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Groups > ger.ct > #647450 > unrolled thread

Digitalisierung: SH sinkt ins Chaos

Started by"F. W." <me@home.invalid>
First post2025-09-23 07:33 +0200
Last post2025-09-23 14:52 +0200
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  Digitalisierung: SH sinkt ins Chaos "F. W." <me@home.invalid> - 2025-09-23 07:33 +0200
    Re: Digitalisierung: SH sinkt ins Chaos Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2025-09-23 07:41 +0200
      Re: Digitalisierung: SH sinkt ins Chaos "F. W." <me@home.invalid> - 2025-09-23 08:02 +0200
    Re: Digitalisierung: SH sinkt ins Chaos Shinji Ikari <shinji@gmx.net> - 2025-09-23 09:38 +0200
      Re: Digitalisierung: SH sinkt ins Chaos "F. W." <me@home.invalid> - 2025-09-23 09:51 +0200
    Re: Digitalisierung: SH sinkt ins Chaos Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2025-09-23 09:54 +0200
      Re: Digitalisierung: SH sinkt ins Chaos Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2025-09-23 11:32 +0200
        Re: Digitalisierung: SH sinkt ins Chaos Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2025-09-23 13:04 +0200
      Re: Digitalisierung: SH sinkt ins Chaos "F. W." <me@home.invalid> - 2025-09-23 11:44 +0200
        Re: Digitalisierung: SH sinkt ins Chaos Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2025-09-23 13:12 +0200
          Re: Digitalisierung: SH sinkt ins Chaos "F. W." <me@home.invalid> - 2025-09-23 14:47 +0200
            Re: Digitalisierung: SH sinkt ins Chaos Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2025-09-23 15:12 +0200
              Re: Digitalisierung: SH sinkt ins Chaos "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2025-09-23 15:24 +0200
                Re: Digitalisierung: SH sinkt ins Chaos Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2025-09-23 15:49 +0200
              Re: Digitalisierung: SH sinkt ins Chaos "F. W." <me@home.invalid> - 2025-09-24 07:12 +0200
    Re: Digitalisierung: SH sinkt ins Chaos "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2025-09-23 13:17 +0200
      Re: Digitalisierung: SH sinkt ins Chaos Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2025-09-23 11:51 +0000
      Re: Digitalisierung: SH sinkt ins Chaos "F. W." <me@home.invalid> - 2025-09-23 14:49 +0200
    Re: Digitalisierung: SH sinkt ins Chaos Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2025-09-23 14:04 +0200
      Re: Digitalisierung: SH sinkt ins Chaos "F. W." <me@home.invalid> - 2025-09-23 14:52 +0200

#647450 — Digitalisierung: SH sinkt ins Chaos

From"F. W." <me@home.invalid>
Date2025-09-23 07:33 +0200
SubjectDigitalisierung: SH sinkt ins Chaos
Message-ID<mjeposF5bomU6@mid.individual.net>
Schleswig-Holstein hat US-amerikanischen Konzernen den Kampf angesagt.
Die gesamte Verwaltung soll auf Open Source umgestellt werden. Aber die
Migration verursacht natürlich Chaos.

Zunächst mal: warum ist die Alternative zu US-amerikanischen Firmen
immer Open Source? Open Source ist ein alternatives Konzept zu Closed
Source. Nicht zu Software einer Herkunft.

Und LibreOffice ist schon lange alltagstauglich. Ich nutze es schon
lange, da ich die geschaffenen Werke sowohl in Word (Arbeit), Google
Docs (mobil) und auf meinen Linux- und Windows-Rechnern mit LibreOffice
nutzen kann (privat). Allerdings nur, wenn ich XLSX und DOCX verwende.

Viele spezialisierte Programme für die Öffentliche Verwaltung sind für
Windows. Und viele benötigen tatsächlich Microsoft Office, um Formulare
mit VBA-Skripts anzusteuern. Das ginge auch mit LibreOffice, aber LO-
Basic ist kein VBA. Da steckt Arbeit drin.

Die Umstellung der Fachverfahren auf Linux endet an jeder Access-
Anwendung. Und davon gibt es im öffentlichen Bereich recht viele. Access
ist zu nichts und niemand im Universum kompatibel und selbst mit der
besten WINE-Konfiguration laufen Access-Anwendungen nicht stabil.

