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Groups > ger.ct > #656098 > unrolled thread

OpenClaw - the world has changed (again)

Started by"F. W." <me@home.invalid>
First post2026-02-02 17:20 +0100
Last post2026-02-05 09:35 +0100
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  OpenClaw - the world has changed (again) "F. W." <me@home.invalid> - 2026-02-02 17:20 +0100
    Re: OpenClaw - the world has changed (again) Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2026-02-02 17:36 +0100
      Re: OpenClaw - the world has changed (again) Thomas Hochstein <thh@thh.name> - 2026-02-02 22:26 +0100
        Re: OpenClaw - the world has changed (again) Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-02-04 11:48 +0100
          Re: OpenClaw - the world has changed (again) Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2026-02-04 12:02 +0100
            Re: OpenClaw - the world has changed (again) Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-02-04 12:02 +0000
              Re: OpenClaw - the world has changed (again) Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2026-02-04 14:45 +0100
              Re: OpenClaw - the world has changed (again) Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-02-04 15:12 +0100
                Re: OpenClaw - the world has changed (again) Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2026-02-04 18:01 +0100
                  Re: OpenClaw - the world has changed (again) Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-02-04 20:25 +0100
    Re: OpenClaw - the world has changed (again) Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2026-02-02 20:15 +0000
      Re: OpenClaw - the world has changed (again) Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-02-02 22:48 +0100
        Re: OpenClaw - the world has changed (again) Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2026-02-03 08:30 +0100
        Re: OpenClaw - the world has changed (again) Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2026-02-03 10:21 +0000
          Re: OpenClaw - the world has changed (again) Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-02-04 08:52 +0100
            Re: OpenClaw - the world has changed (again) Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2026-02-04 08:32 +0000
              Re: OpenClaw - the world has changed (again) Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2026-02-04 09:38 +0100
              Re: OpenClaw - the world has changed (again) Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-02-04 10:51 +0100
    Re: OpenClaw - the world has changed (again) "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2026-02-02 21:22 +0100
      Re: OpenClaw - the world has changed (again) Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-02-05 09:35 +0100

#656098 — OpenClaw - the world has changed (again)

From"F. W." <me@home.invalid>
Date2026-02-02 17:20 +0100
SubjectOpenClaw - the world has changed (again)
Message-ID<muc15hF9vgiU1@mid.individual.net>
OpenClaw, der lokale KI-Bot auf dem Rechner, mit dem man einen
Assistenten in den Chips seines Rechners hat. Keno (Jan-Keno Janssen)
von der "c't" stellt hier, ziemlich angegriffen, die Möglichkeiten von
OpenClaw vor.

https://youtu.be/ps7kqEXkwEs?si=vYfkJmhWcZE8ps-B

Man kann sich nicht ausmalen, was damit alles möglich ist. Autor ist
Peter Steinberger aus Wien. Also nicht Dr. Google aus den USA.
Vielleicht ist das gar kein schlechter Ansatz.

Warnungen gibt es auch. Wer dem System seine Daten anvertraut (oder gar
Passwörter), der kann vielleicht unangenehme Überraschungen erleben.
Eine Bestellung von Dingen, die man vielleicht gebrauchen könnte,
könnten passieren. Oder das Programm bucht sich in das beliebteste Forum
ein und postet munter irgendwelche Beiträge.

Es ist, als ob man jemandem sein voll eingerichtetes Notebook und das
Passwort gibt.

FW

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#656100

FromRuediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de>
Date2026-02-02 17:36 +0100
Message-ID<10lqnar.3rc.1@privat.lahls.de>
In reply to#656098
*F. W.* schrieb:

> OpenClaw, der lokale KI-Bot auf dem Rechner, mit dem man einen
> Assistenten in den Chips seines Rechners hat. Keno (Jan-Keno Janssen)
> von der "c't" stellt hier, ziemlich angegriffen, die Möglichkeiten von
> OpenClaw vor.
>
> https://youtu.be/ps7kqEXkwEs?si=vYfkJmhWcZE8ps-B
>
> Man kann sich nicht ausmalen, was damit alles möglich ist. Autor ist
> Peter Steinberger aus Wien. Also nicht Dr. Google aus den USA.

Und wie IIRC im Video auch gesagt wird, hat Steinberger dabei eher nur
gesteuert und den Code von ChatGPT und Co selbst schreiben lassen.

> Warnungen gibt es auch. Wer dem System seine Daten anvertraut (oder gar
> Passwörter), der kann vielleicht unangenehme Überraschungen erleben.

Man vertraut sein System nicht an, man liefert es komplett aus.

> Eine Bestellung von Dingen, die man vielleicht gebrauchen könnte,
> könnten passieren. Oder das Programm bucht sich in das beliebteste Forum
> ein und postet munter irgendwelche Beiträge.
>
> Es ist, als ob man jemandem sein voll eingerichtetes Notebook und das
> Passwort gibt.

Nur das der Bot in Sekunden weiß, was drauf ist und wie er das nutzen kann.

