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Groups > ger.ct > #459097 > unrolled thread
| Started by | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| First post | 2020-07-24 12:42 +0200 |
| Last post | 2020-07-26 05:12 +0000 |
| Articles | 20 on this page of 21 — 12 participants |
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Garmin down "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2020-07-24 12:42 +0200
Re: Garmin down hc.ahlmann@gmx.de (HC Ahlmann) - 2020-07-24 14:05 +0200
Re: Garmin down Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2020-07-24 19:50 +0200
Re: Garmin down Ulf.Kutzner@web.de - 2020-07-24 12:12 -0700
Re: Garmin down Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2020-07-24 21:30 +0200
Re: Garmin down Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2020-07-24 21:41 +0200
Re: Garmin down Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2020-07-24 22:25 +0200
Re: Garmin down Andreas Karrer <ak-0a@gmx.ch> - 2020-07-25 01:37 +0000
Re: Garmin down Ulf.Kutzner@web.de - 2020-07-24 22:16 -0700
Re: Garmin down Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2020-07-25 16:46 +0200
Re: Garmin down Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2020-07-25 17:30 +0200
Re: Garmin down Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2020-07-25 11:42 -0400
Re: Garmin down Ulf.Kutzner@web.de - 2020-07-25 14:25 -0700
Re: Garmin down Ulf.Kutzner@web.de - 2020-07-25 14:11 -0700
Re: Garmin down Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2020-07-26 21:04 +0200
Re: Garmin down Ulf.Kutzner@web.de - 2020-07-24 12:47 -0700
Re: Garmin down Sebastian Wolf <invalid@invalid.com> - 2020-07-24 21:56 +0200
Re: Garmin down Ulf.Kutzner@web.de - 2020-07-25 06:32 -0700
Re: Garmin down Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2020-07-26 00:15 +0200
Re: Garmin down Wolf gang P u f f e <remail@gmx.com> - 2020-07-24 22:19 +0200
Re: Garmin down Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2020-07-26 05:12 +0000
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2020-07-24 12:42 +0200 |
| Subject | Garmin down |
| Message-ID | <rfedva$sph$1@solani.org> |
Garmin has been forced to shut down its call centres, website and some other online services after a ransomware attack encrypted the smartwatch maker’s internal network and some production systems. The US company shut down services including the official Garmin website and all customer services, including phone lines, online chat and email. The attack had a significant impact on Garmin watch owners as it also shut down the Garmin Connect service, which they rely on to synchronise their sporting activities, such as running, swimming and cycling, with a smartphone app to monitor performance. Das ist der Grund warum ich von Garmin (Lauf-Uhren, GPS) abkam- keine lokale Datenverarbeitung und Synchronisation mehr. Ohne Zugleich ähnlich hohe Standards wie Apple zu garantieren.
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| From | hc.ahlmann@gmx.de (HC Ahlmann) |
|---|---|
| Date | 2020-07-24 14:05 +0200 |
| Message-ID | <1ou1rko.4nnfmn10mnoioN%hc.ahlmann@gmx.de> |
| In reply to | #459097 |
Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote: > Garmin has been forced to shut down its call centres, website and some > other online services after a ransomware attack encrypted the smartwatch > maker's internal network and some production systems. > > The US company shut down services including the official Garmin website > and all customer services, including phone lines, online chat and email. > (...) > Das ist der Grund warum ich von Garmin (Lauf-Uhren, GPS) abkam- keine > lokale Datenverarbeitung und Synchronisation mehr. Mein Garmin-GPS tut's, dessen Update-Service gerade nicht (was kurzfristig undramatisch ist), meine Daten und Karten sind nicht betroffen, weil sie lokal gehalten werden. Nach einem TomTom-Navi, dessen Karten-Updates offiziell wegen Lebensdauerende des 5 Jahre alten Geräts, tatsächlich wegen zu geringen internen Speichers eingestellt wurden, war ein Garmin wegen des SD-Karten-Slots, der Möglichkeit, auch Karten Dritter wie die OSM-Freizeitkarten zu verwenden, und des Programms Basecamp für das Planen der Routen, Darstellen und Verwalten der Tracks des Garmin-Navis und eines GPS-Loggers die bevorzugte Wahl. -- Munterbleiben HC <http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> geht am 19.11.2020 offline