Man könnte alles umprogrammieren. Aber die Software-Firmen bedienen
einen kleinen Markt (1 Kunde pro Stadt) und schaffen die Umstellung
nicht. Die kommunalen RZ sind schon lange Software-Zwischenhändler und
programmieren nicht mehr selbst. Die norddeutsche Dataport dürfte da
keine Ausnahme sein.

Und wie gestaltet man Open Source eigentlich bei Diensthandys? Kauft man
nagelneue Handys und spielt dann Lineage OS drauf?

Eigentlich geht es nur, wenn die Kommunalen RZ alle Anwendungen auf
responsive Webtechnik umstellen (können). Davon wollen die
erfahrungsgemäß aber nichts wissen, weil sie ohnehin nur selten Leute
kriegen. Es ist nicht genug Geld da.

Wenn dann Programme bei den Programmierern laufen und Anwendungen bei
den Anwendern, dann kommen alten Kommunal-ITlern seltsame Erinnerungen.
Ja, das war im Großrechner-Zeitalter schon mal so. Da bestand die IT
kleinerer Kommunen aus einer Standleitung mit IBM 3274 und einigen 3270-
Terminals.

Bösen Menschen glauben, wenn wir da geblieben wären, wäre die
Digitalisierung viel einfacher gewesen. Denn damals programmierten alle
Kommunale RZ noch selbst. Das war nämlich mal der Grund, warum sie
gegründet wurden.

FW

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#647451

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2025-09-23 07:41 +0200
Message-ID<mjeq92F5r95U1@mid.individual.net>
In reply to#647450
Am 23.09.25 um 07:33 schrieb F. W.:

> Viele spezialisierte Programme für die Öffentliche Verwaltung sind für
> Windows. Und viele benötigen tatsächlich Microsoft Office, um Formulare
> mit VBA-Skripts anzusteuern. Das ginge auch mit LibreOffice, aber LO-
> Basic ist kein VBA. Da steckt Arbeit drin.

Wenn es vergleichbare Programme für open source gibt
müsste man die Daten automatisch übertragen.

Das geht nach meiner Einschätzung statt mit 2 Personen
mit 2 raspberry pi - Arduino Kombinationen.

Der raspberry pi liest mit Kamera den Bildschirm,
der Arduino steuert mit Emulationen Maus und Tastatur.

Die Kombination kann GUI lesen und schreiben.
Nach Anlernen müssten Daten ohne manuelle Arbeit
übertragen werden können.

Damit könnte etliches Verwaltungschaos,
welches auf unterschiedliche Programme beruht,
reduziert werden.

-- 
<http://www.hermann-riemann.de>

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#647452

From"F. W." <me@home.invalid>
Date2025-09-23 08:02 +0200
Message-ID<mjerg0F5bomU11@mid.individual.net>
In reply to#647451
Am 23.09.2025 um 07:41 schrieb Hermann Riemann:

>> Viele spezialisierte Programme für die Öffentliche Verwaltung sind
>> für Windows. Und viele benötigen tatsächlich Microsoft Office, um
>> Formulare mit VBA-Skripts anzusteuern. Das ginge auch mit
>> LibreOffice, aber LO- Basic ist kein VBA. Da steckt Arbeit drin.

> Wenn es vergleichbare Programme für open source gibt müsste man die 
> Daten automatisch übertragen.

Die Übertragung der Daten ist m. E. n. nicht das Hauptproblem.

Die Wohngeldverwaltung WGplus ist eine große Anwendung in Access. Sie
ist sehr weit verbreitet, ausgereift und es gibt viel Infrastruktur mit
Zusatzmodulen, Schulungen und regelmäßigen Updates seit 25 Jahren.

Wie kriegt man so ein Ding auf Open Source?

Man müsste eine Webanwendung programmieren und die Daten übernehmen.
Aber WGplus wird von einer recht kleinen Firma gepflegt. Die können
keine Webanwendung daraus machen, weil sie keine Leute und kein Geld
dafür haben.

Nein, die Wohngeldverwaltung WOGE war mal eine 3270-Anwendung. Hätte man
die behalten und gepflegt, müsste man nur eine 3270-Web-Haube darüber
setzen. Und schon könnte man Wohngeld sogar auf dem Handy beantragen.
Sogar ohne eine App.

