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Groups > ger.ct > #630315 > unrolled thread

Google soll Chrome verkaufen...

Started by"F. W." <me@home.invalid>
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  Google soll Chrome verkaufen... "F. W." <me@home.invalid> - 2024-11-19 08:31 +0100
    Re: Google soll Chrome verkaufen... Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2024-11-19 09:29 +0100
      Re: Google soll Chrome verkaufen... "F. W." <me@home.invalid> - 2024-11-19 10:51 +0100
        Re: Google soll Chrome verkaufen... "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2024-11-19 13:30 +0100
          Re: Google soll Chrome verkaufen... "F. W." <me@home.invalid> - 2024-11-19 14:00 +0100
            Re: Google soll Chrome verkaufen... Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-11-19 13:52 +0000
            Re: Google soll Chrome verkaufen... Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2024-11-19 16:46 +0100
              Re: Google soll Chrome verkaufen... "F. W." <me@home.invalid> - 2024-11-20 07:03 +0100
                Re: Google soll Chrome verkaufen... Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2024-11-20 12:22 +0100
                  Re: Google soll Chrome verkaufen... "F. W." <me@home.invalid> - 2024-11-20 14:59 +0100
                  Re: Google soll Chrome verkaufen... Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-11-21 08:16 +0000
                    Re: Google soll Chrome verkaufen... Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-11-21 09:22 +0100
                      Re: Google soll Chrome verkaufen... Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-11-21 09:05 +0000
                        Re: Google soll Chrome verkaufen... Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2024-11-21 10:45 +0100
                          Re: Google soll Chrome verkaufen... Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-11-21 10:46 +0000
                      Re: Google soll Chrome verkaufen... Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-11-21 11:34 +0000
                    Re: Google soll Chrome verkaufen... Ulf_Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2024-11-21 08:55 +0000
        Re: Google soll Chrome verkaufen... Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2024-11-19 16:52 +0100
          Re: Google soll Chrome verkaufen... Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2024-11-19 18:57 +0100
            Re: Google soll Chrome verkaufen... Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2024-11-19 20:13 +0100
              Re: Google soll Chrome verkaufen... Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2024-11-19 19:46 +0000
            Re: Google soll Chrome verkaufen... Rick Szabo <rickszabo@web.de> - 2024-11-20 06:13 +0000
              Re: Google soll Chrome verkaufen... Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2024-11-20 22:42 +0100
                Re: Google soll Chrome verkaufen... Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2024-11-21 06:18 +0100
                  Re: Google soll Chrome verkaufen... Peter McD <peter.posts@gmx.net> - 2024-11-21 10:03 +0100
                    Re: Google soll Chrome verkaufen... Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2024-11-21 10:35 +0100
                      Re: Google soll Chrome verkaufen... Peter McD <peter.posts@gmx.net> - 2024-11-21 12:28 +0100
                    Re: Google soll Chrome verkaufen... Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2024-11-21 11:40 +0000
      Re: Google soll Chrome verkaufen... Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-11-19 19:33 +0100

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#630315 — Google soll Chrome verkaufen...

From"F. W." <me@home.invalid>
Date2024-11-19 08:31 +0100
SubjectGoogle soll Chrome verkaufen...
Message-ID<vhhes2$cpkk$1@solani.org>
...sagt das US-Vebraucherministerium. Kartellrechtliche Aspekte sehen
wohl eine Gefährdung in Chrome bei Google.

FW

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#630319

FromRuediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de>
Date2024-11-19 09:29 +0100
Message-ID<vhhlpk.8qs.1@privat.lahls.de>
In reply to#630315
*F. W.* schrieb:

> ...sagt das US-Vebraucherministerium. Kartellrechtliche Aspekte sehen
> wohl eine Gefährdung in Chrome bei Google.
Alle die Chrome haben wollen und den Preis zahlen können, haben damit
sofort das selbe Problem, wie jetzt google.

44 Mrd hat das keinen Gewinn abwerfende Twitter gekostet. Die Goldgrube
Chrome wird nicht billiger zu haben sein. Und wer es dann kaut, merkt
schnell, dass es ohne Google dahinter halt nur die Hälfte wert ist.