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| From | Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2020-07-24 19:50 +0200 |
| Message-ID | <rff70u$g7j$15@tota-refugium.de> |
| In reply to | #459097 |
Am 24.07.2020 um 19:39 schrieb Andreas Karrer: > Sowas wie Laufuhren oder Fitness-Teils von der permanenten > Verfügbarkeit von Online-Servies abhängig zu machen ist dumm, aber im > Ausfallfall nur ärgerlich. Aber GPS und Navis? Da ist das > gemeingefährlich. Es gibt doch *gerade da*, wo man ein Navi wirklich > braucht und nicht den nächstaen Passanten nach dem Weg fragen kann, > also im australischen Busch, in den Alpen, in menschenleeren Gegenden > der USA genügend Gebiete ohne Netzabdeckung. Na und? Ich habe jetzt seit etwa 3 Wochen keinen Datentarif mehr am Handy. Das stört die Navigation nicht im geringsten. Die Karten müssen halt lokal vorgehalten werden und es gibt keine aktuellen Verkehrsmeldungen, aber navigieren selbst klappt ganz hervorragend mit 0 KB Datenverbrauch. -- Stephan 😷
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| From | Ulf.Kutzner@web.de |
|---|---|
| Date | 2020-07-24 12:12 -0700 |
| Message-ID | <af4ced88-8f43-4dcf-8dd5-9c04de21644co@googlegroups.com> |
| In reply to | #459097 |
Am Freitag, 24. Juli 2020 20:48:31 UTC+2 schrieb Stefan Froehlich: > On Fri, 24 Jul 2020 19:39:05 Andreas Karrer wrote: > > Sowas wie Laufuhren oder Fitness-Teils von der permanenten > > Verfügbarkeit von Online-Servies abhängig zu machen ist dumm, aber > > im Ausfallfall nur ärgerlich. Aber GPS und Navis? > > Ich kann meinen Rasenmäher nur (sinnvoll) bedienen, solange der > Hersteller seine Server ordnungsgemäß betreibt. Dem ist nicht zu > entkommen, aber im Ausfallsfall würde mich das mehr ärgern, als eine > Unterbrechung bei GPS oder Navi. Wieso das? Fährt der Rasenmäher bei Dir ohne Bediener? Nerven würde mich das auch. Wenn die es verbockt haben, müßten die sich halt um die Halmlänge bei Dir kümmern. Gruß, ULF
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| From | Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2020-07-24 21:30 +0200 |
| Message-ID | <1dpviwfgyod7z.3ehodrmv0n0d.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #459097 |
Am 24 Jul 2020 18:48:29 GMT schrieb Stefan Froehlich: > On Fri, 24 Jul 2020 19:39:05 Andreas Karrer wrote: > >> Es gibt doch *gerade da*, wo man ein Navi wirklich braucht und >> nicht den nächstaen Passanten nach dem Weg fragen kann, also im >> australischen Busch, in den Alpen, in menschenleeren Gegenden der >> USA genügend Gebiete ohne Netzabdeckung. > > Nun bin ich relativ selten mit eigenem Fahrzeug in solchen Gegenden > unterwegs, aber *wenn*, dann habe ich entsprechendes Kartenmaterial > auf Papier mit. Es kann ja nicht nur der Server ausfallen, sondern > auch das Endgerät. Im Fahrzeug schon, als Wanderer in den Alpen ist es selbst mit Kartenmaterial mitunter schwierig, wenn man da von dichtem Nebel erwischt wird und nicht mehr weiß wo man ist. Da kann so ein Garmin schon sehr hilfreich sein. Aber es stimmt natürlich, früher[tm] ging es auch ohne. Man darf sich aber nie auf die Technik verlassen, Karte und auch Kompass sollte man dabei haben - und auch mal geübt haben, wie man damit umgeht, das ist nämlich gar nicht so einfach. Ich erinnere mich da noch an eine Übung mit dem Katastrophenschutz, wo wir irgendwo in der Hocheifel mit Karte und Kompaß durch dichten Wald irgend ein Ziel finden sollten. Das endete in einem Disaster. Niemand hat das Ziel gefunden, und es half auch nicht, daß wir mitten durch ein Jagdgebiet gelatscht sind und plötzlich vor wütenden Jägern standen, die mit der Flinte vor dem Bauch wissen wollten, was zum Teufel wir in ihrem Wald machten. Irgendwie haben wir uns dann zu einer Straße durchgeschlagen, dort in der Dämmerung ein Auto angehalten, und sind per Anhalter zum nächsten Bauernhof gefahren, von da haben wir dann die Einsatzleitung angerufen, mal solle uns da doch bitte abholen kommen. Die waren schon krank vor Sorge, weil wir schon viele