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Groups > ger.ct > #660274 > unrolled thread
| Started by | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
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| First post | 2026-03-30 15:36 +0000 |
| Last post | 2026-04-02 12:12 +0200 |
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Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-03-30 15:36 +0000
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-03-30 17:53 +0200
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2026-04-01 14:06 +0200
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2026-04-01 14:33 +0200
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-04-01 13:07 +0000
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-04-01 20:08 +0200
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2026-04-01 18:36 +0000
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-04-01 21:33 +0200
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2026-04-02 11:24 +0200
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-04-01 20:01 +0000
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2026-04-02 14:23 +0200
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-04-02 14:39 +0200
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2026-04-04 15:10 +0200
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-04-04 13:26 +0000
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2026-04-04 16:30 +0200
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2026-04-05 13:42 +0200
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2026-04-05 13:39 +0200
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2026-04-04 15:55 +0200
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2026-04-05 13:45 +0200
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2026-04-05 15:53 +0200
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2026-04-05 15:03 +0000
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2026-04-06 12:18 +0200
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2026-04-04 16:11 +0200
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2026-04-05 13:54 +0200
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen ram@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram) - 2026-03-30 16:03 +0000
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-03-30 16:10 +0000
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2026-03-31 00:51 +0200
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Stephan Elinghaus <seli@spamgourmet.com> - 2026-03-31 06:27 +0000
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Peter Veith <veith@snafu.de> - 2026-03-30 18:13 +0200
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2026-03-30 17:23 +0000
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2026-03-30 17:34 +0000
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2026-03-30 19:17 +0000
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Peter Veith <veith@snafu.de> - 2026-03-30 20:38 +0200
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-03-30 19:32 +0000
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Peter Veith <veith@snafu.de> - 2026-03-30 21:56 +0200
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2026-03-30 21:48 +0000
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2026-03-31 01:13 +0200
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2026-03-31 12:56 +0200
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-03-31 11:23 +0000
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2026-03-31 11:33 +0000
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-03-31 12:58 +0000
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2026-03-31 13:05 +0000
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-03-31 13:12 +0000
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-03-31 13:16 +0000
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-03-31 13:24 +0000
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Peter Veith <veith@snafu.de> - 2026-03-31 16:13 +0200
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2026-03-31 12:30 +0000
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2026-03-31 16:30 +0200
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2026-03-31 15:03 +0000
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2026-04-01 14:27 +0200
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2026-04-01 14:47 +0200
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2026-04-01 15:38 +0200
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2026-03-31 01:00 +0200
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2026-03-31 07:07 +0200
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2026-03-31 06:33 +0000
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen "F. W." <me@home.invalid> - 2026-03-31 08:03 +0200
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2026-03-31 06:34 +0000
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2026-03-31 10:14 +0200
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2026-03-31 10:13 +0200
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2026-04-01 14:03 +0200
Re: Sparvorschläge der Expertenkommission für das Gesundheitswesen Klaus Meinhard <k_meinhard@gmx.de> - 2026-04-02 12:12 +0200
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2026-04-05 15:03 +0000 |
| Message-ID | <1t69d2793ci10d996n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #660707 |
On Sun, 05 Apr 2026 15:53:33 Dietz Proepper wrote: > Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> wrote: >> Am 04.04.26 um 15:55 schrieb Dietz Proepper: >> > Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> wrote: >> > [Versicherungen] >> >> Gewinn natürlich nicht, aber ein Schweinegeld ist weg! >> >> - Kfz >> >> - ADAC Wozu? :) >> > Ggf. noch eine Gebäudeversicherung. >> Nix da, kein Erbarmen mit den "Habenden";-) > Ich bezahle sie aber selber. Ist das dann ok für Dich? Du hättest immerhin die Wahl. Im Wohnungseigentum sind bei uns Feuer- und Haftpflicht verbindlich vorgeschrieben, und die Kosten dafür können an allfällige Mieter als Teil der Betriebskosten weitergereicht werden. Es ist also relativ unabhängig von "habend" ein unvermeidbarer Kostenfaktor. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Stefan. über den frohen Klee zu loben! (Sloganizer)
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| From | Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2026-04-06 12:18 +0200 |
| Message-ID | <n3hfjfFrk2cU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #660707 |
Hallo, Am 05.04.26 um 15:53 schrieb Dietz Proepper: > Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> wrote: > >> Hallo, >> >> Am 04.04.26 um 15:55 schrieb Dietz Proepper: >>> Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> wrote: >>> [Versicherungen] >>>> Gewinn natürlich nicht, aber ein Schweinegeld ist weg! >>>> >>>> - Rechtschutz (Die "Tutto bene" Ausführung) >>>> - Privat-Haftpflicht >>>> - Hausrat >>>> - Kfz >>>> - ADAC >>>> >>>> Mehr braucht der Mensch nicht, weil die Chancen des >>>> Schadeneintritts der anderen Versicherungen marginal sind. Jaja, >>>> es gibt *vereinzelte* Ausnahmen... >>> >>> Ggf. noch eine Gebäudeversicherung. >> >> Nix da, kein Erbarmen mit den "Habenden";-) > > Ich bezahle sie aber selber. Ist das dann ok für Dich? Tut mir leid, ich kann nichts dafür;-) <Robin Hood Syndrom> <https://de.wikipedia.org/wiki/Robin-Hood-Effekt> Ciao Walter
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2026-04-04 16:11 +0200 |
| Message-ID | <10qr679$o7tl$1@dont-email.me> |
| In reply to | #660666 |
Am 04.04.26 um 15:10 schrieb Walter Brill:
> Am 01.04.26 um 20:08 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:
>> Um ehrlich zu sein: Ich habe noch nie darauf geachtet! Aber als
>> Endanwender habe ich noch nie eine Versicherung abgeschlossen, um
>> Gewinn zu machen, sondern zur Absicherung gegen existenzielle
>> Risiken und zur Sicherstellung der finanziellen Sicherheit im
>> Schadensfall...
