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Groups > ger.ct > #470699 > unrolled thread

USA first. No more

Started byDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
First post2020-10-21 19:01 +0000
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  USA first. No more Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2020-10-21 19:01 +0000
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                  Re: USA first. No more Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2020-10-22 08:29 -0400
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          Re: USA first. No more Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2020-10-22 11:23 +0200
            Re: USA first. No more Ulf.Kutzner@web.de - 2020-10-22 09:27 -0700
              Re: USA first. No more Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2020-10-23 11:33 +0200
      Re: USA first. No more Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2020-10-22 09:26 +0200
        Re: USA first. No more Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2020-10-22 10:30 +0200
          Re: USA first. No more Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2020-10-22 10:32 +0200
          Re: USA first. No more Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> - 2020-10-22 11:48 +0200
      Re: USA first. No more Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2020-10-22 16:23 +0200
    Re: USA first. No more Christian Hanné <the.hanne@gmail.com> - 2020-10-22 09:34 +0200
      Re: USA first. No more Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2020-10-22 00:36 -0700
        Re: USA first. No more Christian Hanné <the.hanne@gmail.com> - 2020-10-22 11:05 +0200
          Re: USA first. No more Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2020-10-22 02:09 -0700

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#470699 — USA first. No more

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2020-10-21 19:01 +0000
SubjectUSA first. No more
Message-ID<rmq0i4$ap4$1@solani.org>
Die Rate der Neuinfektionen/100 000 liegt jetzt in Europa deutlich höher
als in den USA.


-- 
please forgive my iPhone typos

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#470704

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2020-10-21 19:08 +0000
Message-ID<rmq107$b0r$1@solani.org>
In reply to#470699
Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> wrote:
> Am 21.10.20 um 21:01 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> 
>> Die Rate der Neuinfektionen/100 000 liegt jetzt in Europa deutlich höher
>> als in den USA.
> 
> Wenn die US Zahlen denn stimmen.
> 
> https://twitter.com/CheckYourInfo/status/1318953042843226112
> 
> Hanno
> 

Ja, stimmt.
Trump hat es aber noch nicht bemerkt.

Pssssst!

-- 
please forgive my iPhone typos

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#470707

FromMartin Τrautmann <t-usenet@gmx.net>
Date2020-10-21 21:48 +0200
Message-ID<slrnrp143u.19pk.t-usenet@ID-685.user.individual.de>
In reply to#470699
On Wed, 21 Oct 2020 19:01:24 -0000 (UTC), Dr  Joachim Neudert wrote:
> Die Rate der Neuinfektionen/100 000 liegt jetzt in Europa deutlich höher
> als in den USA.

Die aktiven Fälle sind schon seit einiger Zeit in ein paar Ländern höher
als in den USA

https://pbs.twimg.com/media/Ek4JfReXUAA9twH?format=png&name=900x900

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#470708

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2020-10-21 19:51 +0000
Message-ID<rmq3fb$d20$1@solani.org>
In reply to#470707
Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> wrote:
> On Wed, 21 Oct 2020 19:01:24 -0000 (UTC), Dr  Joachim Neudert wrote:
>> Die Rate der Neuinfektionen/100 000 liegt jetzt in Europa deutlich höher
>> als in den USA.
> 
> Die aktiven Fälle sind schon seit einiger Zeit in ein paar Ländern höher
> als in den USA
> 
> https://pbs.twimg.com/media/Ek4JfReXUAA9twH?format=png&name=900x900
> 

Ich habe eine Summengrafik, leider nur als Bild geschickt bekommen, USA vs.
Europa. Bislang finde ich keinen Link dazu, evtl. lade ich das Bild mal
hoch.

