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Groups > ger.ct > #649168 > unrolled thread

Manipulation durch Aerzte (ePA)

Started byPeter Veith <veith@snafu.de>
First post2025-10-22 12:22 +0200
Last post2025-10-23 02:38 +0200
Articles 8 — 6 participants

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Contents

  Manipulation durch Aerzte (ePA) Peter Veith <veith@snafu.de> - 2025-10-22 12:22 +0200
    Re: Manipulation durch Aerzte (ePA) Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-10-22 10:32 +0000
      Re: Manipulation durch Aerzte (ePA) Peter Veith <veith@snafu.de> - 2025-10-22 13:24 +0200
    Re: Manipulation durch Aerzte (ePA) Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2025-10-22 13:29 +0200
    Re: Manipulation durch Aerzte (ePA) "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2025-10-22 14:03 +0200
      Re: Manipulation durch Aerzte (ePA) "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2025-10-22 14:16 +0200
      Re: Manipulation durch Aerzte (ePA) Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2025-10-22 19:59 +0200
      Re: Manipulation durch Aerzte (ePA) Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2025-10-23 02:38 +0200

#649168 — Manipulation durch Aerzte (ePA)

FromPeter Veith <veith@snafu.de>
Date2025-10-22 12:22 +0200
SubjectManipulation durch Aerzte (ePA)
Message-ID<10dab9j$g7dr$3@dont-email.me>
Mal was erfreuliches von der ePA-Front:

"Mit der elektronischen Patientenakte stellen viele Patienten fest: Hier
sind Krankheiten aufgelistet, die sie nie hatten. Bei
Versicherungsmaklern und Beratungsstellen häufen sich Anfragen dazu."
<https://www.nw.de/nachrichten/zwischen_weser_und_rhein/24195886_Fatale-Folgen-Viele-Patientenakten-enthalten-erfundene-oder-uebertriebene-Diagnosen.html>

"Die erfundenen oder übertriebenen Diagnosen sind ein Problem für alle,
die in die Private Krankenversicherung wechseln oder eine
Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen möchten. „Und ganz bitter
wird es für Menschen, wenn der Schadensfall eintritt – und die
Versicherung sich weigert, in Leistung zu gehen, weil in der
Patientenakte Krankheiten stehen, die der Kunde aus Unwissenheit bei
Vertragsabschluss nicht angegeben hatte.“" a.o.a.O.

Hier informiert das Ärzteblatt:
<https://www.aerzteblatt.de/news/elektronische-patientenakten-kann-falsche-oder-ubertriebene-diagnosen-enthalten-c6875af8-fe5a-40ae-8746-39e226d70d6b>

"Ein Hintergrund dafür könnte dem Bericht der Neuen Westfälischen
zufolge ein Anreizsystem zwischen Krankenkassen und Ärzten sein, mit dem
für bestimmte Diagnosen höhere Pauschalen abgerechnet werden können."
(Risikostrukturausgleich)

Veith
-- 
"Es wird dafür geworben, [geschwärzt] keine Unterscheidung bei der
stationären Aufnahme zwischen 'mit' und 'wegen' COVID-19 zu machen,
(...), Protokoll "Corona-Expertenrat" vom 18.01.2022.
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com

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#649169

FromUlf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid>
Date2025-10-22 10:32 +0000
Message-ID<1761129148-2991@newsgrouper.org>
In reply to#649168
Peter Veith <veith@snafu.de> posted:


 
> "Mit der elektronischen Patientenakte stellen viele Patienten fest: Hier
> sind Krankheiten aufgelistet, die sie nie hatten. Bei
> Versicherungsmaklern und Beratungsstellen häufen sich Anfragen dazu."
> <https://www.nw.de/nachrichten/zwischen_weser_und_rhein/24195886_Fatale-Folgen-Viele-Patientenakten-enthalten-erfundene-oder-uebertriebene-Diagnosen.html>
> 
> "Die erfundenen oder übertriebenen Diagnosen sind


> "Ein Hintergrund dafür könnte dem Bericht der Neuen Westfälischen
> zufolge ein Anreizsystem zwischen Krankenkassen und Ärzten sein, mit dem
> für bestimmte Diagnosen höhere Pauschalen abgerechnet werden können."
> (Risikostrukturausgleich)

