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Groups > ger.ct > #457258 > unrolled thread
| Started by | Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| First post | 2020-07-12 12:12 +0200 |
| Last post | 2020-07-12 22:37 +0200 |
| Articles | 20 on this page of 21 — 10 participants |
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Re: Diese Kellerkinder ... Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2020-07-12 12:12 +0200
Re: Diese Kellerkinder ... Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2020-07-12 11:04 +0000
Re: Diese Kellerkinder ... Ulf.Kutzner@web.de - 2020-07-12 05:36 -0700
Re: Diese Kellerkinder ... Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2020-07-12 15:01 +0200
Re: Diese Kellerkinder ... Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2020-07-12 22:44 +0200
Re: Diese Kellerkinder ... Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2020-07-13 02:04 +0200
Re: Diese Kellerkinder ... Ulf.Kutzner@web.de - 2020-07-12 20:56 -0700
Re: Diese Kellerkinder ... Ulf.Kutzner@web.de - 2020-07-12 20:52 -0700
Re: Diese Kellerkinder ... Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2020-07-13 08:14 -0400
Re: Diese Kellerkinder ... Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2020-07-13 18:19 +0200
Re: Diese Kellerkinder ... Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2020-07-14 08:15 +0200
Re: Diese Kellerkinder ... "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2020-07-12 15:29 +0200
Re: Diese Kellerkinder ... Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2020-07-12 11:10 +0000
Re: Diese Kellerkinder ... Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2020-07-12 14:08 +0000
Re: Diese Kellerkinder ... Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2020-07-12 14:47 +0000
Re: Diese Kellerkinder ... Ulf.Kutzner@web.de - 2020-07-12 08:13 -0700
Re: Diese Kellerkinder ... "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2020-07-12 17:20 +0200
Re: Diese Kellerkinder ... Ulf.Kutzner@web.de - 2020-07-12 08:32 -0700
Re: Diese Kellerkinder ... Sebastian Wolf <invalid@invalid.com> - 2020-07-12 18:34 +0200
Re: Diese Kellerkinder ... Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2020-07-12 22:42 +0200
Re: Diese Kellerkinder ... Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2020-07-12 22:37 +0200
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| From | Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2020-07-12 12:12 +0200 |
| Subject | Re: Diese Kellerkinder ... |
| Message-ID | <20200712121203.77710820.dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> wrote: > On Sat, 11 Jul 2020 22:41:18 +0200, "Wolfgang Kynast" posted: > > >... scheinen doch zu was nütze zu sein > > Grrr. Und hier der Link: > https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/mannheim/heidelberg-neue-corona-behandlungsmethode-100.html Wie erwartet - sobald man mehr weiß kann man besser behandeln. Interessant wäre die Frage, ob die relative Sterblichkeit auch deswegen hierzulande stark zurück gegangen ist, weil man eben inzwischen Ansätze eines Behandlungsregimes hat. Joachim, was meinst Du zu der These?
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2020-07-12 11:04 +0000 |
| Message-ID | <reeqop$vv8$1@solani.org> |
| In reply to | #457258 |
Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> wrote: > Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> wrote: > >> On Sat, 11 Jul 2020 22:41:18 +0200, "Wolfgang Kynast" posted: >> >>> ... scheinen doch zu was nütze zu sein >> >> Grrr. Und hier der Link: >> https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/mannheim/heidelberg-neue-corona-behandlungsmethode-100.html > > Wie erwartet - sobald man mehr weiß kann man besser behandeln. > > Interessant wäre die Frage, ob die relative Sterblichkeit auch deswegen > hierzulande stark zurück gegangen ist, weil man eben inzwischen Ansätze > eines Behandlungsregimes hat. > > Joachim, was meinst Du zu der These? > > Natürlich, das ist so. Antikoagulation, evtl. Dexamethason, später als üblich beatmen hat alles etwas gebracht. -- please forgive my iPhone typos
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| From | Ulf.Kutzner@web.de |
|---|---|
| Date | 2020-07-12 05:36 -0700 |
| Message-ID | <1b60d955-2c49-4b2b-9d77-2e060f55b5f7o@googlegroups.com> |
| In reply to | #457275 |
Am Sonntag, 12. Juli 2020 13:49:20 UTC+2 schrieb Pröppelmietz: > Clown, Frühstück. Mehr ist Dein Geschreibsel nicht wert. Deine Arschigkeit geht extra.