-- 
please forgive my iPhone typos

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#470710

FromMartin Τrautmann <t-usenet@gmx.net>
Date2020-10-21 22:07 +0200
Message-ID<slrnrp1588.19pk.t-usenet@ID-685.user.individual.de>
In reply to#470708
On Wed, 21 Oct 2020 19:51:07 -0000 (UTC), Dr  Joachim Neudert wrote:
> Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> wrote:
>> On Wed, 21 Oct 2020 19:01:24 -0000 (UTC), Dr  Joachim Neudert wrote:
>>> Die Rate der Neuinfektionen/100 000 liegt jetzt in Europa deutlich höher
>>> als in den USA.
>> 
>> Die aktiven Fälle sind schon seit einiger Zeit in ein paar Ländern höher
>> als in den USA
>> 
>> https://pbs.twimg.com/media/Ek4JfReXUAA9twH?format=png&name=900x900
>> 
>
> Ich habe eine Summengrafik, leider nur als Bild geschickt bekommen, USA vs.
> Europa. Bislang finde ich keinen Link dazu, evtl. lade ich das Bild mal
> hoch.

Im direkten Vergleich hält sich Europa noch ganz gut.

Interessant finde ich solche Zufälle wie der quasi identische Verlauf der
katholischen Länder Italien und Polen - oder der ähnliche Verlauf in so
gegensätzlichen Ländern wie Österreich und Portugal

Warum es allerdings manche Länder so krass heftiger trifft als andere,
woher kommt das?

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#470714

FromMartin Ebert <mx300@gmx.net>
Date2020-10-21 22:33 +0200
Message-ID<rmq5vf$u34$2@dont-email.me>
In reply to#470710
Am 21.10.20 um 22:07 schrieb Martin Τrautmann:

> Interessant finde ich solche Zufälle wie der quasi identische Verlauf der
> katholischen Länder Italien und Polen - oder der ähnliche Verlauf in so
> gegensätzlichen Ländern wie Österreich und Portugal

Vielleicht sind das gar keine Zufälle, vielleicht wirken da
schwache Kausalitäten.

> Warum es allerdings manche Länder so krass heftiger trifft als andere,
> woher kommt das?

Tschechien ist in Europa das Land mit den wenigsten Gläubigen ...

Mt

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#470718

FromMartin Τrautmann <t-usenet@gmx.net>
Date2020-10-21 23:51 +0200
Message-ID<slrnrp1bb5.19pk.t-usenet@ID-685.user.individual.de>
In reply to#470714
On Wed, 21 Oct 2020 22:33:51 +0200, Martin Ebert wrote:
> Am 21.10.20 um 22:07 schrieb Martin Τrautmann:
>
>> Interessant finde ich solche Zufälle wie der quasi identische Verlauf der
>> katholischen Länder Italien und Polen - oder der ähnliche Verlauf in so
>> gegensätzlichen Ländern wie Österreich und Portugal
>
> Vielleicht sind das gar keine Zufälle, vielleicht wirken da
> schwache Kausalitäten.
>
>> Warum es allerdings manche Länder so krass heftiger trifft als andere,
>> woher kommt das?
>
> Tschechien ist in Europa das Land mit den wenigsten Gläubigen ...

Und Spanien? Das Land mit dem wieder starken Anstieg bei den Toten?

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#470727

FromMartin Ebert <mx300@gmx.net>
Date2020-10-22 02:23 +0200
Message-ID<rmqjei$gmn$1@dont-email.me>
In reply to#470718
Am 21.10.20 um 23:51 schrieb Martin Τrautmann:
> On Wed, 21 Oct 2020 22:33:51 +0200, Martin Ebert wrote:

>> Tschechien ist in Europa das Land mit den wenigsten Gläubigen ...

> Und Spanien? Das Land mit dem wieder starken Anstieg bei den Toten?

Ich sprach ja von schwachen Kausalitäten. Und ich muss
aufpassen, dass ich nicht zu stark generalisiere, also
in diese Ecke will ich mich nicht selbst stellen.

Spanien waren die, die sich zu jeder Begrüßung und Verabschiedung
gleich mehrfach so süß abherzen?

Und dann empfehle ich Dir im Hochsommer eine Rundreise, nur Städte.
Du fängst in München an, über Wien, Pressburg (Bratislava), Prag,
zum Schluss nach Budapest. Achte mal an den unbedeckten Anteil an
weiblicher Haut.

