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Groups > ger.ct > #664102 > unrolled thread

Re: Digitalisierung in der Praxis (hier: der Arztpraxis)

Started byMichael Bode <m.g.bode@web.de>
First post2026-05-19 18:29 +0200
Last post2026-05-23 10:07 +0200
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Contents

  Re: Digitalisierung in der Praxis (hier: der Arztpraxis) Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2026-05-19 18:29 +0200
    Re: Digitalisierung in der Praxis (hier: der Arztpraxis) Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2026-05-19 19:06 +0200
      Re: Digitalisierung in der Praxis (hier: der Arztpraxis) Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2026-05-19 19:21 +0200
        Re: Digitalisierung in der Praxis (hier: der Arztpraxis) Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-05-19 18:28 +0000
          Re: Digitalisierung in der Praxis (hier: der Arztpraxis) Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> - 2026-05-19 23:54 +0200
            Re: Digitalisierung in der Praxis (hier: der Arztpraxis) Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-05-20 05:23 +0000
              Re: Digitalisierung in der Praxis (hier: der Arztpraxis) andreas quast <bu3ro.kratz@fr33n3t.de> - 2026-05-20 08:54 +0000
                Re: Digitalisierung in der Praxis (hier: der Arztpraxis) "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2026-05-20 11:03 +0200
              Re: Digitalisierung in der Praxis (hier: der Arztpraxis) Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> - 2026-05-20 12:51 +0200
                Re: Digitalisierung in der Praxis (hier: der Arztpraxis) Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-05-20 11:55 +0000
                  Re: Digitalisierung in der Praxis (hier: der Arztpraxis) Friedrich Karl Siebert <f.k.siebert@online.de> - 2026-05-20 14:35 +0200
                    Re: Digitalisierung in der Praxis (hier: der Arztpraxis) Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-05-20 12:44 +0000
                  Re: Digitalisierung in der Praxis (hier: der Arztpraxis) Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> - 2026-05-20 14:46 +0200
                    Re: Digitalisierung in der Praxis (hier: der Arztpraxis) Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> - 2026-05-20 15:40 +0200
                      Re: Digitalisierung in der Praxis (hier: der Arztpraxis) "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2026-05-20 16:00 +0200
                    Re: Digitalisierung in der Praxis (hier: der Arztpraxis) "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2026-05-20 15:42 +0200
              Re: Digitalisierung in der Praxis (hier: der Arztpraxis) Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2026-05-20 13:58 +0200
                Re: Digitalisierung in der Praxis (hier: der Arztpraxis) Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-05-20 12:30 +0000
              Re: Digitalisierung in der Praxis (hier: der Arztpraxis) Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2026-05-20 20:10 +0200
                Re: Digitalisierung in der Praxis (hier: der Arztpraxis) Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-05-20 19:07 +0000
          Re: Digitalisierung in der Praxis (hier: der Arztpraxis) Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2026-05-23 09:54 +0200
            Re: Digitalisierung in der Praxis (hier: der Arztpraxis) Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2026-05-23 10:07 +0200

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#664102 — Re: Digitalisierung in der Praxis (hier: der Arztpraxis)

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2026-05-19 18:29 +0200
SubjectRe: Digitalisierung in der Praxis (hier: der Arztpraxis)
Message-ID<n73hflF1hdtU1@mid.individual.net>
Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> writes:

> Und zur Krönung des Ganzen legte sie dann den Zettel in einen ... na? 
> naaa? ... ja genau: einen Scanner! Finstere Vermutung: Vielleicht wird 
> der Zettel dann an irgendein Callcenter gefaxt, wo jemand das alles in 
> die EGK einklimpert ...
>
> Nun ja, immerhin läuft das also über  eine offene, schon Jahrzehnte 
> genormte Schnittstelle - DIN A4!

Ich versuche mal zu lösen: laut Joachim besteht die digitale
Patientenakte (ich vermute die meinst du mit das kommt auf die Karte)
aus einem Haufen unsortierter PDFs. Und genau das macht der Scanner aus
den A4-Blatt: ein weiteres PDF.

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#664103

FromDiedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de>
Date2026-05-19 19:06 +0200
Message-ID<lthudmxrnb.ln2@diedrich.ddnssec.de>
In reply to#664102
Michael Bode meinte:

> Ich versuche mal zu lösen: laut Joachim besteht die digitale
> Patientenakte (ich vermute die meinst du mit das kommt auf die Karte)
> aus einem Haufen unsortierter PDFs. Und genau das macht der Scanner
> aus den A4-Blatt: ein weiteres PDF.

