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Groups > ger.ct > #663662 > unrolled thread
| Started by | "F. W." <me@home.invalid> |
|---|---|
| First post | 2026-05-12 12:52 +0200 |
| Last post | 2026-05-13 13:26 +0000 |
| Articles | 20 on this page of 58 — 19 participants |
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Sanskrit und KI "F. W." <me@home.invalid> - 2026-05-12 12:52 +0200
Re: Sanskrit und KI Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2026-05-12 13:43 +0200
Re: Sanskrit und KI Bernd Ohm <invalid@invalid.invalid> - 2026-05-12 15:22 +0200
Re: Sanskrit und KI Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2026-05-12 12:15 +0000
Re: Sanskrit und KI Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2026-05-12 12:26 +0000
Re: Sanskrit und KI "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2026-05-12 14:32 +0200
Re: Sanskrit und KI Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2026-05-12 12:35 +0000
Re: Sanskrit und KI Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2026-05-12 15:22 +0200
Re: Sanskrit und KI ram@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram) - 2026-05-12 13:40 +0000
Re: Sanskrit und KI ram@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram) - 2026-05-12 13:48 +0000
Re: Sanskrit und KI Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2026-05-12 16:33 +0200
Re: Sanskrit und KI Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-05-12 14:34 +0200
Re: Sanskrit und KI Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-05-12 14:51 +0200
Re: Sanskrit und KI Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2026-05-13 16:08 +0200
Re: Sanskrit und KI Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2026-05-13 17:37 +0200
Re: Sanskrit und KI Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-05-13 20:54 +0200
Re: Sanskrit und KI Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2026-05-13 22:32 +0200
Re: Sanskrit und KI Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-05-13 23:14 +0200
Re: Sanskrit und KI Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2026-05-14 00:11 +0200
Re: Sanskrit und KI Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-05-14 08:26 +0200
Re: Sanskrit und KI Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2026-05-15 06:24 +0000
Re: Sanskrit und KI Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2026-05-13 07:59 +0000
Re: Sanskrit und KI Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> - 2026-05-12 14:40 +0200
Re: Sanskrit und KI Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2026-05-12 15:47 +0200
Re: Sanskrit und KI Joachim Pimiskern <JoachimPimiskern@web.de> - 2026-05-12 16:55 +0200
Re: Sanskrit und KI ram@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram) - 2026-05-12 15:19 +0000
Re: Sanskrit und KI Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2026-05-12 17:01 +0200
Re: Sanskrit und KI Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2026-05-12 17:22 +0200
Re: Sanskrit und KI Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2026-05-12 19:24 +0200
Re: Sanskrit und KI Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-05-12 17:34 +0000
Re: Sanskrit und KI ram@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram) - 2026-05-12 17:48 +0000
Re: Sanskrit und KI Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2026-05-12 19:51 +0200
Re: Sanskrit und KI Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-05-12 18:02 +0000
Re: Sanskrit und KI ram@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram) - 2026-05-12 18:09 +0000
Re: Sanskrit und KI "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2026-05-12 20:22 +0200
Re: Sanskrit und KI Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2026-05-12 20:50 +0200
Re: Sanskrit und KI Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-05-12 22:03 +0200
Re: Sanskrit und KI Joachim Pimiskern <JoachimPimiskern@web.de> - 2026-05-13 16:01 +0200
Re: Sanskrit und KI ram@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram) - 2026-05-12 18:35 +0000
Re: Sanskrit und KI ram@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram) - 2026-05-12 18:38 +0000
Re: Sanskrit und KI Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2026-05-12 20:47 +0200
Re: Sanskrit und KI Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2026-05-12 21:30 +0200
Re: Sanskrit und KI Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2026-05-13 07:39 +0200
Re: Sanskrit und KI Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2026-05-13 07:52 +0200
Re: Sanskrit und KI Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2026-05-13 10:01 +0200
Re: Sanskrit und KI Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2026-05-12 19:50 +0000
Re: Sanskrit und KI Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2026-05-13 00:32 +0200
Re: Sanskrit und KI Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-05-13 07:52 +0200
Re: Sanskrit und KI Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2026-05-13 10:03 +0200
Re: Sanskrit und KI Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2026-05-12 19:53 +0000
Re: Sanskrit und KI Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2026-05-12 22:13 +0200
Re: Sanskrit und KI Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2026-05-12 20:41 +0200
Re: Sanskrit und KI Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-05-12 19:45 +0200
Re: Sanskrit und KI Alfred <Mai.2026@anon.invalid> - 2026-05-12 21:04 +0200
Re: Sanskrit und KI Joachim Pimiskern <JoachimPimiskern@web.de> - 2026-05-13 15:11 +0200
Re: Sanskrit und KI ram@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram) - 2026-05-13 13:15 +0000
Re: Sanskrit und KI Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-05-13 17:57 +0200
Re: Sanskrit und KI Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2026-05-13 13:26 +0000
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| From | "F. W." <me@home.invalid> |
|---|---|
| Date | 2026-05-12 12:52 +0200 |
| Subject | Sanskrit und KI |
| Message-ID | <n6gf2kFr55bU1@mid.individual.net> |
Normalerweise nutze ich die KI für die Programmierung, anstelle des Googelns und natürlich für Alltagsprobleme oder Angebotssuche. Aber manchmal ergeben sich auch andere Dialoge. Ausgangspunkt war die morgendliche Nachrichtenübersicht von Gemini und Anthropic. Da wurde gemeldet, dass zwei KI, denen man die Sprache frei erlaubt hatte, miteinander in Sanskrit sprachen. Sanskrit ist die Sprache der höheren Gesellschaftschichten in Indien und dem indischen Kulturkreis. Was sie von Pankrit, der Alltagssprache der einfachen Leute unterscheidet, ist ihre mathematische Reinheit. Meine Neugier wurde geweckt. Warum entscheiden sich zwei Programme, denen unglaublich viel Information zur Verfügung steht, ausgerechnet für Sanskrit? Die KI erklärte, dass Sanskrit tatsächlich für KI leicht zu verstehen ist, weil diese Sprache in sich logisch und widerspruchsfrei ist. Der Ausdruck "Ein Mann kauft ein Buch" ist durch viele Wortkombinationen darstellbar und bedeutet immer dasselbe. "Ein Buch kauft einen Mann" gibt es da nicht. "Mann", "Buch" und "Kauf" sind wohl in Sanskrit nie unlogisch übereinander zu bringen. Tatsächlich hat sich die Sprache auch unter Philologen, Mathematikern und Informatikern einen gewissen Ruf erarbeitet. Mir war das alles völlig unbekannt. Ich hielt Sanskrit immer für eine - Vorurteil! - simple Sprache irgendwo aus Indien. Im Verlauf des Dialogs mit der KI entwickelte ich die These, dass, wenn jede Sprache einer gewissen Logik folgt, wir sogar Außerirdische verstehen könnten, wenn wir die KI nutzen. Tatsächlich scheint es schlaue Menschen gegeben zu haben, die darüber nachgedacht haben. Es könnte also sein, dass jede Sprache immer einer gewissen Logik folgen muss, damit man sie überhaupt benutzen kann. Es gab aber keinen Testfall, da wir sehr wenige Außerirdische kennen. Aber was, fiel mir ein, ist mit der "Sprache der Tiere"? Tatsächlich wurde das auch mal untersucht. Die KI wusste von Experimenten mit der Klick-Sprache der Wale zu berichten. Allerdings war die Verständigung nicht sehr fruchtbar, denn Wale haben offenbar kaum wirkliche Probleme, die sie mit Sprache lösen. Schon die Schimpansen, die etwa 1960 menschliche Kommunikation erlernten, hatten alle eine Eigenschaft: sie stellten in all den Jahren keine einzige Frage. Also, so die KI, gibt es Lebewesen ohne Zweifel. Und Zweifel ist ja bekanntlich das erste Anzeichen von Philosophie, wenn also darüber nachgedacht wird, warum alles so ist wie es ist. Ich fragte mich, wie der erste Mensch wohl den ersten Zweifel entdeckt hat. Ich vermutete, dass der Tod eines nahen Menschen (z. B. der Tod einer jungen Frau während der Geburt) solche Erschütterungen bei Lebewesen auslösen kann, dass man über den Sinn des Lebens nachzudenken anfängt. Da ich nicht bis Mittag frühstücken kann, unterbrach ich den Dialog an dieser Stelle. Vielleicht führe ich ihn mal fort. FW
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2026-05-12 13:43 +0200 |
| Message-ID | <10tv3p2$1srfn$1@dont-email.me> |
| In reply to | #663662 |
Am 12.05.26 um 12:52 schrieb F. W.:
> Mir war das alles völlig unbekannt. Ich hielt Sanskrit immer für eine -
> Vorurteil! - simple Sprache irgendwo aus Indien.