Mir ist das vor Jahren völlig zufällig aufgefallen, es war eine
ähnliche Reise. Mit großem Abstand gewinnt da Prag: Wirklich
alle tragen Hotpants, zudem Bauchnabel frei.

Die Unterschiede waren frappierend.

Mt

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#470738

FromFrank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com>
Date2020-10-22 09:01 +0200
Message-ID<1om1tj8sxu92z.b2jr73s7uz1s$.dlg@40tude.net>
In reply to#470727
Am Thu, 22 Oct 2020 02:23:46 +0200 schrieb Martin Ebert:

> Am 21.10.20 um 23:51 schrieb Martin Τrautmann:
>> On Wed, 21 Oct 2020 22:33:51 +0200, Martin Ebert wrote:
> 
>>> Tschechien ist in Europa das Land mit den wenigsten Gläubigen ...
> 
>> Und Spanien? Das Land mit dem wieder starken Anstieg bei den Toten?
> 
> Ich sprach ja von schwachen Kausalitäten. Und ich muss
> aufpassen, dass ich nicht zu stark generalisiere, also
> in diese Ecke will ich mich nicht selbst stellen.
> 
> Spanien waren die, die sich zu jeder Begrüßung und Verabschiedung
> gleich mehrfach so süß abherzen?

Die und die Franzosen.
 
> Und dann empfehle ich Dir im Hochsommer eine Rundreise, nur Städte.
> Du fängst in München an, über Wien, Pressburg (Bratislava), Prag,
> zum Schluss nach Budapest. Achte mal an den unbedeckten Anteil an
> weiblicher Haut.

Das habe ich 2017 gemacht: Prag, Bratislava und Budapest.Schöne Ecke.
 
> Mir ist das vor Jahren völlig zufällig aufgefallen, es war eine
> ähnliche Reise. Mit großem Abstand gewinnt da Prag: Wirklich
> alle tragen Hotpants, zudem Bauchnabel frei.

Das hast Du in England aber auch (bei den jüngeren Damen).

Grüße,

Frank

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#470789

FromFidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
Date2020-10-22 08:29 -0400
Message-ID<rmrtvh$sid$1@dont-email.me>
In reply to#470738
Salve allerseits,

Frank Hucklenbroich schrieb:
> Am Thu, 22 Oct 2020 02:23:46 +0200 schrieb Martin Ebert:
>> Am 21.10.20 um 23:51 schrieb Martin Τrautmann:
>>> On Wed, 21 Oct 2020 22:33:51 +0200, Martin Ebert wrote:
>> 
>>>> Tschechien ist in Europa das Land mit den wenigsten Gläubigen ...
>> 
>>> Und Spanien? Das Land mit dem wieder starken Anstieg bei den Toten?
>> 
>> Ich sprach ja von schwachen Kausalitäten. Und ich muss
>> aufpassen, dass ich nicht zu stark generalisiere, also
>> in diese Ecke will ich mich nicht selbst stellen.
>> 
>> Spanien waren die, die sich zu jeder Begrüßung und Verabschiedung
>> gleich mehrfach so süß abherzen?
> 
> Die und die Franzosen.
>  
<https://www.youtube.com/watch?v=v2s4JKzFC_0>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#470810

FromMartin Ebert <mx300@gmx.net>
Date2020-10-22 16:21 +0200
Message-ID<rms4hm$97g$2@dont-email.me>
In reply to#470738
Am 22.10.20 um 09:01 schrieb Frank Hucklenbroich:
> Am Thu, 22 Oct 2020 02:23:46 +0200 schrieb Martin Ebert:

>> Mir ist das vor Jahren völlig zufällig aufgefallen, es war eine
>> ähnliche Reise. Mit großem Abstand gewinnt da Prag: Wirklich
>> alle tragen Hotpants, zudem Bauchnabel frei.

> Das hast Du in England aber auch (bei den jüngeren Damen).

Ich hatte überlegt, ob ich Cornwall mit erwähne. Wobei
"jüngere Damen" dort durchaus bis 60 geht.

