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Groups > ger.ct > #333769 > unrolled thread
| Started by | Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> |
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| First post | 2017-12-20 08:14 -0800 |
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RöhrenRadio bei Amazon! Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-12-20 08:14 -0800
Re: RöhrenRadio bei Amazon! Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-12-20 08:27 -0800
Re: RöhrenRadio bei Amazon! Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2017-12-20 16:52 +0000
Re: RöhrenRadio bei Amazon! Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2017-12-20 19:15 +0100
Re: RöhrenRadio bei Amazon! Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-12-20 10:49 -0800
Re: RöhrenRadio bei Amazon! Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2017-12-21 10:01 +0100
Re: RöhrenRadio bei Amazon! "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2017-12-21 10:08 +0100
Re: RöhrenRadio bei Amazon! Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2017-12-21 10:57 +0100
Re: RöhrenRadio bei Amazon! "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2017-12-21 11:31 +0100
Re: RöhrenRadio bei Amazon! Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2017-12-21 12:57 +0100
Re: RöhrenRadio bei Amazon! "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2017-12-21 13:11 +0100
Re: RöhrenRadio bei Amazon! Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2017-12-21 12:42 +0000
Re: RöhrenRadio bei Amazon! "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2017-12-21 14:37 +0100
Re: RöhrenRadio bei Amazon! Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2017-12-21 13:53 +0100
Re: RöhrenRadio bei Amazon! "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2017-12-21 14:38 +0100
Re: RöhrenRadio bei Amazon! Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-12-21 06:01 -0800
Re: RöhrenRadio bei Amazon! "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2017-12-22 11:37 +0100
Re: RöhrenRadio bei Amazon! Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2017-12-21 20:02 +0100
Re: RöhrenRadio bei Amazon! Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-12-21 11:51 -0800
Re: RöhrenRadio bei Amazon! "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2017-12-22 11:38 +0100
Re: RöhrenRadio bei Amazon! Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-12-21 04:59 -0800
Re: R??hrenRadio bei Amazon! v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) - 2017-12-21 07:06 +0000
Re: R??hrenRadio bei Amazon! Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2017-12-21 09:07 +0100
Re: R??hrenRadio bei Amazon! Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-12-21 04:52 -0800
Re: RöhrenRadio bei Amazon! gunter Kühne <kuehne123@front.ru> - 2017-12-21 08:59 +0100
Re: RöhrenRadio bei Amazon! Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2017-12-20 16:52 +0000
Re: RöhrenRadio bei Amazon! Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-12-20 09:27 -0800
Re: RöhrenRadio bei Amazon! Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2017-12-20 21:15 +0100
Re: RöhrenRadio bei Amazon! Matthias Hanft <mh@hanft.de> - 2017-12-20 18:28 +0100
Re: RöhrenRadio bei Amazon! Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2017-12-20 21:03 +0100
Re: RöhrenRadio bei Amazon! Tobias Schuster <7e0f2510@gmx.de> - 2017-12-20 21:38 +0100
Re: RöhrenRadio bei Amazon! Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-12-20 13:14 -0800
Re: RöhrenRadio bei Amazon! gunter Kühne <kuehne123@front.ru> - 2017-12-21 09:53 +0100
Re: RöhrenRadio bei Amazon! Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2017-12-20 22:44 +0100
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| From | Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2017-12-20 08:14 -0800 |
| Subject | RöhrenRadio bei Amazon! |
| Message-ID | <a6a444aa-58dd-464a-b05c-63424770c3e7@googlegroups.com> |
2017-12-20 17:15:00 +0100
Ich weiss nicht, wie ich drauf gekommen bin -
wahrscheinlich wurde die Röhre in einem anderen
Thread erwähnt - aber ich schaute mal nach,
ob Amazon RöhrenRadios hat.
Sie haben. Natürlich. Und sie haben - Gipfel der
Perversion - auch Radios, die so ausschauen wie
RöhrenRadios, aber mit moderner Elektronik
drin.
