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Groups > ger.ct > #667989 > unrolled thread

NATO-Gipfel

Started byDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
First post2026-07-08 06:06 +0000
Last post2026-07-19 13:50 +0200
Articles 13 — 9 participants

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Contents

  NATO-Gipfel Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-07-08 06:06 +0000
    Re: NATO-Gipfel Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2026-07-08 08:55 +0200
    Re: NATO-Gipfel Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-07-08 09:20 +0200
      Re: NATO-Gipfel Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2026-07-08 07:22 +0000
      Re: NATO-Gipfel Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2026-07-08 10:05 +0200
      Re: NATO-Gipfel Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2026-07-08 18:48 +0200
        Re: NATO-Gipfel Michael Zink <michael@swamp.franken.de> - 2026-07-08 22:27 +0200
        Re: NATO-Gipfel Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-07-09 08:53 +0200
          Re: NATO-Gipfel Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2026-07-09 12:15 +0200
    Re: NATO-Gipfel Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2026-07-11 07:57 +0200
      Re: NATO-Gipfel Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2026-07-11 12:08 +0200
    Re: NATO-Gipfel Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-07-14 22:08 +0200
    Re: NATO-Gipfel "F. W." <me@home.invalid> - 2026-07-19 13:50 +0200

#667989 — NATO-Gipfel

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2026-07-08 06:06 +0000
SubjectNATO-Gipfel
Message-ID<112kpe2$6a9r$1@solani.org>
Putin lässt Raketen auf Kiew regnen 
Selenskyi schickt 450 Drohnen gen Mosksu
Trump, nicht faul, sendet 80 Angriffe gen Iran


Sind wir jetzt durch mit den Muskelspielen?

-- 
please forgive my iPhone typos

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#667999

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2026-07-08 08:55 +0200
Message-ID<nb6aj2FiujbU1@mid.individual.net>
In reply to#667989
Am 08.07.26 um 08:06 schrieb Dr. Joachim Neudert:

> Putin lässt Raketen auf Kiew regnen

Das erinnert mich an Adolfs V2 Raketen auf London.

> Selenskyi schickt 450 Drohnen gen Moskau

Immerhin sind die nicht primär gegen Personen gerichtet,
sondern erschweren Putins Handlungsmöglickeiten.

Die Sowjetunion dürfte wegen Wirtschaft,
und nicht wegen Militär zerfallen sein.
Wie zerfällt Russland, und wie schnell?

Schätzung: In 10 Jahren herrschen in Russland Zustände
wie heute in Haiti.

Putin wird nach meiner Einschätzung
  wie Hitler oder Napoleon bis zu seiner Entmachtung
kämpfen, weil Kampf sein primärer Lebensinhalt ist.
Erfolge hatte er in der Eroberung der USA
durch die Hilfe zur Machtergreifung von Trump,
welcher der USA wichtige Grundlagen entzieht.

> Trump, nicht faul, sendet 80 Angriffe gen Iran

Eher hilflos.
Der Iran wird, wie andere religiöse System nicht durch Führer,
sondern durch Ideologie beherrscht.
Führer werden ersetzt.
Das strenge Religion eher zu Armut statt zu Wohlstand führt,
glauben viele Anhänger nicht.
Der Iran könnte wegen Wasserproblem zerfallen.

Wenn Trump faul wäre, gäbe es weniger Probleme.
Trumps Urteilsfähigkeit wird durch Wünsche gesteuert.

> Sind wir jetzt durch mit den Muskelspielen?

Du hast XI vergessen, der Taiwan erobern will.

So lange Imperialismus Mode ist,
bleibt Kanonenbootpolitik erhalten.

Die AfD ist für deutschen Imperialismus.
Die Linke hat die Illusion,
Imperialismus sich durch wehrlose Hingabe zu bekämpfen.