> > Gewinn natürlich nicht, aber ein Schweinegeld ist weg!
>
> - Rechtschutz (Die "Tutto bene" Ausführung)
Ist so gut wie immer völliger Kappes. Viele mögliche Schadensfälle sind
meist über andere Versicherungen wie die Haftpflicht sowieso schon
abgedeckt. Und andere Sachen, die wirklich kriminell teuer werden
können, sind qua ARB sowieso ausgeschlossen.
Was noch bleibt? - Naja ...
RSV ist eigentlich nur gut für Streithanseln, die gerne mal die Nachbarn
wegen Nichtigkeiten verklagen.
--
"Es hat keine Generation gegeben, die sich nicht im exzentrischen Sinne
"modern" fühlte und unmittelbar vor einem Abgrund zu stehen glaubte."
--Walter Benjamin
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| From | Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2026-04-05 13:54 +0200 |
| Message-ID | <n3f0r6FfnvdU4@mid.individual.net> |
| In reply to | #660673 |
Hallo, Am 04.04.26 um 16:11 schrieb Lars Gebauer: > Am 04.04.26 um 15:10 schrieb Walter Brill: >> Am 01.04.26 um 20:08 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara: >>> Um ehrlich zu sein: Ich habe noch nie darauf geachtet! Aber als >>> Endanwender habe ich noch nie eine Versicherung abgeschlossen, um >>> Gewinn zu machen, sondern zur Absicherung gegen existenzielle >>> Risiken und zur Sicherstellung der finanziellen Sicherheit im >>> Schadensfall... > > > Gewinn natürlich nicht, aber ein Schweinegeld ist weg! >> >> - Rechtschutz (Die "Tutto bene" Ausführung) > > Ist so gut wie immer völliger Kappes. Viele mögliche Schadensfälle sind > meist über andere Versicherungen wie die Haftpflicht sowieso schon > abgedeckt. Und andere Sachen, die wirklich kriminell teuer werden > können, sind qua ARB sowieso ausgeschlossen. > > Was noch bleibt? - Naja ... > > RSV ist eigentlich nur gut für Streithanseln, die gerne mal die Nachbarn > wegen Nichtigkeiten verklagen. Tja, die Zeiten ändern sich halt. Bei meinem RS-Abschluss (~1970?) war noch vieles drin, das Du heute wohl gar nicht mehr kriegst. Familien/Verkehr (nein, nicht der..)/Scheidung/Rentennachforschung/Brill vs. Bundeswehr/Arbeitsrecht usw... Als Inhaber von insgesamt 3 Abmahnungen war ich jedes mal froh über die anschliessende Tilgung;-) Ciao Walter
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| From | ram@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram) |
|---|---|
| Date | 2026-03-30 16:03 +0000 |
| Message-ID | <Lebensqualitaet-20260330170240@ram.dialup.fu-berlin.de> |
| In reply to | #660274 |
Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> schrieb oder zitierte: >Lebenserwartung haben. Aber wenn er alt wird, kann es sein daß er vor >seiner Hütte sitzen muß, lahm ist, blind ist und taub ist. In Deutschlands Es gab in diesem Monat eine Studie nach der für 72 Prozent der Patienten mit fortgeschrittenen schweren Erkrankungen Lebensqualität wichtiger ist als Lebensdauer. DOI: 10.1001/jamaoncol.2026.0072
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2026-03-30 16:10 +0000 |
| Message-ID | <10qe798$qcmh$1@solani.org> |
| In reply to | #660277 |
Stefan Ram <ram@zedat.fu-berlin.de> wrote: > Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> schrieb oder zitierte: >> Lebenserwartung haben. Aber wenn er alt wird, kann es sein daß er vor >> seiner Hütte sitzen muß, lahm ist, blind ist und taub ist. In Deutschlands > > Es gab in diesem Monat eine Studie nach der für 72 Prozent > der Patienten mit fortgeschrittenen schweren Erkrankungen > Lebensqualität wichtiger ist als Lebensdauer. > > DOI: 10.1001/jamaoncol.2026.0072 > > > Natürlich. Und was glaubst du, ist die Lebensqualität dieses blinden, tauben und lahmen Schafhirten im Idagebirge? Es ist übrigens nicht so, dass es in Griechenland, zu dem das Idagebirge gehört, keine gute medizinische Versorgung gäbe. Aber sie ist an sogenannte Fakelaki gebunden. -- please forgive my iPhone typos
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| From | Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2026-03-31 00:51 +0200 |
| Message-ID | <20260331005112.062ab399.dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #660278 |
Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> wrote: > Stefan Ram <ram@zedat.fu-berlin.de> wrote: > > Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> schrieb oder zitierte: > >> Lebenserwartung haben. Aber wenn er alt wird, kann es sein daß er > >> vor seiner Hütte sitzen muß, lahm ist, blind ist und taub ist. In > >> Deutschlands > > > > Es gab in diesem Monat eine Studie nach der für 72 Prozent > > der Patienten mit fortgeschrittenen schweren Erkrankungen > > Lebensqualität wichtiger ist als Lebensdauer. > > > > DOI: 10.1001/jamaoncol.2026.0072 > > Natürlich. Und was glaubst du, ist die Lebensqualität dieses blinden, > tauben und lahmen Schafhirten im Idagebirge? Ach Neudert. Kannst du für deine dümmlichen Unterstellungen auch nur *irgendeinen* Beleg erbringen? Irgendeinen? Ich erinnere z.B. deine Behauptungen über das britische Gesundheits- system. Weißt du, wie dort "Treppenlift" funktioniert? Bekommst du ggf. eingebaut, auf Staatskosten. Achja. Sie bauen den auch wieder aus und woanders wieder ein, wenn du ihn nicht mehr brauchst. In fucking Germany zahst du ihn größtenteils selber und wenn er nicht mehr gebraucht wird, dann bekommst du vom Hersteller ein Sonderangebot. 500 EUR zum Abbauen. Für ein Gerät, das sechs Jahre vorher knappe 10k€ gekostet hat. Warum sollte man dir *irgendwas* glauben? > Es ist übrigens nicht so, dass es in Griechenland, zu dem das > Idagebirge gehört, keine gute medizinische Versorgung gäbe. > Aber sie ist an sogenannte gg gebunden. Ah so. Man muss die Versorgung mittels Handsalben erheischen. Hey, passt doch. Wenn ich hier zeitnah einen Facharzt möchte, dann zahle ich inzwischen auch den Erstbesuch privat. Achja. Du weißt sicherlich, was in dem Fall passiert, wenn Folgebesuche nicht per Kasse abgerechnet werden können? Deine üblen Lügen, Verleumdungen und Phantastereien werden immer schlimmer. Was meint dein Neurologe? -- Denkst Du noch, oder promptest Du schon?
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| From | Stephan Elinghaus <seli@spamgourmet.com> |
|---|---|
| Date | 2026-03-31 06:27 +0000 |
| Message-ID | <n317q0Fb2vfU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #660277 |
Stefan Ram <ram@zedat.fu-berlin.de> schrieb: > Es gab in diesem Monat eine Studie nach der für 72 Prozent > der Patienten mit fortgeschrittenen schweren Erkrankungen > Lebensqualität wichtiger ist als Lebensdauer. Wen interessiert hier irgendeine Studie? Hier sollte der jeweilige Patient das letzte Wort haben, ohne "wenn" und "aber". Wenn jemand eine Behandlung ablehnt, dann soll das so sein. Dasselbe gilt natürlich für den umgekehrten Fall. -- [out of signatures error]
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| From | Peter Veith <veith@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2026-03-30 18:13 +0200 |
| Message-ID | <10qe7fe$2hebe$1@dont-email.me> |
| In reply to | #660274 |
Dr. Joachim Neudert schrieb am 30.03.2026 um 17:36: > https://www.sueddeutsche.de/meinung/gesetzliche-krankenkassen-reform-gesundheitssystem-deutschland-kommentar-li.3460721 > > Mein Kommentar zu Herrn Bartens Kommentar: Mein Kommentar, zu Deinem Kommentar: > „Teuerstes Gesundheitssystem“ in Europa, und trotzdem kein längeres > Leben? Das Stichwort ist "Langlebigkeitsdefizit": "Im Allgemeinen weisen diese Daten auf die Bedeutung der _erhöhten Sterblichkeit in Deutschland_ im Alter von 65 Jahren und älter hin." <https://link.springer.com/article/10.1007/s10654-023-00995-5> > Ein Schafhirte im Ida-Gebirge auf Kreta mit mediterraner Kost mag > dieselbe Lebenserwartung haben. Aber früher Rente: "Späte Rente - früher Tod?" <https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/rente-sterberisiko-100.html> > Aber wenn er alt wird, kann es sein daß er vor seiner Hütte sitzen > muß, lahm ist, blind ist und taub ist. In Deutschlands > Gesundheitssystem erhält er gegen die Arthrose und Lahmheit > Endoprothesen und kann wieder laufen, die trübe Augenlinse wird > ersetzt und er kann wieder sehen, und mit teuren Hörgeräten