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Groups > ger.ct > #630845 > unrolled thread
| Started by | "F. W." <me@home.invalid> |
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| First post | 2024-12-03 11:24 +0100 |
| Last post | 2024-12-07 08:54 +0100 |
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Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? "F. W." <me@home.invalid> - 2024-12-03 11:24 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Ralf Wissing <ralf.wissing@posteo.de> - 2024-12-03 10:48 +0000
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? "F. W." <me@home.invalid> - 2024-12-03 12:03 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-12-03 12:36 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? "F. W." <me@home.invalid> - 2024-12-03 13:26 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2024-12-05 21:26 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Ulrich Weise <ulrich.weise@t-online.de> - 2024-12-08 12:30 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-12-03 13:06 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2024-12-04 13:23 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-12-03 12:26 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? "F. W." <me@home.invalid> - 2024-12-03 13:30 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2024-12-04 13:27 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Ulrich Weise <ulrich.weise@t-online.de> - 2024-12-03 13:16 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2024-12-04 15:26 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2024-12-03 21:01 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2024-12-04 15:08 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2024-12-04 19:03 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-12-04 19:54 +0000
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-12-04 21:10 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2024-12-04 21:55 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2024-12-05 14:15 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2024-12-05 18:31 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-12-05 19:32 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2024-12-05 20:30 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-12-07 08:38 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-12-07 08:31 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-12-04 22:32 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-12-07 08:28 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-12-07 10:03 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-12-07 10:30 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2024-12-07 12:47 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-12-07 12:51 +0000
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-12-07 14:07 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-12-07 13:37 +0000
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-12-07 16:22 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-12-07 18:45 +0000
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-12-07 14:04 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2024-12-08 20:47 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Ulrich Weise <ulrich.weise@t-online.de> - 2024-12-05 16:57 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2024-12-05 18:29 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-12-05 18:36 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2024-12-05 19:18 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-12-05 19:24 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-12-05 19:59 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-12-07 08:54 +0100
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| From | Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2024-12-05 14:15 +0100 |
| Message-ID | <rkl82lxs2q.ln2@diedrich.ddnssec.de> |
| In reply to | #630911 |
Gerrit Heitsch meinte: > Ich kann mich am Anfang des Cloud-Hypes noch an sehr günstige Angebote > erinnern von denen es hiess, das es billiger sei als selbst zu hosten. > > Aber da 'Cloud' heisst, daß zwischen den Rechnern und dir eine weitere > Firma sitzt die ihre Angestellten bezahlen muss und dazu noch Gewinn > zu machen gedenkt, konnte das nicht von Dauer sein Nun, die entsprechenden Angestellten entfallen ja dann bei den Cloud- Kunden. Und man kann sich durchaus Synergieeffekte vorstellen, sowohl bei den Leuten als auch zB bessere Konditionen beim Hardwareeinkauf, einfacher zu realisierende Verfügbarkeitsanforderungen (der große Notstromdiesel des Cloud-Rechenzentrums für die Kunden, die entsoprechende Verfügbarkeit kaufen wollen, könnte zB billiger sein als wenn in Summe jeder dieser Kunden seinen eigenen Notstromdiesel, usw.) Ob das allerdings ausreicht, um die erhofften Gewinne der Cloudbetreiber zu finanzieren, ist eine andere Frage. Und ob die Cloedbetreiber evtl. Kostenvorteile tatsächlich an ihre Kunden weitergeben, ist auch die Frage. -- gpg-Key (DSA 1024) D36AD663E6DB91A4 fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8 C7D1 D36A D663 E6DB 91A4 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2024-12-05 18:31 +0100 |
| Message-ID | <vismut$hna$2@news.bawue.net> |
| In reply to | #630945 |
On 12/5/24 14:15, Diedrich Ehlerding wrote: > Gerrit Heitsch meinte: > >> Ich kann mich am Anfang des Cloud-Hypes noch an sehr günstige Angebote >> erinnern von denen es hiess, das es billiger sei als selbst zu hosten. >> >> Aber da 'Cloud' heisst, daß zwischen den Rechnern und dir eine weitere >> Firma sitzt die ihre Angestellten bezahlen muss und dazu noch Gewinn >> zu machen gedenkt, konnte das nicht von Dauer sein > > Nun, die entsprechenden Angestellten entfallen ja dann bei den Cloud- > Kunden. Nicht alle. Du brauchst immer noch Leute vor Ort die Ahnung haben und bei Problemen diese im Ticket an den Cloudprovider korrekt beschreiben können und dann dem Supportteam bei der Problemlösung helfen bzw. diese verifizieren. Gerrit
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2024-12-05 19:32 +0100 |
| Message-ID | <lre9ujFu7fcU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #630970 |
Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> writes: > On 12/5/24 14:15, Diedrich Ehlerding wrote: >> Gerrit Heitsch meinte: >> >>> Ich kann mich am Anfang des Cloud-Hypes noch an sehr günstige Angebote >>> erinnern von denen es hiess, das es billiger sei als selbst zu hosten. >>> >>> Aber da 'Cloud' heisst, daß zwischen den Rechnern und dir eine weitere >>> Firma sitzt die ihre Angestellten bezahlen muss und dazu noch Gewinn >>> zu machen gedenkt, konnte das nicht von Dauer sein >> Nun, die entsprechenden Angestellten entfallen ja dann bei den >> Cloud- >> Kunden. > > Nicht alle. Du brauchst immer noch Leute vor Ort die Ahnung haben und > bei Problemen diese im Ticket an den Cloudprovider korrekt beschreiben > können und dann dem Supportteam bei der Problemlösung helfen > bzw. diese verifizieren. Ich würde sagen, die Administration eines Exchange-Online ist eher komplizierter als die eines On-Premise Exchange. Personaleinsparung konnte ich jedenfalls keine feststellen.
