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Groups > ger.ct > #652338 > unrolled thread

eine kleine Dystopie

Started by"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
First post2025-12-09 08:56 +0100
Last post2025-12-10 15:31 +0100
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Contents

  eine kleine Dystopie "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2025-12-09 08:56 +0100
    Re: eine kleine Dystopie Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2025-12-09 09:29 +0100
      Re: eine kleine Dystopie Georg Gruber <g.gruber_hauwech@gmx.net> - 2025-12-09 09:53 +0100
        Re: eine kleine Dystopie Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2025-12-09 12:07 +0100
          Re: eine kleine Dystopie Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-12-09 11:30 +0000
    Re: eine kleine Dystopie "F. W." <me@home.invalid> - 2025-12-09 09:42 +0100
      Re: eine kleine Dystopie Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-12-09 08:55 +0000
        Re: eine kleine Dystopie "F. W." <me@home.invalid> - 2025-12-09 10:38 +0100
          Re: eine kleine Dystopie "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2025-12-09 10:40 +0100
          Re: eine kleine Dystopie Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-12-09 09:41 +0000
            Re: eine kleine Dystopie "F. W." <me@home.invalid> - 2025-12-09 10:49 +0100
            Re: eine kleine Dystopie Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2025-12-09 14:45 +0100
              Re: eine kleine Dystopie Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-12-09 13:51 +0000
          Re: eine kleine Dystopie Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2025-12-09 14:43 +0100
            Re: eine kleine Dystopie "F. W." <me@home.invalid> - 2025-12-09 15:30 +0100
              Re: eine kleine Dystopie Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-12-09 14:47 +0000
            Re: eine kleine Dystopie Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2025-12-09 14:33 +0000
              Re: eine kleine Dystopie Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-12-09 14:52 +0000
              Re: eine kleine Dystopie Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-12-09 17:42 +0100
      Re: eine kleine Dystopie Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2025-12-09 14:37 +0100
        Re: eine kleine Dystopie "F. W." <me@home.invalid> - 2025-12-09 15:42 +0100
    Re: eine kleine Dystopie Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2025-12-09 14:20 +0100
      Re: eine kleine Dystopie Rick Szabo <rickszabo@web.de> - 2025-12-09 17:56 +0000
        Re: eine kleine Dystopie Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-12-09 22:30 +0100
          Re: eine kleine Dystopie Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2025-12-10 15:31 +0100

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#652338 — eine kleine Dystopie

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2025-12-09 08:56 +0100
Subjecteine kleine Dystopie
Message-ID<10h8ko4$1afrv$4@solani.org>
Am 09.12.25 um 08:24 schrieb F. W.:
 > Am 09.12.2025 um 07:53 schrieb Michael Bode:
 >
 >> "F. W." <me@home.invalid> writes:
 >>
 >>> Aber wer ist ein größerer Spezialist für seine Bedürfnisse als
 >>> man selbst? Der Staat muss immer übergriffiger werden, wenn er
 >>> etwas will, was die Bürger noch nicht wollen und er nicht mal
 >>> zuhören kann.
 >>
 >> Der böse Staat zwingt dich also E-Autos zu kaufen? Wieviele musstest
 >> du denn schon kaufen? Und wo stehen die jetzt?
 >>
 >
 > Ab 2035 werde ich wohl, wenn ich einen Neuwagen haben will, ein E-Auto
 > kaufen. Zwar wird diskutiert, aber abgeschafft ist das Verbrennerverbot
 > faktisch noch nicht.
 >
 > FW
 >
Das ist so tot wie sonst was.

Und heute lache ich mich scheckig über die SZ, die im Wirtschaftsteil 
die Netzentgelte für Gasheizungen für das Jahr 2044 auf 4400 Euro 
hochrechnet, das 10-fache von heute. Ja freilich. Bis dahin haben wir 
die Neufünfländer für einen symbolischen Euro an Putin zurückverkauft 
und unsere neue Regierung hat Nordstream IV in der Planung.