Wahrscheinlich haben sie auch KaffeeMaschinen,
die aussehen wie alte DampfRadios - aber die
habe ich jetzt auf die Schnelle nicht gefunden.
Dann habe ich noch ein bischen weiter recherchiert
- Röhren ("EL84") - selbstverständlich haben sie
das. Transistoren - spezielle Typen, aber auch
im Kilo - selbstverständlich haben sie das.
Völkner und Konrad haben würdige NachFolger bekommen,
und die Transistor-BergWerke sind noch lange in
die Zukunft hinein ausgelastet.
Wozu habe ich mir eigentlich Ende der 70-ger einen
NotVorrat von 2N3055 angelegt - ich habe noch keinen
davon gebraucht, und eine GeldAnlage war es auch
nicht!
In den 70-ger Jahren hiess es noch, Physiker, die
einfach gar keinen Job bekommen, können immer noch
zu Völkner zum Transistoren schaufeln gehen.
Heute halt zu Amazon.
Herwig
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| From | Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2017-12-20 08:27 -0800 |
| Message-ID | <73111f2b-5e55-4755-9a5b-1fdaf29c5508@googlegroups.com> |
| In reply to | #333769 |
2017-12-20 17:28:00 +0100 > ... > ... - aber ich schaute mal nach, > ob Amazon RöhrenRadios hat. Den Amazon-Server aufs Kreuz zu legen ist mit sinnvollen Begriffen echt schwierig. "Saturn V" - da müssten sie passen. Es gibt nur noch zwei, und die liegen irgendwo in den USA im MuseumsBetrieb rum. Aber ich habe natürlich vergessen, OriginalGrösse zu spezifizieren, und die Rechnung ohne LEGO und Revell gemacht. Immerhin - wen es interessiert - die Original- technischen Manuale für die Saturn V sind zu haben. Sehr High-Level vermutlich - alle detailierten EntwicklungsUnterlagen dürften viele LKW füllen und sind vermutlich längst entsorgt worden. Schenke ich mir nach Weihnachten. - Durchaus wahrscheinlich, dass bei der Saturn V noch VakuumRöhren verbaut wurden ... Herwig
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2017-12-20 16:52 +0000 |
| Message-ID | <p1e4h4$267$2@news.albasani.net> |
| In reply to | #333770 |
Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> wrote: > 2017-12-20 17:28:00 +0100 > >> ... > >> ... - aber ich schaute mal nach, >> ob Amazon RöhrenRadios hat. > > Den Amazon-Server aufs Kreuz zu legen ist mit > sinnvollen Begriffen echt schwierig. > > "Saturn V" - da müssten sie passen. Es gibt nur > noch zwei, und die liegen irgendwo in den USA > im MuseumsBetrieb rum. In Florida, Cape Canaveral. BTDT. Mächtige Triebwerksdüsen. Man muss eine ganz eigene Struktur haben, um sich da in 110 m Höhe draufbinden zu lassen. Was ich auch sehr beeindruckend fand: gefasstes Mondgestein, dass man berühren konnte. > > Aber ich habe natürlich vergessen, OriginalGrösse > zu spezifizieren, und die Rechnung ohne LEGO und > Revell gemacht. > > Immerhin - wen es interessiert - die Original- > technischen Manuale für die Saturn V sind zu > haben. Sehr High-Level vermutlich - alle > detailierten EntwicklungsUnterlagen dürften > viele LKW füllen und sind vermutlich längst > entsorgt worden. > > Schenke ich mir nach Weihnachten. - Durchaus > wahrscheinlich, dass bei der Saturn V noch > VakuumRöhren verbaut wurden ... > > Herwig > -- please forgive my iPhone typos -sent via Newstap
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-12-20 19:15 +0100 |
| Message-ID | <p1ect4.87c.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #333770 |
