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Groups > ger.ct > #404394 > unrolled thread

Problem mit einem Chamäleon

Started byAndreas Bockelmann <xotzil@gmx.de>
First post2019-06-26 19:29 +0200
Last post2019-06-26 19:53 +0200
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Contents

  Problem mit einem Chamäleon Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2019-06-26 19:29 +0200
    Re: Problem mit einem Chamäleon Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2019-06-26 19:34 +0200
      Re: Problem mit einem Chamäleon Ulrich Heidenreich <use.reply-to@spamfence.net> - 2019-06-26 20:01 +0200
        Re: Problem mit einem Chamäleon Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2019-06-26 20:20 +0200
          Re: Problem mit einem Chamäleon Ulrich Heidenreich <use.reply-to@spamfence.net> - 2019-06-26 20:50 +0200
            Re: Problem mit einem Chamäleon Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2019-06-26 21:03 +0200
              Re: Problem mit einem Chamäleon Ulrich Heidenreich <use.reply-to@spamfence.net> - 2019-06-26 21:23 +0200
            Re: Problem mit einem Chamäleon Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2019-06-26 21:14 +0200
              Re: Problem mit einem Chamäleon Ulrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de> - 2019-06-27 09:00 +0200
                Re: Problem mit einem Chamäleon Wilhelm Greiner <wilhelm.greiner@web.de> - 2019-06-27 09:33 +0200
                Re: Problem mit einem Chamäleon Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2019-06-27 22:01 +0200
                  Re: Problem mit einem Chamäleon Ulrich Heidenreich <use.reply-to@spamfence.net> - 2019-06-27 22:54 +0200
                    Re: Problem mit einem Chamäleon Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2019-06-28 10:17 +0200
                      Re: Problem mit einem Chamäleon Ulrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de> - 2019-06-28 10:49 +0200
                        Re: Problem mit einem Chamäleon Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2019-06-30 20:31 +0200
                          Re: Problem mit einem Chamäleon Ulrich Heidenreich <use.reply-to@spamfence.net> - 2019-06-30 20:47 +0200
                            Re: Problem mit einem Chamäleon Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2019-07-01 20:02 +0200
                              Re: Problem mit einem Chamäleon Ulrich Heidenreich <use.reply-to@spamfence.net> - 2019-07-01 20:43 +0200
                                Re: Problem mit einem Chamäleon Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2019-07-01 22:39 +0200
                              Re: Problem mit einem Chamäleon Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2019-07-01 22:36 +0200
          Re: Problem mit einem Chamäleon Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2019-06-26 20:52 +0200
            Re: Problem mit einem Chamäleon Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2019-06-26 21:03 +0200
              Re: Problem mit einem Chamäleon Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2019-06-26 21:48 +0200
              Re: Problem mit einem Chamäleon Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2019-06-27 08:57 +0200
            Re: Problem mit einem Chamäleon Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2019-06-26 21:10 +0200
              Re: Problem mit einem Chamäleon Dennis Preiser <d__p@d--p.de> - 2019-06-28 10:24 +0000
            Re: Problem mit einem Chamäleon Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2019-06-26 21:18 +0200
              Re: Problem mit einem Chamäleon Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2019-06-26 21:49 +0200
                Re: Problem mit einem Chamäleon Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2019-06-27 15:03 +0200
                Re: Problem mit einem Chamäleon Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2019-06-27 22:05 +0200
            Re: Problem mit einem Chamäleon Christian Garbs <mitch@cgarbs.de> - 2019-06-27 00:08 +0200
            Re: Problem mit einem Chamäleon Wilhelm Greiner <wilhelm.greiner@web.de> - 2019-06-27 09:41 +0200
    Re: Problem mit einem Chamäleon Ulrich Heidenreich <use.reply-to@spamfence.net> - 2019-06-26 19:53 +0200

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#404394 — Problem mit einem Chamäleon

FromAndreas Bockelmann <xotzil@gmx.de>
Date2019-06-26 19:29 +0200
SubjectProblem mit einem Chamäleon
Message-ID<qf0h3c.4hc.1@wxp-nb-pm.local>
Hallo zusammen,

ich habe hier ein Henne-Ei-Problem auf einem Chamäleon. (SuSE Linux)
Für eine Anwendung muss ich eine Samba-Freigabe in einen von der Anwendung 
bestimmten Mountpoint mounten. Das klappt auch manuell über mount.

Trage ich den mount in die fstab ein und gebe ein mount -a ein (ich bin 
root, ich darf das), wird auch brav gemountet. Nur beim System boot klappt 
das nicht, da der mount-Versuch erfolgt bevor der Samba hochgelaufen ist.

Was kann ich tun?


-- 
  Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Bockelmann

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#404395

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2019-06-26 19:34 +0200
Message-ID<qf0aav$kj2$1@news.bawue.net>
In reply to#404394
On 6/26/19 7:29 PM, Andreas Bockelmann wrote:
> Hallo zusammen,
> 
> ich habe hier ein Henne-Ei-Problem auf einem Chamäleon. (SuSE Linux)
> Für eine Anwendung muss ich eine Samba-Freigabe in einen von der 
> Anwendung bestimmten Mountpoint mounten. Das klappt auch manuell über 
> mount.
> 
> Trage ich den mount in die fstab ein und gebe ein mount -a ein (ich bin 
> root, ich darf das), wird auch brav gemountet. Nur beim System boot 
> klappt das nicht, da der mount-Versuch erfolgt bevor der Samba 
> hochgelaufen ist.
> 
> Was kann ich tun?