CO2-Abgabe steigt? Ich glaube an Brecht: Erst kommt das Fressen, dann 
die Moral. Nachdem jetzt breite Bevölkerungsschichten verarmen und 
Arbeitsplätze ausserhalb des Handwerks höchst zukunfts-unsicher sind, 
sowie Studienanfänger damit rechnen dürfen 10 Jahre später einen 
Rentenanspruch zu erwerben (Frau Bas hat das empfohlen) als der 
16-Jährige Lehrling der gleich Geld verdient im elterlichen 
Sanitärbetrieb- solange glaube ich auch nicht mehr an eine steigende 
CO2-Abgabe.


Das ist nicht so daß ich irgendetwas davon gut heiße. Ich konstatiere 
nur, als "Innocent Bystander". Es wird etwa so kommen, nur die 
Neufünfländer werden uns wohl doch bleiben.



-- 
Ammersee
Meer braucht's ned

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#652339

FromRuediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de>
Date2025-12-09 09:29 +0100
Message-ID<10h8q6g.678.1@privat.lahls.de>
In reply to#652338
*Dr. Joachim Neudert* schrieb:

> Und heute lache ich mich scheckig über die SZ, die im Wirtschaftsteil
> die Netzentgelte für Gasheizungen für das Jahr 2044 auf 4400 Euro
> hochrechnet, das 10-fache von heute. Ja freilich. Bis dahin haben wir
> die Neufünfländer für einen symbolischen Euro an Putin zurückverkauft
> und unsere neue Regierung hat Nordstream IV in der Planung.

Die DDR geben wir an Polen ab. Die wollen ja noch Reparationen von uns
und haben ja im eigenen Land bewiesen, dass sie das mit dem
"auferstanden aus Ruinen" gut können. Wenn wir gut verhandeln, bringen
die Polen dann noch bei uns kostenfrei Straßen, Brücken und die Schienen
in Ordnung.
-- 
bis denne

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#652341

FromGeorg Gruber <g.gruber_hauwech@gmx.net>
Date2025-12-09 09:53 +0100
Message-ID<6F83A156FF59F717@ggruber793.news.solani.org>
In reply to#652339
Am 09.12.2025 um 09:29 schrieb Ruediger Lahl:
> *Dr. Joachim Neudert* schrieb:
> 
>> Und heute lache ich mich scheckig über die SZ, die im Wirtschaftsteil
>> die Netzentgelte für Gasheizungen für das Jahr 2044 auf 4400 Euro
>> hochrechnet, das 10-fache von heute. Ja freilich. Bis dahin haben wir
>> die Neufünfländer für einen symbolischen Euro an Putin zurückverkauft
>> und unsere neue Regierung hat Nordstream IV in der Planung.
> 
> Die DDR geben wir an Polen ab. Die wollen ja noch Reparationen von uns

Das ist aber das genaue Gegenteil von Reparationen.


LG Georg

-- 
Wenn die Kinder beginnen, einander von der "Guten alten Zeit" zu erzählen,
dann fühlt man sich erstmals so richtig alt.

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#652358

FromRuediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de>
Date2025-12-09 12:07 +0100
Message-ID<10h93eh.nk.1@privat.lahls.de>
In reply to#652341
*Georg Gruber* schrieb:

> Am 09.12.2025 um 09:29 schrieb Ruediger Lahl:
>> *Dr. Joachim Neudert* schrieb:
>>
>>> Und heute lache ich mich scheckig über die SZ, die im Wirtschaftsteil
>>> die Netzentgelte für Gasheizungen für das Jahr 2044 auf 4400 Euro
>>> hochrechnet, das 10-fache von heute. Ja freilich. Bis dahin haben wir
>>> die Neufünfländer für einen symbolischen Euro an Putin zurückverkauft
>>> und unsere neue Regierung hat Nordstream IV in der Planung.
>>
>> Die DDR geben wir an Polen ab. Die wollen ja noch Reparationen von uns
>
> Das ist aber das genaue Gegenteil von Reparationen.