On 20.12.2017 17:27, Herwig AQSR wrote: > Den Amazon-Server aufs Kreuz zu legen ist mit > sinnvollen Begriffen echt schwierig. > > "Saturn V" - da müssten sie passen. Es gibt nur > noch zwei, und die liegen irgendwo in den USA > im MuseumsBetrieb rum. > > Aber ich habe natürlich vergessen, OriginalGrösse > zu spezifizieren, und die Rechnung ohne LEGO und > Revell gemacht. > > Immerhin - wen es interessiert - die Original- > technischen Manuale für die Saturn V sind zu > haben. Sehr High-Level vermutlich - alle > detailierten EntwicklungsUnterlagen dürften > viele LKW füllen und sind vermutlich längst > entsorgt worden. Denke dir das mal nicht ZU high level. Weltraumtechnik ist leicht und zuverlässig und Zuverlässigkeit kommt von Bewerten, also altem Zeugs. > Schenke ich mir nach Weihnachten. - Durchaus > wahrscheinlich, dass bei der Saturn V noch > VakuumRöhren verbaut wurden ... Natürlich nicht. Die würden die Vibrationen wahrscheinlich gar nicht aushalten. Aber eine einfache Transistorentechnik in Verbindung mit Ringkernspeicher wurde auch noch in den ersten SpaceShuttles verbaut. Aber sag Bescheid, wenn du eine flugfähige Saturn V zusammen hast, die NASA wäre wahrscheinlich sehr interessiert. Da wurde nämlich während des Baus noch fleißig weiterentwickelt und so glich keine Saturn V der vorherigen. Unglücklicherweise wurden diese stetigen Änderungen schlecht bis gar nicht dokumentiert und ein weiterer Teil an Informationen ging der NASA wegen mangelhafter Lagerung der relevanten Dokumente verloren. Fakt ist, dass die NASA heute keine Saturn V mehr bauen könnte. Wernher würde im Grab rotieren, wenn er das wüsste :-) -- bis denne
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| From | Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2017-12-20 10:49 -0800 |
| Message-ID | <2f3aefd5-43db-43f3-be36-572331d51f40@googlegroups.com> |
| In reply to | #333783 |
2017-12-20 19:50:00 +0100 > ... > > Schenke ich mir nach Weihnachten. - Durchaus > > wahrscheinlich, dass bei der Saturn V noch > > VakuumRöhren verbaut wurden ... > > Natürlich nicht. Die würden die Vibrationen wahrscheinlich gar nicht > aushalten. ... Man kann auch VakuumRöhren sehr robust bauen - ist natürlich etwas teurer. Für meine DiplomArbeit hatte ich einen HF-Sender von Hüttinger - 3 MHz, 10 kW OutPut, AnodenVerlustLeistung der LeistungsTriode 25 kW, das ganze mit Trafo und sechs QueckSilberDampfGleichRichtern in einem tonnenschweren Schrank. Diese LeistungsTriode war gross wie ein BlumenTopf und etliche kg schwer. Wenn ich diese Dir an den Kopf geworfen hätte, wäre Dein Kopf kaputt - die Röhre nicht. - Allerdings hätte ich Dich bitten müssen, bei Empfang dieser Röhre dieselbe nicht auf den Boden fallen zu lassen. Das hätte etliche Fliesen zerbrechen lassen. > ... > Aber sag Bescheid, wenn du eine flugfähige Saturn V zusammen hast, die > NASA wäre wahrscheinlich sehr interessiert. Da wurde nämlich während des > Baus noch fleißig weiterentwickelt und so glich keine Saturn V der > vorherigen. Unglücklicherweise wurden diese stetigen Änderungen schlecht > bis gar nicht dokumentiert und ein weiterer Teil an Informationen ging > der NASA wegen mangelhafter Lagerung der relevanten Dokumente verloren. > Fakt ist, dass die NASA heute keine Saturn V mehr bauen könnte. Wernher > würde im Grab rotieren, wenn er das wüsste :-) Die Situation kommt mir bekannt vor. Für unseren Ada-83-Compiler im BS2000 gab es mehrere Schränke - alles übrigens noch auf Papier (Projekt war von 1978 bis 1991). Das ist alles weg. Allerdings war der Compiler so systematisch gebaut dass man leicht das Projekt von vorne hätte anfangen können. Ich könnte es auch allein machen - aber