Manipulationen sollten doch unattraktiver werden?
https://www.bundesamtsozialesicherung.de/de/service/newsroom/detail/wissenschaftlicher-beirat-legt-gutachten-zu-den-wirkungen-der-regionalen-merkmale-sowie-zu-den-wirkungen-des-ausschlusses-von-risikogruppen-im-risikostrukturausgleich-vor/

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#649172

FromPeter Veith <veith@snafu.de>
Date2025-10-22 13:24 +0200
Message-ID<10daetg$jdur$1@dont-email.me>
In reply to#649169
Ulf Kutzner schrieb am 22.10.2025 um 12:32:

> Peter Veith posted:
>> <https://www.nw.de/nachrichten/zwischen_weser_und_rhein/24195886_Fatale-Folgen-Viele-Patientenakten-enthalten-erfundene-oder-uebertriebene-Diagnosen.html>
>> (...)
>> "Ein Hintergrund dafür könnte dem Bericht der Neuen Westfälischen
>> zufolge ein Anreizsystem zwischen Krankenkassen und Ärzten sein, mit dem
>> für bestimmte Diagnosen höhere Pauschalen abgerechnet werden können."
>> (Risikostrukturausgleich)
> 
> Manipulationen sollten doch unattraktiver werden?
> <https://www.bundesamtsozialesicherung.de/de/service/newsroom/detail/wissenschaftlicher-beirat-legt-gutachten-zu-den-wirkungen-der-regionalen-merkmale-sowie-zu-den-wirkungen-des-ausschlusses-von-risikogruppen-im-risikostrukturausgleich-vor/>

Mir fehlen da weitere Kenntnisse.

Aber auch spannend, aus Deinem Link: "Vor diesem Hintergrund ergänzt
Prof. Ulrich: „Hinsichtlich des Ausschlussverfahrens empfehlen wir –
auch mit Blick auf die von uns verwendeten und durch die
Covid-19-Pandemie beeinflussten Daten – das Verfahren zum HMG-Ausschluss
in Zukunft erneut kritisch zu untersuchen."

Veith
-- 
"Es wird dafür geworben, [geschwärzt] keine Unterscheidung bei der
stationären Aufnahme zwischen 'mit' und 'wegen' COVID-19 zu machen,
(...), Protokoll "Corona-Expertenrat" vom 18.01.2022.
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com

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#649176

FromDietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de>
Date2025-10-22 13:29 +0200
Message-ID<20251022132957.453b2cfa.dietz.usenet@rotfl.franken.de>
In reply to#649168
Peter Veith <veith@snafu.de> wrote:
> "Ein Hintergrund dafür könnte dem Bericht der Neuen Westfälischen
> zufolge ein Anreizsystem zwischen Krankenkassen und Ärzten sein, mit
> dem für bestimmte Diagnosen höhere Pauschalen abgerechnet werden
> können." (Risikostrukturausgleich)

Ach WIndelbert, erzähl' einmal was neues. Es gab früher sogar
*Seminare* zu "was rechne ich wie ab damit ...". Eine Zeitlang waren
z.B. Anästhesien sehr gerne "mit Komplikationen", sofort 'nen Fuff mehr
zum Abrechnen.

Allerdings *sieht* man sie jetzt wenigstens. Und die Behauptung, dass
man sowas nicht korrigiert bekomme - ja, sicher. Wenn man dumm oder zu
scheu für einen Anwalt ist, sicher.

-- 
It can't be that stupid, you must be prompting it wrong!