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| From | Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2024-12-05 20:30 +0100 |
| Message-ID | <jjb92lxo0a.ln2@diedrich.ddnssec.de> |
| In reply to | #630975 |
Michael Bode meinte: > Ich würde sagen, die Administration eines Exchange-Online ist eher > komplizierter als die eines On-Premise Exchange. Personaleinsparung > konnte ich jedenfalls keine feststellen. Die Frage ist immer, was du in der Cloud mietest,. Das kann eine nackte virtuelle Maschine sein, auf der du dann ein System deiner Wahl installiersrt, dann sparst du mehr oder weniger gar kein Personal, sondern nur die Hardware und die Planung des Hardwareersatzes. Das kann eine VM mit Betriebssystem sein, das kann eine VM mit Betriebssystem und irgendeiner Anwqendersoftware sein (zum Beispiel Exchange), dann sparst du denjenigen, der Exchange updaten und aktuell halten kann. Das kann der gesamte Exchange-Betrieb sein, dann sagst du nur noch, wieviele User und wie große Postfächer du brauchst und welche Backups du wie oft haben willst; dann sparst du dir auch den Datensicherungsfuzzi und die entsprechgende Hardware. Natürlich sind die letztgenannten Modelle teurer als ne nackte Maschine mit nem virtuellen LAN-Kabel. Ob für den Kunden der Cloud da eine Ersparnis rauskommt, weiß ich nicht, aber ich halte es auch nicht für ausgeschlossen; abgesehen davon bindet er kein Kapital (muss kein Rechenzentrum bauen und keine Hardware anschaffen), d.h. das ist aus denselben Gründen für die Betriebswirte intererssant wie das Leasing statt dem Kauf der Firmenwagen. -- gpg-Key (DSA 1024) D36AD663E6DB91A4 fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8 C7D1 D36A D663 E6DB 91A4 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
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| From | Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2024-12-07 08:38 +0100 |
| Message-ID | <4ea51c1437c496d40727e21809ebf25d@wxp-nb-01.mouse.local> |
| In reply to | #630970 |
Gerrit Heitsch schrieb:
> On 12/5/24 14:15, Diedrich Ehlerding wrote:
>> Gerrit Heitsch meinte:
>>
>>> Ich kann mich am Anfang des Cloud-Hypes noch an sehr günstige Angebote
>>> erinnern von denen es hiess, das es billiger sei als selbst zu hosten.
>>>
>>> Aber da 'Cloud' heisst, daß zwischen den Rechnern und dir eine weitere
>>> Firma sitzt die ihre Angestellten bezahlen muss und dazu noch Gewinn
>>> zu machen gedenkt, konnte das nicht von Dauer sein
>>
>> Nun, die entsprechenden Angestellten entfallen ja dann bei den Cloud-
>> Kunden.
>
> Nicht alle. Du brauchst immer noch Leute vor Ort die Ahnung haben und bei
> Problemen diese im Ticket an den Cloudprovider korrekt beschreiben können
> und dann dem Supportteam bei der Problemlösung helfen bzw. diese verifizieren.
>
Ja, das übernehmen Key-User. Die Cloud hat aber gerade bei vermeintlichen
Softwarefehlern den großen Vorteil, dass der Support diese schon mal nach
EInreichen des Tickets prüfen kann, ohne dass der betroffene Endanwender
mitwirken muss. Bei unseren Cloudkunden komme ich jederzeit auf das
entsprechende System. Gehen wir einfach mal davon aus, dass der User nicht
plötzlich verblödet und was falsch macht, die Software nocht plötzlich
mutiert. Die meisten echten Fehler sind dadurhc begründet, dass eine
vorherige Abmeldung hängengeblieben ist, somit noch ein Addon im Hintergrund
schlummert und blockiert, oder dass ein für den Betrieb wichtiger Dienst
abgestürzt ist oder festhängt. Das kann ich alles aufspüren und beheben ohne
den Enduser am Telefon von der Arbeit abzuhalten. Im schlimmsten Fall
bekommt der User von mir eine Nachricht mit der Bitte Add-on xy neu zu
starten oder sich einmal komplett ab- und wieder anzumelden.
Die Key-User, die den hausinternen 1st-Level-Support übernehmen besitzen gar
nicht die Adminrechte um diese Vorabuntersuchungen durchzuführen.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
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| From | Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2024-12-07 08:31 +0100 |
| Message-ID | <8f3a35cdb36407d4e6dceab9d7f0ba34@wxp-nb-01.mouse.local> |
| In reply to | #630911 |
Gerrit Heitsch schrieb:
> Aber da 'Cloud' heisst, daß zwischen den Rechnern und dir eine weitere Firma
> sitzt die ihre Angestellten bezahlen muss und dazu noch Gewinn zu machen
> gedenkt, konnte das nicht von Dauer sein.
>
> Gerrit
Die weitere Firma sitzt aber schon mit in Deinem Boot, wenn Dur die
IT-Admnistration abgibst. Und das ist eher die Regel als die Ausnahme.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
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| From | Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2024-12-04 22:32 +0100 |
| Message-ID | <20241204223233.17e7307e.dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #630910 |
Michael Bode <m.g.bode@web.de> wrote: > Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> writes: > > On 12/4/24 15:08, Hartmut Ott wrote: > >> Am 03.12.24 um 21:01 schrieb Diedrich Ehlerding: > >>> und dies stärker als je zuvor - früher hatten einigermaßen große > >>> Firmen jeweils ihr eigenes Rechenzentrum, heute wandern die > >>> Anwendungen alle zu Azure oder in die Amazon-Cloud, und die Daten > >>> liegen auch in der Cloud. Bei Bedarf wird > >> Und lt. den Berichten bei Heise machen so einige Firmen eine Rolle > >> rückwärts und verlassen die Cloud und ziehen sich auf eigne > >> Rechencenter zurück - und sparen dabei Millionen im Jahr. > > > > Ist nicht verwunderlich, die Zeit der Lockangebote ist vorbei, jetzt > > wollen die Cloudanbieter Geld verdienen. > > War das jemals anders? Ich hab schon vor Jahren von Chris Köhntopp den > Satz gelesen "Man geht nicht in die Cloud, um Geld zu sparen." *K*ris(tian) ;-). Und nein. Das hat er *nicht* geschrieben. Bzw. ja, er hat. Aber ohne die 200 Wörter danach ist die Ansage wenig wert. Und wenn man ihn seit längerem liest dann sieht man auch, dass sich seine Ansichten über die Zeit durchaus verändern. (Nix Schlimmes, die Welt verändert sich eben auch.) -- Caution: We are now entering the FUCK FUCK FUCK phase of climate denial. Good luck!
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| From | Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2024-12-07 08:28 +0100 |
| Message-ID | <5b3564f6265d57abd9d8cba2a8f9e0cd@wxp-nb-01.mouse.local> |
| In reply to | #630910 |
Michael Bode schrieb:
> Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> writes:
>
>> On 12/4/24 15:08, Hartmut Ott wrote:
>>> Hej,
>>> Am 03.12.24 um 21:01 schrieb Diedrich Ehlerding:
>>>
>>>> Ja, der Mainframe heißt nicht mehr so, sondern "Cloud", und das dumme
>>>> Terminal heißt nicht mehr 3270, sondern PC und ist jetzt bunt und
>>>> grafisch, aber sowohl die Daten als auch die Verarbeitungsleistung sind
>>>> weitestgehend wieder zentralisiert, und dies stärker als je zuvor -
>>>> früher hatten einigermaßen große Firmen jeweils ihr eigenes
>>>> Rechenzentrum, heute wandern die Anwendungen alle zu Azure oder in die
>>>> Amazon-Cloud, und die Daten liegen auch in der Cloud. Bei Bedarf wird
>>> Und lt. den Berichten bei Heise machen so einige Firmen eine Rolle
>>> rückwärts und verlassen die Cloud und ziehen sich auf eigne
>>> Rechencenter zurück - und sparen dabei Millionen im Jahr.