die über 200 MannJahre bringe ich in meiner Biographie nicht mehr vollständig unter. Ausserdem würde man heute die aktuelle SprachVersion implementieren - und die kenne ich nicht mehr. Es ist schon eigenartig - als wir anfingen und es weltweit noch gar keinen Ada-Compiler gab, und man nicht wusste, ob man eine so komische Sprache überhaupt implementieren kann, da war Ada Science Fiction. Jetzt habe ich funktionsfähige Ada-Compiler auf meinem Linux und Cygwin. Aber der SpielTrieb hält sich in Grenzen. Wie kamen wir drauf? Ach ja - Nachbau der Saturn V. Ich bin sicher, das SLS wird ein würdiger Nachfolger. Und im Gegensatz zu einem Ada-Compiler ist das zentrale Design immer noch dasselbe. Wernher von Braun mag in Frieden ruhen - die Saturn V nimmt ihm niemand mehr weg. Herwig
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-12-21 10:01 +0100 |
| Message-ID | <p1g0q9.42g.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #333784 |
On 20.12.2017 19:49, Herwig AQSR wrote: >> > Schenke ich mir nach Weihnachten. - Durchaus >> > wahrscheinlich, dass bei der Saturn V noch >> > VakuumRöhren verbaut wurden ... >> >> Natürlich nicht. Die würden die Vibrationen wahrscheinlich gar nicht >> aushalten. ... > > Man kann auch VakuumRöhren sehr robust bauen - ist natürlich etwas > teurer. > > Für meine DiplomArbeit hatte ich einen HF-Sender von Hüttinger - 3 MHz, > 10 kW OutPut, AnodenVerlustLeistung der LeistungsTriode 25 kW, das ganze > mit Trafo und sechs QueckSilberDampfGleichRichtern in einem tonnenschweren > Schrank. Solche Senderöhren sind mir bekannt. Im Weltraum allerdings unnötig, denn man kommt mit erschreckend geringen Sendeleistungen aus, wenn die Empfangsstation auf der Erde über 90 Meter-Spiegel verfügt. IIRC hatte die Mondfähre gerade mal eine Sendeleistung von 7-9 Watt. -- bis denne
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2017-12-21 10:08 +0100 |
| Message-ID | <p1ftmd$bao$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #333835 |
Am 21.12.17 um 10:01 schrieb Ruediger Lahl: > Solche Senderöhren sind mir bekannt. Im Weltraum allerdings unnötig, > denn man kommt mit erschreckend geringen Sendeleistungen aus, wenn die > Empfangsstation auf der Erde über 90 Meter-Spiegel verfügt. IIRC hatte > die Mondfähre gerade mal eine Sendeleistung von 7-9 Watt. > Die Funkverbindung zu den Voyager Sonde ist auch etwas was an Magie grenzt. 9W und 28 Watt. https://de.wikipedia.org/wiki/Voyager-Sonden
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2017-12-21 10:57 +0100 |
| Message-ID | <p1g0j4$aqn$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #333836 |
On 12/21/2017 10:08 AM, Dr. Joachim Neudert wrote: > Am 21.12.17 um 10:01 schrieb Ruediger Lahl: > >> Solche Senderöhren sind mir bekannt. Im Weltraum allerdings unnötig, >> denn man kommt mit erschreckend geringen Sendeleistungen aus, wenn die >> Empfangsstation auf der Erde über 90 Meter-Spiegel verfügt. IIRC hatte >> die Mondfähre gerade mal eine Sendeleistung von 7-9 Watt. >> > > Die Funkverbindung zu den Voyager Sonde ist auch etwas was an Magie grenzt. > > 9W und 28 Watt. > > https://de.wikipedia.org/wiki/Voyager-Sonden Da war ist noch mehr. Eine der Sonden hat 2 Transmitter an Board, davon ist einer ausgefallen und beim anderen ein Kompensator defekt. Alle Signale die hier gesendet werden müssen also passend vorkompensiert werden damit die Sonde sie versteht. AFAIK hat es auch im Speicher der Sonde ein paar defekte Bits. Aufgabe für die Programmierer war den Code bei Updates immer so zu schreiben, daß das nicht stört. Gerrit