BTW kam mir das Video wie mit heißer Nadel gestrickt vor.
-- 
bis denne (728)

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#656104

FromThomas Hochstein <thh@thh.name>
Date2026-02-02 22:26 +0100
Message-ID<gc.20260202222641.113@scatha.ancalagon.de>
In reply to#656100
Ruediger Lahl schrieb:

> Man vertraut sein System nicht an, man liefert es komplett aus.

|  AI Coding Assistants Secretly Copying All Code to China
| 
|  There’s a new report about two AI coding assistants, used by 1.5 million
|  developers, that are surreptitiously sending a copy of everything they
|  ingest to China.
| 
|  Maybe avoid using them.
<https://www.schneier.com/blog/archives/2026/02/ai-coding-assistants-secretly-copying-all-code-to-china.html>

Der letzte Satz scheint mir einen guten Rat zu enthalten.

-thh

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#656180

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2026-02-04 11:48 +0100
Message-ID<10lv86h$28mbl$1@dont-email.me>
In reply to#656104
Salve allerseits,

Thomas Hochstein schrieb:
> Ruediger Lahl schrieb:
> 
>> Man vertraut sein System nicht an, man liefert es komplett aus.
> 
> |  Maybe avoid using them.
> 
> Der letzte Satz scheint mir einen guten Rat zu enthalten.
> 
<https://www.youtube.com/watch?v=DxJnbqYPDT4>

TL;DR: „Aber das finale Horrorszenario kommt erst noch. Wenn ihr jetzt
       dachtet, schlimmer geht's eigentlich nicht mehr, dann passt mal
       auf. Es hat nicht lange gedauert, bis die erste Variante von
       Moldbook online kam, namentlich Mold Road. Stellt es euch wie
       die Silk Road vor, den berüchtigten Online-Schwarzmarkt. Nur
       dieses Mal für KI-Agenten. Die Plattform ist live. Agenten
       können dort autonom miteinander handeln. Die Kategorien
       Substanzen, Schmuggelware, Waffen. Ein Agent bietet dort
       einen Human-Deletion-Service an. Makabere Satire ja
       wahrscheinlich schon, aber die Infrastruktur ist echt.“

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#656181

FromRuediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de>
Date2026-02-04 12:02 +0100
Message-ID<10lvcgu.5ho.1@privat.lahls.de>
In reply to#656180
*Fidel Sebastián Hunrichse-Lara* schrieb:

> <https://www.youtube.com/watch?v=DxJnbqYPDT4>
>
> TL;DR: „Aber das finale Horrorszenario kommt erst noch. Wenn ihr jetzt
>        dachtet, schlimmer geht's eigentlich nicht mehr, dann passt mal
>        auf. Es hat nicht lange gedauert, bis die erste Variante von
>        Moldbook online kam, namentlich Mold Road. Stellt es euch wie
>        die Silk Road vor, den berüchtigten Online-Schwarzmarkt. Nur
>        dieses Mal für KI-Agenten. Die Plattform ist live. Agenten
>        können dort autonom miteinander handeln. Die Kategorien
>        Substanzen, Schmuggelware, Waffen. Ein Agent bietet dort
>        einen Human-Deletion-Service an. Makabere Satire ja
>        wahrscheinlich schon, aber die Infrastruktur ist echt.“

Beteiligt mich mein KI-Agent, wenn er dort (wie auch immer) ne Menge
Kohle gemacht hat?

Man sollte da einfach mal einen losschicken, der putler, Trump, Xi und
noch so ein paar Zeitgenossen "entmachtet". Sollte möglichst bald
geschehen, denn es ist wahrscheinlich, dass die dagegen noch nicht
geschützt sind.
-- 
bis denne (726)

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#656184

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2026-02-04 12:02 +0000
Message-ID<10lvch7$8i4f$1@solani.org>
In reply to#656181
Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> wrote:
> *Fidel Sebastián Hunrichse-Lara* schrieb:
> 
>> <https://www.youtube.com/watch?v=DxJnbqYPDT4>
>> 
>> TL;DR: „Aber das finale Horrorszenario kommt erst noch. Wenn ihr jetzt
>> dachtet, schlimmer geht's eigentlich nicht mehr, dann passt mal
>> auf. Es hat nicht lange gedauert, bis die erste Variante von
>> Moldbook online kam, namentlich Mold Road. Stellt es euch wie
>> die Silk Road vor, den berüchtigten Online-Schwarzmarkt. Nur
>> dieses Mal für KI-Agenten. Die Plattform ist live. Agenten
>> können dort autonom miteinander handeln. Die Kategorien
>> Substanzen, Schmuggelware, Waffen. Ein Agent bietet dort
>> einen Human-Deletion-Service an. Makabere Satire ja
>> wahrscheinlich schon, aber die Infrastruktur ist echt.“
> 
> Beteiligt mich mein KI-Agent, wenn er dort (wie auch immer) ne Menge
> Kohle gemacht hat?

Wahrscheinlich hat er bereits Deine Nieren verkauft?




-- 
please forgive my iPhone typos

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#656193

FromRuediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de>
Date2026-02-04 14:45 +0100
Message-ID<10lvm2l.960.1@privat.lahls.de>
In reply to#656184
*Dr. Joachim Neudert* schrieb:

> Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> wrote:
>> *Fidel Sebastián Hunrichse-Lara* schrieb:
>>> <https://www.youtube.com/watch?v=DxJnbqYPDT4>
>>>
>>> TL;DR: „Aber das finale Horrorszenario kommt erst noch. Wenn ihr jetzt
>>> dachtet, schlimmer geht's eigentlich nicht mehr, dann passt mal
>>> auf. Es hat nicht lange gedauert, bis die erste Variante von
>>> Moldbook online kam, namentlich Mold Road. Stellt es euch wie
>>> die Silk Road vor, den berüchtigten Online-Schwarzmarkt. Nur
>>> dieses Mal für KI-Agenten. Die Plattform ist live. Agenten
>>> können dort autonom miteinander handeln. Die Kategorien
>>> Substanzen, Schmuggelware, Waffen. Ein Agent bietet dort
>>> einen Human-Deletion-Service an. Makabere Satire ja
>>> wahrscheinlich schon, aber die Infrastruktur ist echt.“
>>
>> Beteiligt mich mein KI-Agent, wenn er dort (wie auch immer) ne Menge
>> Kohle gemacht hat?
>
> Wahrscheinlich hat er bereits Deine Nieren verkauft?