In der fstab den Mountpoint auf noauto stellen damit er eben nicht 
automatisch gemountet wird und später den Mount in einem Script 
erledigen was nach dem Start von Samba läuft. Wäre zumindest eine Idee.

  Gerrit

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#404397

FromUlrich Heidenreich <use.reply-to@spamfence.net>
Date2019-06-26 20:01 +0200
Message-ID<qf0ivn.19.1@mail.invalid.de>
In reply to#404395
Gerrit Heitsch:

>In der fstab den Mountpoint auf noauto stellen damit er eben nicht 
>automatisch gemountet wird und später den Mount in einem Script 
>erledigen 

Da mich das auch gelegentlich stört, wäre ein "mount -a" in der
/etc/rc.local auch eine mögliche Lösung? 

Und was mag mein Ubuntu machen, weil es auch ohne dieses beim Auswerten
der fstab definitiv(?) nicht gemounteten Netzwerkfreigaben jene später
wohl doch noch mounted?

Ulrich

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#404398

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2019-06-26 20:20 +0200
Message-ID<qf0d25$ls8$1@news.bawue.net>
In reply to#404397
On 6/26/19 8:01 PM, Ulrich Heidenreich wrote:
> Gerrit Heitsch:
> 
>> In der fstab den Mountpoint auf noauto stellen damit er eben nicht
>> automatisch gemountet wird und später den Mount in einem Script
>> erledigen
> 
> Da mich das auch gelegentlich stört, wäre ein "mount -a" in der
> /etc/rc.local auch eine mögliche Lösung?

Nein, denn alles was nicht 'noauto' als Flag hat wird schon vorher 
gemountet und 'mount -a' mounted nichts mit 'noauto'.


> Und was mag mein Ubuntu machen, weil es auch ohne dieses beim Auswerten
> der fstab definitiv(?) nicht gemounteten Netzwerkfreigaben jene später
> wohl doch noch mounted?

Da gibts ein '_netdev' Keyword. Aber das geht nur wenn gewartet werden 
soll bis das Netz da ist. Ich hab seine Frage so verstanden, daß das 
nicht das Problem ist.

  Gerrit

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#404399

FromUlrich Heidenreich <use.reply-to@spamfence.net>
Date2019-06-26 20:50 +0200
Message-ID<qf0lpv.1n.1@mail.invalid.de>
In reply to#404398
Gerrit Heitsch:

>On 6/26/19 8:01 PM, Ulrich Heidenreich wrote:
>> 
>> Da mich das auch gelegentlich stört, wäre ein "mount -a" in der
>> /etc/rc.local auch eine mögliche Lösung?
>
>Nein, denn alles was nicht 'noauto' als Flag hat wird schon vorher 
>gemountet 

Kann aber nicht, weil das Netzwerk noch nicht oben ist. Gleiches
(ähnliches?) Problem wie Andreas

>und 'mount -a' mounted nichts mit 'noauto'.

*Das* habe ich auch gerade gemerkt. Mhh, wie mounted man denn dann etwas
später, was in der fstab mit "noauto" verziert ist?

>> Und was mag mein Ubuntu machen, weil es auch ohne dieses beim Auswerten
>> der fstab definitiv(?) nicht gemounteten Netzwerkfreigaben jene später
>> wohl doch noch mounted?
>
>Da gibts ein '_netdev' Keyword. 

Das kennt mein Ubuntu noch nicht. Trotzdem muss da irgendwas den Mount
später nachholen. Beim Booten hagelt es noch

|mountall: mount /media/invoice [1084] brach mit dem Status 32 ab
|mount error(101): Network is unreachable
|Refer to the mount.cifs(8) manual page (e.g. man mount.cifs)

Später tauchen dann aber alle Mounts sukzessive aufm Desktop auf. 

(BTW @Diedrich: Ob ich wohl wirklich in der "mount.cifs(8) manual page"
nachlesen könne, warum das Network zu dem Zeitpunkt unreachable ist?)

>Aber das geht nur wenn gewartet werden 
>soll bis das Netz da ist. Ich hab seine Frage so verstanden, daß das 
>nicht das Problem ist.

Komisch. Ich genauso. Aber vielleicht verstehe ich Andereas inzwischen
genausowenig wie er mich. Könnte vielleicht am Alter liegen … #-)

Ulrich

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#404401

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2019-06-26 21:03 +0200
Message-ID<qf0fi4$mr7$1@news.bawue.net>
In reply to#404399
On 6/26/19 8:50 PM, Ulrich Heidenreich wrote:
> Gerrit Heitsch:
> 
>> On 6/26/19 8:01 PM, Ulrich Heidenreich wrote:
>>>
>>> Da mich das auch gelegentlich stört, wäre ein "mount -a" in der
>>> /etc/rc.local auch eine mögliche Lösung?
>>
>> Nein, denn alles was nicht 'noauto' als Flag hat wird schon vorher
>> gemountet
> 
> Kann aber nicht, weil das Netzwerk noch nicht oben ist. Gleiches
> (ähnliches?) Problem wie Andreas
> 
>> und 'mount -a' mounted nichts mit 'noauto'.
> 
> *Das* habe ich auch gerade gemerkt. Mhh, wie mounted man denn dann etwas
> später, was in der fstab mit "noauto" verziert ist?

