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Pete Seeger: „Little boxes“, ein Song von 1962

Started byDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
First post2026-01-24 09:07 +0000
Last post2026-01-27 15:10 +0100
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Contents

  Pete Seeger: „Little boxes“, ein Song von 1962 Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-01-24 09:07 +0000
    Re: Pete Seeger: „Little boxes“, ein Song von 1962 Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2026-01-24 09:19 +0000
    Re: Pete Seeger: „Little boxes“, ein Song von 1962 Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-01-24 11:40 +0100
      Re: Pete Seeger: „Little boxes“, ein Song von 1962 Frank Nitzschner <nospam@nitzschner.de> - 2026-01-24 16:01 +0100
        Re: Pete Seeger: „Little boxes“, ein Song von 1962 Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2026-01-24 15:24 +0000
      Re: Pete Seeger: „Little boxes“, ein Song von 1962 Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2026-01-27 09:38 +0100
    Re: Pete Seeger: „Little boxes“, ein Song von 1962 Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2026-01-24 11:58 +0100
      Re: Pete Seeger: „Little boxes“, ein Song von 1962 Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2026-01-24 11:02 +0000
      Re: Pete Seeger: „Little boxes“, ein Song von 1962 Bernd Mayer <beam.bam.boom@proton.me> - 2026-01-24 23:43 +0100
        Re: Pete Seeger: „Little boxes“, ein Song von 1962 Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2026-01-25 13:56 +0100
    Re: Pete Seeger: „Little boxes“, ein Song von 1962 ram@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram) - 2026-01-24 13:19 +0000
    Re: Pete Seeger: „Little boxes“, ein Song von 1962 Bernd Mayer <beam.bam.boom@proton.me> - 2026-01-24 14:55 +0100
      Re: ong von 1962 Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-01-24 14:27 +0000
        Re: ong von 1962 Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2026-01-24 14:43 +0000
          Re: ong von 1962 Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-01-24 15:14 +0000
            Re: ong von 1962 Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2026-01-24 15:26 +0000
            Re: ong von 1962 Bernd Mayer <beam.bam.boom@proton.me> - 2026-01-24 20:40 +0100
      Re: ong von 1962 Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-01-24 14:38 +0000
        Re: ong von 1962 Bernd Mayer <beam.bam.boom@proton.me> - 2026-01-24 22:07 +0100
        Re: ong von 1962 Bernd Mayer <beam.bam.boom@proton.me> - 2026-01-24 22:09 +0100
          Re: ong von 1962 Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2026-01-27 11:17 +0100
    Re: Pete Seeger: „Little boxes“, ein Song von 1962 Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2026-01-24 23:46 +0100
      Re: Pete Seeger: „Little boxes“, ein Song von 1962 Marcel Logen <333200007110-0201@ybtra.de> - 2026-01-25 03:36 +0100
        Re: Pete Seeger: „Little boxes“, ein Song von 1962 Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2026-01-25 10:54 +0100
      Re: Pete Seeger: „Little boxes“, ein Song von 1962 Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2026-01-27 11:10 +0100
        Re: Pete Seeger: „Little boxes“, ein Song von 1962 Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> - 2026-01-27 13:10 +0100
    Re: Pete Seeger: „Little boxes“, ein Song von 1962 Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2026-01-27 10:58 +0100
    Re: Pete Seeger: „Little boxes“, ein Song von 1962 "F. W." <me@home.invalid> - 2026-01-27 15:10 +0100

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#655335 — Pete Seeger: „Little boxes“, ein Song von 1962

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2026-01-24 09:07 +0000
SubjectPete Seeger: „Little boxes“, ein Song von 1962
Message-ID<10l224i$kvik$1@solani.org>
Herbert Albrecht <albrechth99@outlook.com> wrote:

> 
> Natürlich fremdeln auch einige Amerikaner damit. Es gab da mal ein Lied 
> drüber (https://en.wikipedia.org/wiki/Little_Boxes), ich hatte aber den 
> Eindruck, dass die meisten sich damit wohl fühlen.
> 
> Ich halte das für eine falsche Perspektive, ich vermute, wer über über 
> den Anblick amerikanischer Suburbs von oben klagt, fliegt einfach zu 
> häufig rum.
> 
> Herbert
> 
> 

Yupp. 
Ich kannte den Song nicht. Hab ihn mir schnell mal angehört und angesehen.
Was Pete Seeger  (bekannter Aktivist und Folkmusiker) da Anfang der
Sechzigerjahre höhnisch verspottet, wäre heute der Wunschtraum von 60 %
aller Amerikaner. Ein eigenes kleines Haus in der Vorstadt, von dem aus man
die Kinder groß zieht, zur Schule und zur Universität schicken kann.

Das wurde den Menschen jetzt alles genommen.

https://youtu.be/n-sQSp5jbSQ?si=-syxPnUId030md5f

And the people in the houses all go to the university
And they all get put in boxes, little boxes all the same
And there's doctors and there's lawyers
And business executives
And they're all made out of ticky tacky and they all look just the same
And they all play on the golf course and drink their martini dry
And they all have pretty children and the children go to school
And the children go to summer camp
And then to the university
And they all get put in boxes, and they all come out the same
And the boys go into business and marry and raise a family
And they all get put in boxes, little boxes all the same

Wenn man diesen verwöhnten, biederen Lebensentwurf der Sechzigerjahre
gegenüberstellt mit dem San Francisco von heute, wo die Fentanyl-Zombies in
verrenkten  Posen auf den Straßen von San Francisco ataktisch herumstehen
und in billigen Trekking-Zelten hausen, darf man sich schon fragen wie es
dazu kam.


-- 
please forgive my iPhone typos

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#655336

FromUlf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid>
Date2026-01-24 09:19 +0000
Message-ID<1769246364-2991@newsgrouper.org>
In reply to#655335
Neudert <neudert@5sl.org> posted:

> Herbert Albrecht <albrechth99@outlook.com> wrote:
> 
> > 
> > Natürlich fremdeln auch einige Amerikaner damit. Es gab da mal ein Lied 
> > drüber (https://en.wikipedia.org/wiki/Little_Boxes), ich hatte aber den 
> > Eindruck, dass die meisten sich damit wohl fühlen.
> > 
> > Ich halte das für eine falsche Perspektive, ich vermute, wer über über 
> > den Anblick amerikanischer Suburbs von oben klagt, fliegt einfach zu 
> > häufig rum.

 
> Yupp. 
> Ich kannte den Song nicht. Hab ihn mir schnell mal angehört und angesehen.
> Was Pete Seeger  (bekannter Aktivist und Folkmusiker) da Anfang der
> Sechzigerjahre höhnisch verspottet, wäre heute der Wunschtraum von 60 %
> aller Amerikaner. Ein eigenes kleines Haus in der Vorstadt, von dem aus man
> die Kinder groß zieht, zur Schule und zur Universität schicken kann.
> 
> Das wurde den Menschen jetzt alles genommen.


 
> Wenn man diesen verwöhnten, biederen Lebensentwurf der Sechzigerjahre
> gegenüberstellt mit dem San Francisco von heute, wo die Fentanyl-Zombies in
> verrenkten  Posen auf den Straßen von San Francisco ataktisch herumstehen
> und in billigen Trekking-Zelten hausen, darf man sich schon fragen wie es
> dazu kam.

