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Groups > ger.ct > #660503 > unrolled thread

Re: Google KI Modus

Started byUlrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de>
First post2026-04-01 18:55 +0200
Last post2026-04-02 07:31 +0200
Articles 3 — 3 participants

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Contents

  Re: Google KI Modus Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> - 2026-04-01 18:55 +0200
    Re: Google KI Modus Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2026-04-01 19:57 +0200
      Re: Google KI Modus Frank Nitzschner <nospam@nitzschner.de> - 2026-04-02 07:31 +0200

#660503 — Re: Google KI Modus

FromUlrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de>
Date2026-04-01 18:55 +0200
SubjectRe: Google KI Modus
Message-ID<10qjimi$11gs5$1@solani.org>
Lars Gebauer schrieb:

> Am 26.03.26 um 13:25 schrieb Goetz Schultz:
>> On 26/03/2026 07:28, Dietz Proepper wrote:
>>> Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> wrote:
>>>> Du gehst vom gonosomalen oder phänotypischen Geschlechtsbegriff der
>>>> Biologie aus.
>>>
>>> Goetz hängt einer biologischen Geschlechterdefinition an, die fachlich
>>> so seit +- 35a *ein wenig* überholt ist. Bspw. "Transsexualität" gibt es
>>> auch "in der Natur", genauso wie Homosexualität.
>> 
>> Trotzdem gibt es nur zwei Geschlechter: XX und XY Chromosomen.

In der Frage, wie viele Geschlechter es gibt, dürfte es darauf ankommen,
welchen Geschlechtsbegriff man zugrundelegt.

Wenn wir bei Chromosomen/Gonosomen bleiben allein schon die Frage, wie
man es bei mehrhäusigen polyploiden Pflanzen mit der
Geschlechtsbestimmung hält... ;-)

> Ja. Für weitere Geschlechter würden weitere Chromosomen-Sätze benötigt. 
> Woher nehmen, wenn nicht stehlen?
> 
>> Es gibt Ausrutscher aber die fallen unter den Tisch.
> 
> Es gibt eine Reihe von Anomalien. Aber allen diesen Anomalien ist 
> gemeinsam, daß sie ebenfalls nur auf 2 Chromosomen-Sätzen beruhen. Da 
> entsteht nicht auf magische Weise irgendwas Drittes.
> 
>> Und meine Ansicht wurde auch vom bersten Gericht in UK so gesehen. Kann 
>> also nicht ganz so falsch sein.
> 
> Schlimm genug, daß sich Gerichte mit so einem Quatsch beschäftigen müssen.

Manchmal ist ea aber auch ganz gut, wenn Gerichte sich mit etwas
befassen, anstatt dass Gauen und Stechen losgeht. Es kommt halt auch
immer auf den Willen des Richters an, redlich und sorgfältig und
rechtstreu zu sein.

>> Und was hat die sexulelle Ausrichtung (mental!) mit dem biologishen 
>> Geschlecht zu tun?
> 
> Ja gar nichts. Homosexuelle Männer sind auch nur ganz gewöhnliche 
> Männer. 

Was die Frage aufwirft, welches bei Menschen die für "Gewöhnlichkeit"
ausschlaggebenden Kriterien sind.

> Der einzige Unterschied ist, daß sie sich sexuell zum eigenen 
> Geschlecht hingezogen fühlen. Dito homosexuelle Frauen.

Und irgendwann ist man so alt, dass man sich sexuell zu gar niemandem
mehr hingezogen fühlt und einfach nur morgens in Ruhe frühstücken will. ;-)

Mit freundlichem Gruß

Ulrich

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#660514

FromLars Gebauer <lgebauer@live.de>
Date2026-04-01 19:57 +0200
Message-ID<10qjmac$7fg4$3@dont-email.me>
In reply to#660503
Am 01.04.26 um 18:55 schrieb Ulrich D i e z:
> Lars Gebauer schrieb:
>> Am 26.03.26 um 13:25 schrieb Goetz Schultz:
>>> On 26/03/2026 07:28, Dietz Proepper wrote:
>>>> Ulrich D i e z <ud.usenetcorrespondence@web.de> wrote:
>>>>> Du gehst vom gonosomalen oder phänotypischen Geschlechtsbegriff der
>>>>> Biologie aus.
>>>>
>>>> Goetz hängt einer biologischen Geschlechterdefinition an, die fachlich
>>>> so seit +- 35a *ein wenig* überholt ist. Bspw. "Transsexualität" gibt es
>>>> auch "in der Natur", genauso wie Homosexualität.
>>>
>>> Trotzdem gibt es nur zwei Geschlechter: XX und XY Chromosomen.
> 
> In der Frage, wie viele Geschlechter es gibt, dürfte es darauf ankommen,
> welchen Geschlechtsbegriff man zugrundelegt.

Da es um Menschen geht: Das humanbiologische Geschlecht. Oder welches 
denn sond?

> Wenn wir bei Chromosomen/Gonosomen bleiben allein schon die Frage, wie
> man es bei mehrhäusigen polyploiden Pflanzen mit der
> Geschlechtsbestimmung hält... ;-)

Nö. Bzw., die Frage stellt sich nur den Verwirrten, die unbedingt ihre 
42-x Geschlechter "beweisen" wollen und zu diesem Zweck mit 
irgendwelchen Pflanzen und Fischchen herumfuchteln.

>>> Und meine Ansicht wurde auch vom bersten Gericht in UK so gesehen. Kann
>>> also nicht ganz so falsch sein.
>>
>> Schlimm genug, daß sich Gerichte mit so einem Quatsch beschäftigen müssen.
> 
> Manchmal ist ea aber auch ganz gut, wenn Gerichte sich mit etwas
> befassen, anstatt dass Gauen und Stechen losgeht.

Das ist keine Frage, die durch Gerichte entschieden werden sollten.

>>> Und was hat die sexulelle Ausrichtung (mental!) mit dem biologishen
>>> Geschlecht zu tun?
>>
>> Ja gar nichts. Homosexuelle Männer sind auch nur ganz gewöhnliche
>> Männer.
> 
> Was die Frage aufwirft, welches bei Menschen die für "Gewöhnlichkeit"
> ausschlaggebenden Kriterien sind.

Eigentlich auch nicht. Da kommst Du mit einer apophatischen Definition 
schon ziemlich weit.

-- 
"Es hat keine Generation gegeben, die sich nicht im exzentrischen Sinne 
"modern" fühlte und unmittelbar vor einem Abgrund zu stehen glaubte."
                      --Walter Benjamin

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#660537

FromFrank Nitzschner <nospam@nitzschner.de>
Date2026-04-02 07:31 +0200
Message-ID<n36d96F5d7fU1@mid.individual.net>
In reply to#660514
Lars Gebauer schrieb :

> Nö. Bzw., die Frage stellt sich nur den Verwirrten, die unbedingt ihre 42-x 
> Geschlechter "beweisen" wollen und zu diesem Zweck mit irgendwelchen Pflanzen 
> und Fischchen herumfuchteln.

Wobei, die Clownfische würden sich da durchaus anbieten.
Andererseits der Name..

Grüsse
Frank

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