46:57 UTC+2: > Bedeutsamer finde ich daher fast den mit enthaltenen Vorschlag der > Verlängerung der Bundestagswahlperiode auf fünf Jahre. > Da bin ich mir noch nicht so ganz im Klaren, welche Motivationen > hinter dem Vorschlag stecken. Stärkt die Demokratie, wenn man beim Volk nicht so oft Entscheidungen abfragen muß. Aber warum nicht gleich sieben oder zehn Jahre? Gruß, ULF
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| From | Christian Schumacher <cs.spam@nurfuerspam.de> |
|---|---|
| Date | 2021-04-26 11:53 +0200 |
| Message-ID | <AABgho2uVMgAAA9t.A1.flnews@juanda.csf.my-fqdn.de> |
| In reply to | #498650 |
Stefan Froehlich schrieb in ger.ct: > On Mon, 26 Apr 2021 09:47:31 Christian Schumacher wrote: > > Bedeutsamer finde ich daher fast den mit enthaltenen Vorschlag der > > Verlängerung der Bundestagswahlperiode auf fünf Jahre. > > Da bin ich mir noch nicht so ganz im Klaren, welche Motivationen > > hinter dem Vorschlag stecken. > > Hat man bei uns vor einiger Zeit mit dem Argument "längere > Arbeitsphasen und anteilig weniger Wahlkampf" eingeführt. In Bayern hat man das vor geraumer Zeit auch gemacht und ist von vier auf fünf Jahre gegangen. Immerhin war dazu ein Volksentscheid nötig. Allerdings wären längere Arbeitsphasen für sich genommen ein Argument, mit dem man die Wahlperiode noch viel weiter fassen könnte. Warum also nicht gleich sieben oder zehn Jahre? Lange Arbeitsphasen alleine sollten also nicht alleine maßgeblich sein. Wenn man nicht ständig im Wahlkampfmodus sein möchte, könnte man ja einfach die Wahlen eines Jahres auf einen Termin zusammenfassen. Würde schon etwas bringen, ohne dass man an der Legislaturperiode schrauben müsste. > Seitdem > hat es keine Regierung geschafft, die vollen 5 Jahre > durchzuarbeiten, man kann also nur Mutmaßungen anstellen, ob es > tatsächlich etwas bringt :) Och, solange ihr nicht die Wahlfrequenz Israels erreicht... ;-) -- Gruß Christian
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
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| Date | 2021-04-26 14:27 +0200 |
| Message-ID | <s66bhn$go5$1@dont-email.me> |
| In reply to | #498677 |
Am 26.04.2021 um 11:53 schrieb Christian Schumacher:
> Stefan Froehlich schrieb in ger.ct:
>> Hat man bei uns vor einiger Zeit mit dem Argument "längere
>> Arbeitsphasen und anteilig weniger Wahlkampf" eingeführt.
>
> In Bayern hat man das vor geraumer Zeit auch gemacht und ist von
> vier auf fünf Jahre gegangen. Immerhin war dazu ein Volksentscheid
> nötig. Allerdings wären längere Arbeitsphasen für sich genommen ein
> Argument, mit dem man die Wahlperiode noch viel weiter fassen könnte.
> Warum also nicht gleich sieben oder zehn Jahre?
Erfahrungsgemaäß benötigt derartige "Arbeit" immer nur exakt die zur
Verfügung gestellte Zeit.
Deswegen wäre es sinnvoll, die Wahlperioden auf 3 Jahre festzulegen.
Oder welchen Sinn soll es haben das, was man in 3 Jahren schaffen
könnte, auf 5 (oder mehr) jahre auszudehnen?
--
Dank, "dass kein unnötiger, kritischer Disput uns ablenken kann von der
Zustimmung zu den sinnvollen und immer angemessenen Maßnahmen unserer
Regierung ..."