Ja, den Käufer möchte ich sehen. Okay, Musk mit seinem Freibrief von
Trump könnte es sich zum Vorzugspreis schnappen...
-- 
bis denne

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#630324

From"F. W." <me@home.invalid>
Date2024-11-19 10:51 +0100
Message-ID<vhhn2s$cti5$3@solani.org>
In reply to#630319
Am 19.11.2024 um 09:29 schrieb Ruediger Lahl:

>> ...sagt das US-Vebraucherministerium. Kartellrechtliche Aspekte 
>> sehen wohl eine Gefährdung in Chrome bei Google.

> Alle die Chrome haben wollen und den Preis zahlen können, haben 
> damit sofort das selbe Problem, wie jetzt google.

Nein, es wird kritisiert, dass Google zu viel Marktmacht auf sich
konzentriert.

> 44 Mrd hat das keinen Gewinn abwerfende Twitter gekostet. Die 
> Goldgrube Chrome wird nicht billiger zu haben sein. Und wer es dann 
> kaut, merkt schnell, dass es ohne Google dahinter halt nur die 
> Hälfte wert ist.

Chrome sammelt jede Menge Daten, die Google seinen Werbekunden als
Zielgruppensuche zur Verfügung stellt. Chrome an und für sich ist
relativ wertlos.

> Ja, den Käufer möchte ich sehen. Okay, Musk mit seinem Freibrief
> von Trump könnte es sich zum Vorzugspreis schnappen...

Mit Chrome allein ließe sich kaum Geld verdienen. Firefox kraucht daher
immer knapp an der Pleite. Browser sind ein Zuschussgeschäft.

Es würde nur Sinn machen, die Daten von Chrome zu verkaufen. Das wäre
aber datenschutzrechtlich noch schlimmer als Google. Denn Google
verkauft seine Daten nicht. Es bietet die (anonyme) Auswertung an.

Da auch das US-Wirtschaftsministerium das Geschäftsmodell von Google
offenbar nicht verstanden hat, kann es so etwas fordern. Oder es will
Google kaputt machen.

FW

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#630331

From"Wendelin Uez" <wuez@online.de>
Date2024-11-19 13:30 +0100
Message-ID<vhi19u$1rddq$2@dont-email.me>
In reply to#630324
> Da auch das US-Wirtschaftsministerium das Geschäftsmodell von Google
> offenbar nicht verstanden hat, kann es so etwas fordern. Oder es will
> Google kaputt machen.

Ich fürchte eher, daß du die Funktionsweise der Wirtschaftspolitik nicht so 
richtig verstanden hast.

Es ist gängige Praxis, Unternehmen nicht unbegrenzt wachsen zu lassen. Also 
wird irgendwann das Unternehmen in mehrere Teile aufgeteilt, damit das 
Gegenteil von Synergie entsteht und nicht jeder Unternehmensteil mit der 
vollen Wucht des Gesamtkonzerns seine Konkurrenten beeindrucken kann.

Bei solchen Aufteilungen gibt es mehrere Möglichkeiten, einmal einen 
"normalen" Verkauf gegen Entschädigung, d.g. der zu verkaufende Teil wird am 
Markt versilbert und der Restkonzern erhält einen finanziellen Ausgleich für 
den Verlust, oder aber der Konzern wird in zwei oder mehr Teile gesplittet, 
es fließt kein Geld, aber die Alteigentümer erhalten Anteile an den 
geteilten Firmenteilen.

Im vorliegenden Fall geht es also nicht ums Kaputtmachen, es geht nur darum, 
daß die Marktmacht Googles reduziert wird. Beispielsweise indem dann der 
Vorteil der Abschöpfung von Kundendaten dann nicht automatisch nur dem 
Google-Mutterkonzern zugute kommt, sondern auch Google-Konkurrenten 
angeboten werden kann. Was marktwirtschaftlich zutiefst sinnvoll wäre und im 
übrigen sogar steuerfördernd sein kann.