kann er > wieder hören. Das alles ist teuer, sehr teuer. Ja, da soll angesetzt werden. Beim Zahnersatz ist man bereits länger auf den "richtigen" Weg. > Und trotzdem erhöht es seine Lebenserwartung um keinen Tag! Dafür seine "Leidenszeit". Ich erinnere an den hiesigen, frenetischen Beifall fürs selbstbestimmte "blubber, blubber" Abspritzen. "assistierter, gewerblicher "Selbstmord" ist deutlich billiger: »"Leider ist es wenig überraschend, dass der Faktor Armut in diesen Jahren vermehrt eine Rolle bei dem Wunsch nach Sterbehilfe spielt." In Kanada macht jenes "Medical Assistance in Dying" inzwischen 5 Prozent aller Todesursachen aus. Es sei jedoch "noch zu früh, um Euthanasie als Lifestyle-Option in Kanada zu bezeichnen".« <https://www.telepolis.de/features/Sterbehilfe-Werden-Arme-zum-Tode-gedraengt-9184592.html> <https://www.theatlantic.com/magazine/archive/2025/09/canada-euthanasia-demand-maid-policy/683562/> Eines greift ins andere. > Sollen wir deswegen darauf > verzichten, daß Lahme wieder laufen, Blinde wieder sehen und Taube > wieder hören können? Weil es billiger ist? Bitte mal etwas > nachdenken, bevor immer dieses Pseudoargument ausgepackt wird. Nein, das offene Auszusprechen dieses Sachverhaltes wäre kontraproduktiv für das Ziel. Nebenbei, die Ausgaben Gesundheitsausgaben / Anteil am BIP betrugen in der Vergangenheit ca. 10,5% des nominalen BIP, ab 2014 stiegen diese auf rd. 11,5% und 2020 auf 12,5%. Derzeit liegt der Anteil bei rd. 13%. Der Statistiker meint dazu: Nachvollziehbar, der rechte Schwurbler spricht von Migranten und Corona-Maßnahmen, nebst Impfzwang. Ich empfehle höhere Löhne (und damit höhere, absolute Beiträge). Und jetzt "retten" uns Sparmaßnahmen, Abschaffung der kostenfreien Mitversicherung und was die Folterkeller für das Volk noch so vorhalten. Veith -- "Die 'Soziale Marktwirtschaft' wurde von den wirtschaftspolitischen Vordenkern als 'Gegenprogramm gegen Kommunismus und Bolschewismus' konzipiert." Das Parlament, B 1-2/2001, S. 17 http://www.DDR-LUFTWAFFE.de
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2026-03-30 17:23 +0000 |
| Message-ID | <3t69cab019i116418n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #660279 |
On Mon, 30 Mar 2026 18:13:34 Peter Veith wrote: > Nebenbei, die Ausgaben Gesundheitsausgaben / Anteil am BIP > betrugen in der Vergangenheit ca. 10,5% des nominalen BIP, ab 2014 > stiegen diese auf rd. 11,5% und 2020 auf 12,5%. Derzeit liegt der > Anteil bei rd. 13%. > Der Statistiker meint dazu: Nachvollziehbar, der rechte Schwurbler > spricht von Migranten und Corona-Maßnahmen, nebst Impfzwang. Wer auf rechte Schwurbler hört, hat ohnehin schon verloren. > Ich empfehle höhere Löhne (und damit höhere, absolute Beiträge). Guter Ansatz. Aber es ist tückisch. Ohne Sozialversicherung können sich zwar nur die reichsten umfangreiche Behandlungen leisten, der große Rest stirbt früh oder siecht dahin, dafür gibt es eine Nachfragekurve, an der sich die Preise für die jeweiligen Operationen und Therapien orientieren. Mit Sozialversicherung geht es der Bevölkerung entschieden besser, das mit der Nachfragekurve fällt ihr dafür - früher oder später - auf den Kopf. Ich kenne zufällig jemanden, der vor ein paar Jahren Teil des Verhandlungsteams für den Einkauf von Sovaldi war. Die Schilderung dieser Verhandlungen war, sagen wir einmal, sehr unerfreulich. Und das ist nur ein Beispiel, wenn auch ein sehr markantes. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Für glückliche Stunden! Stefan - Unfaßlich! (Sloganizer)
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| From | Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> |
|---|---|
| Date | 2026-03-30 17:34 +0000 |
| Message-ID | <1774892067-2991@newsgrouper.org> |
| In reply to | #660285 |
Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) posted: > On Mon, 30 Mar 2026 18:13:34 Peter Veith wrote: > > Ich empfehle höhere Löhne (und damit höhere, absolute Beiträge). > > Guter Ansatz. > > Aber es ist tückisch. Höhere Lohnsummen wären besser? > Ohne Sozialversicherung können sich zwar nur > die reichsten umfangreiche Behandlungen leisten, der große Rest > stirbt früh oder siecht dahin, dafür gibt es eine Nachfragekurve, an > der sich die Preise für die jeweiligen Operationen und Therapien > orientieren. Darmspiegelung 4000 USD? Bittesehr: https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-affordability-trump-lebenshaltungskosten-100.html Gruß, ULF
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2026-03-30 19:17 +0000 |
| Message-ID | <1t69cacabfi1b9308n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #660286 |
On Mon, 30 Mar 2026 19:34:27 Ulf Kutzner wrote: > Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) posted: >> Ohne Sozialversicherung können sich zwar nur die reichsten >> umfangreiche Behandlungen leisten, der große Rest stirbt früh >> oder siecht dahin, dafür gibt es eine Nachfragekurve, an der sich >> die Preise für die jeweiligen Operationen und Therapien >> orientieren. > Darmspiegelung 4000 USD? Bittesehr: > https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-affordability-trump-lebenshaltungskosten-100.html Auch wieder wahr, wobei die USA weltweit schon ziemlich herausragend (schlecht) dastehen. Möglicherweise sollte man Pharmabetriebe nicht zuerst staatlich fördern und sie dann mit den Ergebnissen rein privatwirtschaftlich agieren lassen. Wobei auch hier wieder Gilead ein Negativbeispiel am oberen Rand ist. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Stefan wird mehr als Freude machen! (Sloganizer)
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| From | Peter Veith <veith@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2026-03-30 20:38 +0200 |
| Message-ID | <10qefun$2mfoi$2@dont-email.me> |
| In reply to | #660285 |
Stefan Froehlich schrieb am 30.03.2026 um 19:23: > On Mon, 30 Mar 2026 18:13:34 Peter Veith wrote: >> Nebenbei, die Ausgaben Gesundheitsausgaben / Anteil am BIP >> betrugen in der Vergangenheit ca. 10,5% des nominalen BIP, ab 2014 >> stiegen diese auf rd. 11,5% und 2020 auf 12,5%. Derzeit liegt der >> Anteil bei rd. 13%. > >> Der Statistiker meint dazu: Nachvollziehbar, der rechte Schwurbler >> spricht von Migranten und Corona-Maßnahmen, nebst Impfzwang. > > Wer auf rechte Schwurbler hört, hat ohnehin schon verloren. Wer auf Statistiker hört auch. Es gilt nur die richtige Quelle, nicht die Wahrhaftigkeit (Erster Johannesbrief: 1 Joh 4,1). >> Ich empfehle höhere Löhne (und damit höhere, absolute Beiträge). > > Guter Ansatz. > > Aber es ist tückisch. Ohne Sozialversicherung können sich zwar nur > die reichsten umfangreiche Behandlungen leisten, der große Rest > stirbt früh oder siecht dahin, dafür gibt es eine Nachfragekurve, an > der sich die Preise für die jeweiligen Operationen und Therapien > orientieren. Die Angebotskurve nicht vergessen, die "blauen Schwerter" bilden eine Einheit. > Mit Sozialversicherung geht es der Bevölkerung entschieden besser, > das mit der Nachfragekurve fällt ihr dafür - früher oder später - > auf den Kopf. Was verstehst Du darunter? Das mikroökonomische Problem (ineffizienten Allokation) ist, daß aus politischen Gründen der Markt einerseits ausgehebelt wird, andererseits sollen sich die Akteure (Ärzte / Gesundheitsindustrie) wie Unternehmer verhalten, aka nach ihren jeweiligen Maximalprofit streben. Folglich ist die Realität suboptimal, sowohl aus marktwirtschaftlicher als auch sozialer / politischer Sicht. Aus Gründen der Systemkonkurrenz blieb ab 1917 / 1945 aber nichts anderes übrig, als diese Mischform. Nun wird der "Sozialismus" endgültig entsorgt und wir bekommen über kurz oder lang US-Amerikanische Verhältnisse. Kapitalismus, der funktioniert. Naja, funktioniert nicht wirklich, daher wurden bereits vor fast 200 Jahren nach Alternativen gesucht. Veith -- "Die 'Soziale Marktwirtschaft' wurde von den wirtschaftspolitischen Vordenkern als 'Gegenprogramm gegen Kommunismus und Bolschewismus' konzipiert." Das Parlament, B 1-2/2001, S. 17 http://www.DDR-LUFTWAFFE.de
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2026-03-30 19:32 +0000 |