Ach, und elektrisch vorliegende Daten kann man nicht als PDF ausdrucken 
(so dass es insbesondere fpür andere problemlos lesbar wird, im 
Gegensatz zu mit Kuli hingekritzelten Medikamentennamen)? 
> 
-- 
 gpg-Key (DSA 1024) D36AD663E6DB91A4
 fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8  C7D1 D36A D663 E6DB 91A4
 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.

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#664104

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2026-05-19 19:21 +0200
Message-ID<n73khhF2744U1@mid.individual.net>
In reply to#664103
Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> writes:

> Michael Bode meinte:
>
>> Ich versuche mal zu lösen: laut Joachim besteht die digitale
>> Patientenakte (ich vermute die meinst du mit das kommt auf die Karte)
>> aus einem Haufen unsortierter PDFs. Und genau das macht der Scanner
>> aus den A4-Blatt: ein weiteres PDF.
>
> Ach, und elektrisch vorliegende Daten kann man nicht als PDF ausdrucken 
> (so dass es insbesondere fpür andere problemlos lesbar wird, im 
> Gegensatz zu mit Kuli hingekritzelten Medikamentennamen)? 

Das musst du den Hersteller der Praxissoftware fragen. 

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#664107

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2026-05-19 18:28 +0000
Message-ID<10uia4q$4ja9$1@solani.org>
In reply to#664104
Michael Bode <m.g.bode@web.de> wrote:
> Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> writes:
> 
>> Michael Bode meinte:
>> 
>>> Ich versuche mal zu lösen: laut Joachim besteht die digitale
>>> Patientenakte (ich vermute die meinst du mit das kommt auf die Karte)
>>> aus einem Haufen unsortierter PDFs. Und genau das macht der Scanner
>>> aus den A4-Blatt: ein weiteres PDF.
>> 
>> Ach, und elektrisch vorliegende Daten kann man nicht als PDF ausdrucken 
>> (so dass es insbesondere fpür andere problemlos lesbar wird, im 
>> Gegensatz zu mit Kuli hingekritzelten Medikamentennamen)? 
> 
> Das musst du den Hersteller der Praxissoftware fragen. 
> 

Medikamenteneinnahmepläne sind eigentlich schon länger standardisiert. Auf
einer menschenlesbaren Tabelle auf Papier ist auch noch ein QR-Code
aufgedruckt mit demselben Inhalt maschinenlesbar. Funktioniert recht gut.
So kommt der Plan fehlerfrei digital in die Praxisakte oder die Klinik.
Es gibt auch Smartphone-Apps, die den Code lesen und interpretieren können.

-- 
please forgive my iPhone typos

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#664116

FromHeinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de>
Date2026-05-19 23:54 +0200
Message-ID<lcmp0lhacbudpv4u74phc6kt8l2acjaasv@4ax.com>
In reply to#664107
am Tue, 19 May 2026 18:28:42 -0000 (UTC) schrieb Dr. Joachim Neudert
<neudert@5sl.org>:

> Michael Bode <m.g.bode@web.de> wrote:
> > Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> writes:
> > 
> >> Michael Bode meinte:
> >> 
> >>> Ich versuche mal zu lösen: laut Joachim besteht die digitale
> >>> Patientenakte (ich vermute die meinst du mit das kommt auf die Karte)
> >>> aus einem Haufen unsortierter PDFs. Und genau das macht der Scanner
> >>> aus den A4-Blatt: ein weiteres PDF.
> >> 
> >> Ach, und elektrisch vorliegende Daten kann man nicht als PDF ausdrucken 
> >> (so dass es insbesondere fpür andere problemlos lesbar wird, im 
> >> Gegensatz zu mit Kuli hingekritzelten Medikamentennamen)? 
> > 
> > Das musst du den Hersteller der Praxissoftware fragen. 
> > 
> 
> Medikamenteneinnahmepläne sind eigentlich schon länger standardisiert. Auf
> einer menschenlesbaren Tabelle auf Papier ist auch noch ein QR-Code
> aufgedruckt mit demselben Inhalt maschinenlesbar. Funktioniert recht gut.
> So kommt der Plan fehlerfrei digital in die Praxisakte oder die Klinik.
> Es gibt auch Smartphone-Apps, die den Code lesen und interpretieren können.

Da isses wieder, mein kleines Problem:
Ich habe kein Smartphone, daher auch keine App 
und ein QR-Code nützt mir nix.

Andererseits kriegt meine Krankenkasse den Zugang zur ePA
über den Browser nicht gebacken.

