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Groups > ger.ct > #630845 > unrolled thread
| Started by | "F. W." <me@home.invalid> |
|---|---|
| First post | 2024-12-03 11:24 +0100 |
| Last post | 2024-12-07 08:54 +0100 |
| Articles | 20 on this page of 45 — 13 participants |
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Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? "F. W." <me@home.invalid> - 2024-12-03 11:24 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Ralf Wissing <ralf.wissing@posteo.de> - 2024-12-03 10:48 +0000
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? "F. W." <me@home.invalid> - 2024-12-03 12:03 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-12-03 12:36 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? "F. W." <me@home.invalid> - 2024-12-03 13:26 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2024-12-05 21:26 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Ulrich Weise <ulrich.weise@t-online.de> - 2024-12-08 12:30 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-12-03 13:06 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2024-12-04 13:23 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2024-12-03 12:26 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? "F. W." <me@home.invalid> - 2024-12-03 13:30 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2024-12-04 13:27 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Ulrich Weise <ulrich.weise@t-online.de> - 2024-12-03 13:16 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2024-12-04 15:26 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2024-12-03 21:01 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2024-12-04 15:08 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2024-12-04 19:03 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-12-04 19:54 +0000
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-12-04 21:10 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2024-12-04 21:55 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2024-12-05 14:15 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2024-12-05 18:31 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-12-05 19:32 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2024-12-05 20:30 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-12-07 08:38 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-12-07 08:31 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-12-04 22:32 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-12-07 08:28 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-12-07 10:03 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-12-07 10:30 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2024-12-07 12:47 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-12-07 12:51 +0000
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-12-07 14:07 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-12-07 13:37 +0000
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-12-07 16:22 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-12-07 18:45 +0000
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-12-07 14:04 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2024-12-08 20:47 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Ulrich Weise <ulrich.weise@t-online.de> - 2024-12-05 16:57 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2024-12-05 18:29 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-12-05 18:36 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2024-12-05 19:18 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-12-05 19:24 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-12-05 19:59 +0100
Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-12-07 08:54 +0100
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| From | "F. W." <me@home.invalid> |
|---|---|
| Date | 2024-12-03 11:24 +0100 |
| Subject | Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? |
| Message-ID | <vimm9j$bu3j$1@solani.org> |