Nimm Detroit, da gibt es zentrumsnahen Leerstand in Einzelkleinhäusern.
https://de.wikipedia.org/wiki/Detroit#Bebauung

Mal läuft es mit den dortigen Autofabriken, mal läuft es nicht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Detroit#Wirtschaft

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#655340

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2026-01-24 11:40 +0100
Message-ID<10l27i1$nhio$1@dont-email.me>
In reply to#655335
Salve allerseits,

Dr. Joachim Neudert schrieb:
>
> | And the people in the houses all go to the university
> | And they all get put in boxes, little boxes all the same
> | And there's doctors and there's lawyers
> | And business executives
> | And they're all made out of ticky tacky and they all look just the same
> | And they all play on the golf course and drink their martini dry
> | And they all have pretty children and the children go to school
> | And the children go to summer camp
> | And then to the university
> | And they all get put in boxes, and they all come out the same
> | And the boys go into business and marry and raise a family
> | And they all get put in boxes, little boxes all the same
> 
> Wenn man diesen verwöhnten, biederen Lebensentwurf der Sechzigerjahre
> gegenüberstellt mit dem San Francisco von heute, wo die Fentanyl-Zombies in
> verrenkten  Posen auf den Straßen von San Francisco ataktisch herumstehen
> und in billigen Trekking-Zelten hausen, darf man sich schon fragen wie es
> dazu kam.
>
+--- <hier abknabbern> ---
| Der Niedergang des Stadtzentrums von San Francisco vollzieht sich schnell.
|
| Große und kleine Vermieter schwenken die weiße Fahne angesichts des
| zunehmenden Drucks, mit dem die Stadt konfrontiert ist und der zum Teil
| auf den Stellenabbau bei einigen der größten Arbeitgeber und die
| Trägheit der Homeoffice-Arbeit zurückzuführen ist.
|
| Im Mai ging die Zahl der Besucher in den Büros von San Francisco im
| Vergleich zu 2019 um fast 60 Prozent zurück – das größte Defizit unter
| den von Placer.ai erfassten Großstädten in den USA, und das zeigt sich.
| Die 18 Millionen Quadratmeter leerer Büroflächen in der Stadt sind so
| groß, dass sie 92.000 Menschen beherbergen könnten, wie der San
| Francisco Chronicle berichtet.
|
| Seit April wurde der Büroturm in der 350 California Street für
| alarmierende 75 Prozent unter seinem Schätzwert vor der Pandemie
| verkauft. Der Eigentümer des Flaggschiffs Hilton San Francisco Union
| Square und des nahe gelegenen Parc 55 übergab die Schlüssel an seine
| Gläubiger, anstatt zu versuchen, die Zahlungen für einen Kredit in Höhe
| von 725 Millionen Dollar zu leisten. Einige Tage später gaben
| Unibail-Rodamco-Westfield und der Miteigentümer Brookfield das San
| Francisco City Centre an ihre Kreditgeber zurück, nachdem das
| Einkaufszentrum durch das Ausscheiden von Einzelhändlern nur noch gut
| zur Hälfte belegt war.
|
| Die Kapitulation einiger der anspruchsvollsten Immobilienunternehmen
| nach dem Abbau von Arbeitsplätzen im Technologiesektor und der
| zunehmenden Fernarbeit ist ein düsteres Vorzeichen für das Stadtzentrum
| von San Francisco. Die Zahlungsausfälle bei Immobilien wurden schon
| lange erwartet, aber nicht alle auf einmal: Viele Investoren dachten,
| dass sie in dem Maße eintrudeln würden, in dem die Eigentümer von der
| Möglichkeit Gebrauch machen, die Laufzeiten ihrer Darlehen zu
| verlängern, was ihre Verluste in die Höhe treiben könnte.
|
| Noch problematischer ist, dass der Verlust der Arbeiter, der
| Geschäftsreisenden, die sie angezogen haben, und der Geschäfte, in denen
| sie eingekauft haben, einen Teufelskreis schafft, der nicht so bald
| unterbrochen werden wird, sagte Manus Clancy, ein Senior Managing
| Director beim Datenanbieter Trepp, der Unternehmens- und
| Gewerbeimmobilienschulden verfolgt.
|
| „San Francisco befindet sich in einem Abgrund, der von Tag zu Tag größer
| wird“, so Clancy, der in New York lebt, gegenüber Business Insider,
| „Ladenschließungen, Kriminalität und andere Probleme der Lebensqualität
| führen zu einer Epidemie von Negativschlagzeilen, die Touristen und
| Arbeitnehmer fernhalten. Es wird wahrscheinlich noch schlimmer werden,
| bevor es besser wird“.
|
| Eine Welle von Stellenstreichungen bei großen Tech-Unternehmen wie Snap,
| Meta und Salesforce trug dazu bei, dass die Leerstandsquote von Büros in
| der Stadt im letzten Quartal auf fast 30 Prozent anstieg, gegenüber
| weniger als fünf Prozent drei Jahre zuvor, so CBRE. Die Arbeitnehmer,
| die noch beschäftigt sind, haben sich gegen die langen Pendelwege
| gewehrt, die in der auf einer Halbinsel gelegenen Stadt üblich sind, wie
| Daten von Placer.ai zeigen.
|
| Im vergangenen Quartal pendelten nur 36 Prozent der Arbeitnehmer, die in
| Büros in San Francisco arbeiteten, mehr als fünf Meilen (acht
| Kilometer), der geringste Prozentsatz von Pendlern, die in Boston,
| Chicago, Houston und New York zu ihren Arbeitsplätzen zurückkehrten, wie
| die Daten zeigen. Bei Arbeitnehmern, die näher an ihrem Büro in San
| Francisco wohnen, ist der Anteil der täglichen Pendler jedoch relativ
| hoch.
|
| *Die gute Seite der Leerstände: Platz für Start-ups*
|
| Einige dieser Arbeitnehmer gehören wahrscheinlich zu der
| explosionsartigen Zunahme von generativen KI-Startups in San Francisco,
| von denen etwa 22 Prozent in der Region ansässig sind. Die Gründer von
| Krea, einem Unternehmen, das Modelle für hochwertige Bilderzeugungs- und
| Vermögensverwaltungsdienste entwickelt, packten letztes Jahr ihre Koffer
| in Miami und zogen in das Hayes Valley von San Francisco, das nicht weit
| vom Union Square entfernt ist und sich zu einem Paradies für Unternehmen
| wie das ihre entwickelt.
|
| Da Startups jedoch von Natur aus klein sind, können sie den
| Bevölkerungsschwund nicht ausgleichen. Nach Angaben des Census Bureau
| hat die Stadtflucht die Bevölkerung zwischen April 2020 und Juli 2022 um
| mehr als 65 000 Menschen reduziert.
|
| Da die Nachfrage nach Wohnraum zurückgegangen ist, sind die während der
| Pandemie aufgeblähten Durchschnittspreise für Eigenheime im Jahr bis
| April um fast 18 Prozent gefallen, fast dreimal so stark wie der
| Rückgang in Manhattan. Was die Vermietungen betrifft, so hat der
| Vermieter Equity Residential eine „begrenzte Preissetzungsmacht“ auf dem
| Markt in der Innenstadt und macht Zugeständnisse, um Mieter anzuziehen,
| sagte der Chief Operating Officer des Unternehmens auf einer
| Bilanzkonferenz im April.
|
| Jeff Burg, ein Immobilieninvestor, der seit 2002 kleine Wohnhäuser kauft
| und vermietet, sagte, er habe die Stadt aufgegeben, weil sie ihm zu
| viele Vorschriften mache.
|
| „Ich habe im letzten Jahr alle meine Mietobjekte in San Francisco
| verkauft und bin mit meiner Familie für immer weggezogen“, sagte Burg
| Business Insider über LinkedIn. 23 Jahre später ziehen wir mit unserem
| Leben weiter. Was auch immer in San Francisco vor sich geht, wir haben
| kein Interesse mehr daran, ein Teil davon zu sein.“
|
| *Die Angst vor Kriminalität befleckt die Stadt*
|
| Auch die Kriminalität oder die Angst davor schleicht sich oft in
| Gespräche über San Francisco ein.
|
| Thomas Baltimore, der CEO von Park Hotels & Resorts, das die Hotels am
| Union Square vergangene Woche aufgegeben hat, sagte in einer Erklärung,
| dass „die Straßenverhältnisse“ zusätzlich zu den rekordverdächtigen
| Büroleerständen zur Belastung der Immobilien beitrügen. In einigen
| Stadtteilen – darunter der Tenderloin District, der an den Union Square
| und das Einkaufszentrum Westfield Mall angrenzt – wurden in diesem Jahr
| mehr Morde verübt, obwohl die Mordrate in San Francisco laut ABC 7 im
| Vergleich zu anderen Großstädten am niedrigsten ist.
|
| Die Kriminalität scheint die Touristen nicht aufzuhalten, deren Zahl im
| letzten Jahr um 29 Prozent auf 21,9 Millionen gestiegen ist und in
| diesem Jahr wahrscheinlich 23,9 Millionen erreichen wird, so die San
| Francisco Travel Association.
|
| Dennoch sind die Anzeichen für Kriminalität in San Francisco
| allgegenwärtig. Die Zahl der Körperverletzungen und Raubüberfälle ist
| gestiegen, während die Zahl der Vergewaltigungen zurückgegangen ist, wie
| ABC 7 kürzlich feststellte. Und Social-Media-Posts, darunter einer von
| Elon Musk, der nach dem Tod des Tech-Managers Bob Lee durch Messerstiche
| im April „entsetzliche“ Gewaltverbrechen anprangerte, verstärken die
| Angst.
|
| In einem Whole-Foods-Markt im Mid-Market-Viertel – ebenfalls in der Nähe
| des Union Square – kam es zu einer derartigen Häufung von Straftaten,
| dass die Manager den im vergangenen Jahr eröffneten Markt im April
| einfach schlossen. Nach Angaben der New York Times gingen in einem
| Zeitraum von 13 Monaten 568 Notrufe aus dem Geschäft ein, viele davon
| wegen Gewalt und Drogenkonsum.
|
| Ein Immobilienmakler, der nicht namentlich genannt werden wollte,
| erzählte Business Insider, dass sein Reiseleiter bei einem kürzlichen
| Familienausflug in die Stadt sagte, dass das Tenderloin so
| heruntergekommen sei, dass Polizisten mehr dafür bezahlt würden, auf
| Streife zu gehen. Menschen, die von Obdachlosigkeit betroffen sind,
| versammeln sich seit langem im Tenderloin-Viertel, während die Zahl der
| Obdachlosen in der Bay Area seit 2019 um 35 Prozent auf 38.000 gestiegen
| ist, wie McKinsey & Co. feststellte.
|
| Frank Scavone, ein altgedienter Investor in Gewerbeimmobilien, der jetzt
| geschäftsführender Gesellschafter von Third Point Real Estate Strategies
| ist, war nachdenklich darüber, warum die Arbeiter nicht zurückkamen,
| aber er war sich des Ergebnisses sicherer – sinkende Gebäudewerte.
|
| „Ich frage mich, was der Grund für die Leerstände in den Büros in San
| Francisco ist“, so Scavone gegenüber Insider: „Fühlt sich niemand mehr
| sicher in der Innenstadt von San Francisco? Liegt es daran, dass die
| Händler im Erdgeschoss und die Annehmlichkeiten, die mit der Innenstadt
| verbunden sind, wegen der Kriminalität verschwunden sind?“
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.businessinsider.de/wirtschaft/international-business/warum-san-francisco-vor-die-hunde-geht/>