| Message-ID | <10qej3j$u4ml$1@solani.org> |
| In reply to | #660287 |
Peter Veith <veith@snafu.de> wrote: andererseits > sollen sich die Akteure (Ärzte / Gesundheitsindustrie) wie Unternehmer > verhalten, aka nach ihren jeweiligen Maximalprofit streben. Eigentlich nicht. Die Idee des Gesetzgebers war, die Freiberufler mit so guten Honoraren auszustatten, daß sie die Interessen ihres Klienten oder Mandanten oder Patienten zu dessen Gunsten und in seinem Sinne behandeln können, ohne selbst nur dem schnöden Mammon nachjagen zu müssen. Baustatiker, Architekten, Ärzte sollten das im Auge behalten. Allerdings kann man diese Freiberufler natürlich auch mit Sparmaßnahmen unter Druck setzen. Bis ihnen die Jacke näher als die Hose ist. -- please forgive my iPhone typos
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| From | Peter Veith <veith@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2026-03-30 21:56 +0200 |
| Message-ID | <10qekgq$2mfoi$4@dont-email.me> |
| In reply to | #660291 |
Dr. Joachim Neudert schrieb am 30.03.2026 um 21:32: > Peter Veith wrote: > >> andererseits sollen sich die Akteure (Ärzte / >> Gesundheitsindustrie) wie Unternehmer verhalten, aka nach ihren >> jeweiligen Maximalprofit streben. > > Eigentlich nicht. Ohh doch, sonst wären "alle" Ärzte Angestellte von staatlichen Kliniken und Krankenhäuser. > Die Idee des Gesetzgebers war, die Freiberufler mit so guten > Honoraren auszustatten, daß sie die Interessen ihres Klienten oder > Mandanten oder Patienten zu dessen Gunsten und in seinem Sinne > behandeln können, ohne selbst _nur_ dem schnöden Mammon nachjagen > zu müssen. Ich habe Dein entscheidendes Wort hervorgehoben. Das war die von mir angesprochene Mischform. > Baustatiker, Architekten, Ärzte sollten das im Auge behalten. Bald gehört ihr auch nur noch internationalen Ketten. Ich las irgendwo, daß inzwischen rd. 72,5 % aller berufstätigen Ärzte angestellt seien. Das Thema "Teilzeit" und "Hausärztinnen" wäre eine weitere Nuance. > Allerdings kann man diese Freiberufler natürlich auch mit > Sparmaßnahmen unter Druck setzen. Bis ihnen die Jacke näher als die > Hose ist. ... und sie im Ergebnis dann doch nur noch Angestellte sind, aber von von privaten Kliniken und Krankenhäuser großer Konzerne. Den Kapitalismus in seinen Lauf ... Veith -- "Deutschland ist zurück aus dem Fronturlaub", Berthold Kohler, FAZ. http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2026-03-30 21:48 +0000 |
| Message-ID | <1t69caee99i25de3an3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #660294 |
On Mon, 30 Mar 2026 21:56:11 Peter Veith wrote: > Dr. Joachim Neudert schrieb am 30.03.2026 um 21:32: >> Die Idee des Gesetzgebers war, die Freiberufler mit so guten >> Honoraren auszustatten, daß sie die Interessen ihres Klienten >> oder Mandanten oder Patienten zu dessen Gunsten und in seinem >> Sinne behandeln können, ohne selbst _nur_ dem schnöden Mammon >> nachjagen zu müssen. > Ich habe Dein entscheidendes Wort hervorgehoben. Das war die von > mir angesprochene Mischform. Naja, der Gesetzgeber war halt ein bisschen naiv. Als ob jemand, nur weil er gut verdient, nicht gerne noch besser verdienen wollte. Zumal dann, wenn er sich auch für etwas bessere hält (nicht, dass ich auch nur einem einzigen Arzt letzteres unterstellen wollte). >> Baustatiker, Architekten, Ärzte sollten das im Auge behalten. > Bald gehört ihr auch nur noch internationalen Ketten. Ich las > irgendwo, daß inzwischen rd. 72,5 % aller berufstätigen Ärzte > angestellt seien. Mitunter wollen sie das sogar so (das trifft nicht nur Ärzte; ich kenne auch andere klassische Freiberufler, die sich lieber für das halbe Salär anstellen lassen, weil das halt - je nach Lebensform - durchaus auch Vorteile jenseits des Geldes bietet). Aber davon unabhängig: Ich habe sowohl Ärzte als auch Architekten im Bekanntenkreis, und die beiden Berufsgruppen gehaltsmäßig in einen Topf zu werfen ist ziemlich verwegen. Klar, es gibt auch ein paar selbständige Architekten mit Top-Honoraren, aber im Gegensatz zu Ärzten, wo auch der Durchschnitt in der Oberliga mitspielt, kämpft der durchschnittliche Architekt eher um Job und Überleben(von der Konjunkturabhängigkeit der Branche reden wir gar nicht erst). Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Stefan: die letzte Verführung! (Sloganizer)