Mt

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#470720

FromUlf.Kutzner@web.de
Date2020-10-21 14:58 -0700
Message-ID<cae3aeaa-65d3-48b2-9f9c-9c88703c2d44o@googlegroups.com>
In reply to#470714
Am Mittwoch, 21. Oktober 2020 22:33:52 UTC+2 schrieb Leerstelle:
> Am 21.10.20 um 22:07 schrieb Martin Τrautmann:
> 
> > Interessant finde ich solche Zufälle wie der quasi identische Verlauf der
> > katholischen Länder Italien und Polen - oder der ähnliche Verlauf in so
> > gegensätzlichen Ländern wie Österreich und Portugal
> 
> Vielleicht sind das gar keine Zufälle, vielleicht wirken da
> schwache Kausalitäten.

Ich hätte jetzt auch Österreich und
Portugal für katholisch geprägt gehalten...

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#470737

FromFrank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com>
Date2020-10-22 08:59 +0200
Message-ID<15fmk2ijeewk8.1pjuohkcqd7lt.dlg@40tude.net>
In reply to#470710
Am Wed, 21 Oct 2020 22:07:36 +0200 schrieb Martin Τrautmann:

> On Wed, 21 Oct 2020 19:51:07 -0000 (UTC), Dr  Joachim Neudert wrote:
>> Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> wrote:
>>> On Wed, 21 Oct 2020 19:01:24 -0000 (UTC), Dr  Joachim Neudert wrote:
>>>> Die Rate der Neuinfektionen/100 000 liegt jetzt in Europa deutlich höher
>>>> als in den USA.
>>> 
>>> Die aktiven Fälle sind schon seit einiger Zeit in ein paar Ländern höher
>>> als in den USA
>>> 
>>> https://pbs.twimg.com/media/Ek4JfReXUAA9twH?format=png&name=900x900
>>> 
>>
>> Ich habe eine Summengrafik, leider nur als Bild geschickt bekommen, USA vs.
>> Europa. Bislang finde ich keinen Link dazu, evtl. lade ich das Bild mal
>> hoch.
> 
> Im direkten Vergleich hält sich Europa noch ganz gut.
> 
> Interessant finde ich solche Zufälle wie der quasi identische Verlauf der
> katholischen Länder Italien und Polen - oder der ähnliche Verlauf in so
> gegensätzlichen Ländern wie Österreich und Portugal

Und Griechenland, das nach wie vor kaum Fälle hat.
 
> Warum es allerdings manche Länder so krass heftiger trifft als andere,
> woher kommt das?

Ich denke, das hängt vom dort vorhandenen Gesundheitssystem ab, und da sind
wir vergleichsweise gut aufgestellt.

Nicht nur die Zahl der Intensivbetten ist bei uns wesentlich höher als in
den anderen Europäischen Ländern, auch sonst ist die Versorgung recht gut
und es dürfte weniger Leute mit unbehandelten Vorerkrankungen geben.

Grüße,

Frank

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#470790

FromFidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
Date2020-10-22 08:35 -0400
Message-ID<rmrube$vn7$1@dont-email.me>
In reply to#470737
Salve allerseits,