Stunden früher am Ziel hätten eintreffen sollen. Der Funk ging da auch schon lange nicht mehr. Die hatten da am Kartentisch irgendeine wüste Schnitzeljagd ausbaldowert, aber vor Ort sah es ganz anders aus, der Wald war viel dichter und steiler, als daß man da in der angesetzten Zeit vorangekommen wäre. Die Amerikaner haben das übrigens im Hürtgenwald so erleben müssen, das war eine der verlustreichsten Schlachten für die im 2.Weltkrieg, da sind die GIs teilweise im Wald verhungert und erfroren. Es gibt ein lesenswertes Buch darüber: Steffen Kopetzky - Propaganda. Halbdokumentarisch, halb Fiction. Auch Hemindgway kommt darin vor, der war bei der Schlacht um den Hürtgenwald als Journalist dabei https://www.amazon.de/Totenfabrik-November-Hemingway-H%C3%BCrtgenwald-Kriegsgeschichten/dp/1974022404 Grüße, Frank
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| From | Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2020-07-24 21:41 +0200 |
| Message-ID | <rffdgv$g7j$17@tota-refugium.de> |
| In reply to | #459157 |
Am 24.07.2020 um 21:30 schrieb Frank Hucklenbroich: > Ich erinnere mich da noch an eine Übung mit dem Katastrophenschutz, wo wir > irgendwo in der Hocheifel mit Karte und Kompaß durch dichten Wald irgend > ein Ziel finden sollten. Das endete in einem Disaster. Niemand hat das Ziel > gefunden, und es half auch nicht, daß wir mitten durch ein Jagdgebiet > gelatscht sind und plötzlich vor wütenden Jägern standen, die mit der > Flinte vor dem Bauch wissen wollten, was zum Teufel wir in ihrem Wald > machten. So ist die Schweizer Armee schon mehrmals versehentlich in Liechtenstein einmarschiert. https://www.welt.de/vermischtes/article743634/Schweizer-Armee-marschiert-in-Liechtenstein-ein.html -- Stephan 😷
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| From | Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2020-07-24 22:25 +0200 |
| Message-ID | <1gwjp97n38sqq$.1ftm83us2lpac$.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #459159 |
Am Fri, 24 Jul 2020 21:41:19 +0200 schrieb Stephan Bumberger: > Am 24.07.2020 um 21:30 schrieb Frank Hucklenbroich: >> Ich erinnere mich da noch an eine Übung mit dem Katastrophenschutz, wo wir >> irgendwo in der Hocheifel mit Karte und Kompaß durch dichten Wald irgend >> ein Ziel finden sollten. Das endete in einem Disaster. Niemand hat das Ziel >> gefunden, und es half auch nicht, daß wir mitten durch ein Jagdgebiet >> gelatscht sind und plötzlich vor wütenden Jägern standen, die mit der >> Flinte vor dem Bauch wissen wollten, was zum Teufel wir in ihrem Wald >> machten. > > So ist die Schweizer Armee schon mehrmals versehentlich in Liechtenstein > einmarschiert. > > https://www.welt.de/vermischtes/article743634/Schweizer-Armee-marschiert-in-Liechtenstein-ein.html Die Schweizer Armee ist eh schmerzfrei. Unvergesslich meine Tour im offenen Chrysler Sebring Cabrio am Thuner See entlang, als mir dort in einem Tunnel eine Kolonne Radpanzer entgegenkam. Danach war ich erstmal taub und halb erstickt von deren Abgasen. Ich habe früher als Kind oft mit meinen Eltern Wanderurlaub in der Schweiz gemacht, gerne im Herbst, und dann hatten die ihre Maneuver. Da wurden dann Kuhställe mit Sandsäcken verbarrikadiert, und davor ein MG-Nest aufgebaut. Und Samstags ging es mit dem Sturmgewehr auf dem Rücken mit dem Fahrrad zum Schießstand. Ich durfte Anfang der 80er in Genf bei einem Freund meines Vaters, der Offizier bei der Schweizer Armee war (und der mir auf dem Genfer Flughafen die Concorde beim Start zeigte), auf einem Schießstand seine 9mm Browning abfeuern. Die Zielscheibe, die einen Glatzkopf mit Revolver zeigte, hing lange in meinem Kinderzimmer. Ich hatte seinen Colt getroffen. Da gab es Punkte für die einzelnen Körperregionen, die man treffen konnte, Kopf und Bauch brachten die Höchstpunktzahl. Ich las Jahrzehnte später, das solche Zielscheibe irgendwie geächtet sind. Das interessierte die Eidgenossen zu der Zeit nicht. Mir sind dort auch bei Bergwanderungen DeHavilland-Vampires um die Ohren geflogen, die kamen dann plötzlich über den Bergkamm geschossen, und man ist vor Schreck fast abgestürzt. Die waren in Sion stationiert, da habe ich die noch erlebt, weil meine Eltern dort Wein kauften bei Cave du Tunnel. https://de.wikipedia.org/wiki/De_Havilland_DH.100_Vampire Und in Thun unterhalb der Burg gab es einen Waffenladen, die hatten Sturmgewehre in Flecktarn mit Dreibeinstativ im Schaufenster. Ich mag nicht ausschließen, daß die sowas auch an zahlungskräftige Ausländer verkauft hätten. Aber trotzdem mag ich das Land und die Leute sehr. Grüße, Frank