Pff, sie können ja nen Parkplatz draus machen.

2044 ist das sowieso komplett entvölkert. Leben ja schon heute nur noch
Ewiggestrige dort, die der russischen Besatzung und der Stasi
nachweinen, statt ihre Bundesländer voran zu bringen.

Ach ja, Berlin ist natürlich inklusive. Prima Parkplatz...
-- 
bis denne

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#652362

FromUlf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid>
Date2025-12-09 11:30 +0000
Message-ID<1765279833-2991@newsgrouper.org>
In reply to#652358
Lahl lallt:

> *Georg Gruber* schrieb:
> 
> > Am 09.12.2025 um 09:29 schrieb [...] Lahl:


> >> Die DDR geben wir an Polen ab. Die wollen ja noch Reparationen von uns
> >
> > Das ist aber das genaue Gegenteil von Reparationen.
> 
> Pff, sie können ja nen Parkplatz draus machen.
> 
> 2044 ist das sowieso komplett entvölkert. Leben ja schon heute nur noch
> Ewiggestrige dort

Du hast Dich als ewiggestrig geoutet,
Lahl, mit Deiner Wortwahl.

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#652340

From"F. W." <me@home.invalid>
Date2025-12-09 09:42 +0100
Message-ID<mpq5ogF9a57U1@mid.individual.net>
In reply to#652338
Am 09.12.2025 um 08:56 schrieb Dr. Joachim Neudert:

> konstatiere nur, als "Innocent Bystander". Es wird etwa so kommen, 
> nur die Neufünfländer werden uns wohl doch bleiben.

Jeder glaubt, dass Klimawandel, Verbrennerverbot, fehlendes Gas aus
Russland und Elektroinitiativen immer bestehen werden.

Nein, das werden sie nicht. Der Klimawandel wird schon durch den
Technikfortschritt mit weniger CO2 befeuert. Und natürlich wird der CO2-
Eintrag langfristig sinken.

Vom Verbrennerverbot werden nur strengere Grenzwerte übrig bleiben und
selbstverständlich wird nach Putins Tod eine Normalisierung zwischen uns
und Russland stattfinden, an deren Ende natürlich wieder russisches Gas
bei uns verbrannt wird.

Denn ansonsten wird viel zu viel Geld verbrannt und das werden sich die
Leute nicht mehr lange ansehen.

Und natürlich werden wieder Kernkraftwerke gebaut werden, wenn auch
völlig andere als die, die wir kennen. Schon der Energiehunger der KI
wird dafür sorgen.

FW

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#652343

FromUlf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid>
Date2025-12-09 08:55 +0000
Message-ID<1765270538-2991@newsgrouper.org>
In reply to#652340
"F. W." <me@home.invalid> posted:

> Am 09.12.2025 um 08:56 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> 
> > konstatiere nur, als "Innocent Bystander". Es wird etwa so kommen, 
> > nur die Neufünfländer werden uns wohl doch bleiben.
> 
> Jeder glaubt, dass Klimawandel, Verbrennerverbot, fehlendes Gas aus
> Russland und Elektroinitiativen immer bestehen werden.
> 
> Nein, das werden sie nicht. Der Klimawandel wird schon durch den
> Technikfortschritt mit weniger CO2 befeuert. Und natürlich wird der CO2-
> Eintrag langfristig sinken.

Dadurch sinkt aber noch nicht der CO2-Gehalt der Luft...

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#652344

From"F. W." <me@home.invalid>
Date2025-12-09 10:38 +0100
Message-ID<mpq91fF9po1U2@mid.individual.net>
In reply to#652343
Am 09.12.2025 um 09:55 schrieb Ulf Kutzner:

>> 
>> Nein, das werden sie nicht. Der Klimawandel wird schon durch den 
>> Technikfortschritt mit weniger CO2 befeuert. Und natürlich wird 
>> der CO2- Eintrag langfristig sinken.
> 
> Dadurch sinkt aber noch nicht der CO2-Gehalt der Luft...
> 

Das können wir nur hoffen. Denn CO2 ist lebensnotwendig für das Leben
auf der Erde. Eine CO2-freie Erde, wie mal jemand offenbar mit
Holzabitur sich gewünscht hat, würde Wissenschaftlern echte Sorgen machen.

