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Groups > ger.ct > #650157 > unrolled thread

Wer das 3te Reich verpasst hat

Started byGoetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk>
First post2025-11-06 10:58 +0000
Last post2025-11-07 13:23 +0100
Articles 9 — 4 participants

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  Wer das 3te Reich verpasst hat Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2025-11-06 10:58 +0000
    Re: Wer das 3te Reich verpasst hat Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-11-07 11:03 +0100
      Re: Wer das 3te Reich verpasst hat Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2025-11-07 11:25 +0000
        Re: Wer das 3te Reich verpasst hat Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-11-07 13:10 +0100
      Re: Wer das 3te Reich verpasst hat Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2025-11-11 18:23 +0100
        Re: Wer das 3te Reich verpasst hat Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-11-11 18:54 +0100
    Re: Wer das 3te Reich verpasst hat Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> - 2025-11-07 11:14 +0100
      Re: Wer das 3te Reich verpasst hat Goetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk> - 2025-11-07 11:34 +0000
        Re: Wer das 3te Reich verpasst hat Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2025-11-07 13:23 +0100

#650157 — Wer das 3te Reich verpasst hat

FromGoetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk>
Date2025-11-06 10:58 +0000
SubjectWer das 3te Reich verpasst hat
Message-ID<8b7b8a32-cf05-461d-9ec7-7ce6fe3200c6@news.goetz.co.uk>
Yo,

UK zeigt gerade wie es damals dazu gekommen ist:

https://www.bbc.co.uk/sport/football/articles/c781xdjn0qwo

Dazu die "Juden sollten besser nicht hier sein"-Zonen bei 
Pro-Gaza-Märschen in London.

Heute Abend (6/11/25) soll es einen "friedlichen Protestmarsch" geben, 
der obiges weiter unterstreicht.

-- 

Cheers,
    G.

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#650202

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2025-11-07 11:03 +0100
Message-ID<10ekg5u$1ouac$1@dont-email.me>
In reply to#650157
Salve allerseits,