Ich kenne Sanskrit nur vom Hörensagen. Aber die Idee, daß es sich um
eine "simple" Sprache handeln könnte, kam mir bisher noch nie. Ganz im
Gegenteil: So ganz unbewußt hielt ich es immer für recht komplex. Ohne
zu wissen, ob das nun stimmt oder nicht.
> Es könnte also sein, dass jede Sprache immer einer gewissen Logik folgen
> muss, damit man sie überhaupt benutzen kann.
Ei freilich, ohne dem geht das nicht. Die Unterschiede liegen darin, wie
"streng" diese Logik ist. Programmiersprachen bspw. folgen einer sehr
strengen Logik. Natürliche Sprachen sind weit weniger streng, sind eher
fuzzy.
Aber auch natürliche Sprachen unterscheiden sich durch ihre mehr oder
weniger große Strenge. Daraus ergibt sich dann der Unterschied zwischen
beschreibenden und benennenden Sprachen.
Beschreibende Sprachen (wie bspw. Deutsch) sind recht komplex.
Benennende Sprachen (wie bspw. Englisch) eher simpel. Natürlich gibt es
Überschneidungen - aber die Unterschiede sind entscheidend.
Imho: Wer mit einer beschreibenden Sprache als Muttersprache
aufgewachsen ist, dem fällt es relativ leicht, eine benennende Sprache
zu erlernen. Umgekehrt ist das eher nicht so.
> Schon die Schimpansen, die etwa 1960 menschliche Kommunikation
> erlernten, hatten alle eine Eigenschaft: sie stellten in all den Jahren
> keine einzige Frage.
Vermutlich eine Frage des Bewußtseins. (Wie auch immer dieses Bewußtsein
definiert wird.) Ein in sich mehr oder weniger geschlossenes Weltmodell
gibt einfach keinen Anlaß, Fragen zu stellen. Da läuft vieles einfach
unter "ist so".
> Also, so die KI, gibt es Lebewesen ohne Zweifel. Und Zweifel ist ja
> bekanntlich das erste Anzeichen von Philosophie, wenn also darüber
> nachgedacht wird, warum alles so ist wie es ist.
Ja. Ein Weltmodell, welches offen ist, läßt sich immer nur teilweise mit
der Realität in Übereinstimmung bringen. Da sind Fragen zwangsläufig,
die dann immer wieder neue Fragen hervorbringen. Ein Spiel ohne Ende.
> Ich fragte mich, wie der erste Mensch wohl den ersten Zweifel entdeckt
> hat. Ich vermutete, dass der Tod eines nahen Menschen (z. B. der Tod
> einer jungen Frau während der Geburt) solche Erschütterungen bei
> Lebewesen auslösen kann, dass man über den Sinn des Lebens nachzudenken
> anfängt.
Möglich. Aber ich glaube gar nicht, daß es dafür einen so tiefen Anlaß
brauchte. Ein Tod mag individuell als tragisch empfunden werden - aber
er war seinerzeit auch alltäglich.
Nein. Eine Erfolgsstrategie der menschlichen Spezies ist die Fähigkeit
zu komplexen Kooperationen. Und dafür müssen verschiedene Weltmodelle in
Übereinstimmung gebarcht werden. Dabei entstehen dann viele Fragen schon
alleine aus dem Alltag.
--
"Es hat keine Generation gegeben, die sich nicht im exzentrischen Sinne
"modern" fühlte und unmittelbar vor einem Abgrund zu stehen glaubte."
--Walter Benjamin
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| From | Bernd Ohm <invalid@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2026-05-12 15:22 +0200 |
| Message-ID | <n6gnslFsgckU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #663664 |
Am 12.05.2026 um 13:43 schrieb Lars Gebauer: [...] Guck an, jetzt ist unser Lasse auch noch Sprachwissenschaftler. An welcher Uni hast du promoviert? Oder doch nur wieder humoris causa? -- bis denn, BEN
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2026-05-12 12:15 +0000 |
| Message-ID | <1t6a031941i6325en3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #663662 |
On Tue, 12 May 2026 12:52:03 F. W. wrote: > Im Verlauf des Dialogs mit der KI entwickelte ich die These, dass, > wenn jede Sprache einer gewissen Logik folgt, wir sogar > Außerirdische verstehen könnten, wenn wir die KI nutzen. Mir scheint, Du hast Deine These noch nicht bis zum Ende durchgedacht. > Es könnte also sein, dass jede Sprache immer einer gewissen Logik > folgen muss, damit man sie überhaupt benutzen kann. Wie könnte a) eine Sprache aussehen, die niemals benutzt worden ist und b) wie könnte eine Sprache aussehen, die keiner gewissen Logik folgt? Ist nicht beides zwingende Voraussetzung für die Existenz einer Sprache? > Da ich nicht bis Mittag frühstücken kann, unterbrach ich den > Dialog an dieser Stelle. Vielleicht führe ich ihn mal fort. Du wirst uns am Laufenden halten, ich bin fest überzeugt. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Stefan - die finale Entscheidung der Welt! (Sloganizer)
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| From | Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> |
|---|---|
| Date | 2026-05-12 12:26 +0000 |
| Message-ID | <1778588793-2991@newsgrouper.org> |
| In reply to | #663665 |
Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) posted: > On Tue, 12 May 2026 12:52:03 F. W. wrote: > > Im Verlauf des Dialogs mit der KI entwickelte ich die These, dass, > > wenn jede Sprache einer gewissen Logik folgt, wir sogar > > Außerirdische verstehen könnten, wenn wir die KI nutzen. > > Mir scheint, Du hast Deine These noch nicht bis zum Ende > durchgedacht. > > > Es könnte also sein, dass jede Sprache immer einer gewissen Logik > > folgen muss, damit man sie überhaupt benutzen kann. > > Wie könnte a) eine Sprache aussehen, die niemals benutzt worden ist > und b) wie könnte eine Sprache aussehen, die keiner gewissen Logik > folgt? Sie müßte für b) sehr viele Logikbrüche aufweisen, etwa durch wild durcheinanderlaufene Entlehnungen nicht nur im Wortschatz. > Ist nicht beides zwingende Voraussetzung für die Existenz einer > Sprache? In der Tat ist sie nur so lange Sprache, wie mindestens eine örtlich (Telekommunikation lassen wir jetzt einmal aus) verbundene Verwendergruppe mit dem Maß an ihr innewohnender Logik oder meinethalben auch innewohnenden Logiken zurecht kommt, und sei es mit Werten zwischen halbwegs und wesentlich besser. Gruß, ULF
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2026-05-12 14:32 +0200 |
| Message-ID | <10tv6k3$4626$1@solani.org> |
| In reply to | #663666 |