FW

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#647459

FromShinji Ikari <shinji@gmx.net>
Date2025-09-23 09:38 +0200
Message-ID<idj4dklsuq9ao985pupnmm9s6tjv42p9mk@4ax.com>
In reply to#647450
Guten Tag

"F. W." <me@home.invalid> schrieb

>...da ich die geschaffenen Werke sowohl in Word (Arbeit), Google
>Docs (mobil) und auf meinen Linux- und Windows-Rechnern mit LibreOffice
>nutzen kann (privat). Allerdings nur, wenn ich XLSX und DOCX verwende.

Wieso sollte die Software kein *.doc oder *.xls beherrschen, wenn sie
auch docx und xlsx beherrscht?
Und txt ist auch ueberraschend weit verbreitet.

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#647460

From"F. W." <me@home.invalid>
Date2025-09-23 09:51 +0200
Message-ID<mjf1suF5bomU13@mid.individual.net>
In reply to#647459
Am 23.09.2025 um 09:38 schrieb Shinji Ikari:

>> ...da ich die geschaffenen Werke sowohl in Word (Arbeit), Google 
>> Docs (mobil) und auf meinen Linux- und Windows-Rechnern mit
>> LibreOffice nutzen kann (privat). Allerdings nur, wenn ich XLSX
>> und DOCX verwende.

> Wieso sollte die Software kein *.doc oder *.xls beherrschen, wenn
> sie auch docx und xlsx beherrscht?

Tut sie ja. Aber wer verwendet noch diese Formate?

> Und txt ist auch ueberraschend weit verbreitet.

Nicht im Geschäftsverkehr. Außer unter Entwicklern.

FW

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#647461

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2025-09-23 09:54 +0200
Message-ID<mjf21fF6mugU3@mid.individual.net>
In reply to#647450
"F. W." <me@home.invalid> writes:

> Die Umstellung der Fachverfahren auf Linux endet an jeder Access-
> Anwendung. Und davon gibt es im öffentlichen Bereich recht viele. Access
> ist zu nichts und niemand im Universum kompatibel und selbst mit der
> besten WINE-Konfiguration laufen Access-Anwendungen nicht stabil.
>
> Man könnte alles umprogrammieren. Aber die Software-Firmen bedienen
> einen kleinen Markt (1 Kunde pro Stadt) und schaffen die Umstellung
> nicht.

Dann liegt das Problem eher an der deutschen Kleinstaaterei, wo an jeder
Milchkanne andere Vorschriften gelten und man ein anderes Fachverfahren
haben möchte.

Bei uns in der Firma (= 1 Kunde) gibt es eine seit 25 Jahren gepflegte
PostgreSQL Datenbank, die ihr Leben mal als Access Datei angefangen
hat. Ich muss es wissen, ich hab damals diese Access-Anwendung gestartet
und ein paar Jahre später nach PostgreSQL konvertiert und das Access
Frontend durch Python ersetzt. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von
Anwendungen, die darauf zugreifen. Das meiste ist Python, ein Teil
LabView und ein bisschen Visual C++. Bis auf letzteres ließe sich das
alles trivial auf Linux portieren, manches läuft auch schon auf Linux,
selbstverständlich natürlich die Datenbank.

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#647467

FromRuediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de>
Date2025-09-23 11:32 +0200
Message-ID<10au0h5.cu4.1@privat.lahls.de>
In reply to#647461
*Michael Bode* schrieb:

> "F. W." <me@home.invalid> writes:
>> Die Umstellung der Fachverfahren auf Linux endet an jeder Access-
>> Anwendung. Und davon gibt es im öffentlichen Bereich recht viele. Access
>> ist zu nichts und niemand im Universum kompatibel und selbst mit der
>> besten WINE-Konfiguration laufen Access-Anwendungen nicht stabil.
>>
>> Man könnte alles umprogrammieren. Aber die Software-Firmen bedienen
>> einen kleinen Markt (1 Kunde pro Stadt) und schaffen die Umstellung
>> nicht.
>
> Dann liegt das Problem eher an der deutschen Kleinstaaterei, wo an jeder
> Milchkanne andere Vorschriften gelten und man ein anderes Fachverfahren
> haben möchte.

ACK. Da ist vieles nebeneinander historisch gewachsen und nun möchte
jeder an seiner Insellösung festhalten.