Goetz Schultz schrieb:
> Yo,
> 
> UK zeigt gerade wie es damals dazu gekommen ist: https://www.bbc.co.uk/sport/football/articles/c781xdjn0qwo
> Dazu die "Juden sollten besser nicht hier sein"-Zonen bei Pro-Gaza-Märschen
> in London.
> 
+--- <hier abknabbern> ---
| In Deutschland verfällt man bei den Polit-Stars hinter dem Pazifik, die
| meist so viel mehr Ausstrahlung besitzen als unsere Steinmeiers, Merkels
| oder Wadephuls, schnell ins Schwärmen – das gilt sowieso für die
| Redaktionsstuben der Republik – reicht aber durch das gesamte politische
| Gewerbe und betrifft dabei sowohl links als auch rechts.
|
| Für die linke Seite kommt nach Barack Obama und Kamala Harris jetzt
| Zohran Mamdani – der gewählte Bürgermeister von New York City. Der Sohn
| eines Postkolonialismus-Experten versteht sich als Sozialist, gibt aber
| genauso offen zu, dass für ihn politisch prägend vor allem der Kampf
| gegen Israel ist. Darüber hinaus ist er auch noch Muslim.
|
| In der Diversity-Skala ist er also für einen Mann recht weit oben –
| Grund genug für kaum verhohlene Euphorie bei deutschen Sozialisten,
| Sozialdemokraten, Linksliberalen und im journalistischen Metier bei den
| Auslandskorrespondenten. In der ohnehin schon linken taz fragt man sich
| bereits, ob Mamdani nicht der „Messias“ sei. In der Süddeutschen Zeitung
| möchte man derweil erklären, weshalb der Demokrat solche Euphorie auch
| in Europa auslösen würde und titelt: „So einen hätte man hier auch gerne“.
|
| Die Zeit, das Hausblatt des von Ulf Poschardt beschriebenen grünen
| Shitbürgertums schießt in dieser Hinsicht derweil den Vogel ab. Unter
| dem Titel „Hoffnung aushalten“ warnt man: „Bevor wir [Mamdanis] Erfolg
| mit vielen ‚Abers‘ zuschütten: Schnell noch ein paar Lehren ziehen“,
| denn schließlich soll der Berufspolitiker ein wahres Genie sein: „Um zu
| ermessen, was der Wahlkampf und der Sieg von Zohran Mamdani wirklich
| bedeuten (…) sollte man sich vor Augen führen, wie groß und messerscharf
| die Probleme waren, für die er Lösungen gefunden hat.“ Bei Mamdanis
| Programm würde es sich nicht um Sozialismus, sondern „eher um eine Art
| sozialer Notwehr und eben um basalen urbanen Selbsterhalt“ handeln.
|
| So und so ähnlich laufen die Jubelbekundungen deutscher Medien vom
| öffentlich-rechtlichen Deutschlandfunk über Regionalorgane wie die
| Augsburger Allgemeine bis hin zu klassischen Leitmedien, etwa vom
| Spiegel. Mamdani, der Sozialist und Israel-Hasser, ist im deutschen
| Pressemainstream angelangt.
|
| Doch auch in der deutschen und europäischen Politik ist Mamdani in der
| scheinbaren „politischen Mitte“ angekommen – das beginnt bereits bei der
| liberalen „Renew Europe“-Fraktion im Europaparlament, die auf Instagram
| Mamdani herzlich zum Wahlsieg gratulierte und ein Foto von ihm mit „Hope
| rising“ – zu Deutsch: Die Hoffnung steigt – überschrieb. Nach massiver
| Kritik im Netz wurde der Beitrag mittlerweile gelöscht.
|
| Bei allen links der FDP hat Mamdani für noch deutlichere Begeisterung
| gesorgt: In der Linkspartei feierte man – natürlich brav gegendert – den
| „Sieg der arbeitenden Klasse“ in New York. Die Berliner
| Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp und Bundeschefin Ines Schwerdtner
| gratulierten dem Demokraten auf holprigem Englisch in einem
| Instagram-Filmchen – „From New York to Berlin: The left is rising“,
| freut sich Eralp, die im kommenden Jahr die regierende Bürgermeisterin
| der Bundeshauptstadt werden will. Ihr Wahlkampf ist dabei offen von
| Mamdani inspiriert.
|
| Nicht nur die SED-Nachfolgepartei freut sich – bei den Sozialdemokraten
| fordert Juso-Chef Philipp Türmer bereits einen Linksschwenk der Partei
| Richtung Mamdani: „Die Wahl von Zohran Mamdani in New York zeigt:
| Menschen sehnen sich nach echter Veränderung, bezahlbarem Leben und
| glaubwürdiger sozialer Politik“, meint der 29-Jährige gegenüber dem
| Handelsblatt. „Diffuses Mitte-Gerede“ möchte er durch „demokratischen
| Sozialismus“ ersetzen.
|
| Grundsätzlich scheint ihm die Parteiführung der SPD zuzustimmen:
| Generalsekretär Tim Klüssendorf meinte gegenüber der taz, der Sieg des
| Sozialisten Mamdani gäbe der Sozialdemokratie „spürbar Zuversicht“. Der
| Spitzenkandidat der Hauptstadt-Sozialdemokraten Steffen Krach beteuerte
| derweil gegenüber der Online-Tageszeitung, Mamdani habe mit
| „ursozialdemokratischen Themen begeistert“.
|
| Auch von den Grünen kamen Glückwünsche: Die Bundestagsabgeordnete
| Karoline Otte preist gegenüber der taz Mamdani als Vorbild an: „Die Wahl
| von Zohran Mamdani zeigt: Wer diesen [sozialen] Konflikt benennt,
| gewinnt.“
|
| Von linksliberal bis linksradikal – plötzlich scheint Mamdani für alle,
| auch die, die sich im politischen Mainstream wähnen, Normalität oder gar
| ein Vorbild zu sein. Schnell vergessen wird, dass Mamdani abseits der
| scheinbar moderaten Wahlkampfforderungen, wie einer Mieteinfrierung oder
| kostenlosem Busverkehr, durchaus äußerst radikale Positionen vertritt
| oder bis vor kurzem öffentlich vertreten hat.
|
| Supermärkte möchte er zu großen Teilen verstaatlichen, die Aufgaben der
| Polizei so weit wie möglich zurückstecken. Vor kurzem forderte er noch
| „Defund the Police“ (zu Deutsch „Entzieht der Polizei das Steuergeld!“)
| oder die „völlige Abschaffung“ von Gefängnissen. Bis heute unterstützt
| Mamdani die „Boycott, Divestment and Sanctions“-Bewegung, die zu
| Sanktionen gegen Israel aufruft.
|
| Er selbst lehnt auch nach mehrfachen Nachfragen ab, das Existenzrecht
| Israels als jüdischen Staat anzuerkennen. Den Aufruf zur Globalisierung
| der „Intifada“ – den explizit antisemitischen Unruhen in Palästina aus
| den 80ern und den 2000ern – verharmlost er als „verzweifelter Wunsch
| nach palästinensischen Menschenrechten“.
|
| Als 2013 ein britischer Soldat in London durch zwei islamistische
| Terroristen auf offener Straße mit Messer und Beil brutal hingerichtet
| wurde, teilte Mamdani derweil einen Artikel, in dem der Mord als Teil
| einer kriegerischen Auseinandersetzung gewertet wurde – schließlich
| befand sich die britische Armee zu dem Zeitpunkt im Irak und die beiden
| Terroristen gaben die Präsenz des britischen Militärs in islamischen
| Nationen als Motiv an.
|
| [...]
|
| Nachdem die teils euphorischen Reaktionen auf den Mord am rechten
| Aktivisten Charlie Kirk die vollständigen moralischen Abgründe dieser
| neuen radikalisierten linken Bewegung entblößt hatten, werden sie durch
| die vollständige Verharmlosung eines Mamdanis erneut offen.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://apollo-news.net/sozialist-mamdani-soll-zur-linken-blaupause-werden-und-wird-in-deutschland-bereits-zur-politischen-mitte-erhoben/>

	M.f.G.


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Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#650212

FromGoetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk>
Date2025-11-07 11:25 +0000
Message-ID<4476df54-fe82-4609-a19e-4936210751e5@news.goetz.co.uk>
In reply to#650202
On 07/11/2025 10:03, Fidel Sebastián Hunrichse-Lara wrote:
> Salve allerseits,
> 
> Goetz Schultz schrieb:
>> Yo,
>>
>> UK zeigt gerade wie es damals dazu gekommen ist: https://www.bbc.co.uk/sport/football/articles/c781xdjn0qwo
>> Dazu die "Juden sollten besser nicht hier sein"-Zonen bei Pro-Gaza-Märschen
>> in London.
>>
> +--- <hier abknabbern> ---
> | In Deutschland verfällt man bei den Polit-Stars hinter dem Pazifik, die
> | meist so viel mehr Ausstrahlung besitzen als unsere Steinmeiers, Merkels
> | oder Wadephuls, schnell ins Schwärmen – das gilt sowieso für die
> | Redaktionsstuben der Republik – reicht aber durch das gesamte politische
> | Gewerbe und betrifft dabei sowohl links als auch rechts.
> |
> | Für die linke Seite kommt nach Barack Obama und Kamala Harris jetzt
> | Zohran Mamdani – der gewählte Bürgermeister von New York City. Der Sohn
> | eines Postkolonialismus-Experten versteht sich als Sozialist, gibt aber
> | genauso offen zu, dass für ihn politisch prägend vor allem der Kampf
> | gegen Israel ist. Darüber hinaus ist er auch noch Muslim.
> |
> | In der Diversity-Skala ist er also für einen Mann recht weit oben –
> | Grund genug für kaum verhohlene Euphorie bei deutschen Sozialisten,
> | Sozialdemokraten, Linksliberalen und im journalistischen Metier bei den
> | Auslandskorrespondenten. In der ohnehin schon linken taz fragt man sich
> | bereits, ob Mamdani nicht der „Messias“ sei. In der Süddeutschen Zeitung
> | möchte man derweil erklären, weshalb der Demokrat solche Euphorie auch
> | in Europa auslösen würde und titelt: „So einen hätte man hier auch gerne“.
> |
> | Die Zeit, das Hausblatt des von Ulf Poschardt beschriebenen grünen
> | Shitbürgertums schießt in dieser Hinsicht derweil den Vogel ab. Unter
> | dem Titel „Hoffnung aushalten“ warnt man: „Bevor wir [Mamdanis] Erfolg
> | mit vielen ‚Abers‘ zuschütten: Schnell noch ein paar Lehren ziehen“,
> | denn schließlich soll der Berufspolitiker ein wahres Genie sein: „Um zu
> | ermessen, was der Wahlkampf und der Sieg von Zohran Mamdani wirklich
> | bedeuten (…) sollte man sich vor Augen führen, wie groß und messerscharf
> | die Probleme waren, für die er Lösungen gefunden hat.“ Bei Mamdanis
> | Programm würde es sich nicht um Sozialismus, sondern „eher um eine Art
> | sozialer Notwehr und eben um basalen urbanen Selbsterhalt“ handeln.
> |
> | So und so ähnlich laufen die Jubelbekundungen deutscher Medien vom
> | öffentlich-rechtlichen Deutschlandfunk über Regionalorgane wie die
> | Augsburger Allgemeine bis hin zu klassischen Leitmedien, etwa vom
> | Spiegel. Mamdani, der Sozialist und Israel-Hasser, ist im deutschen
> | Pressemainstream angelangt.
> |
> | Doch auch in der deutschen und europäischen Politik ist Mamdani in der
> | scheinbaren „politischen Mitte“ angekommen – das beginnt bereits bei der
> | liberalen „Renew Europe“-Fraktion im Europaparlament, die auf Instagram
> | Mamdani herzlich zum Wahlsieg gratulierte und ein Foto von ihm mit „Hope
> | rising“ – zu Deutsch: Die Hoffnung steigt – überschrieb. Nach massiver
> | Kritik im Netz wurde der Beitrag mittlerweile gelöscht.
> |
> | Bei allen links der FDP hat Mamdani für noch deutlichere Begeisterung
> | gesorgt: In der Linkspartei feierte man – natürlich brav gegendert – den
> | „Sieg der arbeitenden Klasse“ in New York. Die Berliner
> | Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp und Bundeschefin Ines Schwerdtner
> | gratulierten dem Demokraten auf holprigem Englisch in einem
> | Instagram-Filmchen – „From New York to Berlin: The left is rising“,
> | freut sich Eralp, die im kommenden Jahr die regierende Bürgermeisterin
> | der Bundeshauptstadt werden will. Ihr Wahlkampf ist dabei offen von
> | Mamdani inspiriert.
> |
> | Nicht nur die SED-Nachfolgepartei freut sich – bei den Sozialdemokraten
> | fordert Juso-Chef Philipp Türmer bereits einen Linksschwenk der Partei
> | Richtung Mamdani: „Die Wahl von Zohran Mamdani in New York zeigt:
> | Menschen sehnen sich nach echter Veränderung, bezahlbarem Leben und
> | glaubwürdiger sozialer Politik“, meint der 29-Jährige gegenüber dem
> | Handelsblatt. „Diffuses Mitte-Gerede“ möchte er durch „demokratischen
> | Sozialismus“ ersetzen.
> |
> | Grundsätzlich scheint ihm die Parteiführung der SPD zuzustimmen:
> | Generalsekretär Tim Klüssendorf meinte gegenüber der taz, der Sieg des
> | Sozialisten Mamdani gäbe der Sozialdemokratie „spürbar Zuversicht“. Der
> | Spitzenkandidat der Hauptstadt-Sozialdemokraten Steffen Krach beteuerte
> | derweil gegenüber der Online-Tageszeitung, Mamdani habe mit
> | „ursozialdemokratischen Themen begeistert“.
> |
> | Auch von den Grünen kamen Glückwünsche: Die Bundestagsabgeordnete
> | Karoline Otte preist gegenüber der taz Mamdani als Vorbild an: „Die Wahl
> | von Zohran Mamdani zeigt: Wer diesen [sozialen] Konflikt benennt,
> | gewinnt.“
> |
> | Von linksliberal bis linksradikal – plötzlich scheint Mamdani für alle,
> | auch die, die sich im politischen Mainstream wähnen, Normalität oder gar
> | ein Vorbild zu sein. Schnell vergessen wird, dass Mamdani abseits der
> | scheinbar moderaten Wahlkampfforderungen, wie einer Mieteinfrierung oder
> | kostenlosem Busverkehr, durchaus äußerst radikale Positionen vertritt
> | oder bis vor kurzem öffentlich vertreten hat.
> |
> | Supermärkte möchte er zu großen Teilen verstaatlichen, die Aufgaben der
> | Polizei so weit wie möglich zurückstecken. Vor kurzem forderte er noch
> | „Defund the Police“ (zu Deutsch „Entzieht der Polizei das Steuergeld!“)
> | oder die „völlige Abschaffung“ von Gefängnissen. Bis heute unterstützt
> | Mamdani die „Boycott, Divestment and Sanctions“-Bewegung, die zu
> | Sanktionen gegen Israel aufruft.
> |
> | Er selbst lehnt auch nach mehrfachen Nachfragen ab, das Existenzrecht
> | Israels als jüdischen Staat anzuerkennen. Den Aufruf zur Globalisierung
> | der „Intifada“ – den explizit antisemitischen Unruhen in Palästina aus
> | den 80ern und den 2000ern – verharmlost er als „verzweifelter Wunsch
> | nach palästinensischen Menschenrechten“.
> |
> | Als 2013 ein britischer Soldat in London durch zwei islamistische
> | Terroristen auf offener Straße mit Messer und Beil brutal hingerichtet
> | wurde, teilte Mamdani derweil einen Artikel, in dem der Mord als Teil
> | einer kriegerischen Auseinandersetzung gewertet wurde – schließlich
> | befand sich die britische Armee zu dem Zeitpunkt im Irak und die beiden
> | Terroristen gaben die Präsenz des britischen Militärs in islamischen
> | Nationen als Motiv an.
> |
> | [...]
> |
> | Nachdem die teils euphorischen Reaktionen auf den Mord am rechten
> | Aktivisten Charlie Kirk die vollständigen moralischen Abgründe dieser
> | neuen radikalisierten linken Bewegung entblößt hatten, werden sie durch
> | die vollständige Verharmlosung eines Mamdanis erneut offen.
> +--- </hier abknabbern> ---
> 
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> 