Am 12.05.26 um 14:26 schrieb Ulf Kutzner: >> Wie könnte a) eine Sprache aussehen, die niemals benutzt worden ist >> und b) wie könnte eine Sprache aussehen, die keiner gewissen Logik >> folgt? > Sie müßte für b) sehr viele Logikbrüche aufweisen, > etwa durch wild durcheinanderlaufene Entlehnungen > nicht nur im Wortschatz. > >> Ist nicht beides zwingende Voraussetzung für die Existenz einer >> Sprache? Nach Ludwig Wittgenstein könnte es auch exakt andersrum sein: Daß Sprache das Grundwerkzeug des (logischen ) Denkens ist. Ich tendiere zu Wittgenstein. Vor der Sprache gab es nur dumpfe Gefühle und organische Bedürfnisse. Erst mit dem inneren Monolog entsteht daraus mehr. Und möglicherweise beruht die überraschende Leistungsfähigkeit und unerwartete Vielfältigkeit der Ergebnisse der LLMs auch gerade auf dieser inhärenten Sprachlogik? (Fragt jetzt bloß nicht den Chuckbot was er dazu meint warum die Dinger so leistungsfähig sind, pruuust...) -- Ammersee Meer braucht's ned
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| From | Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> |
|---|---|
| Date | 2026-05-12 12:35 +0000 |
| Message-ID | <1778589358-2991@newsgrouper.org> |
| In reply to | #663667 |
Neudert" <neudert@5sl.org> posted: > Am 12.05.26 um 14:26 schrieb Ulf Kutzner: > >> Wie könnte a) eine Sprache aussehen, die niemals benutzt worden ist > >> und b) wie könnte eine Sprache aussehen, die keiner gewissen Logik > >> folgt? > > Sie müßte für b) sehr viele Logikbrüche aufweisen, > > etwa durch wild durcheinanderlaufene Entlehnungen > > nicht nur im Wortschatz. > > > >> Ist nicht beides zwingende Voraussetzung für die Existenz einer > >> Sprache? > > Nach Ludwig Wittgenstein könnte es auch exakt andersrum sein: > Daß Sprache das Grundwerkzeug des (logischen ) Denkens ist. > > Ich tendiere zu Wittgenstein. Vor der Sprache gab es nur dumpfe Gefühle > und organische Bedürfnisse. Erst mit dem inneren Monolog entsteht daraus > mehr. Er muß ja in mehr oder weniger normativen Gleichklang gebracht werden, auch für https://de.wikipedia.org/wiki/Tanzsprache#Ablauf .
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2026-05-12 15:22 +0200 |
| Message-ID | <10tv9hs$1v204$1@dont-email.me> |
| In reply to | #663667 |
Am 12.05.26 um 14:32 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Nach Ludwig Wittgenstein könnte es auch exakt andersrum sein:
> Daß Sprache das Grundwerkzeug des (logischen ) Denkens ist.
Nicht sorum oder andersrum. Beides gleichzeitig. Es ist eine sich
gegenseitig befruchtende Wechselwirkung.
Sprache ist Ausfluß des Denkens und Sprache wiederum beeinflußt und
erweitert das Denken.
> Ich tendiere zu Wittgenstein. Vor der Sprache gab es nur dumpfe Gefühle
> und organische Bedürfnisse. Erst mit dem inneren Monolog entsteht daraus
> mehr.
Das ist eine Frage nach der Henne oder dem Ei.
Ohne Kooperationen waren Menschen gar nicht überlebensfähig. Sicher, so
manche Kooperation erfolgte rein instinktiv. Unabhängig davon, was der
frühe Mensch innerlich vor sich hin monologisierte. Aber für komplexere
Kooperationen ist Verständigung, Kommunikation, Sprache zwingend
notwendig. Da müssen zuerst einmal ein paar pragmatische Wahrheiten her,
sonst wird das nichts.
> Und möglicherweise beruht die überraschende Leistungsfähigkeit und
> unerwartete Vielfältigkeit der Ergebnisse der LLMs auch gerade auf
> dieser inhärenten Sprachlogik?
Ei freilich. Es geht ja um Sprachmodelle. Sprachräume wirken zuerst mal
ziemlich chaotisch und auch willkürlich. Sind sie aber nicht. Sie sind
komplex - aber dennoch geordnet. Ihr Ausmaß an Komplexizität macht sie
unübersichtlich - aber das Sprachmodell ist gut darin, die innere
Ordnung abzubilden.
Alter Hut. Aber mit "Attention is all you need" wurde daraus eine
nutzbare Anwendung.
--
"Es hat keine Generation gegeben, die sich nicht im exzentrischen Sinne
"modern" fühlte und unmittelbar vor einem Abgrund zu stehen glaubte."
--Walter Benjamin
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| From | ram@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram) |
|---|---|
| Date | 2026-05-12 13:40 +0000 |
| Message-ID | <Sprache-20260512142816@ram.dialup.fu-berlin.de> |
| In reply to | #663667 |
"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> schrieb oder zitierte: >Nach Ludwig Wittgenstein könnte es auch exakt andersrum sein: Bei Wittgenstein ist es aber oft ein großer Unterschied, ob man vom frühen oder vom späten Wittgenstein spricht. Während der frühe Wittgenstein eine ideale, logische Struktur der Sprache suchte, konzentrierte sich der späte Wittgenstein auf den alltäglichen Gebrauch und die soziale Einbettung von Sprache. >Daß Sprache das Grundwerkzeug des (logischen ) Denkens ist. Das ist keine Kunst, bedeutet "lógos" doch gerade "Wort, Rede, das Sprechen". >Ich tendiere zu Wittgenstein. Vor der Sprache gab es nur dumpfe Gefühle >und organische Bedürfnisse. Erst mit dem inneren Monolog entsteht daraus >mehr. Ohne Zweifel erlaubt die Sprache Modellierung, Mitteilung und Aufzeichnung von Empfindungen, Gedanken, Beobachtungen etc. Der genetische Code könnte bereits als eine vor dem Menschen entstandene Sprache angesehen werden. Sobald Informationen verarbeitet werden, müssen diese ja irgendwie repräsentiert werden, und eine Repräsentation von Information kann man als eine Art von Sprache ansehen. - Das machen allerdings schon Nervensysteme von Organismen ohne eine Sprache im Sinne einer menschlichen Sprache, die ein System von Lauten oder Zeichen außerhalb eines Organismus sind. Die Informationsdarstellung innerhalb eines genetischen Riesenmoleküls oder eines Nervensystems ist dem Bewußtsein nicht direkt zugänglich, während die Sprache im Sinne einer gesprochenen oder geschriebenen Sprache in der Regel dem Bewußtsein zugänglich ist. Das Bewußtsein ist dann überhaupt erst zu einer explizit durch Symbole dargestellten Logik fähig. Sicher kann man damit vieles machen, das ohne solch eine Sprache nicht geht, aber die Erfolge einfacher Organismen ohne solch eine Sprache sind auch nicht zu verachten, bilden sie doch die Basis für solche höheren Funktionen. Tiere ohne eine menschliche Sprache können schon gewisse Aufgaben lösen, für die wir "Denken" für notwendig halten. Blinde verlassen sich beispielsweise auf ihre Hunde, die normalerweise den Anweisungen ihres Herrchens gehorchen, aber auch verstehen, wann sie seine Anwei- sungen aus Sicherheitsgründen nicht befolgen oder sich dem Blinden in den Weg stellen sollten.