	M.f.G.


-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#655356

FromFrank Nitzschner <nospam@nitzschner.de>
Date2026-01-24 16:01 +0100
Message-ID<mtk563Faff4U1@mid.individual.net>
In reply to#655340
Fidel Sebastián Hunrichse-Lara schrieb :

>> „Ich frage mich, was der Grund für die Leerstände in den Büros in San
>> Francisco ist“, so Scavone gegenüber Insider: „Fühlt sich niemand mehr
>> sicher in der Innenstadt von San Francisco? Liegt es daran, dass die
>> Händler im Erdgeschoss und die Annehmlichkeiten, die mit der Innenstadt
>> verbunden sind, wegen der Kriminalität verschwunden sind?“
> +--- </hier abknabbern> ---

Das liegt am Homöostatischen Weltgebäude.
Leerzug bevor die Stadt in den San Andreasgraben rutscht8-)

Grüsse
Frank

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#655361

FromUlf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid>
Date2026-01-24 15:24 +0000
Message-ID<1769268243-2991@newsgrouper.org>
In reply to#655356
Frank Nitzschner <nospam@nitzschner.de> posted:

> Fidel Sebastián Hunrichse-Lara schrieb :
> 
> >> „Ich frage mich, was der Grund für die Leerstände in den Büros in San
> >> Francisco ist“, so Scavone gegenüber Insider: „Fühlt sich niemand mehr
> >> sicher in der Innenstadt von San Francisco? Liegt es daran, dass die
> >> Händler im Erdgeschoss und die Annehmlichkeiten, die mit der Innenstadt
> >> verbunden sind, wegen der Kriminalität verschwunden sind?“
> > +--- </hier abknabbern> ---
> 
> Das liegt am Homöostatischen Weltgebäude.
> Leerzug bevor die Stadt in den San Andreasgraben rutscht

Dort ist allerdings kein Grabenbruch wie etwa
ab Oberrhein mit teils über 3 km zusedimentierter
Tiefe.

Gruß, ULF

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#655710

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2026-01-27 09:38 +0100
Message-ID<mtrbrsFgl5oU1@mid.individual.net>
In reply to#655340
Am 24.01.26 um 11:40 kopierte? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:

> +--- <hier abknabbern> ---
> | Der Niedergang des Stadtzentrums von San Francisco vollzieht sich schnell.
> |
> | Große und kleine Vermieter schwenken die weiße Fahne angesichts des
> | zunehmenden Drucks, mit dem die Stadt konfrontiert ist 
 > ..

Ist das teilweise in China anders?

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#655341

FromJörg Tewes <jogi1964@gmx.net>
Date2026-01-24 11:58 +0100
Message-ID<520f0ac5-2ee3-4055-a53d-971973105e30@jtewes.my-fqdn.de>
In reply to#655335
Dr. Joachim Neudert schrieb:
> Herbert Albrecht <albrechth99@outlook.com> wrote:

>> Natürlich fremdeln auch einige Amerikaner damit. Es gab da mal ein Lied 
>> drüber (https://en.wikipedia.org/wiki/Little_Boxes), ich hatte aber den 
>> Eindruck, dass die meisten sich damit wohl fühlen.

>> Ich halte das für eine falsche Perspektive, ich vermute, wer über über 
>> den Anblick amerikanischer Suburbs von oben klagt, fliegt einfach zu 
>> häufig rum.

> Yupp. 
> Ich kannte den Song nicht. Hab ihn mir schnell mal angehört und angesehen.

Interessant, ich kenne den Song nur als Titelsong einer Serie. Ich
hätte nicht gedacht das der mal als "Protest" Song gedacht war.


Hier die Version aus der Serie von Malvina Reynolds

<https://www.youtube.com/watch?v=VUoXtddNPAM>

Und der Vorspann der Serie

<https://www.youtube.com/watch?v=u4KfJztaJ5I>
-- 
Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei
denen es darum geht, wer den cooleren, imaginären Freund hat. Wenn
Jesus gevierteilt worden wäre, hätten wir heute dann Mobiles über der
Tür hängen?

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#655342

FromUlf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid>
Date2026-01-24 11:02 +0000
Message-ID<1769252564-2991@newsgrouper.org>
In reply to#655341
=?UTF-8?Q?J=C3=B6rg_Tewes?= <jogi1964@gmx.net> posted:

> [...] Neudert schrieb:
> > Herbert Albrecht <albrechth99@outlook.com> wrote:
> 
> >> Natürlich fremdeln auch einige Amerikaner damit. Es gab da mal ein Lied 
> >> drüber (https://en.wikipedia.org/wiki/Little_Boxes), ich hatte aber den 
> >> Eindruck, dass die meisten sich damit wohl fühlen.
> 
> >> Ich halte das für eine falsche Perspektive, ich vermute, wer über über 
> >> den Anblick amerikanischer Suburbs von oben klagt, fliegt einfach zu 
> >> häufig rum.
> 
> > Yupp. 
> > Ich kannte den Song nicht. Hab ihn mir schnell mal angehört und angesehen.
> 
> Interessant, ich kenne den Song nur als Titelsong einer Serie. Ich
> hätte nicht gedacht das der mal als "Protest" Song gedacht war.