Mamdami, Khan ..... mal sehen wie gleich die werden.


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Cheers,
    G.

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#650223

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2025-11-07 13:10 +0100
Message-ID<10eknke$1qikh$2@dont-email.me>
In reply to#650212
Salve allerseits,

Goetz Schultz schrieb:
> On 07/11/2025 10:03, Fidel Sebastián Hunrichse-Lara wrote:
>> Goetz Schultz schrieb:
>>
>>> UK zeigt gerade wie es damals dazu gekommen ist: https://www.bbc.co.uk/sport/football/articles/c781xdjn0qwo
>>> Dazu die "Juden sollten besser nicht hier sein"-Zonen bei Pro-Gaza-Märschen
>>> in London.
>> 
>> | In Deutschland verfällt man bei den Polit-Stars hinter dem Pazifik, die
>> | meist so viel mehr Ausstrahlung besitzen als unsere Steinmeiers, Merkels
>> | oder Wadephuls, schnell ins Schwärmen – das gilt sowieso für die
>> | Redaktionsstuben der Republik – reicht aber durch das gesamte politische
>> | Gewerbe und betrifft dabei sowohl links als auch rechts.
>> |
>> | [...]
>> |
>> | Nachdem die teils euphorischen Reaktionen auf den Mord am rechten
>> | Aktivisten Charlie Kirk die vollständigen moralischen Abgründe dieser
>> | neuen radikalisierten linken Bewegung entblößt hatten, werden sie durch
>> | die vollständige Verharmlosung eines Mamdanis erneut offen.
> 
> Mamdami, Khan ..... mal sehen wie gleich die werden.
> 
+--- <hier abknabbern> ---
| Wer Mamdanis Wahlsieg verstehen will, muss begreifen, warum eine
| orthodoxe Sekte ihn unterstützt und welcher Flügel der US-Demokraten mit
| ihm nach der Macht greift. Das Kind der Elite tritt als ihr Feind auf –
| und wird nun Bürgermeister von New York. Ein globaler Kipppunkt.
|
| Knapp 25 Jahre nach 9/11 hat New York City einen muslimischen
| Bürgermeister gewählt: Zohran Mamdani. Sohn globaler Eliten, stilistisch
| irgendwo zwischen Williamsburg-Flohmarkt und Marx-Lesekreis, politisch
| verortet in der links-utopischen Dämmerzone zwischen Revolution und
| Reparation. Dass genau dieser Mann, ein offener Gegner jüdischer
| Staatlichkeit, nun die mächtigste Stadt der westlichen Welt regiert, ist
| kein lokales Randphänomen. Es ist ein Zeichen. Für einen ideologischen
| Umschwung, der tiefgreifender ist als jede Parteistrategie. Und für
| einen historischen Moment, in dem ein Mann wie Mamdani zum Symbol wird –
| nicht trotz, sondern wegen seiner Positionen. Wer verstehen will, was
| dieser Wahlsieg bedeutet, muss begreifen, was Mamdani verkörpert: eine
| Koalition aus selbstgerechter Moral, antiintellektueller Bündnispolitik
| und der kalten Bereitschaft, jüdische Geschichte der politischen Pose zu
| opfern.
|
| Geboren 1991 in Kampala als Sohn der indischen Regisseurin Mira Nair und
| des ugandisch-indischen Politikwissenschaftlers Mahmood Mamdani, ist
| Zohran Mamdani das, was man ein Nepo-Baby mit Weltbürgerpass nennt.
| Seine Biografie liest sich wie das Ideal eines globalen Bildungskosmos:
| Elite-College, NGO-Tätigkeit, Sozialarbeit in Queens, Versuche als Rapper.
|
| Doch wie so viele seiner Art entschied er sich nicht für das Verteidigen
| des Status quo, der ihn geformt hat, sondern für dessen moralische
| Delegitimierung. Je mehr Privileg, desto radikaler die Entwertung.
| Mamdani ist das intellektuelle Produkt eines postkolonialen Erbes, das
| sich in Selbsthass artikuliert. Ein Kind der Elite, das davon träumt,
| sie zu stürzen. Und in ihrem Applaus badet, sobald es das versucht.
|
| Politisch sozialisiert bei den Democratic Socialists of America (DSA),
| verstand Mamdani früh, dass in der neuen amerikanischen Linken nicht
| Konsistenz zählt, sondern Haltung. Die DSA ist keine Partei, sie ist ein
| Gefühl: gegen Kolonialismus, gegen Rassismus, gegen Kapital – und gegen
| Israel. Die Organisation war nach dem 7. Oktober 2023 an mehreren
| propalästinensischen Demonstrationen beteiligt. Am Tag nach dem
| schlimmsten Massaker an Juden seit der Shoah wurde in New York
| protestiert – mit Plakaten, Parolen, Applaus. Während in Israel noch
| Tote identifiziert wurden, skandierte man „From the river to the sea“.
| Und Mamdani? Schwieg. Distanzierte sich nicht. Sagte kein Wort über die
| Geiseln. Kein Satz über die getöteten Kinder. Stattdessen sprach er
| später von einer „demokratischen Lösung für alle“ – ein Code für das
| Ende des jüdischen Staates.
|
| Sein Wahlsieg zeigt, dass Antizionismus heute keine Belastung mehr ist.
| Er ist politische Währung. Mamdani wurde nicht gewählt trotz dieser
| Position. Er wurde gewählt wegen ihr. Denn in einem Milieu, das sich
| über moralische Überlegenheit definiert, ist Israel der letzte Makel.
| Der jüdische Staat gilt nicht mehr als Schutzraum, sondern als
| Anachronismus. Und wer ihn infrage stellt, beweist Mut – so die Logik.
| Dass Mamdani dabei bewusst mit Kräften paktiert, die mit linker
| Ideologie nichts zu tun haben, wird ausgeblendet. Hauptsache, die
| Richtung stimmt.
|
| *Absurde Bündnisse*
|
| Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie: Mamdani wurde
| öffentlichkeitswirksam ausgerechnet von der chassidischen
| Satmar-Gemeinde unterstützt. Die Satmarer, eine ultraorthodoxe Sekte,
| lehnen den Staat Israel aus religiösen Gründen strikt ab. Für sie darf
| es vor dem Kommen des Messias kein jüdisches Gemeinwesen geben. Ihre
| Ablehnung des Zionismus ist also nicht politisch, sondern messianisch
| begründet.
|
| Wer Deborah Feldmans Bestseller „Unorthodox“ gelesen hat – oder die
| gleichnamige Netflix-Serie kennt –, weiß, wie tief repressiv diese Welt
| ist. Feldman wurde zur Ikone der Selbstbefreiung aus einer