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| From | "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> |
|---|---|
| Date | 2017-12-21 11:31 +0100 |
| Message-ID | <0a3n3dl2id74k70cramdv683kth6kdcqof@4ax.com> |
| In reply to | #333835 |
Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> wrote: >Solche Senderöhren sind mir bekannt. Im Weltraum allerdings unnötig, >denn man kommt mit erschreckend geringen Sendeleistungen aus, wenn die >Empfangsstation auf der Erde über 90 Meter-Spiegel verfügt. IIRC hatte >die Mondfähre gerade mal eine Sendeleistung von 7-9 Watt. Den Funkbetrieb diverser Weltraummissionen kann man mit einem chinesischen 30EUR-Hosentaschenfunkgerät aufnehmen, das man einfach aufs Fensterbrett stellt an einem Fenster, das ungefähr in die Richtung schaut. -ras -- Ralph A. Schmid http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-12-21 12:57 +0100 |
| Message-ID | <p1gb4a.4lc.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #333856 |
On 21.12.2017 11:31, Ralph A. Schmid, dk5ras wrote: > Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> wrote: > >>Solche Senderöhren sind mir bekannt. Im Weltraum allerdings unnötig, >>denn man kommt mit erschreckend geringen Sendeleistungen aus, wenn die >>Empfangsstation auf der Erde über 90 Meter-Spiegel verfügt. IIRC hatte >>die Mondfähre gerade mal eine Sendeleistung von 7-9 Watt. > > Den Funkbetrieb diverser Weltraummissionen kann man mit einem > chinesischen 30EUR-Hosentaschenfunkgerät aufnehmen, das man einfach > aufs Fensterbrett stellt an einem Fenster, das ungefähr in die > Richtung schaut. Da der Weltraum ja schon in 100 km Entfernung beginnt, glaube ich das gern. Hier gings aber um 380.000 km. -- bis denne
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| From | "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> |
|---|---|
| Date | 2017-12-21 13:11 +0100 |
| Message-ID | <q49n3dt7qtlus3npbg50t8k04var1u2hv0@4ax.com> |
| In reply to | #333878 |
Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> wrote: >> Den Funkbetrieb diverser Weltraummissionen kann man mit einem >> chinesischen 30EUR-Hosentaschenfunkgerät aufnehmen, das man einfach >> aufs Fensterbrett stellt an einem Fenster, das ungefähr in die >> Richtung schaut. > >Da der Weltraum ja schon in 100 km Entfernung beginnt, glaube ich das >gern. Hier gings aber um 380.000 km. Ist nicht ganz so einfach, aber geht auch. Mehr als eine Art Fernsehantenne braucht es da nicht. Es gibt Leute, die funken was zu einem schrundigen, zerklüfteten Felsbrocken im All (genannt Mond) und empfangen sogar noch die Reflexion von dort. -ras -- Ralph A. Schmid http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
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| From | Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2017-12-21 12:42 +0000 |
| Message-ID | <slrnp3nb2b.56c.lars.gebauer@yenni.elke-albrecht.com> |
| In reply to | #333886 |
* Ralph A. Schmid, dk5ras: > Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> wrote: >>Da der Weltraum ja schon in 100 km Entfernung beginnt, glaube ich das >>gern. Hier gings aber um 380.000 km. > > Ist nicht ganz so einfach, aber geht auch. Mehr als eine Art > Fernsehantenne braucht es da nicht. Es gibt Leute, die funken was zu > einem schrundigen, zerklüfteten Felsbrocken im All (genannt Mond) und > empfangen sogar noch die Reflexion von dort. Was werden wir tun, wenn sie eine Antwort empfangen?