Aber immer mehr Anwendungen werden auf Browsern ausgeführt. Da ist das
unterliegende OS eigentlich schon unwichtig.
-- 
bis denne

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#647476

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2025-09-23 13:04 +0200
Message-ID<mjfd5kF8oj5U2@mid.individual.net>
In reply to#647467
Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> writes:

> *Michael Bode* schrieb:
>
>> "F. W." <me@home.invalid> writes:
>>> Die Umstellung der Fachverfahren auf Linux endet an jeder Access-
>>> Anwendung. Und davon gibt es im öffentlichen Bereich recht viele. Access
>>> ist zu nichts und niemand im Universum kompatibel und selbst mit der
>>> besten WINE-Konfiguration laufen Access-Anwendungen nicht stabil.
>>>
>>> Man könnte alles umprogrammieren. Aber die Software-Firmen bedienen
>>> einen kleinen Markt (1 Kunde pro Stadt) und schaffen die Umstellung
>>> nicht.
>>
>> Dann liegt das Problem eher an der deutschen Kleinstaaterei, wo an jeder
>> Milchkanne andere Vorschriften gelten und man ein anderes Fachverfahren
>> haben möchte.
>
> ACK. Da ist vieles nebeneinander historisch gewachsen und nun möchte
> jeder an seiner Insellösung festhalten.
>
> Aber immer mehr Anwendungen werden auf Browsern ausgeführt. Da ist das
> unterliegende OS eigentlich schon unwichtig.

Macht auch Sinn. Unser ERP-System z.B. wurde dieses Jahr auf ein
Web-Frontend umgestellt. Seitdem kein Windows mehr dafür nötig, auch
wenn die Clients weiter unter Windows laufen.

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#647468

From"F. W." <me@home.invalid>
Date2025-09-23 11:44 +0200
Message-ID<mjf8gqF5bomU14@mid.individual.net>
In reply to#647461
Am 23.09.2025 um 09:54 schrieb Michael Bode:


>> Die Umstellung der Fachverfahren auf Linux endet an jeder Access- 
>> Anwendung. Und davon gibt es im öffentlichen Bereich recht viele. 
>> Access ist zu nichts und niemand im Universum kompatibel und 
>> selbst mit der besten WINE-Konfiguration laufen Access- 
>> Anwendungen nicht stabil.
>> 
>> Man könnte alles umprogrammieren. Aber die Software-Firmen 
>> bedienen einen kleinen Markt (1 Kunde pro Stadt) und schaffen die 
>> Umstellung nicht.
> 
> Dann liegt das Problem eher an der deutschen Kleinstaaterei, wo an 
> jeder Milchkanne andere Vorschriften gelten und man ein anderes 
> Fachverfahren haben möchte.
> 

Nein. Das von mir an anderer Stelle erwähnte Wohngeld-Verfahren WGplus
ist nahezu überall im Einsatz. Das Wohngeldgesetz ist Bundesrecht.

> Bei uns in der Firma (= 1 Kunde) gibt es eine seit 25 Jahren 
> gepflegte PostgreSQL Datenbank, die ihr Leben mal als Access Datei 
> angefangen hat. Ich muss es wissen, ich hab damals diese Access- 
> Anwendung gestartet und ein paar Jahre später nach PostgreSQL 
> konvertiert und das Access Frontend durch Python ersetzt. 
> Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Anwendungen, die darauf 
> zugreifen. Das meiste ist Python, ein Teil LabView und ein bisschen 
> Visual C++. Bis auf letzteres ließe sich das alles trivial auf Linux
> portieren, manches läuft auch schon auf Linux, selbstverständlich
> natürlich die Datenbank.

Ich bin mir sicher, dass die Daten von WGplus einfach zu konvertieren
sind. Aber das Programm nicht.

Und eine Kombination von vier Sprachen klingt nicht nach einem
nachhaltigen Konzept. Behördensoftware braucht Zuverlässigkeit und
Stabilität und Geradlinigkeit. Alle vier Jahre eine neue
Programmiersprache ist kein solches Konzept.

Nein, da wären wirklich die "altmodischen" Werkzeuge zukunftssicherer.
Mainframe und COBOL. Es geht um Daten und nicht um Betriebssysteme. Da
ist C/C++ fehlplatziert.

Den Mainframe mit dem Web zu bedienen ist schon sehr lange normal.

FW

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#647479

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2025-09-23 13:12 +0200
Message-ID<mjfdloF8oj5U3@mid.individual.net>
In reply to#647468
"F. W." <me@home.invalid> writes:

> Ich bin mir sicher, dass die Daten von WGplus einfach zu konvertieren
> sind. Aber das Programm nicht.
>
> Und eine Kombination von vier Sprachen klingt nicht nach einem
> nachhaltigen Konzept.