>>
>> Ist nicht verwunderlich, die Zeit der Lockangebote ist vorbei, jetzt
>> wollen die Cloudanbieter Geld verdienen.
>
> War das jemals anders? Ich hab schon vor Jahren von Chris Köhntopp den
> Satz gelesen "Man geht nicht in die Cloud, um Geld zu sparen."
>
Das ist eine frage der Zielgruppe/Unternehmensgröße. Nehmen wir einmal als
Beispiel ERP-Anwendungen. Da gibt es in BaWü so eine kleien Bude, in der 5
Aussteiger von der IBM ihr Ding starteten. Die bieten selbst für Ihre
Kleinkunden eine Cloudlösungan. Sowohl in der Public-Cloud (bei SAP selbst
gehostet) als auch in der Private Cloud (beim Partenr). Und genau nur in
einer Cloudumgebung kann der Kunden recht dynamisch seine Userlizenzen
quartalsweise rauf- und runterfahren. Ideal für Startups oder
saisonabhängige Unternehmen. Oder nach dem großen Reset (einer überstandenen
Insolvenz) kommen wir auf einmal von unseren viel zu vielen
on-Premise-Lizenzen weg und gehen mit der zusammengeschrumpften
Kernmannschaft in die Cloud. Anders ist eine Lizenzreduzierung gar nicht
möglich.
Mein Arbeitgeber ist ganz miniklein, was das Hosting-/Cloudgeschäft
anbelangt. Aber alleine im Bereich SAP Business One haben wir gescätzt
80-100 Kunden. Der Kleinste hat 2-3 SAP-User, der Größte ca. 360. Darunter
sind auch Sportvereine mit Vereins-, Spielerverwaltung und vor allem
Merchandise-Anbindung, Fanshops und natürlich Stadionkassen.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2024-12-07 10:03 +0100 |
| Message-ID | <lrihahFkj2dU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #631120 |
Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> writes: > Das ist eine frage der Zielgruppe/Unternehmensgröße. Nehmen wir einmal > als Beispiel ERP-Anwendungen. Da gibt es in BaWü so eine kleien Bude, > in der 5 Aussteiger von der IBM ihr Ding starteten. Die bieten selbst > für Ihre Kleinkunden eine Cloudlösungan. Sowohl in der Public-Cloud > (bei SAP selbst gehostet) als auch in der Private Cloud (beim > Partenr). Und genau nur in einer Cloudumgebung kann der Kunden recht > dynamisch seine Userlizenzen quartalsweise rauf- und > runterfahren. Das hat aber nichts mit Cloud oder Nicht-Cloud zu tun sondern ist ein rein rechtliches Konstrukt der Lizensierung. Auch On-Premise könnte man ohne (große) technische Änderung eine Lizensierung einführen, wo man sich tageweise oder wenn es sein muss minutenweise Lizenzen mieten kann. Microsoft hat das mit Office365 auf Monatsbasis eingeführt.
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| From | Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2024-12-07 10:30 +0100 |
| Message-ID | <20241207103026.149b8fc4.dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #631126 |
Michael Bode <m.g.bode@web.de> wrote: > Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> writes: > > > Das ist eine frage der Zielgruppe/Unternehmensgröße. Nehmen wir > > einmal als Beispiel ERP-Anwendungen. Da gibt es in BaWü so eine > > kleien Bude, in der 5 Aussteiger von der IBM ihr Ding starteten. > > Die bieten selbst für Ihre Kleinkunden eine Cloudlösungan. Sowohl > > in der Public-Cloud (bei SAP selbst gehostet) als auch in der > > Private Cloud (beim Partenr). Und genau nur in einer Cloudumgebung > > kann der Kunden recht dynamisch seine Userlizenzen quartalsweise > > rauf- und runterfahren. > > Das hat aber nichts mit Cloud oder Nicht-Cloud zu tun sondern ist ein > rein rechtliches Konstrukt der Lizensierung. Auch On-Premise könnte > man ohne (große) technische Änderung eine Lizensierung einführen, wo > man sich tageweise oder wenn es sein muss minutenweise Lizenzen mieten > kann. Microsoft hat das mit Office365 auf Monatsbasis eingeführt. In der Tat. Granulare Abrechnungssysteme sind nun wirklich nix neues. Z.B. in der Medizintechnik war es vor 15a komplett üblich, dass die Lizenzkosten z.B. für ein PACS-System (Bildarchivierung) einen Posten pro gespeicherter Aufnahme enthielten. -- Caution: We are now entering the FUCK FUCK FUCK phase of climate denial. Good luck!
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2024-12-07 12:47 +0100 |
| Message-ID | <vj1bgs$tch$2@news.bawue.net> |
| In reply to | #631120 |
On 12/7/24 08:28, Andreas Bockelmann wrote: > Michael Bode schrieb: >> Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> writes: >> >>> On 12/4/24 15:08, Hartmut Ott wrote: >>>> Hej, >>>> Am 03.12.24 um 21:01 schrieb Diedrich Ehlerding: >>>> >>>>> Ja, der Mainframe heißt nicht mehr so, sondern "Cloud", und das dumme >>>>> Terminal heißt nicht mehr 3270, sondern PC und ist jetzt bunt und >>>>> grafisch, aber sowohl die Daten als auch die Verarbeitungsleistung >>>>> sind >>>>> weitestgehend wieder zentralisiert, und dies stärker als je zuvor - >>>>> früher hatten einigermaßen große Firmen jeweils ihr eigenes >>>>> Rechenzentrum, heute wandern die Anwendungen alle zu Azure oder in die >>>>> Amazon-Cloud, und die Daten liegen auch in der Cloud. Bei Bedarf wird >>>> Und lt. den Berichten bei Heise machen so einige Firmen eine Rolle >>>> rückwärts und verlassen die Cloud und ziehen sich auf eigne >>>> Rechencenter zurück - und sparen dabei Millionen im Jahr. >>> >>> Ist nicht verwunderlich, die Zeit der Lockangebote ist vorbei, jetzt >>> wollen die Cloudanbieter Geld verdienen. >> >> War das jemals anders? Ich hab schon vor Jahren von Chris Köhntopp den >> Satz gelesen "Man geht nicht in die Cloud, um Geld zu sparen." >> > > Das ist eine frage der Zielgruppe/Unternehmensgröße. Nehmen wir einmal > als Beispiel ERP-Anwendungen. Da