--Jan Josef Liefers
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| From | Christian Schumacher <cs.spam@nurfuerspam.de> |
|---|---|
| Date | 2021-04-26 16:12 +0200 |
| Message-ID | <AABghso9MdwAAA9t.A1.flnews@juanda.csf.my-fqdn.de> |
| In reply to | #498700 |
Lars Gebauer schrieb in ger.ct: > Am 26.04.2021 um 11:53 schrieb Christian Schumacher: > > Stefan Froehlich schrieb in ger.ct: > > > Hat man bei uns vor einiger Zeit mit dem Argument "längere > > > Arbeitsphasen und anteilig weniger Wahlkampf" eingeführt. > > > > In Bayern hat man das vor geraumer Zeit auch gemacht und ist von > > vier auf fünf Jahre gegangen. Immerhin war dazu ein Volksentscheid > > nötig. Allerdings wären längere Arbeitsphasen für sich genommen ein > > Argument, mit dem man die Wahlperiode noch viel weiter fassen könnte. > > Warum also nicht gleich sieben oder zehn Jahre? > > Erfahrungsgemaäß benötigt derartige "Arbeit" immer nur exakt die zur > Verfügung gestellte Zeit. > > Deswegen wäre es sinnvoll, die Wahlperioden auf 3 Jahre festzulegen. Das lieferte manchen dann ein Wiederwahl-Argument: man ist ja bei $wichtigemthema noch nicht fertig und müsse daher bitte jetzt wiedergewählt werden, damit das nicht scheitert. > Oder welchen Sinn soll es haben das, was man in 3 Jahren schaffen > könnte, auf 5 (oder mehr) jahre auszudehnen? Bislang hat es glaube ich noch jede Regierungskoalition geschafft, dass noch Vorhaben aus dem Koalitionsvertrag unrealisiert blieben. Daran würde wohl in der Tat auch die Dauer der Legislatur wenig ändern. -- Gruß Christian
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2021-04-26 18:08 +0000 |
| Message-ID | <s66vi5$rc5$1@solani.org> |
| In reply to | #498710 |
Stefan Froehlich <Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at> wrote: > On Mon, 26 Apr 2021 16:12:13 Christian Schumacher wrote: >> Lars Gebauer schrieb in ger.ct: >>> Am 26.04.2021 um 11:53 schrieb Christian Schumacher: >>>> Allerdings wären längere Arbeitsphasen für sich genommen ein >>>> Argument, mit dem man die Wahlperiode noch viel weiter fassen >>>> könnte. Warum also nicht gleich sieben oder zehn Jahre? > >>> Erfahrungsgemaäß benötigt derartige "Arbeit" immer nur exakt die >>> zur Verfügung gestellte Zeit. > >>> Deswegen wäre es sinnvoll, die Wahlperioden auf 3 Jahre >>> festzulegen. > >> Das lieferte manchen dann ein Wiederwahl-Argument: man ist ja bei >> $wichtigemthema noch nicht fertig und müsse daher bitte jetzt >> wiedergewählt werden, damit das nicht scheitert. > > Bitte wovon redet ihr? Habt ihr ernsthaft Regierungen, die bei > Amtsantritt verkünden: Wir machen jetzt innerhalb der nächsten 4 > Jahre dieses und jenes, und danach sind wir *fertig*, und das Land > läuft von alleine weiter? Es ist noch viel schlimmer als du denkst: bei den letzten zwei Koalitionsbildungen wurde ein Koalitionsvertrag gemacht. Der von 2013 über 150 Seiten hat natürlich die Flüchtlingskrise nicht voraus geahnt und der von 2018 über 180 Seiten natürlich keine Corona Pandemie. Alles Makulatur. Ich hab immer gesagt man kann ein Land nicht vier Jahre im Voraus per Remote control steuern. Aber hört jemand auf mich? ;-) -- please forgive my iPhone typos
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2021-04-26 19:29 +0000 |
| Message-ID | <s674b3$9tl$1@solani.org> |
| In reply to | #498735 |