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| From | Andreas Karrer <ak-0a@gmx.ch> |
|---|---|
| Date | 2020-07-25 01:37 +0000 |
| Message-ID | <slrnrhn37h.dam.ak-0a@chimborazo.ee.ethz.ch> |
| In reply to | #459170 |
* Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com>: > Ich durfte Anfang der 80er in Genf bei einem Freund meines Vaters, der > Offizier bei der Schweizer Armee war (und der mir auf dem Genfer Flughafen > die Concorde beim Start zeigte), auf einem Schießstand seine 9mm Browning > abfeuern. Die Zielscheibe, die einen Glatzkopf mit Revolver zeigte, hing > lange in meinem Kinderzimmer. Ich hatte seinen Colt getroffen. Da gab es > Punkte für die einzelnen Körperregionen, die man treffen konnte, Kopf und > Bauch brachten die Höchstpunktzahl. Ich las Jahrzehnte später, das solche > Zielscheibe irgendwie geächtet sind. Das interessierte die Eidgenossen zu > der Zeit nicht. Doch, interessierte sie. Ich war '77 in der Grundausbildung, und das menschenähnlichste, worauf ich geschossen habe, war eine sog. "B-Scheibe" im 300-m-Schiesstand: https://shop.kuert.ch/scheiben/scheiben-300-m/scheibenbild-b-tarn-komb-4er-10er.html Es gab damals einen mittleren Skandal, als rauskam, dass in einer Offiziersschule auf Playboy-Centerfolds geschossen worden wäre. Zu dieser Zeit wurde im Gegenteil versucht, dem Militär das Militärische abzugewöhnen. Die Achtungsstellung mit Hacken-Zusammenschlagen wurde abgeschafft, die Offiziere mussten nicht mehr mit "Herr Hauptmann", sondern nur noch mit "Hauptmann" angeredet werden, "zu Befehl!" wurde durch ein schlichtes "ja!" ersetzt. Man durfte lange Haare tragen, bis zum Kragen, oder auch längere, die musste man allerdings in ein Haarnetz verpacken (was nur wenige gemacht haben). Ich war allerdings bei der Artillerie, wo das Schiessen mit Sturmgewehr oder Pistole nicht so relevant war. Kann gut sein, dass bei der Infanterie, bei den Grenadieren und/oder bei älteren Offizieren noch anders war. > Mir sind dort auch bei Bergwanderungen DeHavilland-Vampires um die Ohren > geflogen, die kamen dann plötzlich über den Bergkamm geschossen, und man > ist vor Schreck fast abgestürzt. Die waren in Sion stationiert, da habe ich > die noch erlebt, weil meine Eltern dort Wein kauften bei Cave du Tunnel. Die Vampires und Venoms waren in den 80ern hoffnungslos antiquiert. Man hat die Piloten auf bodennahen Erdkampf trainiert und sich eingeredet, dass man damit gegenüber moderneren Flugzeugen eine Chance hätte. Die Kanonen, auf denen ich rumgeturnt bin, waren ebenso veraltet; von der Radfahrertruppe wollen wir lieber nicht reden. Diese Museumsstücke wurden nur noch bewegt, weil die Dogma der allgemeinen Wehrpflicht herrschte, und hunderttausende von Soldaten, für die keine modernen Waffen vorhanden waren, mussten irgendwie beschäftigt werden. Heute ist die Armee 3x kleiner. Die Kavallerie wurde immerhin *schon* 1972 abgeschafft. - Andi
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| From | Ulf.Kutzner@web.de |
|---|---|
| Date | 2020-07-24 22:16 -0700 |
| Message-ID | <852d8ddc-78d4-49ae-9bb1-a4c4b75102fdo@googlegroups.com> |
| In reply to | #459176 |
Am Samstag, 25. Juli 2020 03:37:55 UTC+2 schrieb Andreas Karrer: > Die Vampires und Venoms waren in den 80ern hoffnungslos antiquiert. > Man hat die Piloten auf bodennahen Erdkampf trainiert und sich > eingeredet, dass man damit gegenüber moderneren Flugzeugen eine > Chance hätte. Die Kanonen, auf denen ich rumgeturnt bin, waren > ebenso veraltet; von der Radfahrertruppe wollen wir lieber nicht > reden. Diese Museumsstücke wurden nur noch bewegt, weil die Dogma > der allgemeinen Wehrpflicht herrschte, und hunderttausende von > Soldaten, für die keine modernen Waffen vorhanden waren, mussten > irgendwie beschäftigt werden. Heute ist die Armee 3x kleiner. > Und da kam Steinbrück und meinte, er hätte einen Gedanken...