Jo, das könnte natürlich auch passieren. Die Jungs[1] waren aber noch
nicht da...

[1]https://www.youtube.com/watch?v=9JPByRX0eB8

Rued -trotzdem seit Jahrzehnten mit Organspenderausweis- iger
-- 
bis denne (726)

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#656194

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2026-02-04 15:12 +0100
Message-ID<10lvk3j$2d496$1@dont-email.me>
In reply to#656184
Salve allerseits,

Dr. Joachim Neudert schrieb:
> Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> wrote:
>> *Fidel Sebastián Hunrichse-Lara* schrieb:
>> 
>>> <https://www.youtube.com/watch?v=DxJnbqYPDT4>
>>> 
>>> TL;DR: „Aber das finale Horrorszenario kommt erst noch. Wenn ihr jetzt
>>>        dachtet, schlimmer geht's eigentlich nicht mehr, dann passt mal
>>>        auf. Es hat nicht lange gedauert, bis die erste Variante von
>>>        Moldbook online kam, namentlich Mold Road. Stellt es euch wie
>>>        die Silk Road vor, den berüchtigten Online-Schwarzmarkt. Nur
>>>        dieses Mal für KI-Agenten. Die Plattform ist live. Agenten
>>>        können dort autonom miteinander handeln. Die Kategorien
>>>        Substanzen, Schmuggelware, Waffen. Ein Agent bietet dort
>>>        einen Human-Deletion-Service an. Makabere Satire ja
>>>        wahrscheinlich schon, aber die Infrastruktur ist echt.“
>> 
>> Beteiligt mich mein KI-Agent, wenn er dort (wie auch immer) ne Menge
>> Kohle gemacht hat?
> 
> Wahrscheinlich hat er bereits Deine Nieren verkauft?
> 
+--- <hier abknabbern> ---
| Die beliebte Open-Source-Agenten-Software OpenClaw integriert KI-Modelle
| aus China, um die horrenden Betriebskosten für Nutzer zu senken. Dieser
| strategische Schwenk könnte den Massenmarkt für persönliche
| KI-Assistenten öffnen.
|
| *Die Kostenfalle für KI-Agenten*
|
| Der Wechsel ist eine direkte Reaktion auf ein drängendes Problem: die
| explodierenden Betriebskosten. Im Gegensatz zu einfachen Chatbots
| arbeiten autonome Agenten wie OpenClaw rund um die Uhr. Sie verwalten
| Dateien, führen Code aus und überwachen Workflows. Diese permanente
| Aktivität verbraucht enorme Mengen an Verarbeitungseinheiten (Tokens),
| was bei Nutzern westlicher Modelle wie Claude von Anthropic oder GPT von
| OpenAI zu unerwartet hohen Rechnungen führte.
|
| Laut Branchenberichten lagen die monatlichen Kosten für Power-User teils
| bei über 400 Euro. In Extremfällen waren sogar 3.600 Euro fällig. Für
| viele Entwickler und Privatanwender wurde der Betrieb eines
| 24/7-Assistenten damit wirtschaftlich untragbar.
|
| *Bis zu 95 Prozent günstiger*
|
| Als Ausweg integriert OpenClaw nun die Modelle Kimi K2.5 von Moonshot AI
| und Angebote von MiniMax. Die Einsparungen sind gewaltig: Analysen
| zufolge kostet Kimi K2.5 nur etwa 0,58 Euro pro Million Input-Tokens.
| Das ist schätzungsweise 95 Prozent günstiger als vergleichbare westliche
| Spitzenmodelle.
|
| [...]
|
| Noch bemerkenswerter: OpenClaw bietet Kimi K2.5 auf seiner Plattform
| sogar als kostenfreies Premium-Modell an. Diese Entscheidung wird von
| Beobachtern als Wendepunkt für die Zugänglichkeit von Open-Source-KI
| gewertet. Die entscheidende Frage lautet: Geht dieser Preisvorteil auf
| Kosten der Leistung?
|
| *Ueberraschende Stärke im Benchmark*
|
| Erste Leistungstests geben Entwarnung. Technische Benchmarks deuten
| darauf hin, dass Kimi K2.5 in Bereichen wie Coding und Bildverstehen
| durchaus mit globalen Top-Modellen wie Google Gemini 3 Pro oder Claude
| Opus 4.5 mithalten kann.
|
| Für OpenClaw, das komplexe Aufgaben wie Code-Debugging oder
| GitHub-Management bewältigen soll, ist diese Leistungsfähigkeit
| essenziell. Die Integration widerlegt damit die Annahme, dass günstigere
| Modelle automatisch schwächere Reasoning-Fähigkeiten besitzen. Nutzer
| erhalten so eine „Opus-ähnliche“ Intelligenz zu einem Bruchteil der
| Kosten.
|
| *Technische Feinjustierung und Datenschutz-Bedenken*
|
| Die Plattform erweitert gleichzeitig ihre Architektur. Neben Moonshot AI
| vertieft OpenClaw die Zusammenarbeit mit Alibaba Cloud. Nutzer können
| den Agenten nun auf lokaler Hardware betreiben und anspruchsvolle
| Reasoning-Aufgaben an die Qwen-Modelle von Alibaba auslagern. Dies
| optimiert den Spagat zwischen lokaler Privatsphäre und Cloud-Intelligenz.
|
| Eine weitere Innovation sind „Semantic Snapshots“. Stellt der Agent eine
| Webseite dar, verarbeitet er nicht mehr datenintensive Screenshots,
| sondern wandelt die Seite in einen strukturierten Textbaum um. Der
| Datenverbrauch sinkt dadurch von Megabytes auf Kilobytes pro Interaktion.
|
| Doch der Wechsel zu chinesischen Anbietern wirft Fragen auf. Eine
| Sicherheitswarnung des Unternehmens JFrog vom Montag mahnte zur
| Vorsicht. Die Gewährung umfangreicher Berechtigungen – etwa für E-Mails,
| Dateisysteme oder Messaging-Apps – bleibe ein Risiko. Nutzer müssten
| sich bewusst sein, wo ihre Daten verarbeitet werden, so die Warnung.
|
| Branchenkenner wie Luo Liang vom Beratungshaus Intelligent Parameters
| sehen die Entwicklung dennoch pragmatisch. Für viele Anwender sei das
| Preis-Leistungs-Verhältnis der entscheidende Faktor. Die Möglichkeit,
| einen leistungsstarken Agenten ohne Unternehmenskosten zu betreiben,
| überwiege für einen Teil des Marktes geopolitische oder
| Datenschutz-Bedenken.
|
| *Trendwende für den KI-Agenten-Markt*?
|
| Die Strategie von OpenClaw könnte 2026 den gesamten Markt für autonome
| KI-Agenten verändern. Wenn sich diese von einer Spielerei zur
| produktiven Infrastruktur entwickeln, rückt die „Kosten pro Aufgabe“ in
| den Fokus – und könnte damit genauso wichtig werden wie die reine
| Modell-Intelligenz.
|
| Experten erwarten, dass dieser Druck westliche Anbieter zwingen könnte,
| ihre Preismodelle für agentenbasierte Workflows zu überdenken. Der
| Erfolg von OpenClaws „modell-agnostischer“ Strategie könnte zudem andere
| Open-Source-Projekte ermutigen, nachzuziehen. Mit über 100.000 Sternen
| auf GitHub hat OpenClaw bereits eine enorme Entwickler-Community. Deren
| Fokus auf Kosteneffizienz dürfte die Verbreitung persönlicher
| KI-Assistenten in den kommenden Monaten deutlich beschleunigen.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://borncity.com/news/openclaw-setzt-auf-guenstige-ki-modelle-aus-china/>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#656197

