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Groups > ger.ct > #656115 > unrolled thread
| Started by | t.r.h@gmx.net (Torsten Rüdiger Hansen) |
|---|---|
| First post | 2026-02-03 11:24 +0100 |
| Last post | 2026-02-03 20:40 +0100 |
| Articles | 10 — 8 participants |
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Fachamt Bauprüfung - noch in der Steinzeit. t.r.h@gmx.net (Torsten Rüdiger Hansen) - 2026-02-03 11:24 +0100
Re: Fachamt Bauprüfung - noch in der Steinzeit. Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2026-02-03 11:42 +0100
Re: Fachamt Bauprüfung - noch in der Steinzeit. "F. W." <me@home.invalid> - 2026-02-03 12:48 +0100
Re: Fachamt Bauprüfung - noch in der Steinzeit. "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2026-02-03 13:03 +0100
Re: Fachamt Bauprüfung - noch in der Steinzeit. t.r.h@gmx.net (Torsten Rüdiger Hansen) - 2026-02-03 14:03 +0100
Re: Fachamt Bauprüfung - noch in der Steinzeit. andreas quast <bu3ro.kratz@fr33n3t.de> - 2026-02-04 12:05 +0000
Re: Fachamt Bauprüfung - noch in der Steinzeit. "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2026-02-05 17:53 +0100
Re: Fachamt Bauprüfung - noch in der Steinzeit. Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2026-02-03 14:21 +0100
Re: Fachamt Bauprüfung - noch in der Steinzeit. Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2026-02-03 13:25 +0000
Re: Fachamt Bauprüfung - noch in der Steinzeit. Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2026-02-03 20:40 +0100
| From | t.r.h@gmx.net (Torsten Rüdiger Hansen) |
|---|---|
| Date | 2026-02-03 11:24 +0100 |
| Subject | Fachamt Bauprüfung - noch in der Steinzeit. |
| Message-ID | <1rpycdv.1l1qcxp47t9d5N%t.r.h@gmx.net> |
Moin! Deutschland soll digitaler werden - ja, schön. Kanzlerin Merkel sprach von Neuland - okay, ist schon etwas her, inzwischen sollten deutsche Behörden allerdings auch im "Neuland" angekommen sein. Heute (3. 2. 2026) benötige ich einen Auszug aus dem Baulastenverzeichnis. *) Die Stadt Hamburg hat sowas online, die Bestellung ist sehr umständlich, ohne die telefonische Hilfe eines Mitarbeiters des Amtes hätte ich den Weg nicht gefunden. Okay, hat geklappt. Selbst eine Negativauskunft (Kein Eintrag) läßt sich die Behörde mit 55 Euro bezahlen. Immer noch gut, das sind Peanuts in Bezug auf den Wert der Angelegenheit. Aber jetzt kommt der wesentliche Punkt (letzte Zeile, Hervorhebung von mir): > Es wird darauf hingewiesen, dass bereits vor Einführung des > Baulastenverzeichnisses 1969 baulastenähnliche Belastungen oder > Beschränkungen wie z.B. Hofgemeinschaften begründet worden sein können. > Diese konnten bisher nicht alle in das Baulastenverzeichnis des > Landesbetriebes Geoinformation und Vermessung übernommen werden. Auch die > nicht in das Verzeichnis eingetragenen Belastungen können noch wirksam > sein; Unterlagen darüber sind ggf. in den Bau- oder Grundstücksakten bei > der zuständigen Bauaufsichtsdienststelle zu finden. Auskünfte hierzu > erteilt das Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt: Bezirksamt Eimsbüttel, > Fachamt Bauprüfung/Abteilung Stellingen, Grindelberg 62/66, 20144 Hamburg, > Tel.: (040) 42801-5212, FAX: (040) 42801-5494, > > **Mail: Nicht vorhanden** Also faxen machen... :-(( *) Das Baulastenverzeichnis enthält privatrechliche Vereinbarungen, die nicht im Grundbuch stehen und wird für viele Rechtsgeschäfte, die mit einer Immobilie im Zusammenhang stehen, als benötigt. -- Antworten auf öffentlich gestellte Fragen bitte NUR öffentlich. Ich wohne nicht im Rechner, Antworten könnten ein paar Tage dauern. Grüße von T.R.H.