| patriarchalen, von Kontrolle und religiösem Dogma durchdrungenen
| Parallelgesellschaft. Aber, wenn Mamdani sich heute mit genau dieser
| Gemeinschaft öffentlich schmückt, ist das plötzlich kein Skandal mehr,
| sondern wird als Zeichen jüdisch-muslimischer Solidarität gefeiert.
| Dabei handelt es sich nicht um eine kulturelle Öffnung, sondern um ein
| taktisches Zweckbündnis, das die gemeinsame Ablehnung Israels über alles
| stellt. Eine Koalition der Radikalen, geboren aus einem einzigen Nenner:
| Antizionismus.
|
| Diese Allianz ist nicht nur taktisch, sie ist vor allem
| antiintellektuell. Denn sie zeigt, dass der neue Antizionismus keine
| Theorie braucht, keine Analyse, keine Geschichte. Es genügt, dagegen zu
| sein. Gegen Israel, gegen jüdische Souveränität. Die Koalition aus
| linker Pose und religiösem Dogmatismus ist Ausdruck einer ideologischen
| Infantilisierung, die sich als moralischer Fortschritt tarnt. Mamdani
| steht an ihrer Spitze. Und wird dafür belohnt.
|
| Der Kern der Erzählung, auf der diese neue Allianz basiert, ist die
| Behauptung, Zionismus sei etwas vom Judentum Getrenntes. Eine politische
| Option, keine Notwendigkeit. Eine koloniale Fehlentwicklung, keine
| historische Konsequenz. Doch diese Behauptung ist nicht nur falsch. Sie
| ist gefährlich. Denn in der jüdischen Liturgie endet fast jedes zentrale
| Ritual mit dem Satz: „Nächstes Jahr in Jerusalem.“ Am Ende des
| Pessachfestes wird er gesprochen. Auch am Ende des Jom-Kippur-Gebets. In
| der Mischna wird Jerusalem nicht als Sehnsuchtsort, sondern als Zentrum
| gedacht.
|
| Zion war nie abstrakt. Er war Adresse, Orientierung, Richtung. Der
| Zionismus ist nicht der Bruch mit dem Judentum. Er ist dessen politische
| Übersetzung – in Reaktion auf 2000 Jahre Vertreibung, Pogrome, Morde.
| Wer Zionismus trennt, schneidet jüdische Geschichte entzwei. Dass
| ausgerechnet progressive Intellektuelle heute diese Trennung
| propagieren, ist Ausdruck westlicher Überheblichkeit. Nur wer in
| Sicherheit lebt, kann sich erlauben, Judentum als diasporisches Projekt
| zu romantisieren. Dass Mamdani diesen Zusammenhang ignoriert – und dafür
| gewählt wird –, zeigt, wie brüchig die jüdische Gegenwart geworden ist.
| Und wie bedroht ihre Zukunft.
|
| Denn Mamdani repräsentiert damit nicht nur eine politische Richtung,
| sondern eine Erzählung, in der jüdische Selbstbestimmung als illegitim
| gilt. Seine Wahl ist deshalb kein lokales Ereignis. Sie ist ein globales
| Symptom. Sie markiert den Moment, in dem Antizionismus zur politischen
| Währung geworden ist – nicht nur in Brooklyn, sondern auch in Berlin,
| Paris oder Brüssel. Wer glaubt, es handle sich hier um amerikanische
| Innenpolitik, verkennt die kulturelle Reichweite dieser Symbolik. Für
| Juden weltweit ist dieser Wahlsieg ein Menetekel. Denn wenn ausgerechnet
| die Ablehnung jüdischer Selbstbestimmung zum Prüfstein politischer Moral
| wird, dann steht nicht weniger auf dem Spiel als die Legitimität
| jüdischen Lebens in der Moderne.
|
| *Die Utopie als Exekutionsbefehl*
|
| Denn der Sieg Mamdanis ist Ausdruck einer kollektiven
| Utopie-Besessenheit und genau darin liegt die eigentliche Gefahr. Seit
| Jahren erleben wir eine Renaissance des Utopischen: Klima-Utopien,
| Gerechtigkeits-Utopien, Anti-Kapitalismus-Utopien. Sie alle versprechen
| eine Welt, in der alles besser, gerechter, inklusiver sein wird. Jede
| Utopie enthält die Vorstellung, die Welt ließe sich durch eine letzte
| Wahrheit oder eine reine Idee erlösen. Genau darin liegt ihr
| ideologischer Kern: Sie ersetzt politische Auseinandersetzung durch
| Heilsgewissheit, Ambivalenz durch Reinheit, Geschichte durch Erlösung.
|
| Mamdani steht genau dafür. Für eine Welt, in der das Bessere nur
| entstehen kann, wenn das Bestehende abgeschafft wird. In der jüdische
| Souveränität als Störung erscheint. Und Geschichte als Hindernis. Die
| Philosophie kennt diese Struktur. Bei Ernst Bloch ist die Utopie
| „antizipierende Bewusstheit“. Bei Adorno: das Nicht-Identische. Bei
| Badiou: das Ereignis. In allen Fällen: radikal, total, endgültig.
|
| Karl Popper, 1902 in Wien geboren und vor den Nationalsozialisten nach
| Neuseeland geflohen, veröffentlichte 1945 sein Hauptwerk „Die offene
| Gesellschaft und ihre Feinde“. Darin warnte er vor der Verführung
| geschlossener Utopien. Wo die Idee der vollkommenen Gesellschaft
| regiert, wird jede Abweichung zum Feind erklärt. Popper, geprägt von den
| Erfahrungen totalitärer Systeme, sah in jeder Utopie die Gefahr,
| Freiheit und Kritik dem Glauben an eine perfekte Ordnung zu opfern.
|
| Utopien erzeugen Reinheitsfantasien: eine perfekte Gesellschaft, ohne
| Widerspruch, ohne Ambivalenz, ohne Geschichte. Deshalb verwandeln sich
| viele utopische Projekte, kaum dass sie Macht gewinnen, in autoritäre
| Regime. Der Weg zur Hölle ist nicht mit Lügen gepflastert, sondern mit
| Idealen. Utopien dulden keine Differenz. Keine Ausnahme. Keine
| Komplexität. Sie brauchen Reinheit. Sie brauchen Ersetzbarkeit.
|
| Mamdanis Wahlsieg ist kein regionaler Betriebsunfall. Er markiert einen
| Kipppunkt. für die jüdische Welt, für die westliche Idee von Geschichte,
| für die politische Sprache selbst. Denn wenn eine Bewegung triumphiert,
| die antiwestlich, antiintellektuell und moralistisch auftritt, dann ist
| das mehr als ein lokales Ereignis.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.welt.de/kultur/plus690b56e70580923d0998830a/zohran-mamdani-der-privilegierte-revoluzzer-warum-die-new-yorker-buergermeisterwahl-ein-kipppunkt-ist.html>