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| From | Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2026-03-31 01:13 +0200 |
| Message-ID | <20260331011333.33671373.dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #660297 |
Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote: > On Mon, 30 Mar 2026 21:56:11 Peter Veith wrote: > > Dr. Joachim Neudert schrieb am 30.03.2026 um 21:32: > >> Die Idee des Gesetzgebers war, die Freiberufler mit so guten > >> Honoraren auszustatten, daß sie die Interessen ihres Klienten > >> oder Mandanten oder Patienten zu dessen Gunsten und in seinem > >> Sinne behandeln können, ohne selbst _nur_ dem schnöden Mammon > >> nachjagen zu müssen. > > > Ich habe Dein entscheidendes Wort hervorgehoben. Das war die von > > mir angesprochene Mischform. > > Naja, der Gesetzgeber war halt ein bisschen naiv. Als ob jemand, nur > weil er gut verdient, nicht gerne noch besser verdienen wollte. Es gibt tatsächlich nicht nur Ärzte wie den Neudert. Der mag fachlich sicherlich kein kompletter fail gewesen sein (zum Chefarzt hat's halt nicht gelangt, dher musste er sich selbstständig machen), ist aber menschlich einfach nur <censored>. > Zumal dann, wenn er sich auch für etwas bessere hält (nicht, dass > ich auch nur einem einzigen Arzt letzteres unterstellen wollte). Lies' mal Neuderts hiesiges Konvolut quer. Das ist ein arroganter Wichtigtuer mit massiver Geltungssucht. Vermutlich zu wenig Mutterliebe oder so. > >> Baustatiker, Architekten, Ärzte sollten das im Auge behalten. > > > Bald gehört ihr auch nur noch internationalen Ketten. Ich las > > irgendwo, daß inzwischen rd. 72,5 % aller berufstätigen Ärzte > > angestellt seien. > > Mitunter wollen sie das sogar so (das trifft nicht nur Ärzte; ich > kenne auch andere klassische Freiberufler, die sich lieber für das > halbe Salär anstellen lassen, weil das halt - je nach Lebensform - > durchaus auch Vorteile jenseits des Geldes bietet). Hehe. Ich hab' den Freiberuflertanz 30a gemacht, war lukrativ. Seit ein paar Jahren langt aber eine Festanstellung (lies, geregelte Arbeitszeiten & bezahlter Urlaub) ganz gut, um deutlich vor 67 in die Rente zu verschwinden. (Und dann halt wieder freiberuflich 40h/Monat interessante Sachen zu machen.) > Aber davon unabhängig: Ich habe sowohl Ärzte als auch Architekten im > Bekanntenkreis, und die beiden Berufsgruppen gehaltsmäßig in einen > Topf zu werfen ist ziemlich verwegen. Neudertgeschwätz. Was erwartest Du? > Klar, es gibt auch ein paar > selbständige Architekten mit Top-Honoraren, aber im Gegensatz zu > Ärzten, wo auch der Durchschnitt in der Oberliga mitspielt, kämpft > der durchschnittliche Architekt eher um Job und Überleben(von der > Konjunkturabhängigkeit der Branche reden wir gar nicht erst). Neudertgeschwätz. Was erwartest Du? -- Denkst Du noch, oder promptest Du schon?
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2026-03-31 12:56 +0200 |
| Message-ID | <10qg988$376m2$3@dont-email.me> |
| In reply to | #660297 |
Am 30.03.26 um 23:48 schrieb Stefan Froehlich:
> On Mon, 30 Mar 2026 21:56:11 Peter Veith wrote:
>> Dr. Joachim Neudert schrieb am 30.03.2026 um 21:32:
>>> Baustatiker, Architekten, Ärzte sollten das im Auge behalten.
>
>> Bald gehört ihr auch nur noch internationalen Ketten. Ich las
>> irgendwo, daß inzwischen rd. 72,5 % aller berufstätigen Ärzte
>> angestellt seien.
>
> Mitunter wollen sie das sogar so (das trifft nicht nur Ärzte; ich
> kenne auch andere klassische Freiberufler, die sich lieber für das
> halbe Salär anstellen lassen, weil das halt - je nach Lebensform -
> durchaus auch Vorteile jenseits des Geldes bietet).
Joachim hat diesen Trend schon öfters angesprochen. Und wenn ich es
recht verstanden habe, führt er den sog. Ärztemangel zumindet teilweise
auch darauf zurück.