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
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| Date | 2020-07-12 15:01 +0200 |
| Message-ID | <ref1ie$8kq$1@dont-email.me> |
| In reply to | #457275 |
Am 12.07.2020 um 14:06 schrieb Stefan Froehlich: > On Sun, 12 Jul 2020 13:49:19 Dietz Proepper wrote: >> Wollen wir langsam wieder den Rest des Lebens ankurbeln, damit wir >> uns nächsten Winter entsprechende Behandlungen auch noch leisten >> können? > > Was genau möchtest Du denn noch "ankurbeln"? Wenn jemand seit Jänner > im Tiefschlaf gelegen wäre und genau jetzt in Wien wieder aufwacht: > Er würde sich darüber wundern, dass die Leute in öffentlichen > Verkehrsmitteln mit Mundschutz unterwegs sind, ansonsten aber keinen > Unterschied zu früher bemerken. Abwesenheit von Veranstaltungen, ausgedünnte Gastronomie, darniederliegender Einzelhandel, ... würden ihm nicht auffallen? - Sachen gibt es. (Nur um mal ein paar offen zu Tage liegende Dinge zu nennen. Daß man einer Firma von außen kaum ansieht, ob sie gerade in Kurzarbeit läuft, ist mir auch klar.) -- EIN BISSCHEN MEHR ERNST TÄTERETÄTE UNS GUT!
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| From | Martin Ebert <mx300@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2020-07-12 22:44 +0200 |
| Message-ID | <refsnu$ben$2@dont-email.me> |
| In reply to | #457282 |
Am 12.07.20 um 15:01 schrieb Lars Gebauer: > Am 12.07.2020 um 14:06 schrieb Stefan Froehlich: >> Was genau möchtest Du denn noch "ankurbeln"? > Abwesenheit von Veranstaltungen, ausgedünnte Gastronomie, > darniederliegender Einzelhandel, ... Der Denkfehler besteht darin zu glauben, dass das Volk eine Herde sei - die man da hin treiben kann. Mache alles wieder auf. Ich verspreche Dir: Es werden lange Zeit deutlich weniger kommen als vor Beginn der Krise. Mt
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| From | Martin Ebert <mx300@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2020-07-13 02:04 +0200 |
| Message-ID | <reg8dk$clt$1@dont-email.me> |
| In reply to | #457328 |
Am 13.07.20 um 00:29 schrieb Dietz Proepper: > Martin Ebert wrote: >> Mache alles wieder auf. Ich verspreche Dir: Es werden lange >> Zeit deutlich weniger kommen als vor Beginn der Krise. > Oh, ich habe $hier eher den Effekt gesehen, dass Lokalitäten auf mehr > oder minder rationale "max. n Menschen" beschränkt wurden und daher nur > den halben Biergarten auf gemacht haben. Der war dann brechend voll. Man darf sich nicht nur eins rauspicken. Restaurants und Bars haben oft das Problem, dass die Kundschaft nicht kommt. Ganz am Rande: Das Reichshauptdorf löst das Problem in bewährter Schnodderigkeit. Den Gastwirten sagte man: Plätze durchzählen, diese Anzahl mit Mindestabstand draußen. Abzäunung. Und Antrag, wir genehmigen schnell. Gastwirt: So viel Platz ist nicht. Verwaltung: Siehst Du die Park- plätze? Beantrage, mach hinne! Mt
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| From | Ulf.Kutzner@web.de |
|---|---|
| Date | 2020-07-12 20:56 -0700 |
| Message-ID | <60b5efc6-8245-410d-b63d-5d7ccd1fb835o@googlegroups.com> |
| In reply to | #457341 |
Am Montag, 13. Juli 2020 02:04:07 UTC+2 schrieb Leerstelle: > Das Reichshauptdorf löst das Problem in bewährter Schnodderigkeit. > Den Gastwirten sagte man: Plätze durchzählen, diese Anzahl mit > Mindestabstand draußen. Abzäunung. Und Antrag, wir genehmigen schnell. > > Gastwirt: So viel Platz ist nicht. Verwaltung: Siehst Du die Park- > plätze? Beantrage, mach hinne! Seinen Kundenparkplatz oder die im öffentlichen Straßenraum? Letztere auf der Fahrbahn fand ich gestern teils bestuhlt.