Mit einem normalen 'mount /mountpoint' als root.



>>> Und was mag mein Ubuntu machen, weil es auch ohne dieses beim Auswerten
>>> der fstab definitiv(?) nicht gemounteten Netzwerkfreigaben jene später
>>> wohl doch noch mounted?
>>
>> Da gibts ein '_netdev' Keyword.
> 
> Das kennt mein Ubuntu noch nicht. Trotzdem muss da irgendwas den Mount
> später nachholen. Beim Booten hagelt es noch
> 
> |mountall: mount /media/invoice [1084] brach mit dem Status 32 ab
> |mount error(101): Network is unreachable
> |Refer to the mount.cifs(8) manual page (e.g. man mount.cifs)
> 
> Später tauchen dann aber alle Mounts sukzessive aufm Desktop auf.

Welche Optionen hast du denn noch gesetzt? Ansonsten läuft da vielleicht 
ein Service der hin und wieder einmal nachsieht ob was zu mounten ist.

  Gerrit

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#404407

FromUlrich Heidenreich <use.reply-to@spamfence.net>
Date2019-06-26 21:23 +0200
Message-ID<qf0npa.22.1@mail.invalid.de>
In reply to#404401
Gerrit Heitsch:

>On 6/26/19 8:50 PM, Ulrich Heidenreich wrote:
>> |mountall: mount /media/invoice [1084] brach mit dem Status 32 ab
>> |mount error(101): Network is unreachable
>> |Refer to the mount.cifs(8) manual page (e.g. man mount.cifs)
>> 
>> Später tauchen dann aber alle Mounts sukzessive aufm Desktop auf.
>
>Welche Optionen hast du denn noch gesetzt? 

|//ufh/rechnungsordner /media/invoice cifs guest,gid=1000,uid=1000,iocharset=utf8 

>Ansonsten läuft da vielleicht 
>ein Service der hin und wieder einmal nachsieht ob was zu mounten ist.

Genau auf den bin ich neugierig.

Ulrich

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#404405

FromDiedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de>
Date2019-06-26 21:14 +0200
Message-ID<uoscufx9m7.ln2@diedrich.ddnssec.de>
In reply to#404399
Ulrich Heidenreich meinte:

> *Das* habe ich auch gerade gemerkt. Mhh, wie mounted man denn dann etwas
> später, was in der fstab mit "noauto" verziert ist?

Explizit, d.h. mit Angabe entweder des Devices oder des moutpoints, Also 
per  mount /di/rec/to/ry oder mount /dev/iceknoten. Denn eigentlich sind 
die "noauto" gekennzeichneten Zeilen ja geade die, die beim Booten nicht 
gemountet werden sollen. 

Oder man baut sich ein Skript, daduch die fstab läuft und die "noauto"-
Zeilen auseinanderflöht und dann alle mounten. So à la (quick&dirty, 
ungetestet, nur als Anregung; geht bestimmt auch kürzer)

grep noauto /etc/fstab|grep -v '^#' |awk '{print $1;}'| xargs -L 1 mount


Eigentlich müsste aber "_netdev" schon helfen. In vielen Distributionen 
wird nach dem Hochfahren des Netzes noch ein mount für die "_netdev"-
Einträge der fstab ohne noauto nachgeschoben.
-- 
 pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD 
 fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93  6F A1 FF 10 16 59 96 F3 
 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.

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#404426

FromUlrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de>
Date2019-06-27 09:00 +0200
Message-ID<qf20je.d.1@mail.invalid.de>
In reply to#404405
Diedrich Ehlerding:

>Ulrich Heidenreich meinte:
>
>> *Das* habe ich auch gerade gemerkt. Mhh, wie mounted man denn dann etwas
>> später, was in der fstab mit "noauto" verziert ist?
>
>Explizit, d.h. mit Angabe entweder des Devices oder des moutpoints,

Ketzerische Frage: Wozu ist dann "mount -a" überhaupt gut? Nur zum
Doktorn am "Mount hat nicht gleich beim Booen so richtig funktioniert"-
Symptom?

>Also 
>per  mount /di/rec/to/ry oder mount /dev/iceknoten. Denn eigentlich sind 
>die "noauto" gekennzeichneten Zeilen ja geade die, die beim Booten nicht 
>gemountet werden sollen. 

Im konkreten (zumindest meinem, was Andreas da genau vorhat?) Fall, weil
sie beim Booten eh noch nicht gemountet werden *können*.

>Eigentlich müsste aber "_netdev" schon helfen. 

Eriwan. Kennt aber mein altes Ubuntu noch nicht.

Ulrich

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#404430

FromWilhelm Greiner <wilhelm.greiner@web.de>
Date2019-06-27 09:33 +0200
Message-ID<slrnqh8sb6.30av.wilhelm.greiner@erwo.net>
In reply to#404426
Hi,
* Ulrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de> schrieb:
>  Diedrich Ehlerding:
>  Ketzerische Frage: Wozu ist dann "mount -a" überhaupt gut? Nur zum
>  Doktorn am "Mount hat nicht gleich beim Booen so richtig funktioniert"-
>  Symptom?
 
mount -a wird z.B. beim booten aufgerufen :)

Oder wenn man ein FS im single user mode repariert hat und nun alles
einhängen will.