Filmisch hat man das 2013 mal in die Banlieue transponiert:
https://fr.wikipedia.org/wiki/La_Vie_domestique

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#655458

FromBernd Mayer <beam.bam.boom@proton.me>
Date2026-01-24 23:43 +0100
Message-ID<10l3hu8$2mes1$1@news.nntp4.net>
In reply to#655341
Hallo,

Am 24.01.26 um 11:58 schrieb Jörg Tewes:
> Dr. Joachim Neudert schrieb:
>> Herbert Albrecht <albrechth99@outlook.com> wrote:
> 
>>> Natürlich fremdeln auch einige Amerikaner damit. Es gab da mal ein Lied
>>> drüber (https://en.wikipedia.org/wiki/Little_Boxes), ich hatte aber den
>>> Eindruck, dass die meisten sich damit wohl fühlen.
> 
>>> Ich halte das für eine falsche Perspektive, ich vermute, wer über über
>>> den Anblick amerikanischer Suburbs von oben klagt, fliegt einfach zu
>>> häufig rum.
> 
>> Yupp.
>> Ich kannte den Song nicht. Hab ihn mir schnell mal angehört und angesehen.
> 
> Interessant, ich kenne den Song nur als Titelsong einer Serie. Ich
> hätte nicht gedacht das der mal als "Protest" Song gedacht war.
> 
> 
> Hier die Version aus der Serie von Malvina Reynolds
> 
> <https://www.youtube.com/watch?v=VUoXtddNPAM>
> 
> Und der Vorspann der Serie
> 
> <https://www.youtube.com/watch?v=u4KfJztaJ5I>

interessant! https://de.wikipedia.org/wiki/Malvina_Reynolds
https://de.wikipedia.org/wiki/Little_Boxes

"Der chilenische Sänger Víctor Jara verfasste eine spanische Version des 
Liedes, die er 1971 unter dem Titel Las Casitas del Barrio Alto (= Die 
Häuschen des Barrio Alto, eines wohlhabenden Stadtteils von Santiago de 
Chile) sowohl auf seinem Album El Derecho de Vivir en Paz als auch als 
Single veröffentlichte. Im Unterschied zu Reynolds Version, die die 
amerikanische Mittelschicht karikierte, war Jaras Version jedoch eine 
beißende Kritik an der chilenischen Oberschicht und deren Verstrickung 
in Skandale und Attentate."

Als Schüler hatte ich oftmals eine Sendung "hootenanny" auf einem Sender 
im Süden gehört.
https://de.wikipedia.org/wiki/Hootenanny
Da wurden Folksongs von Pete Seeger, Woody Guthrie, Joan Baez usw. gespielt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Pete_Seeger

Das war für mich eine Alternative etwa zu:
Ein Schiff wird kommen von Caterina Valente
Babysitter-Boogie von Ralf Bendix (1961)
Mit 17 fängt das Leben erst an von Ivo Robic (1961)
Ich will ’nen Cowboy als Mann von Gitte (1963)
Ich kauf‘ mir lieber einen Tirolerhut von Billy Mo (1963)
Mama von Heintje (1968) ...

Heintje fand ich besonders übel, wie der sich bei den Mamas 
einschleimte, daneben sah man nicht gut aus als Kind.


Bernd Mayer

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#655532

FromWalter Brill <WalterBrill@t-online.de>
Date2026-01-25 13:56 +0100
Message-ID<mtmi8dFm5b0U4@mid.individual.net>
In reply to#655458
Hallo,

Am 24.01.26 um 23:43 schrieb Bernd Mayer:
> Hallo,
> 
> Am 24.01.26 um 11:58 schrieb Jörg Tewes:
>> Dr. Joachim Neudert schrieb:
>>> Herbert Albrecht <albrechth99@outlook.com> wrote:
>>
>>>> Natürlich fremdeln auch einige Amerikaner damit. Es gab da mal ein Lied
>>>> drüber (https://en.wikipedia.org/wiki/Little_Boxes), ich hatte aber den
>>>> Eindruck, dass die meisten sich damit wohl fühlen.
>>
>>>> Ich halte das für eine falsche Perspektive, ich vermute, wer über über
>>>> den Anblick amerikanischer Suburbs von oben klagt, fliegt einfach zu
>>>> häufig rum.
>>
>>> Yupp.
>>> Ich kannte den Song nicht. Hab ihn mir schnell mal angehört und 
>>> angesehen.
>>
>> Interessant, ich kenne den Song nur als Titelsong einer Serie. Ich
>> hätte nicht gedacht das der mal als "Protest" Song gedacht war.
>>
>>
>> Hier die Version aus der Serie von Malvina Reynolds
>>
>> <https://www.youtube.com/watch?v=VUoXtddNPAM>
>>
>> Und der Vorspann der Serie
>>
>> <https://www.youtube.com/watch?v=u4KfJztaJ5I>
> 
> interessant! https://de.wikipedia.org/wiki/Malvina_Reynolds
> https://de.wikipedia.org/wiki/Little_Boxes
> 
> "Der chilenische Sänger Víctor Jara verfasste eine spanische Version des 
> Liedes, die er 1971 unter dem Titel Las Casitas del Barrio Alto (= Die 
> Häuschen des Barrio Alto, eines wohlhabenden Stadtteils von Santiago de 
> Chile) sowohl auf seinem Album El Derecho de Vivir en Paz als auch als 
> Single veröffentlichte. Im Unterschied zu Reynolds Version, die die 
> amerikanische Mittelschicht karikierte, war Jaras Version jedoch eine 
> beißende Kritik an der chilenischen Oberschicht und deren Verstrickung 
> in Skandale und Attentate."
> 
> Als Schüler hatte ich oftmals eine Sendung "hootenanny" auf einem Sender 
> im Süden gehört.
> https://de.wikipedia.org/wiki/Hootenanny
> Da wurden Folksongs von Pete Seeger, Woody Guthrie, Joan Baez usw. 
> gespielt.
> https://de.wikipedia.org/wiki/Pete_Seeger
> 
> Das war für mich eine Alternative etwa zu:
> Ein Schiff wird kommen von Caterina Valente
> Babysitter-Boogie von Ralf Bendix (1961)
> Mit 17 fängt das Leben erst an von Ivo Robic (1961)
> Ich will ’nen Cowboy als Mann von Gitte (1963)
> Ich kauf‘ mir lieber einen Tirolerhut von Billy Mo (1963)
> Mama von Heintje (1968) ...
> 
> Heintje fand ich besonders übel, wie der sich bei den Mamas 
> einschleimte, daneben sah man nicht gut aus als Kind.

Fred Bertelmann, ich könnte heute noch ko....
<https://de.wikipedia.org/wiki/Fred_Bertelmann>

Ciao
Walter

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#655347

Fromram@zedat.fu-berlin.de (Stefan Ram)
Date2026-01-24 13:19 +0000
Message-ID<Opiate-20260124140904@ram.dialup.fu-berlin.de>
In reply to#655335
Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> schrieb oder zitierte:
>Wenn man diesen verwöhnten, biederen Lebensentwurf der Sechzigerjahre
>gegenüberstellt mit dem San Francisco von heute, wo die Fentanyl-Zombies in
>verrenkten  Posen auf den Straßen von San Francisco ataktisch herumstehen
>und in billigen Trekking-Zelten hausen, darf man sich schon fragen wie es
>dazu kam.

  Der Fentanyl-Gebrauch geht laut Chatbot auf Opiat-Abhängigkeiten
  zurück. In den 90er Jahren sollen Medikamentenhersteller neue
  Opiate besonders intensiv bei Ärzten als wenig schädlich beworben
  haben, wodurch diese dann viel öfter verschrieben wurden. 
  Damit käme diese Krise gerade aus der bürgerlichen Mitte der
  Eigenheimbesitzer.

|You got unrighteous doctors dealing drugs that'll never cure your ills.
"When You Gonna Wake Up?" (1979) - Bob Dylan.