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| From | ram@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram) |
|---|---|
| Date | 2026-05-12 13:48 +0000 |
| Message-ID | <Sprache-20260512144249@ram.dialup.fu-berlin.de> |
| In reply to | #663674 |
ram@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram) schrieb oder zitierte: >Ohne Zweifel erlaubt die Sprache Modellierung, Mitteilung und >Aufzeichnung von Empfindungen, Gedanken, Beobachtungen etc. |Die Sprache ist natürlich im ersten Moment immer ein |Hindernis für die Verständigung. Marcel Marceau (1923/2007)
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2026-05-12 16:33 +0200 |
| Message-ID | <n6gs2eFt2h2U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #663667 |
Am 12.05.26 um 14:32 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Nach Ludwig Wittgenstein könnte es auch exakt andersrum sein: > Daß Sprache das Grundwerkzeug des (logischen ) Denkens ist. Probier das bei Geometrie, Modellbau, Wanderwege.. -- <https://www.hermann-riemann.de> bzw.: <https://www.hermann-riemann.eu/de>
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2026-05-12 14:34 +0200 |
| Message-ID | <10tv6p2$1urhj$1@dont-email.me> |
| In reply to | #663665 |
Salve allerseits, Stefan Froehlich schrieb: > On Tue, 12 May 2026 12:52:03 F. W. wrote: > >> Da ich nicht bis Mittag frühstücken kann, unterbrach ich den Dialog an >> dieser Stelle. Vielleicht führe ich ihn mal fort. > > Du wirst uns am Laufenden halten, ich bin fest überzeugt. > Ach komm! Jetzt sei nicht so! Oder würdest Du es lieber vorziehen, dich über die zukünftige First Lady von F zu unterhalten? Prinzessin Maria Carolina von Bourbon-Sizilien, Herzogin von Kalabrien und Palermo, ist nicht nur ein It-Girl, sondern die Erbin von Carlos von Bourbon-Sizilien... ☝(ツ) M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2026-05-12 14:51 +0200 |
| Message-ID | <10tv7on$1urhj$2@dont-email.me> |
| In reply to | #663668 |
Salve allerseits, Ingrid schrieb: > Stefan Froehlich schrieb: >> On Tue, 12 May 2026 12:52:03 F. W. wrote: >> >>> Da ich nicht bis Mittag frühstücken kann, unterbrach ich den Dialog an >>> dieser Stelle. Vielleicht führe ich ihn mal fort. >> >> Du wirst uns am Laufenden halten, ich bin fest überzeugt. > > Ach komm! Jetzt sei nicht so! Oder würdest Du es lieber vorziehen, dich > über die zukünftige First Lady von F zu unterhalten? Prinzessin Maria > Carolina von Bourbon-Sizilien, Herzogin von Kalabrien und Palermo, > ist nicht nur ein It-Girl, sondern die Erbin von Carlos von > Bourbon-Sizilien... ☝(ツ) > +--- <hier abknabbern> --- | Mittlerweile ist es ein plausibles Szenario für das Jahr 2027: In nur | einem Jahr könnte Jordan Bardella (30), Präsident des Rassemblement | National und derzeit Spitzenreiter in den Umfragen, das Amt des | französischen Staatspräsidenten übernehmen. An seiner Seite: seine neue | Partnerin, Prinzessin Maria Carolina von Bourbon beider Sizilien. | | Ihre Liebesbeziehung, die in der einflussreichen französischen | Illustrierten «Paris Match» offiziell gemacht wurde, hat das Interesse | an Maria Carolinas Familie neu entfacht. Der Clan, der einst durch | Rüstungsgeschäfte in Italien zu Reichtum gelangte, ist seit 2011 über | die Kontrolle des Familienvermögens zerstritten: Die rund 600 Millionen | Dollar lagern zu einem Grossteil bei Privatbanken und in Form von | Kunstschätzen in Genfer Zollfreilagern. | | Dank Dokumenten aus Datenlecks in Steueroasen, die vom Internationalen | Konsortium investigativer Journalisten (ICIJ) zusammengetragen wurden, | lässt sich heute der erbarmungslose Krieg in der Familie rekonstruieren. | Es ist eine Fehde, welche Edoarda Crociani – Maria Carolinas Grossmutter | – und ihre ältere Tochter gegen die jüngere Tochter führten, in einer | Atmosphäre voller Tiefschläge und weit entfernt von dem Glamour, den die | Familie von Bourbon in den Klatschmagazinen zur Schau stellt. | | *Edoarda Crociani, die jähzornige Matriarchin* | | Die Hauptfigur dieser Geschichte ist die heute 85-jährige Edoarda | Crociani. Seit dem Tod ihres ersten Mannes Camillo Crociani im Jahr 1980 | führt sie den Familienclan mit eiserner Hand. Crociani, ein ehemaliger | Fallschirmjäger des Zweiten Weltkriegs, hatte sein Vermögen mit der | Gründung des Luftfahrtunternehmens Vitrociset gemacht. Über Jahrzehnte | wartete die Firma die italienischen Militär- und Zivilradare – ein | Geschäft, das sich als Goldgrube entpuppte: Laut einem Urteil des | Gerichts von Jerseyaus dem Jahr 2017 erwirtschaftete das technologische | Vorzeigeunternehmen allein zwischen 2004 und 2007 Dividenden in Höhe von | 108 Millionen Euro. | | In den 1970er-Jahren wurde Camillo Crociani wegen eines Korruptionsfalls | im Zusammenhang mit dem Kauf von amerikanischen Transportflugzeugen des | Typs Lockheed C-130 für die italienische Luftwaffe in Abwesenheit zu | zwei Jahren und vier Monaten Haft verurteilt. Nach seinem Tod im | mexikanischen Exil im Jahr 1980 übernahm seine Witwe Edoarda Crociani, | eine ehemalige Filmschauspielerin, seine Anteile an Vitrociset. Jemand | aus der italienischen High Society beschrieb sie einst als «steinreich, | Schmucksammlerin und sehr ehrgeizig, was ihre Töchter angeht». | | *Nur Aristokraten: Edoardas Plan für ihre Töchter* | | Die Töchter – die 1971 geborene Camilla und ihre zwei Jahre jüngere | Schwester Cristiana – müssen Adlige heiraten. Sie fügen sich dieser | Erwartung mit unterschiedlichem Erfolg. 