	M.f.G.

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Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#650413

FromWalter Brill <WalterBrill@t-online.de>
Date2025-11-11 18:23 +0100
Message-ID<mnh9o6F4dhU1@mid.individual.net>
In reply to#650202
Hallo,

Am 07.11.25 um 11:03 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:
> Salve allerseits,
> 
> Goetz Schultz schrieb:
>> Yo,
>>
>> UK zeigt gerade wie es damals dazu gekommen ist: https://www.bbc.co.uk/sport/football/articles/c781xdjn0qwo
>> Dazu die "Juden sollten besser nicht hier sein"-Zonen bei Pro-Gaza-Märschen
>> in London.
>>
> +--- <hier abknabbern> ---
> | In Deutschland verfällt man bei den Polit-Stars hinter dem Pazifik, die
> | meist so viel mehr Ausstrahlung besitzen als unsere Steinmeiers, Merkels
> | oder Wadephuls, schnell ins Schwärmen – das gilt sowieso für die
> | Redaktionsstuben der Republik – reicht aber durch das gesamte politische
> | Gewerbe und betrifft dabei sowohl links als auch rechts.
> |
> | Für die linke Seite kommt nach Barack Obama und Kamala Harris jetzt
> | Zohran Mamdani – der gewählte Bürgermeister von New York City. Der Sohn
> | eines Postkolonialismus-Experten versteht sich als Sozialist, gibt aber
> | genauso offen zu, dass für ihn politisch prägend vor allem der Kampf
> | gegen Israel ist. Darüber hinaus ist er auch noch Muslim.
..
> +--- </hier abknabbern> ---
> 
> ©<https://apollo-news.net/sozialist-mamdani-soll-zur-linken-blaupause-werden-und-wird-in-deutschland-bereits-zur-politischen-mitte-erhoben/>

Das Thema hatten wir doch schon einmal!

"Apollo News ist ein rechtslibertäres Online-Magazin."
<https://de.wikipedia.org/wiki/Apollo_News>

"... davor leitete er das Berliner Büro von Tichys Einblick. Er gründete 
Apollo News mit 15 Jahren."

"... Sie schrieb für die Achse des Guten und Tichys Einblick."

"... und schrieb für Tichys Einblick,..."

"... und schrieb für Tichys Einblick und die Achse des Guten. Sie leitet 
die Apollo Akademie und fokussiert sich in ihren Artikeln vor allem auf 
die Corona-Aufarbeitung,..."

Ciao
Walter

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#650416

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2025-11-11 18:54 +0100
Message-ID<10evt80$sq6h$2@dont-email.me>
In reply to#650413
Salve allerseits,

Walter Brill schrieb:
> Am 07.11.25 um 11:03 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:
>> Goetz Schultz schrieb:
>>>
>>> UK zeigt gerade wie es damals dazu gekommen ist: https://www.bbc.co.uk/sport/football/articles/c781xdjn0qwo
>>> Dazu die "Juden sollten besser nicht hier sein"-Zonen bei Pro-Gaza-Märschen
>>> in London.
>> 
>> | In Deutschland verfällt man bei den Polit-Stars hinter dem Pazifik, die
>> | meist so viel mehr Ausstrahlung besitzen als unsere Steinmeiers, Merkels
>> | oder Wadephuls, schnell ins Schwärmen – das gilt sowieso für die
>> | Redaktionsstuben der Republik – reicht aber durch das gesamte politische
>> | Gewerbe und betrifft dabei sowohl links als auch rechts.
>> |
>> | Für die linke Seite kommt nach Barack Obama und Kamala Harris jetzt
>> | Zohran Mamdani – der gewählte Bürgermeister von New York City. Der Sohn
>> | eines Postkolonialismus-Experten versteht sich als Sozialist, gibt aber
>> | genauso offen zu, dass für ihn politisch prägend vor allem der Kampf
>> | gegen Israel ist. Darüber hinaus ist er auch noch Muslim.
> 
> Das Thema hatten wir doch schon einmal!
> 
Und? Entweder ist etwas wahr oder eine Lüge! Die Wahrheit mag zwar
als politische Waffe verwendet werden, hat aber ansonsten nichts mit
der Politik gemein! Die Politik versteht sich gewiss auf die Konstruktion
von vermeintlicher „Wahrheit“, die ihre Position legitimieren soll, aber
besagte „Wahrheit“ ist eben keine Wahrheit, sondern eine politische
Lüge! Also, ist das oben Zitierte wahr oder nicht?				눈_눈

	M.f.G.

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wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#650204

FromBonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com>
Date2025-11-07 11:14 +0100
Message-ID<10ekgqb$1p2n2$1@raubtier-asyl.eternal-september.org>
In reply to#650157
Am 06.11.2025 um 11:58 schrieb Goetz Schultz:
> Yo,
>
> UK zeigt gerade wie es damals dazu gekommen ist:
> https://www.bbc.co.uk/sport/football/articles/c781xdjn0qwo
> Dazu die "Juden sollten besser nicht hier sein"-Zonen bei 
> Pro-Gaza-Märschen in London.
> Heute Abend (6/11/25) soll es einen "friedlichen Protestmarsch" geben, 
> der obiges weiter unterstreicht.
>
Naja, aus komplett anderren Günden, nämlich Sicherheitsbedenken.
Und Du kommst direkt mit drittem Reich; Du spinnst doch.


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#650213

FromGoetz Schultz <ng.expire1230@goetz.co.uk>
Date2025-11-07 11:34 +0000
Message-ID<77b0217d-7ffe-49c4-819a-f9ab88976899@news.goetz.co.uk>
In reply to#650204
On 07/11/2025 10:14, Bonita Montero wrote:
> Am 06.11.2025 um 11:58 schrieb Goetz Schultz:
>> Yo,
>>
>> UK zeigt gerade wie es damals dazu gekommen ist:
>> https://www.bbc.co.uk/sport/football/articles/c781xdjn0qwo
>> Dazu die "Juden sollten besser nicht hier sein"-Zonen bei Pro-Gaza- 
>> Märschen in London.
>> Heute Abend (6/11/25) soll es einen "friedlichen Protestmarsch" geben, 
>> der obiges weiter unterstreicht.
>>
> Naja, aus komplett anderren Günden, nämlich Sicherheitsbedenken.
> Und Du kommst direkt mit drittem Reich; Du spinnst doch.
> 
> 
> 

Diese "Sicherheitsbedenken" gab es auch als Menschen in Schutzhaft 
gesteckt wurden. Für ihren eigen Schutz.