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| From | Ulf.Kutzner@web.de |
|---|---|
| Date | 2020-07-12 20:52 -0700 |
| Message-ID | <c8a9e426-009a-4f7c-9953-81b79d008cfao@googlegroups.com> |
| In reply to | #457328 |
Am Montag, 13. Juli 2020 00:29:29 UTC+2 schrieb Pröppelmietz: > > >> Was genau möchtest Du denn noch "ankurbeln"? > > > > > Abwesenheit von Veranstaltungen, ausgedünnte Gastronomie, > > > darniederliegender Einzelhandel, ... > > > > Der Denkfehler besteht darin zu glauben, dass das Volk eine > > Herde sei - die man da hin treiben kann. > > Oh, in der Praxis ist das Verhalten einer Herde deutlich besser > vorhersehbar als das von Individuen. Hat aber mit der momentanen > Situation wenig zu tun. > Ich habe eher den Eindruck, dass das Berechnen eines Quotienten die > allerwenigsten überfordert. Des Quotienten aus Anzahl Infektiöser / > Anzahl Bevölkerung. Deutlich weniger verstehen das Konzept "wenn es > wieder schlimmer wird dann ...". Und manche sehen TEOTWAWKI. > > > Mache alles wieder auf. Ich verspreche Dir: Es werden lange > > Zeit deutlich weniger kommen als vor Beginn der Krise. > > Oh, ich habe $hier eher den Effekt gesehen, dass Lokalitäten auf mehr > oder minder rationale "max. n Menschen" beschränkt wurden und daher nur > den halben Biergarten auf gemacht haben. Der war dann brechend voll. Das bringt's aber, wenn am Ende über die Mitte des Biergartens ein mehr oder weniger virtuelles Absperrband gehängt wird und man im nicht gesperrten Teil so dicht sitzt wie früher auch.
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| From | Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2020-07-13 08:14 -0400 |
| Message-ID | <rehj7h$vct$1@dont-email.me> |
| In reply to | #457328 |
Salve allerseits, Stefan Froehlich schrieb: > On Sun, 12 Jul 2020 22:44:46 Martin Ebert wrote: > >> Mache alles wieder auf. Ich verspreche Dir: Es werden lange >> Zeit deutlich weniger kommen als vor Beginn der Krise. > > Hängt davon ab, wie konsequent man es anlegt. In Serbien hat das > schon recht gut geklappt, die Leute wieder in Feier- (und damit > vermutlich auch Konsum-) Laune zu versetzen. Ok, ein paar unschöne > Nebeneffekt gibt es, aber wer konnte das ahnen? > +--- <hier abknabbern> --- | „Wir sind wieder da“, sangen lautstark die deutschen Touristen, die sich | am Wochenende an der Ballermann-Partymeile an Mallorcas Playa de Palma | versammelt hatten. Und: „Wir wollen feiern!“ Sie tanzten abends | ausgelassen stundenlang zwischen den Tischen der Bar-Terrassen und auf | der Straße. Arm in Arm, auf Tuchfühlung. | | „So gut wie niemand trug eine Maske, die Getränke wurden herumgereicht | und oft geteilt“, berichtet das „Mallorca Magazin“, eine auf Deutsch | erscheinende Wochenzeitung der Insel. Auch von sozialer Distanz sei | nichts zu sehen gewesen. Dafür floss Bier in Strömen und auch Sangria, | die in der Partyzone gemeinsam und per Strohhalm aus großen Krügen oder | Eimern getrunken wird. | | Die Bilder des ausgelassenen Partytreibens, bei dem alle Hygiene-Regeln | ignoriert wurden, sorgten für Empörung nicht nur auf Mallorca. „Als gäbe | es kein Corona“, schrieb die „Mallorca Zeitung“ entsetzt. „Es schien | ganz so, als ob hier niemand jemals etwas von der Pandemie gehört hätte.