Es ist keine Kombination. Es sind einfach unterschiedliche Anwendungen,
die mit der DB arbeiten. Sie wurden in den 25 Jahren nach und nach von
verschiednen Leuten geschrieben. Und den Anfang hat der Ersatz der
Access-Reports und Formulare gemacht.

> Behördensoftware braucht Zuverlässigkeit und Stabilität und
> Geradlinigkeit.

Und das wird ausgerechnet mit Access erreicht? Jetzt wird es wirklich
abstrus. Das kenne ich noch von S-Firm. Das war auch so eine
"Access-Software" und das absolute Gegenteil von zuverlässig und Stabil.

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#647488

From"F. W." <me@home.invalid>
Date2025-09-23 14:47 +0200
Message-ID<mjfj7bF5bomU21@mid.individual.net>
In reply to#647479
Am 23.09.2025 um 13:12 schrieb Michael Bode:

> 
>> Behördensoftware braucht Zuverlässigkeit und Stabilität und 
>> Geradlinigkeit.
> 
> Und das wird ausgerechnet mit Access erreicht? Jetzt wird es 
> wirklich abstrus. Das kenne ich noch von S-Firm. Das war auch so 
> eine "Access-Software" und das absolute Gegenteil von zuverlässig 
> und Stabil.
> 

Ja, S-Firm war eine Krücke. Kenne ich auch noch.

Aber Access bietet eine integrierte Entwicklungsumgebung, wo Daten, Form
und Logik in einem System gebaut werden konnte. Die Idee war schon gut.

Aber Access-Anwendungen betonieren einen an Windows.

FW

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#647492

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2025-09-23 15:12 +0200
Message-ID<mjfklfFa2c5U1@mid.individual.net>
In reply to#647488
"F. W." <me@home.invalid> writes:

> Am 23.09.2025 um 13:12 schrieb Michael Bode:
>
>> 
>>> Behördensoftware braucht Zuverlässigkeit und Stabilität und
>>> Geradlinigkeit.
>> Und das wird ausgerechnet mit Access erreicht? Jetzt wird es
>> wirklich abstrus. Das kenne ich noch von S-Firm. Das war auch so
>> eine "Access-Software" und das absolute Gegenteil von zuverlässig
>> und Stabil.
>> 
>
> Ja, S-Firm war eine Krücke. Kenne ich auch noch.
>
> Aber Access bietet eine integrierte Entwicklungsumgebung, wo Daten, Form
> und Logik in einem System gebaut werden konnte. Die Idee war schon gut.
>
> Aber Access-Anwendungen betonieren einen an Windows.

Nur, wenn man das will.

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#647493

From"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org>
Date2025-09-23 15:24 +0200
Message-ID<10au737$q0im$3@solani.org>
In reply to#647492
Am 23.09.25 um 15:12 schrieb Michael Bode:
> "F. W." <me@home.invalid> writes:
> 
>> Am 23.09.2025 um 13:12 schrieb Michael Bode:
>>
>>>
>>>> Behördensoftware braucht Zuverlässigkeit und Stabilität und
>>>> Geradlinigkeit.
>>> Und das wird ausgerechnet mit Access erreicht? Jetzt wird es
>>> wirklich abstrus. Das kenne ich noch von S-Firm. Das war auch so
>>> eine "Access-Software" und das absolute Gegenteil von zuverlässig
>>> und Stabil.
>>>
>>
>> Ja, S-Firm war eine Krücke. Kenne ich auch noch.
>>
>> Aber Access bietet eine integrierte Entwicklungsumgebung, wo Daten, Form
>> und Logik in einem System gebaut werden konnte. Die Idee war schon gut.
>>
>> Aber Access-Anwendungen betonieren einen an Windows.
> 
> Nur, wenn man das will.

Meine Praxis lief auch bis 2017 auf einer Access-Datenbank, und seither 
auf Microsoft SQL-Server.

Unter Access gab es manchmal kleinere Fehler. Mit dem MS SQL-Server seit 
Jahren keinen einzigen Fehler. Manche Sachen kriegen sie anscheinend 
doch hin..


-- 
Bitt um Vrzihung, di Tast " " klmmt manchmal...