gibt es in BaWü so eine kleien Bude, in > der 5 Aussteiger von der IBM ihr Ding starteten. Die bieten selbst für > Ihre Kleinkunden eine Cloudlösungan. Sowohl in der Public-Cloud (bei SAP > selbst gehostet) als auch in der Private Cloud (beim Partenr). Und genau > nur in einer Cloudumgebung kann der Kunden recht dynamisch seine > Userlizenzen quartalsweise rauf- und runterfahren. Ideal für Startups > oder saisonabhängige Unternehmen. Oder nach dem großen Reset (einer > überstandenen Insolvenz) kommen wir auf einmal von unseren viel zu > vielen on-Premise-Lizenzen weg und gehen mit der zusammengeschrumpften > Kernmannschaft in die Cloud. Anders ist eine Lizenzreduzierung gar nicht > möglich. > > Mein Arbeitgeber ist ganz miniklein, was das Hosting-/Cloudgeschäft > anbelangt. Aber alleine im Bereich SAP Business One haben wir gescätzt > 80-100 Kunden. Der Kleinste hat 2-3 SAP-User, der Größte ca. 360. > Darunter sind auch Sportvereine mit Vereins-, Spielerverwaltung und vor > allem Merchandise-Anbindung, Fanshops und natürlich Stadionkassen. Und dafür braucht man SAP? Gerrit
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| From | Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> |
|---|---|
| Date | 2024-12-07 12:51 +0000 |
| Message-ID | <836f1fe1-8961-48ea-a096-b22b6aeecdf4@news.goetz.co.uk> |
| In reply to | #631156 |
On 07/12/2024 11:47, Gerrit Heitsch wrote:
> On 12/7/24 08:28, Andreas Bockelmann wrote:
>> Michael Bode schrieb:
>>> Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> writes:
>>>
>>>> On 12/4/24 15:08, Hartmut Ott wrote:
>>>>> Hej,
>>>>> Am 03.12.24 um 21:01 schrieb Diedrich Ehlerding:
>>>>>
>>>>>> Ja, der Mainframe heißt nicht mehr so, sondern "Cloud", und das dumme
>>>>>> Terminal heißt nicht mehr 3270, sondern PC und ist jetzt bunt und
>>>>>> grafisch, aber sowohl die Daten als auch die
>>>>>> Verarbeitungsleistung sind
>>>>>> weitestgehend wieder zentralisiert, und dies stärker als je zuvor -
>>>>>> früher hatten einigermaßen große Firmen jeweils ihr eigenes
>>>>>> Rechenzentrum, heute wandern die Anwendungen alle zu Azure oder in
>>>>>> die
>>>>>> Amazon-Cloud, und die Daten liegen auch in der Cloud. Bei Bedarf wird
>>>>> Und lt. den Berichten bei Heise machen so einige Firmen eine Rolle
>>>>> rückwärts und verlassen die Cloud und ziehen sich auf eigne
>>>>> Rechencenter zurück - und sparen dabei Millionen im Jahr.
>>>>
>>>> Ist nicht verwunderlich, die Zeit der Lockangebote ist vorbei, jetzt
>>>> wollen die Cloudanbieter Geld verdienen.
>>>
>>> War das jemals anders? Ich hab schon vor Jahren von Chris Köhntopp den
>>> Satz gelesen "Man geht nicht in die Cloud, um Geld zu sparen."
>>>
>>
>> Das ist eine frage der Zielgruppe/Unternehmensgröße. Nehmen wir einmal
>> als Beispiel ERP-Anwendungen. Da gibt es in BaWü so eine kleien Bude,
>> in der 5 Aussteiger von der IBM ihr Ding starteten. Die bieten selbst
>> für Ihre Kleinkunden eine Cloudlösungan. Sowohl in der Public-Cloud
>> (bei SAP selbst gehostet) als auch in der Private Cloud (beim
>> Partenr). Und genau nur in einer Cloudumgebung kann der Kunden recht
>> dynamisch seine Userlizenzen quartalsweise rauf- und runterfahren.
>> Ideal für Startups oder saisonabhängige Unternehmen. Oder nach dem
>> großen Reset (einer überstandenen Insolvenz) kommen wir auf einmal von
>> unseren viel zu vielen on-Premise-Lizenzen weg und gehen mit der
>> zusammengeschrumpften Kernmannschaft in die Cloud. Anders ist eine
>> Lizenzreduzierung gar nicht möglich.
>>
>> Mein Arbeitgeber ist ganz miniklein, was das Hosting-/Cloudgeschäft
>> anbelangt. Aber alleine im Bereich SAP Business One haben wir gescätzt
>> 80-100 Kunden. Der Kleinste hat 2-3 SAP-User, der Größte ca. 360.
>> Darunter sind auch Sportvereine mit Vereins-, Spielerverwaltung und
>> vor allem Merchandise-Anbindung, Fanshops und natürlich Stadionkassen.
>
> Und dafür braucht man SAP?
>
> Gerrit
>
>
Wenn man keine Ahnung wie man es auch anders machen kann? Zu faul
Alternativen zu suchen?
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| Message-ID | <68f0c8aba44700383d806fd2f827693e@wxp-nb-01.mouse.local> |
| In reply to | #631166 |
Goetz Schultz schrieb:
> On 07/12/2024 11:47, Gerrit Heitsch wrote:
>> On 12/7/24 08:28, Andreas Bockelmann wrote:
>>> Michael Bode schrieb:
>>>> Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> writes:
>>>>
>>>>> On 12/4/24 15:08, Hartmut Ott wrote:
>>>>>> Hej,
>>>>>> Am 03.12.24 um 21:01 schrieb Diedrich Ehlerding:
>>>>>>
>>>>>>> Ja, der Mainframe heißt nicht mehr so, sondern "Cloud", und das dumme
>>>>>>> Terminal heißt nicht mehr 3270, sondern PC und ist jetzt bunt und
>>>>>>> grafisch, aber sowohl die Daten als auch die Verarbeitungsleistung sind
>>>>>>> weitestgehend wieder zentralisiert, und dies stärker als je zuvor -
>>>>>>> früher hatten einigermaßen große Firmen jeweils ihr eigenes
>>>>>>> Rechenzentrum, heute wandern die Anwendungen alle zu Azure oder in die
>>>>>>> Amazon-Cloud, und die Daten liegen auch in der Cloud. Bei Bedarf wird
>>>>>> Und lt. den Berichten bei Heise machen so einige Firmen eine Rolle
>>>>>> rückwärts und verlassen die Cloud und ziehen sich auf eigne
>>>>>> Rechencenter zurück - und sparen dabei Millionen im Jahr.
>>>>>
>>>>> Ist nicht verwunderlich, die Zeit der Lockangebote ist vorbei, jetzt
>>>>> wollen die Cloudanbieter Geld verdienen.
>>>>
>>>> War das jemals anders? Ich hab schon vor Jahren von Chris Köhntopp den
>>>> Satz gelesen "Man geht nicht in die Cloud, um Geld zu sparen."