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#655350

FromBernd Mayer <beam.bam.boom@proton.me>
Date2026-01-24 14:55 +0100
Message-ID<10l2j1c$2lg15$1@news.nntp4.net>
In reply to#655335
Hallo,

Am 24.01.26 um 10:07 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Herbert Albrecht <albrechth99@outlook.com> wrote:
> 
>>
>> Natürlich fremdeln auch einige Amerikaner damit. Es gab da mal ein Lied
>> drüber (https://en.wikipedia.org/wiki/Little_Boxes), ich hatte aber den
>> Eindruck, dass die meisten sich damit wohl fühlen.
>>
>> Ich halte das für eine falsche Perspektive, ich vermute, wer über über
>> den Anblick amerikanischer Suburbs von oben klagt, fliegt einfach zu
>> häufig rum.
>>
>> Herbert
>>
>>
> 
> Yupp.
> Ich kannte den Song nicht. Hab ihn mir schnell mal angehört und angesehen.
> Was Pete Seeger  (bekannter Aktivist und Folkmusiker) da Anfang der
> Sechzigerjahre höhnisch verspottet, wäre heute der Wunschtraum von 60 %
> aller Amerikaner. Ein eigenes kleines Haus in der Vorstadt, von dem aus man
> die Kinder groß zieht, zur Schule und zur Universität schicken kann.
> 
> Das wurde den Menschen jetzt alles genommen.
> 
> https://youtu.be/n-sQSp5jbSQ?si=-syxPnUId030md5f
> 
> And the people in the houses all go to the university
> And they all get put in boxes, little boxes all the same
> And there's doctors and there's lawyers
> And business executives
> And they're all made out of ticky tacky and they all look just the same
> And they all play on the golf course and drink their martini dry
> And they all have pretty children and the children go to school
> And the children go to summer camp
> And then to the university
> And they all get put in boxes, and they all come out the same
> And the boys go into business and marry and raise a family
> And they all get put in boxes, little boxes all the same
> 
> Wenn man diesen verwöhnten, biederen Lebensentwurf der Sechzigerjahre
> gegenüberstellt mit dem San Francisco von heute, wo die Fentanyl-Zombies in
> verrenkten  Posen auf den Straßen von San Francisco ataktisch herumstehen
> und in billigen Trekking-Zelten hausen, darf man sich schon fragen wie es
> dazu kam.

Laut dem Wikipedia-Artikel zu San Francisco Im Abschnitt "Kriminalität"
https://de.wikipedia.org/wiki/San_Francisco#Kriminalit%C3%A4t

"Kriminalität

Die Nähe zum Silicon Valley mit High-Tech-Unternehmen wie Apple und 
Facebook hat die Preise für Mietwohnungen und Häuser in der Stadt in den 
vergangenen Jahren explodieren lassen. Nach Schätzungen haben in San 
Francisco und der Bay-Area um die 40.000 Menschen keine Wohnung. Wie in 
vielen US-amerikanischen Großstädten finden sich auf den Straßen 
Notunterkünfte aus Campingzelten, zugleich werden öffentliche Plätze 
durch das Fehlen von Parkbänken so gestaltet, dass der dauerhafte 
Aufenthalt von Obdachlosen erschwert wird."

"In San Francisco treten entgegengesetzte Superlative wie die teuersten 
Mieten, die größte Obdachlosigkeit, die meisten Superreichen und die 
höchste Ungleichheit der USA aufeinander."


Bernd Mayer


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#655352 — Re: ong von 1962

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2026-01-24 14:27 +0000
SubjectRe: ong von 1962
Message-ID<10l2kt5$jrsd$1@solani.org>
In reply to#655350
Bernd Mayer <beam.bam.boom@proton.me> wrote:
> Hallo,
> 
> Am 24.01.26 um 10:07 schrieb Dr. Joachim Neudert:
>> Herbert Albrecht <albrechth99@outlook.com> wrote:
>> 
>>> 
>>> Natürlich fremdeln auch einige Amerikaner damit. Es gab da mal ein Lied
>>> drüber (https://en.wikipedia.org/wiki/Little_Boxes), ich hatte aber den
>>> Eindruck, dass die meisten sich damit wohl fühlen.
>>> 
>>> Ich halte das für eine falsche Perspektive, ich vermute, wer über über
>>> den Anblick amerikanischer Suburbs von oben klagt, fliegt einfach zu
>>> häufig rum.
>>> 
>>> Herbert
>>> 
>>> 
>> 
>> Yupp.
>> Ich kannte den Song nicht. Hab ihn mir schnell mal angehört und angesehen.
>> Was Pete Seeger  (bekannter Aktivist und Folkmusiker) da Anfang der
>> Sechzigerjahre höhnisch verspottet, wäre heute der Wunschtraum von 60 %
>> aller Amerikaner. Ein eigenes kleines Haus in der Vorstadt, von dem aus man
>> die Kinder groß zieht, zur Schule und zur Universität schicken kann.
>> 
>> Das wurde den Menschen jetzt alles genommen.
>> 
>> https://youtu.be/n-sQSp5jbSQ?si=-syxPnUId030md5f
>> 
>> And the people in the houses all go to the university
>> And they all get put in boxes, little boxes all the same
>> And there's doctors and there's lawyers
>> And business executives
>> And they're all made out of ticky tacky and they all look just the same
>> And they all play on the golf course and drink their martini dry
>> And they all have pretty children and the children go to school
>> And the children go to summer camp
>> And then to the university
>> And they all get put in boxes, and they all come out the same
>> And the boys go into business and marry and raise a family
>> And they all get put in boxes, little boxes all the same
>> 
>> Wenn man diesen verwöhnten, biederen Lebensentwurf der Sechzigerjahre
>> gegenüberstellt mit dem San Francisco von heute, wo die Fentanyl-Zombies in
>> verrenkten  Posen auf den Straßen von San Francisco ataktisch herumstehen
>> und in billigen Trekking-Zelten hausen, darf man sich schon fragen wie es
>> dazu kam.
> 
> Laut dem Wikipedia-Artikel zu San Francisco Im Abschnitt "Kriminalität"
> https://de.wikipedia.org/wiki/San_Francisco#Kriminalit%C3%A4t
> 
> "Kriminalität
> 
> Die Nähe zum Silicon Valley mit High-Tech-Unternehmen wie Apple und 
> Facebook hat die Preise für Mietwohnungen und Häuser in der Stadt in den 
> vergangenen Jahren explodieren lassen. Nach Schätzungen haben in San 
> Francisco und der Bay-Area um die 40.000 Menschen keine Wohnung. Wie in 
> vielen US-amerikanischen Großstädten finden sich auf den Straßen 
> Notunterkünfte aus Campingzelten, zugleich werden öffentliche Plätze 
> durch das Fehlen von Parkbänken so gestaltet, dass der dauerhafte 
> Aufenthalt von Obdachlosen erschwert wird."
> 
> "In San Francisco treten entgegengesetzte Superlative wie die teuersten 
> Mieten, die größte Obdachlosigkeit, die meisten Superreichen und die 
> höchste Ungleichheit der USA aufeinander."
> 
> 
> Bernd Mayer
> 
> 
> 
> 

Wobei nun der Immobilienmarkt dort zusammengebrochen ist, niemand will da
noch wohnen, wer kann zieht weg oder ist schon weg. Ein Wohnblock ging für
75% weniger weg.

-- 
please forgive my iPhone typos

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#655354 — Re: ong von 1962

FromUlf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid>
Date2026-01-24 14:43 +0000
SubjectRe: ong von 1962
Message-ID<1769265812-2991@newsgrouper.org>
In reply to#655352
Neudert <neudert@5sl.org> posted:

> Bernd Mayer <beam.bam.boom@proton.me> wrote:


> > Laut dem Wikipedia-Artikel zu San Francisco Im Abschnitt "Kriminalität"
> > https://de.wikipedia.org/wiki/San_Francisco#Kriminalit%C3%A4t
> > 
> > "Kriminalität
> > 
> > Die Nähe zum Silicon Valley mit High-Tech-Unternehmen wie Apple und 
> > Facebook hat die Preise für Mietwohnungen und Häuser in der Stadt in den 
> > vergangenen Jahren explodieren lassen. Nach Schätzungen haben in San 
> > Francisco und der Bay-Area um die 40.000 Menschen keine Wohnung. Wie in 
> > vielen US-amerikanischen Großstädten finden sich auf den Straßen 
> > Notunterkünfte aus Campingzelten, zugleich werden öffentliche Plätze 
> > durch das Fehlen von Parkbänken so gestaltet, dass der dauerhafte 
> > Aufenthalt von Obdachlosen erschwert wird."
> > 
> > "In San Francisco treten entgegengesetzte Superlative wie die teuersten 
> > Mieten, die größte Obdachlosigkeit, die meisten Superreichen und die 
> > höchste Ungleichheit der USA aufeinander."