-- 
<https://www.hermann-riemann.de> bzw.:
<https://www.hermann-riemann.eu/de>

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#668002

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2026-07-08 09:20 +0200
Message-ID<112ktoe$3ds2l$1@dont-email.me>
In reply to#667989
Salve allerseits,

Dr. Joachim Neudert schrieb:
>
> Putin lässt Raketen auf Kiew regnen 
> Selenskyi schickt 450 Drohnen gen Mosksu
> Trump, nicht faul, sendet 80 Angriffe gen Iran
> Sind wir jetzt durch mit den Muskelspielen?
> 
Das ist IMHO nicht das wirkliche Problem! Das Hauptproblem ist die
Erosion der Sprache! Ein Waffenstillstand sollte einen Waffenstillstand
bedeuten und nicht, dass weniger geschossen wird! Was kommt als Nächstes?
UA und RU erklären den Frieden und das bedeutet nur, dass man keine
strategischen Luftangriffe mehr gegeneinander führt, ansonsten
aber das Sterben an der Front weitergeht? Wenn das
überhandnimmt, könnte das 21. Jahrhundert
sehr, sehr unangenehm für alle
werden...										눈_눈

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#668003

FromUlf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid>
Date2026-07-08 07:22 +0000
Message-ID<1783495340-2991@newsgrouper.org>
In reply to#668002
=?UTF-8?Q?Fidel_Sebasti=C3=A1n_Hunrichse-Lara?=
 <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> posted:

 
> Das ist IMHO nicht das wirkliche Problem! Das Hauptproblem ist die
> Erosion der Sprache!

Ach ja, Hunwichse...

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#668007

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2026-07-08 10:05 +0200
Message-ID<nb6emuFjicsU1@mid.individual.net>
In reply to#668002
Am 08.07.26 um 09:20 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:
> Salve allerseits,
> 
> Dr. Joachim Neudert schrieb:
>>
>> Putin lässt Raketen auf Kiew regnen
>> Selenskyi schickt 450 Drohnen gen Mosksu
>> Trump, nicht faul, sendet 80 Angriffe gen Iran
>> Sind wir jetzt durch mit den Muskelspielen?
>>
> Das ist IMHO nicht das wirkliche Problem! Das Hauptproblem ist die
> Erosion der Sprache!

So wie in der Wirtschaft beim Sparen.
Das bedeutet beim Einkaufen nicht Geld für Notfälle
zurücklegen sondern dafür bezahlen, dass man ein Teil zurückbekommt.

> Ein Waffenstillstand sollte einen Waffenstillstand
> bedeuten und nicht, dass weniger geschossen wird!

Waffenstillstand ist immerhin ehrlicher als Frieden.
In Korea hat es lange funktioniert.

> Was kommt als Nächstes?

Früher gab es kalter Krieg,
wie werden dann aktuelle Agenten und Cyberkrieg genannt?

> UA und RU erklären den Frieden und das bedeutet nur, dass man keine
> strategischen Luftangriffe mehr gegeneinander führt, ansonsten
> aber das Sterben an der Front weitergeht?

Teilfrieden? Wo ist noch Front?

> Wenn das überhandnimmt, könnte das 21. Jahrhundert
> sehr, sehr unangenehm für alle werden...	

Kann es mit der Mafia Frieden geben?
Welche Regierungen sind wie weit kriminell?

-- 
<https://www.hermann-riemann.de> bzw.:
<https://www.hermann-riemann.eu/de>

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#668100

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2026-07-08 18:48 +0200
Message-ID<nb7dbkFnqmhU4@mid.individual.net>
In reply to#668002
Fidel Sebastián Hunrichse-Lara
<Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> writes:

> Das ist IMHO nicht das wirkliche Problem! Das Hauptproblem ist die
> Erosion der Sprache! Ein Waffenstillstand sollte einen Waffenstillstand
> bedeuten und nicht, dass weniger geschossen wird!

Donald will noch einen Friedensnobelpreis. Ich glaube, der Friedenspreis
der FIFA wird ihm nicht reichen. Und damit das passiert, ist die
Umdefinition von 'Frieden' in 'Angriffe nur noch einmal am Tag' oder
vergleichbar unabdingbar.