Stefan Froehlich <Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at> wrote: > On Mon, 26 Apr 2021 20:08:05 Dr. Joachim Neudert wrote: >> Stefan Froehlich <Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at> wrote: >>> On Mon, 26 Apr 2021 16:12:13 Christian Schumacher wrote: >>>> Lars Gebauer schrieb in ger.ct: >>>>> Deswegen wäre es sinnvoll, die Wahlperioden auf 3 Jahre >>>>> festzulegen. >>> >>>> Das lieferte manchen dann ein Wiederwahl-Argument: man ist ja >>>> bei $wichtigemthema noch nicht fertig und müsse daher bitte >>>> jetzt wiedergewählt werden, damit das nicht scheitert. >>> >>> Bitte wovon redet ihr? Habt ihr ernsthaft Regierungen, die bei >>> Amtsantritt verkünden: Wir machen jetzt innerhalb der nächsten 4 >>> Jahre dieses und jenes, und danach sind wir *fertig*, und das >>> Land läuft von alleine weiter? >> >> Es ist noch viel schlimmer als du denkst: bei den letzten zwei >> Koalitionsbildungen wurde ein Koalitionsvertrag gemacht. [...] >> Alles Makulatur. > > Ich hatte mit dieser Reaktion schon beim Schreiben meines Postings > gerechnet :-) > > Aber selbst in ruhigeren Zeiten (und die gab es durchaus, wenn ich > zurückdenke) gab es keinen Kanzler, der nach dem Ende der > Legislaturperiode gesagt hätte: Ok, alles abgeschlossen, jetzt fällt > mir nichts mehr ein, was ich noch tun wollte. > > Servus, > Stefan > In der DDR wurde irgendwann gegen Schluss verkündet, der sozialistische Zielzustand sei nun erreicht, das verhiessene Paradies also da. Die Leute wollten aber noch einen Videorecorder und mindestens einen VW Golf, haben die Meldung also nicht abgekauft. -- please forgive my iPhone typos
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| From | Martin Ebert <mx300@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2021-04-27 02:02 +0200 |
| Message-ID | <s67kb8$o9i$1@dont-email.me> |
| In reply to | #498736 |
Am 26.04.21 um 21:29 schrieb Dr. Joachim Neudert: > In der DDR wurde irgendwann gegen Schluss verkündet, der > sozialistische Zielzustand sei nun erreicht, das verhiessene Paradies > also da. Ähmmm - nein. Die Idee war die vom Kommunismus: "Jedem nach seinen Bedürfnissen" hieß das plakativ. Irgendwann wurde klar, dass dieser Zustand nicht direkt vor der Türe steht, so dachte man sich den Sozialismus aus. Als der dann da war und der Kommunismus immer noch nicht an die Tür klopfte, dachte man sich die Sache mit dem "entwickelten" und mit dem "reifen" Sozialismus aus. Aber der Kommunismus klopfte immer noch nicht. Der Rest stimmt wieder: Arbeiter Ralf kratzte sich an den Kopf: Ok, ich bin nicht ausge- beutet. Aber warum kann mir mein Cousin Rolf so leckere Sprengel- Schokolade und Jakobs-Kaffee schicken? Wieso fährt der ein richtiges Auto und ich nur eine Pappe? Der ist doch ausgebeutet? Ok, dann will ich auch ausgebeutet sein! Mt
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| From | Herwig <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2021-04-26 05:15 -0700 |
| Message-ID | <3e340086-c83d-41ee-ba84-32cf8fd78548n@googlegroups.com> |
| In reply to | #498650 |
2021-04-26 14:15:00 +0200 > ... > Der/die Kanzler*in ist zwar Regierungschef, aber längst nicht mit der > zentralen Machtbefugnis eines US-Präsidenten ausgestattet. Eben. Unsere BundesKanzler brauchen auch einen AtomKoffer. Es reicht ja, wenn am anderen Ende nur Attrappen stehen. Vielleicht mit einer automatisch generierten WebSite, die mitteilt, dass (a) soeben ein AtomKrieg begonnen, aber (b) dieser nicht funktioniert habe. Dann klärt sich das mit der AmtsZeit auch ganz schnell: unsere OppositionsParteien werden soviel Wind machen, dass die KlimaWende geschafft ist. Herwig
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