“ | | Die wenigen Besucher, die eine Maske trugen, seien von der Masse | skeptisch beäugt und ausgelacht worden. Die Zeitung vermerkt bitter: | „Wir haben hier nicht wochenlang den Shutdown ertragen, um das Erreichte | leichtfertig aufs Spiel zu setzen.“ | | *Passagierjets landen im Minutentakt* | | Die Insel hat die Covid-19-Epidemie bisher sehr viel besser als andere | spanische Regionen kontrollieren können. Es gab zuletzt nur noch wenige | neue Krankheitsfälle. Deswegen konnte Mallorca schon Mitte Juni, früher | als andere europäische Urlaubsziele, den Tourismus wieder hochfahren. | Inzwischen landen die Passagierjets wieder im Minutentakt auf Palmas | Airport. | | *Strafenkatalog mit hohen Bußgeldern* | | Und mit dem Neustart des Urlaubsgeschäfts kehrt auch der Sauftourismus | auf das Eiland zurück. Erst am Freitag, nach ersten illegalen, aber noch | deutlich kleineren Partys in Bars und Parks, hatte die Regionalregierung | für Verstöße beim Feiern einen Strafenkatalog mit Bußgeldern von bis zu | 600.000 Euro für jene, die illegale Corona-Partys organisieren oder | daran teilnehmen, beschlossen und verstärkte Kontrollen angekündigt. Am | Ballermann habe sich die Polizei aber vorerst kaum blicken lassen, | stellte die „Mallorca Zeitung“ fest. | | Inzwischen ist auch das „Balneario 6“ an der Meerespromenade der Playa | de Palma wieder geöffnet. Das ist jene Schankterrasse, deren Name auf | Deutsch „Heilbad“ bedeutet und die von der Trinkgemeinde in „Ballermann“ | umgetauft wurde. Zwar sind die größten Tanzschuppen des überwiegend von | Deutschen frequentierten Partyviertels aus Sicherheitsgründen weiterhin | geschlossen. | | Doch etliche kleinere Feierlokale an der „Bierstraße“, wie ein Abschnitt | der Partymeile genannt wird, sind inzwischen wieder geöffnet und | rappelvoll. Das könnte sich nach den Ereignissen ändern: Die Wirte haben | mit verschärften Sicherheitskontrollen reagiert, wie die „Mallorca | Zeitung“ berichtet: Die Außenbereiche seien mit Absperrungen von der | Straße getrennt worden, die Musik werde leiser abgespielt. Trotzdem | hätten auch am Samstagabend wieder viele gefeiert. | | *Warnung vor Saufgelage* | | „Bitte funktioniert die sonst so gepflegte und gesittete Bierstraße | nicht in ein asoziales und rücksichtsloses Saufgelage um“, appellierte | die Kult-Kneipe „Et Dömsche“ bei Facebook. „Leider sind viele Gäste | immer noch der Meinung, den Anweisungen des Personals nicht Folge | leisten zu müssen.“ Künftig werde man jeden, der sich nicht an die | geltenden Regeln halte, aus dem Lokal verweisen. | | Besorgniserregende Szenen gab es nicht nur am Ballermann, sondern auch | in anderen Teilen der Insel. So zum Beispiel laut Medien im besonders | bei Briten beliebten Magaluf westlich der Inselhauptstadt, wo | hemmungslose Party-Urlauber auf geparkten Autos getanzt und dabei hohe | Sachschäden verursacht hätten. Hier habe es einige Festnahmen gegeben, | so „Última Hora“. | | Die Bilder schockierten die Insel. Die Szenen zeigten, so die „Mallorca | Zeitung“, „wie groß die Gefahr einer zweiten Corona-Welle auf Mallorca | sein könnte“. Solch große Ansammlungen feiernder und trinkender Menschen | hatte man auf den Balearen seit der Öffnung der Grenzen für ausländische | Touristen Mitte Juni bisher nicht gesehen. Das Fazit der „Diario de | Mallorca“: „Das Coronavirus hat den Sauftourismus nicht getötet“. | | Zu den