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#630332

From"F. W." <me@home.invalid>
Date2024-11-19 14:00 +0100
Message-ID<vhi260$kppq$1@solani.org>
In reply to#630331
Am 19.11.2024 um 13:30 schrieb Wendelin Uez:

>> Da auch das US-Wirtschaftsministerium das Geschäftsmodell von 
>> Google offenbar nicht verstanden hat, kann es so etwas fordern. 
>> Oder es will Google kaputt machen.

> Ich fürchte eher, daß du die Funktionsweise der Wirtschaftspolitik 
> nicht so richtig verstanden hast.

Aha.

> Es ist gängige Praxis, Unternehmen nicht unbegrenzt wachsen zu 
> lassen. Also wird irgendwann das Unternehmen in mehrere Teile 
> aufgeteilt, damit das Gegenteil von Synergie entsteht und nicht 
> jeder Unternehmensteil mit der vollen Wucht des Gesamtkonzerns
> seine Konkurrenten beeindrucken kann.

"Gängige Praxis" oder Rechtslage (Kartellrecht)?

> Im vorliegenden Fall geht es also nicht ums Kaputtmachen, es geht 
> nur darum, daß die Marktmacht Googles reduziert wird.
> Beispielsweise indem dann der Vorteil der Abschöpfung von
> Kundendaten dann nicht automatisch nur dem Google-Mutterkonzern
> zugute kommt, sondern auch Google- Konkurrenten angeboten werden
> kann. Was marktwirtschaftlich zutiefst sinnvoll wäre und im übrigen
> sogar steuerfördernd sein kann.

Das impliziert, dass das, was Google macht, jedes Unternehmen machen
kann. Das wage ich zu bezweifeln.

Außerdem wurde schon oft versucht, die großen Unternehmen zu
zerschlagen. Es hat nie geklappt.

Mein Tipp: abwarten. Der Markt bereinigt sich immer wieder selbst. Gegen
AOL und Compuserve schienen keine Kräuter gewachsen zu sein. Heute
spricht niemand mehr von diesen Unternehmen.

Das kann Google auch passieren. ChatGPT hat ihnen schon ein großes Stück
Butter vom Brot genommen. Google wird nicht ewig existieren.

FW

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#630340

FromStefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich)
Date2024-11-19 13:52 +0000
Message-ID<3t673c97dfi2ac544n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at>
In reply to#630332
On Tue, 19 Nov 2024 14:00:48 F. W. wrote:
> Außerdem wurde schon oft versucht, die großen Unternehmen zu
> zerschlagen. Es hat nie geklappt.

Doch.

Servus,
   Stefan

-- 
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Ohne Qual bei der Wahl - Stefan: kosten, welch grünes Erwarten!
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#630345

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2024-11-19 16:46 +0100
Message-ID<lq3q64F72hoU2@mid.individual.net>
In reply to#630332
Am 19.11.24 um 14:00 schrieb F. W.:

> Außerdem wurde schon oft versucht, die großen Unternehmen zu
> zerschlagen. Es hat nie geklappt.

Standard Oil, IG Farben ..

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#630374

From"F. W." <me@home.invalid>
Date2024-11-20 07:03 +0100
Message-ID<vhju3k$luaf$2@solani.org>
In reply to#630345
Am 19.11.2024 um 16:46 schrieb Hermann Riemann:
> Am 19.11.24 um 14:00 schrieb F. W.:
> 
>> Außerdem wurde schon oft versucht, die großen Unternehmen zu 
>> zerschlagen. Es hat nie geklappt.
> 
> Standard Oil, IG Farben ..
> 

Moderner. Wie oft sollte Microsoft zerschlagen werden?

FW

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#630393

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2024-11-20 12:22 +0100
Message-ID<lq5v4dFgurlU1@mid.individual.net>
In reply to#630374
Am 20.11.24 um 07:03 schrieb F. W.:
> Am 19.11.2024 um 16:46 schrieb Hermann Riemann:
>> Am 19.11.24 um 14:00 schrieb F. W.:
>>
>>> Außerdem wurde schon oft versucht, die großen Unternehmen zu 
>>> zerschlagen. Es hat nie geklappt.
>>
>> Standard Oil, IG Farben ..