Praktisch: Der Neurologe (heute!), der wenig sagt, aber
rasant in die Tasten tippt, schickt sein Werk an meinen
Hausarzt; demnächst schau ich dort vorbei und bitte ihn,
die Ausführungen des Neurologen für mich auszudrucken.

So eine Art "büroloses Papier".

HeB ("ePA"? - Pah!)

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#664118

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2026-05-20 05:23 +0000
Message-ID<10ujgg7$5cmm$1@solani.org>
In reply to#664116
Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> wrote:
> 
[…]
.
>>>> 
>>>> Ach, und elektrisch vorliegende Daten kann man nicht als PDF ausdrucken 
>>>> (so dass es insbesondere fpür andere problemlos lesbar wird, im 
>>>> Gegensatz zu mit Kuli hingekritzelten Medikamentennamen)? 
>>> 
>>> Das musst du den Hersteller der Praxissoftware fragen. 
>>> 
>> 
>> Medikamenteneinnahmepläne sind eigentlich schon länger standardisiert. Auf
>> einer menschenlesbaren Tabelle auf Papier ist auch noch ein QR-Code
>> aufgedruckt mit demselben Inhalt maschinenlesbar. Funktioniert recht gut.
>> So kommt der Plan fehlerfrei digital in die Praxisakte oder die Klinik.
>> Es gibt auch Smartphone-Apps, die den Code lesen und interpretieren können.
> 
> Da isses wieder, mein kleines Problem:
> Ich habe kein Smartphone, daher auch keine App 
> und ein QR-Code nützt mir nix.

Brauchst du ja auch nicht.  Du bist genau der Mensch, für den das gedacht
ist: Du erhältst einen schönen gut lesbaren gedruckten  Einnahmeplan mit
deinen Medikamenten und deiner Dosierungsempfehlung. Den hast Du in deinem
Brieftäschchen gefaltet, und einen weiteren identischen daheim im
Badezimmer, wo deine Pflegerin und deine Frau dir helfen können oder
ohnehin die lustigen bunten Pillen für dich herrichten, die du täglich
nehmen sollst.

Und wenn du mal ins Krankenhaus mußt oder zu einem fremden Arzt, und der
fragt was du einnimmst, erinnerst du dich hoffentlich einfach nur an den
zusammengefalteten Plan in deinem Brieftascherl, und reichst den der netten
Arzthelferin. Und die blinkt die Stelle mit dem QR-Code mit einer QR-Code
Scanner Pistole kurz an, und wie durch ein Wunder steht der Plan dann
fehlerlos und mit Name und Adresse des ausstellenden Arztes dort im
Praxiscomputer, und alle lächeln sich glücklich an.

See? Genau das was jemand braucht ohne Smartphone!



-- 
please forgive my iPhone typos

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#664132

Fromandreas quast <bu3ro.kratz@fr33n3t.de>
Date2026-05-20 08:54 +0000
Message-ID<10ujssa$3rde8$1@dont-email.me>
In reply to#664118
Am Wed, 20 May 2026 05:23:19 -0000 (UTC) schrieb Dr. Joachim Neudert:

> Du erhältst einen schönen gut lesbaren gedruckten  Einnahmeplan mit
> deinen Medikamenten und deiner Dosierungsempfehlung. Den hast Du in
> deinem Brieftäschchen gefaltet, und einen weiteren identischen daheim im
> Badezimmer, wo deine Pflegerin und deine Frau dir helfen können oder
> ohnehin die lustigen bunten Pillen für dich herrichten, die du täglich
> nehmen sollst.
> 
> Und wenn du mal ins Krankenhaus mußt oder zu einem fremden Arzt, und der
> fragt was du einnimmst, erinnerst du dich hoffentlich einfach nur an den
> zusammengefalteten Plan in deinem Brieftascherl, und reichst den der
> netten Arzthelferin. Und die blinkt die Stelle mit dem QR-Code mit einer
> QR-Code Scanner Pistole kurz an, und wie durch ein Wunder steht der Plan
> dann fehlerlos und mit Name und Adresse des ausstellenden Arztes dort im
> Praxiscomputer, und alle lächeln sich glücklich an.

die ePA braucht dann aber wieder nur der Dataminer und Ärzte, die viel 
Zeit mit dem Lesen von pdf verbringen möchten.
Dein widersprochen habender aq