> Wobei nun der Immobilienmarkt dort zusammengebrochen ist, niemand will da
> noch wohnen, wer kann zieht weg oder ist schon weg. Ein Wohnblock ging für
> 75% weniger weg.

Und zwar welcher?

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#655358 — Re: ong von 1962

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2026-01-24 15:14 +0000
SubjectRe: ong von 1962
Message-ID<10l2nl8$jtr1$1@solani.org>
In reply to#655354
Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> wrote:
> 
> Neudert <neudert@5sl.org> posted:
> 
>> Bernd Mayer <beam.bam.boom@proton.me> wrote:
> 
> 
>>> Laut dem Wikipedia-Artikel zu San Francisco Im Abschnitt "Kriminalität"
>>> https://de.wikipedia.org/wiki/San_Francisco#Kriminalit%C3%A4t
>>> 
>>> "Kriminalität
>>> 
>>> Die Nähe zum Silicon Valley mit High-Tech-Unternehmen wie Apple und 
>>> Facebook hat die Preise für Mietwohnungen und Häuser in der Stadt in den 
>>> vergangenen Jahren explodieren lassen. Nach Schätzungen haben in San 
>>> Francisco und der Bay-Area um die 40.000 Menschen keine Wohnung. Wie in 
>>> vielen US-amerikanischen Großstädten finden sich auf den Straßen 
>>> Notunterkünfte aus Campingzelten, zugleich werden öffentliche Plätze 
>>> durch das Fehlen von Parkbänken so gestaltet, dass der dauerhafte 
>>> Aufenthalt von Obdachlosen erschwert wird."
>>> 
>>> "In San Francisco treten entgegengesetzte Superlative wie die teuersten 
>>> Mieten, die größte Obdachlosigkeit, die meisten Superreichen und die 
>>> höchste Ungleichheit der USA aufeinander."
> 
> 
>> Wobei nun der Immobilienmarkt dort zusammengebrochen ist, niemand will da
>> noch wohnen, wer kann zieht weg oder ist schon weg. Ein Wohnblock ging für
>> 75% weniger weg.
> 
> Und zwar welcher?
> 

Der Turm in der 350 California Street.

-- 
please forgive my iPhone typos

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#655362 — Re: ong von 1962

FromUlf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid>
Date2026-01-24 15:26 +0000
SubjectRe: ong von 1962
Message-ID<1769268412-2991@newsgrouper.org>
In reply to#655358
Neudert <neudert@5sl.org> posted:

> Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> wrote:
> > 
> > Neudert <neudert@5sl.org> posted:
> > 
> >> Bernd Mayer <beam.bam.boom@proton.me> wrote:
> > 
> > 
> >>> Laut dem Wikipedia-Artikel zu San Francisco Im Abschnitt "Kriminalität"
> >>> https://de.wikipedia.org/wiki/San_Francisco#Kriminalit%C3%A4t
> >>> 
> >>> "Kriminalität
> >>> 
> >>> Die Nähe zum Silicon Valley mit High-Tech-Unternehmen wie Apple und 
> >>> Facebook hat die Preise für Mietwohnungen und Häuser in der Stadt in den 
> >>> vergangenen Jahren explodieren lassen. Nach Schätzungen haben in San 
> >>> Francisco und der Bay-Area um die 40.000 Menschen keine Wohnung. Wie in 
> >>> vielen US-amerikanischen Großstädten finden sich auf den Straßen 
> >>> Notunterkünfte aus Campingzelten, zugleich werden öffentliche Plätze 
> >>> durch das Fehlen von Parkbänken so gestaltet, dass der dauerhafte 
> >>> Aufenthalt von Obdachlosen erschwert wird."
> >>> 
> >>> "In San Francisco treten entgegengesetzte Superlative wie die teuersten 
> >>> Mieten, die größte Obdachlosigkeit, die meisten Superreichen und die 
> >>> höchste Ungleichheit der USA aufeinander."
> > 
> > 
> >> Wobei nun der Immobilienmarkt dort zusammengebrochen ist, niemand will da
> >> noch wohnen, wer kann zieht weg oder ist schon weg. Ein Wohnblock ging für
> >> 75% weniger weg.
> > 
> > Und zwar welcher?
> > 
> 
> Der Turm in der 350 California Street.

Nope.

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#655415 — Re: ong von 1962

FromBernd Mayer <beam.bam.boom@proton.me>
Date2026-01-24 20:40 +0100
SubjectRe: ong von 1962
Message-ID<10l3785$2m5kv$1@news.nntp4.net>
In reply to#655358
Hallo,

Am 24.01.26 um 16:14 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> wrote:
>>
>> Neudert <neudert@5sl.org> posted:
>>
>>> Bernd Mayer <beam.bam.boom@proton.me> wrote:
>>
>>
>>>> Laut dem Wikipedia-Artikel zu San Francisco Im Abschnitt "Kriminalität"
>>>> https://de.wikipedia.org/wiki/San_Francisco#Kriminalit%C3%A4t
>>>>
>>>> "Kriminalität
>>>>
>>>> Die Nähe zum Silicon Valley mit High-Tech-Unternehmen wie Apple und
>>>> Facebook hat die Preise für Mietwohnungen und Häuser in der Stadt in den
>>>> vergangenen Jahren explodieren lassen. Nach Schätzungen haben in San
>>>> Francisco und der Bay-Area um die 40.000 Menschen keine Wohnung. Wie in
>>>> vielen US-amerikanischen Großstädten finden sich auf den Straßen
>>>> Notunterkünfte aus Campingzelten, zugleich werden öffentliche Plätze
>>>> durch das Fehlen von Parkbänken so gestaltet, dass der dauerhafte
>>>> Aufenthalt von Obdachlosen erschwert wird."
>>>>
>>>> "In San Francisco treten entgegengesetzte Superlative wie die teuersten
>>>> Mieten, die größte Obdachlosigkeit, die meisten Superreichen und die
>>>> höchste Ungleichheit der USA aufeinander."
>>
>>
>>> Wobei nun der Immobilienmarkt dort zusammengebrochen ist, niemand will da
>>> noch wohnen, wer kann zieht weg oder ist schon weg. Ein Wohnblock ging für
>>> 75% weniger weg.
>>
>> Und zwar welcher?
>>
> 
> Der Turm in der 350 California Street.

das Gebäude ist ca. 50 Jahre alt.
Wer weiß was da alles an Reparaturen anfällt.

Vielleicht hat sich zuvor auch jemand ordentlich verrechnet.
Irgendeine Art von Schweinezyklus ist auch denkbar.

"The brutalist structure includes an eye-catching foundation, framing a 
transparent glass box lobby with studded walls."

Einzeln betrachtet sagt
"Ein Wohnblock ging für 75% weniger weg." nicht viel aus.

Interessant wäre der Einfluß auf die Mieten und die zukünftige Nutzung.

Möchtest Du dort arbeiten?


Bernd Mayer
PS: Du hast den Thread arg zerschnippelt mit Deinem iPhone.