FW

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#652345

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2025-12-09 10:40 +0100
Message-ID<10h8qqg$1afrv$6@solani.org>
In reply to#652344
Am 09.12.25 um 10:38 schrieb F. W.:
> Am 09.12.2025 um 09:55 schrieb Ulf Kutzner:
> 
>>>
>>> Nein, das werden sie nicht. Der Klimawandel wird schon durch den 
>>> Technikfortschritt mit weniger CO2 befeuert. Und natürlich wird der 
>>> CO2- Eintrag langfristig sinken.
>>
>> Dadurch sinkt aber noch nicht der CO2-Gehalt der Luft...
>>
> 
> Das können wir nur hoffen. Denn CO2 ist lebensnotwendig für das Leben
> auf der Erde. Eine CO2-freie Erde, wie mal jemand offenbar mit
> Holzabitur sich gewünscht hat, würde Wissenschaftlern echte Sorgen machen.
> 
> FW
> 

Aber nur kurz, bis alle verhungert sind.

-- 
Ammersee
Meer braucht's ned

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#652346

FromUlf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid>
Date2025-12-09 09:41 +0000
Message-ID<1765273287-2991@newsgrouper.org>
In reply to#652344
"F. W." <me@home.invalid> posted:

> Am 09.12.2025 um 09:55 schrieb Ulf Kutzner:
> 
> >> 
> >> Nein, das werden sie nicht. Der Klimawandel wird schon durch den 
> >> Technikfortschritt mit weniger CO2 befeuert. Und natürlich wird 
> >> der CO2- Eintrag langfristig sinken.
> > 
> > Dadurch sinkt aber noch nicht der CO2-Gehalt der Luft...
> > 
> 
> Das können wir nur hoffen. Denn CO2 ist lebensnotwendig für das Leben
> auf der Erde.

Hat auch mit den werten von vor 100 Jahren funktioniert.

> Eine CO2-freie Erde, wie mal jemand offenbar mit
> Holzabitur sich gewünscht hat, würde Wissenschaftlern echte Sorgen machen.

Dürfte von uns hier keiner anstreben, ebensowenig
wie atomfreie Zonen auf derselben.

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#652348

From"F. W." <me@home.invalid>
Date2025-12-09 10:49 +0100
Message-ID<mpq9l2F9uf0U1@mid.individual.net>
In reply to#652346
Am 09.12.2025 um 10:41 schrieb Ulf Kutzner:


>>>> Nein, das werden sie nicht. Der Klimawandel wird schon durch
>>>> den Technikfortschritt mit weniger CO2 befeuert. Und natürlich
>>>> wird der CO2- Eintrag langfristig sinken.
>>> 
>>> Dadurch sinkt aber noch nicht der CO2-Gehalt der Luft...
>>> 
>> 
>> Das können wir nur hoffen. Denn CO2 ist lebensnotwendig für das
>> Leben auf der Erde.
> 
> Hat auch mit den werten von vor 100 Jahren funktioniert.
> 

Als es noch eine Milliarde weniger Menschen gab?

>> Eine CO2-freie Erde, wie mal jemand offenbar mit Holzabitur sich
>> gewünscht hat, würde Wissenschaftlern echte Sorgen machen.

> Dürfte von uns hier keiner anstreben, ebensowenig wie atomfreie
> Zonen auf derselben.

Hier nicht.

FW

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#652384

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2025-12-09 14:45 +0100
Message-ID<mpqng4Fc6bkU2@mid.individual.net>
In reply to#652346
Am 09.12.25 um 10:41 schrieb Ulf Kutzner:

> Dürfte von uns hier keiner anstreben, ebensowenig
> wie atomfreie Zonen auf derselben.