Großrechner, diese am längsten sterbende Gattung von Höchstleistungsrechnern, spielen im Alltag eine relativ kleine Rolle. Jedenfalls wenn man an Arbeitsplatzrechner denkt. Im Hintergrund wurden sie bekanntlich durch Server(farmen) ersetzt. Wer setzt tatsächlich noch Großechner ein? Meines Wissens vor allem wissenschaftliche Stellen, Banken und Versicherungen und natürlich der Staat. Jetzt stelle man sich mal kurz eine Welt vor, in der es Windows u. ä. nie gegeben hätte. Nehmen wir an, ChatGPT wäre auf einer 3290 programmiert worden und jeder hätte eine 3270-kompatible Terminalanwendung. Brauchte man dann GUI überhaupt noch? Oder ersetzt der sprechende und hörende Computer eines Tages PC und Handy? Alexa, Google und Siri werden ja schon genutzt. Aber ihre Antworten sind unterer Durchschnitt. Spinnt mal mit mir...wie wird es weitergehen? FW
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| From | Ralf Wissing <ralf.wissing@posteo.de> |
|---|---|
| Date | 2024-12-03 10:48 +0000 |
| Message-ID | <lr860rFbuqU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #630845 |
On 2024-12-03, F. W. <me@home.invalid> wrote: > > Spinnt mal mit mir...wie wird es weitergehen? > > FW > Moin, im Endeffekt sehen wir die Zukunft (bzw. den rerun der Vergangenheit) doch schon mit der Entwicklung immer mehr Anwendungen in die Cloud zu verlagern. Was ist ein Chromebook denn viel anderes als ein halbwegs smartes Terminal? Um noch mal eine Schritt weiter zu gehen: Muttern, die nie im Leben irgend etwas mit Computern oder Handies (abseits ihres immer noch genutzten Siemens M45) zu tun haben wollte ist nun gluecklich mit ihrem Google Nest Hub der sie nun problemlos im Netz "googlen" und "youtuben" laesst. Ob im Hintergrund jetzt eine Serverfarm oder ein Grossrechner steht ist da doch eher egal. Gruss Ralf
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| From | "F. W." <me@home.invalid> |
|---|---|
| Date | 2024-12-03 12:03 +0100 |
| Message-ID | <vimoie$bvcc$1@solani.org> |
| In reply to | #630846 |
Am 03.12.2024 um 11:48 schrieb Ralf Wissing: > im Endeffekt sehen wir die Zukunft (bzw. den rerun der > Vergangenheit) doch schon mit der Entwicklung immer mehr Anwendungen > in die Cloud zu verlagern. Was ist ein Chromebook denn viel anderes > als ein halbwegs smartes Terminal? Man kann (glaube ich) lokale Apps installieren. > Um noch mal eine Schritt weiter zu gehen: Muttern, die nie im Leben > irgend etwas mit Computern oder Handies (abseits ihres immer noch > genutzten Siemens M45) zu tun haben wollte ist nun gluecklich mit > ihrem Google Nest Hub der sie nun problemlos im Netz "googlen" und > "youtuben" laesst. Wie schreibt man mit dem Ding eine E-Mail oder bucht einen Arzttermin? Wie findet man das Taufkleid für die Enkelin? > Ob im Hintergrund jetzt eine Serverfarm oder ein Grossrechner steht > ist da doch eher egal. Ein Windows-Server, das kann ich Dir aus eigener Erfahrung sagen, ist sehr aufwändig zu warten. Ich war 22 Jahre Admin. Davor hatten wir eine IBM/36 mit Host-Anbindung. Ich kann mich an kein einziges Problem erinnern, das diese Maschinen je gehabt hätten. FW
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2024-12-03 12:36 +0100 |
| Message-ID | <vimqfk$3vdcj$2@dont-email.me> |
| In reply to | #630847 |
Am 03.12.2024 um 12:03 schrieb F. W.: > Am 03.12.2024 um 11:48 schrieb Ralf Wissing: >> Um noch mal eine Schritt weiter zu gehen: Muttern, die nie im Leben >> irgend etwas mit Computern oder Handies (abseits ihres immer noch >> genutzten Siemens M45) zu tun haben wollte ist nun gluecklich mit >> ihrem Google Nest Hub der sie nun problemlos im Netz "googlen" und >> "youtuben" laesst. > > Wie schreibt man mit dem Ding eine E-Mail oder bucht einen Arzttermin? > Wie findet man das Taufkleid für die Enkelin? Gar nicht. Du darfst einen für (hoch) spezialisierte Aufgaben eingerichteten Computer nicht mit einem Computer für allgemeine Aufgaben verwechseln. Das Motorsteuergerät eines Autos kann auch ziemlich viel, ist aber abseits von Motoren und Autos eher unnütz. Die Grenze zwischen Special und General ist freilich oft fließend. Dennoch richten sich die Fähigkeiten zuerst nach dem Zweck. -- "Möchte kurz angeben, hab gerade meine Bachelorarbeit mit ner 1.0 bestanden. Bin jetzt valide Expertin für kapitalismuskritische frühkindliche Bildung, falls ihr sowas mal braucht." https://x.com/jetteniz/status/1483479231384506368
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| From | "F. W." <me@home.invalid> |
|---|---|
| Date | 2024-12-03 13:26 +0100 |
| Message-ID | <vimteb$c26s$5@solani.org> |
| In reply to | #630849 |