Oder man mehrere neue mountpoints reingemacht hat und alle gleich mounten
will.

>  Im konkreten (zumindest meinem, was Andreas da genau vorhat?) Fall, weil
>  sie beim Booten eh noch nicht gemountet werden *können*.

Normalerweise sollte dein Ubuntu schlau genug sein zu warten bis das
Netzwerk da ist, das machen normalerweise die Abhängigkeiten im init System.

Welches läuft da denn? Sys-v, upstart oder systemd sind glaub bei ubuntu
üblich.

Wilhelm

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#404489

FromDiedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de>
Date2019-06-27 22:01 +0200
Message-ID<kujfufx1ad.ln2@diedrich.ddnssec.de>
In reply to#404426
Ulrich Heidenreich meinte:

>>> *Das* habe ich auch gerade gemerkt. Mhh, wie mounted man denn dann
>>> etwas später, was in der fstab mit "noauto" verziert ist?
>>
>>Explizit, d.h. mit Angabe entweder des Devices oder des moutpoints,
> 
> Ketzerische Frage: Wozu ist dann "mount -a" überhaupt gut? Nur zum
> Doktorn am "Mount hat nicht gleich beim Booen so richtig funktioniert"-
> Symptom?

mount -a steht typischerweise in den Bootskripten. UDIAGS. 

> 
>>Also
>>per  mount /di/rec/to/ry oder mount /dev/iceknoten. Denn eigentlich sind
>>die "noauto" gekennzeichneten Zeilen ja geade die, die beim Booten nicht
>>gemountet werden sollen.
> 
> Im konkreten (zumindest meinem, was Andreas da genau vorhat?) Fall, weil
> sie beim Booten eh noch nicht gemountet werden *können*.
> 
>>Eigentlich müsste aber "_netdev" schon helfen.
> 
> Eriwan. Kennt aber mein altes Ubuntu noch nicht.

Dann könntest du natürlich auch über automount nachdenken. Das 
funktioniert (nach geeigneter Konfiguration entsprechend den manpages von 
automount und den darin gegebenen weiteren Lesehinweisen auf weitere 
manpages ...) so, dass  z.B. ein "cd /net/server/share" oder ein Zugriff 
auf /net/server/share/da/tei das NFS-share server:/share nach 
/net/server/share gemountet wird. (Ob das aber auch für cifs geht ... 
keine Ahnung; ich kenne es bisher nur für NFS,). 
-- 
 pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD 
 fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93  6F A1 FF 10 16 59 96 F3 
 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.

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#404491

FromUlrich Heidenreich <use.reply-to@spamfence.net>
Date2019-06-27 22:54 +0200
Message-ID<qf3hg1.1p.1@mail.invalid.de>
In reply to#404489
Diedrich Ehlerding:

>Ulrich Heidenreich meinte:

>> Ketzerische Frage: Wozu ist dann "mount -a" überhaupt gut? Nur zum
>> Doktorn am "Mount hat nicht gleich beim Booen so richtig funktioniert"-
>> Symptom?
>
>mount -a steht typischerweise in den Bootskripten. UDIAGS. 

Aber scheinbar zu früh.

Aber warte mal: Der Pinguin mountet also nicht automagisch alles, was
(ohne noauto) in der fstab steht, sondern es existiert irgendwo ein
Script, welches dieses "mount -a" aufruft? 

Dann könnte man ja dieses "mount -a" aus diesem Script rausnehmen und
stattdessen in die rc.local schreiben, wo es wohl genügend spät
stattfindet. 

>Dann könntest du natürlich auch über automount nachdenken. 

Eigentlich denke ich nur

a) über den Schönheizfehler nach, daß es beim Booten tonnenweise
   Fehlermeldungen hagelt, wenn und weil die Netzwerkshares nicht 
   gemountet werden können, wenn und weil zu dem Zeitpunkt das Netz
   noch nicht oben ist (sein kann?)

b) dran, wer denn das später doch noch mountet. Rein aus Neugierde.

Ulrich

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#404520

FromDiedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de>
Date2019-06-28 10:17 +0200
Message-ID<b2vgufxn3i.ln2@diedrich.ddnssec.de>
In reply to#404491
Ulrich Heidenreich meinte:

>>mount -a steht typischerweise in den Bootskripten. UDIAGS.
> 
> Aber scheinbar zu früh.

Nein. Es wird dann ausgeführt, wenn laut den Angaben des zuständigen 
Admins, der die fstab erstellt hat, die Filesysteme und Deviceknoten  auch 
da sind. Wenn dieser Admin in die fstab irgendwelchen Unsinn einträgt, ist 
dafür  nicht der  Pinguin verantwortlich. 
> 
> Aber warte mal: Der Pinguin mountet also nicht automagisch alles, was
> (ohne noauto) in der fstab steht, sondern es existiert irgendwo ein
> Script, welches dieses "mount -a" aufruft?

Exakt. Boote doch dein System mal im single user Modus oder gar mit 
Bootparameter "init=/bin/sh" und schau nach, was dann gemountet ist und 
was nicht. 
> 
> Dann könnte man ja dieses "mount -a" aus diesem Script rausnehmen und
> stattdessen in die rc.local schreiben, wo es wohl genügend spät
> stattfindet.