Was ist hier mit "atomfrei" gemeint?
Menschen bestehen aus Atome.
Die radioaktiven Zerfallsprodukte von Uran..
erhöhen die Wahrscheinlichkeit von Krebs.

-- 
<http://www.hermann-riemann.de> bzw.:
<https://www.hermann-riemann.eu/de>

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#652387

FromUlf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid>
Date2025-12-09 13:51 +0000
Message-ID<1765288275-2991@newsgrouper.org>
In reply to#652384
Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> posted:

> Am 09.12.25 um 10:41 schrieb Ulf Kutzner:
> 
> > Dürfte von uns hier keiner anstreben, ebensowenig
> > wie atomfreie Zonen auf derselben.
> 
> Was ist hier mit "atomfrei" gemeint?
> Menschen bestehen aus Atome.

Und doch muß man Sachen wie
https://www.deutschlandfunkkultur.de/ei-wer-strahlt-denn-da-100.html
lesen und rauft sich die Haare.

Neutronensterne und Extremvakuum
sind ja nicht gerade wohnlich.

Gruß, ULF

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#652383

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2025-12-09 14:43 +0100
Message-ID<mpqnbaFc6bkU1@mid.individual.net>
In reply to#652344
Am 09.12.25 um 10:38 schrieb F. W.:

> Denn CO2 ist lebensnotwendig für das Leben auf der Erde.

Stimmt nicht ganz. Es soll Lebewesen geben die H₂S verwenden.

Die Frage nach CO₂ ist ein Mengen Problem.
Zu wenig, und wir haben Eiszeit.
Zu viel, und wir haben Heißzeit.

Momentan steuern wie auf zu viel hin.
Und das noch zu schnell.
Bakterien und Viren können ich dem wegen kurzer
Reproduktionszeit schnell anpassen.
Größere Lebewesen, wie Menschen eher nicht.

-- 
<http://www.hermann-riemann.de> bzw.:
<https://www.hermann-riemann.eu/de>

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#652391

From"F. W." <me@home.invalid>
Date2025-12-09 15:30 +0100
Message-ID<mpqq3qFcks1U1@mid.individual.net>
In reply to#652383
Am 09.12.2025 um 14:43 schrieb Hermann Riemann:

> 
> Stimmt nicht ganz. Es soll Lebewesen geben die H₂S verwenden.
> 

Ich vermute, wir beide nicht.

> Die Frage nach CO₂ ist ein Mengen Problem. Zu wenig, und wir haben 
> Eiszeit. Zu viel, und wir haben Heißzeit.

Ja, das sieht man ja an anderen Planten.

> Momentan steuern wie auf zu viel hin. Und das noch zu schnell. 
> Bakterien und Viren können ich dem wegen kurzer Reproduktionszeit 
> schnell anpassen. Größere Lebewesen, wie Menschen eher nicht.

Die reicheren Gegenden schon. Ich war mal in Abu Dhabi. 2012 waren es da
44° C im Schatten. Natürlich ist kaum jemand draußen herumgelaufen. Das
ging erst abends.

Tagsüber saßen wir im klimatisierten Restaurants oder Einkaufszentren,
die teilweise mit den Etihad-Towers, wo wir gewohnt haben, durch Tunnel
verbunden waren. Dort gibt es sogar Klimaanlagen in Tiefgaragen und
Aufzügen. Wir sind ein Entwicklungsland gegen die.

Die erzeugen Strom überwiegend aus Gaskraftwerken, aus Gas das bei der
Ölförderung nebenbei mit anfällt. Auch ein KKW haben sie, das liefert
aber nur 25 %. Photovoltaik haben sie auch. Das lohnt da natürlich immens.

Will heißen: Die Ölscheichs werden den Klimawandel garantiert überleben.
Schon weil sie Unmassen an Energie haben. Deshalb interessiert sie der
Klimawandel vermutlich auch nicht so besonders. Da war es immer schon
sehr heiß und dann kühlen sie eben. Zur Not bauen sie die Stadt einfach
unter die Erde und werden zu Morlocks...