Frank Hucklenbroich schrieb:
> Am Wed, 21 Oct 2020 22:07:36 +0200 schrieb Martin Τrautmann:
>> On Wed, 21 Oct 2020 19:51:07 -0000 (UTC), Dr  Joachim Neudert wrote:
>>> Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> wrote:
>>>> On Wed, 21 Oct 2020 19:01:24 -0000 (UTC), Dr  Joachim Neudert wrote:
>>>>
>>>>> Die Rate der Neuinfektionen/100 000 liegt jetzt in Europa deutlich höher
>>>>> als in den USA.
>>>> 
>>>> Die aktiven Fälle sind schon seit einiger Zeit in ein paar Ländern höher
>>>> als in den USA
>>>> 
>>>> https://pbs.twimg.com/media/Ek4JfReXUAA9twH?format=png&name=900x900
>>>
>>> Ich habe eine Summengrafik, leider nur als Bild geschickt bekommen, USA vs.
>>> Europa. Bislang finde ich keinen Link dazu, evtl. lade ich das Bild mal
>>> hoch.
>> 
>> Im direkten Vergleich hält sich Europa noch ganz gut.
>> 
>> Interessant finde ich solche Zufälle wie der quasi identische Verlauf der
>> katholischen Länder Italien und Polen - oder der ähnliche Verlauf in so
>> gegensätzlichen Ländern wie Österreich und Portugal
> 
> Und Griechenland, das nach wie vor kaum Fälle hat.
>  
+--- <hier abknabbern> ---
| Wie in den meisten anderen Ländern steigt auch in Griechenland die Zahl
| der Neuinfektionen seit Wochen an, allerdings von einem relativ
| niedrigen Niveau aus. Bisher haben sich in dem Land mit seinen 19,7
| Millionen Einwohnern etwa 26.500 Menschen infiziert. Zum Vergleich: In
| Portugal, das fast gleich viele Einwohner hat, gab es seit dem Beginn
| der Pandemie bereits rund 104.000 festgestellte Infektionen.
|
| Frühzeitige Maßnahmen haben Schlimmeres verhindert
| Die erste Welle im Frühjahr hatte Griechenland besser gemeistert als die
| meisten anderen europäischen Länder. Ministerpräsident Kyriakos
| Mitsotakis hörte auf die Fachleute und ließ frühzeitig
| Kontaktbeschränkungen einführen. Schon am Tag nach Bekanntwerden des
| ersten Corona-Falls am 26. Februar wurden die Karnevalsumzüge abgesagt.
| Schrittweise führte die Regierung weitere Beschränkungen ein, von der
| Schließung der Schulen am 12. März bis zum völligen Lockdown zehn Tage
| später. Bei den meisten Maßnahmen war Griechenland anderen EU-Ländern
| zeitlich voraus, obwohl es damals erst sehr wenige Fälle verzeichnete.
|
| Überdies war die Akzeptanz in der Bevölkerung groß. In der Pandemie
| zeigten die Griechen eine Qualität, die man ihnen im Rest Europas eher
| wenig zutraut: Disziplin. Dazu trugen auch die Schreckensbilder
| überfüllter Krankenhäuser und Leichenhallen aus dem benachbarten Italien
| bei. Weil die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung die Beschränkungen
| befolgte und die Einhaltung polizeilich intensiv kontrolliert wurde,
| flachte die Kurve der Neuninfektionen schon Anfang April wieder ab.
|
| *Etwa 3 Prozent der Tests sind positiv*
|
| Seit August steigt die Neuinfektionenkurve aber wieder steil an. Am
| Dienstag wurde mit 667 gemeldeten Fällen ein neuer Tagesrekord erreicht.
| Offenbar sind vor allem jüngere Griechinnen und Griechen in den
| vergangenen Wochen wieder unvorsichtiger geworden, die Wachsamkeit hat
| nachgelassen. Dass mehr Neuninfektionen gemeldet werden, dürfte aber
| auch damit zu tun haben, dass viel mehr getestet wird. Während die
| Gesundheitsbehörden im Mai und Juni täglich noch bis zu 5000 Tests
| auswerteten, sind es aktuell etwa 20.000 am Tag. Der Anteil der
| positiven Testergebnisse liegt dabei, ähnlich wie in Deutschland,
| zwischen 2 und 3 Prozent.
|
| Presseberichte, wonach die Zahl der Todesfälle in Griechenland jetzt
| überproportional ansteige, bestätigen die offiziellen Statistiken der
| staatlichen Gesundheitsbehörde EODY nicht. Im Gegenteil: Nach den
| offiziellen Daten ist die Zahl der Sterbefälle seit Anfang September
| weniger stark gestiegen als die der Neuinfektionen – was auch mit dem
| sinkenden Altersdurchschnitt der Infizierten erklärt werden kann. Bis
| zum Dienstag waren in Griechenland 528 Menschen an Covid-19 gestorben.
| Das entspricht 49 Todesfällen pro Million Einwohner, gegenüber 119 in
| Deutschland.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.rnd.de/gesundheit/steigende-corona-zahlen-in-griechenland-regierung-will-zweiten-lockdown-vermeiden-ELEY5MNVOZCYJFK2FNAP5UPZKA.html>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#470741