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#668136

FromMichael Zink <michael@swamp.franken.de>
Date2026-07-08 22:27 +0200
Message-ID<nb7q5nFq5p3U1@mid.individual.net>
In reply to#668100
On Wed, 08 Jul 2026 18:48:52 +0200, Michael Bode wrote:

>Donald will noch einen Friedensnobelpreis. Ich glaube, der Friedenspreis

Das glaube ich nicht. IMHO gab es die Umbenennung von Verteidigungs-
in Kriegsministerium nur, weil er kappiert hat, daß er den Preis
vergessen kann.

Aber gut, ich kann mich täuschen.

Auf Wiederlesen

Michael

-- 
Das Internet darf kein GRUNDrechtsfreier Raum werden!

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#668144

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2026-07-09 08:53 +0200
Message-ID<112ngh3$6reh$1@dont-email.me>
In reply to#668100
Salve allerseits,

Michael Bode schrieb:
> Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> writes:
> 
>> Das ist IMHO nicht das wirkliche Problem! Das Hauptproblem ist die
>> Erosion der Sprache! Ein Waffenstillstand sollte einen Waffenstillstand
>> bedeuten und nicht, dass weniger geschossen wird!
> 
> Donald will noch einen Friedensnobelpreis. Ich glaube, der Friedenspreis der
> FIFA wird ihm nicht reichen. Und damit das passiert, ist die Umdefinition
> von 'Frieden' in 'Angriffe nur noch einmal am Tag' oder vergleichbar
> unabdingbar.
>
+--- <hier abknabbern> ---
| Was der Inbegriff einer entscheidenden, aber unbequemen Frage ist, hat
| Goethe in seinem «Faust» vorgeführt: Seine Hauptfigur hat alles
| studiert, ist weltgewandt und beeindruckt mit ihrer «Rede Zauberfluss».
| Aber auf Gretchens Frage nach seiner Religiosität hat Faust nur
| Ausflüchte parat. An einem ähnlichen Paradox leidet das westliche
| Verteidigungsbündnis Nato. Auf dem Papier vereinigt sie einige der
| finanzstärksten Länder in einer unschlagbaren Allianz. Ihr
| Generalsekretär Mark Rutte – auch er ein Meister der Rhetorik – pries am
| Gipfeltreffen von Ankara das «riesige Gefühl der Einheit» der Nato.
| Diese bezeichnete er im Brustton der Überzeugung als «stärker denn je».
|
| Allein, es fehlt der Glaube. Die Nato krankt an einem
| Glaubwürdigkeitsproblem, das in den vergangenen Jahren nicht kleiner,
| sondern grösser geworden ist. Ihr Kern besteht im berühmten Artikel 5
| des Nordatlantikpakts: dem Versprechen, einander bei einem Angriff von
| aussen militärisch beizustehen. Das verlangt den Mitgliedern letztlich
| Enormes ab. Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges fragte de Gaulle den
| Amerikaner Kennedy, ob dieser bereit wäre, im Ernstfall New York zu
| opfern, um Paris zu retten. Die Antwort ist nicht überliefert, aber
| zumindest wirkte die Nato damals entschlossen genug, um die Sowjets
| abzuschrecken.
|
| *Die Militärausgaben wachsen, aber Schwächen bleiben*
|
| Die sicherheitspolitische Gretchenfrage an die Nato lautet deshalb: Wie
| hast du’s mit der Willenskraft? Wachsende Militärbudgets und boomende
| Rüstungskonzerne sind keine Garantie dafür, dass drei
| Grundvoraussetzungen für eine entschlossene Verteidigung erfüllt sind:
| politischer Wille, Solidarität und Führungsstärke. All dies lässt sich
| mit Dollar- und Euro-Milliarden nicht kaufen.
|
| Geld ist zwar wichtig – und eine Reihe von Bekanntgaben in Ankara
| verdienen Beachtung: Die Militärausgaben der europäischen
| Nato-Mitglieder plus Kanada sollen in diesem Jahr auf 780 Milliarden
| Dollar steigen, was inflationsbereinigt einem Zuwachs um ein Drittel