Am 03.12.2024 um 12:36 schrieb Lars Gebauer: > Am 03.12.2024 um 12:03 schrieb F. W.: >> Am 03.12.2024 um 11:48 schrieb Ralf Wissing: >>> Um noch mal eine Schritt weiter zu gehen: Muttern, die nie im Leben >>> irgend etwas mit Computern oder Handies (abseits ihres immer noch >>> genutzten Siemens M45) zu tun haben wollte ist nun gluecklich mit >>> ihrem Google Nest Hub der sie nun problemlos im Netz "googlen" und >>> "youtuben" laesst. >> >> Wie schreibt man mit dem Ding eine E-Mail oder bucht einen Arzttermin? >> Wie findet man das Taufkleid für die Enkelin? > > Gar nicht. > > Du darfst einen für (hoch) spezialisierte Aufgaben eingerichteten > Computer nicht mit einem Computer für allgemeine Aufgaben verwechseln. > > Das Motorsteuergerät eines Autos kann auch ziemlich viel, ist aber > abseits von Motoren und Autos eher unnütz. > > Die Grenze zwischen Special und General ist freilich oft fließend. > Dennoch richten sich die Fähigkeiten zuerst nach dem Zweck. > Schon klar. Aber E-Mail und Online-Kauf sind längst im Alltag fast aller Menschen angekommen. FW
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2024-12-05 21:26 +0100 |
| Message-ID | <lregjlF13jnU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #630847 |
Am 03.12.24 um 12:03 schrieb F. W.: > Davor hatten wir eine IBM/36 mit Host-Anbindung. Ich kann mich an kein > einziges Problem erinnern, das diese Maschinen je gehabt hätten. Mit utf? Die mainframes hatten doch EBCDIC. Warum verwenden Banken dann bei .csv immer noch ISO?
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| From | Ulrich Weise <ulrich.weise@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2024-12-08 12:30 +0100 |
| Message-ID | <vj401a$vj6c$1@solani.org> |
| In reply to | #630980 |
Am Thu, 5 Dec 2024 21:26:29 +0100 schrieb Hermann Riemann zum
Thema: Re: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben?
>Am 03.12.24 um 12:03 schrieb F. W.:
>
>> Davor hatten wir eine IBM/36 mit Host-Anbindung. Ich kann mich an kein
>> einziges Problem erinnern, das diese Maschinen je gehabt hätten.
>
>Mit utf? Die mainframes hatten doch EBCDIC.
Ja hatten. Und das ist nicht Sache der Hardware sondern des
Betriebssystems und der Programme. Und da hat die Entwicklung nicht
halt gemacht.
IBM müsste da ja im z-OS auch was haben, aber Fujitsu macht das schon
länger. Aktuell hier (White Paper von 2023):
https://sp.ts.fujitsu.com/dmsp/Publications/public/wp_unicode-bs2000.pdf
https://bs2manuals.ts.fujitsu.com/download/manual/4456
--
Gued gohn,
Ulrich
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2024-12-03 13:06 +0100 |
| Message-ID | <vims7m$3vdcj$3@dont-email.me> |
| In reply to | #630846 |
Am 03.12.2024 um 11:48 schrieb Ralf Wissing: > On 2024-12-03, F. W. <me@home.invalid> wrote: >> Spinnt mal mit mir...wie wird es weitergehen? > > im Endeffekt sehen wir die Zukunft (bzw. den > rerun der Vergangenheit) doch schon mit der > Entwicklung immer mehr Anwendungen in die > Cloud zu verlagern. Was ist ein Chromebook > denn viel anderes als ein halbwegs smartes > Terminal? Auch Smartphones oder Tablets sind im Grunde nichts weiter als smartere Terminals. Eine Art Fat Clients. Das Chromebook hat da nur den Vorteil, durch den größeren Bildschirm und die bessere Tastatur laptopähnlicher und so bequemer zu sein. Benutzerfreundlicher. Ich halte die Gründe dafür, Daten und Anwendungen nur lokal auf 1 Gerät vorzuhalten, sowieso für allermeist ziemlich antiquiert, albern und dumm. Das volle Potential wird erst geräteübergreifend ausgenutzt. Und zwar übergreifend auf jedes Gerät. Natürlich gibt es Gründe, Daten ausschließlich lokal vorzuhalten. Sogar sehr gute Gründe. Aber das betrifft nur ganz bestimmte Daten und Anwendungen. Niemals den ganz allgemein von jedem User erzeugten Datenmüll. Egal, für wie wichtig der User seinen Müll subjektiv hält. -- "Möchte kurz angeben, hab gerade meine Bachelorarbeit mit ner 1.0 bestanden. Bin jetzt valide Expertin für kapitalismuskritische frühkindliche Bildung, falls ihr sowas mal braucht." https://x.com/jetteniz/status/1483479231384506368
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2024-12-04 13:23 +0100 |
| Message-ID | <lravu4Fe4jgU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #630851 |
Am 03.12.24 um 13:06 schrieb Lars Gebauer: > Niemals den ganz allgemein von jedem User erzeugten Datenmüll. > Egal, für wie wichtig der User seinen Müll subjektiv hält. Der wird für KI Training gebraucht. Irgendwie "müssen" die meisten user ja überzeugt werden.