FromLars Gebauer <lgebauer@live.de>
Date2020-10-22 09:31 +0200
Message-ID<rmrcfq$6po$1@dont-email.me>
In reply to#470710
Am 21.10.2020 um 22:07 schrieb Martin Τrautmann:
> Interessant finde ich solche Zufälle wie der quasi identische Verlauf der
> katholischen Länder Italien und Polen - oder der ähnliche Verlauf in so
> gegensätzlichen Ländern wie Österreich und Portugal

Wie? Was? - Ich hab' doch hier gelernt, daß die Pandemie überall gleich 
wäre. Weswegen man Deutschland ganz problemlos mit Israel, Japan, 
Mauretanien und Papua-Neuguinea vergleichen könne. Überall gleich!

> Warum es allerdings manche Länder so krass heftiger trifft als andere,
> woher kommt das?

Einbildung.

-- 
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten, 
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
                  --Mark Twain

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#470725

FromFidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
Date2020-10-21 18:38 -0400
Message-ID<rmqd8n$gle$1@dont-email.me>
In reply to#470707
Salve allerseits,

Martin Τrautmann schrieb:
> On Wed, 21 Oct 2020 19:01:24 -0000 (UTC), Dr  Joachim Neudert wrote:
>
>> Die Rate der Neuinfektionen/100 000 liegt jetzt in Europa deutlich höher
>> als in den USA.
> 
> Die aktiven Fälle sind schon seit einiger Zeit in ein paar Ländern höher
> als in den USA
> 
> https://pbs.twimg.com/media/Ek4JfReXUAA9twH?format=png&name=900x900
> 
+--- <hier abknabbern> ---
| Nach einem Rückgang der Fälle in den Sommermonaten rückt der Fokus der
| Corona-Pandemie wieder auf die Länder der Europäischen Union (EU). Zwar
| sind die USA nach wie vor das gemessen an den registrierten Infektionen
| am stärksten von der Pandemie betroffene Land weltweit. Doch die Länder
| der EU verzeichnen erstmals seit Anfang April wieder mehr tägliche
| Covid-19-Fälle pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche als die
| Vereinigten Staaten.
|
| Am Dienstag meldeten die Gesundheitsbehörden dem europäischen Zentrum
| für Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) durchschnittlich 150
| Fälle pro 100.000 Einwohner. In den USA waren es 149.
|
| Tags zuvor hatte der Wert, den die US-Bundesstaaten an die nationale
| Gesundheitsbehörde CDC gemeldet hatten, knapp über dem der EU-Länder
| gelegen. Am Mittwoch wuchs der Abstand der Fälle pro 100.000 Einwohner
| zwischen den EU-Ländern und den USA auf mehr als zwei an – 155 zu 153.
|
| Anders ausgedrückt: In den USA mit ihren 328 Millionen Einwohnern wurden
| in den vergangenen sieben Tagen rund 360.000 Neuinfektionen registriert,
| in der EU mit ihren 447 Millionen Einwohnern waren es rund 487.000
| Neuinfektionen.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.tagesspiegel.de/politik/europa-liegt-jetzt-vorn-eu-laender-ueberholen-usa-bei-taeglichen-corona-neuinfektionen/26275476.html>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#470734

FromFrank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com>
Date2020-10-22 08:50 +0200
Message-ID<wb08kwamobe0$.j8h5gq1k1hha$.dlg@40tude.net>
In reply to#470699
Am Wed, 21 Oct 2020 19:01:24 -0000 (UTC) schrieb Dr. Joachim Neudert:

> Die Rate der Neuinfektionen/100 000 liegt jetzt in Europa deutlich höher
> als in den USA.

Dabei tragen wir doch alle brav Masken und halten Abstand.

Scheinbar ist das dem Virus völlig egal.