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#647494

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2025-09-23 15:49 +0200
Message-ID<mjfmqdFa2c5U2@mid.individual.net>
In reply to#647493
"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> writes:

> Meine Praxis lief auch bis 2017 auf einer Access-Datenbank, und
> seither auf Microsoft SQL-Server.
>
> Unter Access gab es manchmal kleinere Fehler. Mit dem MS SQL-Server
> seit Jahren keinen einzigen Fehler. Manche Sachen kriegen sie
> anscheinend doch hin..

Access ist kein RDBMS sondern ein Office-Programm. Wenn man da wie
im Beispiel S-Firm ein Multiuser System drauf bauen will, kann man das
schon so machen. Aber dann isses halt Kacke. Irgendwo hab ich dazu auch
das T-Shirt.

Lustigerweise war damals nicht mal der Datenbankteil von Access kaputt
sondern der UI Teil. Irgendein Formular hat nicht mehr funktioniert und
ließ sich auch nicht mehr ändern. Einzige Möglichkeit war, das Backup zu
nehmen. Mit dem entsprechenden Datenverlust. Da war klar, dass Access
gehen muss und zwar schnell. Muss so 20 Jahre her sein.

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#647523

From"F. W." <me@home.invalid>
Date2025-09-24 07:12 +0200
Message-ID<mjhctsFir0hU3@mid.individual.net>
In reply to#647492
Am 23.09.2025 um 15:12 schrieb Michael Bode:

>>
>> Aber Access-Anwendungen betonieren einen an Windows.
> 
> Nur, wenn man das will.
 >

Nur wenn man Access verwendet?

FW

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#647482

From"Wendelin Uez" <wuez@online.de>
Date2025-09-23 13:17 +0200
Message-ID<10au1a9$q06d$1@solani.org>
In reply to#647450
>. Denn damals programmierten alle Kommunale RZ noch selbst. Das war nämlich 
>mal der Grund, warum sie gegründet wurden.

Woher hast du denn diesen Schwachsinn?

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#647483

FromUlf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid>
Date2025-09-23 11:51 +0000
Message-ID<1758628303-2991@newsgrouper.org>
In reply to#647482
"Wendelin Uez" <wuez@online.de> posted:

> >. Denn damals programmierten alle Kommunale RZ noch selbst. Das war nämlich 
> >mal der Grund, warum sie gegründet wurden.
> 
> Woher hast du denn diesen Schwachsinn?

Die Sachlichkeit Deiner Einwände beeindruckt doch jeden Tags aufs Neue.

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#647489

From"F. W." <me@home.invalid>
Date2025-09-23 14:49 +0200
Message-ID<mjfja7F5bomU22@mid.individual.net>
In reply to#647482
Am 23.09.2025 um 13:17 schrieb Wendelin Uez:

>> . Denn damals programmierten alle Kommunale RZ noch selbst. Das 
>> war nämlich mal der Grund, warum sie gegründet wurden.
> 
> Woher hast du denn diesen Schwachsinn?
> 
> 

Selbstverständlich programmierten die Kommunalen RZ damals selbst. Und
neben der Software war die Hardware ein Grund für die Gründung eines
ZWECKverbandes.

Woher ich das weiß? Ich habe 22 Jahre dort gearbeitet. Reicht das nicht?

FW

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#647485

FromHartmut Ott <hottm@arcor.de>
Date2025-09-23 14:04 +0200
Message-ID<mjfgm2F94taU1@mid.individual.net>
In reply to#647450
Hej,

Am 23.09.25 um 07:33 schrieb F. W.:


> Und LibreOffice ist schon lange alltagstauglich. Ich nutze es schon


Österreichs Bundesheer stellt auf LibreOffice um


Von langer Hand vorbereitet, hat das österreichische Bundesheer die 
Umstellung auf LibreOffice abgeschlossen. Davon profitieren auch andere 
LibreOffice-User.
Kurzlink: https://heise.de/-10660756



-- 
--
mfg
Hartmut Ott
--

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#647491

From"F. W." <me@home.invalid>
Date2025-09-23 14:52 +0200
Message-ID<mjfjg6F5bomU23@mid.individual.net>
In reply to#647485
Am 23.09.2025 um 14:04 schrieb Hartmut Ott:

> 
> Österreichs Bundesheer stellt auf LibreOffice um
> 

Ja, die Probleme, die ich schon benannt habe: Access ist manchmal
notwendig und Open Source Handys gibt es nicht.

Aber Respekt: ansonsten mustergültig.

FW

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