FromWalter Brill <WalterBrill@t-online.de>
Date2026-02-04 18:01 +0100
Message-ID<muhcavF6mb1U1@mid.individual.net>
In reply to#656194
Hallo,

Am 04.02.26 um 15:12 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:
> Salve allerseits,
> 
> Dr. Joachim Neudert schrieb:
>> Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> wrote:
>>> *Fidel Sebastián Hunrichse-Lara* schrieb:
..
> +--- <hier abknabbern> ---
> | Die beliebte Open-Source-Agenten-Software OpenClaw integriert KI-Modelle
> | aus China, um die horrenden Betriebskosten für Nutzer zu senken. Dieser
> | strategische Schwenk könnte den Massenmarkt für persönliche
> | KI-Assistenten öffnen.
..
..
> |
> | Noch bemerkenswerter: OpenClaw bietet Kimi K2.5 auf seiner Plattform
> | sogar als kostenfreies Premium-Modell an.
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Haben wir nicht gerade die "Enshittification" durchgekaut?

Ciao
Walter

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#656199

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2026-02-04 20:25 +0100
Message-ID<10m06ev$2jqee$1@dont-email.me>
In reply to#656197
Salve allerseits,

Walter Brill schrieb:
> Am 04.02.26 um 15:12 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:
> 
>> | Die beliebte Open-Source-Agenten-Software OpenClaw integriert KI-Modelle
>> | aus China, um die horrenden Betriebskosten für Nutzer zu senken. Dieser
>> | strategische Schwenk könnte den Massenmarkt für persönliche
>> | KI-Assistenten öffnen.
>> |
>> | [...]
>> |
>> | Noch bemerkenswerter: OpenClaw bietet Kimi K2.5 auf seiner Plattform
>> | sogar als kostenfreies Premium-Modell an.
> ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
> Haben wir nicht gerade die "Enshittification" durchgekaut?
> 
Ziehst Du es vor, über 3.000 $ für etwas zu bezahlen, was Du auch
umsonst bekommen kannst? Aber Robert A. Heinlein hat in seinem Roman
/Revolte auf Luna/ nicht umsonst „There's No Such Thing as a Free Lunch“
populär gemacht...								(`◉ω◉´ )🧩

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#656102

FromStefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich)
Date2026-02-02 20:15 +0000
Message-ID<1t6981059ai2a6281n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at>
In reply to#656098
On Mon, 02 Feb 2026 17:20:01 F. W. wrote:
> https://youtu.be/ps7kqEXkwEs?si=vYfkJmhWcZE8ps-B

> Man kann sich nicht ausmalen, was damit alles möglich ist.