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| From | "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> |
|---|---|
| Date | 2017-12-21 14:37 +0100 |
| Message-ID | <r7en3dp3t1s1n1h14u3ngstdnoad1h9m8o@4ax.com> |
| In reply to | #333896 |
Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> wrote: >Was werden wir tun, wenn sie eine Antwort empfangen? Das kommt vor - ist dann aber i.d.R. ein anderer Irdling, der gerade Sicht zum Mond hat und das Gleiche tut. -ras -- Ralph A. Schmid http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-12-21 13:53 +0100 |
| Message-ID | <p1gedb.3oc.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #333886 |
On 21.12.2017 13:11, Ralph A. Schmid, dk5ras wrote: > Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> wrote: > >>> Den Funkbetrieb diverser Weltraummissionen kann man mit einem >>> chinesischen 30EUR-Hosentaschenfunkgerät aufnehmen, das man einfach >>> aufs Fensterbrett stellt an einem Fenster, das ungefähr in die >>> Richtung schaut. >> >>Da der Weltraum ja schon in 100 km Entfernung beginnt, glaube ich das >>gern. Hier gings aber um 380.000 km. > > Ist nicht ganz so einfach, aber geht auch. Mehr als eine Art > Fernsehantenne braucht es da nicht. Es gibt Leute, die funken was zu > einem schrundigen, zerklüfteten Felsbrocken im All (genannt Mond) und > empfangen sogar noch die Reflexion von dort. Die Kunst bestand vor 50 Jahren darin, dies wegen einer sehr begrenzten Batterie mit 7-9 Watt zu ermöglichen. Die NASA selbst hat von der Erde mit 10 KW gesendet, aber die Landefähre auf dem Mond eben nicht. -- bis denne
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| From | "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> |
|---|---|
| Date | 2017-12-21 14:38 +0100 |
| Message-ID | <59en3d5t0575sqkn08gsmrchhbfh91tpgq@4ax.com> |
| In reply to | #333900 |
Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> wrote: >Die Kunst bestand vor 50 Jahren darin, dies wegen einer sehr begrenzten >Batterie mit 7-9 Watt zu ermöglichen. Die NASA selbst hat von der Erde >mit 10 KW gesendet, aber die Landefähre auf dem Mond eben nicht. Klar, aber das geht, und man kann es auf der Erdseite mit aufwendigeren Antennen erschlagen. Da hat sich übrigens in den letzten 50 Jahren eher wenig getan, bis auf trickreichere Modulationsarten, die mit noch etwas schwächeren Signal klarkommen. -ras -- Ralph A. Schmid http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
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| From | Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2017-12-21 06:01 -0800 |
| Message-ID | <b214b6a7-5158-4a2f-81a1-33aa9087e70a@googlegroups.com> |
| In reply to | #333912 |
2017-12-21 15:02:00 +0100 > ... > ... Da hat sich übrigens in den letzten > 50 Jahren eher wenig getan, bis auf trickreichere Modulationsarten, > die mit noch etwas schwächeren Signal klarkommen. Das ist so eine Sache mit der Modulation. Es wurde darauf hingewiesen, dass man mit maximaler Komprimierung des InformationsStroms (und eventueller Verschlüsselung) ein Signal nicht mehr von einem Rauschen unterscheiden kann. Vielleicht werden wir schon von allen Seiten aus dem Universum mit Signalen zugeschüttet - und verstehen sie einfach nicht. Vielleicht schlägt eine ganze Galaxis die Hände über ihren Tentakeln zusammen, weil wir so doof sind. Und wenn sie denn eines Tages mit ihren Schiffen hier landen, werden sie als erstes allen NachrichtenTechnikern ihre Abschlüsse aberkennen. Herwig
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| From | "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> |
|---|---|
| Date | 2017-12-22 11:37 +0100 |
| Message-ID | <s1op3dddg3o3b4kgcia6m7p33l41ddqjek@4ax.com> |
| In reply to | #333914 |
Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> wrote: >Das ist so eine Sache mit der Modulation. Es wurde >darauf hingewiesen, dass man mit maximaler Komprimierung >des InformationsStroms (und eventueller Verschlüsselung) >ein Signal nicht mehr von einem Rauschen unterscheiden >kann. Nicht zwingend. Erst, wenn man es auch noch massiv in der Bandbreite spreizt, funktioniert das. -ras -- Ralph A. Schmid http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2017-12-21 20:02 +0100 |
| Message-ID | <p1h414.69o.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #333912 |
On 21.12.2017 14:38, Ralph A. Schmid, dk5ras wrote: > Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> wrote: >>Die Kunst bestand vor 50 Jahren darin, dies wegen einer sehr begrenzten >>Batterie mit 7-9 Watt zu ermöglichen. Die NASA selbst hat von der Erde >>mit 10 KW gesendet, aber die Landefähre auf dem Mond eben nicht. > > Klar, aber das geht, und man kann es auf der Erdseite mit > aufwendigeren Antennen erschlagen. Die NASA unterhält seit damals weltweit mehrere Stationen, die trotz der Erdrotation die Verbindung zu bemannten Flügen aufrecht erhält. Die wohl bekannteste Station ist der Canberra Deep Space Communication Complex in Australien. Über die dortigen Begebenheiten während der Apollo 11 Mission gibt es einen wirklich liebenswerten Film mit Titel 'The Dish', den es ab und zu mal im TV gibt, ...oder hier: https://www.amazon.de/Dish-Sam-Neill/dp/B00005K372 > Da hat sich übrigens in den letzten 50 Jahren eher wenig getan, bis > auf trickreichere Modulationsarten, die mit noch etwas schwächeren > Signal klarkommen. Ich hätte jetzt gedacht, dass da eine digitale Übertragung Fortschritte gebracht hätte. Damals[TM] wars ja noch streng analog. -- bis denne
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| From | Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2017-12-21 11:51 -0800 |
| Message-ID | <37f5774b-b783-40af-98a9-0a794b2217b8@googlegroups.com> |
| In reply to | #333991 |
2017-12-21 20:52:00 +0100 > ... > Ich hätte jetzt gedacht, dass da eine digitale Übertragung Fortschritte > gebracht hätte. Damals[TM] wars ja noch streng analog. Digital und Analog lassen sich bei manchen ModulationsArten kaum trennen. Was, wenn Du mit einem SpannungPegel, der acht Werte annehmen kann, drei Bits überträgst - ist das digital oder analog? Und das kannst Du mit der Amplitude machen, oder mit der Frequenz, oder mit der Phase, oder mit dem NullDurchgang rauf oder auch runter, oder mit der Polarisation des ganzen. Und wenn Du schon soviele Bits auf die Reise schickst, dann kannst Du auch ein paar PrüfSummen mitschicken. Verglichen damit waren unsere "RadioMann"-Basteleien der 60-ger Jahre reine GleichStromExperimente. Herwig
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| From | "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> |
|---|---|
| Date | 2017-12-22 11:38 +0100 |
| Message-ID | <03op3d9r0kkk10icjl0rr5a5gllc63631c@4ax.com> |
| In reply to | #333999 |
Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> wrote: >Digital und Analog lassen sich bei manchen ModulationsArten kaum trennen. Letztlich ist alles analog. >Was, wenn Du mit einem SpannungPegel, der acht Werte annehmen kann, drei >Bits überträgst - ist das digital oder analog? Und das kannst Du mit der >Amplitude machen, oder mit der Frequenz, oder mit der Phase, oder mit >dem NullDurchgang rauf oder auch runter, oder mit der Polarisation des >ganzen. Und wenn Du schon soviele Bits auf die Reise schickst, dann >kannst Du auch ein paar PrüfSummen mitschicken. Genau, so ein Spannungspegel ist ein analog definierter Bereich, "von x bis y ist es ein z". Digital wird es dann erst in der Auswertung, also das, was hinten rauskommt. >Verglichen damit waren unsere "RadioMann"-Basteleien der 60-ger Jahre >reine GleichStromExperimente. Da sagst Du was. -ras -- Ralph A. Schmid http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
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