Nein, ernsthaft: Die USA ist in der Fläche deutlich weniger dicht besiedelt
als Europa. Irgendwo in Utah oder Oregon leben die Leute zu weit
voneinander entfernt, als daß es da nenneswerte Infektionsketten geben
könnte. Und die USA sind ein Autostaat, kaum jemand quetscht sich in den
vollen ÖPNV, von wenigen Großstädten mal abgesehen (und da auch eher NYC
und nicht LA). Das könnte auch eine Rolle spielen. Und das Thema ÖPNV wird
hierzulande kaum thematisiert, weil es unpopulär wäre, den Leuten zu sagen,
sie sollen lieber mit dem Auto fahren.

Grüße,

Frank

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#470735

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2020-10-22 08:52 +0200
Message-ID<rmra7g$4ts$1@solani.org>
In reply to#470734
Am 22.10.20 um 08:50 schrieb Frank Hucklenbroich:
> Am Wed, 21 Oct 2020 19:01:24 -0000 (UTC) schrieb Dr. Joachim Neudert:
> 
>> Die Rate der Neuinfektionen/100 000 liegt jetzt in Europa deutlich höher
>> als in den USA.
> 
> Dabei tragen wir doch alle brav Masken und halten Abstand.
> 
> Scheinbar ist das dem Virus völlig egal.
> 
> Nein, ernsthaft: Die USA ist in der Fläche deutlich weniger dicht besiedelt
> als Europa. Irgendwo in Utah oder Oregon leben die Leute zu weit
> voneinander entfernt, als daß es da nenneswerte Infektionsketten geben
> könnte. Und die USA sind ein Autostaat, kaum jemand quetscht sich in den
> vollen ÖPNV, von wenigen Großstädten mal abgesehen (und da auch eher NYC
> und nicht LA). Das könnte auch eine Rolle spielen. Und das Thema ÖPNV wird
> hierzulande kaum thematisiert, weil es unpopulär wäre, den Leuten zu sagen,
> sie sollen lieber mit dem Auto fahren.
> 
> Grüße,
> 
> Frank
> 


Unterschreib ich alles so mit.

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#470758

FromFrank Graf <f.graf@firemail.de>
Date2020-10-22 08:44 +0000
Message-ID<rmrgp0$pkj$1@dont-email.me>
In reply to#470735
Am Thu, 22 Oct 2020 08:52:32 +0200 schrieb Dr. Joachim Neudert:

> Am 22.10.20 um 08:50 schrieb Frank Hucklenbroich:
>> Am Wed, 21 Oct 2020 19:01:24 -0000 (UTC) schrieb Dr. Joachim Neudert:
>> 
>>> Die Rate der Neuinfektionen/100 000 liegt jetzt in Europa deutlich
>>> höher als in den USA.
>> 
>> Dabei tragen wir doch alle brav Masken und halten Abstand.
>> 
>> Scheinbar ist das dem Virus völlig egal.
>> 
>> Nein, ernsthaft: Die USA ist in der Fläche deutlich weniger dicht
>> besiedelt als Europa. Irgendwo in Utah oder Oregon leben die Leute zu
>> weit voneinander entfernt, als daß es da nenneswerte Infektionsketten
>> geben könnte. Und die USA sind ein Autostaat, kaum jemand quetscht sich
>> in den vollen ÖPNV, von wenigen Großstädten mal abgesehen (und da auch
>> eher NYC und nicht LA). Das könnte auch eine Rolle spielen. Und das
>> Thema ÖPNV wird hierzulande kaum thematisiert, weil es unpopulär wäre,
>> den Leuten zu sagen,
>> sie sollen lieber mit dem Auto fahren.
>> 
> 
> Unterschreib ich alles so mit.

Folgender Artikel in der faz ist mittlerweile leider nicht mehr kostenlos:

"Ursprung eines Corona-Ausbruchs wird immer seltener gefunden"

https://www.faz.net/-gpg-a4jiz

Zitat:

In Bayern blieben 80 Prozent der Ansteckungsorte zuletzt unbekannt, von 
den ermittelten 20 Prozent steckte sich aber im September und Anfang 
Oktober jeder Zweite zu Hause an. Was die Länder im Schnitt gemein haben: 
Die schon zuvor vergleichsweise niedrige Quote der Ermittlung von 
Ausbrüchen sinkt, das Infektionsgeschehen wird diffus – und etwa die 
Hälfte der Ansteckungen erfolgt im privaten Bereich, in Familien oder 
Wohngemeinschaften.