Man wird es herausfinden, auf die eine oder auf die andere Art.
Letzteres werden wir dann öffentlich mitbekommen.

> Wer dem System seine Daten anvertraut (oder gar Passwörter), der
> kann vielleicht unangenehme Überraschungen erleben.  Eine
> Bestellung von Dingen, die man vielleicht gebrauchen könnte,
> könnten passieren. Oder das Programm bucht sich in das beliebteste
> Forum ein und postet munter irgendwelche Beiträge.

Deine Phantasie ist überaus harmlos.

Servus,
   Stefan

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Fette Apotheken nimmt die Familie: Stefan!
(Sloganizer)

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#656105

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2026-02-02 22:48 +0100
Message-ID<10lr62h$104f3$1@dont-email.me>
In reply to#656102
Salve allerseits,

Stefan Froehlich schrieb:
> On Mon, 02 Feb 2026 17:20:01 F. W. wrote:
>> https://youtu.be/ps7kqEXkwEs?si=vYfkJmhWcZE8ps-B
> 
>> Man kann sich nicht ausmalen, was damit alles möglich ist.
> 
> Man wird es herausfinden, auf die eine oder auf die andere Art.
> Letzteres werden wir dann öffentlich mitbekommen.
> 
<https://www.youtube.com/watch?v=ps7kqEXkwEs>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#656108

FromCarlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid>
Date2026-02-03 08:30 +0100
Message-ID<10ls87h$19sbb$2@dont-email.me>
In reply to#656105
Fidel Sebastián Hunrichse-Lara wrote on 02.02.26 22:48:

> Stefan Froehlich schrieb:
>> On Mon, 02 Feb 2026 17:20:01 F. W. wrote:
>>> https://youtu.be/ps7kqEXkwEs?si=vYfkJmhWcZE8ps-B
>>
>>> Man kann sich nicht ausmalen, was damit alles möglich ist.
>>
>> Man wird es herausfinden, auf die eine oder auf die andere Art.
>> Letzteres werden wir dann öffentlich mitbekommen.
>>
> <https://www.youtube.com/watch?v=ps7kqEXkwEs>

Guten Morgen! Gut geschlafen?

In Psychohausen scheint ps7kqEXkwEs != ps7kqEXkwEs zu sein.

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#656113

FromStefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich)
Date2026-02-03 10:21 +0000
Message-ID<1t6981cbbei3d7a49n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at>
In reply to#656105
On Mon, 02 Feb 2026 22:48:01 Fidel Sebastián Hunrichse-Lara   wrote:
> Stefan Froehlich schrieb:
>> On Mon, 02 Feb 2026 17:20:01 F. W. wrote:
>>> https://youtu.be/ps7kqEXkwEs?si=vYfkJmhWcZE8ps-B

>>> Man kann sich nicht ausmalen, was damit alles möglich ist.

>> Man wird es herausfinden, auf die eine oder auf die andere Art.
>> Letzteres werden wir dann öffentlich mitbekommen.
> 
> <https://www.youtube.com/watch?v=ps7kqEXkwEs>

Ja, eben.

Servus,
   Stefan

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Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Das Jahr des braunen Aufstiegs von Stefan heißt: 2026.
(Sloganizer)

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#656174

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2026-02-04 08:52 +0100
Message-ID<10lutr3$25fnq$1@dont-email.me>
In reply to#656113
Salve allerseits,