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#649190

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2025-10-22 14:03 +0200
Message-ID<10dah6f$dg6c$1@solani.org>
In reply to#649168
Am 22.10.25 um 12:22 schrieb Peter Veith:
> Mal was erfreuliches von der ePA-Front:
> 
> "Mit der elektronischen Patientenakte stellen viele Patienten fest: Hier
> sind Krankheiten aufgelistet, die sie nie hatten. Bei
> Versicherungsmaklern und Beratungsstellen häufen sich Anfragen dazu."
> <https://www.nw.de/nachrichten/zwischen_weser_und_rhein/24195886_Fatale-Folgen-Viele-Patientenakten-enthalten-erfundene-oder-uebertriebene-Diagnosen.html>
> 
> "Die erfundenen oder übertriebenen Diagnosen sind ein Problem für alle,
> die in die Private Krankenversicherung wechseln oder eine
> Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen möchten. „Und ganz bitter
> wird es für Menschen, wenn der Schadensfall eintritt – und die
> Versicherung sich weigert, in Leistung zu gehen, weil in der
> Patientenakte Krankheiten stehen, die der Kunde aus Unwissenheit bei
> Vertragsabschluss nicht angegeben hatte.“" a.o.a.O.
> 
> Hier informiert das Ärzteblatt:
> <https://www.aerzteblatt.de/news/elektronische-patientenakten-kann-falsche-oder-ubertriebene-diagnosen-enthalten-c6875af8-fe5a-40ae-8746-39e226d70d6b>
> 
> "Ein Hintergrund dafür könnte dem Bericht der Neuen Westfälischen
> zufolge ein Anreizsystem zwischen Krankenkassen und Ärzten sein, mit dem
> für bestimmte Diagnosen höhere Pauschalen abgerechnet werden können."
> (Risikostrukturausgleich)
> 
> Veith

Ja, dann bloß keine Nachprüfung, denn das wäre ja eine 
Doppeluntersuchung, und die sollen ja unter allen Umständen vermieden 
werden! Die Diagnose und Art der Erkrankung gehen ja aus der ePA des 
Hausarztes zweifelsfrei hervor, gell.

[/Sarkasmus off]

-- 
Ammersee
Meer braucht's ned

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#649194

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2025-10-22 14:16 +0200
Message-ID<10dahvd$dg6c$2@solani.org>
In reply to#649190
Veith zitierte:
> "Ein Hintergrund dafür könnte dem Bericht der Neuen Westfälischen
> zufolge ein Anreizsystem zwischen Krankenkassen und Ärzten sein, mit dem
> für bestimmte Diagnosen höhere Pauschalen abgerechnet werden können."
> (Risikostrukturausgleich)


Ich wurde doch schon vor Jahren von den Krankenkassen (DIE haben das 
Interesse an Disease Management Programmen uDMP nd erhalten das Geld 
dafür!) wiederholt angeschrieben, ich solle doch endlich Patient XY in 
das DMP KHK Koronare Herzerkrankung aufnehmen, schließlich hat ihm der 
Hausarzt schon mal Nitrospray verschrieben, also hat er doch wohl eine KHK.
Bei Patienten, bei denen ich eben invasiv im Herzlathter eine KH 
AUSGESCHLOSSEN hatte und das auch überall so dokumentiert hatte.

Pekunias non olet, sagt sich der Kassensachbearbeiter, wenn ich mal den 
KHK DMP-Stempel dtauf mache beommt die Kasse ca. 4000 Euro zusätzlich im 
Jahr aus dem Gesundheitsfonds für ihren Versicherten. Deswegen waren sie 
so beharrlich das von mir einzufordern, was ich eben doch gerade 
ausgeschlossen hatte.



-- 
Ammersee
Meer braucht's ned

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#649221

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2025-10-22 19:59 +0200
Message-ID<mlskclF2733U4@mid.individual.net>
In reply to#649190
"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> writes:

> Ja, dann bloß keine Nachprüfung, denn das wäre ja eine
> Doppeluntersuchung, und die sollen ja unter allen Umständen vermieden
> werden! Die Diagnose und Art der Erkrankung gehen ja aus der ePA des
> Hausarztes zweifelsfrei hervor, gell.

Nur, wenn man eine hat.

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#649234

FromMartin Ebert <mx300@gmx.net>
Date2025-10-23 02:38 +0200
Message-ID<10dbtes$11brt$1@dont-email.me>
In reply to#649190
Am 22.10.25 um 14:03 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Am 22.10.25 um 12:22 schrieb Peter Veith:

>> "Mit der elektronischen Patientenakte stellen viele Patienten fest: Hier
>> sind Krankheiten aufgelistet, die sie nie hatten. Bei

Dazu brauche ich keine ePa, das schaffe ich auch so.

> Ja, dann bloß keine Nachprüfung, denn das wäre ja eine Doppeluntersuchung,

Mich hat es in den Fingern gejuckt, gerade zu Deinem Berufszweig
etwas zu schreiben. Dazu müsste ich aber zu viel von mir preisgegeben.
Sagen wir so: Da gibt es Dinge, gar nicht so wenige, die hätte ich bis
vor einem Jahr nicht geglaubt.

Bei Interesse Mail.

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