FW

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#652395

FromUlf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid>
Date2025-12-09 14:47 +0000
Message-ID<1765291631-2991@newsgrouper.org>
In reply to#652391
"F. W." <me@home.invalid> posted:

> Am 09.12.2025 um 14:43 schrieb Hermann Riemann:
> 
> > 
> > Stimmt nicht ganz. Es soll Lebewesen geben die H₂S verwenden.
> > 
> 
> Ich vermute, wir beide nicht.

Und wie verwendest Du CO2?

Du produzierst es und solltest es nicht zu schnell abatmen.

Deutlich erhöhte CO2-Konzentrationen behindern allerdings die Denkleistung.

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#652392

FromStefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich)
Date2025-12-09 14:33 +0000
Message-ID<1t69383324i2d7a34n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at>
In reply to#652383
On Tue, 09 Dec 2025 14:43:06 Hermann Riemann wrote:
> Die Frage nach CO₂ ist ein Mengen Problem. [...]
> Bakterien und Viren können ich dem wegen kurzer
> Reproduktionszeit schnell anpassen.

Wie wirkt sich der CO2-Gehalt in der Luft denn auf Viren aus?

Servus,
   Stefan

-- 
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Stefan, mit dem kaputten Sticker der Lebensfreude.
(Sloganizer)

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#652396

FromUlf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid>
Date2025-12-09 14:52 +0000
Message-ID<1765291929-2991@newsgrouper.org>
In reply to#652392
Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) posted:

> On Tue, 09 Dec 2025 14:43:06 Hermann Riemann wrote:
> > Die Frage nach CO₂ ist ein Mengen Problem. [...]
> > Bakterien und Viren können ich dem wegen kurzer
> > Reproduktionszeit schnell anpassen.
> 
> Wie wirkt sich der CO2-Gehalt in der Luft denn auf Viren aus?

Der oder das Gelbverzwergungsvirus ist bei höherem
Gehalt erfolgreicher im Befall von Süßgräsern/
Getreidekulturen. Ja, der Unterschied mag pflanzenseitig
sein.

Gruß, ULF

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#652403

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2025-12-09 17:42 +0100
Message-ID<10h9jhp$uj07$2@dont-email.me>
In reply to#652392
Salve allerseits,