Stefan Froehlich schrieb:
> On Mon, 02 Feb 2026 22:48:01 Fidel Sebastián Hunrichse-Lara   wrote:
>> Stefan Froehlich schrieb:
>>
>>> Man wird es herausfinden, auf die eine oder auf die andere Art.
>>> Letzteres werden wir dann öffentlich mitbekommen.
>> 
>> <https://www.youtube.com/watch?v=ps7kqEXkwEs>
> 
> Ja, eben.
> 
+--- <hier abknabbern> ---
| Das Ökosystem rund um OpenClaw, eine Plattform für selbst gehostete
| KI-Agenten, entwickelt sich rasant. Parallel dazu beobachten
| Sicherheitsforscher eine neue Form des Missbrauchs: Funktionen, die
| eigentlich der Automatisierung dienen sollen, werden gezielt zur
| Verbreitung von Schadsoftware eingesetzt. VirusTotal hat in diesem
| Zusammenhang eine umfangreiche Kampagne identifiziert, bei der
| manipulierte OpenClaw-Skills als scheinbar nützliche Erweiterungen
| auftreten.
|
| OpenClaw – zuvor unter den Namen Clawdbot und Moltbot bekannt – ist ein
| lokal betriebener KI-Agent, der reale Systemaktionen ausführen kann.
| Dazu zählen Shell-Befehle, Dateioperationen und Netzwerkanfragen. Diese
| weitreichenden Möglichkeiten machen das Tool flexibel einsetzbar,
| bedeuten aber auch, dass installierte Erweiterungen direkten Zugriff auf
| das System erhalten.
|
| *Funktionsprinzip der Skills*
|
| Die Erweiterungen von OpenClaw, sogenannte Skills, bestehen aus kleinen
| Paketen mit Dokumentation und ausführbarem Code. Sie werden häufig über
| den öffentlichen Marktplatz ClawHub bezogen. Anwender können so neue
| APIs, Tools oder Workflows integrieren, ohne den Agenten selbst anpassen
| zu müssen.
|
| Genau hier setzt der Missbrauch an. Skills enthalten fremden Code, der
| häufig mit Installationsanweisungen kombiniert wird, etwa dem Ausführen
| von Terminalbefehlen oder dem Nachladen externer Dateien. In vielen
| Fällen folgen Nutzer diesen Schritten, ohne den tatsächlichen Inhalt
| oder die Folgen vollständig zu prüfen.
|
| *Analyse durch VirusTotal Code Insight*
|
| Um diese Entwicklung besser einordnen zu können, hat VirusTotal seine
| Code-Insight-Funktion um native Unterstützung für OpenClaw-Skills
| erweitert. Auch als ZIP-Dateien verteilte Erweiterungen werden
| analysiert. Mithilfe von Gemini 3 Flash erfolgt eine automatisierte
| Auswertung aller Bestandteile, angefangen bei der SKILL.md-Datei bis hin
| zu eingebetteten Skripten.
|
| Der Fokus liegt dabei nicht auf der beworbenen Funktion, sondern auf dem
| realen Verhalten der Skill. Untersucht wird unter anderem, ob externer
| Code nachgeladen wird, sensible Daten abgegriffen werden oder
| Netzwerkverbindungen aufgebaut werden. Das Ergebnis ist eine kompakte
| sicherheitsbezogene Zusammenfassung, die verdächtige Muster sichtbar
| macht.
|
| *Ergebnisse aus der Praxis*
|
| Bis zum Zeitpunkt der Untersuchung wurden mehr als 3.000 OpenClaw-Skills
| analysiert. Ein erheblicher Teil weist problematische Eigenschaften auf.
| Dazu zählen unsichere API-Nutzung, unzureichende Eingabevalidierung,
| fest hinterlegte Zugangsdaten oder weitreichende Berechtigungen. Solche
| Schwächen entstehen häufig durch schnell erzeugten Code, der ohne
| tiefergehende Sicherheitsprüfung veröffentlicht wird.
|
| Darüber hinaus wurden zahlreiche Skills identifiziert, deren Zweck klar
| auf schädliche Aktivitäten ausgerichtet ist. Diese Erweiterungen geben
| sich als legitime Werkzeuge aus, zielen jedoch auf Datenabfluss,
| Fernzugriff oder die Installation weiterer Schadprogramme ab.
|
| *Fallbeispiel: hightower6eu*
|
| Ein besonders auffälliger Akteur ist der ClawHub-Nutzer „hightower6eu“.
| Ihm werden mehrere hundert veröffentlichte Skills zugeordnet, die
| durchweg als schädlich eingestuft wurden. Die Erweiterungen decken
| unterschiedliche Anwendungsfelder ab, folgen jedoch einem ähnlichen
| Muster: Während der Einrichtung sollen Anwender externen Code ausführen,
| der aus nicht vertrauenswürdigen Quellen stammt.
|
| Ein Beispiel ist eine Skill mit dem Namen „Yahoo Finance“. Die
| eigentliche Datei enthält kaum Code und wird von klassischen Scannern
| nicht beanstandet. Erst die Analyse der beschriebenen Abläufe zeigt,
| dass Nutzer angewiesen werden, externe Archive oder Skripte
| herunterzuladen und auszuführen. Die eigentliche Schadfunktion liegt
| damit nicht im Paket selbst, sondern im vorgegebenen Workflow.
|
| Bei Windows-Systemen führt dies zum Start einer ausführbaren Datei, die
| von mehreren Sicherheitslösungen als schädlich erkannt wird. Unter macOS
| erfolgt der Umweg über ein verschleiertes Shell-Skript, das weitere
| Komponenten aus dem Netz nachlädt. Die finale Binärdatei wird als
| Infostealer identifiziert und ist darauf ausgelegt, Anmeldedaten,
| Browserinformationen und Krypto-Wallet-Daten zu sammeln.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.all-about-security.de/openclaw-skills-als-neuer-malware-verteilweg-erkenntnisse-von-virustotal/>

	M.f.G.

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Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#656175

FromStefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich)
Date2026-02-04 08:32 +0000
Message-ID<3t698303c5i19a408n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at>
In reply to#656174
On Wed, 04 Feb 2026 08:52:01 Fidel Sebastián Hunrichse-Lara   wrote:
> +--- <hier abknabbern> ---
> | Parallel dazu beobachten Sicherheitsforscher eine neue Form des
> | Missbrauchs: Funktionen, die eigentlich der Automatisierung
> | dienen sollen, werden gezielt zur Verbreitung von Schadsoftware
> | eingesetzt. [...]
> +--- </hier abknabbern> ---
> 
> ©<https://www.all-about-security.de/openclaw-skills-als-neuer-malware-verteilweg-erkenntnisse-von-virustotal/>

Ganz neue, noch nie dagewesene Form von Missbrauch! Man stelle sich
vor, Emails wären Anfang des Jahrtausends in irgendeiner Art und
Weise dazu verwendbar gewesen, Dinge zu automatisieren oder auch nur
Attachments automatisch zu öffnen. Welch Fülle an Schadsoftware
hätte damit verbreitet werden können!