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| From | Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2020-07-25 16:46 +0200 |
| Message-ID | <jb499z7p5f6$.1dw5bw2v2mj9o.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #459176 |
Am 25 Jul 2020 01:37:53 GMT schrieb Andreas Karrer: > * Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com>: > >> Ich durfte Anfang der 80er in Genf bei einem Freund meines Vaters, der >> Offizier bei der Schweizer Armee war (und der mir auf dem Genfer Flughafen >> die Concorde beim Start zeigte), auf einem Schießstand seine 9mm Browning >> abfeuern. Die Zielscheibe, die einen Glatzkopf mit Revolver zeigte, hing >> lange in meinem Kinderzimmer. Ich hatte seinen Colt getroffen. Da gab es >> Punkte für die einzelnen Körperregionen, die man treffen konnte, Kopf und >> Bauch brachten die Höchstpunktzahl. Ich las Jahrzehnte später, das solche >> Zielscheibe irgendwie geächtet sind. Das interessierte die Eidgenossen zu >> der Zeit nicht. > > Doch, interessierte sie. > > Ich war '77 in der Grundausbildung, und das menschenähnlichste, worauf > ich geschossen habe, war eine sog. "B-Scheibe" im 300-m-Schiesstand: > > https://shop.kuert.ch/scheiben/scheiben-300-m/scheibenbild-b-tarn-komb-4er-10er.html Bei mir war das 1983, und die Zielscheibe zeigte einen ganz realen lebensgroßen Menschen von der Hüfte aufwärts, der mit einem zugekniffenen Auge und ausgestrecktem Arm mit einem Colt auf einen zielte. Es ging da auch gar nicht darum, wie bei einer Zielscheibe die Mitte zu treffen, sondern einen tödlichen Treffer zu erzielen - entweder in den Kopf/Hals, oder in den Bauch. Weniger Punkte gab es für Treffer in Schulter oder Arm, noch weniger für Hand oder Ohrläppchen (die gab es tatsächlich). Keine Ahnung, woher diese Schießscheibe kam, das war auf einer Schießbahn im Keller eines Waffenladens in Genf, wo wir dann auch die Munition gekauft haben. Evtl. US-Polizeischießscheiben? > Es gab damals einen mittleren Skandal, als rauskam, dass in einer > Offiziersschule auf Playboy-Centerfolds geschossen worden wäre. Ich vermute, daß es sowas bei der Bundeswehr auch gegeben hat. Liegt ja auch irgendwie nahe, wenn man 18jährige mit Knarren hantieren lässt. >> Mir sind dort auch bei Bergwanderungen DeHavilland-Vampires um die Ohren >> geflogen, die kamen dann plötzlich über den Bergkamm geschossen, und man >> ist vor Schreck fast abgestürzt. Die waren in Sion stationiert, da habe ich >> die noch erlebt, weil meine Eltern dort Wein kauften bei Cave du Tunnel. > > Die Vampires und Venoms waren in den 80ern hoffnungslos antiquiert. Ich fand die Flammen aus dem Triebwerk beeindruckend und wunderte mich immer, daß die sich nicht das eigene Heckleitwerk abgeflämmt haben. Aber klar, das war Technik aus den frühen 50ern. > Man hat die Piloten auf bodennahen Erdkampf trainiert und sich > eingeredet, dass man damit gegenüber moderneren Flugzeugen eine > Chance hätte. Die hätte man natürlich nicht gehabt. > Die Kanonen, auf denen ich rumgeturnt bin, waren > ebenso veraltet; von der Radfahrertruppe wollen wir lieber nicht > reden. Diese Museumsstücke wurden nur noch bewegt, weil die Dogma > der allgemeinen Wehrpflicht herrschte, und hunderttausende von > Soldaten, für die keine modernen Waffen vorhanden waren, mussten > irgendwie beschäftigt werden. Klar, wenn eine allgemeine Wehrpflicht herrscht und Ersatzdienst nicht wirklich akzeptiert wurde. > Heute ist die Armee 3x kleiner. > > Die Kavallerie wurde immerhin *schon* 1972 abgeschafft. Schade eigentlich, in den Bergen kann sowas durchaus Sinn machen. Die Amis haben in Afghanistan Pferde eingesetzt: https://www.militarytimes.com/news/your-military/2019/10/18/how-the-horse-soldiers-helped-liberate-afghanistan-from-the-taliban-18-years-ago/ Grüße, Frank
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2020-07-25 17:30 +0200 |
| Message-ID | <rfhj7c$k60$1@dont-email.me> |
| In reply to | #459257 |
Am 25.07.2020 um 16:46 schrieb Frank Hucklenbroich: > Am 25 Jul 2020 01:37:53 GMT schrieb Andreas Karrer: >> Man hat die Piloten auf bodennahen Erdkampf trainiert und sich >> eingeredet, dass man damit gegenüber moderneren Flugzeugen eine >> Chance hätte. > > Die hätte man natürlich nicht gehabt. Ach was. Das kommt natürlich immer auf das konkrete Einsatzprofil an. So rein rechnerisch hatten die Pilotinnen der Roten Armee mit ihren Polikarpow Po-2 gegen kein Flugzeug der Deutschen Luftwaffe auch nur die Spur einer Chance. Dennoch waren die Nachthexen bei der Deutschen Wehrmacht binnen kurzer Zeit völlig verhaßt. Die Verleihung des Gardebanners sowie 23 Goldene Sterne (Heldinnen der Sowjetunion) sprechen für sich. Sowas bekam man nicht geschenkt. Und im bodennahen Erdkampf auf Schweizer Terrain sind Flugzeuge mit geringer Mindestflughöhe und niedriger Mindestgeschwindigkeit nicht unbedingt von Nachteil. Auch nicht, wenn sie schon etwas älter sind. >> Die Kavallerie wurde immerhin *schon* 1972 abgeschafft. > > Schade eigentlich, in den Bergen kann sowas durchaus Sinn machen. Aber nicht im eigentlichen Sinne von Kavallerie. Die letzte wirkliche Kavallerie-Attacke fand während der Schlacht bei Balaklawa (1854) statt. Der berühmte "Angriff der Leichten Brigade". -- Ich habe Kohlrabi in geriebenen Karotten paniert, das ganze fettarm angebraten und mit einem Klecks Magerquark mit frischer Minze serviert. War scheiße.