Schutzregeln gegen das Coronavirus gehört ein Sicherheitsabstand | von 1,50 Metern zwischen Gästen, die nicht zur selben Gruppe gehören. | Von diesem Montag an gilt auch eine Maskenpflicht innerhalb der Lokale, | solange nicht gegessen oder getrunken wird. Und ein Tanzverbot, um zu | viel Körpernähe zu vermeiden. | | *Gastronomen in Existenz bedroht* | | Die Gastronomen wissen, dass sie die eigene Existenz gefährden, wenn sie | die Hygienevorschriften nicht durchsetzen. Denn bei einem neuen | Virusausbruch droht das Ende der Saison. „Das wäre dramatisch“, sagt | Iago Negueruela, Tourismusminister Mallorcas und der anderen | balearischen Inseln. Die dreimonatige Inselschließung im Frühjahr hat | bereits Millionenverluste verursacht. | | „Wir werden nicht all das riskieren, was wir mit persönlichen und | wirtschaftlichen Opfern erreicht haben“, warnt Francina Armengol, | Regierungschefin der Baleareninseln. Jetzt drohen harte Strafen. Wer die | neue totale Maskenpflicht nicht befolge, wird mit 100 Euro zur Kasse | gebeten. Von dieser Woche an muss die Maske beim Verlassen des Hotels | oder Ferienappartements immer getragen werden – nur am Strand nicht. | | [...] | | Die rund 40 000 Bewohner von S'Arenal östlich der Hauptstadt Palma, wo | der Ballermann liegt, schwanken derweil zwischen Angst und Empörung. | „Natürlich habe ich Bammel. Die Deutschen leben einfach in einer anderen | Welt“, sagte eine Nachbarin der Playa der Deutschen Presse-Agentur am | Telefon. | | „Eine Schande“, klagte „Última Hora“-Leser José Luis in einem der | unzähligen, vorwiegend sehr kritischen Online-Kommentare. Ein anderer | Nutzer schrieb, die Feiernden würden von „der Mafia der Tourismus-Lobby | beschützt“. | | *Kritik aus Deutschland* | | In Deutschland reagierte CSU-Chef Markus Söder umgehend auf die Trink- | und Partyexzesse im gerne als „17. Bundesland“ bezeichneten Mallorca: | „Wir müssen vorsichtig bleiben. Vernunft und Lebensfreude gehen auch | zusammen. Daher braucht es Umsicht im Urlaub. Schon einmal hat es eine | Infektionswelle aus einem Urlaubsort gegeben ...“, twitterte der | bayerische Ministerpräsident. | | Er spielte damit auf die österreichische Gemeinde Ischgl an. Die gilt | als einer der Hauptverbreitungsorte des Virus in Europa, seit sich dort | Anfang des Jahres bei diversen Großpartys viele Menschen mit der | Krankheit infizierten. +--- </hier abknabbern| --- ©<https://www.tagesspiegel.de/politik/partytouristen-am-ballermann-haben-deutsche-mallorca-urlauber-ein-zweites-ischgl-riskiert/25998524.html> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2020-07-13 18:19 +0200 |
| Message-ID | <ecf33add-a1be-2f84-7100-3eb96133a404@jtewes.my-fqdn.de> |
| In reply to | #457328 |
Dietz Proepper schrieb:
> Oh, ich habe $hier eher den Effekt gesehen, dass Lokalitäten auf mehr
> oder minder rationale "max. n Menschen" beschränkt wurden und daher nur
> den halben Biergarten auf gemacht haben. Der war dann brechend voll.
Echt? Dann sind Biertrinker wohl eher bereit ein gewisses Risiko
einzugehen. Meine Cafes hier in der Gegend haben zumindest keine
PRobleme mit überfüllten Lokalitäten. DA war vor der Krise deutlich
anders.
Bye Jörg
--
One Ring to rule them all, One Ring to find them,
One Ring to bring them all and in the darkness bind them
In the Land of Mordor where the Shadows lie.