>>>>
>>>
>>> Das ist eine frage der Zielgruppe/Unternehmensgröße. Nehmen wir einmal
>>> als Beispiel ERP-Anwendungen. Da gibt es in BaWü so eine kleien Bude, in
>>> der 5 Aussteiger von der IBM ihr Ding starteten. Die bieten selbst für
>>> Ihre Kleinkunden eine Cloudlösungan. Sowohl in der Public-Cloud (bei SAP
>>> selbst gehostet) als auch in der Private Cloud (beim Partenr). Und genau
>>> nur in einer Cloudumgebung kann der Kunden recht dynamisch seine
>>> Userlizenzen quartalsweise rauf- und runterfahren. Ideal für Startups
>>> oder saisonabhängige Unternehmen. Oder nach dem großen Reset (einer
>>> überstandenen Insolvenz) kommen wir auf einmal von unseren viel zu vielen
>>> on-Premise-Lizenzen weg und gehen mit der zusammengeschrumpften
>>> Kernmannschaft in die Cloud. Anders ist eine Lizenzreduzierung gar nicht
>>> möglich.
>>>
>>> Mein Arbeitgeber ist ganz miniklein, was das Hosting-/Cloudgeschäft
>>> anbelangt. Aber alleine im Bereich SAP Business One haben wir gescätzt
>>> 80-100 Kunden. Der Kleinste hat 2-3 SAP-User, der Größte ca. 360.
>>> Darunter sind auch Sportvereine mit Vereins-, Spielerverwaltung und vor
>>> allem Merchandise-Anbindung, Fanshops und natürlich Stadionkassen.
>>
>> Und dafür braucht man SAP?
>>
>> Gerrit
>>
>>
>
> Wenn man keine Ahnung wie man es auch anders machen kann? Zu faul
> Alternativen zu suchen?
Ihr müsst schon zugeben, dass Eure Einwände gegenüber meinem Arbeitgeber
etwas albern sind, oder nicht? Es handelt sich um den ältesten SAP
Partnerbetrieb. Das ERP und die Kassenlösung kommen von der SAP, die
Erweiterung für den Sportbereich stammen aus unserer Entwicklung.
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Andreas Bockelmann
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| Message-ID | <df83dcbd-0931-45f8-a971-ea6877663d24@news.goetz.co.uk> |
| In reply to | #631170 |
On 07/12/2024 13:07, Andreas Bockelmann wrote:
> Goetz Schultz schrieb:
>> On 07/12/2024 11:47, Gerrit Heitsch wrote:
>>> On 12/7/24 08:28, Andreas Bockelmann wrote:
>>>> Michael Bode schrieb:
>>>>> Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> writes:
>>>>>
>>>>>> On 12/4/24 15:08, Hartmut Ott wrote:
>>>>>>> Hej,
>>>>>>> Am 03.12.24 um 21:01 schrieb Diedrich Ehlerding:
>>>>>>>
>>>>>>>> Ja, der Mainframe heißt nicht mehr so, sondern "Cloud", und das
>>>>>>>> dumme
>>>>>>>> Terminal heißt nicht mehr 3270, sondern PC und ist jetzt bunt und
>>>>>>>> grafisch, aber sowohl die Daten als auch die
>>>>>>>> Verarbeitungsleistung sind
>>>>>>>> weitestgehend wieder zentralisiert, und dies stärker als je zuvor -
>>>>>>>> früher hatten einigermaßen große Firmen jeweils ihr eigenes
>>>>>>>> Rechenzentrum, heute wandern die Anwendungen alle zu Azure oder
>>>>>>>> in die
>>>>>>>> Amazon-Cloud, und die Daten liegen auch in der Cloud. Bei Bedarf
>>>>>>>> wird
>>>>>>> Und lt. den Berichten bei Heise machen so einige Firmen eine Rolle
>>>>>>> rückwärts und verlassen die Cloud und ziehen sich auf eigne
>>>>>>> Rechencenter zurück - und sparen dabei Millionen im Jahr.
>>>>>>
>>>>>> Ist nicht verwunderlich, die Zeit der Lockangebote ist vorbei, jetzt
>>>>>> wollen die Cloudanbieter Geld verdienen.
>>>>>
>>>>> War das jemals anders? Ich hab schon vor Jahren von Chris Köhntopp den
>>>>> Satz gelesen "Man geht nicht in die Cloud, um Geld zu sparen."
>>>>>
>>>>
>>>> Das ist eine frage der Zielgruppe/Unternehmensgröße. Nehmen wir
>>>> einmal als Beispiel ERP-Anwendungen. Da gibt es in BaWü so eine
>>>> kleien Bude, in der 5 Aussteiger von der IBM ihr Ding starteten. Die
>>>> bieten selbst für Ihre Kleinkunden eine Cloudlösungan. Sowohl in der
>>>> Public-Cloud (bei SAP selbst gehostet) als auch in der Private Cloud
>>>> (beim Partenr). Und genau nur in einer Cloudumgebung kann der Kunden
>>>> recht dynamisch seine Userlizenzen quartalsweise rauf- und
>>>> runterfahren. Ideal für Startups oder saisonabhängige Unternehmen.
>>>> Oder nach dem großen Reset (einer überstandenen Insolvenz) kommen
>>>> wir auf einmal von unseren viel zu vielen on-Premise-Lizenzen weg
>>>> und gehen mit der zusammengeschrumpften Kernmannschaft in die Cloud.
>>>> Anders ist eine Lizenzreduzierung gar nicht möglich.
>>>>
>>>> Mein Arbeitgeber ist ganz miniklein, was das Hosting-/Cloudgeschäft
>>>> anbelangt. Aber alleine im Bereich SAP Business One haben wir
>>>> gescätzt 80-100 Kunden. Der Kleinste hat 2-3 SAP-User, der Größte
>>>> ca. 360. Darunter sind auch Sportvereine mit Vereins-,
>>>> Spielerverwaltung und vor allem Merchandise-Anbindung, Fanshops und
>>>> natürlich Stadionkassen.
>>>
>>> Und dafür braucht man SAP?
>>>
>>> Gerrit
>>>
>>>
>>
>> Wenn man keine Ahnung wie man es auch anders machen kann? Zu faul
>> Alternativen zu suchen?
>
> Ihr müsst schon zugeben, dass Eure Einwände gegenüber meinem Arbeitgeber
> etwas albern sind, oder nicht? Es handelt sich um den ältesten SAP
> Partnerbetrieb. Das ERP und die Kassenlösung kommen von der SAP, die
> Erweiterung für den Sportbereich stammen aus unserer Entwicklung.
>
Es ging um SAP nicht um den Betrieb der SAP anderen andreht. Wobei man
durchaus fragen kann, ob es keine andere Lösung gibt. Ist wie mit
Atlassian. Es geht auch ohne. Nur wenn man sein Jira mit allen möglichen
AddOns verhunzt hat, ist es schwieriger aber nicht unmöglich.
--
Cheers,
G.