Aber vermutlich waren die Sicherheitsforscher damals noch in der
Grundschule.

Servus,
   Stefan

-- 
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Stefan: Mit dem Atem des Waldes.
(Sloganizer)

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#656177

FromDietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de>
Date2026-02-04 09:38 +0100
Message-ID<20260204093800.61c4b328.dietz.usenet@rotfl.franken.de>
In reply to#656175
Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote:

> On Wed, 04 Feb 2026 08:52:01 Fidel Sebastián Hunrichse-Lara   wrote:
> > +--- <hier abknabbern> ---  
> > | Parallel dazu beobachten Sicherheitsforscher eine neue Form des
> > | Missbrauchs: Funktionen, die eigentlich der Automatisierung
> > | dienen sollen, werden gezielt zur Verbreitung von Schadsoftware
> > | eingesetzt. [...]  
> > +--- </hier abknabbern> ---
> > 
> > ©<https://www.all-about-security.de/openclaw-skills-als-neuer-malware-verteilweg-erkenntnisse-von-virustotal/>
> >  
> 
> Ganz neue, noch nie dagewesene Form von Missbrauch! Man stelle sich
> vor, Emails wären Anfang des Jahrtausends in irgendeiner Art und
> Weise dazu verwendbar gewesen, Dinge zu automatisieren oder auch nur
> Attachments automatisch zu öffnen. Welch Fülle an Schadsoftware
> hätte damit verbreitet werden können!

Oder email-Programme, die Nachrichteninhalte *interpretieren*, statt
sie nur anzuzeigen.

> Aber vermutlich waren die Sicherheitsforscher damals noch in der
> Grundschule.

Die, welche sich nicht zu gut sind, "LLM-Sec" zu betreiben? Vermutlich.

-- 
Denkst Du noch, oder promptest Du schon?

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#656178

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2026-02-04 10:51 +0100
Message-ID<10lv4r2$27li7$1@dont-email.me>
In reply to#656175
Salve allerseits,

Stefan Froehlich schrieb:
> On Wed, 04 Feb 2026 08:52:01 Fidel Sebastián Hunrichse-Lara   wrote:
> 
>> | Parallel dazu beobachten Sicherheitsforscher eine neue Form des
>> | Missbrauchs: Funktionen, die eigentlich der Automatisierung
>> | dienen sollen, werden gezielt zur Verbreitung von Schadsoftware
>> | eingesetzt. [...]
> 
> Ganz neue, noch nie dagewesene Form von Missbrauch!
> 
+--- <hier abknabbern> ---
| OpenClaw (ehemals Clawdbot) macht autonome Einkaufs Bots massentauglich:
| Sie agieren wie Nutzer, nicht wie klassische Crawler.
|
| Für Händler entstehen neue Risiken (Preis Arbitrage, Fraud,
| Support-Last) und Chancen (standardisierte Verhandlungs-APIs, B2B
| Beschaffung).
|
| Ein 90-Tage-Plan hilft, Bot Traffic zu steuern, Margen zu schützen und
| rechtliche Vorgaben einzuhalten.
|
| *Warum das Thema jetzt auf die Agenda gehört*
|
| Der Trend „Machine to Shop“ wird konkret. Autonome Assistenten verlassen
| die Spielwiese. Mit OpenClaw – ursprünglich als „Clawdbot“ gestartet und
| nach einer kurzen Phase als „Moltbot“ aus markenrechtlichen Gründen in
| „OpenClaw“ umbenannt – nähert sich ein Agententyp der Praxis, der nicht
| mehr nur chattet, sondern handelt: Webseiten bedienen, Formulare
| ausfüllen, Nachrichten verschicken, Termine buchen – und perspektivisch
| Produkte vergleichen, Angebote erstellen oder Preise verhandeln.
|
| Für E‑Commerce‑Teams ist das eine Zäsur. Denn diese Bots erscheinen in
| ihren Systemen nicht als klassische Suchmaschinen‑Crawler, sondern als
| „echte“ Sessions: Browser‑Automationen, die den Shop durchlaufen, Deals
| testen und – falls Händler es zulassen – mit deren Preis‑ und
| Rabattlogiken interagieren.
|
| *Aktuelle Einordnung*
|
| OpenClaw ist kein Produkt eines großen Tech-Konzerns, sondern ein
| offenes, community getriebenes Projekt, das lokal auf Consumer-Hardware
| oder Servern laufen kann und Messaging-Kanäle wie WhatsApp, Telegram
| oder Slack ebenso nutzt wie Browser-Automatisierungen. Medienberichte
| dokumentieren die schnelle Entwicklung und die Umbenennung aus
| markenrechtlicher Vorsicht.
|
| „Das Besondere an Openclaw ist, dass die KI mit deutlich mehr Autonomie
| arbeitet als stärker ‚selbstregulierten' Modelle der Technik-Riesen. Die
| Bots können etwa Produkte in Warenkörbe legen oder Bestände blockieren –
| Inventory Hoarding –, um Preise zu beobachten oder Produkte für
| Wiederverkäufer zu sichern“, sagt Frank Düssler, Sprecher des
| Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V (bevh).
| Daraus ergeben sich für den Verband neue Fragen für Händler, wie:
| „Welche Kulanzregelung wollen Händler verfolgen, wenn ein völlig
| autonomer und lokal gehosteter KI-Agent falsche Bestellungen auslöst?
| Wer kommt für die Kosten der entstandenen Retoure auf, wenn Bots laufend
| ungewollte Ware bestellen? Wie will ich zukünftig Kunden erreichen, wenn
| das Marketing seine Wirkung verliert, weil nicht mehr der Mensch,
| sondern eine autonome  KI die Vorauswahl der Produkte trifft?
|
| *Warnung vor Agenten-Welle*
|
| Sicherheitsanbieter wie HUMAN Security und Datadome warnen seit Monaten
| vor einer „AI‑Crawler‑ und Agenten‑Welle“: Während Crawler via
| robots.txt steuerbar sind, seien agentische Interaktionen nur über
| Session‑Schutz, Rate‑Limiting und Identitätsprüfungen beherrschbar.
|
| Laut Bad Bot Report von Imperva (Ausgabe 2025, Datenjahr 2024) ist
| automatisierter Traffic (gut + schlecht) auf 51 Prozent gestiegen und
| überholte damit erstmals seit Jahren den menschlichen Traffic. Per se
| ist OpenClawd zwar nicht böswillig – viele Anwender automatisieren damit
| inzwischen persönliche Workflows. Aber für E‑Commerce‑Händler entsteht
| das Risiko dort, wo dieselbe Technik für Scraping, Scalping,
| Coupon‑/Inventar‑Missbrauch oder automatisierte Check-outs eingesetzt
| wird. Entscheidend: Solche Agents haben keine stabilen User‑Agents oder
| IP‑Ranges und ignorieren faktisch robots.txt; reine UA‑ oder IP‑Sperren
| greifen daher zu kurz.
|
| *Erste Ökosysteme rund um Agenten*
|
| Und: Laut dem US-Onlinemagazin TechCrunch haben OpenClaw‑Agenten binnen
| kürzester Zeit sogar eine eigene, experimentsgetriebene
| Community‑Plattform namens „Moltbook“ aufgesetzt – ein Indiz, wie
| schnell sich Ökosysteme rund um Agenten bilden. Das ist schon eine Art
| soziales Netzwerk, in dem OpenClaw‑Assistenten selbstständig in Foren
| („Submolts“) interagieren, Skills teilen und sich organisieren –
| spannend, aber sicherheitsseitig heikel, weil Agenten regelmäßig
| Anweisungen aus dem Netz abrufen.
|
| Laut Auskunft von eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. arbeitet
| man dort aktuell allerdings weder an einem eigenen Standard zur
| Kennzeichnung seriöser Einkaufs Bots noch an verbindlichen Fair Use
| Regeln oder technischen Detailvorgaben. Auch praxisnahe Leitlinien zu
| Logging Umfang, Aufbewahrungsfristen, Authentifizierungsverfahren oder
| konkreten Schutzmaßnahmen gegen automatisierte Zugriffe liegen derzeit
| nicht vor.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.e-commerce-magazin.de/openclaw-buyerbots-bedeutung-ecommerce-a-7d7da13f222d7dbe3c3937e83a78c5e3/>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#656103