| seit 2024 entspricht. Gegenüber 2022, dem Jahr des russischen Einmarschs
| in die Ukraine, beträgt der Anstieg sogar 70 Prozent. Europa beginnt
| damit verteidigungspolitisch endlich nachzuholen, was es lange Zeit
| versäumt hat. In Ankara wurden zudem militärische Beschaffungen im Wert
| von mehr als 50 Milliarden Dollar angekündigt.
|
| Dabei fällt auf, dass die Europäer Lücken zu stopfen versuchen, die die
| Amerikaner mit ihrem angekündigten Teilrückzug hinterlassen werden:
| Gruppen von europäischen Alliierten beschaffen Flugzeuge zur
| Luftbetankung, Transportflugzeuge, Awacs-Radarflugzeuge und
| Langstrecken-Aufklärungsdrohnen. Das sind strategische Schlüsselsysteme,
| bei denen bis vor kurzem noch Verlass auf die USA war.
|
| Zugleich illustrieren diese Beispiele aber, wie brüchig die
| transatlantische Allianz geworden ist. Die Europäer müssen nicht nur
| überstürzt nachrüsten, sondern sich auch für das Szenario wappnen, dass
| die USA sich noch weiter von der Nato abwenden. Präsident Donald Trump
| tat in Ankara nichts, um solchen Befürchtungen entgegenzutreten, im
| Gegenteil. Er drohte mit dem Abzug sämtlicher amerikanischer Truppen aus
| Europa. Zudem bekräftigte er seine Ansprüche auf Grönland und beklagte
| sich über fehlende Nato-Hilfe im Krieg gegen Iran – wofür diese Allianz
| nicht zuständig ist.
|
| An der Militärhilfe für die Ukraine, die von europäischer Seite einen
| Umfang von jährlich 70 Milliarden Euro erreichen soll, beteiligen sich
| die USA nicht. Ebenso wenig sah sich Trump im vergangenen September zum
| Handeln veranlasst, als Russland mit einer Welle von Drohnenüberflügen
| den Nato-Luftraum verletzte und damit die Entschlossenheit der Allianz
| testete.
|
| *Strategische Kluft*
|
| Anders als früher haben Amerika und Europa heute einen sehr
| unterschiedlichen Blick auf die russische Gefahr. Gegenüber Moskau
| sendet dies ein Signal der Gespaltenheit aus. Aber auch der europäische
| Pfeiler der Allianz ist nicht so stabil, wie er sein sollte. Dass es an
| Solidarität mangelt und manche Mitglieder viel weniger in die
| Verteidigung investieren als andere, ist nur ein Teil des Problems. Es
| fehlt auch an Klarheit darüber, wer innerhalb einer neuen,
| europäisierten Nato die Führungsrolle übernehmen soll.
|
| Die USA waren jahrzehntelang nicht nur das Mitglied mit der stärksten
| Streitmacht in Westeuropa; sie erfüllten auch die Rolle des Anführers,
| der die Marschrichtung vorgab, Kompromisse schmiedete, Entscheidungen
| herbeiführte und für den nötigen Zusammenhalt sorgte. Die zur
| Selbstblockade neigenden Europäer sind dafür nicht geschaffen. Selbst
| eine Kerngruppe – zum Beispiel eine E-5 aus Deutschland, Frankreich,
| Grossbritannien, Italien und Polen – wäre in einer Krise durch
| Interessengegensätze womöglich schnell gelähmt.
|
| Im schlimmsten Fall sieht ein skrupelloser Machtpolitiker wie Putin
| darin die Chance, mit einem begrenzten Angriff die Nato als Papiertiger
| zu entlarven. Dass er seine Soldaten bedenkenlos in den Tod schickt, hat
| er bewiesen. Die meisten europäischen Staaten hingegen haben das Kämpfen
| längst verlernt. Zu den zentralen Herausforderungen Europas gehört
| deshalb nicht nur das Aufrüsten, sondern auch die Frage, wie dieser
| Kontinent die nötige Willensstärke aufbringt.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.nzz.ch/meinung/nun-sag-liebe-nato-wie-hast-du-s-mit-der-willenskraft-ld.10014666>

	M.f.G.