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2024-12-03 12:26 +0100 |
| Message-ID | <vimptl$3vdcj$1@dont-email.me> |
| In reply to | #630845 |
Am 03.12.2024 um 11:24 schrieb F. W.: > Jetzt stelle man sich mal kurz eine Welt vor, in der es Windows u. ä. > nie gegeben hätte. Nehmen wir an, ChatGPT wäre auf einer 3290 > programmiert worden und jeder hätte eine 3270-kompatible > Terminalanwendung. > > Brauchte man dann GUI überhaupt noch? Ja. GUI wurde schon lange vor dem Aufkommen von PC entwickelt. Die Gründe dafür dürften nicht weggefallen sein. > Oder ersetzt der sprechende und hörende Computer eines Tages PC und Handy? Nein. Der sprechende, hörende und sehende (!) Computer wird einen Teil der GUI-Anwendungen ersetzen und die Möglichkeiten zu Kommunikation insgesamt verbreitern. Zu einem (vollständigen) Ersatz wird es aber nicht kommen. > Alexa, Google und Siri werden > ja schon genutzt. Aber ihre Antworten sind unterer Durchschnitt. Das war/ist ja auch nur eine Art 1. Versuch. Der Möglichkeiten aber eben auch Irrwege und Sackgassen aufgezeigt hat. Der 2. Versuch, möglicherweise durch LLM getrieben, wird besser werden. Aber dennoch seine ganz eigenen Probleme mit sich bringen. Z.Bsp., daß die maschinelle Ausgabe nicht mehr von der Antwort eines Menschen unterscheidbar ist. Alleine das ist tückisch genug, denn es erfordert auf Sicht eine enorme Weiterentwicklung menschlicher Fähigkeiten. Es reicht ja nicht, daß der Computer auf eine Frage eine richtige Antwort liefert. Der Mensch muß auch in der Lage sein, diese Antwort als richtige oder doch mögliche Antwort zu erkennen. Dafür muß er seinen inhärenten Dunning-Kruger überwinden und nicht nur einfach die Maschine für doof halten, nur weil sie eine unerwartete Antwort liefert. Das funktioniert schon in der Kommunikation Mensch/Mensch nicht so richtig. Wie das in der Kommunikation Mensch/Maschine gelöst werden kann - keine Ahnung. Wird vielleicht eine ewige Baustelle bleiben. -- "Möchte kurz angeben, hab gerade meine Bachelorarbeit mit ner 1.0 bestanden. Bin jetzt valide Expertin für kapitalismuskritische frühkindliche Bildung, falls ihr sowas mal braucht." https://x.com/jetteniz/status/1483479231384506368
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| From | "F. W." <me@home.invalid> |
|---|---|
| Date | 2024-12-03 13:30 +0100 |
| Message-ID | <vimtli$c26s$6@solani.org> |
| In reply to | #630848 |
Am 03.12.2024 um 12:26 schrieb Lars Gebauer: > Nein. Der sprechende, hörende und sehende (!) Computer wird einen > Teil der GUI-Anwendungen ersetzen und die Möglichkeiten zu > Kommunikation insgesamt verbreitern. Zu einem (vollständigen) Ersatz > wird es aber nicht kommen. Okay. Aber nehmen wir mal an, Alexa und Co wären so schlau wie ChatGPT und ChatGPT hätte eine Mail-Schnittstelle. Was spräche dagegen zu sagen "Alexa, schreibe eine E-Mail an meinen Chef und erkläre ihm den Inhalt meines letzten Diktats an Dich in maximal zehn Sätzen"? Das klappt heute nur deshalb nicht, weil ein paar Systeme nicht kombiniert sind. Anders klappt schon nachweislich: "Alexa, WhatsApp an meine Frau" "Okay Google, navigiere mich nach Kassel" "Hey Siri, Licht und Heizung im Wohnzimmer einschalten" Alles schon probiert. FW
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2024-12-04 13:27 +0100 |
| Message-ID | <lrb05gFe4jgU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #630848 |
Am 03.12.24 um 12:26 schrieb Lars Gebauer: > Das funktioniert schon in der Kommunikation Mensch/Mensch nicht so > richtig. Wie das in der Kommunikation Mensch/Maschine gelöst werden kann > - keine Ahnung. Menschen umprogrammieren. Die merken ja auch nicht, wenn gleiche Ware in unterschiedlicher Verpackung ist.