> Moderner. Wie oft sollte Microsoft zerschlagen werden?

Der letzte große Versuch soll bei IBM stattgefunden haben.
IBM soll dann so lange immer neues Material vorgelegt haben,
bis die Verjährung in Kraft trat.

Bei Microsoft hätte man nach meinem Wunsch damals,
als Microsoft die Geschäftspraktik hatte,
Händler die nur Microsoft Betriebssysteme verkaufen,
billiger Konditionen zu geben wie folgt verfahren sollen.

Microsoft Vertrieb in Deutschland ausgliedern,
Microsoft erhält die neue AG als Vorzugsaktien,
darf aber keine stimmberechtigte Aktien erwerben.
Der Staat hält eine Mehrheit der stimmberechtigten Aktien so lange,
bis der Marktanteile von windows .. unter 50% liegt.

Vielleicht sollte man das auf andere Unternehmen anwenden,
welche ihre Macht Markt beherrschend missbrauchen.

-- 
<http://www.hermann-riemann.de>

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#630401

From"F. W." <me@home.invalid>
Date2024-11-20 14:59 +0100
Message-ID<vhkq0d$n820$1@solani.org>
In reply to#630393
Am 20.11.2024 um 12:22 schrieb Hermann Riemann:

> 
> Vielleicht sollte man das auf andere Unternehmen anwenden, welche 
> ihre Macht Markt beherrschend missbrauchen.
> 

Windows hatte doch im professionellen Bereich keine nennenswerte
Konkurrenz. Der Marktanteil von Windows 95 soll 95 % betragen haben. Und
ich schrabbelte damals schon mit Linux herum.

FW

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#630427

FromStefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich)
Date2024-11-21 08:16 +0000
Message-ID<5t673eec3bi32deb2n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at>
In reply to#630393
On Wed, 20 Nov 2024 12:22:53 Hermann Riemann wrote:
> Am 20.11.24 um 07:03 schrieb F. W.:
>> Wie oft sollte Microsoft zerschlagen werden?

> Der letzte große Versuch soll bei IBM stattgefunden haben.  IBM
> soll dann so lange immer neues Material vorgelegt haben, bis die
> Verjährung in Kraft trat.

Was genau sollte in so einem Fall denn bitte verjähren?

Die marktbeherrschende Stellung kann verlorengehen, dann erledigt
sich die Frage ganz ohne äußeren Eingriff.

Servus,
   Stefan

-- 
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Spaß mit Stefan, überlegen und stumm!
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#630428

FromDietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de>
Date2024-11-21 09:22 +0100
Message-ID<20241121092257.7554668d.dietz.usenet@rotfl.franken.de>
In reply to#630427
Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote:

> On Wed, 20 Nov 2024 12:22:53 Hermann Riemann wrote:
> > Am 20.11.24 um 07:03 schrieb F. W.:  
> >> Wie oft sollte Microsoft zerschlagen werden?  
> 
> > Der letzte große Versuch soll bei IBM stattgefunden haben.  IBM
> > soll dann so lange immer neues Material vorgelegt haben, bis die
> > Verjährung in Kraft trat.  
> 
> Was genau sollte in so einem Fall denn bitte verjähren?
> 
> Die marktbeherrschende Stellung kann verlorengehen, dann erledigt
> sich die Frage ganz ohne äußeren Eingriff.

War das nicht einer der Gründe, warum Big Blue sich Ende der 80er aus
dem PC-Markt verabschiedete?