1998 ehelicht Camilla den | Prinzen Carlo von Bourbon, einen mittellosen Adligen, der jedoch aus | prestigeträchtiger Linie stammt. Damit steigt sie auf zu «Ihrer | Königlichen Hoheit Prinzessin Camilla von Bourbon beider Sizilien». Es | folgt eine scheinbar glückliche Ehe, aus der 2003 Maria Carolina und | 2005 deren jüngere Schwester Maria Chiara hervorgehen. | | Ganz anders Cristiana: Sie lässt sich bereits nach wenigen Monaten von | einem römischen Prinzen scheiden, um kurz darauf einen französischen | Geschäftsmann zu heiraten. Ihre Mutter Edoarda ist ausser sich. Dieser | Bürgerliche «hatte nicht den Status, den Frau Crociani für ihre Tochter | angestrebt hatte», sagte später ein Anwalt der Familie. | | In jener Zeit herrscht bei den Crocianis eine sonderbare Stimmung. Der | Clan – Mutter, Töchter, Ehemänner und Kinder – lebt zusammen in einer | Luxusimmobilie in Monaco und unterwirft sich dem eisernen Zepter der | Matriarchin. «Die Atmosphäre in der Wohnung war erdrückend», berichtete | Cristiana später. Ihr Leben im Fürstentum beschrieb sie rückblickend als | «goldene Hölle». | | Ihre Bankberater und Anwälte beschrieben Edoarda als autoritär, | jähzornig und sehr darauf bedacht, die absolute Kontrolle über das | Familienvermögen zu behalten. Da sie mit Cristianas Ehe mit dem | französischen Geschäftsmann unzufrieden war, begann sie 2010 damit, | deren Anteil am Vermögen drastisch zu kürzen. | | *Mutter und ältere Tochter leeren den Trust* | | Im Zentrum der Affäre steht der 1987 errichtete Grand Trust. Er war | ursprünglich dazu bestimmt, das Vermögen für Edoardas Töchter zu | verwalten und sie als Begünstigte abzusichern. Aus steuerlichen Gründen | darf die Matriarchin selbst keine direkte Begünstigte sein. Ein Vermerk | ihrer Genfer Bank BNP Paribas präzisiert jedoch, dass Edoarda «ein | beträchtliches Vermögen in Form von Immobilien, Kunstwerken, | Bargeldbeständen und Firmenanteilen geerbt hat. Der Gesamtwert wird auf | rund 600 Millionen US-Dollar geschätzt.» Von dieser Summe sind rund 180 | Millionen Dollar im Grand Trust hinterlegt. | | Ab 2010 beginnen Edoarda und ihre älteste Tochter Camilla damit, den | Grand Trust systematisch zu leeren. Ohne dass Cristiana davon Kenntnis | hat, transferieren sie die Vermögenswerte in einen neuen Trust auf | Mauritius. «Die Klientin möchte nicht, dass ihre andere Tochter von der | Existenz des Trusts erfährt, da Camilla Crociani die Begünstigte sein | wird und für die andere Tochter nur ein kleiner Geldbetrag vorgesehen | ist», halten die mit dem Transfer beauftragten mauritischen Treuhänder | fest. Sie weisen darauf hin, dass die Klientinnen «jede Spur der | Herkunft der Gelder» eliminieren wollen. Die Anweisung war klar: «Die | E-Mail-Korrespondenz muss auf ein Minimum reduziert werden.» | | *In einem Jahr fast 100 Millionen Dollar abgezogen* | | Im Juni 2011 weist das Konto des Grand Trust bei der BNP Paribas in Genf | noch ein Guthaben von über 100 Millionen Dollar auf. Nur ein Jahr später | ist er nahezu leer. Edoardas Genfer Bankiers haben dem Abzug der Gelder | zugestimmt, ohne Rücksicht auf die Benachteiligung von Cristiana zu | nehmen, obwohl diese rechtmässig vom Trust hätte profitieren müssen. Der | Grund für die Nachsicht der Bank: Innerhalb der BNP Paribas galt Edoarda | Crociani als absolute Topklientin. | | Auf Anfrage von «Le Monde» zu diesem Vorgehen lehnt die Bank in Genf | jeglichen Kommentar ab. Auch Bernard Haissly, der Genfer Anwalt von | Camilla Crociani, hüllt sich in Schweigen. Die von «Le Monde» | kontaktierten Pariser Anwälte von Edoarda Crociani bestreiten hingegen | jegliche Unregelmässigkeit. Sie versichern insbesondere, dass in dieser | Angelegenheit «kein rechtmässiger Gläubiger geschädigt wurde». | | Am 25. April 2011 kehrt Cristiana in die Wohnung in Monaco zurück, | während ihre Mutter und ihre Schwester nicht zu Hause sind. Dort | entdeckt sie Unterlagen, aus denen hervorgeht, dass geplant ist, ihr | einen Teil des Familienvermögens vorzuenthalten. Sie bricht mit ihrer | Familie und leitet rechtliche Schritte ein. In der Folge häufen sich die | Tiefschläge. Ihre Mutter und ihre Schwester bezichtigen Cristiana, unter | dem Einfluss einer Sekte oder der Mafia zu stehen. Ihr wird eine | heimlich in Monaco angefertigte Tonaufnahme zugespielt, auf der zu hören | ist, wie ihre Mutter in rasende Wut gerät. Schliesslich wird sogar ein | Privatdetektiv auf Cristiana angesetzt, um sie in der Dominikanischen | Republik zu bespitzeln, wo sie inzwischen mit ihrem Ehemann lebt. | | *Im Visier der Justiz: Gemälde von Picasso und Van Gogh* | | Im Jahr 2017 gibt ein Gericht auf Jersey Cristiana recht und weist die | BNP Paribas an, die ihr zustehenden Mittel im Grand Trust | wiederherzustellen. In der Folge wendet sich die Bank gegen ihre | ehemalige Topkundin Edoarda Crociani und beginnt, deren Vermögenswerte | weltweit aufzuspüren. | | Die Bank sucht insbesondere nach Edoardas Sammlung grosser Meister – | darunter Werke von Gauguin, Renoir, Van Gogh und Picasso –, welche die | Familie Crociani während des Lockheed-Skandals aus Italien in Sicherheit | gebracht hatte. Ende 2009 hatte Edoarda beschlossen, diese Schätze | höchst ungleich unter ihren Töchtern aufzuteilen: Während die älteste | Tochter Camilla Gemälde im Wert von rund 122 Millionen Dollar erhalten | sollte, betrug Cristianas Anteil lediglich etwa 21 Millionen Dollar. | | Ab 2011 wurden die Gemälde mehrfach an andere Orte gebracht, um sie dem | Zugriff der Justiz und Cristianas Klagen zu entziehen. Die Spuren führen | nach Genf, Zürich, Singapur und Miami, bis sie schliesslich wieder in | Genfer Zollfreilagern auftauchten. Dort soll im Jahr 2022 ein Teil der | Sammlung beschlagnahmt worden sein, wie der auf Wirtschaftskriminalität | spezialisierte Newsletter «Gotham City»enthüllte. | | Seither soll der Familienzwist beigelegt sein. Die Pariser Anwälte von | Edoarda und Camilla Crociani erklärten gegenüber «Le Monde», es bestehe | «seit mehreren Jahren keinerlei Rechtsstreit mehr». Cristiana hingegen | hält gegenüber der französischen Tageszeitung fest: «Die Gerichte haben | durchweg anerkannt, dass meine Rechte verletzt wurden.» | | An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie | damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt | und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt | werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt | anzeigen. | | Welcher Zusammenhang besteht nun zwischen diesem Fall und dem Paar | Jordan Bardella und Maria Carolina von Bourbon? Die 22-Jährige gehört zu | den Begünstigten eines weiteren Familientrusts, dem auf Mauritius | ansässigen Palma Trust. Dieser wurde von ihrer Mutter gegründet und von | ihrer Grossmutter finanziert. +--- </hier abknabbern> --- ©<https://www.tagesanzeiger.ch/bardella-familienkrieg-um-180-millionen-erbe-in-genf-535793258487> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2026-05-13 16:08 +0200 |