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| From | Ulrich Weise <ulrich.weise@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2024-12-03 13:16 +0100 |
| Message-ID | <vimsqv$of2h$1@solani.org> |
| In reply to | #630845 |
Am Tue, 3 Dec 2024 11:24:47 +0100 schrieb F. W. zum
Thema: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben?
>Spinnt mal mit mir...wie wird es weitergehen?
Wieso Renaissance. Der Großrechner war nie weg und wird
weiterentwickelt. Da vertraue ich voll auf IBM. Und was das Z-System
heutzutage alles kann:
https://www.ibm.com/de-de/z
Naja, und mein ehemaliger Arbeitgeber hat die aktuell auch noch im
Angebot:
https://www.fujitsu.com/de/products/computing/servers/mainframe/bs2000/business/
--
Gued gohn,
Ulrich
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| From | Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2024-12-04 15:26 +0100 |
| Message-ID | <lrb74pFern1U3@mid.individual.net> |
| In reply to | #630852 |
Hallo, Am 03.12.24 um 13:16 schrieb Ulrich Weise: > Am Tue, 3 Dec 2024 11:24:47 +0100 schrieb F. W. zum > Thema: Könnte es eine Renaissance der Großrechner geben? > >> Spinnt mal mit mir...wie wird es weitergehen? > > Wieso Renaissance. Der Großrechner war nie weg und wird > weiterentwickelt. Da vertraue ich voll auf IBM. Und was das Z-System > heutzutage alles kann: > https://www.ibm.com/de-de/z > > Naja, und mein ehemaliger Arbeitgeber hat die aktuell auch noch im > Angebot: > https://www.fujitsu.com/de/products/computing/servers/mainframe/bs2000/business/ Die Zukunft findet hier statt <https://www.meetiqm.com/> ;-) Ciao Walter
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| From | Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2024-12-03 21:01 +0100 |
| Message-ID | <9m442lx9c5.ln2@diedrich.ddnssec.de> |
| In reply to | #630845 |
F. W. meinte: > Spinnt mal mit mir...wie wird es weitergehen? Letztlich schwingt das Pendel doch schon längst zurück, die Client- Server-Euphorie mit der Intelligenz am Arbeitsplatz, die so um 1990 rum von allen Consultuingfirmen besungen wurde, ist doch längst vorbei. Ja, der Mainframe heißt nicht mehr so, sondern "Cloud", und das dumme Terminal heißt nicht mehr 3270, sondern PC und ist jetzt bunt und grafisch, aber sowohl die Daten als auch die Verarbeitungsleistung sind weitestgehend wieder zentralisiert, und dies stärker als je zuvor - früher hatten einigermaßen große Firmen jeweils ihr eigenes Rechenzentrum, heute wandern die Anwendungen alle zu Azure oder in die Amazon-Cloud, und die Daten liegen auch in der Cloud. Bei Bedarf wird die Software der Präsentationsschicht aus der Zentrale geladen, allenfalls hat der PC am Arbeitsplatz noch einen Cache für Apps. Selbst das, was man beginnend in den 1980ern auf die PCs erst ausgelagert hat - Briefe schreiben, Tabellenkalkulationen, also das ganze Office-Paket - wandert zurück in die Zentrale; siehe Office365. Und alles, was an Intelligenz noch draußen läuft, ist der Browser auf dem PC. -- gpg-Key (DSA 1024) D36AD663E6DB91A4 fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8 C7D1 D36A D663 E6DB 91A4 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
