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Groups > ger.ct > #299664 > unrolled thread

Chemie hinter der Tapete ...

Started byHerwig AQSR <herwig.huener@t-online.de>
First post2017-03-01 07:06 -0800
Last post2017-03-01 17:37 +0100
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Contents

  Chemie hinter der Tapete ... Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-03-01 07:06 -0800
    Re: Chemie hinter der Tapete ... Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2017-03-01 16:59 +0100
      Re: Chemie hinter der Tapete ... Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2017-03-01 10:50 -0800
      Re: Chemie hinter der Tapete ... v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) - 2017-03-01 20:08 +0000
        Re: Chemie hinter der Tapete ... Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2017-03-02 12:15 +0100
          Re: Chemie hinter der Tapete ... v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) - 2017-03-02 19:46 +0000
            Re: Chemie hinter der Tapete ... Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2017-03-02 21:28 +0100
    Re: Chemie hinter der Tapete ... Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2017-03-01 17:37 +0100

#299664 — Chemie hinter der Tapete ...

FromHerwig AQSR <herwig.huener@t-online.de>
Date2017-03-01 07:06 -0800
SubjectChemie hinter der Tapete ...
Message-ID<2fa1b7a0-3a23-4dd9-8054-2277fbadd9cf@googlegroups.com>
2017-03-01 16:07:00 +0100

Vielleicht Zufall, dass ich meine Wohnung in den
letzten JahrZehnten nicht abgefackelt habe.

Die EndZimmer sind provisorisch isoliert gewesen,
indem ich Styropor-Platten hinter die Regale
geklemmt habe. Wenn es keine FeuchtigkeitsErzeugung
in dem Zimmer gibt (Ausatmen), ist das kein
Problem in Sachen Schimmel - eher schon
Trockenheit liebende Spinnen. Das Problem ist
aber ganz woanders.

In den AussenWänden sind Steckdosen, die durch die
5 cm Styropor erreicht werden müssen, und zwar
durch normale, handelsübliche VielFachSteckDosen
mit VerlängerungsKabel. Dieses VerlängerungsKabel
lag also für etliche Dezimeter hinter den
Styropor-Platten und hatte mit diesen intensiven
Kontakt.

Das hat gereicht, dass in den letzten 32.1 Jahren
das IsolierMaterial und das Styropor miteinander
reagiert haben. Die VielFachSteckDose mit dem
VerlängerungsKabel kann ich wegwerfen - ich weiss
ja nicht, was da genau passiert ist.

Es ist nicht das erste Mal, dass ich Reaktionen
zwischen verschiedenen KunstStoffen finde, die
Jahrzehnte-lang miteinander in statischen
Kontakt waren.

Könnte sein, dass mehr technische Geräte und
InfraStruktur von diesem Problem betroffen ist
als wir das uns jetzt vorstellen.

Herwig

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#299678

FromWolfgang Kynast <wky@gmx.de>
Date2017-03-01 16:59 +0100
Message-ID<eho9flFka52U1@mid.individual.net>
In reply to#299664
On Wed, 1 Mar 2017 07:06:21 -0800 (PST), "Herwig AQSR" posted:

>2017-03-01 16:07:00 +0100
>
>Vielleicht Zufall, dass ich meine Wohnung in den
>letzten JahrZehnten nicht abgefackelt habe.
>
>Die EndZimmer sind provisorisch isoliert gewesen,
>indem ich Styropor-Platten hinter die Regale
>geklemmt habe. Wenn es keine FeuchtigkeitsErzeugung
>in dem Zimmer gibt (Ausatmen), ist das kein
>Problem in Sachen Schimmel - eher schon
>Trockenheit liebende Spinnen. Das Problem ist
>aber ganz woanders.
>
>In den AussenWänden sind Steckdosen, die durch die
>5 cm Styropor erreicht werden müssen, und zwar
>durch normale, handelsübliche VielFachSteckDosen
>mit VerlängerungsKabel. Dieses VerlängerungsKabel
>lag also für etliche Dezimeter hinter den
>Styropor-Platten und hatte mit diesen intensiven
>Kontakt.
>
>Das hat gereicht, dass in den letzten 32.1 Jahren
>das IsolierMaterial und das Styropor miteinander
>reagiert haben. Die VielFachSteckDose mit dem
>VerlängerungsKabel kann ich wegwerfen - ich weiss
>ja nicht, was da genau passiert ist.
>
>Es ist nicht das erste Mal, dass ich Reaktionen
>zwischen verschiedenen KunstStoffen finde, die
>Jahrzehnte-lang miteinander in statischen
>Kontakt waren.

Vor allem auch in thermischen Kontakt. Die Kabel können sich ganz
ordentlich erwärmen, vor allem wenn es 3*0,75 sind.

>Könnte sein, dass mehr technische Geräte und
>InfraStruktur von diesem Problem betroffen ist
>als wir das uns jetzt vorstellen.

Sowieso.

-- 
Schöne Grüße,
Wolfgang

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#299725

FromHerwig AQSR <herwig.huener@t-online.de>
Date2017-03-01 10:50 -0800
Message-ID<75d9c8fa-8880-47a7-80c6-385c67513a8a@googlegroups.com>
In reply to#299678
2017-03-01 19:51:00 +0100

> ...

> Vor allem auch in thermischen Kontakt. Die Kabel können sich ganz
> ordentlich erwärmen, vor allem wenn es 3*0,75 sind.

Das war nicht das Problem - die betreffende SteckDose
wurde in den 32.1 Jahren nie verwendet.