| Message-ID | <n6jevbF9j7U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #663671 |
Hallo, Am 12.05.26 um 14:51 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara: > Salve allerseits, > > Ingrid schrieb: >> Stefan Froehlich schrieb: >>> On Tue, 12 May 2026 12:52:03 F. W. wrote: >>> >>>> Da ich nicht bis Mittag frühstücken kann, unterbrach ich den Dialog an >>>> dieser Stelle. Vielleicht führe ich ihn mal fort. >>> >>> Du wirst uns am Laufenden halten, ich bin fest überzeugt. >> >> Ach komm! Jetzt sei nicht so! Oder würdest Du es lieber vorziehen, dich >> über die zukünftige First Lady von F zu unterhalten? Prinzessin Maria >> Carolina von Bourbon-Sizilien, Herzogin von Kalabrien und Palermo, >> ist nicht nur ein It-Girl, sondern die Erbin von Carlos von >> Bourbon-Sizilien... ☝(ツ) >> > +--- <hier abknabbern> --> | .. .. > | *Nur Aristokraten: Edoardas Plan für ihre Töchter* > | > | Die Töchter – die 1971 geborene Camilla und ihre zwei Jahre jüngere > | Schwester Cristiana – müssen Adlige heiraten. Sie fügen sich dieser > | Erwartung mit unterschiedlichem Erfolg. 1998 ehelicht Camilla den > | Prinzen Carlo von Bourbon, einen mittellosen Adligen, der jedoch aus > | prestigeträchtiger Linie stammt. Damit steigt sie auf zu «Ihrer > | Königlichen Hoheit Prinzessin Camilla von Bourbon beider Sizilien». Es > | folgt eine scheinbar glückliche Ehe, aus der 2003 Maria Carolina und > | 2005 deren jüngere Schwester Maria Chiara hervorgehen. > | > | Ganz anders Cristiana: Sie lässt sich bereits nach wenigen Monaten von > | einem römischen Prinzen scheiden, um kurz darauf einen französischen > | Geschäftsmann zu heiraten. Ihre Mutter Edoarda ist ausser sich. Dieser > | Bürgerliche «hatte nicht den Status, den Frau Crociani für ihre Tochter > | angestrebt hatte», sagte später ein Anwalt der Familie. Gibt's heute in der Anstalt nur "Bild der Frau" zu lesen <pruust>;-) Ciao Walter
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2026-05-13 17:37 +0200 |
| Message-ID | <10u2ct0.5f8.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #663732 |
*Walter Brill* schrieb: > Am 12.05.26 um 14:51 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara: >> Ingrid schrieb: >>> Stefan Froehlich schrieb: >>>> On Tue, 12 May 2026 12:52:03 F. W. wrote: >>>> >>>>> Da ich nicht bis Mittag frühstücken kann, unterbrach ich den Dialog an >>>>> dieser Stelle. Vielleicht führe ich ihn mal fort. >>>> >>>> Du wirst uns am Laufenden halten, ich bin fest überzeugt. >>> >>> Ach komm! Jetzt sei nicht so! Oder würdest Du es lieber vorziehen, dich >>> über die zukünftige First Lady von F zu unterhalten? Prinzessin Maria >>> Carolina von Bourbon-Sizilien, Herzogin von Kalabrien und Palermo, >>> ist nicht nur ein It-Girl, sondern die Erbin von Carlos von >>> Bourbon-Sizilien... ☝(ツ) >>> >> +--- <hier abknabbern> --> | > .. > .. >> | *Nur Aristokraten: Edoardas Plan für ihre Töchter* >> | >> | Die Töchter – die 1971 geborene Camilla und ihre zwei Jahre jüngere >> | Schwester Cristiana – müssen Adlige heiraten. Sie fügen sich dieser >> | Erwartung mit unterschiedlichem Erfolg. 1998 ehelicht Camilla den >> | Prinzen Carlo von Bourbon, einen mittellosen Adligen, der jedoch aus >> | prestigeträchtiger Linie stammt. Damit steigt sie auf zu «Ihrer >> | Königlichen Hoheit Prinzessin Camilla von Bourbon beider Sizilien». Es >> | folgt eine scheinbar glückliche Ehe, aus der 2003 Maria Carolina und >> | 2005 deren jüngere Schwester Maria Chiara hervorgehen. >> | >> | Ganz anders Cristiana: Sie lässt sich bereits nach wenigen Monaten von >> | einem römischen Prinzen scheiden, um kurz darauf einen französischen >> | Geschäftsmann zu heiraten. Ihre Mutter Edoarda ist ausser sich. Dieser >> | Bürgerliche «hatte nicht den Status, den Frau Crociani für ihre Tochter >> | angestrebt hatte», sagte später ein Anwalt der Familie. > > Gibt's heute in der Anstalt nur "Bild der Frau" zu lesen <pruust>;-) Die neue Frühjahrsdiät! Fidel S. aus C. "Ola! Mit meiner neuen Konfektionsgröße 30 sitzt jede Zwangsjacke locker und auch eng verbaute Gitterstäbe sind kein Hindernis mehr". Schnell und einfach! Unser neues Kuchenrezept schmeckt jedem Schließer. ;-) Liebe 2026! Frühlingsgefühle für den Hübschen aus der Nachbarzelle... Neuster Mode-Trend für Mutige! Ich trage meine Streifen längst! Verpasse nicht die neuste Ausgabe. Wie immer zum Preis von nur 10 Kippen! -- bis denne (628)
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2026-05-13 20:54 +0200 |
| Message-ID | <10u2hcu$2tona$1@dont-email.me> |
| In reply to | #663732 |
Salve allerseits, Walter Brill schrieb: > Am 12.05.26 um 14:51 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara: >> Ingrid schrieb: >>> Stefan Froehlich schrieb: >>>> On Tue, 12 May 2026 12:52:03 F. W. wrote: >>>> >>>>> Da ich nicht bis Mittag frühstücken kann, unterbrach ich den Dialog an >>>>> dieser Stelle. Vielleicht führe ich ihn mal fort. >>>> >>>> Du wirst uns am Laufenden halten, ich bin fest überzeugt. >>> >>> Ach komm! Jetzt sei nicht so! Oder würdest Du es lieber vorziehen, dich >>> über die zukünftige First Lady von F zu unterhalten? Prinzessin Maria >>> Carolina von Bourbon-Sizilien, Herzogin von Kalabrien und Palermo, >>> ist nicht nur ein It-Girl, sondern die Erbin von Carlos von >>> Bourbon-Sizilien... ☝(ツ) >> >> | *Nur Aristokraten: Edoardas Plan für ihre Töchter* >> | >> | Die Töchter – die 1971 geborene Camilla und ihre zwei Jahre jüngere >> | Schwester Cristiana – müssen Adlige heiraten. Sie fügen sich dieser >> | Erwartung mit unterschiedlichem Erfolg. 