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Vom LapDock über Samsung DeX bis zum Google Desktop

Started by"F. W." <me@home.invalid>
First post2025-09-25 08:08 +0200
Last post2025-09-25 17:03 +0200
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  Vom LapDock über Samsung DeX bis zum Google Desktop "F. W." <me@home.invalid> - 2025-09-25 08:08 +0200
    Re: Vom LapDock über Samsung DeX bis zum Google Desktop Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2025-09-25 08:31 +0200
    Re: Vom LapDock über Samsung DeX bis zum Google Desktop Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2025-09-25 17:03 +0200

#647620 — Vom LapDock über Samsung DeX bis zum Google Desktop

From"F. W." <me@home.invalid>
Date2025-09-25 08:08 +0200
SubjectVom LapDock über Samsung DeX bis zum Google Desktop
Message-ID<mjk4iqF21o9U1@mid.individual.net>
Das Handy hält, was der PC versprochen hat. Einen persönlicheren
Computer als ein Handy hat es nie gegeben.

Allerdings sind Handys (daher der Name) natürlich handlich. Zwar hat
man, dank Steve Jobs, inzwischen die eingebaute Tastatur inzwischen
überflüssig gemacht, auf einem kleinen Bildschirm lässt sich aber kein
größeres Dokument praktisch verarbeiten.

Motorola (!) hatte 2011 eine großartige Idee: den WebTop. Das Motorola
Atrix konnte an einen Adapter angeschlossen werden, das einem kleinen
Notebook ähnelte. Der Adapter, "LapDock" genannt, kopierte dann die
Software-Umgebung des Atrix und bot einen, immerhin, 10 Zoll großen
Bildschirm mit voller Tastatur.

Als Handy genutzt, konnte man eben das LapDock aus dem Auto holen und
hatte ein kleines Notebook. Apps und Dokumente waren auf beiden Geräten
vorhanden.

Ich habe das gern benutzt, es wurde aber bald eingestellt.

Samsung wollte die Idee nicht sterben lassen. Das Samsung S8 führte
erstmals 2017 den "Desktop Extended" oder einfach "DeX" ein. Zwar gab es
keinen Adapter mehr, man konnte (und kann) aber das Handy einfach an
einen großen Bildschirm anschließen 8USB-C and HDMI) und das Handy wurde
zum Desktop.

Auf Notebooks kann man die DeX-App starten. Der passende Bildschirm
wurde dann emuliert.

Google hat diese Idee nun offenbar aufgenommen. In den letzten Betas von
Android 16 gibt es tatsächlich einen Desktop-Modus. Er ähnelt optisch
Chromebooks mit ihrer Oberfläche. Es steht zu erwarten, dass mit Android
16 der Desktop-Modus aus den Kinderschuhen entwächst und als Feature
angeboten wird.

Google hatte angekündigt, Chrome OS und Android zu verschmelzen.

FW

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#647624

FromRuediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de>
Date2025-09-25 08:31 +0200
Message-ID<10b2ul0.20g.1@privat.lahls.de>
In reply to#647620
*F. W.* schrieb:

> Das Handy hält, was der PC versprochen hat. Einen persönlicheren
> Computer als ein Handy hat es nie gegeben.

Das kommt darauf an, wie man "persönlich" definieren möchte. "Am Mann"
sicherlich, aber Datensouverän eher nicht.

> Allerdings sind Handys (daher der Name) natürlich handlich. Zwar hat
> man, dank Steve Jobs, inzwischen die eingebaute Tastatur inzwischen
> überflüssig gemacht, auf einem kleinen Bildschirm lässt sich aber kein
> größeres Dokument praktisch verarbeiten.
[...]
>
> Auf Notebooks kann man die DeX-App starten. Der passende Bildschirm
> wurde dann emuliert.

Mit https://www.microsoft.com/de-de/windows/sync-across-your-devices hat
MS etwas ähnliches. Habe ich hier eingerichtet, hat aber noch deutliche
Einschränkungen. So kann im Explorer immer nur ein Android-Gerät
eingebunden werden. In wie weit der direkte Zugriff auf Android-Apps
funktioniert, kann ich nicht sagen. Damit habe ich mich noch gar nicht
beschäftigt und IIRC hat MS da wohl auch wieder Funktionen zurückgezogen.

> Google hat diese Idee nun offenbar aufgenommen. In den letzten Betas von
> Android 16 gibt es tatsächlich einen Desktop-Modus. Er ähnelt optisch
> Chromebooks mit ihrer Oberfläche. Es steht zu erwarten, dass mit Android
> 16 der Desktop-Modus aus den Kinderschuhen entwächst und als Feature
> angeboten wird.
>
> Google hatte angekündigt, Chrome OS und Android zu verschmelzen.

Eben, ChromeOS...
-- 
bis denne

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#647679

FromWalter Brill <WalterBrill@t-online.de>
Date2025-09-25 17:03 +0200
Message-ID<mjl3uaF7iv4U3@mid.individual.net>
In reply to#647620
Hallo,

Am 25.09.25 um 08:08 schrieb F. W.:
> Das Handy hält, was der PC versprochen hat. Einen persönlicheren
> Computer als ein Handy hat es nie gegeben.
> 
> Allerdings sind Handys (daher der Name) natürlich handlich. Zwar hat
> man, dank Steve Jobs, inzwischen die eingebaute Tastatur inzwischen
> überflüssig gemacht, auf einem kleinen Bildschirm lässt sich aber kein
> größeres Dokument praktisch verarbeiten.
> 
> Motorola (!) hatte 2011 eine großartige Idee: den WebTop. Das Motorola
> Atrix konnte an einen Adapter angeschlossen werden, das einem kleinen
> Notebook ähnelte. Der Adapter, "LapDock" genannt, kopierte dann die
> Software-Umgebung des Atrix und bot einen, immerhin, 10 Zoll großen
> Bildschirm mit voller Tastatur.
> 
> Als Handy genutzt, konnte man eben das LapDock aus dem Auto holen und
> hatte ein kleines Notebook. Apps und Dokumente waren auf beiden Geräten
> vorhanden.
> 
> Ich habe das gern benutzt, es wurde aber bald eingestellt.
> 
> Samsung wollte die Idee nicht sterben lassen. Das Samsung S8 führte
> erstmals 2017 den "Desktop Extended" oder einfach "DeX" ein. Zwar gab es
> keinen Adapter mehr, man konnte (und kann) aber das Handy einfach an
> einen großen Bildschirm anschließen 8USB-C and HDMI) und das Handy wurde
> zum Desktop.
> 
> Auf Notebooks kann man die DeX-App starten. Der passende Bildschirm
> wurde dann emuliert.
> 
> Google hat diese Idee nun offenbar aufgenommen. In den letzten Betas von
> Android 16 gibt es tatsächlich einen Desktop-Modus. Er ähnelt optisch
> Chromebooks mit ihrer Oberfläche. Es steht zu erwarten, dass mit Android
> 16 der Desktop-Modus aus den Kinderschuhen entwächst und als Feature
> angeboten wird.
> 
> Google hatte angekündigt, Chrome OS und Android zu verschmelzen.

Da wird schon länger daran gearbeitet 
<https://puri.sm/posts/converging-on-convergence-pureos-is-convergent-welcome-to-the-future/>, 
aber auf Debianbasis.

Ciao
Walter

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