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| From | Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2020-07-25 11:42 -0400 |
| Message-ID | <rfhjsl$ort$1@dont-email.me> |
| In reply to | #459268 |
Salve allerseits, Lars Gebauer schrieb: > Am 25.07.2020 um 16:46 schrieb Frank Hucklenbroich: >> Am 25 Jul 2020 01:37:53 GMT schrieb Andreas Karrer: > >>> Die Kavallerie wurde immerhin *schon* 1972 abgeschafft. >> >> Schade eigentlich, in den Bergen kann sowas durchaus Sinn machen. > > Aber nicht im eigentlichen Sinne von Kavallerie. Die letzte wirkliche > Kavallerie-Attacke fand während der Schlacht bei Balaklawa (1854) > statt. Der berühmte "Angriff der Leichten Brigade". > <https://www.youtube.com/watch?v=JZrRHZjvV_g> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Ulf.Kutzner@web.de |
|---|---|
| Date | 2020-07-25 14:25 -0700 |
| Message-ID | <75c8bad1-606e-48ed-9769-7f6eb4c6d450o@googlegroups.com> |
| In reply to | #459268 |
Am Samstag, 25. Juli 2020 17:30:55 UTC+2 schrieb Lars Gebauer: [CH] > >> Die Kavallerie wurde immerhin *schon* 1972 abgeschafft. > > > > Schade eigentlich, in den Bergen kann sowas durchaus Sinn machen. > > Aber nicht im eigentlichen Sinne von Kavallerie. [Nicht CH] > Die letzte wirkliche Kavallerie-Attacke fand während der Schlacht bei > Balaklawa (1854) statt. Der berühmte "Angriff der Leichten Brigade". In WK II haben wohl alle simuliert. https://de.wikipedia.org/wiki/Kavallerie#Kavallerie_nach_1918
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| From | Ulf.Kutzner@web.de |
|---|---|
| Date | 2020-07-25 14:11 -0700 |
| Message-ID | <ad4e41a6-f0d3-4943-b514-11f820a9ec1eo@googlegroups.com> |
| In reply to | #459257 |
Am Samstag, 25. Juli 2020 16:45:40 UTC+2 schrieb Frank Hucklenbroich: > Am 25 Jul 2020 01:37:53 GMT schrieb Andreas Karrer: > >> Ich durfte Anfang der 80er in Genf bei einem Freund meines Vaters, der > >> Offizier bei der Schweizer Armee war (und der mir auf dem Genfer Flughafen > >> die Concorde beim Start zeigte), auf einem Schießstand seine 9mm Browning > >> abfeuern. Die Zielscheibe, die einen Glatzkopf mit Revolver zeigte, hing > >> lange in meinem Kinderzimmer. Ich hatte seinen Colt getroffen. Da gab es > >> Punkte für die einzelnen Körperregionen, die man treffen konnte, Kopf und > >> Bauch brachten die Höchstpunktzahl. Ich las Jahrzehnte später, das solche > >> Zielscheibe irgendwie geächtet sind. Das interessierte die Eidgenossen zu > >> der Zeit nicht. > > > > Doch, interessierte sie. > > > > Ich war '77 in der Grundausbildung, und das menschenähnlichste, worauf > > ich geschossen habe, war eine sog. "B-Scheibe" im 300-m-Schiesstand: > > > > https://shop.kuert.ch/scheiben/scheiben-300-m/scheibenbild-b-tarn-komb-4er-10er.html > > Bei mir war das 1983, und die Zielscheibe zeigte einen ganz realen > lebensgroßen Menschen von der Hüfte aufwärts, der mit einem zugekniffenen > Auge und ausgestrecktem Arm mit einem Colt auf einen zielte. Es ging da > auch gar nicht darum, wie bei einer Zielscheibe die Mitte zu treffen, > sondern einen tödlichen Treffer zu erzielen - entweder in den Kopf/Hals, > oder in den Bauch. Weniger Punkte gab es für Treffer in Schulter oder Arm, > noch weniger für Hand oder Ohrläppchen (die gab es tatsächlich). Keine > Ahnung, woher diese Schießscheibe kam, das war auf einer Schießbahn im > Keller eines Waffenladens in Genf, wo wir dann auch die Munition gekauft > haben. Evtl. US-Polizeischießscheiben? > > > Es gab damals einen mittleren Skandal, als rauskam, dass in einer > > Offiziersschule auf Playboy-Centerfolds geschossen worden wäre. > > Ich vermute, daß es sowas bei der Bundeswehr auch gegeben hat. Liegt ja > auch irgendwie nahe, wenn man 18jährige mit Knarren hantieren lässt. Ich hätte jetzt ernsthaft angenommen, daß die Ausbilder da älter sind.