Ich weiß nicht genau, wann die rc.local losläuft bzw. loslief.  Dazu 
müsstest du halt die init-Skripten deines Systems schauen. Oder in die 
Doku deiner Distribution. 

rc.local ist auch in deinem Ubuntu 10.04 lange obsolet; siehe  
<https://wiki.ubuntuusers.de/rc.local/> - sowas macht man, wenn man denn 
(wie dein System vermutlich) SysV-init benutzt über Abhängigkeiten der 
runlevelspezifischen init-Skripten. 

>>Dann könntest du natürlich auch über automount nachdenken.
> 
> Eigentlich denke ich nur
> 
> a) über den Schönheizfehler nach, daß es beim Booten tonnenweise
> Fehlermeldungen hagelt, wenn und weil die Netzwerkshares nicht
> gemountet werden können, wenn und weil zu dem Zeitpunkt das Netz
> noch nicht oben ist (sein kann?)

Zum dreiundleipigsten Male: dafür gibts die fstab-Option _netdev. Ggf baut 
man dann in den entsprechenden Abhängigkeiten ein weiteres mount -a ein 
(möglicherweise ist das aber in den Distros auch schon drin, dass am Ende 
des Netzwerk-Startskripts so ein mount -a nachgezogen wird). 
> 
> b) dran, wer denn das später doch noch mountet. Rein aus Neugierde.

Eben deshalb solltest du dir automount ansehen. Damit kann man 
Netzwerkshares dann mounten, wenn (also sofern und sobald, und nur sofern) 
man sie braucht; d.h. wenn und sobald der Anwender darauf zugreifen 
möchte. Anstatt sowas wie Server:/share in die fstab einzutragen, greift 
der Anwender(!) einfach auf /net/server/share zu. Und wenns einen weiteren 
server gibt, der ein weiteres Share exportiert, muss man _gar_ _nichts_ 
weiter tun, das geht dann einfach  (aber, wie gesagt, möglicherweise nur 
NFS-Shares; weiß ich nicht genau. Die manpage wirds dir sagen), ganz ohne 
dafür einen fstab-Eintrag basteln zu müssen und ganz ohne Bootskript-
Gefrickel (und daher auch ohne Fehlermeldungen beim Booten). 

-- 
 pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD 
 fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93  6F A1 FF 10 16 59 96 F3 
 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#404522

FromUlrich Heidenreich <from!not-for-mail@tremornet.de>
Date2019-06-28 10:49 +0200
Message-ID<qf4rch.m.1@mail.invalid.de>
In reply to#404520
Diedrich Ehlerding:

>Ulrich Heidenreich meinte:
>
>>>mount -a steht typischerweise in den Bootskripten. UDIAGS.
>> 
>> Aber scheinbar zu früh.
>
>Nein. 

Doch

>Es wird dann ausgeführt, wenn laut den Angaben des zuständigen 
>Admins, der die fstab erstellt hat, die Filesysteme und Deviceknoten  auch 
>da sind. 

Die sind ja auch da. Nur noch nicht zu dem Zeitpunkt, wo der Pinguin sie
mounten will. Falsche Reingelofe: SMB- (CIFS-, NFS-, -?) Mounts sollten
sinnigerweise erst dann getätigt werden, wenn das Netzwerk zur Verfügung
steht.

>> Aber warte mal: Der Pinguin mountet also nicht automagisch alles, was
>> (ohne noauto) in der fstab steht, sondern es existiert irgendwo ein
>> Script, welches dieses "mount -a" aufruft?
>
>Exakt. Boote doch dein System mal im single user Modus oder gar mit 
>Bootparameter "init=/bin/sh" und schau nach, was dann gemountet ist und 
>was nicht. 
>> 
>> Dann könnte man ja dieses "mount -a" aus diesem Script rausnehmen und
>> stattdessen in die rc.local schreiben, wo es wohl genügend spät
>> stattfindet.
>
>Ich weiß nicht genau, wann die rc.local losläuft bzw. loslief. 

Vermuteterweise spät genug. Im konkteten Fall, *nachdem* das Netzwerk
"up" ist. Während das Script, welches ein "mount -a" loslässt, wohl
abläuft, *bevor* das Netzwerk "up" ist.

>> Eigentlich denke ich nur
>> 
>> a) über den Schönheizfehler nach, daß es beim Booten tonnenweise
>> Fehlermeldungen hagelt, wenn und weil die Netzwerkshares nicht
>> gemountet werden können, wenn und weil zu dem Zeitpunkt das Netz
>> noch nicht oben ist (sein kann?)
>
>Zum dreiundleipigsten Male: dafür gibts die fstab-Option _netdev. 

Zum ebenfalls dreiundleipigsten Male: Die gibt es hier (noch) nicht.


>> b) dran, wer denn das später doch noch mountet. Rein aus Neugierde.
>
>Eben deshalb solltest du dir automount ansehen. 

Den hier dazu geposteten Link habe ich gelesen und den Inhalt zu
verstehen versucht. Leider vergebens. Zudem scheint mir dieses
nachträgliche Mounten gar kein Automount zu sein, welches ja wohl 
- so ich wenigstens das richtig verstanden habe - erst dann mountet, 
wenn ein Zugriff stattfindet. 

Diese hier beobachtete "Nachmounten" scheint aber ohne Zugriff
stattzufinden. Irgendwann™ tauchen die (nach /media/ gemounteten) 
Shares dann nach und nach auf dem Desktop auf. 