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| From | Hartmut Ott <hottm@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2024-12-04 15:08 +0100 |
| Message-ID | <lrb62nFemrlU4@mid.individual.net> |
| In reply to | #630872 |
Hej, Am 03.12.24 um 21:01 schrieb Diedrich Ehlerding: > Ja, der Mainframe heißt nicht mehr so, sondern "Cloud", und das dumme > Terminal heißt nicht mehr 3270, sondern PC und ist jetzt bunt und > grafisch, aber sowohl die Daten als auch die Verarbeitungsleistung sind > weitestgehend wieder zentralisiert, und dies stärker als je zuvor - > früher hatten einigermaßen große Firmen jeweils ihr eigenes > Rechenzentrum, heute wandern die Anwendungen alle zu Azure oder in die > Amazon-Cloud, und die Daten liegen auch in der Cloud. Bei Bedarf wird Und lt. den Berichten bei Heise machen so einige Firmen eine Rolle rückwärts und verlassen die Cloud und ziehen sich auf eigne Rechencenter zurück - und sparen dabei Millionen im Jahr. -- -- mfg Hartmut Ott --
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2024-12-04 19:03 +0100 |
| Message-ID | <viq4f8$g08$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #630890 |
On 12/4/24 15:08, Hartmut Ott wrote: > Hej, > > Am 03.12.24 um 21:01 schrieb Diedrich Ehlerding: > > >> Ja, der Mainframe heißt nicht mehr so, sondern "Cloud", und das dumme >> Terminal heißt nicht mehr 3270, sondern PC und ist jetzt bunt und >> grafisch, aber sowohl die Daten als auch die Verarbeitungsleistung sind >> weitestgehend wieder zentralisiert, und dies stärker als je zuvor - >> früher hatten einigermaßen große Firmen jeweils ihr eigenes >> Rechenzentrum, heute wandern die Anwendungen alle zu Azure oder in die >> Amazon-Cloud, und die Daten liegen auch in der Cloud. Bei Bedarf wird > > > Und lt. den Berichten bei Heise machen so einige Firmen eine Rolle > rückwärts und verlassen die Cloud und ziehen sich auf eigne Rechencenter > zurück - und sparen dabei Millionen im Jahr. Ist nicht verwunderlich, die Zeit der Lockangebote ist vorbei, jetzt wollen die Cloudanbieter Geld verdienen. Gerrit
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| From | Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> |
|---|---|
| Date | 2024-12-04 19:54 +0000 |
| Message-ID | <36065d72-9197-4ea6-a8a2-68f708a9500f@news.goetz.co.uk> |
| In reply to | #630905 |
On 04/12/2024 18:03, Gerrit Heitsch wrote:
> On 12/4/24 15:08, Hartmut Ott wrote:
>> Hej,
>>
>> Am 03.12.24 um 21:01 schrieb Diedrich Ehlerding:
>>
>>
>>> Ja, der Mainframe heißt nicht mehr so, sondern "Cloud", und das dumme
>>> Terminal heißt nicht mehr 3270, sondern PC und ist jetzt bunt und
>>> grafisch, aber sowohl die Daten als auch die Verarbeitungsleistung sind
>>> weitestgehend wieder zentralisiert, und dies stärker als je zuvor -
>>> früher hatten einigermaßen große Firmen jeweils ihr eigenes
>>> Rechenzentrum, heute wandern die Anwendungen alle zu Azure oder in die
>>> Amazon-Cloud, und die Daten liegen auch in der Cloud. Bei Bedarf wird
>>
>>
>> Und lt. den Berichten bei Heise machen so einige Firmen eine Rolle
>> rückwärts und verlassen die Cloud und ziehen sich auf eigne
>> Rechencenter zurück - und sparen dabei Millionen im Jahr.
>
> Ist nicht verwunderlich, die Zeit der Lockangebote ist vorbei, jetzt
> wollen die Cloudanbieter Geld verdienen.