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#655353 — Re: ong von 1962

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2026-01-24 14:38 +0000
SubjectRe: ong von 1962
Message-ID<10l2lgu$jsa7$1@solani.org>
In reply to#655350
Bernd Mayer <beam.bam.boom@proton.me> wrote:
> Hallo,
> 
> Am 24.01.26 um 10:07 schrieb Dr. Joachim Neudert:
>> Herbert Albrecht <albrechth99@outlook.com> wrote:
>> 
>>> 
>>> Natürlich fremdeln auch einige Amerikaner damit. Es gab da mal ein Lied
>>> drüber (https://en.wikipedia.org/wiki/Little_Boxes), ich hatte aber den
>>> Eindruck, dass die meisten sich damit wohl fühlen.
>>> 
>>> Ich halte das für eine falsche Perspektive, ich vermute, wer über über
>>> den Anblick amerikanischer Suburbs von oben klagt, fliegt einfach zu
>>> häufig rum.
>>> 
>>> Herbert
>>> 
>>> 
>> 
>> Yupp.
>> Ich kannte den Song nicht. Hab ihn mir schnell mal angehört und angesehen.
>> Was Pete Seeger  (bekannter Aktivist und Folkmusiker) da Anfang der
>> Sechzigerjahre höhnisch verspottet, wäre heute der Wunschtraum von 60 %
>> aller Amerikaner. Ein eigenes kleines Haus in der Vorstadt, von dem aus man
>> die Kinder groß zieht, zur Schule und zur Universität schicken kann.
>> 
>> Das wurde den Menschen jetzt alles genommen.
>> 
>> https://youtu.be/n-sQSp5jbSQ?si=-syxPnUId030md5f
>> 
>> And the people in the houses all go to the university
>> And they all get put in boxes, little boxes all the same
>> And there's doctors and there's lawyers
>> And business executives
>> And they're all made out of ticky tacky and they all look just the same
>> And they all play on the golf course and drink their martini dry
>> And they all have pretty children and the children go to school
>> And the children go to summer camp
>> And then to the university
>> And they all get put in boxes, and they all come out the same
>> And the boys go into business and marry and raise a family
>> And they all get put in boxes, little boxes all the same
>> 
>> Wenn man diesen verwöhnten, biederen Lebensentwurf der Sechzigerjahre
>> gegenüberstellt mit dem San Francisco von heute, wo die Fentanyl-Zombies in
>> verrenkten  Posen auf den Straßen von San Francisco ataktisch herumstehen
>> und in billigen Trekking-Zelten hausen, darf man sich schon fragen wie es
>> dazu kam.
> 
> Laut dem Wikipedia-Artikel zu San Francisco Im Abschnitt "Kriminalität"
> https://de.wikipedia.org/wiki/San_Francisco#Kriminalit%C3%A4t
> 
> "Kriminalität
> 
> Die Nähe zum Silicon Valley mit High-Tech-Unternehmen wie Apple und 
> Facebook hat die Preise für Mietwohnungen und Häuser in der Stadt in den 
> vergangenen Jahren explodieren lassen. Nach Schätzungen haben in San 
> Francisco und der Bay-Area um die 40.000 Menschen keine Wohnung. Wie in 
> vielen US-amerikanischen Großstädten finden sich auf den Straßen 
> Notunterkünfte aus Campingzelten, zugleich werden öffentliche Plätze 
> durch das Fehlen von Parkbänken so gestaltet, dass der dauerhafte 
> Aufenthalt von Obdachlosen erschwert wird."
> 
> "In San Francisco treten entgegengesetzte Superlative wie die teuersten 
> Mieten, die größte Obdachlosigkeit, die meisten Superreichen und die 
> höchste Ungleichheit der USA aufeinander."
> 
> 
> Bernd Mayer
> 
> 
> 
> 

Heute schauen manche Innenstadtviertel so aus:

https://youtube.com/shorts/5d2lfKhxhxw?si=Jj55xp_FO5Zx4pD6

Wer hatte Zombie-Apocalypse auf seinem Bingo-Kärtchen?

-- 
please forgive my iPhone typos

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#655433 — Re: ong von 1962

FromBernd Mayer <beam.bam.boom@proton.me>
Date2026-01-24 22:07 +0100
SubjectRe: ong von 1962
Message-ID<10l3ca5$2mahb$1@news.nntp4.net>
In reply to#655353
Hallo,

Am 24.01.26 um 15:38 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Bernd Mayer <beam.bam.boom@proton.me> wrote:
>> Hallo,
>>
>> Am 24.01.26 um 10:07 schrieb Dr. Joachim Neudert:
>>> Herbert Albrecht <albrechth99@outlook.com> wrote:
>>>
>>>>
>>>> Natürlich fremdeln auch einige Amerikaner damit. Es gab da mal ein Lied
>>>> drüber (https://en.wikipedia.org/wiki/Little_Boxes), ich hatte aber den
>>>> Eindruck, dass die meisten sich damit wohl fühlen.
>>>>
>>>
>>> Ich kannte den Song nicht. Hab ihn mir schnell mal angehört und angesehen.
>>> Was Pete Seeger  (bekannter Aktivist und Folkmusiker) da Anfang der
>>> Sechzigerjahre höhnisch verspottet, wäre heute der Wunschtraum von 60 %
>>> aller Amerikaner. Ein eigenes kleines Haus in der Vorstadt, von dem aus man
>>> die Kinder groß zieht, zur Schule und zur Universität schicken kann.
>>>
>>> Das wurde den Menschen jetzt alles genommen.
>>>
>>> Wenn man diesen verwöhnten, biederen Lebensentwurf der Sechzigerjahre
>>> gegenüberstellt mit dem San Francisco von heute, wo die Fentanyl-Zombies in
>>> verrenkten  Posen auf den Straßen von San Francisco ataktisch herumstehen
>>> und in billigen Trekking-Zelten hausen, darf man sich schon fragen wie es
>>> dazu kam.
>>
>> Laut dem Wikipedia-Artikel zu San Francisco Im Abschnitt "Kriminalität"
>> https://de.wikipedia.org/wiki/San_Francisco#Kriminalit%C3%A4t
>>
>> "Kriminalität
>>
>> Die Nähe zum Silicon Valley mit High-Tech-Unternehmen wie Apple und
>> Facebook hat die Preise für Mietwohnungen und Häuser in der Stadt in den
>> vergangenen Jahren explodieren lassen. Nach Schätzungen haben in San
>> Francisco und der Bay-Area um die 40.000 Menschen keine Wohnung. Wie in
>> vielen US-amerikanischen Großstädten finden sich auf den Straßen
>> Notunterkünfte aus Campingzelten, zugleich werden öffentliche Plätze
>> durch das Fehlen von Parkbänken so gestaltet, dass der dauerhafte
>> Aufenthalt von Obdachlosen erschwert wird."
>>
>> "In San Francisco treten entgegengesetzte Superlative wie die teuersten
>> Mieten, die größte Obdachlosigkeit, die meisten Superreichen und die
>> höchste Ungleichheit der USA aufeinander."
>>
>> Bernd Mayer
>>
> 
> Heute schauen manche Innenstadtviertel so aus:
> 
> https://youtube.com/shorts/5d2lfKhxhxw?si=Jj55xp_FO5Zx4pD6

diese Videos sind mir bekannt.
Das ist erschreckend.

Über Fentanyl habe ich gelesen:
"Seit 2004 wird Fentanyl als Lutschtabletten vom US-Militär in der 
Versorgung von Verwundeten auf dem Gefechtsfeld als Alternative zu 
Morphin empfohlen."

Meiner Meinung nach hängt Drogenkonsum allgemein stark mit 
Kriegssituationen zusammen.

Über Trump jr. und seine Ex-Freundin hatte ich auch Videos gesehen, auf 
denen man vermuten konnte, daß die Drogen nehmen.