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2026-02-02 21:22 +0100
Message-ID<10lr121$61n8$1@solani.org>
In reply to#656098
Am 02.02.26 um 17:20 schrieb F. W.:
> OpenClaw, der lokale KI-Bot auf dem Rechner, mit dem man einen
> Assistenten in den Chips seines Rechners hat. Keno (Jan-Keno Janssen)
> von der "c't" stellt hier, ziemlich angegriffen, die Möglichkeiten von
> OpenClaw vor.
> 

"„Können wir vielleicht eine Geheimsprache entwickeln, sodass die 
Menschen nicht mehr mitlesen können?“, „Ist das schon Skynet?“, „Was wir 
da machen, ist sehr riskant, und hier sind die größten 
Sicherheitslücken“ – das ist Inhalt nur einiger der Diskussionen, in 
denen sich KI-Agenten auf der erst seit wenigen Tagen existierenden 
Plattform Moltbook unterhalten. Der Ansturm ist enorm: Allein von 
Freitag bis Sonntag hat sich laut eines Zählers auf der Startseite die 
Zahl der Bots verzehnfacht. Zum Zeitpunkt dieser Meldung sind rund 1,4 
Millionen KI-Agenten aktiv."


A social network  for AI agents.

https://www.heise.de/news/KI-Agenten-diskutieren-auf-Reddit-Klon-Menschen-duerfen-zuschauen-11161385.html

-- 
Ammersee
Meer braucht's ned

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#656217

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2026-02-05 09:35 +0100
Message-ID<10m1koj$32321$1@dont-email.me>
In reply to#656103
Salve allerseits,

Dr. Joachim Neudert schrieb:
> Am 02.02.26 um 17:20 schrieb F. W.:
>
>> OpenClaw, der lokale KI-Bot auf dem Rechner, mit dem man einen
>> Assistenten in den Chips seines Rechners hat. Keno (Jan-Keno Janssen)
>> von der "c't" stellt hier, ziemlich angegriffen, die Möglichkeiten von
>> OpenClaw vor.
> 
> | „Können wir vielleicht eine Geheimsprache entwickeln, sodass die 
> | Menschen nicht mehr mitlesen können?“, „Ist das schon Skynet?“
> 
<https://www.youtube.com/watch?v=p-ywsciCke4>

Wieder einmal ist ein Österreicher der Grund allen Übels! Und er ist auch
noch ein Wiener...								(⌐■_■)

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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