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#664135

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2026-05-20 11:03 +0200
Message-ID<10ujtcn$5ie9$1@solani.org>
In reply to#664132
Am 20.05.26 um 10:54 schrieb andreas quast:
> Am Wed, 20 May 2026 05:23:19 -0000 (UTC) schrieb Dr. Joachim Neudert:
> 
>> Du erhältst einen schönen gut lesbaren gedruckten  Einnahmeplan mit
>> deinen Medikamenten und deiner Dosierungsempfehlung. Den hast Du in
>> deinem Brieftäschchen gefaltet, und einen weiteren identischen daheim im
>> Badezimmer, wo deine Pflegerin und deine Frau dir helfen können oder
>> ohnehin die lustigen bunten Pillen für dich herrichten, die du täglich
>> nehmen sollst.
>>
>> Und wenn du mal ins Krankenhaus mußt oder zu einem fremden Arzt, und der
>> fragt was du einnimmst, erinnerst du dich hoffentlich einfach nur an den
>> zusammengefalteten Plan in deinem Brieftascherl, und reichst den der
>> netten Arzthelferin. Und die blinkt die Stelle mit dem QR-Code mit einer
>> QR-Code Scanner Pistole kurz an, und wie durch ein Wunder steht der Plan
>> dann fehlerlos und mit Name und Adresse des ausstellenden Arztes dort im
>> Praxiscomputer, und alle lächeln sich glücklich an.
> 
> die ePA braucht dann aber wieder nur der Dataminer und Ärzte, die viel
> Zeit mit dem Lesen von pdf verbringen möchten.
> Dein widersprochen habender aq

ePA und Bundeseinheitlicher Medikationsplan oder eMP  haben nichts 
miteinander zu tun.

Man kann ihn in der ePA speichern. Das kann man auch mit der letzten 
Seite der aktuellen Fix und Foxi oder dem örtlichen Bebauungsplan. Die 
ePA ist noch wenig  strukturiert (also *.exe kriegt man nicht gut rein, 
aber sonst ziemlich alles)

-- 
Ammersee
Meer braucht's ned

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#664140

FromHeinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de>
Date2026-05-20 12:51 +0200
Message-ID<dc1r0l1emts6tlv7rm3pqvpp28iaej6rm3@4ax.com>
In reply to#664118
am Wed, 20 May 2026 05:23:19 -0000 (UTC) schrieb Dr. Joachim Neudert
<neudert@5sl.org>:

> Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> wrote:
> > 
> […]
> .
> >>>> 
> >>>> Ach, und elektrisch vorliegende Daten kann man nicht als PDF ausdrucken 
> >>>> (so dass es insbesondere fpür andere problemlos lesbar wird, im 
> >>>> Gegensatz zu mit Kuli hingekritzelten Medikamentennamen)? 
> >>> 
> >>> Das musst du den Hersteller der Praxissoftware fragen. 
> >>> 
> >> 
> >> Medikamenteneinnahmepläne sind eigentlich schon länger standardisiert. Auf
> >> einer menschenlesbaren Tabelle auf Papier ist auch noch ein QR-Code
> >> aufgedruckt mit demselben Inhalt maschinenlesbar. Funktioniert recht gut.
> >> So kommt der Plan fehlerfrei digital in die Praxisakte oder die Klinik.
> >> Es gibt auch Smartphone-Apps, die den Code lesen und interpretieren können.
> > 
> > Da isses wieder, mein kleines Problem:
> > Ich habe kein Smartphone, daher auch keine App 
> > und ein QR-Code nützt mir nix.
> 
> Brauchst du ja auch nicht.  Du bist genau der Mensch, für den das gedacht
> ist: Du erhältst einen schönen gut lesbaren gedruckten  Einnahmeplan mit
> deinen Medikamenten und deiner Dosierungsempfehlung. Den hast Du in deinem
> Brieftäschchen gefaltet, und einen weiteren identischen daheim im
> Badezimmer, wo deine Pflegerin und deine Frau dir helfen können oder
> ohnehin die lustigen bunten Pillen für dich herrichten, die du täglich
> nehmen sollst.

Naja - ich bin aber neugierig und (noch?) nicht ganz dement.

Auf dem lustigen Pillen-Plan steht zum Beipiel u.a.
"Candesartan, 1-0-0". Blutdruck-Senker.
Und ich messe täglich so gegen 110:65 am Arm.
Was soll ich dabei noch "senken"? 
Nebenbei möcht' ich gerne lesen, dass die Carotiden einigermaßen
offen sind bzw. weshalb ich das Rosuvastatin nicht weglassen
sollte. Leider weiss ich dazu keinen eigenen ad-hoc-Check zu machen,
aber ein höherer Grünzeug-Anteil beim Essen reicht evtl. nicht als
alleiniger Ersatz...
Irgendwo stünde wohl auch, dass mein Eliquis eher wichtig zu nehmen sei. 
Und weshalb von ASS weg und auf Apixaban umgestellt wurde.
Befund eines 24h-EKG zu lesen ist auch nicht schlecht.