P.S.: Ich glaube zwar keine Sekunde daran, dass Vladimir Vladimirovič
      wirklich einen begrenzten Angriff auf die NATO wagen würde,
      nichtsdestotrotz sind die obigen Fragen zweifellos
      berechtigt...							ヽ(´▽`)/
-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#668163

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2026-07-09 12:15 +0200
Message-ID<nb9alrF2qq2U1@mid.individual.net>
In reply to#668144
Am 09.07.26 um 08:53 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:
> Salve allerseits,
> +--- <hier abknabbern> ---
 >..

Bleiben Fragen,

- wie ist es mit der Hilfe USA-gegen China,
   wenn die USA Hilfe in Europa vermeidet?

- sollte Putin seine Truppen so gegen Europa schicken,
   wie gegen die Ukraine, könnte das
   Solidarität, erhebliche Kriegsbereitschaft auslösen.
   Bei der Ukraine hat er ich da schon mal verschätzt.

- Wie schnell ruiniert Putin mit seinen Methoden
   die russische Wirtschaft?

Putin wird die Nato angreifen,
wenn er sich davon Vorteile verspricht.
Die baltischen Staaten, ala ehemalige Teile der Sowjetunion,
  stehen schon auf seiner "Speisekarte"
Die DDR käme später dran.
Putins Freunde AfD ,und Parteien,
die vor Gewalt kapitulieren wie Linke und BSW..
Putin ist immer noch führend im cyber Krieg.

Ich vermute allerdings, seine Fußtruppen
würde gegen Finnland scheitern.
Allerdings können sein Raketen und Spezialschiffe
Deutschland grundlegend zerstören ( Stromausfall... )

-- 
<https://www.hermann-riemann.de> bzw.:
<https://www.hermann-riemann.eu/de>

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#668411

FromAndreas Bockelmann <xotzil@gmx.de>
Date2026-07-11 07:57 +0200
Message-ID<1aa5f951da7003634da6460454939e6b@wxp-nb-01.mouse.local>
In reply to#667989
Dr. Joachim Neudert schrieb:
> Putin lässt Raketen auf Kiew regnen
> Selenskyi schickt 450 Drohnen gen Mosksu
> Trump, nicht faul, sendet 80 Angriffe gen Iran
> 
> 
> Sind wir jetzt durch mit den Muskelspielen?
> 

Nein, der Zweitewahlkanzler will Kriegstüchtigkeit.

-- 
  Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Bockelmann

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#668431

FromRuediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de>
Date2026-07-11 12:08 +0200
Message-ID<112tboi.cio.1@privat.lahls.de>
In reply to#668411
*Andreas Bockelmann* schrieb:

> Dr. Joachim Neudert schrieb:
>> Putin lässt Raketen auf Kiew regnen
>> Selenskyi schickt 450 Drohnen gen Mosksu
>> Trump, nicht faul, sendet 80 Angriffe gen Iran
>>
>>
>> Sind wir jetzt durch mit den Muskelspielen?
>>
>
> Nein, der Zweitewahlkanzler will Kriegstüchtigkeit.

Wurde ja auch Zeit, das mal einer aufwacht.
Bewaffnung bis Oberkante Unterlippe - Jetzt!
-- 
bis denne (569)

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#668736

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2026-07-14 22:08 +0200
Message-ID<1136502$lliq$1@dont-email.me>
In reply to#667989
Salve allerseits,