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| Message-ID | <58df39ab67537a8336b91425acf3a3fe@wxp-nb-01.mouse.local> |
| In reply to | #631173 |
Goetz Schultz schrieb:
> On 07/12/2024 13:07, Andreas Bockelmann wrote:
>> Goetz Schultz schrieb:
>>> On 07/12/2024 11:47, Gerrit Heitsch wrote:
>>>> On 12/7/24 08:28, Andreas Bockelmann wrote:
>>>>> Michael Bode schrieb:
>>>>>> Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> writes:
>>>>>>
>>>>>>> On 12/4/24 15:08, Hartmut Ott wrote:
>>>>>>>> Hej,
>>>>>>>> Am 03.12.24 um 21:01 schrieb Diedrich Ehlerding:
>>>>>>>>
>>>>>>>>> Ja, der Mainframe heißt nicht mehr so, sondern "Cloud", und das dumme
>>>>>>>>> Terminal heißt nicht mehr 3270, sondern PC und ist jetzt bunt und
>>>>>>>>> grafisch, aber sowohl die Daten als auch die Verarbeitungsleistung
>>>>>>>>> sind
>>>>>>>>> weitestgehend wieder zentralisiert, und dies stärker als je zuvor -
>>>>>>>>> früher hatten einigermaßen große Firmen jeweils ihr eigenes
>>>>>>>>> Rechenzentrum, heute wandern die Anwendungen alle zu Azure oder in die
>>>>>>>>> Amazon-Cloud, und die Daten liegen auch in der Cloud. Bei Bedarf wird
>>>>>>>> Und lt. den Berichten bei Heise machen so einige Firmen eine Rolle
>>>>>>>> rückwärts und verlassen die Cloud und ziehen sich auf eigne
>>>>>>>> Rechencenter zurück - und sparen dabei Millionen im Jahr.
>>>>>>>
>>>>>>> Ist nicht verwunderlich, die Zeit der Lockangebote ist vorbei, jetzt
>>>>>>> wollen die Cloudanbieter Geld verdienen.
>>>>>>
>>>>>> War das jemals anders? Ich hab schon vor Jahren von Chris Köhntopp den
>>>>>> Satz gelesen "Man geht nicht in die Cloud, um Geld zu sparen."
>>>>>>
>>>>>
>>>>> Das ist eine frage der Zielgruppe/Unternehmensgröße. Nehmen wir einmal
>>>>> als Beispiel ERP-Anwendungen. Da gibt es in BaWü so eine kleien Bude,
>>>>> in der 5 Aussteiger von der IBM ihr Ding starteten. Die bieten selbst
>>>>> für Ihre Kleinkunden eine Cloudlösungan. Sowohl in der Public-Cloud
>>>>> (bei SAP selbst gehostet) als auch in der Private Cloud (beim Partenr).
>>>>> Und genau nur in einer Cloudumgebung kann der Kunden recht dynamisch
>>>>> seine Userlizenzen quartalsweise rauf- und runterfahren. Ideal für
>>>>> Startups oder saisonabhängige Unternehmen. Oder nach dem großen Reset
>>>>> (einer überstandenen Insolvenz) kommen wir auf einmal von unseren viel
>>>>> zu vielen on-Premise-Lizenzen weg und gehen mit der
>>>>> zusammengeschrumpften Kernmannschaft in die Cloud. Anders ist eine
>>>>> Lizenzreduzierung gar nicht möglich.
>>>>>
>>>>> Mein Arbeitgeber ist ganz miniklein, was das Hosting-/Cloudgeschäft
>>>>> anbelangt. Aber alleine im Bereich SAP Business One haben wir gescätzt
>>>>> 80-100 Kunden. Der Kleinste hat 2-3 SAP-User, der Größte ca. 360.
>>>>> Darunter sind auch Sportvereine mit Vereins-, Spielerverwaltung und vor
>>>>> allem Merchandise-Anbindung, Fanshops und natürlich Stadionkassen.
>>>>
>>>> Und dafür braucht man SAP?
>>>>
>>>> Gerrit
>>>>
>>>>
>>>
>>> Wenn man keine Ahnung wie man es auch anders machen kann? Zu faul
>>> Alternativen zu suchen?
>>
>> Ihr müsst schon zugeben, dass Eure Einwände gegenüber meinem Arbeitgeber
>> etwas albern sind, oder nicht? Es handelt sich um den ältesten SAP
>> Partnerbetrieb. Das ERP und die Kassenlösung kommen von der SAP, die
>> Erweiterung für den Sportbereich stammen aus unserer Entwicklung.
>>
>
> Es ging um SAP nicht um den Betrieb der SAP anderen andreht. Wobei man
> durchaus fragen kann, ob es keine andere Lösung gibt. Ist wie mit Atlassian.
> Es geht auch ohne. Nur wenn man sein Jira mit allen möglichen AddOns
> verhunzt hat, ist es schwieriger aber nicht unmöglich.
>
Böses Thema. Ich wollte kein Jira, ich wollte Sohodesk (einen indischen
Billigabklatsch von Zendesk). Aber wenn ein Geschäftsführer seine drei
Mitgeschäftsführer auf seine Seite zieht und vier Geschäftsführer das Wort
"Synergien" in den mund nehmen, hast Du gegen Atlassian keine Chance mehr.
Diese "Synergien" bestanden bei ihrer Einführung aus kostenpflichtigen Addons,
bei deren erster Quartalsabrechnung das große Schlucken begann.
Nun haben wir einen hauptamtlichen Jira-Administrator und der junge Bengel
ist recht gut. Der kann so richtig meien Wünsche herbeizaubern.
Aber zum Thema Cloud: Alle paar Wochen sind irgendwelche Menus umgebaut,
Funktonen, die erst gefunden und genuttzt habe wieder weg oder besser ver-
steckt. Mit Cloudsystemen arbeiten bedeutet jede Woche eine neue Heraus-
forderung zu meistern.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
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| In reply to | #631184 |
On 07/12/2024 15:22, Andreas Bockelmann wrote:
> Goetz Schultz schrieb:
>> On 07/12/2024 13:07, Andreas Bockelmann wrote:
>>> Goetz Schultz schrieb:
>>>> On 07/12/2024 11:47, Gerrit Heitsch wrote:
>>>>> On 12/7/24 08:28, Andreas Bockelmann wrote:
>>>>>> Michael Bode schrieb:
>>>>>>> Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> writes:
>>>>>>>
>>>>>>>> On 12/4/24 15:08, Hartmut Ott wrote:
>>>>>>>>> Hej,
>>>>>>>>> Am 03.12.24 um 21:01 schrieb Diedrich Ehlerding:
>>>>>>>>>
>>>>>>>>>> Ja, der Mainframe heißt nicht mehr so, sondern "Cloud", und
>>>>>>>>>> das dumme
>>>>>>>>>> Terminal heißt nicht mehr 3270, sondern PC und ist jetzt bunt
>>>>>>>>>> und
>>>>>>>>>> grafisch, aber sowohl die Daten als auch die
>>>>>>>>>> Verarbeitungsleistung sind
>>>>>>>>>> weitestgehend wieder zentralisiert, und dies stärker als je
>>>>>>>>>> zuvor -
>>>>>>>>>> früher hatten einigermaßen große Firmen jeweils ihr eigenes
>>>>>>>>>> Rechenzentrum, heute wandern die Anwendungen alle zu Azure
>>>>>>>>>> oder in die
>>>>>>>>>> Amazon-Cloud, und die Daten liegen auch in der Cloud. Bei
>>>>>>>>>> Bedarf wird
>>>>>>>>> Und lt. den Berichten bei Heise machen so einige Firmen eine Rolle
>>>>>>>>> rückwärts und verlassen die Cloud und ziehen sich auf eigne
>>>>>>>>> Rechencenter zurück - und sparen dabei Millionen im Jahr.