Interessant finde ich auch diese Nachrichten:

https://www.tagesspiegel.de/internationales/bericht-aus-dem-weissen-haus-elon-war-auf-drogen--trump-aussert-sich-intern-zu-streit-mit-musk-13845457.html

"Bericht aus dem Weißen Haus: „Elon war auf Drogen“ – Trump äußert sich 
intern zum Streit mit Musk

Der angebliche Drogenkonsum des Tech-Milliardärs ist seit Tagen Thema in 
Washington. Auch Trump soll mit Mitarbeitern darüber gesprochen haben."

und

https://www.n-tv.de/der_tag/Bericht-Hoher-Drogenkonsum-im-Weissen-Haus-unter-Trump-article24787290.html

"Der TagBericht: Hoher Drogenkonsum im Weißen Haus unter Trump
06.03.2024, 15:47 Uhr

Wer im Weißen Haus arbeitet, ist zweifelsohne einem großen Druck 
ausgesetzt. Viele Mitarbeiter greifen deshalb offenbar zu Beruhigungs- 
oder Aufputschmitteln. Während der Amtszeit von Ex-US-Präsident Donald 
Trump sei der Umgang besonders lax gewesen. Laut einem Bericht des 
US-Verteidigungsministeriums teilte die medizinische Einheit des Weißen 
Hauses bereitwillig verschreibungspflichtige Medikamente und sogar harte 
Drogen aus, wie der "Stern" berichtet. "Es war wie im Wilden Westen", 
zitiert das Magazin "Rolling Stone" einen Zeugen. "Das war alles sehr 
locker. Was immer irgendwer brauchte, besorgte man eben."

und

"Donald Trump: Diesen Drogen-Bericht hätte Trump lieber geheim gehalten

Diesen Bericht hätte Donald Trump wohl lieber unter Verschluss gehalten. 
Wie ehemalige Mitarbeiter des früheren US-Präsidenten jetzt behaupten, 
sei das Weiße Haus während Trumps Amtszeit regelrecht von Drogen 
überschwemmt gewesen."

"Donald Trumps Mitarbeiter sollen während seiner Zeit im Weißen Haus 
regelmäßig zu Drogen gegriffen haben, um die ständig wechselnden Launen 
des früheren US-Präsidenten ertragen zu können."


Bernd Mayer



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#655434 — Re: ong von 1962

FromBernd Mayer <beam.bam.boom@proton.me>
Date2026-01-24 22:09 +0100
SubjectRe: ong von 1962
Message-ID<10l3cdp$2mahb$2@news.nntp4.net>
In reply to#655353
Hallo,

Am 24.01.26 um 15:38 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Bernd Mayer <beam.bam.boom@proton.me> wrote:
>> Hallo,
>>
>> Am 24.01.26 um 10:07 schrieb Dr. Joachim Neudert:
>>> Herbert Albrecht <albrechth99@outlook.com> wrote:
>>>
>>>>
>>>> Natürlich fremdeln auch einige Amerikaner damit. Es gab da mal ein Lied
>>>> drüber (https://en.wikipedia.org/wiki/Little_Boxes), ich hatte aber den
>>>> Eindruck, dass die meisten sich damit wohl fühlen.
>>>>
>>>
>>> Ich kannte den Song nicht. Hab ihn mir schnell mal angehört und angesehen.
>>> Was Pete Seeger  (bekannter Aktivist und Folkmusiker) da Anfang der
>>> Sechzigerjahre höhnisch verspottet, wäre heute der Wunschtraum von 60 %
>>> aller Amerikaner. Ein eigenes kleines Haus in der Vorstadt, von dem aus man
>>> die Kinder groß zieht, zur Schule und zur Universität schicken kann.
>>>
>>> Das wurde den Menschen jetzt alles genommen.
>>>
>>> Wenn man diesen verwöhnten, biederen Lebensentwurf der Sechzigerjahre
>>> gegenüberstellt mit dem San Francisco von heute, wo die Fentanyl-Zombies in
>>> verrenkten  Posen auf den Straßen von San Francisco ataktisch herumstehen
>>> und in billigen Trekking-Zelten hausen, darf man sich schon fragen wie es
>>> dazu kam.
>>
>> Laut dem Wikipedia-Artikel zu San Francisco Im Abschnitt "Kriminalität"
>> https://de.wikipedia.org/wiki/San_Francisco#Kriminalit%C3%A4t
>>
>> "Kriminalität
>>
>> Die Nähe zum Silicon Valley mit High-Tech-Unternehmen wie Apple und
>> Facebook hat die Preise für Mietwohnungen und Häuser in der Stadt in den
>> vergangenen Jahren explodieren lassen. Nach Schätzungen haben in San
>> Francisco und der Bay-Area um die 40.000 Menschen keine Wohnung. Wie in
>> vielen US-amerikanischen Großstädten finden sich auf den Straßen
>> Notunterkünfte aus Campingzelten, zugleich werden öffentliche Plätze
>> durch das Fehlen von Parkbänken so gestaltet, dass der dauerhafte
>> Aufenthalt von Obdachlosen erschwert wird."
>>
>> "In San Francisco treten entgegengesetzte Superlative wie die teuersten
>> Mieten, die größte Obdachlosigkeit, die meisten Superreichen und die
>> höchste Ungleichheit der USA aufeinander."
>>
>> Bernd Mayer
>>
> 
> Heute schauen manche Innenstadtviertel so aus:
> 
> https://youtube.com/shorts/5d2lfKhxhxw?si=Jj55xp_FO5Zx4pD6

diese Videos sind mir bekannt.
Das ist erschreckend.

Über Fentanyl habe ich gelesen:
"Seit 2004 wird Fentanyl als Lutschtabletten vom US-Militär in der 
Versorgung von Verwundeten auf dem Gefechtsfeld als Alternative zu 
Morphin empfohlen."

Meiner Meinung nach hängt Drogenkonsum allgemein stark mit 
Kriegssituationen zusammen.

Über Trump jr. und seine Ex-Freundin hatte ich auch Videos gesehen, auf 
denen man vermuten konnte, daß die Drogen nehmen.

Interessant finde ich auch diese Nachrichten:

https://www.tagesspiegel.de/internationales/bericht-aus-dem-weissen-haus-elon-war-auf-drogen--trump-aussert-sich-intern-zu-streit-mit-musk-13845457.html

"Bericht aus dem Weißen Haus: „Elon war auf Drogen“ – Trump äußert sich 
intern zum Streit mit Musk

Der angebliche Drogenkonsum des Tech-Milliardärs ist seit Tagen Thema in 
Washington. Auch Trump soll mit Mitarbeitern darüber gesprochen haben."

und

https://www.n-tv.de/der_tag/Bericht-Hoher-Drogenkonsum-im-Weissen-Haus-unter-Trump-article24787290.html

"Der TagBericht: Hoher Drogenkonsum im Weißen Haus unter Trump
06.03.2024, 15:47 Uhr

Wer im Weißen Haus arbeitet, ist zweifelsohne einem großen Druck 
ausgesetzt. Viele Mitarbeiter greifen deshalb offenbar zu Beruhigungs- 
oder Aufputschmitteln. Während der Amtszeit von Ex-US-Präsident Donald 
Trump sei der Umgang besonders lax gewesen. Laut einem Bericht des 
US-Verteidigungsministeriums teilte die medizinische Einheit des Weißen 
Hauses bereitwillig verschreibungspflichtige Medikamente und sogar harte 
Drogen aus, wie der "Stern" berichtet. "Es war wie im Wilden Westen", 
zitiert das Magazin "Rolling Stone" einen Zeugen. "Das war alles sehr 
locker. Was immer irgendwer brauchte, besorgte man eben."

und

https://www.news.de/politik/857623555/donald-trump-drogen-bericht-ueberschattet-us-wahlkampf-mitarbeiter-nahmen-angeblich-speed-und-xanax-um-trump-zu-ertragen/1/

"Donald Trump: Diesen Drogen-Bericht hätte Trump lieber geheim gehalten

Diesen Bericht hätte Donald Trump wohl lieber unter Verschluss gehalten. 
Wie ehemalige Mitarbeiter des früheren US-Präsidenten jetzt behaupten, 
sei das Weiße Haus während Trumps Amtszeit regelrecht von Drogen 
überschwemmt gewesen."

"Donald Trumps Mitarbeiter sollen während seiner Zeit im Weißen Haus 
regelmäßig zu Drogen gegriffen haben, um die ständig wechselnden Launen 
des früheren US-Präsidenten ertragen zu können."


Bernd Mayer

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