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
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| Date | 2026-02-03 11:42 +0100 |
| Message-ID | <10lsmv4.es4.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #656115 |
*Torsten Rüdiger Hansen* schrieb: > Deutschland soll digitaler werden - ja, schön. > Kanzlerin Merkel sprach von Neuland - okay, ist schon etwas her, > inzwischen sollten deutsche Behörden allerdings auch im "Neuland" > angekommen sein. Bund->Land->Kreis->Stadt und alle haben eigene Interessen und Parteienmehrheiten. Da kann der Stadtbürgermeister der CDU unmöglich die IT-Vorhaben des SPD-Kreisdirektors gut finden. Und von solchen Zwischenmenschlichen Zerwürfnissen abgesehen, kann und muss sich die Stadt Köln ganz andere Systeme leisten, wie die Stadt Dormagen. Kompatibilität? Das verhindern schon die Hersteller gerne. Das ist alles etwas schwerer unter einen Hut zu bringen, als in anderen Ländern mit weniger ausgeprägtem Föderalismus. -- bis denne (727)
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| From | "F. W." <me@home.invalid> |
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| Date | 2026-02-03 12:48 +0100 |
| Message-ID | <mue5jiFkrocU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #656115 |
Am 03.02.2026 um 11:24 schrieb Torsten Rüdiger Hansen: >> Es wird darauf hingewiesen, dass bereits vor Einführung des >> Baulastenverzeichnisses 1969 baulastenähnliche Belastungen oder >> Beschränkungen wie z.B. Hofgemeinschaften begründet worden sein >> können. Interessant. Wenn man alle Bauakten digitalisiert hätte, könnte man systematisch danach suchen lassen. Es sind aber immer noch Kommunen unterwegs, die nur Papier haben und gerade digitalisieren. Und eigentlich sollten alle Lasten im Verzeichnis sein oder nicht rechtsgültig. Insofern ist das Gesetz stümperhaft. Denn Baulasten, die nicht in einem zentralen Verzeichnis liegen, sind kaum aufzufinden. Hätte man 1969 gesagt: "Baulasten bitte alle melden - sonst Ende", wäre das sicher schneller aktuell gewesen. Aber so nach fast 60 Jahren immer noch nicht... Seit 25 Jahren hat fast jeder ein Handy in der Tasche. Wann gedenkt der Staat dieses kostenfreie Geschenk endlich gewinnbringend einzusetzen? FW
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| From | "Wendelin Uez" <wuez@online.de> |
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| Date | 2026-02-03 13:03 +0100 |
| Message-ID | <10lso7c$6q6c$2@solani.org> |
| In reply to | #656115 |
>> Es wird darauf hingewiesen, dass bereits vor Einführung des >> Baulastenverzeichnisses 1969 baulastenähnliche Belastungen oder >> Beschränkungen wie z.B. Hofgemeinschaften begründet worden sein können. >> Diese konnten bisher nicht alle in das Baulastenverzeichnis des >> Landesbetriebes Geoinformation und Vermessung übernommen werden. Auch die >> nicht in das Verzeichnis eingetragenen Belastungen können noch wirksam >> sein; Unterlagen darüber sind ggf. in den Bau- oder Grundstücksakten bei >> der zuständigen Bauaufsichtsdienststelle zu finden. Auskünfte hierzu >> erteilt das Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt: Bezirksamt Eimsbüttel, >> Fachamt Bauprüfung/Abteilung Stellingen, Grindelberg 62/66, 20144 >> Hamburg, >> Tel.: (040) 42801-5212, FAX: (040) 42801-5494, >> >> **Mail: Nicht vorhanden** > > Also faxen machen... :-(( Wenn dir das zu old school ist, dann kannst du doch auch aufs Amt marschieren. Dass Mail kein vernünftiges Medium für Rechtsgeschäfte ist sollte sich mittlerweile eigentlich herumgesprochen haben. Ämter haben's gerne korrekt und nicht nur ungefähr. Was glaubst du, warum Postler früher Beamte waren. Der Rechtssicherheit wegen.
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| From | t.r.h@gmx.net (Torsten Rüdiger Hansen) |
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| Date | 2026-02-03 14:03 +0100 |
| Message-ID | <1rpyka6.yovrxx1u2xr0aN%t.r.h@gmx.net> |
| In reply to | #656123 |
Wendelin Uez <wuez@online.de> wrote: > Wenn dir das zu old school ist, dann kannst du doch auch aufs Amt > marschieren. *Ich* haben meinen Auszug inzwischen. > Ämter haben's gerne korrekt > und nicht nur ungefähr. Was für ein Blödsinn. Faxe sind seit mind. 1990 *leicht* fälschbar, Grafikprogramm reicht. Warum sollte Fax da (rechts)sicherer sein als email? -- Antworten auf öffentlich gestellte Fragen bitte NUR öffentlich. Ich wohne nicht im Rechner, Antworten könnten ein paar Tage dauern. Grüße von T.R.H.