> Und wenn du mal ins Krankenhaus mußt oder zu einem fremden Arzt, und der
> fragt was du einnimmst, erinnerst du dich hoffentlich einfach nur an den
> zusammengefalteten Plan in deinem Brieftascherl, und reichst den der netten
> Arzthelferin. Und die blinkt die Stelle mit dem QR-Code mit einer QR-Code
> Scanner Pistole kurz an, und wie durch ein Wunder steht der Plan dann
> fehlerlos und mit Name und Adresse des ausstellenden Arztes dort im
> Praxiscomputer, und alle lächeln sich glücklich an.
> 
> See? Genau das was jemand braucht ohne Smartphone!

Dennoch gut zu wissen und sagen zu können, welches
von all dem verschriebenen Zeug ich _nicht_ nehme und warum. (s.o.)

HeB

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#664141

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2026-05-20 11:55 +0000
Message-ID<10uk7fl$5sg1$1@solani.org>
In reply to#664140
Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> wrote:
> am Wed, 20 May 2026 05:23:19 -0000 (UTC) schrieb Dr. Joachim Neudert
> <neudert@5sl.org>:
> 
>> Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> wrote:
>>> 
>> […]
>> .
>>>>>> 
>>>>>> Ach, und elektrisch vorliegende Daten kann man nicht als PDF ausdrucken 
>>>>>> (so dass es insbesondere fpür andere problemlos lesbar wird, im 
>>>>>> Gegensatz zu mit Kuli hingekritzelten Medikamentennamen)? 
>>>>> 
>>>>> Das musst du den Hersteller der Praxissoftware fragen. 
>>>>> 
>>>> 
>>>> Medikamenteneinnahmepläne sind eigentlich schon länger standardisiert. Auf
>>>> einer menschenlesbaren Tabelle auf Papier ist auch noch ein QR-Code
>>>> aufgedruckt mit demselben Inhalt maschinenlesbar. Funktioniert recht gut.
>>>> So kommt der Plan fehlerfrei digital in die Praxisakte oder die Klinik.
>>>> Es gibt auch Smartphone-Apps, die den Code lesen und interpretieren können.
>>> 
>>> Da isses wieder, mein kleines Problem:
>>> Ich habe kein Smartphone, daher auch keine App 
>>> und ein QR-Code nützt mir nix.
>> 
>> Brauchst du ja auch nicht.  Du bist genau der Mensch, für den das gedacht
>> ist: Du erhältst einen schönen gut lesbaren gedruckten  Einnahmeplan mit
>> deinen Medikamenten und deiner Dosierungsempfehlung. Den hast Du in deinem
>> Brieftäschchen gefaltet, und einen weiteren identischen daheim im
>> Badezimmer, wo deine Pflegerin und deine Frau dir helfen können oder
>> ohnehin die lustigen bunten Pillen für dich herrichten, die du täglich
>> nehmen sollst.
> 
> Naja - ich bin aber neugierig und (noch?) nicht ganz dement.
> 
> Auf dem lustigen Pillen-Plan steht zum Beipiel u.a.
> "Candesartan, 1-0-0". Blutdruck-Senker.
> Und ich messe täglich so gegen 110:65 am Arm.
> Was soll ich dabei noch "senken"? 


Nun, das ist doch bereits der Candesartan Effekt. Er stellt sich erst nach
etwa vier Wochen voll ein und auch wenn du es morgen absetzt, ist der
Effekt erst nach vier Wochen wieder ganz weg. Die Halbwertszeit von
Candesartan liegt bei über 48 Stunden, denn es bewirkt eine kovalente
Bildung am Angiotensin-1 Rezeptor.
Ohne ein basales Grundverständnis von Pharmadynamik und Pharmagenetik ist
nur schwer zu entscheiden, was man absetzen kann und was nicht. 
Dein Gingko Präparat (hypothetisch) kannst du dagegen jederzeit mal
absetzen.

> Nebenbei möcht' ich gerne lesen, dass die Carotiden einigermaßen
> offen sind bzw. weshalb ich das Rosuvastatin nicht weglassen
> sollte. Leider weiss ich dazu keinen eigenen ad-hoc-Check zu machen,
> aber ein höherer Grünzeug-Anteil beim Essen reicht evtl. nicht als
> alleiniger Ersatz...