--
"Es hat keine Generation gegeben, die sich nicht im exzentrischen Sinne
"modern" fühlte und unmittelbar vor einem Abgrund zu stehen glaubte."
--Walter Benjamin
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2026-03-31 11:23 +0000 |
| Message-ID | <10qgas9$rphv$1@solani.org> |
| In reply to | #660346 |
Lars Gebauer <lgebauer@live.de> wrote: > Am 30.03.26 um 23:48 schrieb Stefan Froehlich: >> On Mon, 30 Mar 2026 21:56:11 Peter Veith wrote: >>> Dr. Joachim Neudert schrieb am 30.03.2026 um 21:32: >>>> Baustatiker, Architekten, Ärzte sollten das im Auge behalten. >> >>> Bald gehört ihr auch nur noch internationalen Ketten. Ich las >>> irgendwo, daß inzwischen rd. 72,5 % aller berufstätigen Ärzte >>> angestellt seien. >> >> Mitunter wollen sie das sogar so (das trifft nicht nur Ärzte; ich >> kenne auch andere klassische Freiberufler, die sich lieber für das >> halbe Salär anstellen lassen, weil das halt - je nach Lebensform - >> durchaus auch Vorteile jenseits des Geldes bietet). > > Joachim hat diesen Trend schon öfters angesprochen. Und wenn ich es > recht verstanden habe, führt er den sog. Ärztemangel zumindet teilweise > auch darauf zurück. > Ja. https://www.bundesaerztekammer.de/baek/ueber-uns/aerztestatistik/2024 „ Die Trends der Vorjahre haben sich im Jahr 2024 im Wesentlichen fortgesetzt: Die Zahl der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sank um 1,5 Prozent auf 106 623 Personen. Im Fünf-Jahres-Zeitraum seit 2019 ging die Anzahl der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte insgesamt um 8,3 Prozent zurück. „ Das Vortragsarzt-Spiel tut sich keine von den jungen Ärztinnen mehr an. Ausgaben und Risiken nach Marktwirtschaft. Einkommen und Budgetierung nach Planwirtschaft. Und sich dazu permanent beschimpfen lassen von Journalisten wie Politikern. Macht keine Ärztin mehr mit. Work-Life Balance und nach dem zweiten Mutterschaftsurlaub ein Halbtagsjob ohne Verwaltungsarbeit und große Risiken. -- please forgive my iPhone typos
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| From | Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> |
|---|---|
| Date | 2026-03-31 11:33 +0000 |
| Message-ID | <1774956797-2991@newsgrouper.org> |
| In reply to | #660352 |
Neudert <neudert@5sl.org> posted: > Lars Gebauer <lgebauer@live.de> wrote: > > Am 30.03.26 um 23:48 schrieb Stefan Froehlich: > >> On Mon, 30 Mar 2026 21:56:11 Peter Veith wrote: > >>> [...] Neudert schrieb am 30.03.2026 um 21:32: > >>>> Baustatiker, Architekten, Ärzte sollten das im Auge behalten. > >> > >>> Bald gehört ihr auch nur noch internationalen Ketten. Ich las > >>> irgendwo, daß inzwischen rd. 72,5 % aller berufstätigen Ärzte > >>> angestellt seien. > >> > >> Mitunter wollen sie das sogar so (das trifft nicht nur Ärzte; ich > >> kenne auch andere klassische Freiberufler, die sich lieber für das > >> halbe Salär anstellen lassen, weil das halt - je nach Lebensform - > >> durchaus auch Vorteile jenseits des Geldes bietet). > > > > Joachim hat diesen Trend schon öfters angesprochen. Und wenn ich es > > recht verstanden habe, führt er den sog. Ärztemangel zumindet teilweise > > auch darauf zurück. > > > > Ja. > > https://www.bundesaerztekammer.de/baek/ueber-uns/aerztestatistik/2024 > > „ > > Die Trends der Vorjahre haben sich im Jahr 2024 im Wesentlichen > fortgesetzt: Die Zahl der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sank um 1,5 > Prozent auf 106 623 Personen. > > Im Fünf-Jahres-Zeitraum seit 2019 ging die Anzahl der niedergelassenen > Ärztinnen und Ärzte insgesamt um 8,3 Prozent zurück. > „ > > Das Vortragsarzt-Spiel tut sich keine von den jungen Ärztinnen mehr an. Ah, Du bist jetzt zum Ärztinnensptrecher avanciert... > Ausgaben und Risiken nach Marktwirtschaft. Einkommen und Budgetierung nach > Planwirtschaft. Und sich dazu permanent beschimpfen lassen von Journalisten > wie Politikern. Macht keine Ärztin mehr mit. > > Work-Life Balance und nach dem zweiten Mutterschaftsurlaub ein Halbtagsjob > ohne Verwaltungsarbeit und große Risiken. Arbeitsteilung wie im MVZ, das beliebig viele Approbierte anstellen darf?
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