Dr. Joachim Neudert schrieb:
>
> Putin lässt Raketen auf Kiew regnen 
> Selenskyi schickt 450 Drohnen gen Mosksu
> Trump, nicht faul, sendet 80 Angriffe gen Iran
> Sind wir jetzt durch mit den Muskelspielen?
> 
+--- <hier abknabbern> ---
| Als im Mai 2024 der iranische Staatspräsident Ebrahim Raisi bei einem
| Hubschrauberabsturz getötet wurde, schöpften israelische Verantwortliche
| Hoffnung. Viele Bürgerinnen und Bürger Irans zeigten offen auf den
| Straßen ihre Freude über den Tod des »Schlächters von Teheran«, wie er
| seit seiner Zeit als Blutrichter in den Achtzigerjahren genannt worden
| war. Für die Israelis war das ein Zeichen dafür, wie sehr der Rückhalt
| des islamistischen Regimes geschwunden war.
|
| In dieser Situation sahen Israels Premierminister Benjamin Netanyahu und
| der Auslandsgeheimdienst Mossad die Chance, den Regimewechsel in Iran
| einzufädeln. Details des Plans enthüllten diese Woche die israelische
| Zeitung »Haaretz« und die »New York Times«. Eine Schlüsselrolle sollte
| Irans Ex-Präsident Mahmoud Ahmadinejad spielen – ausgerechnet der Mann,
| der während seiner Amtszeit besonders bösartig gegen den jüdischen Staat
| gehetzt, den Holocaust geleugnet und das iranische Atomprogramm forciert
| hatte. Israels Regierungschef und der Mossad trieben ihr Vorhaben trotz
| großer Zweifel im eigenen Sicherheitsapparat und beim wichtigsten
| Verbündeten, den USA, voran.
|
| *Ahmadinejads Wandlung*
|
| Ahmadinejad, von 2005 bis 2013 Präsident Irans, galt lange als einer der
| gefährlichsten Hardliner in seinem Land. Er sprach davon, Israel
| auszulöschen, er ließ nach einer Pause die Urananreicherung erneut
| hochfahren, er verantwortet die blutige Niederschlagung von
| Massenprotesten 2009. Doch nach seiner Amtszeit gab er seine scharfe
| antiisraelische Rhetorik weitgehend auf, kritisierte inneriranische
| Missstände und verlor offenbar zum Teil das Vertrauen in das System.
| Israels Geheimdienste beobachteten seinen wachsenden Groll gegen den
| Obersten Führer Ali Khamenei und andere Führungsfiguren aufmerksam – und
| kamen schließlich auf die Idee, ihn als Verbündeten für einen
| Machtwechsel zu rekrutieren. Während seiner Reisen nach Guatemala und
| nach Ungarn soll Ahmadinejad mit dem israelischen Auslandsgeheimdienst
| in Kontakt gekommen sein.
|
| Der damalige Mossad-Chef David Barnea traf ihn 2024 sogar persönlich in
| Budapest, berichtet die »New York Times«. Israel soll ihm laut
| US-Beamten zudem Geld für Unterkunft und Reisekosten überwiesen haben.
| Das Regime wurde spätestens seit Sommer 2025 misstrauisch, als der
| Ex-Präsident unmittelbar vor einem israelischen Angriff von einer
| Auslandsreise zurückkehrte. Ahmadinejad steht seitdem unter Hausarrest
| in Teheran.
|
| *Ehrgeiziger Plan mit großen Lücken*
|
| Den konkreten Plan für einen Regimewechsel hatte Premier Netanyahu laut
| »Haaretz« im Sommer 2024 in Auftrag gegeben, als der Krieg in Gaza gegen
| die Hamas feststeckte und die Sorgen über die Entwicklung des iranischen
| Atomprogramms wuchsen. Operation »Gestiefelter Kater« sah vor,
| Ahmadinejad nach dem Sturz der Theokraten einzusetzen, um der Welt einen
| gemäßigteren Iran ohne Streben nach Atomwaffen zu präsentieren. Zum
| Mossad-Plan gehörten außerdem Operationen im Land, um Minderheiten gegen
| das Regime zu mobilisieren. Eine zentrale Funktion sollten kurdische