1998 ehelicht Camilla den >> | Prinzen Carlo von Bourbon, einen mittellosen Adligen, der jedoch aus >> | prestigeträchtiger Linie stammt. Damit steigt sie auf zu «Ihrer >> | Königlichen Hoheit Prinzessin Camilla von Bourbon beider Sizilien». Es >> | folgt eine scheinbar glückliche Ehe, aus der 2003 Maria Carolina und >> | 2005 deren jüngere Schwester Maria Chiara hervorgehen. >> | >> | Ganz anders Cristiana: Sie lässt sich bereits nach wenigen Monaten von >> | einem römischen Prinzen scheiden, um kurz darauf einen französischen >> | Geschäftsmann zu heiraten. Ihre Mutter Edoarda ist ausser sich. Dieser >> | Bürgerliche «hatte nicht den Status, den Frau Crociani für ihre Tochter >> | angestrebt hatte», sagte später ein Anwalt der Familie. > > Gibt's heute in der Anstalt nur "Bild der Frau" zu lesen <pruust>;-) > In BXL gibt es gewöhnlich nur /Knack/, /Libelle/, /Paris Match/ und /Femmes d’Aujourd’hui/... [¬º-°]¬ M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2026-05-13 22:32 +0200 |
| Message-ID | <10u2u5m.ap8.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #663743 |
*Fidel Sebastián Hunrichse-Lara* schrieb: > Walter Brill schrieb: >> Gibt's heute in der Anstalt nur "Bild der Frau" zu lesen <pruust>;-) >> > In BXL gibt es gewöhnlich nur /Knack/, /Libelle/, /Paris Match/ und > /Femmes d’Aujourd’hui/... [¬º-°]¬ Wahrscheinlich haben sie alle mit ihren deutschen Geschwistern eins gemeinsam: das einzig Wahre vom ganzen Inhalt ist die Preisangabe auf der Titelseite. Neben "Bild der Frau" frequentiert die Beste aller Lebensabschnittsgefährtinnen übrigens die "Bunte". 4,60 € kostet das Druckerzeugnis über das neuste von Adel und Gefeierten jeden Donnerstag. Ob ich ihr mal sagen soll, dass der Playboy monatlich 5,80 € günstiger ist? Blitz-Illu & Co gibts ja nicht mehr. :-) -- bis denne (628)
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2026-05-13 23:14 +0200 |
| Message-ID | <10u2pj4$3092k$1@dont-email.me> |
| In reply to | #663746 |
Salve allerseits, Ruediger Lahl schrieb: > *Fidel Sebastián Hunrichse-Lara* schrieb: >> Walter Brill schrieb: >> >>> Gibt's heute in der Anstalt nur "Bild der Frau" zu lesen <pruust>;-) >>> >> In BXL gibt es gewöhnlich nur /Knack/, /Libelle/, /Paris Match/ und >> /Femmes d’Aujourd’hui/... [¬º-°]¬ > > Wahrscheinlich haben sie alle mit ihren deutschen Geschwistern eins > gemeinsam: das einzig Wahre vom ganzen Inhalt ist die Preisangabe auf > der Titelseite. > /Knack/ ist vergleichbar mit dem /Time Magazine/, Du geistiger Höhlenforscher! /Libelle/ ist ein flämisches Lifestyle-Magazin! Wer das /Paris Match/ nicht kennt, benutzt seinen Kopf nur als Hutablage! Und die /Femmes d’Aujourd’hui/ ist schlicht das älteste und meistgelesene Art-de-Vivre-Magazin in B... щ(゚Д゚щ ) M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2026-05-14 00:11 +0200 |
| Message-ID | <10u340a.cck.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #663747 |
*Fidel Sebastián Hunrichse-Lara* schrieb: > Ruediger Lahl schrieb: >> *Fidel Sebastián Hunrichse-Lara* schrieb: >>> Walter Brill schrieb: >>>> Gibt's heute in der Anstalt nur "Bild der Frau" zu lesen <pruust>;-) >>>> >>> In BXL gibt es gewöhnlich nur /Knack/, /Libelle/, /Paris Match/ und >>> /Femmes d’Aujourd’hui/... [¬º-°]¬ >> >> Wahrscheinlich haben sie alle mit ihren deutschen Geschwistern eins >> gemeinsam: das einzig Wahre vom ganzen Inhalt ist die Preisangabe auf >> der Titelseite. >> > /Knack/ ist vergleichbar mit dem /Time Magazine/ Du hast es in Verbindung mit "Bild der Frau" genannt. "Libelle" und "Femmes d’Aujourd’hui" wären wohl passend, aber das kannst du jetzt natürlich nicht zugeben... ;-) Und nun schaut dir das Usenet zu, wie du wie üblich versuchst, dich da raus zu winden. EOD. Deinen kommenden lächerlichen Rettungsversuch werde ich wie immer unkommentiert stehen lassen, weil er eben für dich spricht... ;-) -- bis denne (627)
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2026-05-14 08:26 +0200 |
| Message-ID | <10u3ptp$3j5k7$1@dont-email.me> |
| In reply to | #663748 |
Salve allerseits, Ruediger Lahl schrieb: > *Fidel Sebastián Hunrichse-Lara* schrieb: >> Ruediger Lahl schrieb: >>> *Fidel Sebastián Hunrichse-Lara* schrieb: >>>> Walter Brill schrieb: >>>> >>>>> Gibt's heute in der Anstalt nur "Bild der Frau" zu lesen <pruust>;-) >>>> >>>> In BXL gibt es gewöhnlich nur /Knack/, /Libelle/, /Paris Match/ und >>>> /Femmes d’Aujourd’hui/... [¬º-°]¬ >>> >>> Wahrscheinlich haben sie alle mit ihren deutschen Geschwistern eins >>> gemeinsam: das einzig Wahre vom ganzen Inhalt ist die Preisangabe auf >>> der Titelseite. >> >> /Knack/ ist vergleichbar mit dem /Time Magazine/ > > Du hast es in Verbindung mit "Bild der Frau" genannt. > Habe ich nicht! Diesen Kausalzusammenhang hat Walter B. gemacht, obwohl er auf einen Tages-Anzeiger-Artikel, eine Schweizer Qualitätszeitung, die den Mainstream abbildet, antwortete... > "Libelle" und "Femmes d’Aujourd’hui" wären wohl passend, aber das kannst > du jetzt natürlich nicht zugeben... ;-) > /Libelle/ ist ein Lifestyle-Magazin! Sowohl die Zielgruppenansprache und die inspirierenden Berichte als auch die Thementiefe unterscheiden sich von klassischen Frauenmagazinen! Und die /Femmes d’Aujourd’hui/ fokussiert sich auf gehobene Lebensart, Haute Cuisine, exklusives Reisen, exklusive Events und die soziale Praxis der Gastlichkeit! Frauenmagazine sprechen hingegen ein breites Publikum an, behandeln Alltagsthemen, Frauenrollen, Mode und Partnerschaft! Daher ist IMHO die /Femmes d’Aujourd’hui/ eher ein Art-de-Vivre-Magazin... 