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| From | Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2020-07-14 08:15 +0200 |
| Message-ID | <z2hnwwa03jby.g8a1ft7lvbl2$.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #457498 |
Am Mon, 13 Jul 2020 18:19:23 +0200 schrieb Jörg Tewes: > Dietz Proepper schrieb: > >> Oh, ich habe $hier eher den Effekt gesehen, dass Lokalitäten auf mehr >> oder minder rationale "max. n Menschen" beschränkt wurden und daher nur >> den halben Biergarten auf gemacht haben. Der war dann brechend voll. > > Echt? Dann sind Biertrinker wohl eher bereit ein gewisses Risiko > einzugehen. Wir haben drei Biergärten in der Nähe, die sind eigentlich immer alle so voll, daß man teilweise keinen Platz mehr bekommt. Grüße, Frank
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2020-07-12 15:29 +0200 |
| Message-ID | <ref388$7a5$1@solani.org> |
| In reply to | #457275 |
Am 12.07.20 um 13:49 schrieb Dietz Proepper: >> Natürlich, das ist so. Antikoagulation, evtl. Dexamethason, später als >> üblich beatmen hat alles etwas gebracht. > Oops, zu spät gesehen. > > Cool. Wir haben also etwas, was bei "interessanten" Fällen den > Krankheitsverlauf so weit abschwächt, dass die Sterblichkeit (aus dem > Magen) um den Faktor 25 gesunken ist und vermutlich auch andere > Nebenwirkungen zunehmend geringer werden. Erster Schritt geschafft. ähm... schön wär's ja. Etwa 30% niedrigere Letalität der schwersten Verläufe mit Dexamethason. Nicht "Faktor 25". 70% sterben weiter an den schwersten Verläufen.
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2020-07-12 11:10 +0000 |
| Message-ID | <reer28$dv$1@solani.org> |
| In reply to | #457258 |
Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> wrote: > On Sun, 12 Jul 2020 12:12:03 +0200, "Dietz Proepper" posted: > >> Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> wrote: >> >>> On Sat, 11 Jul 2020 22:41:18 +0200, "Wolfgang Kynast" posted: >>> >>>> ... scheinen doch zu was nütze zu sein >>> >>> Grrr. Und hier der Link: >>> https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/mannheim/heidelberg-neue-corona-behandlungsmethode-100.html >> >> Wie erwartet - sobald man mehr weiß kann man besser behandeln. >> >> Interessant wäre die Frage, ob die relative Sterblichkeit auch deswegen >> hierzulande stark zurück gegangen ist, weil man eben inzwischen Ansätze >> eines Behandlungsregimes hat. > > Davon gehe ich doch stark aus. Und diese Ansätze stammen zu einem > guten Teil von den von Joachim so geschmähten "Kellerkindern". Eigentlich genau im Gegenteil. Weder Antikoagulation noch Dexamethason noch später als übliche Intubation stammen von den Virologen. Von denen stammte hingegen die weit kolportierte Idee, Masken würden nichts bringen. Jeder Chirurg und jeder Intensivmediziner der seit 50 Jahren seine Maske bei der Arbeit trug war sehr verblüfft. Hat sie aber chulterzuckend weiter getragen. Und das war richtig, weiß man nun. > >> Joachim, was meinst Du zu der These? > > das Thema könnte ihm peinlich sein :-) > Au contraire! Die Virologen haben das ganz schön verbockt aus ihren Kellern. -- please forgive my iPhone typos
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2020-07-12 14:08 +0000 |
| Message-ID | <ref5g4$9nh$1@solani.org> |
| In reply to | #457277 |
Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> wrote: > On Sun, 12 Jul 2020 11:10:00 -0000 (UTC), "Dr. Joachim Neudert" > posted: >>>> Joachim, was meinst Du zu der These? >>> >>> das Thema könnte ihm peinlich sein :-) >>> >> Au contraire! Die Virologen haben das ganz schön verbockt aus ihren >> Kellern. > > In dem Artikel ist von Pathologen die Rede. > Oh. Danke. Allerdings war die Endothelschädigung und die daraus folgende Thrombogenität, wie Lungenembolie, Beinvenenthrombose, Herzinfarkt, Apoplex den Klinikern auf den Intensivstationen schon lange vorher aufgefallen. Diese Krankheitsbilder erkennen Sie nämlich ausgezeichnet, dafür braucht man keinen Pathologen. Und die Schlussfolgerung daraus es mit Antikoagulation zu versuchen hat bereits im April zum Heparinmangel in der Schweiz im Italien-nahen Tessin geführt. Aber schön wenn es die Pathologen drei Monate später auch bestätigen. -- please forgive my iPhone typos
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2020-07-12 14:47 +0000 |
| Message-ID | <ref7pk$bqs$1@solani.org> |
| In reply to | #457295 |
Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> wrote: > On Sun, 12 Jul 2020 14:08:04 -0000 (UTC), "Dr. Joachim Neudert" > posted: > >> Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> wrote: >>> On Sun, 12 Jul 2020 11:10:00 -0000 (UTC), "Dr. Joachim Neudert" >>> posted: >> >>>>>> Joachim, was meinst Du zu der These? >>>>> >>>>> das Thema könnte ihm peinlich sein :-) >>>>> >>>> Au contraire! Die Virologen haben das ganz schön verbockt aus ihren >>>> Kellern. >>> >>> In dem Artikel ist von Pathologen die Rede. >>> >> >> Oh. Danke. >> Allerdings war die Endothelschädigung und die daraus folgende >> Thrombogenität, wie Lungenembolie, Beinvenenthrombose, Herzinfarkt, Apoplex >> den Klinikern auf den Intensivstationen schon lange vorher aufgefallen. >> Diese Krankheitsbilder erkennen Sie nämlich ausgezeichnet, dafür braucht >> man keinen Pathologen. Und die Schlussfolgerung daraus es mit >> Antikoagulation zu versuchen hat bereits im April zum Heparinmangel in der >> Schweiz im Italien-nahen Tessin geführt. >> >> Aber schön wenn es die Pathologen drei Monate später auch bestätigen. > > Der Artikel wurde im Mai eingereicht. > > Und damit wurde dann die Behandlung von der Experimental-Medizin in > den Bereich der Evidenzbasierten Medizin angehoben. > ;-) > Pathologen sind übrigens viel weniger Theoretiker als Virologen. Mit Ausnahme dieses gestörten Misanthropen in Hamburg hätten die sich durchaus auch öfter zu Wort melden können. Üblicherweise sind sie halt nicht so kontaktfreudig wie andere Ärzte, die gerne reden mit ihren Kollegen wie mit ihren Patienten. Zumindest letzteres ist ja selten beim Pathologen (doch, kann es auch geben wenn über eine Histologie gesprochen wird. Es geht ja nicht immer nur um eine Sektion.). Jedenfalls arbeiten Pathologen durchaus am einzelnen Patienten, Virologen insbesondere als Epidmiologen eher gleich an der ganzen Bevölkerung. -- please forgive my iPhone typos
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| From | Ulf.Kutzner@web.de |
|---|---|
| Date | 2020-07-12 08:13 -0700 |
| Message-ID | <26a4eaf3-b466-4fae-a635-5eed364cdc29o@googlegroups.com> |
| In reply to | #457297 |
Am Sonntag, 12. Juli 2020 17:00:32 UTC+2 schrieb Wolfgang Kynast: > On Sun, 12 Jul 2020 14:47:16 -0000 (UTC), "Dr. Joachim Neudert" > posted: > > ... > > Virologen > >insbesondere als Epidmiologen eher gleich an der ganzen Bevölkerung. > > Ich denke Du Würstchen, das ist anmaßend.