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| From | Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2020-07-26 21:04 +0200 |
| Message-ID | <17d7jfzggao2s.9iwdy7ruxfae.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #459257 |
Am 25 Jul 2020 14:59:12 GMT schrieb Andreas Karrer: > * Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com>: >> Am 25 Jul 2020 01:37:53 GMT schrieb Andreas Karrer: > >>> Die Kavallerie wurde immerhin *schon* 1972 abgeschafft. >> >> Schade eigentlich, in den Bergen kann sowas durchaus Sinn machen. > > Pferde und Maultiere gibt es beim Train in der Schweizer Armee nach wie > vor, auch in D und AT und in anderen Ländern. Das sind aber > Versorgungstruppen, nicht Kavallerie. > > https://de.wikipedia.org/wiki/Train_(Milit%C3%A4r) Achso, das wusste ich nicht. Ich hätte Pferde in der Armee pauschal unter "Kavallerie" eingeordnet. >> Die Amis haben in Afghanistan Pferde eingesetzt: > > Deutschland auch: > https://de.wikipedia.org/wiki/Einsatz-_und_Ausbildungszentrum_f%C3%BCr_Tragtierwesen_230 Ach wie niedlich. Hätte ich das damals gewusst, hätte ich da vielleicht doch meinen Wehrdienst abgeleistet. Aber das konnte man sich ja nicht aussuchen, ein Schulkamerad von mir kam in eine Panzerinstandhaltungskompanie, die leider keinen einzigen Panzer mehr hatte, denn die hatte man alle an die neue Ostgrenze verlegt (1990 war das). Der hat die Panzer, die er warten sollte, nur auf Dias gesehen. Und dafür 15 Monate langweiligen Dienst geschoben. Skatspielen und Biertrinken, 15 öde Monate lang. Grüße, Frank
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| From | Ulf.Kutzner@web.de |
|---|---|
| Date | 2020-07-24 12:47 -0700 |
| Message-ID | <30840d0d-1a11-4206-8bd7-3e7e09f72e54o@googlegroups.com> |
| In reply to | #459157 |
Am Freitag, 24. Juli 2020 21:29:44 UTC+2 schrieb Frank Hucklenbroich: > Am 24 Jul 2020 18:48:29 GMT schrieb Stefan Froehlich: > > > On Fri, 24 Jul 2020 19:39:05 Andreas Karrer wrote: > > > >> Es gibt doch *gerade da*, wo man ein Navi wirklich braucht und > >> nicht den nächstaen Passanten nach dem Weg fragen kann, also im > >> australischen Busch, in den Alpen, in menschenleeren Gegenden der > >> USA genügend Gebiete ohne Netzabdeckung. > > > > Nun bin ich relativ selten mit eigenem Fahrzeug in solchen Gegenden > > unterwegs, aber *wenn*, dann habe ich entsprechendes Kartenmaterial > > auf Papier mit. Es kann ja nicht nur der Server ausfallen, sondern > > auch das Endgerät. > > Im Fahrzeug schon, In Mitteleuropa hängt davon bei Otto Normalfahrer zum Glück nur extrem selten das Überleben ab. > als Wanderer in den Alpen ist es selbst mit > Kartenmaterial mitunter schwierig, wenn man da von dichtem Nebel erwischt > wird und nicht mehr weiß wo man ist. In einer Gegend mit Absturzgefahr ist derlei nicht gut, auch wenn die Höhenangst sich nicht entwickeln kann. Gruß, ULF
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| From | Sebastian Wolf <invalid@invalid.com> |
|---|---|
| Date | 2020-07-24 21:56 +0200 |
| Message-ID | <rffedo$j67$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #459097 |
Am 24.07.2020 um 19:39 schrieb Andreas Karrer: > * Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>: >> Garmin has been forced to shut down its call centres, website and some >> other online services after a ransomware attack encrypted the smartwatch >> maker’s internal network and some production systems. > > Ja, wollte gerade eben das Auto-Navi für die Toskanaferien updaten, jetzt > fahren wir wohl mit 1 Jahr altem Kartenmaterial. Und? Wo ist das Problem? Welt ändert sich nicht alle Jahre > Garmin hatte in der Vergangenheit immer wieder Probleme mit ihren > Update-Servern oder -Prozeduren, das ging nur, weil das Äquivalent bei > TomTom *noch* schlechter war. Jetzt also ein Ransomware-Angriff. Na > vielleicht lernen sie was daraus. > >> Das ist der Grund warum ich von Garmin (Lauf-Uhren, GPS) abkam- keine >> lokale Datenverarbeitung und Synchronisation mehr. Ohne Zugleich ähnlich >> hohe Standards wie Apple zu garantieren. > > Sowas wie Laufuhren oder Fitness-Teils von der permanenten > Verfügbarkeit von Online-Servies abhängig zu machen ist dumm, aber im > Ausfallfall nur ärgerlich. Aber GPS und Navis? Da ist das > gemeingefährlich. Blödsinn! > Es gibt doch *gerade da*, wo man ein Navi wirklich > braucht und nicht den nächstaen Passanten nach dem Weg fragen kann, > also im australischen Busch, in den Alpen, in menschenleeren Gegenden > der USA genügend Gebiete ohne Netzabdeckung. > > - Andi > Wozu Netz? Geht doch nur um GPS! Braucht kein Netz. Vernünftiges Navi hat Karten on board