| Milizen übernehmen, die unterstützt von der israelischen Luftwaffe
| vorrücken sollten. Blaupause war der Sturz von Syriens Diktator Baschar
| al-Assad Ende 2024 durch die islamistischen Milizen des heutigen
| Präsidenten Ahmed al-Sharaa.
|
| In Israels Sicherheitsapparat regte sich jedoch früh Widerstand gegen
| den heiklen Plan. Der Chef des Militärgeheimdienstes Shlomi Binder und
| der Nationale Sicherheitsberater Tzachi Hanegbi taten das Vorhaben als
| unrealistisch ab, Generalstabschef Eyal Zamir stoppte zwischenzeitlich
| die Vorbereitungen des Militärs. Mitglieder des Sicherheitskabinetts
| betrachteten den Plan, das Regime zu destabilisieren, als »Wahnsinn«,
| heißt es in »Haaretz«. Doch Netanyahu trieb den Plan unbeirrt voran.
|
| Zunächst konzentrierte sich der Mossad darauf, den Einfluss im Basar,
| also unter den iranischen Händlern, die maßgeblich den Volkswillen
| bestimmen, auszubauen. Ab Sommer 2025 verschob sich der Fokus dann auf
| die Tötung von religiösen und militärischen Anführern sowie auf
| Luftangriffe und die Unterstützung von Milizen. Während des
| Zwölftagekriegs im vergangenen Juni sei der Premier euphorisch gewesen,
| schreibt »Haaretz«. »Der Eröffnungsschlag war erfolgreich, dann
| schlossen sich die Amerikaner an. Es war, als sei es zu schön, um wahr
| zu sein«, berichtet eine Quelle. Netanyahu habe »angefangen zu glauben,
| dass das Regime tatsächlich gestürzt werden kann«. Nun erst soll er
| einen Enthauptungsschlag in Auftrag gegeben haben. Fortan gab es
| wöchentliche Treffen der Spitzen des israelischen Sicherheitsapparats,
| um den Regimewechsel voranzutreiben.
|
| *Zweifel in Israels Sicherheitsapparat*
|
| Sicherheitsberater Hanegbi aber sah bald von seiner Teilnahme ab. »Diese
| Pläne kommen mir wie Science-Fiction vor, sie sind wertlos«, soll er
| gesagt haben.
|
| Als um den Jahreswechsel Massen in Teheran und zahlreichen anderen
| Städten Irans gegen das Regime auf die Straße gingen, nahm die
| Entwicklung an Fahrt auf. US-Präsident Donald Trump kündigte in einem
| Social-Media-Post an, dass »Hilfe auf dem Weg« sei, Netanyahu machte
| Druck, den Regimewechsel nun noch schneller voranzutreiben.
| Generalstabschef Zamir blieb skeptisch und warnte im Januar: »Wir
| priorisieren die Gelegenheit gegenüber der Bereitschaft.« Ein
| hochrangiger Mossad-Angehöriger sagte: »Wir wussten, dass wir nicht
| bereit waren. Aber als Trump dann tatsächlich in den Krieg ziehen
| wollte, war uns klar, dass wir mitmachen würden.« Der US-Präsident –
| motiviert durch einen erfolgreichen Regimewechsel in Venezuela zu
| Jahresbeginn – schien Netanyahus Plänen zu vertrauen, obwohl seine
| engsten Berater diese bei dessen Besuch im Weißen Haus im Januar als
| »Farce« und »Bullshit« einordneten.
|
| Die Israelis statteten kurdische Milizen mit Waffen aus, die zuvor von
| der schiitischen Hisbollah-Miliz erbeutet worden waren, das Training von
| Kommandeuren begann. Die Verbände sollten, gedeckt von der israelischen
| Luftwaffe, von Westen aus nach Iran einmarschieren, zwei kurdische
| Städte einnehmen und sich mit regionalen Kräften verbinden. Die Hoffnung
| war, Regimekräfte aus Teheran wegzulocken, um die Machthaber dann dort
| durch zusätzlich angefachte Proteste und weitere Luftschläge weiter
| unter Druck zu setzen. Zeitgleich sollte Ahmadinejad als Nachfolger
| positioniert werden.