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2020-07-12 17:20 +0200 |
| Message-ID | <ref9np$db4$1@solani.org> |
| In reply to | #457297 |
Am 12.07.20 um 17:00 schrieb Wolfgang Kynast: > On Sun, 12 Jul 2020 14:47:16 -0000 (UTC), "Dr. Joachim Neudert" > posted: > > ... >> Virologen >> insbesondere als Epidmiologen eher gleich an der ganzen Bevölkerung. > > Ich denke, wir sind uns darüber einig, dass man sie nicht als fast > ausschließliche Ratgeber hätte nutzen sollen. Jupp. Das war etwas viel Verantwortung und Entscheidungsmacht auf ihre Schultern. > Aber das dürften unsere > Politiker inzwischen auch kapiert haben, teils mit gerichtlicher > Nachhilfe. > > Ich möchte aber beider Gruppen Arbeit nicht so geringschätzen wie du > teils den Eindruck erweckst. OH, das ist nicht Keringschätzen. Das ist Frotzeln unter Kollegen, wie in jedem Beruf. Wie zwischen Chirurgen und Internisten, und und und... Ist halt schade daß hier kein entsprechender Kollege ist der Kontra geben kann. Dadurch wird es einseitig und macht kaum Spaß.
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| From | Ulf.Kutzner@web.de |
|---|---|
| Date | 2020-07-12 08:32 -0700 |
| Message-ID | <5aeb5445-ec16-4010-adaa-2b59c1a448cdo@googlegroups.com> |
| In reply to | #457300 |
Am Sonntag, 12. Juli 2020 17:20:27 UTC+2 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Am 12.07.20 um 17:00 schrieb Wolfgang Kynast: > > On Sun, 12 Jul 2020 14:47:16 -0000 (UTC), "Dr. Joachim Neudert" > > posted: > > > > ... > >> Virologen > >> insbesondere als Epidmiologen eher gleich an der ganzen Bevölkerung. > > > > Ich denke, wir sind uns darüber einig, dass man sie nicht als fast > > ausschließliche Ratgeber hätte nutzen sollen. > > Jupp. Das war etwas viel Verantwortung und Entscheidungsmacht auf ihre > Schultern. Noch einmal: Wer von Euch Oberkardiologen hat rechtzeitig "Hier!" gerufen und wurde grundlos übergangen sowie von allen Kommunikationskanälen abgeschnitten?
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| From | Sebastian Wolf <invalid@invalid.com> |
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| Date | 2020-07-12 18:34 +0200 |
| Message-ID | <refe2s$1s97$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #457303 |
Am 12.07.2020 um 17:32 schrieb Ulf.Kutzner@web.de: > Am Sonntag, 12. Juli 2020 17:20:27 UTC+2 schrieb Dr. Joachim Neudert: >> Am 12.07.20 um 17:00 schrieb Wolfgang Kynast: >>> On Sun, 12 Jul 2020 14:47:16 -0000 (UTC), "Dr. Joachim Neudert" >>> posted: >>> >>> ... >>>> Virologen >>>> insbesondere als Epidmiologen eher gleich an der ganzen Bevölkerung. >>> >>> Ich denke, wir sind uns darüber einig, dass man sie nicht als fast >>> ausschließliche Ratgeber hätte nutzen sollen. >> >> Jupp. Das war etwas viel Verantwortung und Entscheidungsmacht auf ihre >> Schultern. > > Noch einmal: Wer von Euch Oberkardiologen hat rechtzeitig "Hier!" > gerufen und wurde grundlos übergangen sowie von allen > Kommunikationskanälen abgeschnitten? > Ach Ulfilein. Einfach Klappe halten, wenn Erwachsene reden!
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| From | Martin Ebert <mx300@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2020-07-12 22:42 +0200 |
| Message-ID | <refsje$ben$1@dont-email.me> |
| In reply to | #457300 |
Am 12.07.20 um 17:20 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Am 12.07.20 um 17:00 schrieb Wolfgang Kynast: >> Ich denke, wir sind uns darüber einig, dass man sie nicht als fast >> ausschließliche Ratgeber hätte nutzen sollen. Sind wir uns nicht. Denn "die Politik" hatte die Leopoldina am Start. > Jupp. Das war etwas viel Verantwortung und Entscheidungsmacht auf ihre > Schultern. Das ist auch nicht richtig. Insbesondere Drosten (und immer mal wieder Kekulé) hat gebetsmühlenartig darauf hingewiesen, dass er nur EINE Sicht einbringen kann, das dürfe aber für politische Entscheidungen keineswegs die Einzige sein. Mt
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