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| From | andreas quast <bu3ro.kratz@fr33n3t.de> |
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| Date | 2026-02-04 12:05 +0000 |
| Message-ID | <10lvcmn$2a16i$1@dont-email.me> |
| In reply to | #656131 |
Am Tue, 3 Feb 2026 14:03:22 +0100 schrieb Torsten Rüdiger Hansen: > Was für ein Blödsinn. Faxe sind seit mind. 1990 *leicht* fälschbar, > Grafikprogramm reicht. Warum sollte Fax da (rechts)sicherer sein als > email? wenn man in HH eine Behördenemailadresse sucht, findet man sie gelegentlich im Zuständigkeitsfinder oder in hamburg.de, wenn man sich durch die Struktur der zuständigen Behörde durchklickt. Viele Dienstleistungen lassen sich auch im Serviceportal mit einem Servicekonto (Anmeldung) digital erledigen. Der Telefonische Hamburg Service hilft auch gelegentlich weiter und verbindet. Dort nach dem Funktionspostfach fragen. Fax kannste vergessen. Die Faxserver von dataport weisen eFaxe ab. Kann sein, dass sie lediglich auf physische Faxgeräte reagieren. Meist versucht man sich am Ende als Behördenpilger... aq
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| From | "Wendelin Uez" <wuez@online.de> |
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| Date | 2026-02-05 17:53 +0100 |
| Message-ID | <10m2o41$ap57$1@solani.org> |
| In reply to | #656131 |
>> Wenn dir das zu old school ist, dann kannst du doch auch aufs Amt >> marschieren. > > *Ich* haben meinen Auszug inzwischen. > >> Ämter haben's gerne korrekt >> und nicht nur ungefähr. > > Was für ein Blödsinn. Faxe sind seit mind. 1990 *leicht* fälschbar, > Grafikprogramm reicht. Warum sollte Fax da (rechts)sicherer sein als > email? Blödsinn ist es, Antworten zu geben auf Thesen, die gar niemand aufgestellt hat. Die Rechtssicherheit habe ich im Zusammenhang mit Postlern als Beamte genannt. Ich wandte mich lediglich gegen die voreingenommene Haltung, Faxen sei obsolet, Mailen sei besser. Weder noch.
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
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| Date | 2026-02-03 14:21 +0100 |
| Message-ID | <10lssoe$1fo1e$2@dont-email.me> |
| In reply to | #656123 |
Am 03.02.26 um 13:03 schrieb Wendelin Uez:
>>> **Mail: Nicht vorhanden**
>>
>> Also faxen machen... :-((
>
> Wenn dir das zu old school ist, dann kannst du doch auch aufs Amt
> marschieren.
>
> Dass Mail kein vernünftiges Medium für Rechtsgeschäfte ist sollte sich
> mittlerweile eigentlich herumgesprochen haben.
Na klar. Deswegen werden auch immer mehr Dinge per Mail abgehandelt. Und
ich kann Dir versichern: Sofern alle Beteiligten vernünftig mitspielen,
klappt das auch ganz wunderbar. (Wenn einer der Beteiligten nicht
vernünftig mitspielen will, wird's auch ohne Mail ganz schnell hartleibig.)
--
"Es hat keine Generation gegeben, die sich nicht im exzentrischen Sinne
"modern" fühlte und unmittelbar vor einem Abgrund zu stehen glaubte."
--Walter Benjamin
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| From | Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> |
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| Date | 2026-02-03 13:25 +0000 |
| Message-ID | <1770125113-2991@newsgrouper.org> |
| In reply to | #656136 |
Lars Gebauer <lgebauer@live.de> posted: > Am 03.02.26 um 13:03 schrieb Wendelin Uez: > >>> **Mail: Nicht vorhanden** > >> > >> Also faxen machen... :-(( > > > > Wenn dir das zu old school ist, dann kannst du doch auch aufs Amt > > marschieren. > > > > Dass Mail kein vernünftiges Medium für Rechtsgeschäfte ist sollte sich > > mittlerweile eigentlich herumgesprochen haben. > > Na klar. Deswegen werden auch immer mehr Dinge per Mail abgehandelt. Und > ich kann Dir versichern: Sofern alle Beteiligten vernünftig mitspielen, > klappt das auch ganz wunderbar. (Wenn einer der Beteiligten nicht > vernünftig mitspielen will, wird's auch ohne Mail ganz schnell hartleibig.) Du redest hier wieder einmal wie die Kuh vom Eierlegen...
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| From | Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> |
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| Date | 2026-02-03 20:40 +0100 |
| Message-ID | <10ltivj$1nqt1$1@dont-email.me> |
| In reply to | #656137 |
Am 03.02.26 um 14:25 schrieb Ulf Kutzner: > > Lars Gebauer <lgebauer@live.de> posted: > >> Am 03.02.26 um 13:03 schrieb Wendelin Uez: >>>>> **Mail: Nicht vorhanden** >>>> >>>> Also faxen machen... :-(( >>> >>> Wenn dir das zu old school ist, dann kannst du doch auch aufs Amt >>> marschieren. >>> >>> Dass Mail kein vernünftiges Medium für Rechtsgeschäfte ist sollte sich >>> mittlerweile eigentlich herumgesprochen haben. >> >> Na klar. Deswegen werden auch immer mehr Dinge per Mail abgehandelt. Und >> ich kann Dir versichern: Sofern alle Beteiligten vernünftig mitspielen, >> klappt das auch ganz wunderbar. (Wenn einer der Beteiligten nicht >> vernünftig mitspielen will, wird's auch ohne Mail ganz schnell hartleibig.) > > Du redest hier wieder einmal wie die Kuh vom Eierlegen... Woher willst du das wissen? ich habe die gleichen Erfahrungen gemacht. Es funktioniert, wen alle Beteiligten es wollen. -- Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
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