Eher vermute ich da einen Mechanismus, der auch dafür sorgt, daß
angestöpselte USB-Geräte automatisch gemountet werden: Vielleicht
geschieht mit Netzwerkshares Ähnliches, sobald sie von wegen weil
"Netzwerk endlich 'up'" genauso aus dem bisherigen Nichts auftauchen
wie eine USB-Festplatte, wenn sie erst nach dem Booten angestöpselt
wird.

Ulrich

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#404703

FromDiedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de>
Date2019-06-30 20:31 +0200
Message-ID<5pbnufxptm.ln2@diedrich.ddnssec.de>
In reply to#404522
Ulrich Heidenreich meinte:

>>Nein.
> 
> Doch

Nein.

> 
>>Es wird dann ausgeführt, wenn laut den Angaben des zuständigen
>>Admins, der die fstab erstellt hat, die Filesysteme und Deviceknoten 
>>auch da sind.
> 
> Die sind ja auch da. Nur noch nicht zu dem Zeitpunkt, wo der Pinguin sie
> mounten will. 

Nicht der Oinguin will sie da mounten, sodbnern der Admin hat seinem 
Pinguin befohlen, sie da zu meounten, weil er nämlic kein "_netdev" da 
hingeschrieben hat. De Pinguin kann nix dafürm, wenn sein Admimn ihm 
unsinnige Anweisungen gibt. 


> Vermuteterweise spät genug. Im konkteten Fall, *nachdem* das Netzwerk
> "up" ist. Während das Script, welches ein "mount -a" loslässt, wohl
> abläuft, *bevor* das Netzwerk "up" ist

Und wer hindert dich, in die init-Skripten ein "mount -a" zu dem Zeitpunkt 
einzufügen, san dem das Netzwerk oben ist?

Möglicherweise enthalten sidie Init-Skripten deiner Distro sowas sogar 
schon. Du müstest hat nut "_netdev" verwenden.> .


>>Zum dreiundleipigsten Male: dafür gibts die fstab-Option _netdev.
> 
> Zum ebenfalls dreiundleipigsten Male: Die gibt es hier (noch) nicht.

Taujn - da musst du wohl mal updaten.
>>> b) dran, wer denn das später doch noch mountet. Rein aus Neugierde.
>>
>>Eben deshalb solltest du dir automount ansehen.
> 
> Den hier dazu geposteten Link habe ich gelesen und den Inhalt zu
> verstehen versucht. Leider vergebens. Zudem scheint mir dieses
> nachträgliche Mounten gar kein Automount zu sein, welches ja wohl
> - so ich wenigstens das richtig verstanden habe - erst dann mountet,
> wenn ein Zugriff stattfindet.

Ja. Es findetr ganz automagisch statt, wenn jemnd versucht , da 
zuzugreifen. Ohne expliziten mount-Befehl, ohne fstab-Eintrag. Einzig 
durch geeignete Konfiguzration von automount.

> 
> Diese hier beobachtete "Nachmounten" scheint aber ohne Zugriff
> stattzufinden. Irgendwann™ tauchen die (nach /media/ gemounteten)
> Shares dann nach und nach auf dem Desktop auf.

Wenn dui die gegebenen ratschläge nicth befolgen magst, musst du halt 
unter diesen Umständen bis "irgendwann" warten. Oder herauszufinden 
versuchen, wer das mountet. 
> 
> Eher vermute ich da einen Mechanismus, der auch dafür sorgt, daß
> angestöpselte USB-Geräte automatisch gemountet werden: Vielleicht
> geschieht mit Netzwerkshares Ähnliches, sobald sie von wegen weil
> "Netzwerk endlich 'up'" genauso aus dem bisherigen Nichts auftauchen
> wie eine USB-Festplatte, wenn sie erst nach dem Booten angestöpselt
> wird.

Die USB-monts dürften von irgendeinem hotplug-Mechanismus getriggrt sein. 
> 
-- 
 pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD 
 fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93  6F A1 FF 10 16 59 96 F3 
 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.

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#404707

FromUlrich Heidenreich <use.reply-to@spamfence.net>
Date2019-06-30 20:47 +0200
Message-ID<qfb74c.s.1@mail.invalid.de>
In reply to#404703
Diedrich Ehlerding:

>Ulrich Heidenreich meinte:
>
>>>Nein.
>> 
>> Doch
>
>Nein.

Doch

>> Die sind ja auch da. Nur noch nicht zu dem Zeitpunkt, wo der Pinguin sie
>> mounten will. 
>
>Nicht der Oinguin will sie da mounten, sodbnern der Admin hat seinem 
>Pinguin befohlen, sie da zu meounten, weil er nämlic kein "_netdev" da 
>hingeschrieben hat.

Und wenn ich tausendmal "_netdev" da rein schreibe, kennt das mein
Ubuntu noch nicht. Rest an "_netdev"-Gesülze gesnipped.


>> Diese hier beobachtete "Nachmounten" scheint aber ohne Zugriff
>> stattzufinden. Irgendwann™ tauchen die (nach /media/ gemounteten)
>> Shares dann nach und nach auf dem Desktop auf.
>
>Wenn dui die gegebenen ratschläge nicth befolgen magst, musst du halt 
>unter diesen Umständen bis "irgendwann" warten. Oder herauszufinden 
>versuchen, wer das mountet. 