-- 
For a successful technology, reality must take precedence over public
relations, for nature cannot be fooled. - Richard P. Feynman, 1987

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#630431

FromGoetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk>
Date2024-11-21 09:05 +0000
Message-ID<7e7e0329-471d-41ba-aaba-905719411fbc@news.goetz.co.uk>
In reply to#630428
On 21/11/2024 08:22, Dietz Proepper wrote:
> Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote:
> 
>> On Wed, 20 Nov 2024 12:22:53 Hermann Riemann wrote:
>>> Am 20.11.24 um 07:03 schrieb F. W.:
>>>> Wie oft sollte Microsoft zerschlagen werden?
>>
>>> Der letzte große Versuch soll bei IBM stattgefunden haben.  IBM
>>> soll dann so lange immer neues Material vorgelegt haben, bis die
>>> Verjährung in Kraft trat.
>>
>> Was genau sollte in so einem Fall denn bitte verjähren?
>>
>> Die marktbeherrschende Stellung kann verlorengehen, dann erledigt
>> sich die Frage ganz ohne äußeren Eingriff.
> 
> War das nicht einer der Gründe, warum Big Blue sich Ende der 80er aus
> dem PC-Markt verabschiedete?
> 

Haben die das? Ich war im Greenock Werk als die da 2002 das Licht für 
Desktop PC's ausgemacht haben. Die Level2-Support Truppe saß direkt 
neben uns (OBI/xServer Level2).

-- 

Cheers,
    G.

Quis custodiet ipsos custodes?
---------------------------->8------------------------------
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   \ /  ASCII Ribbon Campaign
    X   against HTML e-mail
   / \
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#630432

FromDietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de>
Date2024-11-21 10:45 +0100
Message-ID<20241121104525.350e54af.dietz.usenet@rotfl.franken.de>
In reply to#630431
Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> wrote:

> On 21/11/2024 08:22, Dietz Proepper wrote:
> > Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote:
> >> Die marktbeherrschende Stellung kann verlorengehen, dann erledigt
> >> sich die Frage ganz ohne äußeren Eingriff.  
> > 
> > War das nicht einer der Gründe, warum Big Blue sich Ende der 80er
> > aus dem PC-Markt verabschiedete?
> 
> Haben die das? Ich war im Greenock Werk als die da 2002 das Licht für 
> Desktop PC's ausgemacht haben. Die Level2-Support Truppe saß direkt 
> neben uns (OBI/xServer Level2).

Iirc dürften die letzten MCA-PCs so '93 rum verkauft haben. Nachschau
ergibt aber, dass sie die letzten Reste des PC-Geschäfts 2005 an Lenovo 
verkauften. Da mein erster Thinkpad (2003) noch aus dem Hause IBM war
hätte ich mich erinnern können.

Allerdings hatten sie seit den 80ern keinen nennenswerten Marktanteile
mehr iirc.

-- 
For a successful technology, reality must take precedence over public
relations, for nature cannot be fooled. - Richard P. Feynman, 1987

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#630433

FromGoetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk>
Date2024-11-21 10:46 +0000
Message-ID<782aee24-aa6d-471b-8db9-2212a8e2f866@news.goetz.co.uk>
In reply to#630432
On 21/11/2024 09:45, Dietz Proepper wrote:
> Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> wrote:
> 
>> On 21/11/2024 08:22, Dietz Proepper wrote:
>>> Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote:
>>>> Die marktbeherrschende Stellung kann verlorengehen, dann erledigt
>>>> sich die Frage ganz ohne äußeren Eingriff.
>>>
>>> War das nicht einer der Gründe, warum Big Blue sich Ende der 80er
>>> aus dem PC-Markt verabschiedete?
>>
>> Haben die das? Ich war im Greenock Werk als die da 2002 das Licht für
>> Desktop PC's ausgemacht haben. Die Level2-Support Truppe saß direkt
>> neben uns (OBI/xServer Level2).
> 
> Iirc dürften die letzten MCA-PCs so '93 rum verkauft haben. Nachschau
> ergibt aber, dass sie die letzten Reste des PC-Geschäfts 2005 an Lenovo
> verkauften. Da mein erster Thinkpad (2003) noch aus dem Hause IBM war
> hätte ich mich erinnern können.
> 
> Allerdings hatten sie seit den 80ern keinen nennenswerten Marktanteile
> mehr iirc.