Weiter steht dort (soweit ich mich erinnere), dass in Sachsen von März 
bis August nur in 25% der Fälle die Ansteckungsorte ermittelt werden 
konnten.

Ein großes Dunkelfeld.


Frank

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#470764

FromFrank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com>
Date2020-10-22 11:23 +0200
Message-ID<1hoth691kkc0k.1o26109c51mjq$.dlg@40tude.net>
In reply to#470758
Am Thu, 22 Oct 2020 08:44:16 -0000 (UTC) schrieb Frank Graf:

> Am Thu, 22 Oct 2020 08:52:32 +0200 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> 
>> Am 22.10.20 um 08:50 schrieb Frank Hucklenbroich:
>>> Am Wed, 21 Oct 2020 19:01:24 -0000 (UTC) schrieb Dr. Joachim Neudert:
>>> 
>>>> Die Rate der Neuinfektionen/100 000 liegt jetzt in Europa deutlich
>>>> höher als in den USA.
>>> 
>>> Dabei tragen wir doch alle brav Masken und halten Abstand.
>>> 
>>> Scheinbar ist das dem Virus völlig egal.
>>> 
>>> Nein, ernsthaft: Die USA ist in der Fläche deutlich weniger dicht
>>> besiedelt als Europa. Irgendwo in Utah oder Oregon leben die Leute zu
>>> weit voneinander entfernt, als daß es da nenneswerte Infektionsketten
>>> geben könnte. Und die USA sind ein Autostaat, kaum jemand quetscht sich
>>> in den vollen ÖPNV, von wenigen Großstädten mal abgesehen (und da auch
>>> eher NYC und nicht LA). Das könnte auch eine Rolle spielen. Und das
>>> Thema ÖPNV wird hierzulande kaum thematisiert, weil es unpopulär wäre,
>>> den Leuten zu sagen,
>>> sie sollen lieber mit dem Auto fahren.
>>> 
>> 
>> Unterschreib ich alles so mit.
> 
> Folgender Artikel in der faz ist mittlerweile leider nicht mehr kostenlos:
> 
> "Ursprung eines Corona-Ausbruchs wird immer seltener gefunden"
> 
> https://www.faz.net/-gpg-a4jiz
> 
> Zitat:
> 
> In Bayern blieben 80 Prozent der Ansteckungsorte zuletzt unbekannt, von 
> den ermittelten 20 Prozent steckte sich aber im September und Anfang 
> Oktober jeder Zweite zu Hause an. 

Dieser Infektionsweg ist ja auch absolut trivial: Eine Person im Haushalt
wird positiv getestet, die anderen Haushaltsmitglieder danach auch. Dazu
braucht es keine aufwändige Kontaktnachverfolgung durchs RKI.

> Was die Länder im Schnitt gemein haben: 
> Die schon zuvor vergleichsweise niedrige Quote der Ermittlung von 
> Ausbrüchen sinkt, das Infektionsgeschehen wird diffus – und etwa die 
> Hälfte der Ansteckungen erfolgt im privaten Bereich, in Familien oder 
> Wohngemeinschaften.

Eben. Einer wird positiv getestet, dann lassen sich die anderen auch
testen, und da gibt es dann Treffer und man kann die Infektionsquelle
zuordnen. Das hilft aber leider nicht groß weiter, denn wo der erste
Infizierte sich angesteckt hat, das weiß man nicht. 
 
> Weiter steht dort (soweit ich mich erinnere), dass in Sachsen von März 
> bis August nur in 25% der Fälle die Ansteckungsorte ermittelt werden 
> konnten.
> 
> Ein großes Dunkelfeld.

Und das trotz Warn-App und Listen in Bars und Restaurants.

Grüße,

Frank

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