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| From | Ulf.Kutzner@web.de |
|---|---|
| Date | 2020-07-25 06:32 -0700 |
| Message-ID | <8cb55a01-3543-4e05-b44f-0cfb53be9aa0o@googlegroups.com> |
| In reply to | #459163 |
Am Samstag, 25. Juli 2020 15:13:34 UTC+2 schrieb Hartmut Ott: > Es werden ab und zu auch mal neue Straßen gebaut - und wenn das Navi > dann sagt "Im Kreisverkehr die erste Abfahrt nehmen" und das dann die > neue Straße ist, fährt man falsch falls man nicht mitdenkt und sich die > Schilder ansieht. Selbst erlebt. > > Außerdem gibt es immer jede Menge Änderungen, neue Einbahnstraßen etc. > Von den Problemen mit den Baustellen abgesehen, wie man in den letzten > Jahren in Hamburg oder sonstwo immer wieder erleben könnte. Auch da könnte man festlegen, daß die Straßenverkehrsbehörden das in eine Datenbank einzupflegen haben, bis auf die Gültigkeitsdauer von noch gar nicht erfolgten Wasserrohrbrüchen. Auch bei Verbindungsauskünften kommt en Problem hinzu: Zieladresse nicht bekannt. Gerne in Neubau- oder Konversionsgebieten.
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| From | Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2020-07-26 00:15 +0200 |
| Message-ID | <c56d92ba-5efc-96f9-702c-b4713b6bf477@jtewes.my-fqdn.de> |
| In reply to | #459163 |
Hartmut Ott schrieb:
> Hej,
>
> Am 24.07.20 um 21:56 schrieb Sebastian Wolf:
>
>
>>> Ja, wollte gerade eben das Auto-Navi für die Toskanaferien updaten, jetzt
>>> fahren wir wohl mit 1 Jahr altem Kartenmaterial.
>>
>> Und? Wo ist das Problem? Welt ändert sich nicht alle Jahre
>
>> Blödsinn!
>
> Diese Aussage ist für die darüber stehende Behauptung richtig.
>
> Es werden ab und zu auch mal neue Straßen gebaut - und wenn das Navi
> dann sagt "Im Kreisverkehr die erste Abfahrt nehmen" und das dann die
> neue Straße ist, fährt man falsch falls man nicht mitdenkt und sich die
> Schilder ansieht. Selbst erlebt.
>
> Außerdem gibt es immer jede Menge Änderungen, neue Einbahnstraßen etc.
> Von den Problemen mit den Baustellen abgesehen, wie man in den letzten
> Jahren in Hamburg oder sonstwo immer wieder erleben könnte.
Allerdings fehlen ein Jahr alte Änderungen selbst beim relativ
aktuellen Daten. Und Baustellen stehen shcon gleich gar nicht im Navi.
Bye Jörg
--
Wirtschaftswissenschaftler jagen keine Elefanten. Aber sie sind fest
davon überzeugt, daß die Elefanten sich selber stellen würden, wenn
man ihnen nur genug bezahlt.
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| From | Wolf gang P u f f e <remail@gmx.com> |
|---|---|
| Date | 2020-07-24 22:19 +0200 |
| Message-ID | <rfffp1$28f$1@dont-email.me> |
| In reply to | #459097 |
Am 24.07.2020 um 12:42 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Garmin has been forced to shut down its call centres, website and some > other online services after a ransomware attack encrypted the smartwatch > maker’s internal network and some production systems. > > The US company shut down services including the official Garmin website > and all customer services, including phone lines, online chat and email. > > The attack had a significant impact on Garmin watch owners as it also > shut down the Garmin Connect service, which they rely on to synchronise > their sporting activities, such as running, swimming and cycling, with a > smartphone app to monitor performance. > > > Das ist der Grund warum ich von Garmin (Lauf-Uhren, GPS) abkam- keine > lokale Datenverarbeitung und Synchronisation mehr. Ohne Zugleich ähnlich > hohe Standards wie Apple zu garantieren. > Sowas kommt vor. Letztens hatte es den Chiphersteller VEB Mikroelektronik "Karl Marx" Erfurt, seit ein paar Jahren unter XFAB bekannt, erwischt. Da hatte die Belegschaft nicht arbeiten können wegen eines Angriffes. https://www.mdr.de/thueringen/mitte-west-thueringen/erfurt/cyberattacke-hackerangriff-x-fab-100.html https://www.mdr.de/thueringen/mitte-west-thueringen/erfurt/x-fab-erfurt-keine-produktion-nach-cyber-angriff-100.html https://www.xfab.com/about-x-fab/news/newsdetail/article/x-fab-affected-by-cyber-attack/
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