Herwig

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#299744

Fromv_borchert@despammed.com (Volker Borchert)
Date2017-03-01 20:08 +0000
Message-ID<o979nn$pfp$4@Gaia.teknon.de>
In reply to#299678
Wolfgang Kynast wrote:
> Die Kabel können sich ganz
> ordentlich erwärmen, vor allem wenn es 3*0,75 sind.

Alles andere als H07RN-F und/oder unter 3G2,5 und 5G6 taugt
vielleicht als Klingeldraht, aber nicht als Verlängerungskabel.

-- 

"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <mccoy@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert  <v_borchert@despammed.com>

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#299803

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2017-03-02 12:15 +0100
Message-ID<o98usc$r6i$2@news.bawue.net>
In reply to#299744
On 03/01/2017 09:08 PM, Volker Borchert wrote:
>
> Wolfgang Kynast wrote:
>> Die Kabel können sich ganz
>> ordentlich erwärmen, vor allem wenn es 3*0,75 sind.
>
> Alles andere als H07RN-F und/oder unter 3G2,5 und 5G6 taugt
> vielleicht als Klingeldraht, aber nicht als Verlängerungskabel.

Mag sein, aber vor gar nicht langer Zeit waren für Mehrfachsteckdosen 
und 'kurze' Verlängerungen 3G1 üblich. Die werden also noch an vielen 
Stellen im Einsatz sein.

  Gerrit



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#299871

Fromv_borchert@despammed.com (Volker Borchert)
Date2017-03-02 19:46 +0000
Message-ID<o99sr8$gpb$2@Gaia.teknon.de>
In reply to#299803
Gerrit Heitsch wrote:
> On 03/01/2017 09:08 PM, Volker Borchert wrote:
> >
> > Wolfgang Kynast wrote:
> >> Die Kabel können sich ganz
> >> ordentlich erwärmen, vor allem wenn es 3*0,75 sind.
> >
> > Alles andere als H07RN-F und/oder unter 3G2,5 und 5G6 taugt
> > vielleicht als Klingeldraht, aber nicht als Verlängerungskabel.
> 
> Mag sein, aber vor gar nicht langer Zeit waren für Mehrfachsteckdosen 
> und 'kurze' Verlängerungen 3G1 üblich. Die werden also noch an vielen 
> Stellen im Einsatz sein.

Die Korrelation zwischen "üblich sein" und "taugen" dürfte inbesondere
im sogenannten "Consumer-" (a.k.a. "Geiz-ist-geil-Deppen-") Bereich
erheblich kleiner als Eins sein.

-- 

"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <mccoy@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert  <v_borchert@despammed.com>

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#299873

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2017-03-02 21:28 +0100
Message-ID<o99v8j$8lu$1@news.bawue.net>
In reply to#299871
On 03/02/2017 08:46 PM, Volker Borchert wrote:
> Gerrit Heitsch wrote:
>> On 03/01/2017 09:08 PM, Volker Borchert wrote:
>>>
>>> Wolfgang Kynast wrote:
>>>> Die Kabel können sich ganz
>>>> ordentlich erwärmen, vor allem wenn es 3*0,75 sind.
>>>
>>> Alles andere als H07RN-F und/oder unter 3G2,5 und 5G6 taugt
>>> vielleicht als Klingeldraht, aber nicht als Verlängerungskabel.
>>
>> Mag sein, aber vor gar nicht langer Zeit waren für Mehrfachsteckdosen
>> und 'kurze' Verlängerungen 3G1 üblich. Die werden also noch an vielen
>> Stellen im Einsatz sein.
>
> Die Korrelation zwischen "üblich sein" und "taugen" dürfte inbesondere
> im sogenannten "Consumer-" (a.k.a. "Geiz-ist-geil-Deppen-") Bereich
> erheblich kleiner als Eins sein.

Die, die ich meine, stammen teilweise aus der Zeit laaange bevor 'Geiz 
ist geil' üblich wurde und sind auch von Markenherstellern (z.B. 
'Kopp'). Damals waren die Teile noch verschraubt, nicht verschweisst 
oder vernietet. Ich habe davon noch welche im Einsatz. Die Umstellung 
auf 3G1,5 ist noch gar nicht so lange her.

  Gerrit

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#299696

FromRuediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de>
Date2017-03-01 17:37 +0100
Message-ID<o970t2.5pg.1@privat.lahls.de>
In reply to#299664
*Herwig AQSR* schrieb:

> In den AussenWänden sind Steckdosen, die durch die
> 5 cm Styropor erreicht werden müssen, und zwar
> durch normale, handelsübliche VielFachSteckDosen
> mit VerlängerungsKabel. Dieses VerlängerungsKabel
> lag also für etliche Dezimeter hinter den
> Styropor-Platten und hatte mit diesen intensiven
> Kontakt.
>
> Das hat gereicht, dass in den letzten 32.1 Jahren
> das IsolierMaterial und das Styropor miteinander
> reagiert haben. Die VielFachSteckDose mit dem
> VerlängerungsKabel kann ich wegwerfen - ich weiss
> ja nicht, was da genau passiert ist.

Wahrscheinlich das selbe, was mit den Teilen in der Zeit an jedem
anderen Ort der Welt passiert wäre. Nach 32 Jahren ist das immer ein
Fall für die E-Schrott-Tonne. Wie man eine permanente
Elektro-Installation bewerkstelligt, traue ich dir durchaus zu und gehe
auch davon aus, dass du im Baumarkt schon mal diese lustigen PVC-Rohre
bewundert hast, von denen du immer gemeint hast, dass die für Kacke doch
einklich viel zu dünn sind...
-- 
bis denne

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