Ja, mit VOBIS und ESCOM war dann komplett Schluss - Ich erinnere mich 
dunkel an einen IBM PS/2 - der hatte nur 3,5" Floppy während der der 
Rest noch auf Wobbel-Floppy 5-1/4" lief.

OS/2 dürfte auch seinen Teil dazu beigesteuert haben.

-- 

Cheers,
    G.

Quis custodiet ipsos custodes?
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#630439

FromStefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich)
Date2024-11-21 11:34 +0000
Message-ID<3t673f1a8ei33888bn3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at>
In reply to#630428
On Thu, 21 Nov 2024 09:22:57 Dietz Proepper wrote:
> Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote:
>> On Wed, 20 Nov 2024 12:22:53 Hermann Riemann wrote:
>> > Am 20.11.24 um 07:03 schrieb F. W.:  
>> >> Wie oft sollte Microsoft zerschlagen werden?  

>> > Der letzte große Versuch soll bei IBM stattgefunden haben.  IBM
>> > soll dann so lange immer neues Material vorgelegt haben, bis
>> > die Verjährung in Kraft trat.

>> Was genau sollte in so einem Fall denn bitte verjähren?

>> Die marktbeherrschende Stellung kann verlorengehen, dann erledigt
>> sich die Frage ganz ohne äußeren Eingriff.

> War das nicht einer der Gründe, warum Big Blue sich Ende der 80er
> aus dem PC-Markt verabschiedete?

Keine Ahnung. Entweder das, oder (IMO wahrscheinlicher) ihre
Vormachtstellung ist auf Grund von Fehlentscheidungen verschwunden.

Servus,
   Stefan

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Stefan muß mehr als Vergnügen machen!
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#630429

FromUlf_Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2024-11-21 08:55 +0000
Message-ID<518c5add265b2871d4ed02b848c6b0f4@pi-dach.dorfdsl.de>
In reply to#630427
On Thu, 21 Nov 2024 8:16:55 +0000, Stefan Froehlich wrote:

> On Wed, 20 Nov 2024 12:22:53 Hermann Riemann wrote:
>> Am 20.11.24 um 07:03 schrieb F. W.:
>>> Wie oft sollte Microsoft zerschlagen werden?
>
>> Der letzte große Versuch soll bei IBM stattgefunden haben.  IBM
>> soll dann so lange immer neues Material vorgelegt haben, bis die
>> Verjährung in Kraft trat.
>
> Was genau sollte in so einem Fall denn bitte verjähren?
>
> Die marktbeherrschende Stellung kann verlorengehen, dann erledigt
> sich die Frage ganz ohne äußeren Eingriff.

Hier steht etwa von 'Lohnt nicht':
https://en.wikipedia.org/wiki/History_of_IBM#Twentieth-century_market_power_and_antitrust

Gruß, ULF

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#630348

FromRuediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de>
Date2024-11-19 16:52 +0100
Message-ID<vhifo6.524.1@privat.lahls.de>
In reply to#630324
*F. W.* schrieb:

> Am 19.11.2024 um 09:29 schrieb Ruediger Lahl:
>>> ...sagt das US-Vebraucherministerium. Kartellrechtliche Aspekte
>>> sehen wohl eine Gefährdung in Chrome bei Google.
>
>> Alle die Chrome haben wollen und den Preis zahlen können, haben
>> damit sofort das selbe Problem, wie jetzt google.
>
> Nein, es wird kritisiert, dass Google zu viel Marktmacht auf sich
> konzentriert.
>
>> 44 Mrd hat das keinen Gewinn abwerfende Twitter gekostet. Die
>> Goldgrube Chrome wird nicht billiger zu haben sein. Und wer es dann
>> kaut, merkt schnell, dass es ohne Google dahinter halt nur die
>> Hälfte wert ist.
>
> Chrome sammelt jede Menge Daten, die Google seinen Werbekunden als
> Zielgruppensuche zur Verfügung stellt. Chrome an und für sich ist
> relativ wertlos.

Für Amazon und andere große Internet-Läden könnte es ähnlich interessant
sein.