Stefan Froehlich schrieb:
> On Tue, 09 Dec 2025 14:43:06 Hermann Riemann wrote:
>
>> Die Frage nach CO₂ ist ein Mengen Problem. [...] Bakterien und Viren
>> können ich dem wegen kurzer Reproduktionszeit schnell anpassen.
> 
> Wie wirkt sich der CO2-Gehalt in der Luft denn auf Viren aus?
> 
+--- <hier abknabbern> ---
| In den letzten Jahrzehnten stieg der CO2-Gehalt der Atmosphäre immer
| weiter an. Eine Ursache sind durch Menschen verursachte Emissionen wie
| die Beheizung von Wohnungen, Industrie, Verkehr und Viehzucht. Die
| Weltbevölkerung wird weiter wachsen. Bereits in 35 Jahren sollen mehr
| als 9 Milliarden Menschen auf der Erde leben. All diese Menschen
| brauchen Nahrung, Kleidung, Wohnraum usw., was den CO2-Gehalt weiter in
| die Höhe treiben wird. Die heute gegenwärtigen 400 μmol/ mol CO2 in der
| Atmosphäre werden bis zum Ende des Jahrhunderts um 60 Prozent auf 650
| μmol/mol CO2 ansteigen. Welche Folgen wird das für unsere Landwirtschaft
| haben?
|
| *Auswirkungen eines hohen CO2-Gehalts ambivalent*
|
| Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben bereits untersucht, wie sich
| der Klimawandel und insbesondere der erhöhte CO2-Gehalt auf die Pflanzen
| auswirken könnten. Bei gesunden Pflanzen kann ein Anstieg des
| CO2-Gehalts sowohl positive als auch negative Folgen haben. Einige
| Studien zeigten, dass Pflanzen unter diesen Bedingungen besser wachsen
| und demnach die Ernten üppiger ausfallen könnten. Denn bei Pflanzen, die
| unter einem erhöhten CO2-Gehalt aufwuchsen, ließen sich gesteigerte
| Photosyntheseraten nachweisen. Die Pflanzen nehmen die benötigte Menge
| CO2, den Rohstoff für die Photosynthese, besser auf und können ihre
| Stomata stärker geschlossen halten. So sind sie in der Lage, das
| Sonnenlicht, aber auch das Wasser, effektiver zu nutzen, denn
| geschlossene Stomata helfen, Wasser zu sparen.
|
| *Weniger Nährstoffe*?
|
| Mehr CO2 in der Atmosphäre kann sich aber auch negativ auf unsere Flora
| auswirken, indem das Gas die Stoffwechselvorgänge in den Pflanzen
| verändert. Das kann passieren, wenn sich das Verhältnis von Kohlenstoff
| und Stickstoff durch höhere Wachstums- und Photosyntheseraten ändert.
| Dann nimmt der Gehalt an Stickstoff in den Blätter zu Gunsten des
| Kohlenstoffgehaltes ab. Ein erhöhter CO2-Gehalt verändert auch den
| Proteingehalt von Getreide und sorgt möglicherweise dafür, dass unsere
| Nahrung weniger nahrhaft wird.
|
| *Wie steht es um die Anfälligkeit der Pflanzen*?
|
| Wie sich die Epidemiologie der bedeutendsten Pflanzenpathogenen unter
| erhöhtem CO2-Gehalt entwickeln würde, ist noch nahezu unerforscht. In
| einer aktuellen Studie haben Wissenschaftler nun untersucht, wie sich
| ein erhöhter CO2-Gehalt auf den Befall des Weizens (Triticum
| aestivum)mit ertragsrelevanten Viren auswirkt. Am Beispiel eines
| weltweit am weitesten verbreiteten Pflanzenvirus, der
| Gelbverzwergungsvirus, untersuchten die Forscher mögliche Auswirkungen.
|
| Das Gelbverzwergungsvirus befällt vorwiegend Süßgräser und damit
| wichtige Getreidesorten wie Weizen, Gerste (Hordeum vulgare), oder
| Roggen (Secale Cereale). Die Infektion von Pflanzen erfolgt nicht
| direkt, sondern über Blattläuse, die das Virus in sich tragen. Saugen
| die Blattläuse an den Blättern einer Pflanze, wird dabei das Virus in
| das Phloem der Pflanzen übertragen und vermehrt sich.
|
| *Gezielter Virenbefall unter verschiedenen CO2-Bedingungen*
|
| In ihrem Versuch teilten die Wissenschaftler 96 Pflanzen in zwei Gruppen
| auf. Die eine Hälfte zogen sie unter herkömmlichen CO2-Bedingungen auf
| (400 μmol/ mol CO2), die andere Gruppe unter den erwarteten 650 μmol/mol
| CO2. Nach 10 Tagen setzten die Forscher auf jeweils einem Blatt von der
| Hälfte der Pflanzen Blattläuse aus, die mit dem Gelbverzwergungsvirus
| infiziert waren. Einen Monat später ernteten die Wissenschaftler die
| jungen Pflanzen und untersuchten ihren Virusbefall und den Schaden, den
| die Viren angerichtet hatten. Das Ergebnis: Der hohe CO2-Gehalt hatte
| die Vermehrung des Gelbverzwergungsvirus in Weizen um 37 Prozent erhöht.
|
| *Größere Blätter, mehr Viren*?
|
| Nun könnte man vermuten, dass die verstärkte Infektion einfach darauf
| zurückzuführen ist, dass Pflanzen unter hohem CO2-Gehalt schneller
| wachsen und den Läusen somit mehr Blattfläche zur Verfügung steht, in
| der sich die Viren besser vermehren könnten. Das war aber in diesem
| Versuch nicht der Fall. Der CO2-Gehalt hatte Größe und Gewicht der
| jungen Weizenpflanzen nämlich nur marginal erhöht. Dieses Phänomen wurde
| auch bereits von anderen Wissenschaftlern beobachtet, deren
| Weizenpflanzen unter erhöhten CO2-Bedingungen erst in späteren
| Wachstumsphasen größer wurden als die Pflanzen, die unter normalen
| CO2-Bedingugen aufwuchsen. Das nicht signifikant verbesserte Wachstum
| der jungen Weizenpflanzen in diesem Versuch korrelierte außerdem nicht
| mit dem Anstieg der Viren in diesen Pflanzen.
|
| Welche Mechanismen hinter diesem Phänomen stehen, muss erst noch in
| weiteren Studien erforscht werden. Die Ergebnisse der Wissenschaftler
| deuten aber darauf hin, dass Weizen und möglicherweise auch andere
| wichtige Nahrungspflanzen mit steigendem CO2-Gehalt in ihrer
| Schädlingsabwehr geschwächt und damit einem vermehrten Befall durch
| Viren ausgesetzt sein werden.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.pflanzenforschung.de/de/pflanzenwissen/journal/co2-anstieg-foerdert-virenbefall-weizen-gefahr-10416>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#652382