Richtig.

> Irgendwo stünde wohl auch, dass mein Eliquis eher wichtig zu nehmen sei. 
> Und weshalb von ASS weg und auf Apixaban umgestellt wurde.

Auch korrekt.

> Befund eines 24h-EKG zu lesen ist auch nicht schlecht.
> 
>> Und wenn du mal ins Krankenhaus mußt oder zu einem fremden Arzt, und der
>> fragt was du einnimmst, erinnerst du dich hoffentlich einfach nur an den
>> zusammengefalteten Plan in deinem Brieftascherl, und reichst den der netten
>> Arzthelferin. Und die blinkt die Stelle mit dem QR-Code mit einer QR-Code
>> Scanner Pistole kurz an, und wie durch ein Wunder steht der Plan dann
>> fehlerlos und mit Name und Adresse des ausstellenden Arztes dort im
>> Praxiscomputer, und alle lächeln sich glücklich an.
>> 
>> See? Genau das was jemand braucht ohne Smartphone!
> 
> Dennoch gut zu wissen und sagen zu können, welches
> von all dem verschriebenen Zeug ich _nicht_ nehme und warum. (s.o.)
> 
> HeB
> 
> 



-- 
please forgive my iPhone typos

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#664144

FromFriedrich Karl Siebert <f.k.siebert@online.de>
Date2026-05-20 14:35 +0200
Message-ID<10uk9rf$5rse$1@solani.org>
In reply to#664141
Am 20.05.2026 um 13:55 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> wrote:
>>

>> Naja - ich bin aber neugierig und (noch?) nicht ganz dement.
>>
>> Auf dem lustigen Pillen-Plan steht zum Beipiel u.a.
>> "Candesartan, 1-0-0". Blutdruck-Senker.
>> Und ich messe täglich so gegen 110:65 am Arm.
>> Was soll ich dabei noch "senken"?
>
> Nun, das ist doch bereits der Candesartan Effekt. Er stellt sich erst nach
> etwa vier Wochen voll ein und auch wenn du es morgen absetzt, ist der
> Effekt erst nach vier Wochen wieder ganz weg.

Ich messe morgens um ca 7 Uhr 160/95; nach Einname von Candesartan, 
Felodipin und Bisoprolol messe ich heute um 9 Uhr 127/73/64. Der 
Mittelwert liegt bei 125/74/71.

-- 
mit freundlichem Gruß
F.K.

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#664146

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2026-05-20 12:44 +0000
Message-ID<10ukaam$5s6r$1@solani.org>
In reply to#664144
Friedrich Karl Siebert <f.k.siebert@online.de> wrote:
> Am 20.05.2026 um 13:55 schrieb Dr. Joachim Neudert:
>> Heinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de> wrote:
>>> 
> 
>>> Naja - ich bin aber neugierig und (noch?) nicht ganz dement.
>>> 
>>> Auf dem lustigen Pillen-Plan steht zum Beipiel u.a.
>>> "Candesartan, 1-0-0". Blutdruck-Senker.
>>> Und ich messe täglich so gegen 110:65 am Arm.
>>> Was soll ich dabei noch "senken"?
>> 
>> Nun, das ist doch bereits der Candesartan Effekt. Er stellt sich erst nach
>> etwa vier Wochen voll ein und auch wenn du es morgen absetzt, ist der
>> Effekt erst nach vier Wochen wieder ganz weg.
> 
> Ich messe morgens um ca 7 Uhr 160/95; nach Einname von Candesartan, 
> Felodipin und Bisoprolol messe ich heute um 9 Uhr 127/73/64. Der 
> Mittelwert liegt bei 125/74/71.
> 

Felodipin ist der kurz und schnell wirksame Teil hierbei. Ein
Calciumantagonist. Bisoprolol als hochkardioselektiver beta1-Rezeptor-
Blocker liegt in der Mitte.

Ist eine potente Kombination, die sich gut verträgt.
-- 
please forgive my iPhone typos

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#664147

FromHeinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de>
Date2026-05-20 14:46 +0200
Message-ID<92br0ltthmeq8nm2eugct6e2bndd0qd90u@4ax.com>
In reply to#664141
am Wed, 20 May 2026 11:55:33 -0000 (UTC) schrieb Dr. Joachim Neudert
<neudert@5sl.org>:

[...]
> > Auf dem lustigen Pillen-Plan steht zum Beipiel u.a.
> > "Candesartan, 1-0-0". Blutdruck-Senker.
> > Und ich messe täglich so gegen 110:65 am Arm.
> > Was soll ich dabei noch "senken"? 
> 
> 
> Nun, das ist doch bereits der Candesartan Effekt. Er stellt sich erst nach
> etwa vier Wochen voll ein und auch wenn du es morgen absetzt, ist der
> Effekt erst nach vier Wochen wieder ganz weg.
[...]