|
| Detaillierte Lagebilder des israelischen Militärs, die die Aussichten
| auf einen Zusammenbruch des iranischen Regimes als wenig wahrscheinlich
| einstuften, beirrten Netanyahu nicht. Als er dem Sicherheitskabinett
| eröffnete, dass Ahmadinejad an der Spitze des iranischen Staats
| installiert werden solle, reagierten Teilnehmer »fassungslos«, erinnert
| sich ein Anwesender in »Haaretz«. Doch niemand wagte es, sich offen zu
| widersetzen. Über den Mossad-Plan zum Regimewechsel in Iran gab es nicht
| eine einzige Abstimmung.
|
| *Trump stoppt die kurdische Option*
|
| Beim Eröffnungsschlag auf Teheran am 28. Februar töteten die Israelis
| den Obersten Führer Khamenei und weitere Angehörige der engsten Führung.
| Die israelische Luftwaffe bombardierte auch die Wächter vor dem Anwesen
| von Ahmadinejad. Inmitten des Chaos wurde der Ex-Präsident in einem
| schwarzen Peugeot in ein Mossad-Safehouse gebracht, heißt es in der »New
| York Times«. Doch Ahmadinejad sei von der turbulenten Aktion geschockt
| und fortan desillusioniert gewesen.
|
| Gut eine Woche später zog Trump dem Mossad-Vorhaben dann wohl den
| Stecker. »Ich will nicht, dass die Kurden hineingehen«, sagte er
| gegenüber Journalisten an Bord der »Air Force One«. Der Krieg sei »schon
| kompliziert genug«.
|
| Ein Alternativplan des Mossad, der eine konzertierte Aktion an einem
| Feiertag im April vorsah, wurde als unrealistisch eingeordnet und
| verworfen. Der Geheimdienst versuchte zwar noch, Stützpunkte und
| Checkpoints des Regimes mit Drohnen auszuschalten, um den Weg für
| Demonstrationen zu bereiten, doch auch das war vergeblich.
|
| *Ahmadinejad in der Gewalt der Revolutionswächter*
|
| Mossad-Chef Barnea behauptet, dass besonders Trumps Intervention gegen
| den Kurden-Einsatz die Operation »Gestiefelter Kater« schließlich zum
| Scheitern gebracht habe. Er nutze diese Erzählung, um sein Gesicht zu
| wahren, sagt ein Informant der »Haaretz«. Der Mossad trage »eine große
| Verantwortung für dieses Scheitern, denn er erweckte den Eindruck, dass
| eine hohe Erfolgswahrscheinlichkeit bestehe«, aber es sei »auch
| Netanyahus Versagen«, weil dieser gewichtige Zweifel ignoriert habe.
|
| Heute ist die Macht des Regimes in Teheran konsolidiert, den Anspruch
| auf die Kontrolle der Straße von Hormus wird es kaum aufgeben, die
| Kosten dafür muss die ganze Welt zahlen.
|
| Ex-Präsident Ahmadinejad ist inzwischen wieder aufgetaucht. Vor wenigen
| Tagen war er auf der Beerdigung des Obersten Führers in Teheran zu
| sehen, abgeschirmt von Sicherheitskräften, das Gesicht hinter einer
| Maske verborgen, schweigend.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.spiegel.de/ausland/mossad-plan-fuer-regimewechsel-in-iran-wie-israels-operation-gestiefelter-kater-spektakulaer-scheiterte-a-4ad68733-5c43-4c26-a1cf-10194b92bef0>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#669047

From"F. W." <me@home.invalid>
Date2026-07-19 13:50 +0200
Message-ID<nc3s1aFj568U2@mid.individual.net>
In reply to#667989
Am 08.07.2026 um 08:06 schrieb Dr. Joachim Neudert:

> Putin lässt Raketen auf Kiew regnen Selenskyi schickt 450 Drohnen
> gen Mosksu Trump, nicht faul, sendet 80 Angriffe gen Iran
> 
> 
> Sind wir jetzt durch mit den Muskelspielen?
> 

Putin greift an.
Selenskyj verteidigt sich.
Trump beugt vor.

FW

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