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2025-12-09 14:37 +0100
Message-ID<mpqn05Fc4ifU1@mid.individual.net>
In reply to#652340
Am 09.12.25 um 09:42 schrieb F. W.:

> Jeder glaubt, dass Klimawandel, Verbrennerverbot, fehlendes Gas aus
> Russland und Elektroinitiativen immer bestehen werden.

Immer sicher nicht. Aber 10 Jahre?

> Nein, das werden sie nicht. Der Klimawandel wird schon durch den
> Technikfortschritt mit weniger CO2 befeuert.

Der CO₂ Gehalt der Atmosphäre und etliche Temperatur ..
steigt immer noch.

> Und natürlich wird der CO2- Eintrag langfristig sinken.

Wenn der Nachschub fehlt ein paar Promille pro Jahrhundert.

> Vom Verbrennerverbot werden nur strengere Grenzwerte übrig bleiben

Gilt das auch für Panzer ..?

> und selbstverständlich wird nach Putins Tod eine Normalisierung zwischen uns
> und Russland stattfinden,

Nein, Putins Bande wird weiter herrschen.
Möglicherweise kommt es zu einem Bürgerkrieg ( Diadochenkämpfe )
Der FSB wird nicht nach meiner Einschätzung die Macht nicht
freiwillig abgeben.

> an deren Ende natürlich wieder russisches Gas bei uns verbrannt wird.

Auch die Förderung von Gas wird immer teurer,
weil die billigen Stellen leergepumpt sind.
Allerdings sind die Umweltschäden von Gas noch teurer,
aber das bezahlen erst mal Wehrlose,
bevor es gewisse Reiche betrifft.

> Denn ansonsten wird viel zu viel Geld verbrannt und das werden sich die
> Leute nicht mehr lange ansehen.

Durch Luxus.

> Und natürlich werden wieder Kernkraftwerke gebaut werden,

Und noch teurer abgebaut.

> wenn auch völlig andere als die, die wir kennen.

Aber nicht unbedingt besser.
Und mehr Abfall erhöht die Chance damit Erpressungen
auszuführen.
Etwas abgereichertes Uran aus Jugoslawien oder dem Irak
in die Wallstreet geblasen, dürfte Eindruck hinterlassen.

> Schon der Energiehunger der KI wird dafür sorgen.

Bis es an das Bezahlen für diese Energie geht.

-- 
<http://www.hermann-riemann.de> bzw.:
<https://www.hermann-riemann.eu/de>

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