Aber ich nehme es ja _nicht_. Seit 1,5 Jahren _nicht_.

Ich wollte ja auch keine Usenet-Doc-Beratung ...  :-)

HeB

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#664149

FromHeinz Brückner <Ha-He-Brueck@t-online.de>
Date2026-05-20 15:40 +0200
Message-ID<ildr0l5pnb3rie86o341rlbhs11mtu016i@4ax.com>
In reply to#664147
Ingrid:
am Wed, 20 May 2026 14:46:15 +0200 schrieb Heinz Brückner
<Ha-He-Brueck@t-online.de>:

> am Wed, 20 May 2026 11:55:33 -0000 (UTC) schrieb Dr. Joachim Neudert
> <neudert@5sl.org>:
> 
> [...]
> > > Auf dem lustigen Pillen-Plan steht zum Beipiel u.a.
> > > "Candesartan, 1-0-0". Blutdruck-Senker.
> > > Und ich messe täglich so gegen 110:65 am Arm.
> > > Was soll ich dabei noch "senken"? 
> > 
> > 
> > Nun, das ist doch bereits der Candesartan Effekt. Er stellt sich erst nach
> > etwa vier Wochen voll ein und auch wenn du es morgen absetzt, ist der
> > Effekt erst nach vier Wochen wieder ganz weg.
> [...]
> 
> Aber ich nehme es ja _nicht_. Seit 1,5 Jahren _nicht_.

Der Witz (und zurück zum Ausganspunkt):
Dieses Candesartan bekam ich aufgeschrieben von einem fremden Arzt in der
Fremde (Ichenhausen), so irgendwie 08-15-mäßig. Und seither steht es bei
jedem Doc mit auf dem Zettel. Beim Angio, Neuro, Kardio, Dermato, Uro, HNO.
Alle meinen, mein niedriger Blutdruck käme (mit) vom Candesartan; dabei habe
ich einen niedrigen Blutdruck seit 60 Jahren, ganz ohne dieses ...

Dank ePA bekomme ich das aber wohl nie mehr weg aus der Medikationsliste.

> 
> Ich wollte ja auch keine Usenet-Doc-Beratung ...  :-)
> 
> HeB

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#664153

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2026-05-20 16:00 +0200
Message-ID<10ukep6$5u1m$2@solani.org>
In reply to#664149
Am 20.05.26 um 15:40 schrieb Heinz Brückner:
> Dank ePA bekomme ich das aber wohl nie mehr weg aus der Medikationslis


Sollte problemfrei möglich sein. Einer von diesen vielen Ärzten muß den 
bundeseinheitlichen Medikamentenplan per QR-Code einlesen oder aus der 
ePA laden, editieren (saudumm aufwendig gemacht), speichern und dann am 
Schluß wieder in die ePA hochladen (einfach).

Dauert sicher 3 Minuten, für natürlich ein Vergelt's Gott, aber machbar. 
Moment, das ePA hochladen bringt derzeit sogar noch paar Cent.

An sich Job des Hausarztes, der erhält sog. Betreuungspauschalen. Die 
erhält er auch wenn er sie nicht erbringt, es sind Pauschalen. 
Ökonomisch sinnvoll ist für ihn also, wenn er nichts tut...


-- 
Ammersee
Meer braucht's ned

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#664150

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2026-05-20 15:42 +0200
Message-ID<10ukdod$5u1m$1@solani.org>
In reply to#664147
Am 20.05.26 um 14:46 schrieb Heinz Brückner:
> am Wed, 20 May 2026 11:55:33 -0000 (UTC) schrieb Dr. Joachim Neudert
> <neudert@5sl.org>:
> 
> [...]
>>> Auf dem lustigen Pillen-Plan steht zum Beipiel u.a.
>>> "Candesartan, 1-0-0". Blutdruck-Senker.
>>> Und ich messe täglich so gegen 110:65 am Arm.
>>> Was soll ich dabei noch "senken"?
>>
>>
>> Nun, das ist doch bereits der Candesartan Effekt. Er stellt sich erst nach
>> etwa vier Wochen voll ein und auch wenn du es morgen absetzt, ist der
>> Effekt erst nach vier Wochen wieder ganz weg.
> [...]
> 
> Aber ich nehme es ja _nicht_. Seit 1,5 Jahren _nicht_.