> Es würde nur Sinn machen, die Daten von Chrome zu verkaufen.

Man kann sie auch selbst nutzen und das muss auch nicht geschäftlich
sein. Wenn Musk die Finger dran kriegt, kann er beispielsweise
"diktieren" wessen Werbung der Browser wie oder überhaupt anzeigt.
"Du hast letzte Woche einen Bericht gegen Trump gebracht, ich blende
diese Woche mal auf meinem Browser deine Werbung aus..."

Nur eine kleine Idee, wozu man einen gut verbreiteten Browser so nutzen
kann.
-- 
bis denne

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#630358

FromJörg Tewes <jogi1964@gmx.net>
Date2024-11-19 18:57 +0100
Message-ID<41ed42a4-2da0-4337-9426-989a14689c15@jtewes.my-fqdn.de>
In reply to#630348
Ruediger Lahl schrieb:
> *F. W.* schrieb:

>> Es würde nur Sinn machen, die Daten von Chrome zu verkaufen.
> 
> Man kann sie auch selbst nutzen und das muss auch nicht geschäftlich
> sein. Wenn Musk die Finger dran kriegt, kann er beispielsweise
> "diktieren" wessen Werbung der Browser wie oder überhaupt anzeigt.
> "Du hast letzte Woche einen Bericht gegen Trump gebracht, ich blende
> diese Woche mal auf meinem Browser deine Werbung aus..."

> Nur eine kleine Idee, wozu man einen gut verbreiteten Browser so nutzen
> kann.

Kann es sein, dass du der Meinung bist, das Musk einfach nur Geld
verbrennen soll? Ich meine seitdem seine Regeln auf X gelten, sind
haufenweise große Werbekunden von der Plattform verschwunden. Wenn er
jetzt Chrome kauft (wobei ich nicht genau weiß ob damit nur der
Browser oder auch das OS gemeint ist) und da auch seine Regeln geltend
macht, dann hätte Firefox vielleicht doch eine größere Chance. :-)
-- 
Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei
denen es darum geht, wer den cooleren, imaginären Freund hat. Wenn
Jesus gevierteilt worden wäre, hätten wir heute dann Mobiles über der
Tür hängen?

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#630365

FromRuediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de>
Date2024-11-19 20:13 +0100
Message-ID<vhiri1.b8o.1@privat.lahls.de>
In reply to#630358
*Jörg Tewes* schrieb:

> Ruediger Lahl schrieb:
>> *F. W.* schrieb:
>>> Es würde nur Sinn machen, die Daten von Chrome zu verkaufen.
>>
>> Man kann sie auch selbst nutzen und das muss auch nicht geschäftlich
>> sein. Wenn Musk die Finger dran kriegt, kann er beispielsweise
>> "diktieren" wessen Werbung der Browser wie oder überhaupt anzeigt.
>> "Du hast letzte Woche einen Bericht gegen Trump gebracht, ich blende
>> diese Woche mal auf meinem Browser deine Werbung aus..."
>
>> Nur eine kleine Idee, wozu man einen gut verbreiteten Browser so nutzen
>> kann.
>
> Kann es sein, dass du der Meinung bist, das Musk einfach nur Geld
> verbrennen soll? Ich meine seitdem seine Regeln auf X gelten, sind
> haufenweise große Werbekunden von der Plattform verschwunden.

Bei X hat er aber zum großen Teil das Geld von Investoren verbrannt, die
da mit eingestiegen sind.

> Wenn er
> jetzt Chrome kauft (wobei ich nicht genau weiß ob damit nur der
> Browser oder auch das OS gemeint ist) und da auch seine Regeln geltend
> macht, dann hätte Firefox vielleicht doch eine größere Chance. :-)

Das OS heißt eben ChromeOS und hat damit wohl nix zu tun.

Ich kann mir einklich keinen anderen Käufer als Musk vorstellen. Das was
google mit den User-Daten macht, kann auch jeder andere machen. Sammeln
und verkaufen.
-- 
bis denne

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