Vielleicht frage ich genau deshalb, um es - rein aus Neugierde -
herauszufinden? 

Das ganze Gerammele aus Scripts, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten
und aus für mich unübersichtlichen Abhängigkeiten(?) bestehend (Ich 
sag da nur "Units", die ich nur als quasi Macroassemblerbibliothek 
eines Turbopascal kenne) blicke ich nun mal ohne fremde Hilfe nicht. 
Du *musst* zwar nicht helfen, stattdessen zu stänkern ist aber keine
Alternative.
 
>> Eher vermute ich da einen Mechanismus, der auch dafür sorgt, daß
>> angestöpselte USB-Geräte automatisch gemountet werden: Vielleicht
>> geschieht mit Netzwerkshares Ähnliches, sobald sie von wegen weil
>> "Netzwerk endlich 'up'" genauso aus dem bisherigen Nichts auftauchen
>> wie eine USB-Festplatte, wenn sie erst nach dem Booten angestöpselt
>> wird.
>
>Die USB-monts dürften von irgendeinem hotplug-Mechanismus getriggrt sein. 

Das spätere Auftauschen von Netzwerkmounts, sei es, weil das Netzwerk
erst weit nach Abarbeiten der fstab den Arsch hochbekommt oder gar das
Kabel erst später angesteckt wird (was ich bei Gelegenheit nochmal
prüfen werde) dürfte ziemlich Ähnlichkeit mit Hotplug haben.

Ulrich

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#404831

FromDiedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de>
Date2019-07-01 20:02 +0200
Message-ID<leupufx9ps.ln2@diedrich.ddnssec.de>
In reply to#404707
Ulrich Heidenreich meinte:

> Ulrich Heidenreich meinte:
>>
>>>>Nein.
>>>
>>> Doch
>>
>>Nein.
> 
> Doch

Nein.

> 
>>> Die sind ja auch da. Nur noch nicht zu dem Zeitpunkt, wo der Pinguin
>>> sie mounten will.
>>
>>Nicht der Pinguin will sie da mounten, sondern der Admin hat seinem
>>Pinguin befohlen, sie da zu meounten, weil er nämlic kein "_netdev" da
>>hingeschrieben hat.
> 
> Und wenn ich tausendmal "_netdev" da rein schreibe, kennt das mein
> Ubuntu noch nicht. 

Dann wirst du updaten müssen, um dein Problem zu lösen, oder automount 
(der ist so alt, dass dein Ubuntu ihn bestimmt im Bauch hat) n Gang 
bringen müssen, oder selber eine andere  Lösung finden müssen. Oder mit 
dem OProblem leben müssen.

Wir fassen zusammen:  es gibt eine Problemlösung, sogar nicht nur eine, 
nur willst du sie alle nicht einsetzen.  Zu deiner beharrlichen Weigerung, 
auch nur halbwegs aktuelle Software einzusetzen, hatte ja Benedict 
Mangelsdorff hierzugruppe schon vor über 7 Jahren in
Message-ID: <jg2gjv$k3f$1@news.albasani.net>
klare Worte gefunden; hier für die Nachwelt archiviert, die keinen 
Newsserver mit langer Haltezeit hat:
<https://groups.google.com/forum/#!searchin/de.alt.netdigest/IBMDOS/de.alt.netdigest/c69u-5hwCK8/M6BnrEW9Zy0J>

Du hast dich seitdem also nicht geändert. 

> Das ganze Gerammele aus Scripts, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten
> und aus für mich unübersichtlichen Abhängigkeiten(?) bestehend (Ich
> sag da nur "Units", die ich nur als quasi Macroassemblerbibliothek
> eines Turbopascal kenne) blicke ich nun mal ohne fremde Hilfe nicht.
> Du *musst* zwar nicht helfen, stattdessen zu stänkern ist aber keine
> Alternative.

Ich habe dir einen Weg genannt, wie du das diskutierte Problem lösen 
kannst. Sogar mehrere, nämlich entweder "_netdev", oder automount. Für 
_netdev bist du unwillig, dein 10 Jahre altes System zu aktualisieren; für 
automount bist du unwillig, die Doku zu lesen. 

Nun, dann musst  du eben auf eine eine Lösung verzichten. Aber heul hier 
nicht rum, man würde dich "anstänkern".  

Du kriegst von mir auch nicht eine fertige Lösung, sondern Ideen und 
Hinweise, wie du weiterkommen kannst, und ich denke auch gern mit, wenn du 
konkrete Fragen hast und sagst "ich verstehe nicht, was ich in 
/etc/bla.conf eintragen muss - ich verstehe die manpage zu bla.conf so , 
dass ... und meine, folgende Einträge seien richtig, aber ich bekomme die 
Fehlermeldung soundso". Wenn du aber alles auf dem silbertablett serviert 
bekommen möchtest, teile ich dir gern meinen Stundensatz mit - bei 
Auftraggebern deines Freundlichkeitsniveaus ist der im  vierstelligen 
Bereich.

>>
>>Die USB-monts dürften von irgendeinem hotplug-Mechanismus getriggrt
>>sein.
> 
> Das spätere Auftauschen von Netzwerkmounts, sei es, weil das Netzwerk
> erst weit nach Abarbeiten der fstab den Arsch hochbekommt oder gar das
> Kabel erst später angesteckt wird (was ich bei Gelegenheit nochmal
> prüfen werde) dürfte ziemlich Ähnlichkeit mit Hotplug haben.