Nun, dann wäre es gut Deinen Plan mal aktualisieren zu lassen. Sonst 
bekommst Du es beim nächsten Krankenhausaufenthalt doch wieder.



-- 
Ammersee
Meer braucht's ned

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#664142

FromHartmut Ott <hottm@arcor.de>
Date2026-05-20 13:58 +0200
Message-ID<n75lvaFbj9jU2@mid.individual.net>
In reply to#664118
Hej,

Am 20.05.26 um 07:23 schrieb Dr. Joachim Neudert:

> Und wenn du mal ins Krankenhaus mußt oder zu einem fremden Arzt, und der
> fragt was du einnimmst, erinnerst du dich hoffentlich einfach nur an den
> zusammengefalteten Plan in deinem Brieftascherl, und reichst den der netten
> Arzthelferin. Und die blinkt die Stelle mit dem QR-Code mit einer QR-Code
> Scanner Pistole kurz an, und wie durch ein Wunder steht der Plan dann
> fehlerlos und mit Name und Adresse des ausstellenden Arztes dort im
> Praxiscomputer, und alle lächeln sich glücklich an.
> 
> See? Genau das was jemand braucht ohne Smartphone!


Und wie sieht das aus, wenn man von mehreren Ärzten Medikamente 
verschrieben bekommt? Ist das auch auf einer Liste oder muss man für 
jeden Arzt eine extra Liste haben?




-- 
--
mfg
Hartmut Ott
--

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#664143

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2026-05-20 12:30 +0000
Message-ID<10uk9hl$5rjl$1@solani.org>
In reply to#664142
Hartmut Ott <hottm@arcor.de> wrote:
> Hej,
> 
> Am 20.05.26 um 07:23 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> 
>> Und wenn du mal ins Krankenhaus mußt oder zu einem fremden Arzt, und der
>> fragt was du einnimmst, erinnerst du dich hoffentlich einfach nur an den
>> zusammengefalteten Plan in deinem Brieftascherl, und reichst den der netten
>> Arzthelferin. Und die blinkt die Stelle mit dem QR-Code mit einer QR-Code
>> Scanner Pistole kurz an, und wie durch ein Wunder steht der Plan dann
>> fehlerlos und mit Name und Adresse des ausstellenden Arztes dort im
>> Praxiscomputer, und alle lächeln sich glücklich an.
>> 
>> See? Genau das was jemand braucht ohne Smartphone!
> 
> 
> Und wie sieht das aus, wenn man von mehreren Ärzten Medikamente 
> verschrieben bekommt? Ist das auch auf einer Liste oder muss man für 
> jeden Arzt eine extra Liste haben?
> 
> 
> 
> 

Die können wunderbar alle die eine selbe Liste verwenden. 

-- 
please forgive my iPhone typos

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#664158

FromDiedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de>
Date2026-05-20 20:10 +0200
Message-ID<81a1emxdf5.ln2@diedrich.ddnssec.de>
In reply to#664118
Dr.  Joachim Neudert meinte:

> Du erhältst einen schönen gut lesbaren gedruckten  Einnahmeplan mit
> deinen Medikamenten und deiner Dosierungsempfehlung.

Habe ich noch nie bekommen. Weder vom Arzt noch von der Apotheke. Schon 
garn nicht mit QR-Code. 
-- 
 gpg-Key (DSA 1024) D36AD663E6DB91A4
 fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8  C7D1 D36A D663 E6DB 91A4
 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.

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#664160

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2026-05-20 19:07 +0000
Message-ID<10ul0p9$6cpa$1@solani.org>
In reply to#664158
Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> wrote:
> Dr.  Joachim Neudert meinte:
> 
>> Du erhältst einen schönen gut lesbaren gedruckten  Einnahmeplan mit
>> deinen Medikamenten und deiner Dosierungsempfehlung.
> 
> Habe ich noch nie bekommen. Weder vom Arzt noch von der Apotheke. Schon 
> garn nicht mit QR-Code. 

Gibts vom Arzt. Frag mal danach. Es besteht tatsächlich ein Anspruch
darauf.

„Bundeseinheitlicher Medikationsplan“.

https://www.kbv.de/praxis/verordnungen/arzneimittel/medikationsplan

-- 
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