>
> Gerrit
>
>
Schon komisch, das wenn man genau das mal eingebracht hat, die
BeanCounter und Manager das vom Tisch gefegt haben. Das war immer schon
absehbar - aber Hauptsache man konnte auf den Zug aufspringen.
Zum Glück sieht mein derzeitiger Geldgeber es genau so wie ich. Auch bei
diversen Vorstellungsgesprächen wurde mir klar gesagt [vom Hiring
Manager, meist der Abteilungsleiter] "Ja, sehe ich auch so" (mit
Argument Security und Kosten) "aber die Firmenleitung will es in der
Cloud haben.".
--
Cheers,
G.
Quis custodiet ipsos custodes?
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
|---|---|
| Date | 2024-12-04 21:10 +0100 |
| Message-ID | <lrbr9lFi9baU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #630905 |
Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> writes: > On 12/4/24 15:08, Hartmut Ott wrote: >> Hej, >> Am 03.12.24 um 21:01 schrieb Diedrich Ehlerding: >> >>> Ja, der Mainframe heißt nicht mehr so, sondern "Cloud", und das dumme >>> Terminal heißt nicht mehr 3270, sondern PC und ist jetzt bunt und >>> grafisch, aber sowohl die Daten als auch die Verarbeitungsleistung sind >>> weitestgehend wieder zentralisiert, und dies stärker als je zuvor - >>> früher hatten einigermaßen große Firmen jeweils ihr eigenes >>> Rechenzentrum, heute wandern die Anwendungen alle zu Azure oder in die >>> Amazon-Cloud, und die Daten liegen auch in der Cloud. Bei Bedarf wird >> Und lt. den Berichten bei Heise machen so einige Firmen eine Rolle >> rückwärts und verlassen die Cloud und ziehen sich auf eigne >> Rechencenter zurück - und sparen dabei Millionen im Jahr. > > Ist nicht verwunderlich, die Zeit der Lockangebote ist vorbei, jetzt > wollen die Cloudanbieter Geld verdienen. War das jemals anders? Ich hab schon vor Jahren von Chris Köhntopp den Satz gelesen "Man geht nicht in die Cloud, um Geld zu sparen."
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2024-12-04 21:55 +0100 |
| Message-ID | <viqegm$16v$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #630910 |
On 12/4/24 21:10, Michael Bode wrote: > Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> writes: > >> On 12/4/24 15:08, Hartmut Ott wrote: >>> Hej, >>> Am 03.12.24 um 21:01 schrieb Diedrich Ehlerding: >>> >>>> Ja, der Mainframe heißt nicht mehr so, sondern "Cloud", und das dumme >>>> Terminal heißt nicht mehr 3270, sondern PC und ist jetzt bunt und >>>> grafisch, aber sowohl die Daten als auch die Verarbeitungsleistung sind >>>> weitestgehend wieder zentralisiert, und dies stärker als je zuvor - >>>> früher hatten einigermaßen große Firmen jeweils ihr eigenes >>>> Rechenzentrum, heute wandern die Anwendungen alle zu Azure oder in die >>>> Amazon-Cloud, und die Daten liegen auch in der Cloud. Bei Bedarf wird >>> Und lt. den Berichten bei Heise machen so einige Firmen eine Rolle >>> rückwärts und verlassen die Cloud und ziehen sich auf eigne >>> Rechencenter zurück - und sparen dabei Millionen im Jahr. >> >> Ist nicht verwunderlich, die Zeit der Lockangebote ist vorbei, jetzt >> wollen die Cloudanbieter Geld verdienen. > > War das jemals anders? Ich hab schon vor Jahren von Chris Köhntopp den > Satz gelesen "Man geht nicht in die Cloud, um Geld zu sparen." Ich kann mich am Anfang des Cloud-Hypes noch an sehr günstige Angebote erinnern von denen es hiess, das es billiger sei als selbst zu hosten. Aber da 'Cloud' heisst, daß zwischen den Rechnern und dir eine weitere Firma sitzt die ihre Angestellten bezahlen muss und dazu noch Gewinn zu machen gedenkt, konnte das nicht von Dauer sein. Gerrit
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