Allenfalls das Anstecken des Kabels bzw. die Verfügbarkeit des Netzwerks 
könnte irgendeinen Trigger auslösen, der deine Distro dazu bewegt, nochmal 
nachzuschauen. Wenn das alles aber erst "einige Zeit nach ,,," auftritt, 
dann spricht das eher für einen Dämon, der nach einer gewissen Wartezeit 
wieder aufwacht und es nochmal versucht,  Unterscheiden könntest du das, 
wenn du mit ausgeschaltetem NAB bootest und dann das NAS später 
einschaltest - wenn dann ebenfalls die in der fstab erwähnten Shares 
automagisch gemountet werden, dann hat deine Distro für dich 
vorausgedacht, und du musst nur noch finden, in welcher 
Konfigurationsdatei die Wartezeit steht. Viel Spaß beim Suchen!

-- 
 pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD 
 fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93  6F A1 FF 10 16 59 96 F3 
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#404836

FromUlrich Heidenreich <use.reply-to@spamfence.net>
Date2019-07-01 20:43 +0200
Message-ID<qfdra6.o.1@mail.invalid.de>
In reply to#404831
Diedrich Ehlerding:

>Dann wirst du updaten müssen, um dein Problem zu lösen,

Wie updatet man einen Ehlerding?

Denn *der* ist das Problem! Ich habe keines, sondern bin nur neugierig, 

1.) Warum ein Linux Einträge in der fstab zu einem Zeitpunkt
    abzuarbeiten versucht, zu dem sie definitiv noch gar nicht
    gearbeitet werden können. Statt bei offensichtlichen Netzwerk-  
    mounts jene erst dann auszuführen, wenn's auch ein Netzwerk 
    dazu gibt. Wozu dann "_netdev"? Es geht doch gar nicht anders!

2.) Was hier die Mounts offensichtlich trotzdem nachholt, sobald
    sie realisierbar sind.

Ulrich

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#404844

FromDiedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de>
Date2019-07-01 22:39 +0200
Message-ID<lk7qufxvc1.ln2@diedrich.ddnssec.de>
In reply to#404836
Ulrich Heidenreich meinte:

> bin nur neugierig,
> 
> 1.) Warum ein Linux Einträge in der fstab zu einem Zeitpunkt
> abzuarbeiten versucht, zu dem sie definitiv noch gar nicht
> gearbeitet werden können. 

Weil du das Linux mittels deines handgedengelten fstab-Eintrags dazu 
aufgefordert hast, was zwar zu deinen unzutreffenden Annahmen übder das, 
was beim Systemstart abläuft, passt, nicht aber zur Wirklichkeit. 

> Statt bei offensichtlichen Netzwerk-
> mounts jene erst dann auszuführen, wenn's auch ein Netzwerk
> dazu gibt. Wozu dann "_netdev"? Es geht doch gar nicht anders!

Weil es noch mehr Gründe gibt als "nfs:" oder "cifs:", ein 
Filesystem erst nach Verfügbarkeit des Netzwerks zu starten. Etwa iscsi-
targets - bei iscsi entstehen ganz normale /dev/sd*-Deviceknoten; deren 
fstab-Eintrag  man nicht spontan ansieht, dass es sich um ein Device im 
Netz handelt; da steht dann gaz nirmal z.B. /dev/disk/by-label/soundso in 
der fstab. 

Also braucht man ein "_netdev". Und da man es ohnehin braucht, nutzt man 
es für alle diese Fälle; warum soll man ein- und denselben mechanismus 
mehrfach erfinden? 
> 
> 2.) Was hier die Mounts offensichtlich trotzdem nachholt, sobald
> sie realisierbar sind.

Irgendein Dämonprozess deiner Distribution. 
-- 
 pgp-Key (RSA) 1024/09B8C0BD 
 fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93  6F A1 FF 10 16 59 96 F3 
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#404843

FromWolfgang Kynast <wky@gmx.de>
Date2019-07-01 22:36 +0200
Message-ID<gnv976F4fk7U1@mid.individual.net>
In reply to#404831
On Mon, 01 Jul 2019 20:02:29 +0200, "Diedrich Ehlerding" posted:

...
>Wir fassen zusammen:  es gibt eine Problemlösung, sogar nicht nur eine, 
>nur willst du sie alle nicht einsetzen.  Zu deiner beharrlichen Weigerung, 
>auch nur halbwegs aktuelle Software einzusetzen, hatte ja Benedict 
>Mangelsdorff hierzugruppe schon vor über 7 Jahren in
>Message-ID: <jg2gjv$k3f$1@news.albasani.net>
>klare Worte gefunden; hier für die Nachwelt archiviert, die keinen 
>Newsserver mit langer Haltezeit hat:
><https://groups.google.com/forum/#!searchin/de.alt.netdigest/IBMDOS/de.alt.netdigest/c69u-5hwCK8/M6BnrEW9Zy0J>
>
>Du hast dich seitdem also nicht geändert. 

Köstlich, Danke dafür :-) 

Ein zeitloser Text. Man hat sofort ein Dejavu.

-- 
Schöne Grüße,
Wolfgang

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