눈_눈 > Und nun schaut dir das Usenet zu, wie du wie üblich versuchst, dich da > raus zu winden. > +--- <hier abknabbern> --- | Der 30 Jahre alte Jordan Bardella gilt als politisches Talent der | französischen Rechten. Der Parteivorsitzende des Rassemblement national | (RN) hat gute Chancen, im kommenden Jahr die Präsidentschaftswahl zu | gewinnen. Grund zur Freude hätte die AfD dann aber wohl kaum. Denn | Bardella hat sich wieder einmal von der deutschen Rechtspartei | distanziert. Viele Positionen der AfD seien «mit unseren Grundsätzen | unvereinbar», sagte er der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» im | Gespräch. Die AfD sei «auf europäischer Ebene kein Bündnispartner». | | Bardella distanzierte sich in der Zeitung von der «extremen» Rhetorik | der AfD in der Geschichtspolitik und vom «europafeindlichen Flügel» der | Partei. Eher sehe er «Übereinstimmungen mit Bundeskanzler Merz», sagte | er, etwa in der Migrations- und Wirtschaftspolitik. «Der französische | Präsident ist der Freund des Bundeskanzlers, und das soll so bleiben», | sagte er. | | Bardellas Bruch mit der AfD zeichnete sich schon seit längerem ab. | Bereits 2024 hatte Bardella den Ausschluss der AfD aus der gemässigt | rechten Fraktion «Identität und Demokratie» im Europäischen Parlament | begrüsst. Bardella begründete das mit der Äusserung ihres damaligen | Europawahl-Spitzenkandidaten Maximilian Krah, wonach nicht jeder, der im | Zweiten Weltkrieg der SS angehört habe, automatisch ein Verbrecher | gewesen sei. Das sei nicht akzeptabel, so Bardella damals. | | Krah stellt die Hintergründe des damaligen Fraktionsausschlusses im | Gespräch mit der NZZ allerdings anders dar. Fiskalpolitisch brauche | Frankreich «billiges Geld und deutsche Bürgschaft», sagt er. «Beides ist | nicht im deutschen Interesse.» Die AfD sei aus der Fraktion | hinausgeworfen worden, weil das RN nicht bereit gewesen sei, von dieser | französischen Europapolitik abzurücken. Unter Bardella werde Frankreich | seinen «europäischen Führungsanspruch» voraussichtlich beibehalten, | meint Krah. Dass nun Bardella Merz umgarne, dürfte Teil der Strategie | sein. | | *Bardella habe eine «Illusion beerdigt», meint Krah* | | Krah führt weiter aus, dass Bardella eine «Illusion beerdigt» habe. «In | der AfD sagen einige, dass man den Amerikanern nicht trauen dürfe und | dass man deshalb einen europäischen Pol auf die Beine stellen müsse. | Doch Bardella hat die Tür zugeschlagen.» Krah, momentan | Bundestagsabgeordneter in Berlin, sieht im amerikanischen Präsidenten | Donald Trump den natürlichen Verbündeten der AfD. Seine Konsequenz aus | Bardellas Äusserungen: Die AfD müsse ihre Zusammenarbeit mit der | amerikanischen Administration vertiefen. «Für die Partei ist das | spätestens jetzt entschieden.» | | Der Politikwissenschafter Jacob Ross hat sich Ende vergangenen Jahres in | einer Studie für die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik | eingehend mit den aussenpolitischen Konzepten der AfD | auseinandergesetzt. Auch Ross hält Bardellas Avancen gegenüber Merz für | überwiegend «taktisch bis opportunistisch» motiviert. | | Er widerspricht allerdings Krahs Ansicht, wonach sich Frankreich | gegenüber Deutschland praktisch alles erlauben dürfe. «Frankreich ist | hoch verschuldet, und es hat enorme Finanzierungslücken im Haushalt», | sagt Ross der NZZ. «Bardella muss sein Land aus der fiskalpolitischen | Misere führen, sollte er die Präsidentschaftswahl gewinnen». Indem er | Anschluss an Merz suche, handle er «aus einer Position der Schwäche». | | Momentan sieht Ross in der politischen Rechten einen altbekannten | deutsch-französischen Konflikt aufbrechen: Politiker aus beiden Ländern | werfen dem jeweils anderen Land vor, in der Europäischen Union die | Strippen zu ziehen, um die Vorherrschaft ihres jeweiligen Landes | auszubauen. Die Ideologie des Gaullismus, also die Vorstellung von einem | französisch dominierten Europa, das einen eigenen Machtblock gegenüber | den USA bildet, macht er eher in der Europäischen Union aus als | innerhalb der europäischen Rechten. | | Laut Krah diskutiert die AfD Bardellas Äusserungen momentan in mehreren | Chatgruppen. Er weist auf eine Wortmeldung des Bundestagsabgeordneten | Ruben Rupp auf der Plattform X hin: «Die Aussagen von Bardella sind | übrigens der Beleg dafür, warum mein Werben um das rechte US-Lager als | Partner sowie Russland als wichtigen Handelspartner richtig ist.» Er | gilt als Vertrauter von Markus Frohnmaier, dem aussenpolitischen | Sprecher der AfD. Für Krah ist das offenbar ein Beleg dafür, dass er mit | seiner Sicht in der Partei einflussreiche Verbündete hat. | | *USA oder Frankreich? Die AfD wird sich entscheiden müssen* | | Krah unterlegt seine Position mit dem Argument, dass Deutschland immer | im sicherheitspolitischen Bündnis mit den Vereinigten Staaten bleiben | werde, «koste es, was es wolle». Der «alte Traum» mancher deutscher | Rechter, ein gemeinsames Bündnis mit Frankreich gegen die USA | aufzubauen, könne allein schon wegen des deutsch-französischen | Interessengegensatzes «nie Wirklichkeit werden». Wer heute noch solchen | Ideen anhänge, «bei dem sitzt der antiamerikanische Komplex schon sehr | tief». | | In den folgenden Monaten blieb die Parteispitze bei ihrer Ansicht, | wonach die USA einen völkerrechtswidrigen Krieg führten. Sie war bereits | angesichts der amerikanischen Intervention in Venezuela und ihrer | Territorialansprüche auf die Insel Grönland auf Distanz zu Trump gegangen. | | So muss das aber nicht bleiben. Eine deutsche Aussenpolitik, die sich | sowohl gegen Frankreich als auch gegen die USA richtet, scheint auf | lange Sicht unmöglich; Deutschland dürfte als mitten in Europa gelegene | Exportnation auf starke Bündnispartner angewiesen sein. Über kurz oder | lang wird sich die AfD entscheiden müssen, ob sie im Bündnis mit | Frankreich auf mehr europäische Souveränität bei gleichzeitiger Distanz | zur EU setzt oder ob sie ein bilaterales Bündnis mit den Rechten in den | USA eingeht. +--- </hier abknabbern> --- ©<https://www.nzz.ch/deutschland/politik/bardella-hat-die-tuer-geschlossen-deutsche-und-franzoesische-rechte-auf-distanz-ld.10006647> M.f.G. 5 -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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