Du weisst das die britische Polizei durchaus mit Hooligans umgehen kann? 
UK ist das Mutterland der Gruppe. Wenn ein MP (der Gleiche, der einen UK 
finanzierten Flughafen in Pakistan gefordert hat und Blasphemiegesetze 
durch die Hintertür einführen will), sich dagegen ausgesprochen hat das 
die Tel Aviv Fans kommen sollen. Die Stimme der "Demonstration" ist der 
Anwalt, der Leute verteidigt hat, die in Manchester Airport Polizisten 
angegangen haben und erheblich verletzt haben (mittlerweile verurteilt 
von Liverpool Crown Court).

-- 

Cheers,
    G.

Quis custodiet ipsos custodes?
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#650224

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2025-11-07 13:23 +0100
Message-ID<10ekocd$1qikh$3@dont-email.me>
In reply to#650213
Salve allerseits,

Goetz Schultz schrieb:
> On 07/11/2025 10:14, Bonita Montero wrote:
>> Am 06.11.2025 um 11:58 schrieb Goetz Schultz:
>>
>>> UK zeigt gerade wie es damals dazu gekommen ist: https://www.bbc.co.uk/sport/football/articles/c781xdjn0qwo
>>> Dazu die "Juden sollten besser nicht hier sein"-Zonen bei Pro-Gaza- Märschen
>>> in London.
>>
>> Naja, aus komplett anderren Günden, nämlich Sicherheitsbedenken. Und Du
>> kommst direkt mit drittem Reich; Du spinnst doch. 
> 
> Diese "Sicherheitsbedenken" gab es auch als Menschen in Schutzhaft 
> gesteckt wurden. Für ihren eigen Schutz.
> 
+--- <hier abknabbern> ---
| Glaubt Zohran Mamdani ernsthaft, dass dieses Mini-Zugeständnis die
| Gemüter besorgter amerikanischer Juden beruhigen wird? Er werde dem
| Antisemitismus entgegentreten, sagt der 34-jährige, frisch gewählte
| künftige New Yorker Bürgermeister in seiner Rede am Wahlabend.
|
| Schon in den Wochen zuvor hatte er versprochen, den Polizeischutz vor
| Synagogen und jüdischen Einrichtungen zu verstärken. Tatsächlich ist die
| jüdische Gemeinschaft auf Schutz angewiesen. Die Geschwindigkeit, mit
| der sich ihre Lebensumstände seit dem Gazakrieg verändert haben, nimmt
| einem den Atem. Der Antizionismus, der längst zum blanken Judenhass
| geworden ist, hat erheblich dazu beigetragen.
|
| Für viele Juden ist es abstoßend und beinahe pervers, wenn jemand sie
| vor den Folgen eines wachsenden Hasses schützen will, dessen Nährboden
| er selbst zu kultivieren hilft. Natürlich sieht der bekennende
| Antizionist Mamdani das anders. Zwar ist »Globalize the Intifada« für
| ihn etwas, das man nicht unbedingt sagen muss, aber kann. Israel erkennt
| er als jüdischen Staat nicht an, er will die Forderungen der
| BDS-Bewegung zu einem Baustein seiner Regierung machen. Und weder will
| er die Hamas verdammen, noch deren Entwaffnung fordern. Das alles aber
| hat aus seiner Sicht mit Juden nichts, sondern allein mit Israel zu tun.
|
| Dass das Selbstbestimmungsrecht des jüdischen Volkes in seinem eigenen
| Land und die Verbindung zu Israel für die überwältigende Mehrheit der
| US-Juden weiterhin Teil ihrer jüdischen Identität sind, scheint ihn
| nicht weiter zu interessieren. Oder soll es ein Trost sein, dass er
| neulich versprach, »liberale Zionisten« müssten in seiner Regierung
| »keinen Lackmustest fürchten«? Das klingt nach Duldung, nicht nach
| Akzeptanz. Und genau an dem Punkt sind wir.
|
| Immer stärker wird die angstfreie und überhaupt freie jüdische Existenz
| wieder unter Konditionen gewährt. Juden kennen das gut. 1912 verzweifelt
| Jakob Wassermann über die vergeblichen Versuche, als jüdischer deutscher
| Bürger akzeptiert zu werden. Er verfasst ein ganzes Buch darüber. Und
| schon mehr als hundert Jahre zuvor hatte Rahel Varnhagen an ihren Bruder
| geschrieben: »Der Jude muss aus uns ausgerottet werden; das ist heilig
| wahr, und sollte das Leben mitgehen.«
|
| Genau davor sind Juden in ihre »goldene Medina Amerika« geflohen. Und um
| diesem Druck zu entkommen, dieser »Tragödie, dass wir uns ständig
| erklären müssen«, wie Chaim Weizmann es nannte, gingen die Zionisten in
| ihr eigenes Land zurück. Heute ist es ausgerechnet der Zionismus, den
| Juden bei zu vielen Gelegenheiten am besten an der Garderobe abgeben,
| wenn sie Zutritt erhalten wollen.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.juedische-allgemeine.de/meinung/in-zohran-mamdanis-new-york-werden-juden-geduldet-nicht-akzeptiert/>

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