>>>>>>>>
>>>>>>>> Ist nicht verwunderlich, die Zeit der Lockangebote ist vorbei,
>>>>>>>> jetzt
>>>>>>>> wollen die Cloudanbieter Geld verdienen.
>>>>>>>
>>>>>>> War das jemals anders? Ich hab schon vor Jahren von Chris
>>>>>>> Köhntopp den
>>>>>>> Satz gelesen "Man geht nicht in die Cloud, um Geld zu sparen."
>>>>>>>
>>>>>>
>>>>>> Das ist eine frage der Zielgruppe/Unternehmensgröße. Nehmen wir
>>>>>> einmal als Beispiel ERP-Anwendungen. Da gibt es in BaWü so eine
>>>>>> kleien Bude, in der 5 Aussteiger von der IBM ihr Ding starteten.
>>>>>> Die bieten selbst für Ihre Kleinkunden eine Cloudlösungan. Sowohl
>>>>>> in der Public-Cloud (bei SAP selbst gehostet) als auch in der
>>>>>> Private Cloud (beim Partenr). Und genau nur in einer Cloudumgebung
>>>>>> kann der Kunden recht dynamisch seine Userlizenzen quartalsweise
>>>>>> rauf- und runterfahren. Ideal für Startups oder saisonabhängige
>>>>>> Unternehmen. Oder nach dem großen Reset (einer überstandenen
>>>>>> Insolvenz) kommen wir auf einmal von unseren viel zu vielen
>>>>>> on-Premise-Lizenzen weg und gehen mit der zusammengeschrumpften
>>>>>> Kernmannschaft in die Cloud. Anders ist eine Lizenzreduzierung gar
>>>>>> nicht möglich.
>>>>>>
>>>>>> Mein Arbeitgeber ist ganz miniklein, was das
>>>>>> Hosting-/Cloudgeschäft anbelangt. Aber alleine im Bereich SAP
>>>>>> Business One haben wir gescätzt 80-100 Kunden. Der Kleinste hat
>>>>>> 2-3 SAP-User, der Größte ca. 360. Darunter sind auch Sportvereine
>>>>>> mit Vereins-, Spielerverwaltung und vor allem
>>>>>> Merchandise-Anbindung, Fanshops und natürlich Stadionkassen.
>>>>>
>>>>> Und dafür braucht man SAP?
>>>>>
>>>>> Gerrit
>>>>>
>>>>>
>>>>
>>>> Wenn man keine Ahnung wie man es auch anders machen kann? Zu faul
>>>> Alternativen zu suchen?
>>>
>>> Ihr müsst schon zugeben, dass Eure Einwände gegenüber meinem
>>> Arbeitgeber etwas albern sind, oder nicht? Es handelt sich um den
>>> ältesten SAP Partnerbetrieb. Das ERP und die Kassenlösung kommen von
>>> der SAP, die Erweiterung für den Sportbereich stammen aus unserer
>>> Entwicklung.
>>>
>>
>> Es ging um SAP nicht um den Betrieb der SAP anderen andreht. Wobei man
>> durchaus fragen kann, ob es keine andere Lösung gibt. Ist wie mit
>> Atlassian. Es geht auch ohne. Nur wenn man sein Jira mit allen
>> möglichen AddOns verhunzt hat, ist es schwieriger aber nicht unmöglich.
>>
>
> Böses Thema. Ich wollte kein Jira, ich wollte Sohodesk (einen indischen
> Billigabklatsch von Zendesk). Aber wenn ein Geschäftsführer seine drei
> Mitgeschäftsführer auf seine Seite zieht und vier Geschäftsführer das
> Wort "Synergien" in den mund nehmen, hast Du gegen Atlassian keine
> Chance mehr.
> Diese "Synergien" bestanden bei ihrer Einführung aus kostenpflichtigen
> Addons,
> bei deren erster Quartalsabrechnung das große Schlucken begann.
> Nun haben wir einen hauptamtlichen Jira-Administrator und der junge Bengel
> ist recht gut. Der kann so richtig meien Wünsche herbeizaubern.
BTDT. Und bei erstbester Gelegenheit versucht ein Update zu machen -
die Hälfte der verbauten Addons waren entweder nicht kompatibel zu
anderen oder nicht vorhanden. Nicht mehr mein Problem.
> Aber zum Thema Cloud: Alle paar Wochen sind irgendwelche Menus umgebaut,
> Funktonen, die erst gefunden und genuttzt habe wieder weg oder besser ver-
> steckt. Mit Cloudsystemen arbeiten bedeutet jede Woche eine neue Heraus-
> forderung zu meistern.
Tja, das ist das schöne wenn man kein POC Build hat zum vorher mal
testen. Aber Strafe muss sein :-D
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| In reply to | #631156 |
Gerrit Heitsch schrieb:
> On 12/7/24 08:28, Andreas Bockelmann wrote:
>> Michael Bode schrieb:
>>> Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> writes:
>>>
>>>> On 12/4/24 15:08, Hartmut Ott wrote:
>>>>> Hej,
>>>>> Am 03.12.24 um 21:01 schrieb Diedrich Ehlerding:
>>>>>
>>>>>> Ja, der Mainframe heißt nicht mehr so, sondern "Cloud", und das dumme
>>>>>> Terminal heißt nicht mehr 3270, sondern PC und ist jetzt bunt und
>>>>>> grafisch, aber sowohl die Daten als auch die Verarbeitungsleistung sind
>>>>>> weitestgehend wieder zentralisiert, und dies stärker als je zuvor -
>>>>>> früher hatten einigermaßen große Firmen jeweils ihr eigenes
>>>>>> Rechenzentrum, heute wandern die Anwendungen alle zu Azure oder in die
>>>>>> Amazon-Cloud, und die Daten liegen auch in der Cloud. Bei Bedarf wird
>>>>> Und lt. den Berichten bei Heise machen so einige Firmen eine Rolle
>>>>> rückwärts und verlassen die Cloud und ziehen sich auf eigne
>>>>> Rechencenter zurück - und sparen dabei Millionen im Jahr.
>>>>
>>>> Ist nicht verwunderlich, die Zeit der Lockangebote ist vorbei, jetzt
>>>> wollen die Cloudanbieter Geld verdienen.
>>>
>>> War das jemals anders? Ich hab schon vor Jahren von Chris Köhntopp den
>>> Satz gelesen "Man geht nicht in die Cloud, um Geld zu sparen."
>>>
>>
>> Das ist eine frage der Zielgruppe/Unternehmensgröße. Nehmen wir einmal als
>> Beispiel ERP-Anwendungen. Da gibt es in BaWü so eine kleien Bude, in der 5
>> Aussteiger von der IBM ihr Ding starteten. Die bieten selbst für Ihre
>> Kleinkunden eine Cloudlösungan. Sowohl in der Public-Cloud (bei SAP selbst
>> gehostet) als auch in der Private Cloud (beim Partenr). Und genau nur in
>> einer Cloudumgebung kann der Kunden recht dynamisch seine Userlizenzen
>> quartalsweise rauf- und runterfahren. Ideal für Startups oder
>> saisonabhängige Unternehmen. Oder nach dem großen Reset (einer
>> überstandenen Insolvenz) kommen wir auf einmal von unseren viel zu vielen
>> on-Premise-Lizenzen weg und gehen mit der zusammengeschrumpften
>> Kernmannschaft in die Cloud. Anders ist eine Lizenzreduzierung gar nicht
>> möglich.
>>
>> Mein Arbeitgeber ist ganz miniklein, was das Hosting-/Cloudgeschäft
>> anbelangt. Aber alleine im Bereich SAP Business One haben wir gescätzt
>> 80-100 Kunden. Der Kleinste hat 2-3 SAP-User, der Größte ca. 360. Darunter
>> sind auch Sportvereine mit Vereins-, Spielerverwaltung und vor allem
>> Merchandise-Anbindung, Fanshops und natürlich Stadionkassen.
>
> Und dafür braucht man SAP?
Ja, natürlich.
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Andreas Bockelmann
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| From | Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> |
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| Date | 2024-12-08 20:47 +0100 |
| Message-ID | <1n9h2lxt99.ln2@diedrich.ddnssec.de> |
| In reply to | #631156 |
Gerrit Heitsch meinte: >> Darunter sind auch Sportvereine mit Vereins-, Spielerverwaltung und >> vor allem Merchandise-Anbindung, Fanshops und natürlich >> Stadionkassen. > > Und dafür braucht man SAP? Vielleicht kann mn das mit SAP abbilden. Vielleicht auch mit etwas kleinerer SOftware, etwa Lexware; aber das ändert nichts Grundsätzliches. Vielleicht kann man das auch ohne Standardsoftware lösen und selber Software schreiben - aber wer schreibt die Software, wer lässt die selbstgeschriebene Buchhaltung fdes Fanshops vom Finanzamt genehmigen, und wer sorgt für die Anpassung der Software an geänderte Rahmenbedingugen, und sei es nur der Mehrwertsteuersatz? Und wenn SAP da eine Möglichkeit anietet, das in die Cloud zu legen, verstehe ich jeden Fanshop, der dafpür keine eigene IUT-Infrastruktut aufbauen will. -- gpg-Key (DSA 1024) D36AD663E6DB91A4 fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8 C7D1 D36A D663 E6DB 91A4 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
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| From | Ulrich Weise <ulrich.weise@t-online.de> |
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| Date | 2024-12-05 16:57 +0100 |
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| In reply to | #630890 |
Am Wed, 4 Dec 2024 15:08:23 +0100 schrieb Hartmut Ott zum
Thema: Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben?
>Hej,
>
>Am 03.12.24 um 21:01 schrieb Diedrich Ehlerding:
>
>
>> Ja, der Mainframe heißt nicht mehr so, sondern "Cloud", und das dumme
>> Terminal heißt nicht mehr 3270, sondern PC und ist jetzt bunt und
>> grafisch, aber sowohl die Daten als auch die Verarbeitungsleistung sind
>> weitestgehend wieder zentralisiert, und dies stärker als je zuvor -
>> früher hatten einigermaßen große Firmen jeweils ihr eigenes
>> Rechenzentrum, heute wandern die Anwendungen alle zu Azure oder in die
>> Amazon-Cloud, und die Daten liegen auch in der Cloud. Bei Bedarf wird
>
>
>Und lt. den Berichten bei Heise machen so einige Firmen eine Rolle
>rückwärts und verlassen die Cloud und ziehen sich auf eigne Rechencenter
>zurück - und sparen dabei Millionen im Jahr.
Besser wär das schon. Thema Resilienz gegen Trump.
"ZenDIS fordert 'Souveränitäts-Check'"
Wer weiß was Trump & Co. bei seinen amerikanischen Firmen und Clouds
für Deutschland noch so einfällt.
OnTopic. Beitrag in c't 27/2024 S. 39
Ansonsten hier frei nachzulesen:
https://www.linkedin.com/posts/zendis_jetzt-steht-es-also-fest-donald-trump-wird-activity-7259915403642986497-AtyM/
--
Gued gohn,
Ulrich
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
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| Date | 2024-12-05 18:29 +0100 |
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| In reply to | #630957 |
On 12/5/24 16:57, Ulrich Weise wrote: > Am Wed, 4 Dec 2024 15:08:23 +0100 schrieb Hartmut Ott zum > Thema: Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? > >> Hej, >> >> Am 03.12.24 um 21:01 schrieb Diedrich Ehlerding: >> >> >>> Ja, der Mainframe heißt nicht mehr so, sondern "Cloud", und das dumme >>> Terminal heißt nicht mehr 3270, sondern PC und ist jetzt bunt und >>> grafisch, aber sowohl die Daten als auch die Verarbeitungsleistung sind >>> weitestgehend wieder zentralisiert, und dies stärker als je zuvor - >>> früher hatten einigermaßen große Firmen jeweils ihr eigenes >>> Rechenzentrum, heute wandern die Anwendungen alle zu Azure oder in die >>> Amazon-Cloud, und die Daten liegen auch in der Cloud. Bei Bedarf wird >> >> >> Und lt. den Berichten bei Heise machen so einige Firmen eine Rolle >> rückwärts und verlassen die Cloud und ziehen sich auf eigne Rechencenter >> zurück - und sparen dabei Millionen im Jahr. > > Besser wär das schon. Sollte auch nicht allzu schwer sein. Es wurde schon von Anfang an empfohlen bei der Migration in the Clould auch gleich den Plan für den Cloud-Exit zu schreiben und für den Fall der Fälle zur Hand zu haben. Ausserdem sollte man vendor-spezifische APIs vermeiden. Hat sicher jeder gemacht, ODER?` Gerrit
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